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Was bei Kälte im Auto Sprit frisst

Klimaanlage, Sitzheizung, Scheibenbeheizung - im Winter verbrauchen im Auto jede Menge Sachen extra Sprit. Was genau wie viel Kraftstoff verbraucht und wie Ihr dabei etwas einsparen könnt, erfahrt Ihr hier:

Was bei Kälte im Auto Sprit frisst

Grundsätzlich sagen Experten: Je 100 Watt Stromverbrauch werden 0,1 Liter Kraftstoff zusätzlich benötigt. Hier die genau Auflistung was im Winter in Eurem Auto wie viel Sprit verbraucht:

Sitzheizung:
Die Sitzheizung darf in der kalten Jahreszeit in keinem Auto fehlen. Sie ist nicht nur praktisch, sondern erhöht auch unseren Wohlfühlfaktor. Jedoch verbraucht sie auch rund 102 Watt pro Sitz - also gut 0,1 Liter Sprit je 100 Kilometer.

Standheizung:
Standheizungen haben einen Verbrauch von 0,6 bis 1,7 Liter Sprit je Stunde. Wärmt Eure Standheizung also 30 Minuten das Auto auf, werden zwischen 0,3 bis 0,8 Liter verbraucht. Aber dieses Extra kann nicht nur negativ gewertet werden, denn wenn der Motor vor dem Losfahren schon warm ist, wird bei Beginn der Fahrt Kraftstoff eingespart und zusätzlich weniger Emissionen freigesetzt, was der Umwelt zugute kommt. Wenn Ihr nur kurze Strecken fahrt, wird jedoch von den Vorteilen wenig zu spüren sein. Experten raten dazu, dass die Fahrt mindestens so lange dauern sollte, wie die Aufwärmphase mit Standheizung.

Klimaanlage:
Die Klimaanlage kann im Winter durchaus sinnvoll sein, vor allem im Bezug auf die Sicherheit. Sie verhindert das Beschlagen der Autoscheiben, was ein Gebläse allein oft nicht schafft. Mehrverbrauch dabei: rund 51 Watt, also 0,05 Liter auf 100 Kilometer.

Scheibenheizung:
Die Frontscheibenheizung hat einen Strombedarf von 540 Watt, die Heckscheibenheizung braucht 185 Watt und heizbare Außenspiegel 30 Watt. Zusammengerechnet ergibt das 0,75 Liter Sprit pro 100 Kilometer extra.

Licht:
Ebenfalls einen hohen Energiebedarf haben das Abblendlicht mit 125 Watt, das Fernlicht mit 120 Watt, die Nebelscheinwerfer mit 100 Watt und die Nebelschlussleuchte mit 40 Watt. Diese sollten bei Bedarf auf jeden Fall eingeschaltet – bei Nichtbedarf aber auch wieder ausgeschaltet werden.

Motor Aufwärmen:
Einer der größten Irrglauben überlebt leider bei vielen Autofahrern: Dass es im Auto schneller warm wird, wenn man den Motor im Stand laufen lässt. In Wirklichkeit verbraucht die Maßnahme nur unnötig Sprit und belastet dabei die Umwelt. Wird man dabei erwischt, muss man auch noch eine Strafe von mindestens 10 Euro zahlen. Ein anderer, etwas ungewöhnlicherer Tipp ist, wenn es draußen eisige Temperaturen hat, vor dem Starten des Motors erst einmal kurz (bis zu drei Minuten) die Scheinwerfer einzuschalten. Durch diese „Aufwärmphase“ liefert eine gesunde Autobatterie einen höheren Startstrom. Einer kaputten oder ungenügend geladenen Batterie kann dieser Tipp allerdings den Rest geben.

Schwere Ladung:
Es ist auch empfehlenswert, keine überflüssigen und schweren Gegenstände im Auto zu transportieren – nach dem Skiurlaub sollte die Dachbox daher sofort demontiert werden. Denn umso schwerer Euer Auto ist, umso mehr Kraftstoff wird verbraucht.

Unsere Spartipps
Wer den Mehrverbrauch klein halten will, stellt die Zusatzverbraucher bei Nichtbedarf sofort aus. Zudem solltet Ihr nach dem Start zügig losfahren und auf keinen Fall den Motor warmlaufen lassen. Eure Türen und Fenster geschlossen halten, damit die Wärme im Auto auch im Auto bleibt und nicht nach draußen geheizt wird.

Auf Kurzstrecken unter zehn Kilometern wird die Batterie nicht wieder vollständig aufgeladen. Das beeinträchtigt sowohl die Lebensdauer als auch die Kaltstart-Leistung des Auto-Akkus. Das gilt besonders, wenn Ihr bei kurzen Winterfahrten viele elektronische Verbraucher laufen habt und besonders auf Fahrten, auf denen sich der Wagen viel im Leerlauf befindet, wie im Stop-and-Go-Verkehr und bei Ampelstopps. Manch vergebliche Startversuch an einem kalten Wintermorgen beruht meist nicht auf einer kaputten, sondern auf einer leeren Batterie. Ihr könnt Eure Batterie auch manuell aufladen, zum Beispiel mit einem speziellen Ladegerät aus dem Zubehörhandel oder bei einem Spezialisten.

Was im Winter nicht vergessen werden darf und immer Vorrang hat: die Sicherheit. Erst wenn das Auto von Schnee und Eis befreit ist und die Scheiben nicht mehr beschlagen sind, losfahren. Dafür braucht Ihr morgens zwar etwas mehr Zeit, aber sicher ankommen ist deutlich wichtiger.

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