Alle wichtigen Infos im Corona-Liveticker

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Donnerstag – 28. Mai 2020

 

+++Update 08:25 Uhr+++

Im Bundestag geht es heute um die Gastronomie. Ein Gesetz sieht vor, die Mehrwertsteuer für Speisen in Restaurants und Cafes von 19 auf 7 Prozent zu senken. Das soll ab Juli für ein Jahr gelten und verlorene Umsätze zumindest zum Teil wiedergutmachen. Außerdem sollen Eltern, die wegen eingeschränkten Kita- oder Schulbetriebs nicht arbeiten können, statt nur sechs- nun bis zu 20 Wochen Lohnersatz bekommen.

+++Update 07:20 Uhr+++

Zehntausende Menschen in Bayern haben schon gegen die Corona-Auflagen der Staatsregierung verstoßen. Seit dem Beginn der Ausgangbeschränkung am 21. März haben die Polizisten im Freistaat über 57.000 Vorgänge registriert. Dabei handelt es sich vor allem um Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen. Ob dann allerdings ein Bußgeld verhängt wird, das legen die Kreisverwaltungsbehörden und nicht die Polizei fest. Ein Sprecher des KVR sagte, dass längst nicht jede festgestellte Ordnungswidrigkeit auch bei der Bußgeldstelle landet. Dort kamen bislang 4.110 Anzeigen an. Fast 1.500 Bußgeldbescheide wurden bislang erlassen. Die Gesamthöhe liegt bei etwa 250.000 Euro.

Bußgelder sind zum Beispiel:
Beispielsweise 150 Euro zahlt derjenige, der sich mit mehr Leuten als erlaubt trifft oder gegen die Maskenpflicht verstößt. 5.000 Euro werden für Unternehmer fällig, die kein Schutz- und Hygienekonzept für ihren Betrieb haben. Und sein Kind in die Notbetreuung zu geben, ohne dazu berechtigt zu sein, wird mit 500 Euro geahndet.

+++Update 06:50 Uhr+++

Im Landkreis Ebersberg ist erneut eine Schule von einem Corona-Fall betroffen. Wie der Merkur schreibt, hat sich nach den Fällen an den Mittelschulen in Kirchsseon und Ebersberg nun auch eine Schülerin an der Realschule Vaterstetten mit dem Virus angesteckt. Ihre Klassenkameraden müssen für zwei Wochen in häusliche Quarantäne.

+++Update 05:28 Uhr+++

Trotz Coronavirus soll die Frankfurter Buchmesse im Herbst stattfinden. Die Veranstalter wollen die Bücherschau auf dem Messegelände in Frankfurt, dezentral in der Stadt und gleichzeitig virtuell stattfinden lassen. Die Buchmesse 2020 sei coronabedingt eine Sonderedition. Stattfinden soll sie vom 14. bis zum 18. Oktober.

+++Update 05:18 Uhr+++

Während bei uns in Deutschland die Corona-Ausbreitung mit Blick auf die Zahlen aktuell im Griff scheint – sieht es da in der USA ganz anders aus. Dort sind mittlerweile mehr als 100.000 Menschen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das hat die Johns-Hopkins-Universität veröffentlicht. Fast 1,7 Millionen Amerikaner haben sich demzufolge nachweislich mit dem Virus infiziert. Zumindest nach den absoluten Zahlen sind die Vereinigten Staaten damit weltweit mit Abstand am stärksten von der Pandemie betroffen.

 

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Mittwoch – 27. Mai 2020

+++Update 17:18 Uhr+++

Die Frankfurter Buchmesse soll in diesem Herbst trotz Corona-Pandemie stattfinden. Das hat der Aufsichtsrat der Buchmesse am Mittwoch entschieden. Geplant sei, die Bücherschau vom 14. bis 18. Oktober 2020 auf dem Messegelände, dezentral in der Stadt und zeitgleich virtuell stattfinden zu lassen.

+++Update 14:56 Uhr+++

Am 08. Juni dürfen die Freibäder in unserer Heimat wieder öffnen. Gäste des Familienbads in Dachau müssen aber noch länger warten. Derzeit seien die genauen Hygienevorgaben noch nicht konkretisiert. Außerdem dauern die Sanierung des Sport- und Springerbeckens wegen der Corona-Krise länger als geplant. Vor dem 1. Juli werde das Bad deshalb nicht öffnen können.

In Grafing im Landkreis Ebersberg gehen die Türen aber pünktlich wieder auf. Das berichtet der Merkur. Man warte zwar noch auf die Vorgaben, sei aber gut vorbereitet, so das Freibad.

+++Update 13:42 Uhr+++

In München wurden heute 35 neue Corona-Fälle bestätigt. Damit wurden in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.818 Infektionen gemeldet. In dieser Zahl enthalten sind 5.744 Personen, die bereits genesen sind, sowie 212 Todesfälle.

Die Reproduktionszahl für München liegt derzeit bei 0,83 (Stand 25.5.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 83 Menschen neu anstecken.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 8,22.

+++Update 13:21 Uhr+++

Zu den bestätigten Covid-19-Fällen im Landkreis Erding sind zwei neue Fälle hinzugekommen. Die Zahl der bestätigten Fälle steigt damit von 614 auf 616. In den vergangenen 7 Tagen gab es damit auf 100.000 Einwohner im Landkreis 3 Neu-Infizierten (sog. 7-Tage-Inzidenz). Die Zahl der Genesenen steigt um 15 von 565 auf 580 Personen. Damit gelten derzeit 25 Personen als infiziert.

+++Update 06:47 Uhr+++

Inzwischen haben fast 300.000 Pflege- und Rettungskräfte Anträge auf den wegen der Coronakrise gewährten Pflege-Bonus gestellt. In mehr als 50.000 Fällen konnten auch schon Bewilligungsbescheide verschickt werden, heißt es von der bayerischen Gesundheits- und Pflegeministerin Huml. Den bayerischen Corona-Pflegebonus kann bis Ende Juni beantragt werden. Die Einmalzahlung beträgt bei Beschäftigten mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 25 Stunden 500 Euro, ansonsten 300 Euro.

+++Update 06:13 Uhr+++

Viele von uns fragen sich ja, ob sie Corona vielleicht schon hatten und es einen so leichten Verlauf hatte, dass sie es gar nicht gemerkt haben. Hier in der Corona-Teststation in Penzing ist es jetzt auch möglich – außerhalb der Richtlinien des RKI – einen Test auf eigene Kosten zu machen – auch ohne die „Covid-19 typischen“ Symptome wie Atemwegserkrankungen, Halsschmerzen, Husten oder starker Schnupfen. Das Angebot können alle Personen aus dem Landkreis Landsberg wahrnehmen. Dafür muss ein Termin vereinbart werden. Der Test kostet 90 Euro.

Eine Terminvereinbarung geht unter: 08191-129-1740

+++Update 06:03 Uhr+++

Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung der geltenden Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie bis zum 29. Juni geeinigt. Vorgesehen ist aber eine Lockerung: Künftig sollen sich bis zu zehn Menschen oder Angehörige zweier Haushalte in der Öffentlichkeit treffen können. Thüringen hat den Vorschlägen nur eingeschränkt zugestimmt und behält sich sogar noch weitergehende Lockerungen vor, während andere Länder an strengeren Vorgaben festhalten könnten.

+++Update 05:40 Uhr+++

Bundesgesundheitsminister Spahn hat Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden aufgefordert, sich trotz der Corona-Krise behandeln zu lassen. Er könne alle Kranken nur auffordern, zum Arzt zu gehen, wenn es nötig ist, sagte Spahn in einem ARD-Interview. In der Hochphase der Corona-Pandemie hatten hierzulande deutlich weniger Menschen als sonst Fachärzte aufgesucht.

+++Update 05:23 Uhr+++

Nach Protesten der CSU wird sich die Bundesregierung heute wohl doch noch nicht mit der Aufhebung der internationalen Reisewarnung beschäftigen. Das Thema wurde wegen Bedenken der CSU auf die Kabinettssitzung am 3. Juni verschoben, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Bundesaußenminister Maas hat vor, die Reisewarnung ab dem 15. Juni für 31 europäische Länder aufzuheben. Die CSU befürchtet aber eine neue Corona-Infektionswelle durch mehr Reisemöglichkeiten.

 

 

 

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Dienstag – 26. Mai 2020

+++Update 17:03 Uhr+++

Nach fünf Tagen ohne Neuinfizierte sind heute im Landkreis Dachau zwei neue Fälle gemeldet worden. Insgesamt sind es damit 917 Corona-Fälle im Landkreis. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen Kontaktpersonen ist auf 183 zurückgegangen.

+++Update 14:46 Uhr+++

In München wurden am heutigen Dienstag, 26. Mai (Stand 13.30 Uhr), 37 neue Corona-Fälle bestätigt. Damit wurden in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.783 Infektionen gemeldet.
In dieser Zahl enthalten sind 5.720 Personen, die bereits genesen sind, sowie 212 Todesfälle.
Die Reproduktionszahl für München liegt derzeit bei 0,83 (Stand 25.5.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 83 Menschen neu anstecken.
Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 5,98. Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bayernweit ermittelt (t1p.de/lgl-inzidenz).

+++Update 13:25 Uhr+++

Für den Pflegebereich kündigte Söder mehr Tests an. Alle Mitarbeiter, Patienten und Bewohner in Bayerns Kliniken, Pflege- und Altenheimen sollen künftig regelmäßig auf Corona-Infektionen getestet werden. Es gebe jetzt hier eine klare Priorität, gleichzeitig bleibe es aber bei Tests auf freiwilliger Basis, sagte Söder. Auch das Personal in Kindergärten und Schulen soll künftig mehr Möglichkeiten für freiwillige Tests erhalten, dadurch werde sich die «Akzeptanz für Schulen und Kindergärten deutlich erhöhen».

+++Udate 13:17 Uhr+++

Freibäder und andere Sportangebote wie Fitnessstudios und Tanzschulen dürfen in Bayern am 8. Juni wieder öffnen. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen.

Öffnen dürfen dann Freibäder und Außenanlagen von Badeanstalten, also etwa Außenbereiche von Schwimmbädern, Kureinrichtungen und Hotels. Innenbereiche von Schwimmbädern müssen dagegen geschlossen bleiben.

Erlaubt wird dann auch wieder das Training von Mannschaftssportarten – wobei der Outdoor-Trainingsbetrieb in Gruppen von bis zu 20 Menschen zulässig ist. Auch Indoor-Sportstätten dürfen wieder öffnen. Für «kontaktlos ausführbare Sportarten im Freien» ist laut Kabinettsbeschluss der Wettkampfbetrieb wieder zulässig.

Tanzschulen dürfen ebenfalls am 8. Juni wieder öffnen, für kontaktlosen Tanz sowie für Paartanz mit einem festen Tanzpartner.

+++Update 13:05 Uhr+++

Am 15. Juni geht es nun wieder los. Theater und Kinos dürfen dann unter strengen Hygiene- und Abstandsauflagen wieder öffnen. Auch Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen seien wieder möglich, sagte Ministerpräsident Markus Söder heute nach einer Kabinettssitzung in München. Das Konzept dafür sieht vor, dass sich bis zu 50 Besucher in geschlossenen Räumen aufhalten dürfen. Im Freien sollen es 100 Gäste sein.

+++Update 11:40+++

Die Deutsche Bahn geht von weiter steigenden Fahrgastzahlen über das lange Pfingstwochenende aus. Es sei ein leichter Schritt nach oben erkennbar, hieß es vom DB-Personenverkehrsvorstand Huber. Demnach seien die Züge am kommenden Wochenende aktuell zu 30 bis 40 Prozent ausgebucht. Normal sei an Pfingsten ein Wert von mehr als 55 Prozent. In der Corona-Krise waren die Fahrgastzahlen zwischenzeitlich um rund 90 Prozent eingebrochen.

+++Update 11:12+++

Die Corona-Krise und ihre Folgen lassen viele Bundesbürger pessimistisch oder zumindest skeptisch in die Zukunft schauen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach blicken aktuell 44 Prozent der Befragten den kommenden zwölf Monaten mit Befürchtungen entgegen, 27 Prozent mit Skepsis – auch wenn sie selbst keine Einkommenseinbußen hatten. Die Angst, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, sank in den vergangenen Wochen hingegen.

+++Update 10:02+++

Das Bayerische Kabinett berät heute Vormittag über Reihentests für Mitarbeiter von Sozialberufen. Damit sollen mögliche neue Corona-Infektionen besser überwacht werden können. Ministerpräsident Söder hatte bereits angekündigt, die Testkapazitäten landesweit ausweiten und beschleunigen zu wollen. Priorität soll dabei das Personal in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen haben. Auch in Kindergärten und Schulen soll es für das Personal deutlich mehr freiwillige Tests geben. Außerdem stehen noch die Kitas und auch die Perspektiven im Kulturbereich auf der Tagesordnung. Gegen 13 Uhr soll es eine PK geben. Was rauskommt, hört ihr bei uns im Programm auf Top FM.

+++Update 06:29+++

Die Kennzeichenregelung auf den Münchner Wertstoffhöfen ist vorbei: Ab heute dürfen wieder alle Münchner unabhängig vom Autokennzeichen die Wertstoffhöfe anfahren. In den letzten Wochen hatten die Verantwortlichen wegen Corona je nach Kalendertag nur gerade oder ungerade Kennzeichen zugelassen. Es gelten aber weiter die bisherigen Sicherheits- und Hygieneregeln.

+++Update 06:01+++

Die Bundesregierung will die weltweite Reisewarnung für Touristen ab dem 15. Juni für 31 europäische Staaten aufheben. Voraussetzung dafür ist, dass die weitere Entwicklung des Corona-Virus es zulässt. Neben den EU-Ländern gehören dazu Großbritannien, Island, Norwegen, die Schweiz und Lichtenstein. Ein entsprechendes Eckpunktepapier soll womöglich schon morgen beschlossen werden.

+++Update 05:44+++

Laut Daten der Techniker Krankenkasse haben sich im März so viele Arbeitnehmer krankgemeldet wie seit 20 Jahren nicht mehr. Darüber berichten die Zeitungen der Funke Gruppe, die sich auf eine Auswertung der Kasse berufen. Grund der Krankschreibungen seien vor allem Erkältungskrankheiten. Ein großer Anteil ist wohl mit präventiven Krankmeldungen aufgrund der Corona-Pandemie zu erklären. Damit hätten sich viele Menschen an die Vorgaben gehalten.

+++Update 05:34+++

In Landsberg soll es erneut eine Demo gegen die Maskenpflicht geben. Das Bündnis Levana Landsberg hat dazu aufgerufen und eine Protestaktion auf der Waitzinger Wiese am Samstagnachmittag mit 888 Personen angemeldet. Vor anderthalb Wochen hatte der Landrat wegen der Größe noch einen Riegel vorgeschoben.

+++Update 05:08+++

Thüringens Ministerpräsident Ramelow hat sein umstrittenes Vorpreschen bei der weiteren Lockerung von Corona-Beschränkungen verteidigt. Der Linken-Politiker verwies im ZDF auf die geringe Zahl an Infizierten und Neuinfektionen in seinem Bundesland. Man müsse aus dem Krisenstatus raus, so Ramelow. Es mache keinen Sinn, so viele Krisenstäbe zu betreiben. Ramelows Vorstoß, allgemeine Beschränkungen abzubauen, stößt vor allem im Nachbarland Bayern auf Kritik. Innenminister Herrmann drohte im Interview mit den Funke-Zeitungen damit, im Zweifel Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

+++Update 05:02+++

Als erster deutscher Konzern will die Deutsche Post über 10.000 Mitarbeiter ohne konkreten Anlass auf das Coronavirus testen lassen. Ein Vorstandsmitglied kündigte in der Rheinischen Post eine prophylaktische Teststrategie an. Man habe vor allem Paketzentren und möglicherweise auch Briefverteilzentren im Blick.

 

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Montag – 25. Mai 2020

+++Update 15:02+++

In München wurden heute 6 neue Corona-Fälle bestätigt. Damit wurden in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.746 Infektionen gemeldet.
In dieser Zahl enthalten sind 5.682 Personen, die bereits genesen sind, sowie 212 Todesfälle.
Die Reproduktionszahl für München liegt derzeit bei 0,76 (Stand 21.5.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 76 Menschen neu anstecken.
Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 6,25. Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bayernweit ermittelt (t1p.de/lgl-inzidenz).

+++Update 14:33 Uhr+++

Seit vergangenen Freitag ist kein neuer Fall zu den bestätigten Covid-19-Fällen im Landkreis Erding hinzugekommen; da ein Fall fälschlicherweise zunächst in der Erdinger Statistik aufgenommen wurde, reduziert sich die Zahl der bestätigten Fälle auf 614. In den vergangenen 7 Tagen gab es auf 100.000 Einwohner im Landkreis 1 Neu-Infizierten (sog. 7-Tage-Inzidenz). Die Zahl der Genesenen stieg um 2 Personen von 563 auf 565. Damit gelten derzeit 38 Personen als infiziert.

+++Update 11:38 Uhr+++

Nach Thüringen hat auch Sachsen angekündigt, die Corona-Einschränkungen ab 6. Juni aufzugeben. Stattdessen sollen wenige Ausnahmen benannt werden, wo sie nötig sind. Das sagte Gesundheitsministerin Köpping der „Leipziger Volkszeitung“. Es hänge viel davon ab, dass die Menschen Verantwortung übernehmen und sich an Abstandsgebot und Maskenpflicht halten.

+++Update 11:02 Uhr+++

Die Corona-Krise bietet Erdbeben-Forschern ungeahnte Chancen. Durch den wochenlangen Stillstand vieler Bereiche ist es auch auf der Erdoberfläche ruhiger geworden. Die Folge: Erdbeben-Signale waren besser zu erkennen. Das berichten Experten des Karlsruher Instituts für Technologie. Mit der schrittweisen Rückkehr zum normalen Leben rumort es inzwischen auf der Erdoberfläche demnach wieder mehr.

+++Update 07:32 Uhr+++

Die Deutsche Bahn will mithilfe ihrer App vor zu vollen Zügen warnen. Nach einem Bericht des Spiegels, der sich auf Konzernkreise beruft, bekommen Nutzer künftig angezeigt, wenn ein Zug zu mindestens 50 Prozent ausgelastet ist. Der Bahn-Navigator und der Internetauftritt der Bahn wurden demnach entsprechend umprogrammiert. Damit sollen Bahn-Kunden auf weniger frequentierte Verbindungen zugreifen können, um gefährlich enge Situationen zu meiden.

+++Update 07:12 Uhr+++

Es geht einen kleinen Schritt weiter in Richtung Normalität. Seit einer Woche können wir ja schon die Biergärten und die Außenbereiche der Restaurants nutzen – und jetzt dürfen wir auch wieder rein in die Wirtshäuser. Ab heute dürfen in Bayern Gaststätten wieder in ihren Innenräumen Essen und Trinken servieren. Masken müssen aber getragen werden, wenn man den Tisch verlässt. An einem Tisch dürfen auch nur Menschen aus maximal zwei Haushalten sitzen und pro Gruppe wird die Personalie einer Person aufgenommen.

Außerdem dürfen die Vorschulkinder in die Kitas zurück. Waldkindergärten machen generell auf.

+++Update 06:37 Uhr+++

Mitten im Abi-Stress gibt es jetzt einen Corona-Fall am Graf-Rasso-Gymnasium in Fürstenfeldbruck. Wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, hat sich ein Lehrer mit dem Coronavirus angesteckt. Beim Deutschabitur letzte Woche hatte er Aufsicht – aber nur für eine kleine Gruppe von sechs Schülern. Dabei sei es aber zu keinem engeren Kontakt gekommen, heißt es. So müssen die sechs Schüler nicht in Quarantäne und könnten ganz normal ihr Abi fortsetzen, so die SZ. Die anderen Abiturienten sind von dem Vorfall nicht betroffen.

+++Update 06:15 Uhr+++

Thüringen will die Corona-Beschränkungen lockern und kassiert dafür viel Kritik. SPD-Gesundheitspolitiker Lauterbach forderte die Bundesregierung zu einem Signal dagegen auf. Der „Rheinischen Post“ sagte er, es drohe ein bundesweiter Wettlauf der Länder, der aus medizinischer Sicht katastrophal wäre. Thüringens Ministerpräsident Ramelow will ab 6. Juni nur noch regional auf das Infektionsgeschehen reagieren.

+++Update 05:40 Uhr+++

In München wurden gestern 7 neue Corona-Fälle bestätigt. Damit wurden in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.740 Infektionen gemeldet. 5.653 Personen davon sind wieder geneses. Die Reproduktionszahl für München liegt derzeit bei 0,76. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 4,82.

+++Update 05:20 Uhr+++

Weil sich in der Münchner Innenstadt trotz des Infektionsschutzgesetzes größere Personengruppen gebildet haben, hat die Polizei mehrere Platzverweise verteilt. Mehrere hundert Personen hielten sich am Freitagabend auf zentralen Plätzen auf und beachteten den Mindestabstand nicht mehr, so die Polizei. Im Bereich des Englischen Gartens entstanden teils Gruppen von bis zu 40 Personen. Etwa 300 Personen erhielten einen Platzverweis. Die Karl-Theodor-Wiese musste geräumt werden. Auch am Königsplatz und nahe der Münchner Freiheit wurden die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ignoriert. Die Polizei erteilte dort etwa 200 Platzverweise.

 

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Freitag – 22. Mai 2020

+++Update 11:40 Uhr+++

Der Bayerische Lehrerinnen- und Lehrerverband kritisiert, dass die Staatsregierung auch in den Pfingstferien etwa an den Grundschulen eine Notbetreuung anbieten will. Viele Schulen hätten bereits jetzt Personalprobleme, da Lehrkräfte, die einer Risikogruppe angehörten, ausfielen. Inzwischen seien viele Lehrkräfte überlastet, hieß es.

