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Knigge für beliebte Urlaubsländer

Andere Länder, andere Sitten: Was Ihr in den beliebtesten Urlaubsländern beachten solltet - von Generellem über Trinkgeld bis hin zum Taxigeld - findet ihr hier:

Knigge für beliebte Urlaubsländer

Italien:

Generell zu beachten:
In Italien gibt es ziemlich viele Trickbetrüger, welche oft zusammen arbeiten, um andere Menschen zu beklauen. Deswegen sollte Ihr aufpassen, wenn Ihr angerempelt werdet, oder Ihr vermeintlich zufällig ein Eis auf die Hose bekommt. Besonders aufpassen solltet Ihr in den südlicheren Regionen um Neapel herum.

Trinkgeld:
Trinkgeld ist in der Gastronomie unüblich. Oft gibt es auf der Rechnung ein "coperto", eine Art Grundgebühr für das Gedeck und das Brot. Wer besonders zufrieden war, kann ein bis zwei Euro auf dem Tisch liegen lassen.

Taxi:
Im Taxi ist Aufrunden in Ordnung, um dem Fahrer das Wechseln mit kleinen Münzen zu ersparen. Sehr ungern gesehen wird das getrennte Bezahlen.


Kroatien:

Generell zu beachten:
Es gibt in Kroatien, insbesondere in Ostslawonien noch Minenfelder. Diese sind meist mit einem Schild „Ne Prilazite“ gekennzeichnet. Ihr solltet am besten die Straßen dort verlassen. Es wird zwar oft in Euro gerechnet, die Landeswährung sind aber trotzdem Kroatische Kuna (HRK). In Touristenhochburgen kann man zwar meistens mit Euro bezahlen, aber auch das ist nicht immer möglich. Ihr solltet deswegen immer ein paar Kunas dabei haben.

Trinkgeld:
Ähnlich wie in Italien wird manchmal bereits eine Grundgebühr für das Gedeck und den Service erhoben. Trinkgeld zwischen 5-10 % des Preises sind bei gutem Service aber auch vollkommen ok. Sehr ungern gesehen wird das getrennte Bezahlen. Das hält nicht nur den Betrieb auf, sondern gilt auch als unhöflich.

Taxi:
Auch hier gilt: 5–10 Prozent des Fahrpreises sind in Ordnung.

 
Österreich:

Generell zu beachten
:
Wenn Ihr durch Österreich müsst oder in Österreich Urlaub machen möchtet, ist es wichtig, dass Ihr die Vignette nicht vergisst. Zudem ist auf Autobahnen nur 130 km/h erlaubt. Zu schnelles Fahren kann hier besonders teuer werden. Für die Motorradfahrer unter Euch ist es noch wichtig zu wissen, dass es Pflicht ist ein Verbandspaket mitzuführen.

Trinkgeld:
Ähnlich wie in Deutschland: Gehört zum guten Ton und hängt von der Qualität und Freundlichkeit des Services ab.

Taxi:
5–10 Prozent des Fahrpreises sind drin.


Spanien:


Generell zu beachten:

Spanien ist zwar ein sehr gastfreundliches Land es gibt aber viele Taschendiebe. Es empfiehlt sich also, den Geldbeutel und andere Wertsachen sicher am Körper zu verstauen und nicht aus den Augen zu lassen. Ihr solltet zudem auf Eure Begrüßung achten. Denn einem Fremden die Hand zu schütteln, gilt als unhöflich. Wie in Frankreich ist hier das „Besos“ ein Brauch. Küsschen rechts, Küsschen links. Auch beim Bestellen einer Cola ist Vorsicht geboten. Denn Cola bedeutet in Spanien „Schwanz“. Wenn Ihr also keine komischen Blicke ernten wollt, solltet Ihr besser „Coca-Cola“ bestellen.

Trinkgeld:
Ähnlich wie in Deutschland: Ist nicht verpflichtend, gehört aber zum guten Ton. Tendenziell wird aber weniger gegeben als bei uns (Im Schnitt 5 Prozent). Wichtig: Das Trinkgeld wird nicht mit der Rechnung bezahlt, sondern es werden diskret einige Münzen auf dem Tisch liegengelassen.

