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Welcher Grill passt zu mir?

Die ewige Frage beim Grillabend oder bei der Sommerparty: Welcher Grill ist der Beste, damit mein Steak perfekt wird? Wir haben die wichtigsten Fakten zu Holzkohle-, Gas- und Elektrogrill für Euch zusammengestellt:

Welcher Grill passt zu mir?

Es duftet in Stadt und Land – nach knackigen Bratwürsten und saftigen Steaks. Aber welcher Grill ist der Beste beziehungsweise für meine individuellen Lebensverhältnisse und Grillwünsche passend? Hier die wichtigsten Vor- und Nachteile von Holzkohle-, Gas- und Elektrogrill für Euch:

Holzkohlegrill
Vorteile:

  • Feuer machen, saftiges Fleisch darüber braten und sich, wie um das eigene Baby, kümmern – männlicher grillen geht nicht anders als mit einem Holzkohlegrill.
  • Den gibt es schon für rund 10 Euro zum selber zusammen Basteln – heißt, es ist auch die günstigste Version eines Grills.
  • Außerdem gibt es ganz verschiedene Modelle – vom Einwegmodell über den Kugelgrill bis hin zum Luxusgerät mit Deckel.
  • Das Wichtigste: Nur mit dem Holzkohlegrill schafft Ihr das grill-typische, rauchige Aroma, das mild ins Fleisch einzieht.
  • Und laut einer Umfrage des renommierten Grillherstellers Stephan Weber sind fast drei Viertel aller gebräuchlichen Grills Holzkohlegrills.

Nachteile:

  • Das Grillen mit dem Holzkohlegrill erfordert Geduld: Allein bis Ihr das Fleisch auf den Rost legen könnt, dauert es 30 bis 40 Minuten. Dann erst glühen die Kohlen perfekt.
  • Außerdem müsst Ihr permanent nach der Glut schauen und bei einem längeren Grillabend die Kohle immer wieder nachlegen, sonst gibt es am Ende nur noch lauwarme Würste.
  • Weiterer Nachteil: Holzkohlegrills dürfen meist nicht auf dem Balkon verwendet werden, weil der Rauch Eure Nachbarn stören könnte und weil diese Art des Grillens auch am gefährlichsten ist – immerhin ist das eine offene Feuerstelle. Und da gibt es auch den ein oder anderen Funken, der im Auge landen kann.
  • Und dann gibt es da noch die heiße Asche nach dem Grillfest – da kann es sein, dass Ihr eine gute Stunde warten müsst, bis Ihr die wegschmeißen könnt – und dann ist da auch immer die Frage, wohin? Einfach ins Gebüsch geht nicht, heißt: Die Suche nach einem Aschemülleimer steht an.
  • Am nächsten Tag ist der Spaß immer noch nicht vorbei: Beim Holzkohlegrill müssen die meisten Bauteile händisch geputzt werden, wenn sie dann endlich mal kalt sind.

Für wen:

  • Wenn Ihr gerne eine ausgiebige Grillparty gebt und es liebt, ewig am Grill zu stehen, rauchiges Steak zu genießen und, die traditionelle Idee vom Grillen leben wollt, ist der Holzkohlegrill einfach perfekt für Euch.


Gasgrill

Vorteile:

  • Gute Gasgrills sind auf Knopfdruck startklar, heizen schnell und gleichmäßig auf und Ihr könnt die Temperatur sogar wunschgemäß eingeben – zum Beispiel eine heiße zum Anbraten, eine mittlere zum Garen und eine kühlere zum Warmhalten. Und die eingegebene Temperatur hält sich dann auch beliebig – also jedenfalls bis die Gasflasche nach sieben Stunden leer ist. Heißt, Ihr müsst auch nicht immer nachjustieren, wie bei einem Holzkohlegrill.
  • Außerdem verursacht ein Gasgrill kaum Rauch und auch keine Asche, die Ihr nach dem Grillen fachgerecht entsorgen müsst.
  • Und Ihr könnt mit so einem Grill ganz verschiedene Grillmethoden ausprobieren: Mit einer Haube könnt Ihr zum Beispiel den grill als Ofen verwendet und so Pizza und Brot, aber auch Weihnachtsgans oder Lammkeule selber machen.