+++Update 11:25 Uhr+++

In den letzten Monaten blieb der Himmel über Bayern oft leer. Die Corona-Pandemie hat den Flugverkehr einbrechen lassen. Die bayerischen Verkehrsflughäfen in München, Nürnberg und Memmingen meldeten 8,4 Millionen Passagiere für das erste Quartal. Das ist laut Statistischem Bundesamt gut ein Fünftel weniger als im gleichen Zeitraum letztes Jahr.

+++Update 08:45 Uhr+++

Millionen Schutzmasken kommen offenbar nicht schnell dorthin, wo sie gebraucht werden. Das berichten die „Süddeutsche Zeitung“ und die „ARD“. Demnach lagern 130 Millionen Masken bei Logistikfirmen. Das Bundesgesundheitsministerium habe Probleme bei der Verteilung eingeräumt. Das liege unter anderem daran, dass die Prüfung der sogenannten FFP2-Masken aufwendig sei. Etwa ein Fünftel entspräche nicht den Anforderungen.

+++Update 08:36 Uhr+++

Auf der Theresienwiese in München wird es morgen erneut eine riesige Protestaktion gegen die Corona-Beschränkungen geben. Letzten Samstag hatten sich da ja schon 1.000 Protestler versammelt und noch mehr außenrum, die nicht mehr auf das Gelände durften. 10.000 haben sich angemeldet. Wieviel zugelassen werden, will das KVR heute bekanntgeben.

+++Update 07:01 Uhr+++

DFL-Geschäftsführer Seifert hat die Teams der Fußball-Bundesligen vor dem zweiten Spieltag nach der Corona-Pause zu zurückhaltendem Jubel aufgefordert. Er gehe davon aus, dass sich alle an die Empfehlung halten, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“. Am letzten Wochenende – am ersten Spieltag nach der Corona-Pause – hatten die Profis von Hertha BSC mit Körperkontakt beim Torjubel für Wirbel gesorgt.

+++Update 06:25 Uhr+++

Weniger Steuerlast und flexiblere Arbeitszeiten, dafür mehr Digitalisierung und modernere Schulen – unter anderem damit will die CSU Deutschland aus der Corona-Krise führen. Ein entsprechender Leitantrag soll heute auf dem Parteitag beschlossen werden. Wegen des Corona-Virus findet der zum ersten Mal in der Geschichte der Partei digital statt.

+++Update 05:55 Uhr+++

Wegen der Corona-Pandemie könnten viele Bürger Probleme bekommen, Miete, Strom- und Heizkosten zu bezahlen. Ohne Rücklagen könnten sie im Schnitt schon ab 100 Euro pro Monat weniger die Wohnungskosten nicht mehr stemmen und die beschlossenen Maßnahmen würden nicht ausreichen. Das erklärte der Sachverständigenrat für Verbraucherfragen, der auch die Regierung berät. Er fordert deshalb, mehr Geld für die Bürger in die Hand zu nehmen – auch über die aktuelle Krise hinaus.

+++Update 05:20 Uhr+++

Bundesgesundheitsminister Spahn will noch im Mai eine Verordnung für mehr Corona-Tests in Krankenhäusern und Pflegeheimen vorlegen. Er plane präventive Reihen-Untersuchungen, sagte er der „Welt“. Tests sollten demnach die Regel seien, wenn neue Patienten oder Bewohner aufgenommen werden. Außerdem sollen die gesetzlichen Krankenkassen auch die Untersuchung von Kontaktpersonen ohne Symptome zahlen.

+++Update 04:55 Uhr+++

In München wurden gestern 16 neue Corona-Fälle bestätigt. Damit sind es in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.697 Fälle. 5.547 Patienten davon sind bereits wieder genesen. Die Reproduktionszahl für München liegt derzeit bei 0,83 – die 7-Tage-Inzidenz beträgt 7,07.

 

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Mittwoch – 20. Mai 2020

+++Update 17:38 Uhr+++

Ab dem 15. Juni können wir wieder nach Griechenland reisen. Die Einreise solle dann auch ohne Corona-Test und Quarantäne möglich sein, sagte der griechische Premier Kyriakos Mitsotakis heute an. Die Hotels werden dann ebenfalls wieder öffnen. Am 1. Juli sind dann auch alle Regionalflughäfen geöffnet, auch für Charterflüge zu den griechischen Inseln.

Ab dem 3. Juni will auch Italien seine Flughäfen wieder öffnen.

+++Update 16:32 Uhr+++

Heute sind im Landkreis Dachau 3 weitere Covid-19 Fälle bestätigt worden. Insgesamt sind es damit 915 Corona-Fälle im Landkreis, wovon 859 Personen die Quarantäne bis Dienstag, den 19.05.2020 bereits wieder verlassen konnten und als Genesen gelten.

+++Update 15:40 Uhr+++

Seit gestern sind keine neuen Fälle zu den bestätigten Covid-19-Fällen im Landkreis Erding hinzugekommen, die Zahl der bestätigten Fälle bleibt damit bei 612. In den vergangenen 7 Tagen gab es auf 100.000 Einwohner im Landkreis 2 Neu-Infizierte (sog. 7-Tage-Inzidenz). Die Zahl der Genesenen stieg um 1 Person von 554 auf 555. Damit gelten derzeit 46 Personen als infiziert.

+++Update 15:08 Uhr+++

Uns steht ein langes Wochenende und gutes Wetter bevor – perfekte Voraussetzungen zum Baden in den Seen unserer Region. Die DLRG bittet aber darum besonders vorsichtig zu sein. Bei jedem vermeidbaren Rettungseinsatz gebe es für die Einsatzkräfte die Gefahr sich mit dem Corona-Virus anzustecken.

+++Update 14:39 Uhr+++

Das Amper-Klinikum in Dachau kehrt Schritt für Schritt zum Normalbetrieb zurück. So werden Betten, die vorher für Covid-19 Patienten freigehalten wurden wieder zur Verfügung gestellt. Aktuell werden verschobene Eingriffe nachgeholt, so das Klinikum. Besonders wichtig sei es, dass schwerkranke Patienten, die sich in den letzten Wochen aufgrund von Covid-19 womöglich nicht getraut haben, ein Klinikum aufzusuchen, schnellstmöglich zur Behandlung kommen.

+++Update 14:22 Uhr+++

Wegen Corona fallen viele Veranstaltungen aus – dadurch werden aber manche kreativ und sogar noch erfolgreicher. Klingt paradox, ist dem Familienlauf in Gröbenzell im Landkreis Fürstenfeldbruck gelungen. Zwischen Anfang und Mitte Mai sollten Familie zu einem selbst gewählten Zeitpunkt eine Strecke ablaufen, für die sie sich vorher angemeldet haben. Und 113 Teilnehmer sind diesem Aufruf gefolgt – ein Drittel mehr als üblich. Durch die freiwillige Teilnahmegebühr kamen außerdem über 1200 Euro zusammen, die jetzt an benachteiligte Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis gehen.

+++Update 14:01 Uhr+++

München steht die nächste Großdemonstration gegen die Corona-Beschränkungen bevor. Erneut hat ein Veranstalter für kommenden Samstag 10 000 Demonstranten auf der Theresienwiese angekündigt. Das gab es ja bereits vergangene Woche. Da hatte das Kreisverwaltungsreferat aber nur 1000 Demonstranten genehmigt. Wieviel es Samstag werden dürfen, ist noch nicht klar.

+++Update 13:57 Uhr+++

In München wurden am heutigen Mittwoch, 20. Mai, 12 neue Corona-Fälle bestätigt. Damit wurden in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.681 Infektionen gemeldet.
In dieser Zahl enthalten sind 5.512 Personen, die bereits genesen sind, sowie 211 Todesfälle.
Die Reproduktionszahl für München liegt derzeit bei 0,83 (Stand 19.5.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 83 Menschen neu anstecken.
Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 8,29. Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) bayernweit ermittelt (t1p.de/lgl-inzidenz).

+++Update 11:42 Uhr+++

Bundesarbeitsminister Heil will in der Fleischindustrie „Aufräumen“. Und zwar mit schärferen Regeln und einem Verbot von Werkverträgen mit Subunternehmen. Das Bundeskabinett hat jetzt ein entsprechendes Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht. Hintergrund sind hunderte Corona-Infektionen in verschiedenen Schlachtbetrieben. Zuletzt wurden Rufe nach höheren Fleischpreisen laut. Außerdem hat die Ministerrunde die längere Lohnfortzahlung für Eltern beschlossen. Wenn sie wegen der Corona-Krise nicht arbeiten können, um auf ihre Kinder aufzupassen, sollen sie nun zehn statt sechs Wochen die Unterstützung bekommen. Alleinerziehende bis zu zwanzig Wochen.

+++Update 09:20 Uhr+++

Weltärztepräsident Montgomery hat sich für eine Impfpflicht gegen das Corona-Virus ausgesprochen. Er sei für eine Impfpflicht bei Masern gewesen und sei auch hier für eine Impfpflicht, sagte er den „Funke“-Zeitungen. Die Bundesregierung hatte zuletzt klargestellt, dass es keine Corona-Impfpflicht geben werde. Zumal es auch noch überhaupt keinen Impfstoff gibt. Ob einer noch in diesem Jahr auf den Markt gebracht werden kann, ist unklar.

+++Update 07:55 Uhr+++

Die Kfz-Zulassungsstelle am Landratsamt Freising ist bis auf Weiteres einschgeränkt. Eine Mitarbeiterin hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Weitere Beschäftigte mussten sich in Quarantäne begeben, heißt es in einer Mitteilung. Um weitere Ansteckungen zu vermeiden, muss in nächster Zeit der direkte Kundenkontakt reduziert werden. Wer schon einen Termin mit der Zulassungsstelle vereinbart hat, kann diesen zur Abgabe der Unterlagen wahrnehmen.

+++Update 07:30 Uhr+++

Zur Behandlung von Patienten mit der Lungenkrankheit Covid-19 sind die Krankenhäuser im Freistaat mittlerweile deutlich besser mit Beatmungsgeräten ausgestattet als vor der Coronavirus-Pandemie. Das Gesundheitsministerium hat nach eigenen Angaben bislang 1.825 Beatmungsgeräte aus dem In- und Ausland beschafft. Zudem besorgten Krankenhäuser 1.100 Geräte. Die Kosten dafür würden sich auf rund 62,4 Millionen Euro belaufen.

+++Update 06:50 Uhr+++

Job und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen. Für viele Eltern derzeit fast unmöglich. Nun soll die Lohnfortzahlung für Eltern, die in der Krise zuhause bleiben müssen, verlängert werden. Und zwar bei Paaren für jeden bis zu zehn Wochen – bei Alleinerziehenden bis zu 20 Wochen. Das sagte Bundesgesundheitsminister Spahn der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Ein Änderungsantrag soll heute im Bundeskabinett beschlossen werden.

+++Update 05:20 Uhr+++

Wann werden die Reisebeschränkungen aufgehoben? Darüber berät Außenminister Maas heute mit seinen Kollegen aus den neun deutschen Nachbarländern. Die Grenze zu Luxemburg ist schon seit dem Wochenende wieder offen, Dänemark soll in den nächsten Tagen folgen, nach dem 15. Juni dann auch Frankreich, die Schweiz, Österreich und Tschechien. Wie es an der Grenze zu Polen weitergeht, ist noch unklar.

+++Update 05:05 Uhr+++

Im Landkreis Ebersberg sind aktuell insgesamt 48 Patienten mit Corona-Infektionen gemeldet. 161 Kontakt-Personen befinden sich aktuell in häuslicher Quarantäne. Seit Ausbruch der Pandemie wurden im Landkreis 497 Menschen positiv auf das Corona-Virus getestet. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz, die zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben, liegt im Landkreis aktuell bei 16,88. Sie ist damit im Vergleich zu den Vortagen wieder leicht gesunken.

+++Update 04:45 Uhr+++

Weltärztepräsident Montgomery hat sich für eine Impfpflicht gegen das Corona-Virus ausgesprochen. Er sei für eine Impfpflicht bei Masern gewesen und sei auch hier für eine Impfpflicht, sagte er den „Funke“-Zeitungen. Die Bundesregierung hatte zuletzt am Montag klargestellt, dass es keine Corona-Impfpflicht geben werde. Aktuell gibt es noch keinen Impfstoff. Mehr als 120 Projekte arbeiten aber an Wirkstoffen.

+++Update 04:41 Uhr+++

In München wurden gestern 12 neue Corona-Fälle bestätigt. Damit wurden in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.669 Infektionen gemeldet.5.474 davon sind wieder genesen.Die Reproduktionszahl für München liegt derzeit bei 1,08 (Stand 14.5.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 108 Menschen neu anstecken. Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 9,45.

 

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Dienstag – 19. Mai 2020

+++Update 17:11 Uhr+++

Freischaffende Künstler in Bayern können nun endlich das Corona-Hilfsprogramm der Bayerischen Staatsregierung in Anspruch nehmen. Der Online-Antrag für Soforthilfe stehe bereit, teilte Kunstminister Bernd Sibler (CSU) am Dienstag in München mit. Insgesamt 140 Millionen Euro seien dafür vorgesehen, um den Lebensunterhalt der Künstlerinnen und Künstler zu sichern und Honorarausfälle zu kompensieren. Wegen der corona-bedingten Einschränkungen haben viele Kulturschaffende keine Einnahmen mehr und stecken deswegen in großen finanziellen Schwierigkeiten.

Die Bezirksregierungen würden die Anträge bearbeiten und sich um eine zügige Auszahlung der Soforthilfe kümmern, hieß es aus dem Kunstministerium. Das Hilfsprogramm des Freistaats war von der Kulturbranche begrüßt worden, allerdings hatten viele die schleppende Umsetzung kritisiert. Insgesamt umfasst der Kulturrettungsschirm in Bayern 200 Millionen Euro. Sibler sagte, die Kunst- und Kulturszene müsse auch mittelfristig verstärkt unterstützt werden.

+++Update 16:12 Uhr+++

Seit gestern sind keine neuen Fälle zu den bestätigten Covid-19-Fällen im Landkreis Erding hinzugekommen, die Zahl der bestätigten Fälle bleibt damit bei 612. In den vergangenen 7 Tagen gab es auf 100.000 Einwohner im Landkreis 3 Neu-Infizierte (sog. 7-Tage-Inzidenz). Die Zahl der Genesenen stieg um 1 Person von 553 auf 554. Damit gelten derzeit 47 Personen als infiziert. Im Klinikum Landkreis Erding liegen derzeit 2 Covid-19-Patienten auf der Isolierstation. Auf der Intensiv-Isolierstation wird derzeit kein Covid-19-Patient behandelt.

+++Update 15:58 Uhr+++

In München wurden am heutigen Dienstag, 19. Mai, 12 neue Corona-Fälle bestätigt. Damit wurden in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.669 Infektionen gemeldet.

In dieser Zahl enthalten sind 5.474 Personen, die bereits genesen sind, sowie 205 Todesfälle.

Die Reproduktionszahl für München liegt derzeit bei 1,08 (Stand 14.5.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 108 Menschen neu anstecken.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 9,45.

+++Update 15:45 Uhr+++

In Bayern gibt es aktuell nur noch 3125 nachgewiesene Corona-Infektionen. Das teilte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München mit. Seit Beginn der Pandemie seien 45 966 Fälle registriert worden, verglichen mit dem Vortag sei ein Plus von 103 Fällen aufgetreten. Landesweit seien bisher 2331 Menschen an den Folgen der Corona-Infektion gestorben.

Zudem gebe es in Bayern derzeit zwei Hotspots bei den Infektionen. Zum einen gebe es im oberfränkischen Landkreis Coburg 82,8 Fälle pro 100 000 Einwohner, Ursache seien Reihentestungen von Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen. Zudem gebe es in der Stadt Straubing in Niederbayern 54,4 Fälle pro 100 000 Einwohner, hier sei das Ausbruchsgeschehen in einem Schlachthof vor Ort ursächlich.

+++Update 14:39 Uhr+++

Nach wochenlanger Corona-Zwangspause sollen in Bayern schrittweise immer mehr Kinder zurück in Kindergärten und Krippen dürfen. Viele Familien müssen sich aber noch in Geduld üben.

Das Kabinett beschloss am Dienstag einen ersten Fahrplan auch für die Zeit nach Pfingsten. Nach den Pfingstferien am 15. Juni sollen die Kinder zurück in die Kindergärten dürfen, die im Schuljahr 2021/22 schulpflichtig werden. Gleiches gilt für jüngere Kinder, die vor dem Übergang in den Kindergarten stehen – sie dürfen dann wieder in die Krippe gehen. Dabei gilt überall: Es sollen weiterhin möglichst kleine und feste Gruppen mit festen Betreuern gebildet werden.

Bereits am kommenden Montag (25. Mai) dürfen – wie bereits bekannt – Vorschulkinder wieder zurück in den Kindergarten. Dieses Angebot weitete das Kabinett nun etwas aus: Auch Geschwisterkinder von Vorschulkindern dürfen dann wieder den Kindergarten besuchen. Zudem dürfen dann Großtagspflege-Einrichtungen mit bis zu zehn Kindern wieder öffnen, ebenso Waldkindergärten und ähnliche Angebote.

+++Update 14:01 Uhr+++

Zum 25. Mai soll der seit Wochen in Bayern wegen der Corona-Pandemie bestehende Aufnahmestopp für stationäre Alten-, Behinderten- und Pflegeheime auslaufen. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen. Wegen der besonderen Gefährdung von Pflegebedürftigen und der oft schweren Krankheitsverläufe erfordere die Lockerung aber individuelle Aufnahmekonzepte der Einrichtungen.

Voraussetzung für eine Aufnahme von Bewohnern sei ein individuelles Schutzkonzept, das den größtmöglichen Schutz von Bewohnern und Personal gewährleiste. Für Neu-Aufnahmen seien etwa Corona-Testnachweise, der Nachweis einer Schutzisolation und vorhandene Symptomfreiheit relevant. Dies gelte auch für geplante häusliche Aufnahmen und für Rückverlegungen. Zudem sollen auch verdachtsunabhängige Testungen von Personal und Bewohnern in Pflegeeinrichtungen intensiviert werden.

+++Update 13:37 Uhr+++

Nach wochenlanger Corona-Zwangspause dürfen pünktlich zum Beginn der Pfingstferien am 30. Mai touristische Angebote und Einrichtungen in Bayern wieder öffnen. Darunter sind etwa Freizeitparks, Seilbahnen, Stadtführungen und die Fluss- und Seenschifffahrt. Die Schlösser Neuschwanstein und Linderhof sowie die Residenzen in München und Würzburg sollen ab 2. Juni wieder öffnen. Diesen Zeitplan beschloss das Kabinett am Dienstag in München.

Ebenfalls am 30. Mai dürfen Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen und Campingplätze wieder öffnen – unter strengen Hygienevorschriften, die das Kabinett am Dienstag festzurrte. Unter anderem gilt die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern und eine Mundschutzpflicht für Gäste und Personal in gemeinschaftlich genutzten Innenbereichen. Gruppenübernachtungen sind bis auf Weiteres aber noch nicht möglich.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) begrüßte die geplanten Öffnungen ausdrücklich. «Dann wird die Corona-Krise noch mehr hinter uns bleiben, hoffentlich ohne Rückschläge», sagte er.

+++Update 13:15 Uhr+++

Der Freistaat Bayern verschärft seinen Grenzwert im Frühwarnsystem für die Corona-Neuinfektionen. Das Kabinett hat am Dienstag in München den Grenzwert auf 35 Neuinfektionen pro 1000 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in einer Stadt oder einem Landkreis herabgesetzt, wie Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag in München mitteilte. Das Frühwarnsystem sei ein «probates Mittel», um lokale Ausbruchsgeschehen schnell zu erkennen. Bund und Länder hatten sich auf den Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner geeinigt.

«Das Virus ist nicht besiegt, also wird es diese lokalen Ausbrüche immer wieder geben», sagte Herrmann. Die frühzeitige Erkennung von Hotspots sei in der aktuellen Phase der Pandemie sehr wichtig.

Je nach Ausbruchsgeschehen werde dann in unterschiedlichen Stufen ein Plan entwickelt, wie die Ansteckungen wieder minimiert werden könnten. Dazu gehöre das Aufspüren von Kontaktpersonen, gegebenenfalls die Quarantäne von bestimmten Einrichtungen oder die Verlegung von Menschen aus geschlossenen Einrichtungen bis hin zur Schließung von Geschäften oder im schlimmsten Fall auch allgemeinen Kontakt- oder Ausgangsbeschränkungen.

+++Update 11:00 Uhr+++

Die Corona-Infektionen gehen in Deutschland weiter zurück. Den zehnten Tag in Folge haben sich weniger als 1.000 Menschen infiziert. Das teilte das Robert Koch-Institut mit. Demnach kamen binnen 24 Stunden nur gut 500 Neuinfektionen hinzu. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung infizieren sich überdurchschnittlich viele Mitarbeiter von Krankenhäusern und Heimen. Jeder neunte Fall betrifft Gesundheitsberufe.

+++Update 09:21 Uhr+++

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat als Folge der Corona-Krise vor einem Auto-Kollaps in Städten gewarnt. Aus Sorge vor Ansteckungen mieden viele Menschen öffentliche Verkehrsmittel und mehr Strecken würden mit dem Auto gefahren, heißt es in einer Kurzstudie. Es drohe ein Verkehrsinfarkt, warnt Greenpeace.

