26-Jähriger soll Ex-Freundin im Hasenbergl erstochen haben

In München-Hasenbergl hat ein klärendes Gespräch nach einer Trennung ein tödliches Ende für eine 21-Jährige genommen. Am Mittag hat die Polizei nähere Details zu der Tat bekanntgegeben. Demnach steht ein 26-Jähriger unter Verdacht, seine Ex-Freundin erstochen zu haben. Das Paar war laut des Mannes über anderthalb Jahre bis jetzt zum Oktober zusammen und sei auch nach der Trennung noch im Kontakt gewesen. Bei einer Aussprache gestern sei es dann aber zum folgenschweren Streit gekommen. Laut der Staatsanwaltschaft sei der Tatverdächtige verärgert darüber gewesen, dass sie keinen Kontakt mehr zu ihm haben wollte. Die Tatwaffe soll ein Haushaltsmesser gewesen sein.

Nach der Tat habe der Beschuldigte einer Bekannte über eine Sprachnachricht mitgeteilt, dass er jemanden umgebracht habe. Darauf rückte ein Spezialeinsatzkommando zur Wohnung des Mannes. Darin wurde die Leiche gefunden. Der Mann war auf der Flucht und stellte sich am späteren Abend. Die Staatsanwaltschaft geht von Mord mit den Merkmalen der Heimtücke und der niederen Beweggründe aus.