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Glühwein und Punsch selbst gemacht

Für die meisten gehört zu einem Besuch auf dem Christkindlmarkt eine Tasse Glühwein oder Punsch dazu. Aber dafür müsst Ihr gar nicht raus in die Kälte, den kann man auch ganz einfach selber machen. Wie? Das erfahrt Ihr hier:

Glühwein und Punsch selbst gemacht

Der Punsch kommt ursprünglich aus Indien und wurde im 17. Jahrhundert durch britische Seefahrer nach Europa gebracht. Im Original heißt er „Pantsch“, was „fünf“ bedeutet und sich auf die fünf Zutaten Zucker, Zitrone, Tee oder Wasser, Gewürze beziehungsweise Früchte und Arrak bezieht. Letzteres ist eine hochprozentige Spirituose aus Zuckerrohr oder Reis. Anstelle von Arrak nimmt man heutzutage Rum oder Wein. Ihr typisches Aroma bekommen viele Punsch-Spezialitäten durch Sternanis, Orangen, Vanilleschoten und Ingwer.

Die beliebteste Punsch-Variante in Deutschland ist der Glühwein. Pro Jahr werden 40 bis 50 Millionen Liter davon hierzulande getrunken – meist vom roten Glühwein. In Norditalien und Österreich ist dagegen der weiße Glühwein beliebter. Und bei den Minderjährigen der sogenannte „Kinderpunsch“, der statt mit Wein oder Rum aus Tee- oder Saftbasis zubereitet wird.

Natürlich könnt Ihr den Glühwein ganz einfach im Laden kaufen, am besten schmeckt er aber selbstgemacht. Daher hier das Rezept des klassischen Glühweins:

Zutaten:

  • • 0,5 l Wasser
  • • 1 Zimtstange
  • • 6 ganze Gewürznelken
  • 3-4 Beeren Nelkenpfeffer
  • • 1 Flasche Rotwein
  • • 250 ml Portwein
  • • 1 Esslöffel Zucker
  • • 3/4 Schale von einer Zitrone (bio, ungespritzt)
  • • 1 Zitrone in dünnen Scheiben (bio)

Zubereitung:
Die Gewürze alle zusammen in einen Topf geben und mit Wasser aufkochen. Das Gemisch 20 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen. Danach werden die Gewürze vorsichtig mit einem Sieb entfernt. Danach wird der Rotwein hinzugegeben. Dann könnt Ihr den Portwein und den Zucker zum Glühwein geben und alles gut miteinander vermischen. Zum Schluss das Ganze noch mit Zitronenscheiben verzieren und heiß servieren.

Achtung:
Glühwein – egal, ob selbstgemacht oder gekauft – sollte nie kochen, sondern nur erhitzt werden. Sonst verdampft der Alkohol – das tut er übrigens schon bei 78 Grad.

Tipps:

  • Damit sich die Gewürze richtig schön entfalten können, lohnt es sich, den Glühwein nach dem Erwärmen noch etwa eine Stunde ziehen zu lassen – oder gleich eine ganze Nacht. Zum Trinken kann er dann wieder erwärmt werden und schmeckt noch besser.
  • Das Material des Topfes ist nicht zu unterschätzen: Behälter oder Schöpfkellen aus Aluminium, Kupfer, Zinn oder Messing sind nicht zu empfehlen. Bei der Berührung mit dem Glühwein geben diese Stoffe in das Getränk ab, die in zu großen Mengen schädlich wirken können. Ein Topf oder Aufbewahrungsbehälter aus Edelstahl ist am besten.
  • Auch nach der ersten Tasse Glühwein solltet Ihr den Deckel auf dem Topf lassen. Dadurch bleibt der Rest schön warm und der Alkohol kann nicht entweichen.
  • • Glühwein wird traditionell aus einem Becher oder einer Tasse getrunken - Gläser sind eher unpassend.


Und zum Schluss noch die Aufklärung von zwei immer wieder gestellten Fragen:

Wärmt Glühwein wirklich oder ist das nur Einbildung?
Durch (heißen) Alkohol werden die Gefäße erweitert. Ein Gefühl der Erwärmung ist spürbar. Aber eigentlich geschieht durch die stärkere Durchblutung genau das Gegenteil: Die Haut gibt sogar mehr Wärme ab als vorher. Dann friert man und kann sich schneller erkälten.

Macht heißer Alkohol uns wirklich schneller betrunken?
Der Körper nimmt warme alkoholische Getränke ganz besonders schnell auf. Grund: Durch die Wärme wird die Durchblutung verstärkt und der Stoffwechsel sowie der Kreislauf angeregt. Das hat die Folge, dass der Alkohol schneller über die Schleimhäute in Mund, Magen und Darm in Richtung Blutbahnen gelangt. Noch schneller geht es, wenn das alkoholische Getränk viel Zucker enthält. Wenn Ihr also neben dem Glühwein zu wenig Wasser trinkt und wenig esst, steigt Euer Promillewert schneller als bei kaltem Alkohol.

Tipps gegen einen Glühwein-Kater
Vor dem Trinken genügend essen, um eine gute Grundlage zu schaffen. Am besten eignet sich dafür eine fettige Mahlzeit und Kohlenhydrate. Der Alkoholspiegel kann so nicht so schnell ansteigen, denn der Alkohol wird langsamer ins Blut aufgenommen. Zwischendurch sollte man auch mal zu Wasser, Saft oder Softdrinks wechseln - denn Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit. Am Tag danach helfen kalte Duschen, frische Luft und Bewegung, auch wenn es einem noch so schwer fallen mag.

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