+++Update 09:04 Uhr+++

Die beliebten Ausflüge mit dem Bollerwagen müssen am Vatertag in Bayern in etwas kleinerer Form stattfinden. Große Gruppenausflüge kann es nicht geben, erklärte ein Polizeisprecher in München. Erlaubt seien auch an Christi Himmelfahrt nur Treffen mit Menschen aus maximal einem weiteren Haushalt. Die Polizei werde auf jeden Fall kontrollieren.

+++Update 08:00 Uhr+++

Auf ihrer virtuellen Jahresversammlung befasst sich die Weltgesundheitsorganisation heute mit der Verteilung eines Impfstoffes. Sollte ein solches Mittel entwickelt werden können, müsse es gerecht verteilt werden. Dazu liegt den 194 Mitgliedern eine Resolution vor. US-Präsident Trump will den Impfstoff vorrangig für die Vereinigten Staaten sichern.

+++Update 06:46 Uhr+++

Die deutschen Basketballer wollen endlich wieder spielen. Die BBL plant die Saison ja mit einem Meisterturnier mit zehn Mannschaften im Münchner Audi-Dome zu Ende bringen. Heute Vormittag ab 10 Uhr soll das bayerische Kabinett über das Hygiene- und Sicherheitskonzept der Basketballer beraten. Ein möglicher Start ist für Anfang Juni geplant.

+++Update 06:08 Uhr+++

In mehreren deutschen Städten haben am Abend hunderte Menschen gegen die Corona-Beschränkungen demonstriert. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen zählte die Polizei viele Teilnehmer. Bayerns Ministerpräsident Söder zeigt sich besorgt. In der ARD warnte er am Abend vor einer Unterwanderung der Proteste durch Rechtsextreme. Sie würden versuchen, die Sorgen der Menschen zu kapern.

+++Update 05:55 Uhr+++

US-Präsident Donald Trump geht mal wieder seinen eigenen Corona-Weg. Er nimmt nach eigenen Angaben seit eineinhalb Wochen ein Malaria-Medikament als Corona-Prophylaxe. Bei Hydroxychloroquin gibt es bislang aber keine belastbaren wissenschaftlichen Belege für eine Wirksamkeit des Medikaments im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Einige Experten warnen auch vor Nebenwirkungen.

+++Update 05:11 Uhr+++

Bundesaußenminister Maas will ja die Reisewarnung für Europa aufheben. Mitte Juni soll sie durch Reisehinweise für einzelne Länder ersetzt werden. Darin soll auch auf die unterschiedlichen Risiken aufmerksam gemacht werden. Das hat Maas nach einer Video-Schalte mit den Außenministern der zehn beliebtesten Urlaubsländern der Deutschen gesagt. Man wolle Schritt für Schritt in die Normalisierung zurück, so Maas. Weltärztepräsident Montgomery warnt derweil vor einer Öffnung der Grenzen für Touristen. Durch Reisen aus und nach Deutschland steige das Risiko einer zweiten, härteren Welle an Infektionen mit dem Coronavirus, sagte er den „Funke-Zeitungen“.

 

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Montag – 18. Mai 2020

+++Update 18:11 Uhr+++

Nun hat auch Bayern die Quarantäne-Regeln für Einreisende gelockert: Wer aus EU- und Schengen-Staaten sowie aus Großbritannien in den Freistaat kommt, muss sich seit dem Wochenende nicht mehr in häusliche Quarantäne begeben. «Bayern hat seine Verordnung entsprechend der Bund-Länder-Vereinbarungen geändert», sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Montag in München. Bislang mussten Menschen, die etwa aus einem europäischen Nachbarland nach Bayern einreisten, noch für 14 Tage in Quarantäne. Dies sollte die Ausbreitung der Corona-Pandemie eindämmen. Vergangene Woche hatten sich Bund und Länder nun auf die Lockerung verständigt.

+++Update 18:07 Uhr+++

Es ist eine kuriose Idee, die richtig gut angenommen wird. Der Volksfest-Drive-In auf dem Volksfestplatz in Erding. Das erste Wochenende liegt hinter den Veranstaltern und der Andrang sei riesig gewesen, wie man uns auf TOP FM Nachfrage mitteilte. Wie der Merkur berichtet, haben einige Besucher dann ein kurzes Picknick abseits des Drive-Ins  gemacht und ihre kurz vorher gekauften Schmankerl gegessen.

++++Update 17:56 Uhr+++

Deutschland und Frankreich schlagen gemeinsam ein europäisches Programm im Umfang von 500 Milliarden Euro zur wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise vor. Dies geht aus einer deutsch-französischen Erklärung hervor, die der Deutschen Presse-Agentur heute vorlag.

+++Update 17:28 Uhr+++

Seit Freitag sind 3 neue Fälle zu den bestätigten Covid-19-Fällen im Landkreis Erding hinzugekommen, die Zahl der bestätigten Fälle steigt damit auf 612. In den vergangenen 7 Tagen gab es auf 100.000 Einwohner im Landkreis 4 Neu-Infizierte (sog. 7-Tage-Inzidenz). Die Zahl der Genesenen stieg um 5 Personen von 548 auf 553. Damit gelten derzeit 48 Personen als infiziert. Im Klinikum Landkreis Erding liegt derzeit 1 Covid-19-Patient auf der Isolierstation. Auf der Intensiv-Isolierstation wird derzeit kein Covid-19-Patient behandelt.

+++Update 17:14 Uhr+++

Im Landkreis Dachau sind heute keine neuen Corona-Fälle gemeldet worden, teilte das Landratsamt mit. Insgesamt sind es weiterhin 911 Corona-Fälle im Landkreis.

+++Update 16:57 Uhr+++

Die Stadt Memmingen ist die erste Stadt in Bayern, die frei von Covid-19 ist. 51 Menschen hatten sich mit dem Corona-Virus angesteckt, alle seien mittlerweile wieder genesen, teilte die Stadt mit.

+++Update 15:27 Uhr+++

Bayern hat seine Quarantäneregeln für Einreisende geändert. Wer aus einem EU- oder Schengen-Staat oder aus Großbritannien nach Bayern kommt, muss seit dem Wochenende nicht mehr in Quarantäne, teilte das Gesundheitsministerium mit. Bis dato mussten Meschen, die zum Beispiel aus einem Nachbarland kamen, noch für zwei Wochen in häusliche Quarantäne.

+++Update 14:51 Uhr+++

In München wurden am heutigen Montag, 18. Mai, 6 neue Corona-Fälle bestätigt. Damit wurden in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.657 Infektionen gemeldet.

In dieser Zahl enthalten sind 5.424 Personen, die bereits genesen sind, sowie 203 Todesfälle.

Die Reproduktionszahl für München liegt derzeit bei 1,08 – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 108 Menschen neu anstecken.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 13,18.

+++Update 12:33 Uhr+++

Zwei Monate lang hat das Coronavirus die Regionalzüge und S-Bahnen in Bayern ziemlich ausgebremst. Seit heute fährt die Münchener S-Bahn wieder ganz normal. Alle Züge werden dreimal am Tag gereinigt, inklusive von Türöffnern, Haltegriffen und allen anderen «Kontaktflächen», die die Fahrgäste berühren. Verkehrsministerin Kerstin Schreyer appellierte an die Nutzer der Bahn, wie vorgeschrieben Mundschutz in den Zügen und auf den Bahnsteigen zu tragen.

+++Update 12:03 Uhr+++

Ab sofort steht die Aussegnungshalle am Freisinger Waldfriedhof Trauernden zum Abschiednehmen wieder zur Verfügung. Um den erforderlichen Mindestabstand von zwei Metern einhalten zu können, dürfen in der Halle aber maximal 22 Trauergäste sein. Außerdem besteht ein Maskengebot. Im Freien dürfen aktuell bis zu 50 Personen an Trauerfeiern teilnehmen – das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird dabei empfohlen.

+++Update 11:38 Uhr+++

Die CSU will dagegen gezielt Urlaub in Deutschland fördern und schlägt finanzielle Anreize dafür vor. Dies könnte ein Stück Entlastung für die Branche, aber auch Freude für die Menschen bringen, sagte CSU-Chef Söder. Denkbar seien Urlaubsgutscheine oder eine steuerliche Absetzbarkeit. Söder plädierte vor allem für eine Förderung für Menschen, die sich nur wenig leisten könnten.

+++Update 10:53 Uhr+++

Der Gastronomieverband Dehoga fordert wegen der Krise, die Erhöhung des Mindestlohns im kommenden Jahr auszusetzen. Hauptgeschäftsführerin Hartges sagte dem „Handelsblatt“, die Mindestlohnkommission dürfe nicht die Augen vor der Realität verschließen. Auch der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Fratzscher, plädierte für Zurückhaltung.

+++Update 10:15 Uhr+++

Außenminister Maas will heute mit seinen Kollegen aus beliebten Urlaubsländern beraten, wie die Reisebeschränkungen nach und nach gelockert werden können. Zu der Videokonferenz sind Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malta, Slowenien, Zypern und Bulgarien eingeladen. Maas hatte sich zuvor in der ARD zuversichtlich gezeigt, dass ein Sommerurlaub fast überall in der EU möglich sein werde.

+++Update 09:43 Uhr+++

In Eching im Landkreis Freising haben die Veranstalter jetzt auch offiziell die „Brass Wiesn 2020“ abgesagt. Das Musikspektakel hätte eigentlich Ende Juli starten sollen. Der Termin für’s nächste jahr steht aber schon – dann findet die „Brass Wiesn“ vomn 5. bis zum 8. August statt. Tickets würden ihre Gültigkeit behalten. Wer dann nicht kann, der soll sich in den nächsten Tagen an den Veranstalter wenden.

+++Update 08:13 Uhr+++

Auch in den besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen Ländern Italien, Spanien und Großbritannien gibt es positive Entwicklungen. Alle drei Länder melden die niedrigste Zahl an neuen Todesopfern seit Anfang März. Spanien zum Beispiel registrierte demnach binnen 24 Stunden 87 Fälle und damit zum ersten Mal seit zwei Monaten weniger als 100.

+++Update 07:23 Uhr+++

Am Mittwoch beginnen bei uns die Abiturprüfungen. Weil es wegen Corona in diesem Jahr später losgeht, sollen die angehenden Studenten in Bayern dann auch mehr Zeit bekommen, ihre Zeugnisse für einen zulassungsbeschränkten Studienplatz einzureichen. Wie das Wissenschaftsministerium am Wochenende mitgeteilt hat, ist das dann bis zum 20. August möglich.

+++Update 07:12 Uhr+++

Fans sind enttäuscht: Die Rocker von Guns N`Roses  kommen Ende Mai leider nicht  ins Olympiastadion. Die Kultband hat wegen des Coronavirus ihre komplette Europatour 2020 abgesagt. Für Fans heisst das jetzt: abwarten und hoffen. Denn bislang gibt es auch auf TOP FM-Anfrage keine Informationen des Veranstalters, ob das Konzert nachgeholt wird.

+++Update 07:01 Uhr+++

In München wurden 11 neue Corona-Fälle bestätigt. Damit wurden in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 6.651 Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl für München liegt derzeit bei 1,08 – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 108 Menschen neu anstecken. Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt 13,25

+++Update 06:07 Uhr+++

Ab heute geht es an den Schulen auch für die unteren Klassen wieder los. Das heißt für die Erstklässler, die fünften Klassen der Mittelschulen und die fünften und sechsten Klassen an Realschulen und Gymnasien. An den Wirtschaftsschulen dürfen, je nach Art, die achte, die siebte oder auch die sechste Jahrgangsstufe zurück. Das ist dann die dritte Stufe der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts. Die Polizei bittet Autofahrer deshalb darum, gerade besonders aufmerksam unterwegs zu sein.

+++Update 05:34 Uhr+++

Nach wochenlanger Corona-Pause dürfen Wirts- und Biergärten in Bayern heute wieder öffnen. Beim Betreten muss ein Mundschutz getragen werden. An einem Tisch zusammensitzen dürfen maximal Menschen aus zwei verschiedenen Haushalten, sonst gilt 1,5 Meter Abstand. Und um 20 Uhr muss zugemacht werden.

+++Update 05:04 Uhr+++

Bundesaußenminister Maas will die weltweite Reisewarnung ab Mitte Juni durch Reisehinweise ersetzen. Das erklärte er am Abend in der ARD. Die Hinweise sollen klarmachen, wo man hinfahren kann, ob man willkommen ist und welche Regelungen am Ziel gelten, so Maas.

 

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Freitag – 15. Mai 2020

+++Update 17:04 Uhr+++

Nächste Woche Mittwoch beginnen die Abiturprüfungen. Aber die Sportabiturienten des Viscardi-Gymnasiums in Fürstenfeldbruck haben immer noch keine Ahnung, wann und wie ihre praktischen Prüfungen ablaufen werden. Obwohl die Schüler schon öfters beim Kultusministerium angefragt haben, haben sie keine Informationen. In einem offenen Brief an Kultusminister Piazolo fordern sie endlich Klarheit und schreiben: „Wir fühlen uns weit mehr als nur missachtet und vergessen – für wen macht ihr Politik und für wessen Belange setzt ihr euch ein? Für die nächste Pressekonferenz, für die nächste Talkshow, den nächsten Radioauftritt? Oder die nächsten unkonkreten Schreiben aus ihrem Haus?“

+++Update 15:57 Uhr+++

Nach den Erfahrungen vom vergangenen Wochenende verstärkt Bayerns Polizei bei den anstehenden Demonstrationen gegen die Corona-Beschränkungen ihre Präsenz massiv. «Allein am Samstag setzen wir alle zur Verfügung stehenden Einsatzzüge der Bayerischen Bereitschaftspolizei für die zu erwartenden Versammlungslagen sowie zur Überwachung der Infektionsschutzmaßnahmen ein», sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in München. Dies seien 30 Einsatzzüge, also rund 900 Polizisten der Bereitschaftspolizei, die zusätzlich zu den eigenen Kräften und Einsatzzügen der Präsidien bereitstünden. Am Sonntag werde es ebenfalls ein starkes Polizeiaufgebot geben; ein solches stand auch für die Proteste am Freitagnachmittag parat.

Laut Herrmann sind der Polizei mit Stand Freitagmittag für das kommende Wochenende bayernweit rund 70 Versammlungsanmeldungen bekannt gewesen. In München zum Beispiel hatten die Veranstalter 10 000 Teilnehmer für eine Demo am Samstag auf der Theresienwiese angemeldet. Unter Voraussetzung der Einhaltung des Mindestabstands von eineinhalb Metern und einer zeitlichen Begrenzung von zwei Stunden stimmte das Kreisverwaltungsreferat der Demonstration zu – beschränkte allerdings die maximale Teilnehmerzahl auf 1000.

Für jede einzelne Demonstration werde es spezielle Konzepte von Kommunen und Polizei geben, sagte Herrmann: «Unter welchen Voraussetzungen und Auflagen Demonstrationen möglich sind, kann nur vor Ort am konkreten Einzelfall entschieden werden.» Besonders wichtig sei die Wahl der Versammlungsorte, diese müssten genügend Platz für die vorgeschriebenen Mindestabstände zwischen den Teilnehmern bieten.

Aus Wut über ihrer Meinung nach zu strikte Regulierungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie war es am vergangenen Wochenende in München, Nürnberg und anderen bayerischen Städten zu teils ungeordneten Demonstrationen Tausender Menschen gekommen. In München und Nürnberg liefen sie aus dem Ruder, Abstands- und andere Regeln zum Corona-Schutz wurden nicht mehr eingehalten. Mit 3000 Demonstranten überschritt in der Landeshauptstadt zudem die Zahl der Teilnehmer die genehmigte Größenordnung bei weitem. Auch in Nürnberg, wo eine Kundgebung mit 50 Menschen angemeldet war, kamen mehr als 2000 Menschen in der Altstadt zusammen.

«Wir müssen das Recht auf Versammlungsfreiheit und den Schutz vor Corona-Infektionen bestmöglich in Einklang bringen», sagte Herrmann. Dabei setzt er trotz der jüngst gemachten Erfahrungen auf die Vernunft der Demonstranten und eine starke Polizeipräsenz. «Wir werden uns die Versammlungsabläufe am Wochenende sehr genau anschauen», betonte der CSU-Politiker. Er appellierte an alle, Mindestabstände einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Wenn es erforderlich sei, werde die Polizei laut Herrmann auch in das Versammlungsgeschehen eingreifen. Dies sei etwa geboten, um unvertretbare Infektionsgefahren zu unterbinden. Dafür gebe es abgestufte Verfahren, die je nach konkreter Lage von der Ansprache des Betroffenen über Personalienfeststellungen und Platzverweise bis hin zur Auflösung der Versammlung reichten. Zudem könne die Polizei auch den Zugang zu den Demonstrationen einzuschränken, wenn sich zu viele Menschen auf einem zu engen Raum aufhielten.

+++Update 15:14 Uhr+++

Wegen eines Coronaverdachts wurde heute der Unterricht am Gymnasium Olching abgesagt. Ein Elternteil eines Schülers wurde positiv auf Corona getestet. Das Testergebnis des Schülers steht noch aus. Zur Vorsicht fand heute kein Unterricht statt. Alles andere als optimal für die Abiturienten, die schon nächsten Mittwoch mit ihren Prüfungen beginnen.

+++Update 14:53 Uhr+++

BMW hat am Freitag mit der industriellen Herstellung von Schutzmasken für seine Mitarbeiter in aller Welt begonnen. Im oberbayrischen Wackersdorf würden täglich 200 000 Masken hergestellt, teilte der Autokonzern mit. An zwei Produktionslinien arbeiteten bis zu 15 Mitarbeiter in drei Schichten. Die Spezialmaschinen und das Vlies kämen von bayerischen Unternehmen in Amberg und Schwarzenbach an der Saale. «Die Anlagen in Wackersdorf verschweißen drei Lagen Vlies und bringen den Nasenbügel sowie die Ohrenbänder an. Die Masken werden von dort dann zur weiteren Verwendung an die internationalen BMW Group Standorte verteilt», teilte BMW mit. «Gleichzeitig entlasten wir den externen Beschaffungsmarkt für Masken», sagte Einkaufsmanager Ralf Hattler.

+++Update 14:30 Uhr+++

Ermittler haben einen Mann dingfest gemacht, der sich Corona-Soforthilfe im Millionenbereich hatte ergaunern wollen. Der 30-Jährige sei in Niedersachsen festgenommen worden, teilte die Staatsanwaltschaft München I am Freitag mit. Während er bei Versuchen in Bayern mit der Masche auf Granit biss, hatte er es zuvor in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Berlin geschafft, sich «Soforthilfen» in Höhe von insgesamt 67 000 Euro auf sein Konto überweisen zu lassen.

Der Mann habe in nur fünf Tagen zwischen dem 31. März und dem 5. April Corona-Soforthilfe in 23 Fällen beantragt – bei der Landeshauptstadt München sowie bei den Regierungen von Schwaben und Oberbayern. Insgesamt habe sich die Antragssumme auf mehr als eine Million Euro belaufen.

«Der Beschuldigte verwendete für die Antragstellung jeweils entweder Alias-Identitäten oder täuschte unter dem Namen realer Unternehmen aus Bayern die Voraussetzungen einer Corona-Soforthilfeberechtigung vor», heißt es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft. Die Sachbearbeiter in München hätten Verdacht geschöpft und den Fall an die Staatsanwaltschaft übergeben. Der Mann wurde nach seiner Festnahme in Untersuchungshaft genommen.

+++Update 13:45 Uhr+++

Ab Montag dürfen die Gastrobetriebe in unserer Heimat endlich wieder öffnen. Aber erstmal nur ihre Außenflächen. Die Stadt Freising will ihren Gastronomen daher entgegenkommen. Wie sie heute mitteilte, sollen alle Anträge auf einer Erweiterung der Freischankflächen großzügig beurteilt werden, wenn der Platz es zulässt.

+++Update 13:32 Uhr+++

Zur Behandlung der Lungenkrankheit Covid-19 wird eine baldige Zulassung des ursprünglich zur Behandlung von Ebola entwickelten Medikaments Remdesivir erwartet. Schon jetzt können Patienten in bestimmten Fällen damit behandelt werden. Es sei ein ungewöhnlicher Schritt, dass der zuständige Ausschuss der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) schon vor der Zulassung einen breiteren Einsatz ermöglicht habe, sagte Clemens Wendtner, Chefarzt der an weltweiten Studien zu Remdesivir beteiligten Klinik für Infektiologie der München Klinik Schwabing. Die Zulassung scheint in greifbarer Nähe. Die Spitze der EMA habe mitgeteilt, dass eine Zulassung noch «vor dem Sommer» erfolgen könnte, sagte Wendtner.

Die bisherigen Zwischenergebnisse seien so gut, dass das Medikament im Sinne eines Hilfsprogramms außerhalb von Studien zur Verfügung gestellt werden könne. Bundesweit gebe es 18 Apotheken, die das Medikament der US-Firma Gilead Sciences dazu verteilen dürfen, zwei davon in Bayern – eine in Schwabing. Bereits vor einiger Zeit hatte Wendtner berichtet, dass etwa die Hälfte der mit Remdesivir behandelten Patienten davon profitiere. Etwa konnten schwer Erkrankte früher von den Beatmungsmaschinen genommen werden. Auch andere Mediziner, etwa in den USA, sahen Erfolge.

Die München Klinik Schwabing ist als eine von acht deutschen Kliniken an den Remdesivir-Studien beteiligt, an denen weltweit rund 7600 schwer und mittelschwer erkrankte Patienten teilnehmen sollen. Bis zum 29. Mai sollen Patienten rekrutiert werde. «Dann wird es eine große Auswertung geben», sagte Wendtner. Vom Ergebnis hängt ab, ob das Mittel endgültig für die Behandlung von Covid-19 zugelassen wird.