Taxi:
Die Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld, freuen sich aber, wenn man den Preis aufrundet und sie sich das Zurückgeben kleiner Münzen schenken können.


Türkei:


Generell zu beachten:
Die Bundesregierung hat die Reisehinweise für die Türkei verschärft, nachdem Peter Steudtner in der Türkei verhaftet wurde. Damit Ihr Euren Urlaub in der Türkei genießen könnt, solltet Ihr politische Veranstaltungen und größere Versammlungen vermeiden. Zudem wird empfohlen sich in die Liste für Deutsche im Ausland bei Konsulaten und Botschaften einzutragen, damit Ihr nicht in den Verdacht geratet, Terrororganisationen zu unterstützen.

Trinkgeld:
10 Prozent der Summe, die für das Essen gezahlt wurde, sind Standard. Es wird mit der Rechnung gegeben. In Hotels stehen sonst oft „Tip-Boxen“ in der man auch ein wenig Trinkgeld geben kann, welches unter allen Angestellten verteilt wird.

Taxi:
Im Taxi muss darauf geachtet werden, dass man nicht betrogen wird. Es ist insbesondere in Istanbul vorher abzuklären, wie viel die Fahrt circa kosten wird. Es ist auch nicht unüblich, dass bei schwerem Gepäck ein Aufschlag verlangt wird.


Griechenland:


Generell zu beachten:
Griechenland hat insbesondere in den U-Bahnen sehr viele Taschendiebstähle zu melden. In der Region um Athen, Piräus und Thessaloniki gibt es ebenfalls sehr viele Diebe. Verwirrung kann es bei Euch auch beim „Ja“ und „Nein“ sagen geben. Denn in Griechenland gilt das Nicken als „Nein“. Das Kopfschütteln hingegen gilt als ein „Ja“. Zudem gilt, wenn die Griechen „Né“, sagen heißt dies, „Ja“. Verwirrend oder nicht?

Trinkgeld:
Im Restaurant sind 10 % Standard – bei gutem Service auch gern mehr. In der Taverna ist ein Euro Trinkgeld in Ordnung

Taxi:
Trinkgeld wird dem Fahrer normalerweise nicht gegeben, aber Aufrunden zählt zum guten Ton.


Frankreich:

Generell zu beachten:
Küsschen rechts, Küsschen links. Für uns total komisch im Land der Liebe ein Begrüßungsritual. Besonders bei jungen Männern und engen Freunden sind Wangenküsschen zur Begrüßung üblich.'

Trinkgeld:
In Frankreich ist es meist so, dass das Trinkgeld bereits mit in der Rechnung integriert ist. Das seht Ihr unten auf der Rechnung. Wenn Ihr dennoch etwas geben möchtet, lasst das Geld einfach auf dem Tisch liegen, wenn Ihr geht. Es ist auch üblich, dass in gehobeneren Restaurants am Eingang gewartet wird, bis ein Kellner einem einen Platz zuweist. Sehr ungern gesehen wird das getrennte Bezahlen.

Taxi:
Hier sind 10 Prozent des Fahrpreises Standard. Wenn Ihr aber sehr unzufrieden seid, könnt Ihr auch weniger geben.


USA:


Generell zu beachten:
Es gibt eine Visapflicht und sehr genaue Kontrollen. Es ist nicht unüblich, dass Ihr nach dem Grund Eures Aufenthaltes und Eurer Unterkunft gefragt werdet. Bei Flügen lange Zeit für die Kontrollen (ca. 3 Std.) einplanen, um Komplikationen zu vermeiden. Die USA haben sehr strenge Zollgesetze, über die Ihr Euch besser vorher informieren solltet, um Probleme und hohe Geldstrafen zu umgehen. Euros zu wechseln ist nicht überall möglich, deswegen solltet Ihr Euch lieber vorher ein paar Dollar zulegen. Was für uns völlig normal ist, ist in Amerika ein absolutes No-Go: Alkohol an öffentlichen Plätzen. Die amerikanischen Behörden verstehen bei Alkohol auf offener Straße überhaupt kein Spaß. Verzehrt Ihr auf dem Bürgersteig ein Bierchen, werdet Ihr entsetzte und schockierende Blicke von anderen Passanten ernten.

