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Bundestagswahl 2017 - Briefwahl

In gut einem Monat ist Bundestagswahl in Deutschland (24. September). Neben den Wahllokalen gibt es auch die Möglichkeit, bequem per Briefwahl abzustimmen. Wie die genau funktioniert und alle Infos dazu gibt es hier:

Wer keine Lust hat, am Sonntag, den 24. September seinen Wahlschein persönlich in die Wahlurnen zu werfen, kann seine Stimme für die Bundestagswahl auch per Post abgeben. Hier alle wichtigen Infos zur Briefwahl 2017:

Wer darf Briefwahl beantragen?
Voraussetzung für die Briefwahl ist, dass Ihr wahlberechtigt und im Wählerverzeichnis eingetragen seid.

Wie beantrage ich die Briefwahlunterlagen?
Um Briefwahl zu beantragen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • 1. Auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung, die Ihr per Post zugeschickt bekommt, findet Ihr einen Vordruck, den Ihr ausfüllen und an Eure Gemeinde zurücksenden könnt.
  • 2. Wer aber nicht warten will, bis die Wahlbenachrichtigung eingetroffen ist, kann die Briefwahlunterlagen persönlich bei der Gemeinde oder Stadt beantragen. Nehmt aber Euren gültigen Personalausweis mit!
  • 3. Natürlich könnt Ihr das Ganze auch schriftlich beantragen, sei es per Brief, E-Mail oder Fax. Der Familienname, der Vorname, das Geburtsdatum und die Wohnanschrift dürfen dabei aber nicht fehlen.
  • 4. Manche Gemeinden und Städte bieten auch an, die Briefwahl online zu beantragen.
  • Hinweis: Telefonisch könnt Ihr den Antrag auf Briefwahl leider nicht stellen.


Wann werden mir die Briefwahlunterlagen zugeschickt?
Da jede Gemeinde beziehungsweise Stadt die Wahlunterlagen separat verschickt, variiert der Zeitpunkt deren Ankunft.
Ihr könnt aber circa vier bis sechs Wochen vor der Wahl mit dem Wahlschein rechnen. Aber spätestens 21 Tage vor der Wahl, also am Sonntag, den 3. September, solltet Ihr den Stift zur Hand nehmen und wählen können.

Bis wann kann ich die Briefwahl beantragen?
Den Antrag auf einen Wahlschein solltet Ihr so früh wie möglich stellen! Dabei müsst Ihr, wie bereits oben erwähnt, nicht unbedingt auf Eure Wahlbenachrichtigung warten. Spätester Termin, um den Wahlschein zu beantragen, ist der Freitag vor dem Wahltag (22. September, 18:00 Uhr).

Wie fülle ich die Briefwahlunterlagen richtig aus?
Die Briefwahlunterlagen beinhalten: einen Wahlschein, einen Stimmzettel, einen blauen Stimmzettelumschlag, einen roten Wahlbriefumschlag sowie ein ausführliches Merkblatt für die Briefwahl.
Hier die Kurzanleitung:

  • 1. Zu den Wahlunterlagen werden bei der Briefwahl zwei Umschläge mitgeschickt: ein blauer und ein roter.
  • 2. Erst- und Zweitstimme ankreuzen. Nochmal kurz zur Erinnerung: Mit der Erststimme wählt Ihr einen Kandidaten direkt in den Bundestag, mit der Zweitstimme wählt Ihr die Partei.
  • 3. Dann steckt Ihr den Wahlschein in den blauen Umschlag und klebt ihn zu.
  • 4. Wichtig ist, dass Ihr die „Versicherung an Eides statt zur Briefwahl“ mit Ort und Datum unterschreibt. Diese steckt Ihr dann mit dem blauen Umschlag in den roten Wahlbriefumschlag, klebt ihn zu und schickt ihn los.


Welche Vorteile hat die Briefwahl?
Durch die Briefwahl können auch alle, die aufgrund gesundheitlicher oder persönlicher Gründe am Wahltag verhindert sind, wählen und für ihre Meinung einstehen – seit 2008 übrigens auch, ohne einen besonderen Grund angeben zu müssen. Heißt: Einfach Brief vorher abschicken, dann könnt Ihr zum Beispiel an dem Sonntag gemütlich auf die Wiesn in München gehen.

Welche Nachteile hat die Briefwahl?
Fristen müssen eingehalten werden – und das wird gerne mal vergessen. Es kann Fehler beim Ausfüllen und bei der Zustellung der Wahlscheine geben. Und das Wichtigste: Wenn Ihr den Brief einmal abgeschickt habt, könnt Ihr Eure Entscheidung nicht mehr ändern – egal, ob bis zum Wahltag noch etwas Gravierendes passiert oder nicht

Übrigens: Innerhalb Deutschlands ist das Versenden des Wahlscheins kostenlos. Wenn Ihr im Ausland wählt, solltet Ihr den Brief ausreichend frankieren. Achtet auch darauf, den Brief frühzeitig loszuschicken, also bis spätestens drei Werktage vor dem Wahltag. Kommt er nicht bis 18:00 Uhr am Wahlsonntag an, kann Eure Stimme nicht gezählt werden.

Bundestagswahl 2017 - Briefwahl - Bild 1

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