+++Update 10:02 Uhr+++

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im ersten Quartal infolge der Corona-Krise eingebrochen. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte gegenüber dem Vorquartal um 2,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Berlin mitteilte.

+++Update 09:11 Uhr+++

Viele Menschen zeigen sich in der Corona-Krise unglaublich solidarisch. Ein ehemaliger Patient des Amper-Klinikum in Dachau hat dem Personal 2650 medizinische FFP2-Masken gespendet. Diese Masken entsprechen den vorgeschriebenen Normen für den Einsatz in Krankenhäusern.  Es sei ihm ein dringendes Bedürfnis gewesen, sagte der Mann aus Bergkirchen. Schlappe 10.000 Euro haben die Masken gekostet. Klinikchef Aschbrenner sprach von einer sehr großzügigen Geste.

+++Update 08:29 Uhr+++

Die Stadtverwaltung in Landsberg öffnet ab Montag wieder ihre Türen – zunächst von 8 bis 12 Uhr. Termine nach dieser Uhrzeit können per Telefon vereinbart werden. Auch die Stadtbibliothek hat wieder unter Auflagen geöffnet. So ist die Cafeteria weiterhin geschlossen und der öffentliche Internetplatz ist nicht offen. Es könnte zu längeren Wartezeiten kommen. Alle Bibliotheksausweise wurden außerdem um acht Wochen verlängert.

+++Update 08:13 Uhr+++

Das Uferlos-Festival findet heuer nicht statt – das steht schon seit längerem Fest. Das Uferlos-Bier war aber bereits gebraut und brauchte jetzt einen Namen. Unter 100 Vorschlägen hat man sich für den Namen „Trostpflasterl“ entschieden. Das kann man sich jetzt im Online-Shop kaufen, um zumindest ein wenig des Festival-Feelings zu haben. Morgen gibt es außerdem einen Stand auf dem Wochenmarkt in der Luitpoldanlage in Freising. Dort gibt es neben dem Bier auch Festivalbändchen, Wein oder Flaschenöffner zu kaufen.

+++Update 06:32 Uhr+++

Das Ticket ist gekauft aber die Veranstaltung fällt wegen Corona aus – da bekommen wir in Zukunft Gutscheine ausgestellt. Das hat der Bundestag beschlossen. So soll verhindert werden, dass Veranstalter pleite gehen. Greifen soll das für Konzerte, Festivals, Theatervorstellungen oder auch Sportwettkämpfe, wenn die Tickets vor dem 8. März gekauft wurden. Sollte ein Gutschein wegen persönlicher Lebensverhältnisse unzumutbar sein könne man aber auch eine Auszahlung beantragen. Das gilt auch, wenn man den Gutschein bis Ende 2021 nicht einlöst. Die Opposition kritisierte den Beschluss heftig und sprach von Angriffen auf Verbraucherrechte.

 

+++Update 04:12 Uhr+++

Das Kreisverwaltungsreferat München hat die Demo gegen die Corona-Beschränkungen auf der Theresienwiese genehmigt. Allerdings unter strengen Auflagen. So sind nur 1000 Teilnehmer erlaubt, der Mindestabstand muss eingehalten werden und der Veranstalter muss Ordner stellen. Sollten die Auflagen nicht eingehalten werden, werde die Polizei einschreiten, so das KVR. Auch die Polizei teilte ihr Konzept mit. So wird der Bereich mit Zäunen abgesperrt. Sobald die Grenze von 1000 Teilnehmern erreicht, werden alle anderen Demonstranten weggeschickt. Sollten sich Teilnehmer nicht an den Mindestabstand oder andere Auflagen halten, wird ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro fällig. Für die Demonstration waren 10 000 Menschen angemeldet.

+++Update 03:59 Uhr+++

Wegen der Corona-Pandemie brechen Bayerns Steuereinnahmen massiv ein. Die Steuerschätzer rechnen damit, dass der Freistaat in diesem Jahr 5,5 Milliarden Euro weniger einnimmt als im vergangenen November prognostiziert, wie die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstagabend in München erfuhr.

+++Update 03:43 Uhr+++

Der Lufthansa-Konzern hat den Tiefpunkt in der Corona-Krise überwunden und weitet sein Angebot langsam aus. Im Laufe des Junis will das Unternehmen auch aus München wieder Langstreckenziele anbieten. Zudem fliegt die Tochter Eurowings ab dem Wochenende wieder von München nach Mallorca, wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte.

Derzeit befänden sich bei der Verbindung nach Mallorca keine klassischen Touristen an Bord der Maschinen, sondern Residenten, Geschäftsleute oder Personal verschiedener Einrichtungen und Organisationen, sagte ein Eurowings-Sprecher. Die Lufthansa selbst will ab dem 6. Juni aus München auf die liebste Ferieninsel der Deutschen fliegen.

Im Moment verlangen die spanischen Behörden bei einer Einreise eine zweiwöchige Quarantäne, die aber für bestimmte Gruppen auch ausgesetzt wird. Zudem besteht eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes bis Mitte Juni.

Ende Juni will Europas größter Luftverkehrskonzern in der Gruppe 1800 Verbindungen pro Woche fliegen. Das sind etwa 14 Prozent des vor Corona geplanten Programm mit rund 13 000 Verbindungen. Erreicht werden 106 Ziele in Deutschland und Europa sowie 20 Langstreckendestinationen. Das entspricht einem guten Drittel des ursprünglichen Netzes.

 

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Donnerstag – 14. Mai 2020

+++Update 17:45 Uhr+++

Kaiserschmarrn auf der Terrasse ja, Übernachtung vorerst nein: Der Deutsche Alpenverein (DAV) will am 18. Mai gemäß den Regeln für die Gastronomie den Betrieb an Hütten in Bayern wieder starten.

Ob und wann eine Hütte tatsächlich öffne, hänge aber von weiteren Faktoren ab, etwa von der Größe des Außenbereichs – und dem Wetter. Denn bis zum 25. Mai dürfen Gäste nur draußen sitzen. Zudem haben zu dieser Jahreszeit grundsätzlich viele Hütten noch zu – unabhängig von Corona.

+++Update 16:37 Uhr+++

Nach Einschätzung des Zolls hat sich der Drogenschmuggel wegen der coronabedingten Ausgangsbeschränkungen zunehmend auf den Postweg verlagert. Deshalb arbeiten Zoll und Postdienstleister nach Angaben des Hauptzollamts Schweinfurt vom Donnerstag verstärkt zusammen. «Schmuggler reagieren schnell auf geänderte Situationen», sagte der Leiter des Sachgebiets Kontrollen, Wolfgang Pförtsch, laut Mitteilung. Die Gefahr, dass Postsendungen mit Rauschmitteln ins Visier der Drogenfahnder gerieten, schätzten die Schmuggler offenbar geringer ein als das Risiko, auf den derzeit deutlich leereren Autobahnen erwischt zu werden.

+++Update 16:23 Uhr+++

Die Münchner Philharmoniker unter Chefdirigent Valery Gergiev haben ihre Abonnement-Konzerte bis zum Ende der Spielzeit abgesagt. «Dieser Schritt schmerzt, ist aber letztlich nur konsequent», sagte Intendant Paul Müller am Donnerstag in München. Derzeit sind Veranstaltungen dieser Art wegen der Corona-Pandemie nicht möglich. Die notwendige behördliche Grundlage sei für die noch ausstehenden Konzerte nicht in Sicht. Sollte dies doch in kleinerem Rahmen und mit weniger Publikum möglich sein, werde man aber so schnell wie möglich auf die Bühne zurückkehren, «besser heute als morgen».

+++Update 16:17 Uhr+++

Bund und Länder dürfen in der Corona-Krise die Freiheiten junger und gesunder Menschen beschränken, um anderen mit größeren Risiken mehr Teilhabe zu ermöglichen. Umgekehrt sind sie aber nicht verpflichtet, zum Schutz der Risikogruppen auf jegliche Lockerungen zu verzichten. Das hat das Bundesverfassungsgericht nach Klagen eines jüngeren und eines älteren Mannes entschieden, wie am Donnerstag in Karlsruhe mitgeteilt wurde.

+++Update 16:05 Uhr+++

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) will bei der für das Wochenende geplanten Demonstration gegen Corona-Einschränkungen die Teilnehmerzahl auf «höchstens 1000» begrenzen. Man sei im Gespräch mit den Anmeldern, die 10 000 Menschen angemeldet hätten, sagte Reiter am Donnerstag in der München Klinik Schwabing bei einem Termin mit Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Auf der Theresienwiese könnten auf 400 000 Quadratmetern tausend Menschen mit den gebotenen Abständen demonstrieren. «Wenn man hier keine Einigkeit erzielt, dann werden wir uns vor Gericht treffen.»

Er werde mit dem Polizeipräsidenten klären, dass die Regeln «mit aller Durchsetzungskraft des Staates» vertreten würden. In der Praxis könne der Raum, den tausend Menschen mit den notwendigen Abständen bräuchten, mit Gittern abgesperrt werden, die Polizei könne am Eingang zählen. Auch dies sei aber mit der Polizei zu klären.

«Wir werden natürlich auch weiterhin das Grundrecht der Versammlungsfreiheit hochhalten, und der Meinungsfreiheit», betonte Reiter. Er könne aber nicht denjenigen, die sich seit Wochen an die Regeln hielten, erklären, «dass wir dort zusehen, wenn Tausende oder mehrere Tausend Menschen sich absichtlich, vorsätzlich quasi dadurch gefährden, dass sie keine Maske tragen.» Er äußerte sich besorgt, dass extreme Kräfte diese Demos nutzten, um ihre politischen Thesen unterzubringen. Es gebe auch Teilnehmer aus der rechten Szene, die sich unter die Demonstranten mischten, «einfach um die Gunst der Stunde zu nutzen und ihre Themen zu versuchen, hoffähig zu machen.»

Am Samstag hatten sich laut Polizei rund 3000 Menschen auf dem Marienplatz versammelt, um gegen die aus ihrer Sicht zu strikten Corona-Regelungen zu demonstrieren. 80 Teilnehmern waren angemeldet, die Abstandsregeln wurden laut Polizei oft nicht eingehalten.

+++Update 14:45 Uhr+++

Können wir im Sommer in den Urlaub fliegen, oder nicht? Das weiß noch keiner genau. Der Flughafen München bereitet sich aber wieder auf einen deutlichen Zuwachs bei den Flugzahlen vor. Unter anderem ist er schon bereit, bei allen Passagieren Fieber zu messen. Und er hat jetzt auch extra einen Automaten aufgestellt, bei dem man Mund-Nasen-Masken kaufen kann.

+++Update 13:37 Uhr+++

Die Tennisabteilung des ASV Biburg im Landkreis Fürstenfeldbruck hat alles für den Saisonstart vorbereitet. Ab sofort können die Tennisplätze wieder bespielt werden. „Wir freuen uns, dass wir nun den Spielbetrieb wieder aufnehmen können“, teilte Abteilungsleiter Dragos Pruteanu mit. Obwohl nicht klar gewesen sei, wann es tatsächlich losgehen könne, habe die Abteilung die Plätze nach der Winterpause wieder in einen hervorragenden Zustand versetzt.

+++Update 13:29 Uhr+++

Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) wehrt sich gegen Kritik an einer zu langsamen Abarbeitung der Soforthilfeanträge in der Corona-Krise. Man müsse schon etwas genauer hinschauen, sonst zahle man am Ende Geld an Betrüger wie dies in Berlin geschehen sei, sagte er am Donnerstag im Haushaltsausschuss des Landtags. «Dann bin ich auch schnell, wenn ich das schnell überweise. Ich könnte es aber auch gleich beim Fenster raus werfen.»

Inzwischen wurden laut Aiwanger in Bayern 320 000 Anträge auf Soforthilfe abgearbeitet. 230 000 wurden demnach bewilligt und rund 1,7 Milliarden Euro ausgezahlt. Die restlichen 90 000 Anträge wurden dem Minister zufolge teilweise abgelehnt, teilweise aber auch zurückgezogen, unter anderem weil Anträge mehrfach gestellt worden seien. Einige zehntausend Antragsteller erhielten aber auch nichts.

+++Update 12:24 Uhr+++

Eine Maskenpflichtkontrolle in einem Einkaufscenter in München-Allach ist eskaliert. Der Sicherheitsdienst hatte gestern Nachmittag die Polizei gerufen, weil sich mehrere Kunden aber auch Ladenangestellte nicht an die Maskenpflicht hielten. Meist reichte es, dass die Beamten die Personen dann ansprachen. Eine Ladeninhaberin wollte aber partout nicht einsehen, warum es nicht reicht, dass die Maske nur um ihren Hals hängt. Als die Polizisten ihre Personalien aufnehmen wollte, versuchte die 56-Jährige zu flüchten. Die Beamten konnten sie aber festhalten. Da die Frau sich massiv wehrte, wurde sie gefesselt. Nachdem ihre Daten aufgenommen worden waren, wurde sie an Ort und Stelle wieder entlassen.

+++Update 10:54 Uhr+++

Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach (CSU) fordert für die Wiedereröffnung von Kinos in der Corona-Krise ein bundesweites Konzept. «Wir brauchen einheitliche Starts», sagte sie am Donnerstag in München. «Kinos brauchen attraktive Filme. Die Filme starten aber nur, wenn sie bundesweit gezeigt werden können.» Sie halte darum «ein abgestimmtes Vorgehen» der Bundesländer «für absolut sinnvoll».

+++Update 10:42 Uhr+++

Nach langen coronabedingten Schließungen will Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auch bei der Wiedereröffnung von Kultureinrichtungen sehr vorsichtig vorgehen, setzt aber auf einen langsamen Neustart ab Pfingsten. «Auch da gilt der Grundsatz: Besonnenheit und Vorsicht», sagte Söder am Donnerstag in München. Er betonte: «Wir glauben, dass wir Perspektiven für die Zeit nach Pfingsten entwickeln sollen.» Das Gros werde nach Einschätzung der Kulturminister aber eher erst ab den Sommerferien oder danach beziehungsweise im Herbst folgen. «Schrittweise, besonnen, Stück für Stück», betonte der Ministerpräsident.

Söder kündigte bereits strenge Hygieneschutzkonzepte an, ähnlich wie in Gottesdiensten. «Das Modell der Kirchen könnte da ein ganz gutes Modell sein.» Dort gelten in Innenräumen beispielsweise ein Mindestabstand von 1,5 Metern und eine Mundschutzpflicht.

+++Update 10:21 Uhr+++

Bayern stockt sein Hilfsprogramm für die krisengeschüttelte Kulturbranche deutlich auf: 200 Millionen Euro statt wie bisher geplant 90 Millionen Euro sollen nun für Künstler und Kulturschaffende im Freistaat bereitgestellt werden. Das kündigten Ministerpräsident Markus Söder, Kunstminister Bernd Sibler und Digitalministerin Judith Gerlach (alle CSU) am Donnerstag in München an. Profitieren sollen nun auch Künstler, die nicht in der Künstlersozialkasse organisiert sind. Und es gibt weitere Millionenhilfen für Spielstätten wie Theater und Kinos, für Musikschulen, Laienmusikgruppen und den Ausfall von Filmproduktionen.

«Wir leben mit und von der Kultur in Bayern», sagte Söder. Das Engagement der Künstler sei wertvoll und zugleich dringend notwendig.

Filmschaffende, Musiker, Künstler, Schauspieler, Veranstalter und viele andere Kulturschaffende stecken wegen der coronabedingten Schließungen in großen finanziellen Schwierigkeiten oder sehen gar ihre Existenz bedroht. Sie forderten deshalb wiederholt eine bessere finanzielle Unterstützung und endlich eine Perspektive, wann Theater, Kinos, Konzertsäle und andere Einrichtungen wieder öffnen können.

Konkrete Daten sind allerdings bisher nicht in Sicht. Erst vergangene Woche hatte Sibler die Hoffnungen gedämpft und schon von einem schweren Sommer für Theater- und Konzertveranstalter gesprochen.

Die Kulturminister der Länder arbeiten momentan allerdings an einem Konzept für mögliche Öffnungen im Kunst- und Kulturbereich. Das soll dann der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz vorgelegt werden.

+++Update 09:47 Uhr+++

Eine Woche Unterricht in der Schule, eine Woche zu Hause – mit diesem Wechselmodell soll der Unterricht bei uns in der Region langsam wieder zur Normalität zurückkehren. Das hat Kultusminister Piazolo angekündigt. In der Woche in der Schule sollen Inhalte vermittelt werden, die dann in der Woche zuhause vertieft werden. So stellt sich Piazolo das „Lernen im Wechsel“ vor, wie er das Modell nennt. Ab der kommenden Woche geht der Unterricht ja für die Erstklässler aber auch die fünften und sechsten Klassen wieder los.

+++Update 09:29 Uhr+++

Eine Gedenkfeier vom 9. Mai auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau sorgt für Diskussionsstoff. Die Gedenkstätte will den Teilnehmern jetzt ein Hausverbot erteilen, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Das Gelände sei für alle Besucher bis zum 11. Mai gesperrt gewesen, die Teilnehmer der Gedenkfeier hätten sich unter Vorspiegelung falscher Tatsache auf das Gelände begeben, so die Gedenkstätte. Eine Genehmigung, die sie dem Verein bereits im November erteilt hätten, sei durch die Corona-Pandemie hinfällig gewesen. Am 9. Mai hatte ein russlandnaher Verein mit sechs Teilnehmern den Sieg Russlands über Nazideutschland im zweiten Weltkrieg auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Dachau gefeiert.

+++Update 09:11 Uhr+++

Durch die Corona-Pandemie ist es im März zu deutlich weniger Unfällen in Bayern gekommen. Im Vergleich zu Vorjahresmonat habe es 2020 mit 23 270 Verkehrsunfällen 29,8 Prozent weniger Unfälle gegeben, teilte das Bayerische Landesamt für Statistik am Donnerstag mit. 2019 gab es im März noch 33 136 Verkehrsunfälle. Entsprechend sank auch die Zahl der im Straßenverkehr verunglückten Personen. Die Zahl der Verkehrstoten sei von 41 im März 2021 auf 21 im März diesen Jahres gesunken. Die Zahl der Schwerverletzten ging um etwa 30 Prozent und die der Leichtverletzten um mehr als 38 Prozent zurück.

+++Update 07:12 Uhr+++

In Bayern sind für das Wochenende erneut Demonstrationen gegen die Beschränkungen in der Corona-Krise geplant. In der Landeshauptstadt München sind nach Angaben der Stadt mehrere Demonstrationen zum Thema Grundrechte angemeldet worden. Die mit 10 000 erwarteten Teilnehmern größte Versammlung soll am Samstagnachmittag auf der Theresienwiese stattfinden.

Auch in Augsburg sind für Samstag Versammlungen geplant. Die Demonstranten werden laut der Stadt an Nachmittag und Abend am Rathausplatz erwartet. In Erlangen und Ingolstadt wurden weitere Versammlungen angemeldet. Die Auflagen sind noch nicht überall geklärt. Die Anti-Corona-Demonstrationen sind in den vergangenen Wochen bundesweit Treffpunkte empörter Bürger ebenso wie für Extremisten von links und rechts geworden.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hatte im Gespräch mit der «Passauer Neuen Presse» und dem «Donaukurier» (Mittwoch) neue Regelungen angekündigt. Demonstrationen von Gegnern der Maßnahmen zum Eindämmen des Coronavirus sollen laut Herrmann künftig nur noch dort erlaubt sein, wo es genug Platz zum Einhalten der Mindestabstände gibt. Auch die Polizeipräsenz soll, wenn nötig, deutlich erhöht werden. Vergangenes Wochenende hatten sich im Freistaat zahlreiche Demonstranten nicht an die Regeln in der Corona-Krise gehalten.

+++Update 05:43 Uhr+++

Während das Kreisverwaltungsreferat in München eine Demonstration am Samstag mit 10.000 Teilnehmern auf der Theresienwiese genehmigt hat, sieht es in Landsberg anders aus. Dort wollten 2000 Menschen auf der Waitzinger Wiese gegen die Corona-Beschränkungen demonstrieren. Landrat Thomas Eichinger hat die Demo aber abgesagt. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er, dass die Sicherstellung des Infektionsschutzes vom Veranstalter nicht gewährleistet werden könne. Versammlungsfreiheit sei ein enormes Gut, aber die Gesundheit und das Leben auch, so Eichinger.

+++Update 05:35 Uhr+++

„Die Merkels spenden Masken“ – gemeint ist allerdings nicht die Bundeskanzlerin , sondern das Ehepaar Merkel aus Berg im Landkreis Starnberg. Sie betreiben eine Firma in Hong Kong, die Qualität und Produktion von zertifizierten Schutzmasken sicherstellt. Und das Paar hat jetzt insgesamt 3600 Masken an Gemeinde, Feuerwehren und Polizei gespendet. Die Gemeinde wolle die Masken nun an unter Anderem Hausärzte, Pfleger und Physiotherapeuten verteilen.

 

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Mittwoch – 13. Mai 2020

+++Update 17:58 Uhr+++

Das Landratsamt Fürstenfeldbruck erstellt eine Online-Übersicht mit Herstellern und Vertrieben aus der Region, die Hygiene-Artikel, Desinfektionsmittel und technische Einrichtungen zum Schutz vor dem Coronavirus anbieten. Unternehmen, die in diese Online-Übersicht aufgenommen werden wollen, sollen eine E-Mail an wirtschaftsfoerderung@lra-ffb.de senden. Die Nachricht sollte den Unternehmensnamen, Ansprechpartner, Telefonnummer, Ort, Art des Produktes, Mindestabnahmemenge und die Homepageadresse ent-halten.

