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Freitag, 13. Oktober 2017

Schöpfer der "Augsburgblume" steht wieder vor Gericht

Wegen seiner hundertfach in Augsburg verbreiteten "Augsburgblume" muss ein Graffitikünstler erneut wegen Sachbeschädigung vor Gericht. In einer Berufungsverhandlung vor dem Augsburger Landgericht geht es heute (9.00 Uhr) um großflächige Schmierereien an einer Regionalbahn und einer Lärmschutzwand. Der 30 Jahre alte Angeklagte war deswegen vom Amtsgericht zu einer 15-monatigen Gefängnisstrafe ohne Bewährung verurteilt worden. Dagegen hat er Rechtsmittel eingelegt.

Der Angeklagte hatte bis 2011 etwa 470 Blumen an Wände und Gegenstände im Raum Augsburg gezeichnet und sich damit viele Sympathien erworben. Die illegal hinterlassenen Motive wurden damals zu einem Wahrzeichen der schwäbischen Stadt. Zeitweise war sogar diskutiert worden, ob die Blume zu einem offiziellen Werbemotiv werden soll. Bis heute wird die Augsburgblume beispielsweise auf T-Shirts gedruckt, eine Augsburger Brauerei hat zudem ein Bio-Bier mit der Blume auf dem Etikett auf den Markt gebracht.

Der Blumenmaler wurde 2012 zu einer Bewährungs- und Geldstrafe verurteilt. Er hatte damals gesagt, dass er mit seinen Blumen die Welt etwas schöner machen wollte. Zudem beteuerte er, dass er nicht erneut illegal Graffiti malen werde. Doch der Mann soll rückfällig geworden sein und zusammen mit einem Komplizen wieder Sachbeschädigungen begangen haben. Da der 30-Jährige bei den ihm vorgeworfenen Taten noch wegen der vorherigen Verurteilung unter Bewährung stand, erhielt er Anfang 2016 vom Amtsgericht nicht noch einmal eine Haftstrafe auf Bewährung. Das Urteil in dem Berufungsprozess ist für kommenden Dienstag geplant.

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