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Fipronil: Was Verbraucher wissen müssen

Der Fipronil weitet sich aus. Nicht nur Eier, auch Lebensmittel wie Eierlikör und Backwaren sind belastet. Was Verbraucher jetzt wissen müssen, könnt Ihr hier nachlesen.

Fipronil: Was Verbraucher wissen müssen

Nicht nur frische Eier, sondern auch zahlreiche Lebensmittel, in denen Eier verarbeitet wurden, sind mit Fipronil belastet. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, enthalten unter anderem Eierliköre, Backwaren und Eiersalate das Insektizid. Das Bundeslandwirtschaftsministerium teilte der SZ mit, dass von fast 500 Proben mehr als 100 belastet gewesen seien. Davon hätten 25 über dem Grenzwert gelegen. Seit Anfang August testen die Behörden demnach verschiedene eihaltige Produkte auf Spuren von Fipronil. Insgesamt 800 Proben sollen bis Ende Oktober untersucht werden. Fipronil wird gegen Läuse, Flöhe, Würmer oder Zecken eingesetzt. Das Mittel wurde illegal in einem Reinigungsmittel für Hühnerställe verwendet. Zahlreiche Höfe in Belgien, den Niederlanden und in Niedersachsen hatten das Reinigungsmittel verwendet.

Sollte ich nun lieber keine Produkte mit Eiern mehr kaufen?
Für Erwachsene besteht kein Grund zur Panik. Denn schon bei den Eiern gilt: wer normal isst, dem droht keine Gefahr für die Gesundheit. Die gemessenen Belastungen sind dafür zu niedrig. Das gilt auch für andere Lebensmittel, in denen Eier verarbeitet werden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung warnt allerdings vor einem potenziellen Gesundheitsrisiko für Kinder. Bei höheren Dosen kann Fipronil zu Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen führen, sowie Haut- und Augenreizungen verursachen. Allerdings wurde bislang kein einziger Fall bekannt, bei dem ein Kind wegen Fipronil in Lebensmitteln erkrankt ist.

Kann ich Produkte mit Eiern zurückgeben?
Teilweise ja. Allerdings plant die Behörde diesmal keine große Rückrufaktion. Supermärkte können die betroffenen Produkte zwar selbst aus den Regalen nehmen. Kunden werden laut der Süddeutschen Zeitung aber nicht informiert. Selbst Labore wurden angeblich angewiesen, nicht so genau zu messen, um das wahre Ausmaß des Skandals unter den Teppich zu kehren. Die zuständigen Ministerien weisen diese Vorwürfe zurück.

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