+++Update 17:52 Uhr+++

Wie geht es mit Kunst und Kultur in Bayern weiter? Zu dieser Frage will sich am Donnerstag (10.00 Uhr) Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in München äußern. Auch Kunst- und Wissenschaftsminister Bernd Sibler und Digitalministerin Judith Gerlach (beide CSU) sind anwesend. Bei dem Pressegespräch soll es unter anderem um weitere Hilfen für die krisengeschüttelte Kulturbranche gehen.

+++Update 16:56 Uhr+++

Die Kletterinsel Fürstenfeld eröffnet ihre 10. Kletter-Saison am Samstag, den 16. Mai 2020. Bedingt durch Corona darf nun nach acht Wochen Zwangspause am kommenden Wochenende unter Auflagen wieder geklettert werden. So darf man nur klettern, wenn man keine Erkältungssymptome, Husten und/oder erhöhte Temperatur hat. Handschuhe sind ab jetzt Pflicht beim Klettern. Und ab sofort muss jeder seine Kletterausrüstung selbst anlegen, aber natürlich unter Aufsicht.

+++Update 15:33 Uhr+++

Auf der Flucht vor der Polizei hat sich ein Mann auf Bahngleise im Münchner Hauptbahnhof gelegt. Der 25-Jährige habe in einer S-Bahn keinen Mund-Nasen-Schutz getragen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Nach Verständigung der Beamten habe es bei einem ersten Fluchtversuch auf dem Bahnsteig ein Gerangel mit dem Sicherheitsdienst gegeben. Weil die Beine des Mannes dabei über die Bahnsteigkante ragten, wurde am Dienstagnachmittag der Nothalt für einfahrende S-Bahnen aktiviert. Eine Bahn musste eine Schnellbremsung hinlegen. Danach floh der Mann auf die Gleise. Dort wurde er schließlich von der Polizei gefasst, verletzt wurde niemand.

+++Update 15:28 Uhr+++

Eine Jahrhunderte alte Tradition macht seit den 70er Jahren erstmals wieder Pause. Der Willibaldsritt in Jesenwang im Landkreis Fürstenfeldbruck wurde nun abgesagt. Eigentlich hätten am 05. Juli wieder rund 300 festliche geschmückte Pferde ihren Segen bekommen sein. Die Veranstalter sehen aber keine Chance, wie die rund 5.000 Zuschauer, die normal kommen, genügend Abstand zueinander einhalten sollten. Ob der Willibaldsritt dieses Jahr noch nachgeholt wird, ist unklar.

+++Updae 13:58 Uhr+++

Das LMU Klinikum Großhadern in München behandelt nun schon seit über zwei Monaten Coronapatienten. Wie es heute mitteilte, lagen 63 Patienten bislang auf der Intensivstation. Acht davon sind verstorben, 22 werden aktuell noch behandelt. Dem Rest geht es zum Glück wieder bessern. Von den Patienten waren bislang 86 Prozent männlich. Das Durchschnittsalter lag bei 64 Jahren. Patienten, die invasiv beamtet werden müssen, bleiben im Schnitt fast 17 Tage an den Beatmungsmaschinen. Die längste Beatmungsdauer eines Patienten liegt bei 52 Tagen.

+++Update 13:37 Uhr+++

In München soll es am Samstag eine Großdemonstration gegen die Corona-Maßnahmen geben. Es sei eine Veranstaltung mit 10 000 Menschen auf der Theresienwiese angekündigt, sagte der Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle am Mittwoch in der Vollversammlung des Stadtrats. Die Stadt werde den Infektionsschutz mit Auflagen gewährleisten. Gleichzeitig kündigte Böhle ein hartes Vorgehen bei Verstößen an. Die Polizei werde rigoros vorgehen und die Einhaltung der Auflagen ebenso kontrollieren wie die Zahl der Teilnehmer. Notfalls werde man auf ein Ende der Versammlung hinwirken.

Entwicklungen wie am vergangenen Samstag dürfe es nicht mehr geben, sagte Böhle. Statt der angekündigten 80 Menschen hatten auf dem Marienplatz 3000 Leute demonstriert, viele ohne Mundschutz und ohne Sicherheitsabstand. Innerhalb des Altstadtrings werde man künftig nur noch Versammlungen zulassen, bei denen derartige Entwicklungen nicht zu erwarten seien, sagte Böhle. Der Veranstalter könne zwar festlegen, wo er eine Versammlung stattfinden lassen möchte. Die Aufgabe der Stadt sei aber, auf eine Verlegung hinzuwirken, wenn der gewählte Ort problematisch sei. «Das werden wir tun», erklärte er.

+++Update 13:33 Uhr+++

Die Bundespolizei hat am Mittwoch fünf wegen der Corona-Krise geschlossene Grenzübergänge zwischen Österreich und Bayern wieder geöffnet. «An zwei weiteren Kontrollstellen haben wir die Öffnungszeiten verlängert beziehungsweise bedarfsgerecht angepasst», sagte der Präsident der Bundespolizeidirektion München, Karl-Heinz Blümel, am Mittwoch. Elf Grenzübergänge seien zudem ab sofort für Land- und Forstwirte wieder passierbar.

Unabhängig davon sollen die Kontrollen an der deutschen Grenze von diesem Samstag an generell vorsichtig gelockert werden. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch nach der Kabinettssitzung in Berlin erfuhr, strebt das Bundesinnenministerium aber erst für den 15. Juni ein vollständiges Ende der wegen der Corona-Pandemie eingeführten Kontrollen an allen Grenzabschnitten an.

Die von den Bundesländern angeordnete 14-tägige Quarantäne für jeden, der nach Deutschland kommt, sollte nach Einschätzung des Berliner Ministeriums künftig nur noch für Menschen gelten, die sich zuvor in Drittstaaten aufgehalten haben. Also beispielsweise nicht mehr für Deutsche, die aus Frankreich einreisen oder den Niederlanden. Die Entscheidung über die Quarantäne liegt allerdings bei den Regierungschefs der Länder.

+++Update 11:32 Uhr+++

Die Kontrollen an der deutschen Grenze sollen von diesem Samstag an vorsichtig gelockert werden. Wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch nach der Kabinettssitzung in Berlin erfuhr, strebt das Bundesinnenministerium aber erst für den 15. Juni ein vollständiges Ende der wegen der Corona-Pandemie eingeführten Kontrollen an allen Grenzabschnitten an.

+++Update 09:28 Uhr+++

Der Grüne Markt auf dem Viehmarktplatz in Fürstenfeldbruck wird wegen des Feiertags auf Mittwoch, den 20. Mai, vorverlegt. Von 7.00 bis 14.00 Uhr gibt es dort wie gewohnt frische regionale Produkte. Auch hier gilt die Maskenpflicht.

+++Update 07:46 Uhr+++

Die Deutsche Fußball Liga hat einem Medienbericht zufolge ein Notfallszenario für den Fall eines Saisonabbruchs entworfen. Sollte die Spielzeit aus rechtlichen Gründen nicht zu Ende gebracht werden können, solle die zu diesem Zeitpunkt aktuelle Tabelle gewertet werden, berichtete die „Bild“-Zeitung. Damit könnte ein Meister gekürt werden, es gäbe jeweils zwei feste Absteiger und keine Aufstockung der Ligen.

+++Update 07:39 Uhr+++

Es gibt ein Datum für erste Grenzöffnungen. Am 15. Juni werden die Grenzen zwischen Deutschland und Österreich vollständig geöffnet. Das hat das Bundeskanzleramt in Wien heute bestätigt. Seit heute früh sind bereits mehrere kleine Übergänge an den Grenzen für Berufspendler oder Landwirte geöffnet – aber nur tagsüber. Ab Freitag soll es demnach nur noch stichprobenartige Kontrollen geben.

+++Update 06:48 Uhr+++

Das Stadtradeln im Landkreis Starnberg findet wie geplant statt. Wie die Organisatoren mitteilten, starten alle 14 Gemeinden gemeinsam am 21. Juni. Danach sind alle Bürger aufgerufen, drei Monate lang so viele Strecken wie möglich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Alle Infos zu kostenlosen Teilnahme gibt es auf stadtradeln.de

+++Update 06:32 Uhr+++

Freitag startet ein Spektakel auf dem Erdinger Volksfestplatz. 5 Wirte und Schaustellern haben sich zusammengeschlossen, und veranstalten bis Sonntag nächste Woche den Volksfest Drive-In. Besucher können mit ihrem Auto vorbeischauen, und auf einem 400 Meter langen Drive-In durch ein Festzelt fahren. Dort wird klassische Volksfestmusik laufen. Und dann kann man sich die klassischen Volksfestschmankerl zum mitnehmen holen. Ob Hendl, Haxn, Steckerlfisch, Brezn und natürlich Bier. Alles kann man kaufen. Der Erdinger Volksfest-Drive-In hat ab Freitag immer von 11 bis 20 Uhr geöffnet.

+++Update 05:16 Uhr+++

Trotz der Corona-Pandemie soll die Ausbildungsmesse in Landsberg stattfinden. 100 Ausbildungsbetriebe hätten sich bereits angemeldet, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Das würde zeigen, dass viele Betriebe nach wie vor einen hohen Personalbedarf hätten. Stattfinden soll die Messe am 24. Und 25. September – erwartet werden 5000 Besucher. Eine endgültige Entscheidung, ob die Messe stattfindet soll im Juli fallen.

+++Update 04:01 Uhr+++

An Bestattungen im Freien dürfen künftig bis zu 50 Menschen teilnehmen. Es gelten ab sofort die Vorgaben wie für Gottesdienste, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München am Dienstag mit. Demnach beträgt die Höchstteilnehmerzahl für Zeremonien unter freiem Himmel 50 Personen und es ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Meter zu wahren. In Gebäuden ist die maximale Zahl der Gäste von der Anzahl der Plätze abhängig, bei denen ein Mindestabstand von 2 Metern eingehalten werden kann. Bis dato galt für Bestattungen eine Teilnehmerzahl von maximal 15 Menschen.

+++Update 03:49 Uhr+++

Um den Menschen in der Grenzregion zwischen Bayern und Österreich das Leben zu erleichtern, werden ab Mittwoch weitere Grenzübergänge tagsüber geöffnet. Darauf hätten sich Bundespolizei und österreichische Behörden verständigt, teilten die Grenzschützer am Dienstag mit. Die Übergänge sind je nach Standort morgens ab 6.00 oder 7.00 Uhr und abends bis 20.00 Uhr geöffnet. Eine Ausnahme ist Reit im Winkl, wo der Übertritt nur in drei Blöcken von jeweils einigen Stunden möglich ist.

Reisende können nun auch zwischen Breitenberg und Hinteranger, zwischen Bad Füssing und Obernberg sowie zwischen Passau-Voglau und Freinberg die Grenze übertreten. Im Allgäu wird der Übergang Oberjoch-Schattwald geöffnet.

Mancherorts ist die Möglichkeit zum derzeit ohnehin nur in besonderen Fällen möglichen Grenzübertritt auch auf bestimmte Personengruppen beschränkt. So dürfen ausschließlich Berufspendler mit Wohnsitz beziehungsweise Arbeitsplatz in den Gemeinden Großgmain (Österreich), Bayerisch Gmain und Bad Reichenhall sowie Schüler den dortigen Grenzübergang nutzen. Auch medizinische Gründe sind zulässig, ebenso dürfen regionaler Lieferverkehr sowie Land- und Forstwirte passieren. Letztere können mit entsprechender Bescheinigung auch den Grenzübergang Hirschbichl ins Salzburger Land nutzen.

 

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Dienstag – 12. Mai 2020

+++Update 15:56 Uhr+++

Damit der Dachauer Musiksommer wegen Corona nicht komplett ins Wasser fällt, wird die Stadt jetzt Drive-In-Autokonzerte veranstalten. Besucher können dann mit dem Auto auf die Thoma-Wiese fahren, und aus dem Wagen heraus dann den Konzerten lauschen. Das Landratsamt hat schon grünes Licht gegeben. Tickets für die ersten Dachauer Autokonzerte mit Sascha Seelemann & The Grizzlies (22.5.), JAMARAM meets JAHCOUSTIX (29.5.), Deschowieda (5.6.), BBou (12.6.), Roland Hefter mit ISARRIDER (19.6.) gibt es ab sofort ausschließlich online als print@home-Tickets und Handytickets über muenchenticket

+++Update 15:17 Uhr+++

Die Corona-Krise hat die alte Meinungsverschiedenheit zwischen CSU und Freien Wählern über Ladenöffnungen an Sonntagen erneut zutage gefördert. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger zeigte sich am Dienstag nach der Sitzung des Kabinetts wieder offen für die Möglichkeit, zumindest zeitweise Geschäftsöffnungen an Sonntagen im Freistaat zu erlauben. Das letzte Wort sei in der Angelegenheit sicher noch nicht gesprochen, betonte der Freie-Wähler-Chef. Staatskanzleichef Florian Herrmann stellte für die CSU aber sofort klar: «Am Schutz des Sonntags wird sicher nicht gerüttelt.» Das Thema stehe nicht auf der Tagesordnung. Ohnehin seien aus seiner Sicht Debatten über geänderte Ladenöffnungszeiten in der Corona-Krise «unredlich». Vor knapp einem Jahr hatten sich die Regierungsparteien auch bereits über die Ladenöffnungen an Sonntagen gestritten. Die damalige Arbeitsministerin Kerstin Schreyer (CSU) hatte Aiwangers damalige Forderung nach leichteren Öffnungsmöglichkeiten umgehend einkassiert.

+++Update 14:23 Uhr+++

Vor dem Ende der coronabedingten Zwangspause für die bayerischen Restaurants konkretisiert die Staatsregierung die künftigen Regeln: «Der Kern heißt letztlich immer: 1,50 Meter Abstand halten», sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in München. Miteinander an einem Tisch sitzen dürften Mitglieder einer Familie oder eines Hausstandes sowie ein weiterer Hausstand. Damit orientiert sich die Regelung für die Gaststätten nach Worten Herrmanns an der Kontaktbeschränkung, die inzwischen wieder Treffen zweier Hausstände erlaubt, im privaten Raum, im öffentlichen Raum und künftig eben auch in dern Restaurants.

Zudem bekräftigte Herrmann, grundsätzlich müsse in Gaststätten eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, von den Gästen, vom Personal und auch in der Küche – es sei denn, dort könnten die 1,50 Meter Mindestabstand gewährleistet werden. Am Tisch allerdings dürfen Gäste die Masken abnehmen. Zudem sieht ein Konzept, dass die Gastronomie zusammen mit Wirtschafts- und Gesundheitsministerium erarbeitet hat, Regeln für den Einsatz von Desinfektionsmitteln und ähnlichem vor.

+++Update 13:47 Uhr+++

Nächsten Montag werden das Landsberger Landratsamt und auch die Landsberger Stadtverwaltung wieder ihre Türen für die Bürger öffnen. Im Rathaus stehen die Mitarbeiter von 08 bis 12 Uhr zur Verfügung. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, wird darum gebeten, wirklich nur in dringenden Fällen die Stadtverwaltung aufsuchen.

+++Update 13:46 Uhr+++

Die Corona-Krise zieht bislang keinen Einbruch der himmelhohen Immobilienpreise in vielen bayerischen Städten nach sich. Die Folge der Epidemie ist bislang hauptsächlich, dass im März und April ein Drittel weniger Häuser und Wohnungen zum Kauf angeboten wurden, wie der Immobilienverband Süd (IVD) am Dienstag berichtete. «Was nicht bedeutet, dass die Nachfrage zusammengebrochen wäre», sagte IVD-Experte Stephan Kippes. Freistehende Einfamilienhäuser kosten in diesem Frühjahr im bayerischen Schnitt etwa 800 000 Euro, in Oberbayern eine Million und in München 1,8 Millionen.

Die Nachfrage hat ebenfalls nachgelassen, wie Immobilienmakler bei einer Pressekonferenz berichteten. Leicht sinkende Preise aber gibt es bislang nur in einigen Kommunen wie in Ingolstadt, wo sich die Krise bei Audi schon vor Beginn der Corona-Krise bemerkbar machte. In München dagegen ist nach Einschätzung von Makler Christoph Müller-Brandt kein Rückgang zu erwarten: «Vorher hatten Sie vielleicht fünfzig Interessenten, jetzt sind es noch zwanzig – aber Sie können nur an einen verkaufen.» Es gebe «keine wirklich spürbaren Veränderungen.»

Allerdings ist die Marktlage je nach Region unterschiedlich: In Landsberg am Lech erwartet Makler Benjamin Herfeldt durchaus Preisrückgänge, wenn Hausbesitzer ihre Kredite nicht mehr abbezahlen können: «Es werden einige verkaufen müssen, und dadurch gehen die Preise runter.»

Wie sich die Corona-Pandemie mittel- und langfristig auf den bayerischen Immobilienmarkt insgesamt auswirken wird, ist ebenso ungewiss wie in anderen Branchen. «Man muss wirklich abwarten», sagte Kippes.

+++Update 13:45 Uhr+++

Gute Nachrichten für alle Surfer in München. Das Surfen auf der Eisbachwelle ist ab heute wieder erlaubt. Die Bauzäune, die den Surferbereich abgesperrt haben, werden so schnell wie möglich entfernt, teilte die Stadt heute mit. Allerdings müssen auch Surfer in der Warteschlange für die Welle den Mindestabstand einhalten. Und Zuschauer, sind nicht erlaubt.

+++Update 13:44 Uhr+++

Liegt es nur an Corona, oder doch an anderen Maßnahmen? Die Luftwerte in München haben sich deutlich verbessert. An allen stellen, wo letztes Jahr noch der Grenzwert für Stickstoffdioxid überschritten wurde, lagen die Werte im ersten Quartal dieses Jahres unter dem Grenzwert. Allerdings wurden dafür die Grenzwerte an sieben anderen Standorten, wie etwa am Mittleren Ring an der Tegernseer Landstraße und der Chiemgaustraße die Jahresgrenzwerte überschritten. Die einzelnen Werte der insgesamt 43 Standorte können online abgerufen werden.

+++Update 13:31 Uhr+++

Die Corona-Krise zieht bislang keinen Einbruch der himmelhohen Immobilienpreise in vielen bayerischen Städten nach sich. Die Folge der Epidemie ist bislang hauptsächlich, dass im März und April ein Drittel weniger Häuser und Wohnungen zum Kauf angeboten wurden, wie der Immobilienverband Süd (IVD) am Dienstag berichtete. «Was nicht bedeutet, dass die Nachfrage zusammengebrochen wäre», sagte IVD-Experte Stephan Kippes. Freistehende Einfamilienhäuser kosten in diesem Frühjahr im bayerischen Schnitt etwa 800 000 Euro, in Oberbayern eine Million und in München 1,8 Millionen.

Die Nachfrage hat ebenfalls nachgelassen, wie Immobilienmakler bei einer Pressekonferenz berichteten. Leicht sinkende Preise aber gibt es bislang nur in einigen Kommunen wie in Ingolstadt, wo sich die Krise bei Audi schon vor Beginn der Corona-Krise bemerkbar machte. In München dagegen ist nach Einschätzung von Makler Christoph Müller-Brandt kein Rückgang zu erwarten: «Vorher hatten Sie vielleicht fünfzig Interessenten, jetzt sind es noch zwanzig – aber Sie können nur an einen verkaufen.» Es gebe «keine wirklich spürbaren Veränderungen.»

Allerdings ist die Marktlage je nach Region unterschiedlich: In Landsberg am Lech erwartet Makler Benjamin Herfeldt durchaus Preisrückgänge, wenn Hausbesitzer ihre Kredite nicht mehr abbezahlen können: «Es werden einige verkaufen müssen, und dadurch gehen die Preise runter.»

Wie sich die Corona-Pandemie mittel- und langfristig auf den bayerischen Immobilienmarkt insgesamt auswirken wird, ist ebenso ungewiss wie in anderen Branchen. «Man muss wirklich abwarten», sagte Kippes.

+++Update 13:26 Uhr+++

Die bayerische Staatsregierung hält an dem Zeitplan fest, dass Außengastronomie ab dem 18. Mai öffnen darf (aber nur bis 20 Uhr) und alle Speiselokale dann am 25. Mai öffnen dürfen (nur bis 22 Uhr). Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze sollen ab dem 30. Mai öffnen dürfen. Das hat der Chef der Staatskanzlei, Florian Herrmann, soeben auf einer Pressekonferenz mitgeteilt. Es sei nun ein Konzept erstellt worden. Zwischen Personen, die sich nicht eh sehen dürfen (ein anderer Haushalt bzw. Familie) muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Weitere Details werden folgen.

+++Update 13:25 Uhr+++

Nachdem Anti-Coronamaßnahmen-Demos am Wochenende in München und Nürnberg aus dem Ruder gelaufen sind, soll Bayerns Innenminister Herrmann ein neues Konzept erarbeiten, wie zwar die Versammlungsfreiheit gesichert, aber auch die Bevölkerung geschützt werden kann. Darauf hat sich heute der Ministerrat geeinigt.

+++Update 12:54 Uhr+++

Die Coronakrise wird definitiv in die Geschichtsbücher eingehen. Und das Neue Stadtmuseum in Landsberg, möchte deswegen jetzt schon Ausstellungsstücke für diese Zeit sammeln. Und so bittet es alle Bürger, ihre Erinnerungen an diese Pandemie in Bildern, Texte, Sprachaufnahmen und Objekten festzuhalten. Es soll vor allem darum gehen, wie sich der Alltag verändert und was den Menschen jetzt wichtig ist. Also es geht um die Plexiglasscheiben im Supermarkt, den Abholservice bei Gastronomen, oder das 1000 Stück Puzzle zuhause. Wer dem Museum helfen möchte, findet auf dessen Homepage alle Infos.

