Aktivist klebt sich an Siemens-Zentrale

Wegen Zug-Signalanlagen für eine Kohlemine in Australien ist Siemens ins Visier der Klima- und Umweltschutzgruppe Extinction Rebellion geraten. Ein Aktivist der ursprünglich aus Großbritannien stammenden Bewegung klebte sich am Donnerstagnachmittag mit einer Hand an ein Fenster im Foyer der Konzernzentrale in München. Der Aktivist trug ein Kostüm und zeigte seine Aktion zudem live auf Facebook, wo er erklärte, gegen die Lieferung der Zugsignalsysteme zu protestieren. Ein Sprecher sagt, dass man angesichts der friedlich ablaufenden Aktion nicht die Polizei gerufen habe.