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Rauchmelderpflicht ab dem neuem Jahr

Ab Januar 2018 sind Rauchmelder für alle Wohnungen in Bayern Pflicht. Wenn Ihr also noch keine habt, solltet Ihr bis zum Jahresbeginn nachrüsten. Alles zum Thema Brandschutz durch Rauchmelder findet Ihr hier:

Rauchmelderpflicht ab dem neuem Jahr MachineHeadz/Thinkstock by Getty-Images

Sind Rauchmelder in privaten Wohnungen und Häusern Pflicht?

Ab dem 01.01.2018 gelten die Rauchmelder als Pflicht für jeden Haushalt. Für den Einbau der Rauchmelder ist der Eigentümer beziehungsweise der Vermieter verantwortlich, für die Wartung ist der Mieter zuständig. Angebracht werden müssen Rauchmelder in allen Schlaf- und Kinderzimmern und auch im Flur oder Treppenhaus, also auch in allen Fluchtwegen.

Wer muss Rauchwarnmelder bezahlen?

Grundsätzlich ist immer der Hauseigentümer dazu verpflichtet - sowohl die Melder zu besorgen, zu bezahlen und auch zu montieren. In einem Mietverhältnis ist also der Vermieter dafür zuständig. Als Mieter müsst Ihr dafür sorgen, dass die Batterie regelmäßig gewechselt wird und der Melder funktioniert.

Wie viel kostet ein guter Rauchmelder?

Tatsächlich muss ein guter Rauchmelder nicht teuer sein. Im Baumarkt oder im Internet gibt es schon ab 10 Euro Rauchmelder mit guten Testberichten. Die meisten Geräte für 20 Euro zählen vom Preis-Leistungs-Verhältnis zu den Besten. Ihr solltet allerdings darauf achten, dass der Rauchmelder eine CE-Kennzeichnung hat. Außerdem ist die Aufschrift DIN EN 14604 wichtig. Diese Nummer kennzeichnet das Produkt als europäisch geprüften Rauchmelder.

Wie wichtig ist die Aufrüstung mit Rauchmeldern?

Gerade nachts, wenn alle tief schlafen, können Rauchmelder Leben retten. Durch Ihre Lautstärke und Frequenz sind sie sogar durch geschlossene Türen sehr gut und schnell hörbar. Das ist wichtig und gut so, denn nur wer wach ist, hat überhaupt die Chance, sich und seine Familie in Sicherheit zu bringen. Häufig sind es auch die Nachbarn, die den Alarm hören und in ihrer Sorge die Feuerwehr verständigen.

Was passiert, wenn ein Fehlalarm ausgelöst wird oder der Pfeifton ertönt, weil die Batterie leer ist - wer kommt dann für den Feuerwehreinsatz auf?

Bei einem Fehlalarm gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ein Nachbar hört den Signalton und ruft die Feuerwehr. Dann kann er aber nicht wissen, was den Alarm ausgelöst hat, weil er ja keinen Zutritt zur Wohnung hat. Und auch wenn keine Gefahr droht, muss der Nachbar nicht für den Feuerwehreinsatz aufkommen. Wenn der Bewohner der Wohnung allerdings einen Alarm auslöst (z.B. weil er nahe am Feuermelder raucht) und die Feuerwehr wird alarmiert, dann muss er evtl. für den Einsatz aufkommen. Bei einem technischen Fehlalarm muss in der Regel der Hersteller oder der Staat haften. Wenn der Pfeifton (piepst auch, wenn die Batterie leer ist) vom Nachbarn falsch interpretiert wird und dieser die Feuerwehr ruft, muss er sich keine Sorgen machen. Die Kosten übernimmt dann der Staat.

Übrigens: Dieses Jahr sind in 568 Fällen in München Bewohner von Rauchmeldern vor einem Brand gewarnt worden. 2014 waren es erst 124 Fälle. Rauchwarnmelder tragen also immer stärker zur Sicherheit bei.

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