+++Update 08:08 Uhr+++

Findet eine Wiesn doch noch statt? Wie die tz berichtet, will die Stadt den Schaustellern mit einem Konzept unter die Arme greifen. Sie sollen bereits ab Juli ihre Geschäfte im gesamten Stadtgebiet verteilt aufbauen. So könnten die Schausteller auch wenig frequentierte Plätze neu beleben und Münchner, die nicht in den Sommerurlaub fahren, haben eine gute Unterhaltung. Morgen soll sich der Ferienrat mit dem Konzept beschäftigen.

+++Update 07:12 Uhr+++

Wegen der Corona-Krise fällt die Großraumzulage für die Beamten in Altomünster im Landkreis Dachau niedriger aus. Die Beschäftigten werden nur 30 Prozent der eigentlich vereinbarten Summe bekommen. Grund ist, dass derzeit nicht zu vermitteln sei den Beamten mehr zu zahlen, während andere Branchen komplett in den Seilen hängen. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Die Großraumzulage wird außerdem erst ab dem 01. Juli gezahlt. In anderen Kommunen bereits seit Anfang des Jahres.

+++Update 06:32 Uhr+++

Möchte Euer Kind ein Instrument lernen aber ist sich unsicher welches? Dafür bietet die Musikschule 3klang am Samstag eine Art Kennlernabend an. Über Skype stellen sie verschiedene Instrumente wie Posaune, Violine und das Klavier vor. Aber auch für Erwachsene bietet die Musikschule mehrere Abende an, um sich ein Instrument näher erklären zu lassen. Anmelden könnt Ihr euch auf der Website – einen Link findet Ihr hier.

+++Update 05:13 Uhr+++

Damit der Dachauer Musiksommer zumindest in Teilen noch stattfinden kann, setzen die Veranstalter auf ein Konzept, das zuletzt erfolgreich von Größen wie Sido oder Alligatoah getestet wurde. Nämlich sogenannte Autokonzerte. 130 Autos haben auf der Ludwig-Thoma-Wiese für 260 Gäste Platz. Der Sound wird dann per Radiofrequenz ins Auto gestreamt. Außerdem kündigten die Veranstalter an viele lokale und kleinere Bands zu buchen, um sie unterstützen zu können. Einen Link zu den Tickets findet Ihr hier.

+++Update 04:00 Uhr+++

Die bayerischen Reisebusunternehmer wollen für Finanzhilfen und die Erlaubnis demonstrieren, den Betrieb wieder aufnehmen zu können. Am Dienstagmorgen soll gegen 9.00 Uhr ein Korso aus 50 Reisebussen beim bayerischen Wirtschaftsministerium vorfahren, wie der Landesverband der Branche mitteilte. Dort werde eine Delegation eine Resolution übergebe. Mehr Busse seien nicht genehmigt worden, sagte Geschäftsführer Stephan Rabl. Es habe aber noch zahlreiche weitere Anmeldungen gegeben.

Die Busunternehmern beklagen, dass sie durch die Einschränkungen in der Corona-Krise «seit acht Wochen ohne jegliche Einnahmen und immer noch ohne eine Perspektive auf Lockerungen» seien. Sie fordern nun finanzielle Hilfen und eine «baldige Öffnung des Reisebusverkehrs» parallel zur Hotellerie.

Der Verband beschreibt die Lage der Unternehmen dramatisch: «Tausend familiengeführte Betriebe stehen allein in Bayern vor einem Scherbenhaufen.» Die komplette Flotte stehe still, Neubuchungen blieben aus, während Kundengelder zurückgezahlt werden müssten und die Fahrzeuge weiter Kosten verursachten. Die bisher aufgelegten Hilfen reichten bei weitem nicht.

+++Update 03:54 Uhr+++

Nach ausufernden Protesten gegen die Corona-Maßnahmen hat Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bei Verstößen auf künftigen Corona-Demonstrationen ein härteres Durchgreifen angekündigt. «Die Polizei wird bei den Versammlungen in den nächsten Wochen noch stärker präsent sein», sagte der CSU-Politiker der «Augsburger Allgemeinen». Ähnlich äußerte er sich am Montagabend im Radio. «Wir werden sehr genau hinschauen, insbesondere bei den Leuten, die den Staat als Ganzes ablehnen und aggressiv auftreten», kündigte Herrmann an. Denn: «Das Grundgesetz gewährt nicht nur Versammlungs- und Meinungsfreiheit, es gibt dem Staat auch auf, seine Bürger zu schützen vor der rücksichtslosen Gefährdung durch andere.»

Am Wochenende hatten in mehreren Städten Bayerns Tausende Menschen gegen die ihrer Meinung nach zu strikten Regulierungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie protestiert. In München und Nürnberg waren deutlich mehr Menschen gekommen als angemeldet, Abstands- und andere Regeln zum Corona-Schutz wurden nicht mehr eingehalten.

Zu sich immer weiter verbreitenden Verschwörungstheorien sagte Herrmann der Zeitung, er betrachte die Enwicklung mit großer Sorge. «Selbst wenn jemand völlig realitätsfernen Blödsinn von sich geben möchte, hat er nach unserer Verfassung dieses Recht», erklärte Herrmann. «Aber wenn aus abstrusen Theorien und aus links- wie rechtsextremistischem Gedankengut ein hetzerischer Cocktail angerührt wird und auf Versammlungen unbeteiligte Passanten gefährdet werden, dann muss der Rechtsstaat klare Kante zeigen», betonte er.

Die Demonstrationen beschäftigt heute auch das bayerische Kabinett. Das tagt heute vormittag. Ministerpräsident Söder nimmt an der anschließenden Konferenz nicht teilt. Er hatte bereits angekündigt, die Auftritte nun verstärkt den Ministern zu überlassen.

 

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Montag – 11. Mai 2020

+++Update 17:05 Uhr+++

Der DFB-Pokal soll im Juni fortgesetzt werden. Wie das Präsidium heute mitteilte, sollen die beiden Halbfinals am 09. und 10. Juni stattfinden, das Finale in Berlin am 04. Juli. Voraussetzung ist natürlich, die Politik erlaubt dies. Titelverteidiger FC Bayern trifft im Halbfinale auf Eintracht Frankfurt.

+++Update 16:05 Uhr+++

Die Polizei hat eine Coronaparty am Starnberger See aufgelöst. Wie sie heute mitteilte, war ihr eine Party mit 40 Gästen auf dem Gelände eines Wassersportvereins gemeldet worden. Als die Beamten eintrafen, finden sie 10 Erwachsene und drei Kinder an, die an einem großen Tisch zusammen aßen und tranken. Der Mindestabstand wurde nicht eingehalten. Der Polizei wurden verschiedene Storys aufgetischt, warum das alles schon rechtens sei. Bei der Überprüfung der Daten wurden die Lügengeschichten schnell enttarnt und die 10 Erwachsenen angezeigt.

+++Update 14:26 Uhr+++

Die Anti-Coronamaßnahmen-Demos die sich am Wochenende in München und Nürnberg abgespielt haben, sorgen weiter für große Diskussionen. Die Grünen hatten die Polizei kritisiert, dass sie die Demos auflösen, hätte müssen, da viele der Tausenden Demonstranten ohne Mundschutzmaske dicht beieinanderstanden und deswegen gegen Auflagen verstoßen haben. Die Gewerkschaft der Polizei schießt nun gegen die Grünen zurück, und sagt, hätten die Polizisten die Demos gewaltsam aufgelöst, wären die Grünen aber die ersten gewesen, die die Beamten übertriebene Härte vorwerfen. Dennoch kritisierte auch die Gewerkschaft der Polizei die Demo-Teilnehmer in der Pressemitteilung und spricht von verantwortungs- und rücksichtslosen Aktionen.

+++Update 14:12 Uhr+++

Nach wochenlangem Einzeltraining können die Eishockey-Profis des EHC Red Bull München wieder gemeinsame Einheiten abhalten. Teile des Teams von Chefcoach Don Jackson nahmen am Montag im Olympia-Eisstadion und in der daneben liegenden Trainingshalle die Arbeit auf, führten dabei aber zunächst nur Ausdauer-, Kraft- und Koordinationsübungen aus. Dies ist Teil eines von der Stadt genehmigten Konzepts inklusive Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen.

Um den Abstand zwischen den Spielern zu wahren, stellte der Verein Fahrrad-Ergometer auf der 60 mal 30 Meter großen Fläche des Eisstadions auf, in der Trainingshalle standen Krafteinheiten an.

+++Update 14:03 Uhr+++

Menschen in Bayern dürfen wieder überall einkaufen – doch ihre Lust auf Shoppingtouren hält sich noch in Grenzen. «Wir lagen bei Umsatz und Frequenz in etwa bei 50 Prozent dessen, was an einem normalen Montag wäre», sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann am Montagmittag. Inzwischen dürfen in Bayern wieder alle Geschäfte öffnen. Am Montag waren insbesondere noch Warenhäuser, Einkaufszentren und große Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche hinzugekommen.

Ohlmann zeigte sich dennoch zufrieden mit dem Ergebnis. «Wir hatten mit einem noch verhalteneren Anlauf gerechnet», sagte er. Die Messlatte habe sehr tief gelegen. Bei einzelnen Geschäfte habe es durchaus Menschen gegeben, die auf die Eröffnung gewartet hätten, ihm sei aber nicht bekannt, dass es längere Schlangen oder einen Kundenansturm gegeben habe.

Alles in allem sei der Montag «kein Grund, vor Freude in die Luft zu springen» gewesen, sagte Ohlmann – aber immerhin ein Vitaminstoß für die Branche, die nun darauf hofft, dass sich die Stimmung der Kunden wieder normalisiere. Zu viele seien noch im Krisenmodus und die Maske tue ein übriges, dass keine große Shoppinglust aufkomme. Ohlmann hofft nun auf die Öffnung der Gastronomie als nächsten Schritt, der auch den Einzelhandel voranbringen werde.

Dies sei auch nötig: «Über vielen Geschäften kreist der Pleitegeier», warnt Ohlmann. Bisher sei eine Insolvenzwelle ausgeblieben. Ob sie noch komme, würden die nächsten Monate zeigen.

+++Update 13:53 Uhr+++

Ab heute dürfen wieder die Museen in unserer Heimat öffnen. Das Münchner Stadtmuseum wird ab erst ab morgen wieder schrittweise aufmachen. Zuerst kann man nur zwei Ausstellungen besuchen, wie die Stadt heute bekannt gab. Das Filmmuseum bleibt vorerst geschlossen.

+++Update 13:50 Uhr+++

Das Münchner Referat für Bildung und Sport hat aufgrund der Corona-Pan-demie entschieden, das Outdoorsportfestival am 27. September und das Wassersportfestival am 15. November abzusagen. Zuvor waren bereits das Inklusionssportfestival am 10. Mai und das Münchner Sportfestival am 12. Juli abgesagt worden.

+++Update 13:39 Uhr+++

Vorsicht, alle die gerne auf Wochen- und Bauernmärkten einkaufen. Dort galt zuletzt ja keine Maskenpflicht, weil man nur Masken in festen Marktgebäuden tragen musste. Diese Regel wurde aber geändert. Ab heute muss man beim Einkaufen auf allen Märkten eine Maske tragen, also auch am Verkaufsstand im Freien. Die Stadt München macht klar, dass das natürlich auch auf ihren Märkten jetzt so ist. Allerdings muss man keine Maske tragen, wenn man nur über den Viktualienmarkt flaniert, da dort die Abstände zu den Verkaufsstellen ausreichend gewahrt werden können.

+++Update 13:04 Uhr+++

Die bayerischen Reisebusunternehmer wollen für Finanzhilfen und die Erlaubnis demonstrieren, den Betrieb wieder aufnehmen zu können. Am Dienstagmorgen soll dazu ein Korso aus 50 Reisebussen beim bayerischen Wirtschaftsministerium vorfahren, wie der Landesverband der Branche am Montag mitteilte. Mehr seien nicht genehmigt worden, sagte Geschäftsführer Stephan Rabl. Es habe aber noch zahlreiche weitere Anmeldungen gegeben.

Die Busunternehmern beklagen, dass sie durch die Einschränkungen in der Corona-Krise «seit acht Wochen ohne jegliche Einnahmen und immer noch ohne eine Perspektive auf Lockerungen» seien. Sie fordern nun finanzielle Hilfen und eine «baldige Öffnung des Reisebusverkehrs» parallel zur Hotellerie.

Der Verband beschreibt die Lage der Unternehmen dramatisch: «Tausend familiengeführte Betriebe stehen allein in Bayern vor einem Scherbenhaufen.» Die komplette Flotte stehe still, Neubuchungen blieben aus, während Kundengelder zurückgezahlt werden müssten und die Fahrzeuge weiter Kosten verursachten. Die bisher aufgelegten Hilfen reichten «bei weitem nicht aus».

+++Update 12:53 Uhr+++

Alle Großveranstaltungen sind in Deutschland bis Ende August abgesagt. Das Orff Festival Andechs und Ammersee gibt aber die Hoffnung nicht auf. Die Veranstalter haben heute mitgeteilt, dass sie zwei hochkarätige Kammerkonzerte Ende Juli im Kloster Andechs abhalten wollen. Sie hoffen, dass ihnen das dank eines ausgeklügelten Hygiene- und Sicherheitskonzepts erlaubt wird. Alle anderen Veranstaltungen des Orff Festival, werden aber auch nächstes Jahr verschoben.

+++Update 10:32 Uhr+++

Die Stadt Rosenheim hat in der Corona-Pandemie die Marke von 50 Neuerkrankungen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tage wieder knapp unterschritten. Der Wert lag am Montag bei 49. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts hervor.

Die Stadt hatte mehrfach an der Marke gekratzt, die Bund und Ländern als «Notbremse» im Lockerungs-Konzept vereinbart hatten. Bei einem Überschreiten sollen vor Ort entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

Am Sonntag hatte die Zahl für Rosenheim bei 50,5 gelegen. Diese erneut gestiegenen Fallzahlen seien durch eine Reihentestung in einer Asylbewerberunterkunft zu erklären, hieß es. Nach Mitteilung des Rosenheimer Gesundheitsamts vom Sonntag seien 21 der 31 Neuinfizierten in Stadt und Landkreis Rosenheim Bewohner von Asylbewerberheimen, teilte der Rosenheimer Wirtschaftsdezernent
und Pressesprecher Thomas Bugl am Montag mit.

«Daraus folgt als erforderliche Maßnahme, die drei großen Asylbewerberunterkünfte im Stadtgebiet Rosenheim weiterhin unter Quarantäne zu halten. Darüber hinausgehende Maßnahmen sind nicht erforderlich», erläuterte Bugl.

Die Stadt Rosenheim hatte bereits am 7. Mai die Grenze von 50 Neuerkrankungen binnen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner gerissen. Damals lag der Wert bei 52,7. Bereits damals wurden Testungen in Flüchtlingsunterkünften als Grund genannt. Wenig später war der Wert auf 36,3 abgesunken.

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hatte mitgeteilt, es wolle künftig eine Frühwarngrenze bei 35 Fällen pro 100 000 Einwohnern einziehen. Das Ziel: Die betroffenen Kommunen sollen vorgewarnt werden, um dort rechtzeitig Maßnahmen einzuleiten.

+++Update 06:31 Uhr+++

Das Tonwerk in Dorfen im Landkreis Erding will ein Autokino öffnen – nachdem der Biergarten in einer Woche öffnen kann, soll Ende des Monats oder Anfang Juni das Autokino folgen. Bereits vergangenes Jahr habe mein ein Freiluftkino gehabt, nun wolle man umrüsten, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Auf dem Platz gäbe es Platz für 100 bis 200 Autos, je nachdem, wie eng man aneinander parken kann. Der Sound wird dann über eine Radiofrequenz in die Autos gespielt. Das Programm soll aus Klassikern, Blockbustern und Kinderfilmen bestehen.

+++Update 06:15 Uhr+++

So schön die Lockerungen auch sind – Autofahrer in München müssen jetzt wieder genauer darauf achten, wo sie parken. Wegen der Ausgangsbeschränkungen hatte die Polizei ihre Kontrollen reduziert und nur noch schwere Parkverstöße gemeldet. Da die Beschränkungen aber aufgelöst sind und auch der Handel großteils wieder offen hat, werde man ab heute wieder vermehrt kontrollieren, dass die Autofahrer auch ordnungsgemäß parken, so die Stadt. Auch so würde man wieder einen Schritt zurück zur Normalität kommen.

+++Update 04:31 Uhr+++

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat scharfe Kritik an den Pro-Grundrecht-Demonstranten geübt, die sich am Samstag zu Tausenden auf dem Marienplatz der bayerischen Hauptstadt versammelt hatten. «Grundsätzlich habe ich Verständnis dafür, dass die Menschen sich durch die getroffenen Maßnahmen in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt fühlen und baldmöglichst wieder zu einer gewissen Normalität zurückkehren möchten», sagte Reiter am Sonntag. «Gar kein Verständnis habe ich für Aktionen oder Demonstrationen, die durch fehlende Distanz und Mund/Nasenschutz jede positive Entwicklung des Infektionsgeschehens konterkarieren und weitere Lockerungen eher gefährden als ermöglichen.»

Reiter bezeichnete es als «absolut unerträglich», dass politisch extrem rechte Gruppierungen versuchten, die Stimmung auszunutzen, um ihre demokratiefeindliche Hetze zu verbreiten. Er forderte seine Mitbürger zu Gelassenheit auf. «Halten Sie sich an die leider noch notwendigen Vorgaben und helfen Sie dadurch mit, dass wir alle zusammen gesund durch diese Krise kommen», betonte Reiter.

Am Samstag hatten sich nach Angaben der Polizei rund 3000 Menschen auf dem Marienplatz versammelt, um gegen die aus ihrer Sicht zu strikten Regelungen im Kampf gegen die Pandemie zu demonstrieren. Dabei wurden die vorgeschriebenen Abstandsregeln laut Polizei oft nicht eingehalten. Die Demonstration war mit 80 Teilnehmern angemeldet. Eine ähnliche Großdemonstration hatte es vor der Nürnberger Lorenzkirche gegeben. Auch dort hatten sich Rechtsgerichtete unter die Demonstranten gemischt.

+++Update 04:25 Uhr+++

Mit der neuen Woche ergeben sich für die Menschen in Bayern wieder mehr Freiheiten: Alle Geschäfte, Museen und Zoos dürfen öffnen. Diejenigen Schüler, die im kommenden Jahr ihren Abschluss machen oder die vierte Klasse besuchen, dürfen – oder müssen – zudem zurück an die Schulen.

Ein normaler Schulalltag ist aber noch nicht in Sicht: Der Corona-Fahrplan der Staatsregierung sieht vor, dass in aller Regel ein wöchentlicher Wechsel zwischen Präsenzunterricht in der Schule und Unterricht zu Hause stattfindet.

Ab Montag dürfen auch größere Läden mit mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche öffnen und Dienstleister wie Nagel- und Kosmetikstudios oder Fahrschulen den Betrieb wieder aufnehmen. Solange sich Kunden und Betriebe an Maskenpflicht, Hygiene- und Abstandsregeln halten, kann also nach Herzenslust geshoppt werden.

Bei Museen etwa sollten sich Besucher vorher über die Öffnungszeiten informieren, denn viele Museen haben montags regulär zu. Das Haus der Kunst und das Deutsche Museum beispielsweise aber haben ab Montag geöffnet.

Tickets sollte man in der Regel vorher online kaufen. Das gilt zum Beispiel auch für einen geplanten Besuch im Zoo. Denn überall wird nur eine bestimmte Anzahl an Menschen reingelassen.

Freitag – 08. Mai 2020

+++Update 15:42 Uhr+++

Bayern will die Versorgung der Bevölkerung mit Masken, Anzügen und Handschuhen verbessern. Verbraucherschutzminister Glauber hat dazu eine eigene Prüfstelle für Schutzausrüstung eingerichtet. Damit sorge der Freistaat für eine schnelle, sichere Bewertung. Für den Aufbau eines zehnköpfigen Teams stehen rund 2,7 Millionen Euro aus dem Corona-Sonderfonds bereit.

+++Update 14:19 Uhr+++

Große Freude bei allen Tierparkfreunden: Hellabrunn darf ab Montag wieder für Besucher öffnen. Während des Tierparkbesuchs ist jedoch mit erheblichen Einschränkungen zu rechnen. Besucher müssen strenge Abstands- und Hygieneregelungen beachten. Eintrittskarten müssen mindestens am Vortag des geplanten Besuchs über München Tickett gekauft werden. Die Tickets sind in ausgedruckter Form an der Kasse vorzuzeigen. Vor Ort an den Tierparkkassen findet aufgrund behördlicher Auflagen bis auf Weiteres kein Verkauf von Tages- und Jahreskarten statt. Aufgrund der Einlassbeschränkungen müssen auch Besitzer von gültigen Jahreskarten, Freikarten, Schwerbehindertenausweisen, etc. sich im Vorfeld über München Ticket zusätzlich ein sogenanntes „Null-Euro-Ticket“ besorgen.

Außerdem werden einige Bereiche auf behördliche Anweisung geschlossen bleiben. Dies betrifft Tierhäuser, die Großvoliere, Streichelgehege, die Hellabrunn-Arena, das Kinderland und das Artenschutzzentrum. Ebenfalls entfallen Tierpfleger-Treffpunkte, Tier-Spaziergänge, kommentiere Fütterungen sowie öffentliche Tiertrainings. Seitens der zuständigen Behörden müssen die Spielplätze zunächst auch noch geschlossen zu halten. Auch die Gastronomie – inklusive der Kioske und auch die Zooshops bleiben vorläufig zu. Toiletten und Wickelräume dürfen auch nur mit Masken betreten werden.