Trinkgeld:
Es ist üblich, ein deutlich höheres Trinkgeld zu geben, als wir es gewohnt sind. (Zwischen 15-20 %) Das liegt daran, dass das „Tip“ fest im Gehalt eingeplant ist. Deswegen gilt es als extrem unhöflich kein Trinkgeld bei schlechter Bedienung zu geben. Nach oben ist bei gutem Service selbstverständlich immer Luft. In touristischen Orten lohnt sich aber ein Blick auf die Rechnung: Sollte dort “Tip is included” stehen, kann man sich das Trinkgeld sparen. Das „Tip“ wird übrigens auch auf dem Tisch liegengelassen, selbst wenn man am Ausgang zahlt.

Taxi:
Mindestens 15 % des Fahrtpreises sollten draufgelegt werden und auch Extraleistungen wie Koffertragen und ähnliches sollten mit einem Dollar oder mehr honoriert werden.


Schweden:


Generell zu beachten:
Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. In Schweden gibt es vor allem eine skurrile Essgewohnheit und das ausgerechnet zum Frühstück. Während wir zum Frühstück ein leckeres Marmeladenbrot essen ist es nicht ungewöhnlich, dass in Schweden zum Frühstück getrocknetes und anschließend in Kaffee eingeweichtes Rentierfleisch gegessen wird. Dieser Muntermacher wird in Schweden "Lappkaffee" genannt.

Trinkgeld:
In Schweden ist Trinkgeld in der Höhe nicht so üblich wie in Deutschland. Es wird sich aber übers Aufrunden gefreut.

Taxi:
Beim Taxi gilt dasselbe wie beim Trinkgeld. Aufrunden ist erwünscht. Es wird aber kein Trinkgeld erwartet.


Schweiz:


Generell zu beachten:
Vignetten sind, wie in Italien, auf allen Autobahnen Pflicht. Diese kann man sogar ziemlich preisgünstig kaufen. Nur 40 Schweizer Franken (etwa 33 Euro) für 14 Monate. Reißt Ihr aber ohne Aufkleber wird es teuer. Knapp 170 Euro dürft Ihr blechen, wenn Ihr ohne Vignette erwischt werdet. Außerdem solltet Ihr unbedingt ein paar Schweizer Franken dabei haben. Denn nur an der Grenze zu Deutschland ist es normalerweise möglich mit Euros zu bezahlen.

Trinkgeld:
Eine Faustregel ist, auf den nächsten Franken aufzurunden und dann noch einen drauflegen.

Taxi:
Es ist unüblich Trinkgeld zu geben. Aufrunden ist aber erwünscht. Wenn wir aber mal ehrlich sind freut sich doch jeder über ein wenig Trinkgeld.


Großbritannien:


Generell zu beachten:
Beim Verschicken einer Postkarte an Eure liebste oder Euren liebsten solltet Ihr aufpassen, wie herum Ihr die Briefmarke aufklebt. Zumindestens bei einer Briefmarke mit der Queen drauf. Denn es ist tatsächlich verboten auf der Urlaubskarte die Briefmarke mit dem Portrait der Königin verkehrt herum aufzukleben. In Pubs ist es außerdem verboten, dass Männer Frauen um Sex bitten. Dies ist ein „nationales Ärgernis“. Strafe: bis zu 180 Euro oder drei Monate Gefängnis.

Trinkgeld:
In britischen Pubs und Lokalen solltet Ihr die Rechnung ohne Trinkgeld bezahlen. Wollt Ihr Euch dennoch für den guten Service bedanken, solltet Ihr die Worte „and one for yourself“ benutzen. Dies bedeutet, dass der oder die Kellnerin später auf Eure Kosten selbst etwas trinken kann– aber nicht ohne Euch vorher zuzuprosten. Diese Tradition gibt es aber nur noch in echten britischen Lokalen. Mittlerweile steht auch manchmal ein Glas auf der Theke, in das Ihr ein paar Münzen einwerfen könnt.

Taxi:
Es ist ganz normal Taxifahrern Trinkgeld zu geben und es ist unüblich, den Fahrpreis auf das nächste Pfund aufzurunden. 10 – 15 % sind eine nette Geste.

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