Nachteile:

  • Gasgrills sind meist Teil komplexer Grillwagen, die in Einzelteilen geliefert werden und vor dem ersten Verwenden echt aufwendig zusammengeschraubt werden müssen.
  • Außerdem sind sie sehr störungsanfällig, da sehr viel Technik eingebaut ist.
  •  Auch das Säubern ist eine Kunst für sich: Müsst Ihr zwar nicht so häufig machen, aber wenn, dann dauert es seine Zeit das Fett und den Schmutz aus allen Ecken und Kanten zu bekommen.
  • Dazu sind Gasgrills sehr schwer, sperrig und daher auch wenig flexibel einsetzbar – also nicht so geeignet für das Grillen an der Isar oder am Badesee.
  • Und beim Grillen mit Gas fehlt oft das typische rauchige Aroma. Es gibt zwar sogenannte spezielle Holzchips, aber selbst die können das echte Grillfeeling nicht heraufbeschwören.
  • Ein weiterer Nachteil: Ein Gasgrill benötigt, wie der Name schon verrät, Gas. Dieses gibt es in sehr großen, unhandlichen Flaschen. Die müssen dann auch noch irgendwo gelagert werden. Und im Gegenteil zur Holzkohle, die man fast 24/7 an der Tankstelle kaufen kann, ist man bei Gasflaschen an bestimmte Öffnungszeiten und Bedingungen gebunden.
  • Und zum Schluss muss man für einen Gasgrill auch ganz schön tief in die Tasche greifen – bei etwa 250 Euro geht es da erst los.

Für wen:

  • Wenn Ihr vor allem schnell und temperaturgenau leckere Würstl und Steaks haben wollt, etwas Geld investieren könnt und das Raucharoma Euch nicht all zu wichtig ist, ist der Gasgrill einfach perfekt für Euch.


Elektrogrill
Vorteile:

  • Mit einem Elektrogrill geht das Grillen extrem schnell und es bildet sich dabei so gut wie kein Rauch – perfekt also auch für den Balkon oder Grillen im Zimmer. Heißt, auch wenn es regnet, braucht Ihr nicht auf Eure Grillparty verzichten.
  • Zudem verbraucht ein Elektrogrill bei laufendem Betrieb nur wenig Strom – kein Gas, keine Kohle – eigentlich die umweltschonendste Version von Grillen.
  • Außerdem ist diese Art von Grill relativ günstig: Los geht es hier bei 30 Euro.
  • Und Elektrogrills lassen sich super einfach reinigen: Wegen der antihaftbeschichteten Grillplatten braucht Ihr nur wenig Zeit zum Putzen – auch weil sie meist sehr klein sind.

Nachteile:

  • Beim Grillen mit einem Elektrogrill bleibt leider das komplette Grillfeeling aus – da könnte man auch gleich das Fleisch in der Pfanne auf dem Küchenherd braten. Kein Knistern der Glut, kein intensiver Grillgeruch, kein rauchig-aromatisiertes Steak.
  • Und auch wenn ein Elektrogrill sehr handlich ist und auch die Grillfeier dadurch auch mal woanders hinverlagert werden kann, ist er sehr eingeschränkt nutzbar – er braucht nun mal eine Steckdose, um zu funktionieren.
  • Außerdem sind die elektrischen Grills meist sehr klein – heißt, so richtig große Fleischstücke oder viele kriegt Ihr da nicht rauf.

Für wen:

  • Wenn Ihr gerne spontan, oft und nicht zu viel auf einmal grillt, nur einen Balkon zum Grillen habt und auf das typische Grillfeeling verzichten könnt, ist der Elektrogrill einfach perfekt für Euch.


Extra-Tipp für Balkongriller:

  • Wenn Ihr nur auf dem Balkon grillen könnt, heißt das nicht, dass Ihr auf Holz- und Gasgrill verzichten müsst: Da gibt es ganz verschiedene Hersteller, die extra Grills für die Balkonnutzung anbieten. Die sehen dann wie Balkonblumenkästen aus, nur dass keine Erde reinkommt, sondern eben Grillkohle oder -gas. Und auch wenn es mal regnet, geht das Grillen auf dem Balkon super – und zwar mit einer sogenannten Wetterschutzhaube.  Auch Wind kann dem Balkongrill nichts anhaben: Denn der hat meist einen verstellbaren Windschutz dabei.

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