Weitere Hinweise und häufig gestellte Fragen zu einem Tierparkbesuch in Corona-Zeiten können unter www.hellabrunn.de/corona eingesehen werden.

+++Update 13:38 Uhr+++

Das Gastronomiegewerbe hat in der Corona-Pandemie einen schweren wirtschaftlichen Schaden erleiden müssen. Auch in der Stadt Erding. Oberbürgermeister Gotz möchte den Wirten allerdings entgegenkommen. Er werde, wo möglich, eine großzügige Ausweitung der Außengastronomie genehmigen sagte er dem Münchner Merkur. Außerdem werde die Stadt für die öffentlichen Flächen keine Gebühr verlangen. Bereits gezahlte Beträge würden zurückgezahlt, so Gotz. Er hoffe, dass so geholfen werden könne Betriebe und Arbeitsplätze zu retten.

+++Update 13:29 Uhr+++

Für das Klinikum Landsberg am Lech gelten ab morgen neue Besuchsregelungen. Nach dem strikten Verbot gibt es nun eine leichte Lockerung; die aber mit strengen Auflagen verbunden ist. Ab morgen darf jeder Patient im Klinikum Landsberg täglich 30 Minuten lang besucht werden, aber nur von einerPerson. Das kann der Lebenspartner, oder ein anderer enger Verwandter sein. Jeder Besucher muss sich beim Betreten des Klinikums einem kleinen Gesundheitscheck unterziehen und Name, Adresse und Telefonnummer hinterlassen. Diese Daten werden gespeichert um eventuelle Infektionsketten rückverfolgen zu können. Alle Besucher müssen sich coronabedingt an strikte Hygienevorschriften halten und Mund-Nasenschutz tragen.

Das Anmeldeformular für Besucher kann auf der Klinikum-Homepage herunter geladen werden unter www.klinikum-landsberg.de. Um lange Warteschlangen am Eingang zu vermeiden, bittet das Klinikum unter der Service-Nummer 08191/3331283 einen Besuchstermin zu vereinbaren. Die Leitung ist täglich von 10.00 – 16.00 Uhr besetzt.

Auch das Klinikum in Dachau öffnet seine Türen. Hier können Patienten zwischen 14 und 20 Uhr einen Besucher für 30 Minuten empfangen. Auch hier gelten strenge Hygienevorschriften wie das Tragen einer Mundschutzmaske und das Einhalten des Mindestabstandes.

+++Update 11:45 Uhr+++

Die Öffnung der Grenze zwischen Deutschland und Österreich rückt offenbar näher. Der österreichische Kanzler Kurz sagte, derzeit seien die Ansteckungszahlen mit dem Coronavirus in Österreich geringer als in Deutschland. Daher geht er auch davon aus, dass es zum Öffnen der Grenze zu Deutschland kommen wird. Noch vor dem Sommer, fügte er hinzu.

+++Update 10:20 Uhr+++

Ab morgen sind wieder Besuche in den Alten- und Pflegeheimen bei uns möglich. Es sei wichtig, dass sich vor allem Familienmitglieder nun wieder sehen können und am Muttertag weniger einsam sind, sagte Bayerns Gesundheitsministerin Huml. Denn die Gefahr einer sozialen Isolation dürfe man nicht unterschätzen. Um Infektionen möglichst zu vermeiden, darf zudem nicht mehr als ein Familienmitglied pro Bewohner zur selben Zeit zu Besuch sein. Sie appelliert an alle, bei den Besuchen unbedingt auf den Infektionsschutz zu achten. Es gelten strenge Hygienemaßnahmen. Dazu gehöre auch, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird, so Huml. Dazu gebe es auch noch eine Maskenpflicht.

Die Erleichterungen beim Besuchsverbot gelten in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen, Intensivpflege-WGs, Altenheimen und Seniorenresidenzen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen.

+++Update 08:39 Uhr+++

In Zeiten des Corona haben die Volkshochschulen bei uns ja auf Online-Kurse umgestellt, bis der reale Unterricht wieder losgehen kann. Bei der vhs-Grafing-Ebersberg gibt es am Sonntagvormittag einen sehr nützlichen und kostenlosen Workshop. Dann wird nämlich gezeigt, wie man sich selber eine Community-Maske nähen kann. Der Kurs startet um 10 Uhr und dauert etwa 90 Minuten. Alles was ihr noch wissen müsst – vor allem, was ihr alles für den Kurs braucht…..

….das erfahrt ihr hier….

+++Update 08:31 Uhr+++

Weltärztepräsident Montgomery sorgt sich für den Fall weiterer Corona-Wellen um die Entschlossenheit einiger Ministerpräsidenten. „Mit dem gleichen Mut, mit dem die Ministerpräsidenten jetzt die Lockerungen durchsetzen, müssen sie die Lockerungen dann auch wieder zurücknehmen“, sagte Montgomery den Funke-Zeitungen. Seine große Sorge ist, dass einigen Ministerpräsidenten dieser Mut fehlen könnte.

+++Update 07:34 Uhr+++

Schöne Aktion der Aktivisten von „Parents For Future“ in München: Heute ab 13 Uhr verteilt die Klimagruppe am Max-Joseph-Platz selbstgenähte Mund-Nasen-Masken an Fußgänger. So wolle man Solidarität zeigen und gleichzeitig aber auch auf die Dringlichkeit der Klimakrise hinweisen.

+++Update 07:24 Uhr+++

Mexiko geht in der Corona-Krise das Bier aus. Es bleibe nur noch das, was von dem Bier übrig sei, das vor dem 6. April gebraut wurde, heißt es. Da wurde nämlich die Bierproduktion in dem nordamerikanischen Land eingestellt, nachdem die Regierung die Industrie als nicht unerlässlich eingestuft hatte.

+++Update 06:27 Uhr+++

Die Hälfte der Menschen in Deutschland ist gegen eine Fortsetzung der Fußball-Bundesliga während der Corona-Krise. 50 Prozent sprachen sich in einer Umfrage für die ARD gegen den Start der 1. und 2. Liga ohne Zuschauer aus. Am Mittwoch hatte die Politik den Weg frei gemacht und wenig später kündigte die Deutsche Fußball-Liga an, den Spielbetriebs ab dem 16. Mai wieder aufzunehmen.

+++Update 06:01 Uhr+++

Ab heute kommen wir der Normalität vor Corona zumindest wieder einen kleinen Schritt näher. Die Corona-Kontaktregeln werden wieder ein Stück gelockert und jetzt dürfen sich auch wieder mehrere Angehörige von zwei Haushalten treffen – und zwar nicht nur draußen im öffentlichen Raum, sondern auch zu Hause. Und das heißt dann genau: Treffen von Nachbarn oder befreundeten Familien sind in Parks, bald in Biergärten, in privaten Räumen und auch zum Grillen im Garten wieder erlaubt. Neben Ehegatten und Lebenspartnern dürfen sich ja auch seit Mittwoch wieder enge Verwandte wie Großeltern, Eltern, Kinder und Geschwister wiedersehen.

Wie sieht es mit dem Abstand aus? Denn das mit den 1,5 Metern Distanz könnte beim Kaffeeklatsch schwierig werden. Gesundheitsministerin Melanie Huml sagte dazu: Natürlich wolle man sich zum Muttertag zum Beispiel auch mal in den Arm nehmen. Aber, so Huml, das Mindestabstandsgebot habe ein wichtiges Ziel: Es soll andere Menschen vor einer gefährlichen Infektion mit dem Coronavirus schützen. Daran sollte gerade auch im Familienkreis gedacht werden.  Wenn möglich, soll zum Schutz auch eine Maske getragen werden.

+++Update 05:49 Uhr+++

Der Widerstand gegen die Corona-Auflagen wird größer. Der Deutsche Richterbund teilte mit, dass inzwischen rund 1.000 Eilanträge bei den Gerichten eingegangen sind. Geklagt wird demnach gegen die Maskenpflicht, Versammlungsverbote, Reisebeschränkungen, Regelungen für Geschäftsöffnungen oder Gottesdienstauflagen. Das sagte der Geschäftsführer des Richterbunds, Rebehn der Funkegruppe.

+++Update 05:29 Uhr+++

Die Deutsche Fußball-Liga hat an die Vereine appelliert, die Hygiene-Regeln einzuhalten. Jedem müsse klar sein, dass man auf Bewährung spiele, sagte DFL-Geschäftsführer Seifert. In der ersten und zweiten Bundesliga wird ab dem 16. Mai vor leeren Rängen wieder gespielt. Der Pay-TV-Sender Sky zeigt die Konferenzen an den ersten zwei Spieltagen nach der Corona-Pause frei empfangbar.

+++Update 05:02 Uhr+++

Die Unionsparteien haben in der Corona-Krise an Zustimmung gewonnen. Nach dem aktuellen ARD-Deutschlandtrend würden sich 39 Prozent für CDU und CSU entscheiden, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. Vor allem der bayerische Ministerpräsident Söder konnte sich als Krisenmanager profilieren: 53 Prozent der Befragten sehen in ihm einen guten Kanzlerkandidaten.

 

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Donnerstag – 07. Mai 2020

+++Update 17:16 Uhr+++

Ein neues Röntgenverfahren soll die Diagnose der Lungenerkrankung Covid-19 mit einer deutlich geringeren Strahlendosis ermöglichen. Die für die Erkrankung typischen Veränderungen in der Lunge sollen damit sichtbar werden, zugleich sei die Methode schonender ist als die gegenwärtig genutzte Computertomographie. Das teilte heute die Technische Universität München mit. Das Bundesamt für Strahlenschutz haben die Genehmigung für Tests erteilt, die nächste Woche am Klinikum Rechts der Isar der TUM beginnen sollen. Ein CT habe die 50-fache Strahlenbelastung eines normalen Röntgenbildes – zu hoch für standardmäßige und auch häufigere Untersuchungen. In einer anderen Studie werde das Verfahren bei Patienten mit der chronischen Lungenkrankheit COPD getestet.

+++Update 17:10 Uhr+++

Bundesgesundheitsminister Spahn will deutlich mehr Corona-Tests. Derzeit gebe es Kapazität von rund einer Million Tests pro Woche, so Spahn im Bundestag. Diese müsse nun auch genutzt werden, zum Beispiel in Pflegeheimen. Spahns Entwurf des Infektionsschutzgesetzes sieht außerdem vor, dass gesetzliche Krankenkassen zur Kostenübernahme eines Corona-Tests gezwungen werden können.

+++Update 14:45 Uhr+++

Jetzt ist es endgültig ganz offiziell: Bayern lockert die Corona-Kontaktregeln weiter. Bereits ab morgen an dürfen sich auch wieder mehrere Angehörige von zwei Haushalten treffen – und zwar sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum. Das hat Staatskanzleichef Herrmann inzwischen bestätigt. Mit der Änderung der entsprechenden Verordnung setzt der Freistaat damit schon vor einen Bund-Länder-Beschluss von gestern um.

+++Update 14:40 Uhr+++

Die Deutsche Fußball Liga setzt den wegen der Corona-Krise wochenlang ausgesetzten Spielbetrieb chronologisch mit dem 26. Spieltag fort. Das heißt: Der FC Bayern München bestreitet seinen Neustart in der Fußball-Bundesliga mit einem Auswärtsspiel bei Union Berlin – und zwar nächste Woche am Sonntag um 18 Uhr. Der FC Augsburg spielt am Samstagnachmittag zu Hause gegen Wolfsburg. Die Saison ist dann am letzten Juni-Wochenende vorbei.

+++Update 14:33 Uhr+++

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft warnt vor den Gefahren eines Swimmingpools im Garten. Es gebe Hinweise, dass sich die Menschen wegen der coronabedingten Beschränkungen vermehrt solche Bademöglichkeiten kaufen würden, sagt die DLRG. Sie warnt dabei vor den Gefahren: Wasser ziehe Kinder magisch an und so ein Pool könne schnell zur Kinderfalle werden. Die Wasserretter empfehlen, den Pool mit einem Gitter oder Netz abzudecken, damit Kinder nicht einfach in den Pool klettern können. Schwimmnudeln oder -tiere im Wasser könnten im Fall der Fälle helfen.

+++Update 13:23 Uhr+++

Die Politik greift werdenden Eltern finanziell unter die Arme. Wer wegen Corona weniger verdient, bekommt deshalb nicht weniger Elterngeld. Die betroffenen Monate fließen vorübergehend nicht mehr in die Berechnung mit ein. So steht es in einem Gesetzentwurf der Großen Koalition beschlossen, den der Bundestag beschlossen hat. Und: Mütter und Väter, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, können die Elternzeit auch aufschieben.

+++Update 11:13 Uhr+++

Bei der versprochenen Corona-Soforthilfe der Staatsregierung für die mittelständische Wirtschaft und Künstler kommt es zu teilweise wochenlangen Verspätungen. Das Programm stößt auf so großen Widerhall, dass die sieben Bezirksregierungen und die Landeshauptstadt München mit der Bearbeitung der Anträge Mühe haben. Nach aktuellen Angaben des Wirtschaftsministeriums sind 225 000 Anträge bereits bearbeitet und 1,3 Milliarden Euro ausgezahlt worden. Doch sind insgesamt gut 430 000 Anträge gestellt worden, davon viele mutmaßlich doppelt – das erste Mal in Papierform und ein zweites Mal elektronisch. Das Ministerium schätzt, dass es am Ende nach der Bereinigung netto etwa 300 000 Hilfsanträge sein werden. Das Wirtschaftsministerium antwortet auf Kritik an den Verzögerungen, dass die Behörden ihr Bestes täten. Bayernweit sind 1400 Mitarbeiter mit den Hilfsanträgen beschäftigt, die auch sonn- und feiertags arbeiten.

+++Update 10:40 Uhr+++

Die Maskenpflicht im Einzelhandel und in öffentlichen Verkehrsmitteln in Bayern bleibt in Kraft: Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof lehnte es am Donnerstag ab, die Vorschrift per einstweiliger Anordnung außer Vollzug zu setzen. Der zuständige Senat sei zu dem Ergebnis gekommen, dass der Schutz des Lebens und der körperlichen Unversehrtheit größeres Gewicht habe als die zeitlich befristete und nur die Lebensbereiche des Einkaufens und des Personennahverkehrs betreffende Einschränkung der Freiheitsgrundrechte durch die Maskenpflicht, teilte das Gericht mit.

+++Update 10:22 Uhr+++

Das Münchner Stadtmuseum sammelt als Gedächtnis der Stadt Dinge, die zeigen wie und was sich in München in Zeiten des Coronavirus verändert hat. Und deshalb braucht es Eure Hilfe. Gesucht werden Fotografien, Videos oder Texte wie beispielsweise Aushänge zu Restaurantschließungen Hygienevorschriften oder Verhaltensregeln und Flugblätter. Auch persönliche Gegenstände wie Mund-Nasen-Schutze oder Tagebücher könnten eingeschickt werden, heißt es weiter. Für Beiträge in sozialen Netzwerken gibt es den Hashtag #mstmsammeltcorona. Ausgewählte Objekte sollen auf der Webseite des Museums erscheinen. Einen Kontakt findet ihr auf unserer Homepage. Ab dem 12. Mai wird das Münchner Stadtmuseum wieder schrittweise öffnen.

Wer etwas beizusteuern hat, schreibt gerne eine Mail an:

corona.stadtmuseum@muenchen.de

+++Update 10:04 Uhr+++

Ministerpräsident Söder hat angekündigt, dass Bayern die Kontaktbeschränkungen weiter lockert. Damit darf sich eine Familie mit einer weiteren treffen. Bisher ist lediglich eine weitere Kontaktperson neben denen aus dem eigenen Haushalt erlaubt. Grillen mit einer befreundeten Familie ist zum Beispiel wieder möglich.

+++Update 08:18 Uhr+++

Schöne Aktion der Aktivisten von „Parents For Future“. Morgen verteilt die Klimagruppe um 13 Uhr am Max-Joseph-Platz selbstgenähte Mund-Nasen-Masken an Fußgänger. So wolle man Solidarität zeigen und auch auf die Dringlichkeit der Klimakrise hinweisen. Zum Beispiel fordert die Klimagruppe, dass alle Wirtschaftshilfen der Regierung für Unternehmen an Auflagen zur CO2-Reduktion gebunden sind. Bei der Verteilung der Masken werde natürlich der Mindestabstand eingehalten, so die Initiatoren.

+++Update 07:35 Uhr+++

Statt Schokolade und Salzstangen können Menschen in München und auch in Augsburg bald für wenig Geld Gesichtsmasken und Desinfektionsmittel aus einem Automaten ziehen. Der «Maskomat» ist laut seinen Erfindern Stefan Stüwer und Robert Krancke der erste funktionstüchtige Hygienemittel-Automat Deutschlands. Ein «Maskomat» sei bereits der Landeshauptstadt gespendet worden und werde dort in den nächsten Tagen aufgestellt. Ein zweiter komme dann zeitnah nach Augsburg. In ganz Deutschland stünden etwa 3.500 Automaten bereit, die im Laufe der nächsten Zeit mit Hygienemitteln befüllt und so zu «Maskomaten» werden könnten, sagte Stüwer. Denkbare Einsatzorte seien Flughäfen, Bahnhöfe oder auch Krankenhäuser. Der Prototyp des Automaten beinhalte über 1.000 Hygienemasken, rund 300 Desinfektionsmittel und auch Dutzende Paare Schutzhandschuhe, so Stüwer. Eine Maske solle lediglich 90 Cent kosten, Handschuhe und Desinfektionsmittel rund drei und vier Euro.

+++Update 07:23 Uhr+++

Toller Einsatz im Landkreis Freising: Rund 800 Bürgerinnen und Bürger hatten sich beim Landratsamt gemeldet, die freiwillig Masken nähen wollten. Den Vliesstoff hatten Mitarbeiter der Behörde direkt nach Hause geliefert. Die ersten Lieferungen mit jeweils etwa 500 selbst genähten Masken für den Mund-Nasen-Schutz gingen gestern an die Tafeln in Moosburg und Hallbergmoos sowie an die Diakonie Freising. Insgesamt rechnet das Landratsamt mit einem Rücklauf von 10.000 bis 15.000 Masken. Sie sind vor allem für die „Kunden“ der sozialen Einrichtungen vorgesehen, die häufig auch bedürftig sind.

+++Update 06:58 Uhr+++

Kardinal Marx fordert ein neues und solidarisches Miteinander nach der Corona-Krise. Aus Anlass der Befreiung des KZ-Dachau hielt er vor Ort eine Ansprache. Zwar sei die Corona-Krise nicht mit den Schrecken des Zweiten Weltkriegs vergleichbar. Allerdings könne man daraus lernen, wie die Menschen danach aufeinander zugegangen sind, so Marx.

+++Update 06:32 Uhr+++

Der Notfall-Mechanismus der Bundesregierung würde unsere Region vorerst verschonen. Er besagt ja, dass in einem Landkreis innerhalb einer Woche nur 50 neue Fälle auf 100.000 Einwohner auftreten dürfen. Sonst werden die Maßnahmen verschärft. Im Landkreis Erding beispielsweise wären das 70 Neuinfektionen – in der letzten Woche gab es lediglich 15. Und auch der Landkreis Dachau ist nicht davon betroffen. Hier wären 75 Neuinfektionen in Ordnung – in der vergangenen Woche wurden aber nur 25 gemeldet. Wie unsere Region ansonsten darsteht, erfahrt Ihr hier.

 

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Mittwoch – 06. Mai 2020

 

+++Update 17:25 Uhr+++

Angehenden Lehrern soll bei den Prüfungen zum ersten Staatsexamen kein Nachteil aufgrund der Corona-Pandemie entstehen. Für die seit März ausgesetzten Prüfungen solle den Lehramtsstudierenden ein Freiversuch gewährt werden, teilte das Kultusministerium mit. Den Studierenden könne so die Möglichkeit eröffnet werden, die abgelegten Prüfungen einmal öfter zu wiederholen als vorgesehen.

+++Update 16:10 Uhr+++

Auch für den Amateur- und Breitensport sollen nun viele Lockerungen für Sport im Freien eingeführt werden, darauf haben sich die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin geeinigt.

+++Update 16:02 Uhr+++

Söder betont, dass den Politikern bewusst sei, wie kontrovers die Entscheidung ist, dass die Fußball-Bundesliga wieder starten darf. Er halte es aber für einen guten Kompromiss.

+++Update 16:00 Uhr+++

Es scheint, dass die Regel, dass man einen weiteren Haushalt treffen darf, auch in Bayern eingeführt wird. Ministerpräsident Söder sagte auf der Pressekonferenz, dass die Beschränkung dazu da ist, um große Partys und Ansammlungen zu verhindern, dass man es aber gut nachvollziehen kann, dass man andere Menschen treffen möchte.

+++Update 15:59 Uhr+++

Ministerpräsident Söder stellt nun klar, dass vor allem in die Vorsorge investiert werden muss. Gesundheitsämter bräuchten nun mehr Personal, die Zahl der Intensivbetten müsse weiter erhöht und mehr Schutzausrüstung gekauft werden.

+++Update 15:51 Uhr+++

Fachkonferenzen sollen Konzepte erarbeiten, wie auch wieder Einrichtungen wie Theater und Kinos öffnen können.

+++Update 15:50 Uhr+++

Die Fußball-Bundesliga darf in der 2. Maihälfte wieder mit dem Spielbetrieb beginnen.

+++Update 15:49 Uhr+++

Deutschlandweit soll es wieder erlaubt werden, dass Bewohner eines Alten- oder Pflegeheimes, Besuch von einer bestimmten Kontaktperson bekommen dürfen.

