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Wichtiges zur Nebenkostenabrechnung

Bei der Nebenkostenabrechnung kann viel schief gehen. Laut deutschem Mieterbund ist fast jede zweite Abrechnung verfälscht. Damit Ihr Euch sicher sein könnt, sind hier die TOP 10 Dinge, auf die Ihr achten solltet:

Wichtiges zur Nebenkostenabrechnung

1. Die Abrechnung kommt zu spät
Der Vermieter muss dem Mieter maximal ein Jahr nach Ende des Abrechnungszeitraums die Nebenkostenabrechnung vorlegen.
Wenn Euer Vermieter diese Frist nicht einhält, kann der er keine Nachforderungen mehr stellen. Sprich: Wenn Ihr eigentlich zu wenig für die Nebenkosten gezahlt habt, darf der Vermieter den Restbetrag nicht mehr von Euch einfordern. Wenn Ihr allerdings zu viel bezahlt habt, bleibt Euer Anspruch auf Rückzahlung erhalten.

2. Wurde der richtige Zeitraum abgerechnet?
Die Abrechnung muss zwölf Monate umfassen um gültig zu sein. Wenn ein längerer Zeitraum abgerechnet wird, ist die Nebenkostenabrechnung ungültig. Ein kürzerer Zeitraum ist allerdings möglich, wenn Ihr zum Beispiel erst im August eingezogen seid.

3. Es werden Nebenkosten abgerechnet, die eigentlich keine sind
Wasser, Gas, Strom – das sind Nebenkosten. Eine Reparatur an der Außenfassade ist etwas anderes. Auch diese Kosten können zwar von den Mietern übernommen werden, aber das muss vorher mit diesen abgesprochen sein. Wenn das nicht der Fall ist, dürfen solche Kosten nicht im Nachhinein mit den Nebenkosten verrechnet werden.

4. Es fehlen wichtige Daten in der Abrechnung
Damit eine Nebenkostenabrechnung in Ordnung ist, müssen folgende Bestimmung vorhanden sein:

  • ·         Der Zeitraum, auf den sich die Abrechnung bezieht (max. 12 Monate), muss klar definiert sein
  • ·         Alle angefallenen Kosten müssen einzeln und genau aufgelistet werden
  • ·         Der Vermieter muss genau erklären, wie er die Nebenkosten auf die Mieter verteilt und warum er das tut.
  • ·         Es muss klar vorgerechnet werden, wie sich die Höhe der Nebenkosten zusammensetzt
  • ·         Wenn der Mieter schon im Voraus etwas angezahlt hat, muss das aufgelistet werden.
  • ·         Auch die Gesamtkosten müssen klar und deutlich aufgeschrieben werden.

Wenn eine dieser Angaben fehlt, dann ist der Vertrag ungültig.  

5. Richtige Verteilung der Heizkosten

Bei diesen Kosten bestimmt der Gesetzgeber die Verteilung. In der Regel werden mindestens 50, höchstens 70 Prozent der Heizkosten nach Verbrauch abgerechnet. Bei vielen schlecht gedämmten Mietshäusern sind 70 Prozent nach Verbrauch üblich. Der übrige Anteil der Heizkosten wird nach Wohnfläche verteilt. Wenn der Vermieter die Heizkosten anders verteilt hat, darf der Mieter die geforderten Kosten um 15 Prozent kürzen.

6. Der Vermieter verlangt eine Nachzahlung, obwohl das laut Vertrag gar nicht erlaubt ist
Viele Mietverträge beinhalten eine Nebenkostenpauschale. Sprich: Ihr zahlt einen festen Betrag im Jahr für Eure Nebenkosten.
Wenn Ihr dann mehr verbraucht als Ihr zahlt, kann der Vermieter nicht von Euch verlangen, dass Ihr den Restbetrag nachzahlt.

7. Der Vermieter eines Wohnhauses verteilt die Kosten für die leerstehende Wohnungen einfach auf alle Mieter
Schornsteinfegerkosten, Versicherung, Grundsteuer – auch eine leerstehende Wohnung kann Geld kosten. Diese Nebenkosten dürfen aber nicht einfach auf die restlichen Mieter aufgeteilt werden. Selbst wenn das im Mietvertrag steht, ist das verboten.

8. Ein Gewerbe im gleichen Haus wird als Wohnung berechnet
Ein Restaurant oder Geschäft verbraucht oft deutlich mehr Strom/Wasser als eine normale Wohnung. Darum dürfen gewerbliche Betriebe auch nicht mit den restlichen Wohnungen im Haus verrechnet werden. Wenn der Vermieter die Nebenkosten berechnet, muss er vorher erst die des Betriebs abziehen und dann die für die Mieter berechnen.  

9. Kosten kontrollieren und Belege einfordern
Wenn Ihr die Vermutung habt, dass einzelne Nebenkosten zu hoch angegeben wurden, könnt Ihr das überprüfen. Denn Mieter haben ein Recht auf Belegeinsicht. Überprüft außerdem auch die Gültigkeit des Belegs, denn nur Belege im Abrechnungszeitraum sind zu zahlen.  

10. Bei fehlerhafter Abrechnung rechtzeitig Widerspruch einlegen
Dazu bleibt dem Mieter zwölf Monate nach Eingang der Rechnung Zeit. Bekommt man eine Nachforderung müsst Ihr als Mieter diese innerhalb von 30 Tagen begleichen. Entweder Ihr zahlt mit Vorbehalt auf Rückruf oder Ihr legt Widerspruch ein und macht eine Teilzahlung.




 

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