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Umbau Sendlinger-Tor Bahnhof

Der Münchner Bahnhof Sendlinger Tor wird zur Großbaustelle. Nun fand der Spatenstich statt. Ab wann Ihr wo mit Einschränkungen rechnen müsst, und die Einzelheiten zum Projekt erfahrt Ihr hier:

Umbau Sendlinger-Tor Bahnhof

Es gilt als das bisher komplexeste Umbauprojekt in München – noch vor der Münchner Freiheit, dem Hauptbahnhof und dem Marienplatz. Während dem normalen Alltagsbetrieb sollen nun die Umbauarbeiten am Bahnhof Sendlinger Tor noch diesen März beginnen. Kostenpunkt des Großprojekts: 150 Millionen Euro.

Doch warum muss das überhaupt sein? Und auf welche Einschränkungen müssen sich sowohl Passagiere als auch Autofahrer rund um den Bahnhof am Sendlinger-Tor-Platz einstellen? Wir haben die wichtigsten Infos für Euch zusammengefasst:

Die Gründe
Ursprünglich war der Sendlinger-Tor-Bahnhof für etwa 50.000 Fahrgäste pro Tag ausgerichtet. Doch mittlerweile belaufen sich die Zahlen der Ein-, Aus- und Umsteiger auf mehr als 150.000 täglich - das führt zu Platzmangel. Besonders beim Aus- und Umsteigen zwischen den beiden Ebenen von U1/U2 und U3/U6 staut es sich sehr oft.
Doch nicht nur die Kapazitätssteigerung steht im Vordergrund: In den letzten Jahren hat viel Chlorid den Beton, die Fugen und die Zugänge angegriffen, sodass das ganze Bauwerk marode geworden ist. Zusätzlich muss die komplette technische Ausstattung erneuert werden.

Der Plan
Platz schaffen
Aus drei mach vier: Von den drei Verbindungsrolltreppen zwischen U1/U2 und U3/U6 soll eine in die andere Richtung versetzt werden und eine weitere hinzukommen. So können sich die Passagiere besser verteilen.
Zudem werden auf der Ebene U1/U2 die Betriebsräume zwischen den Gleisen auf ein größtmögliches Minimum zurückgebaut, um Platz für Umsteiger zu schaffen.
Der einzige Ausgang zwischen den Gleisen der U1/U2 soll durch zwei weitere erweitert werden. Eines der beiden Zugangsbauwerke entsteht am Nordende des Bahnsteigs und führt direkt in das Sperrgeschoss in der Sonnenstraße; das zweite am Südende direkt an die Oberfläche in die Blumenstraße/Ecke Wallstraße.

Barrierefreiheit
Die Bahnsteige werden um einige Zentimeter angehoben, um ein stufenloses Ein- und Aussteigen zu ermöglichen. Die Rampe im Sperrgeschoss wird verbreitert und ein Leitsystem soll mit Handlaufbeschriftungen Sehbehinderten die Wegfindung erleichtern. Zudem werden alle Rolltreppen und Aufzüge ausgetauscht und die beiden Aufzüge auf den Bahnsteigen U1/U2 verlängert, um direkt an die Oberfläche zu gelangen.

Neues Design
Der Bahnhof bekommt einen neuen Look: Das Gelb-Blau-Farbkonzept bleibt zwar wie bisher, jedoch kommt eine komplett neue Wandverkleidung hinzu. Das Sperrgeschoss soll eine schwarz gestaltete Decke mit gut zu findenden ÖPNV-Zugängen und attraktiven Ladengeschäften bekommen. Außerdem wird komplett auf LED-Lichter umgestellt.

Die Baustelle
Oberirdisch
Ab Montag, den 10. April, werden alle Autofahrer vom Stachus für zwei Jahre über die Zufahrt zur Nußbaum- und Pettenkoferstraße an der Matthäuskirche vorbeigeleitet. Dafür wird eine provisorische Fahrbahn errichtet.

  • Von Norden kommend steht für Rechtsabbieger von der Sonnen- in die Lindwurmstraße nur eine Spur zur Verfügung.
  • Von Osten kommend werden Linksabbieger vom Oberanger über die Hauptfeuerwache in die Blumenstraße umgeleitet. Eine Geradeausspur zur Lindwurmstraße entfällt zeitweise.
  • Von Westen kommend entfällt eine eigenständige Linksabbiegespur.
  • Von Süden kommend wird die Blumenstraße zeitweise verengt. Jeweils von Frühjahr bis Herbst stehen eine Geradeaus- und eine Geradeaus-/Rechtsabbiegespur zur Verfügung; in der restlichen Zeit zwei Geradeausspuren und eine Rechtsabbiegespur.

Freuen können sich alle Radfahrer und Fußgänger: Für sie ändert sich durch aufrechterhaltene beziehungsweise analog zur Straßenführung provisorisch verlegte Wege nur wenig.

Unterirdisch
Autofahrer müssen mit Staus und engen Straßen rechnen; Fahrgäste der öffentlichen Verkehrsmittel ab Ende 2019 Umwege in Kauf nehmen. Denn dann wird die Treppenanlage umgebaut, während der U-Bahn-Betrieb aufrechterhalten wird. Allerdings fahren U1/U2 und U3/U6 zeitweise eingleisig. Ab Sonntag, den 9. April, fahren die Bahnen der Linien U1 und U2 an vielen Abenden nach 22 beziehungsweise 23 Uhr nur noch im 20-Minuten-Takt. Ab Juli gilt der Takt auch an zehn Wochenenden.


Der Ablauf im Frühling 2017

  • Ab Montag, den 13. Februar: Die ersten Straßenbauarbeiten werden beginnen.
  • Ab Montag, den 10. April: Die ersten Verlegungen der Sonnenstraße werden auf Höhe des Sendlinger-Tor-Platzes stattfinden. Erste Teile des Bahnhof-Dachs und der Bahnhof-Aufgänge zur Tram-Haltestelle werden saniert. Bestehende Betriebsräume werden an den Treppen zwischen U1/U2 und U3/U6 zurückgebaut.

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