+++Update 15:49 Uhr+++

Da es große regionale Unterschiede bei den Infektionszahlen gibt, müssen auch regionale Maßnahmen ergriffen werden. Wie schon vorab bekannt wurde, gibt es jetzt quasi eine „Corona-Obergrenze.“ Wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt in den letzten 7 Tagen mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner vorliegen, müssen strikte Maßnahmen ergriffen werden. Das ist aktuell nur in einem einzigen Landkreis in Deutschland der Fall, so wie in der Stadt Rosenheim. Sollte der Ausbruch sich auf einzelne Einrichtungen beschränken, wie etwa Altenheime, dann können strikte Maßnahmen auch nur für diese Einrichtung ergriffen werden. Sollte es aber flächendeckendere Fälle in einem Landkreis geben, müssen im gesamten Landkreis wieder strenge Maßnahmen eingeführt werden. So könnten dort wieder Geschäfte schließen müssen und es könnten Ausgangsbeschränkungen verhängt werden.

+++Update 15:46 Uhr+++

Der Mindestabstand muss weiterhin eingehalten werden, die Maskenpflicht in Geschäften und im ÖPNV bleiben bestehen. Die Kontaktbeschränkungen sollen bis zum 05. Juni verlängert werden. Aber man soll sich wieder mit den Personen eines anderen Haushaltes treffen dürfen. Das heißt, mit den Nachbarn spazieren gehen, soll erlaubt werden. Darauf haben sich die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Merkel geeinigt.

+++Update 15:44 Uhr+++

Kanzlerin Merkel und Ministerpräsident Söder stellen aktuell die Ergebnisse der Konferenz mit allen Ministerpräsidenten vor.  „Das Ziel, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, haben wir erreicht. Wir konnten das erreichen, weil die Bürgerinnen und Bürger ihr Leben verantwortungsvoll gelebt und sich auf die Beschränkungen eingelassen haben“, so Merkel. Daher können nun weitere Lockerungen beschlossen werden.

+++Update 15:34 Uhr+++

Die Fußball-Bundesliga darf ihre derzeit wegen der Corona-Krise unterbrochene Saison ab der zweiten Mai-Hälfte mit Geisterspielen fortsetzen. Darauf haben sich Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder bei ihrer heutigen Schalte geeinigt. Das erfuhr die Deutsche Presseagentur aus Teilnehmerkreisen. Grundlage ist ein Sicherheits- und Hygienekonzept der Deutschen Fußball-Liga. Über den genauen Termin für den Neustart entscheidet die DFL selbst.

+++Update 15:04 Uhr+++

Bund und Länder haben die Kontaktbeschränkungen wegen des Coronavirus grundsätzlich bis 5. Juni verlängert. Allerdings dürften sich in Zukunft auch mehrere Angehörige aus zwei Haushalten treffen, hieß es aus Teilnehmerkreisen. In Bayern gilt seit heute: Enge Familienmitglieder dürfen sich wieder sehen. Außerdem dürfen sich zwei Personen treffen, die nicht im gleichen Haushalt wohnen.

+++Update 13:04 Uhr+++

Der FC Augsburg trifft in der Corona-Krise weitere Vorkehrungen zur Sicherheit seiner Spieler und Mitarbeiter. Am Eingang ins Hauptgebäude der Augsburger Fußball-Arena wird künftig die Körpertemperatur gemessen. Wie der Bundesligist heute mitgeteilt hat, können drei Personen pro Sekunde kontaktlos aus einer Entfernung von bis zu drei Metern gemessen werden. Die Toleranz betrage bei den Messungen maximal 0,3 Grad. Mit der Messung soll eine erhöhte Temperatur als eines der häufigsten Symptome der Krankheit COVID-19 frühzeitig erkannt werden, um dann gegebenenfalls mit weiteren Maßnahmen reagieren zu können. Gemessen werde mehrmals täglich.

+++Update 12:47 Uhr+++

Falls die Lockerungen der Corona-Beschränkungen negative Folgen haben, sollen die Bundesländer schnell reagieren. Bund und Länder haben sich auf eine Obergrenze bei den Neuinfektionen verständigt. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen. Demnach gilt: In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage soll sofort wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt werden.

+++Update 12:30 Uhr+++

Restaurants und Cafés sollen in der Corona-Krise vorübergehend weniger Steuern zahlen. Einen entsprechenden Beschluss hat das Bundeskabinett heute auf den Weg gebracht. Das heißt, die Mehrwertsteuer wird ab dem Juli für ein Jahr von 19 auf sieben Prozent reduziert. Das betrifft allerdings nur Essen und keine Getränke. Zudem sollen Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld zum größten Teil steuerfrei sein.

+++Update 12:10 Uhr+++

Der am Montag entgegen bayerischen Vorschriften geöffnete Golfplatz Bergkramerhof in Wolfratshausen ist wieder zu. Es gebe einen entsprechenden behördlichen Bescheid, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Bad Tölz-Wolfratshausen. Sollte der Platz dennoch wieder öffnen, drohte das Landratsamt ein Bußgeld von 25.000 Euro pro Tag an. Die Schließung soll bis zum 10. Mai gelten. Ab 11. Mai darf nach den neuen Bestimmungen der Staatsregierung ohnehin wieder Golf gespielt werden. Der Geschäftsführer der Golfanlage hatte am Montag die Golfer nach wochenlanger Schließung wieder auf den Platz gelassen, obwohl dies noch verboten ist. Er argumentierte, er halte das in Bayern geltende Öffnungsverbot für rechtswidrig. Für den Bescheid muss er 400 Euro bezahlen.

+++Update 10:49 Uhr+++

Schwierige Zeiten erfordern neue Wege: Das DOK.fest München, das größte Dokumentarfilmfestival Deutschlands, findet in seiner 35. Edition online statt. Heute wird das Festival mit dem bewegenden Film THE EUPHORIA OF BEING eröffnet – ein Film mit der 90jährigen Holocaust-Überlebenden Éva Fahidi, deren Leben in einer erzählt wird. Zur Online-Eröffnungsfeier ab 20 Uhr aus dem Deutschen Theater werden dabei Kulturreferent Anton Biebl und die Bayerische Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach zugeschaltet. Das DOK.fest München präsentiert bis zum 24. Mai insgesamt 121 Filme aus 42 Ländern. Das Ticket kostet 4,50 Euro pro Film. Wer einen Euro mehr gibt, unterstützt damit die Münchner Kinos, die sonst als Festivalpartner agieren. Einen Link zum Programm gibt es hier….

+++Update 08:32 Uhr+++

„Minga, bleib happy“ – die Münchner Feuerwehr hat einen Danke-Song veröffentlicht. Mit der Aktion wolle man sich bei den Menschen bedanken, die sich in den vergangenen Wochen so vorbildlich an die Regeln gehalten haben. Das Video und den Song findet Ihr hier.

+++Update 08:08 Uhr+++

Um Pleiten zu vermeiden, wollte die Bundesregierung eine Gutschein-Regelung für Reiseunternehmen durchsetzen. Also anstatt Geld zurück, gibt es einen Gutschein. Das verstößt aber gegen europäisches Recht. Den Verbrauchern stehe eine Rückzahlung zu, so die EU Kommission.

+++Update 06:33 Uhr+++

Zum Beginn der Corona-Pandemie kam Ministerpräsident Söder noch auf ein absolutes Rekord-Hoch in den Umfragewerten. Doch die Zufriedenheit mit der Politik von Söder sinkt. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der Augsburger Allgemeinen sind nur noch 60 Prozent der Bayern zufrieden mit Söder. 31 Prozent sind unzufrieden – dieser Wert hat sich innerhalb einer Woche verdreifacht. Vor bei allem Anhängern von FDP, Linke und AfD verliert Söder an Zustimmung.

+++Update 06:25 Uhr+++

In Starnberg kam es wegen der neuen Maskenpflicht in einem Bus zu einer Schlägerei. Ein 18-Jähriger betrat am Montagnachmittag den Bus und trug dabei seinen Mundschutz nicht ganz richtig. Daraufhin sprach ihn ein Mann an und es kam zur Schlägerei. Zeugen bestätigten die Aussage des 18-Jährigen, wonach der Mann zuerst geschlagen hätte. Beide müssen sich nun auf eine Anzeige einstellen.

+++Update 05:42 Uhr+++

Zum Beginn der Corona-Pandemie kam Ministerpräsident Söder noch auf ein absolutes Rekord-Hoch in den Umfragewerten. Doch die Zufriedenheit mit der Politik von Söder sinkt. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der Augsburger Allgemeinen sind nur noch 60 Prozent der Bayern zufrieden mit Söder. 31 Prozent sind unzufrieden – dieser Wert hat sich innerhalb einer Woche verdreifacht. Vor bei allem Anhängern von FDP, Linke und AfD verliert Söder an Zustimmung.

+++Update 05:13 Uhr+++

Auch der Carsharing Verein Erding bekommt die Auswirkungen des Corona-Virus zu spüren. Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen gebe es rund zwei Drittel weniger Buchungen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Trotzdem wird der Verein alle drei Autos weiterhin zur Verfügung stellen – ein viertes sei bestellt. So wolle man gerade in der Krisenzeit allen Menschen in der Region eine günstige Alternative anbieten, wenn sie kein eigenes Auto besitzen.

 

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Dienstag – 05. Mai 2020

+++Update 17:58 Uhr+++

das Coronavirus wirkt sich auf auf den Tatort aus. Das Krimi-Urgestein der ARD wird dieses Jahr 50 Jahre alt – dazu ist für den Herbst eine Doppelfolge mit den Kommissaren aus München und Dortmund geplant. Coronabedingt verzögern sich nun allerdings die Dreharbeiten. Der Dreh des zweiten Teils pausiere aufgrund der Corona-Beschränkungen seit März, heißt es. Man hoffe, dass es bald weitergehe. Die Doppelfolge trägt den Titel «In der Familie».

+++Update 17:28 Uhr+++

Nach einer achtwöchigen Schließung gibt es für alle Tierparkfreunde eine gute Nachricht: Zu den aktuellen Lockerungen der Corona-Beschränkungen zählt auch, dass der Münchner Tierpark Hellabrunn ab Montag wieder von 9 bis 18 Uhr für Besucher öffnen darf. Während des Tierparkbesuchs ist jedoch mit erheblichen Einschränkungen und Sonderregeln zu rechnen. Das detaillierte Konzept zur Wiederöffnung wird bis Ende der Woche bekannt gegeben.

+++Update 17:05 Uhr+++

Das Robert-Koch-Institut rechnet mit einer zweiten und vielleicht sogar einer dritten Corona-Welle. Instituts-Chef Wieler sagte, bei einer Pandemie werde das Virus so lange Krankheiten hervorrufen, bis 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung infiziert seien. Deshalb sei sich die Mehrheit der Wissenschaftler einig, dass eine zweite Welle mit großer Sicherheit kommen werde.

+++Update 16:25 Uhr+++

Die Bayerische Wirtschaft unterstützt den Fahrplan der Staatsregierung für weitere Lockerungen. Der Handel sei jetzt frei von Flächenbeschränkung und endlich haben auch Gastronomen und Hoteliers im Freistaat die erforderliche Perspektive, heißt es vom Bayerischen Industrie und Handelskammertags (BIHK). Der stufenweise Start in der Gastronomie ab dem 18. Mai sei ein wichtiger Schritt in Richtung Normalisierung, wenn auch unter Einschränkungen. Hauptsache sei, dass die Betriebe erstmals nach Wochen wieder Umsatz machen können.

+++Update 16:02 Uhr+++

Kein Bussi auf dem Gipfel, Mundschutz und Desinfektion im Rucksack dabei: Der Deutsche Alpenverein sieht Wanderungen wieder als vertretbar an. Allerdings seien Regeln zu beachten, sagt der DAV. Vor allem gelte: Abstand halten und Zurückhaltung bei der Tourenplanung, um Unfälle und damit auch eine zusätzliche Belastung der Krankenhäuser zu vermeiden.

+++Update 14:18 Uhr+++

Bayerns Ministerpräsident Söder hat strenge Kontrollen nach der Öffnung der Gastronomie angekündigt. Das sei alles kein Kavaliersdelikt, sagte er. Es werde bei Verstößen beispielsweise gegen Abstandsregeln hohe Ordnungswidrigkeitsstrafen geben. Nach wochenlanger Zwangspause wegen der Corona-Pandemie dürfen in Bayern auch Gaststätten und Hotels schrittweise wieder öffnen: Außenbereiche von Gaststätten – und damit auch Biergärten – am 18. Mai, Speiselokale im Innenbereich am 25. Mai, Hotels am 30. Mai.

+++Update 13:55 Uhr+++

Freibäder bleiben vorerst weiter geschlossen. Da gehe vor Juni gar nichts, weil da die Infektionsgefahr zu hoch sei, sagte Söder. Das gilt auch für Anlagen in Hotels: Gemeinschaftlich genutzte Angebote wie Wellness oder Schwimmbäder können laut Staatsregierung noch nicht öffnen.

+++Update 12:52 Uhr+++

Lehrer, die zu Risikogruppen zählen, sollen nicht den Präsenzunterricht übernehmen, sondern das Lernen zuhause betreuen. Kinder, in deren Familien Menschen sind, die zu Risikogruppen zählen, müssen nicht zum Unterricht erscheinen. Sie können weiterhin nur Zuhause unterrichtet werden.

+++Update 12:51 Uhr+++

In den Schulen muss der Mindestabstand eingehalten werden. Da immer mehr Schüler in die Schulen zurückkehren, wird es eine Maskenpflicht geben, allerdings nicht im Unterricht, sondern nur außerhalb des Klassenzimmers. Die Ferienzeiten werden nicht verändert. Der Unterricht soll also bis Ende des Schuljahres stattfinden. Danach würde aber eine Notbetreuung sichergestellt, so der Kultusminister.

+++Update 12:49 Uhr+++

Der Fahrplan für die Schulen: Ab dem 11. Mai werden alle Klassen in die Schule zurückkehren, die nächstes Jahr ihren Abschluss machen. Und auch die Viertklässler kehren an die Schulen zurück. So wird den Viertklässlern auch ermöglicht, Ende Mai per Probeunterricht auf die Realschule oder das Gymnasium zu kommen. Ab dem 18. Mai werden die 5. und 6. Klassen an Gymnasium und Realschule in die Schulen zurückkehren. An Mittel- und Förderschule nur die 5. Klasse. Und auch die Erstklässler dürfen dann wieder in die Schule. Die Klassen werden aufgeteilt und werden abwechselnd im wöchentlichen Rhythmus Unterricht in der Schule bzw. zuhause haben. Ab dem 15. Juni (nach den Pfingstferien) sollen alle restlichen Jahrgänge in die Schulen zurückkehren. Aber nur, wenn sich das Infektionsgeschehen auch gut entwickelt. Sollten die Zahlen schlechter werden, wird der Plan wieder verändert.

+++Update 12:45 Uhr+++

Nun erklärt Kultusminister Piazolo das weitere Vorgehen an den Schulen. Er macht klar, es wird kein normales Schuljahr mehr sein und erstmal keine Rückkehr zur Normalität. Es gibt kein coronabedingtes Durchfallen, das Vorrücken auf Probe wird immer möglich sein, so Piazolo.

+++Update 12:40 Uhr+++

Nun hat Sozialministerin Carolina Trautner das Wort. Sie betont, dass kranken Kinder auch künftig nicht in die Kita gebracht werden sollen. Eine Maskenpflicht mache in der Kita keinen Sinn. Erzieher sollen aber in speziellen Situationen Masken tragen, z.B. beim Wickeln. Ab dem 11. Mai sollen Kinder mit Behinderungen, Kinder mit besonderem erzieherischen Bedarf, sowie Kinder von studierenden Alleinerziehenden in die Kita gehen dürfen. Außerdem wird die Tagespflege wieder geöffnet. Und es dürfen sich Eltern zusammenschließen, um gegenseitig auf die Kinder aufzupassen. Es dürfen sich dafür maximal drei Familien zusammenschließen. Ab dem 25. Mai sollen Waldkindergärten wieder öffnen.

+++Update 12:30 Uhr+++

Aiwanger appelliert an die Kommunen, bei den Verordnungen für Außenbereiche in der Gastronomie großzügig zu sein und so viele Plätze wie möglich draußen zu ermöglichen. Ab dem 18. Mai darf die Gastronomie wieder Außenbereiche öffnen, ab dem 25. Mai auch die Innenbereiche.

+++Update 12:26 Uhr+++

Nun spricht Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Wenn der Handel ab dem 11. Mai wieder komplett öffnen darf, ist das ein Schritt zurück zur Normalität.“

+++Update 12:25 Uhr+++

Söder bedankt sich bei allen Bürgern, für die Geduld, die sie bisher hatten. Er bittet aber darum weiterhin die Hygieneregeln einzuhalten, Abstand zu halten, Masken zu tragen. Dadurch haben sich die Infektionszahlen bei uns so gut entwickelt, so dass die Experten nun sagen würden, die Lockerungen seien guten Gewissens möglich, so der Ministerpräsident.

+++Update 12:23 Uhr+++

Ab nächsten Montag, 11. Mai, dürfen wieder Sporteinrichtungen für Sport im Freien ohne Körperkontakt öffnen. Also zum Beispiel Golfplätze, Tennisplätze, aber auch das Segeln wird wieder erlaubt. Mannschaftssportarten, wie etwa Fußball, bleiben verboten.

+++Update 12:22 Uhr+++

Ab Montag 11. Mai dürfen wieder Kultureinrichtungen wie Museen und Zoos öffnen.

+++Update 12:18 Uhr+++

Jetzt geht’s um die Gastronomie: Ab dem 18. Mai dürfen die Biergärten wieder öffnen. Die Außengastronomie darf dann bis 20 Uhr öffnen. Ab dem 25. Mai dürfen Speiselokale öffnen (jeder zweite Tisch muss aber unbesetzt bleiben, es wird besondere Desinfektionsvorgaben für das Geschirr geben, Köche und Kellner müssen Masken tragen, Gäste müssen beim Reinkommen und beim Klogang Maske tragen). Speiselokale dürfen dann bis 22 Uhr öffnen. Zu Pfingsten (ab dem 30. Mai), werden Hotels wieder öffnen dürfen, aber nur mit strengen Hygieneauflagen. Auch Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen wieder öffnen.

+++Update 12:17 Uhr+++

Ab nächsten Montag, 11. Mai, wird die 800 Quadratmeterbegrenzung für Geschäfte aufgehoben. Weiterhin gilt aber die Regel, dass nur ein Kunde auf 20 Quadratmeter kommen darf. Das gilt auch für Kaufhäuser und Einkaufscenter. In Shoppingmalls gilt überall die Maskenpflicht, nicht nur in den Geschäften. Auch Nagel- und Kosmetikstudios dürfen ab dem 11. Mai wieder öffnen, mit ähnlichen Auflagen wie Friseure.

+++Update 12:15 Uhr+++

Nun zu den Schulen: Auch hier sollen bis Pfingsten wieder 50 Prozent der Kinder in die Schule gehen. Es soll einen Blockunterricht im Wochenrhythmus stattfinden. Im Unterricht gibt es keine Maskenpflicht. Außerhalb der Klassenzimmer soll aber eine Maskenpflicht eingeführt werden (Gänge, Pausehof, Toiletten, etc.). Bis Pfingsten gibt es eine gelockerte Präsenzpflicht. Sollten Eltern zu Risikogruppen zählen, müssen Kinder nicht in die Schule gehen, sondern können weiterhin zuhause lernen.

+++Update 12:13 Uhr+++

Bis Pfingsten sollen rund 50 Prozent der Kinder wieder die Möglichkeit haben, Kitas zu besuchen. Ab dem 11. Mai können Tagesmütter bis zu 5 Kinder betreuen und es sollen sich Familien zusammenschließen können, um gemeinsam Kinder betreuen zu können. Ab dem 25. Mai sollen weitere Lockerungen kommen.

+++Update 12:12 Uhr+++

Ab morgen 06. Mai werden wieder alle Spielplätze in Bayern geöffnet! Das hat Ministerpräsident Söder soeben auf der Pressekonferenz mitgeteilt.

+++Update 12:11 Uhr+++

Ab kommenden Wochenende sind Besuche in Alten- und Pflegeheime wieder für Familienmitglieder möglich. Es gilt aber eine Maskenpflicht und die Treffen sollen, wenn möglich draußen stattfinden.

+++Update 12:09 Uhr+++

Ab morgen bereits (06. Mai) wird die Ausgangsbeschränkung in eine Kontaktbeschränkung umgewandelt. Ab morgen braucht man also keinen triftigen Grund mehr, um seine Wohnung zu verlassen. Und ab morgen darf man neben der einen Kontaktperson, die schon erlaubt ist, nun auch die direkte Familie (Kinder, Eltern, Großeltern) besuchen, nicht nur draußen, sondern auch drinnen. Man soll aber weiterhin Abstand halten. Mit der einen Kontaktperson, die nicht zur Familie gehört, kann man sich weiterhin nur mit Abstand draußen treffen.

+++Update 12:07 Uhr+++

Der Schutz der Gesundheit ist nach wie vor oberstes Gebot, so Söder. Aber wir wollen auch die Freiheitswünsche ernstnehmen. Die Strategien seien nun längerfristig ausgelegt, aber werden immer wieder an die aktuellen Zahlen angepasst, so Söder. Sind die Zahlen gut, bleibt es bei dem Plan, sind sie schlecht, muss man nachbessern. Söder kündigt lokal unterschiedliche Maßnahmen an. In den Orten und Landkreisen, wo es mehr Coronafälle gibt, werden wohl länger noch strengere Maßnahmen gelten als in Gebieten, wo es kaum Fälle gibt.

+++Update 12:03 Uhr+++

Allein in der letzten Woche habe sich die Zahl der Infizierten halbiert, so Söder. Daher würden nun Änderungen kommen. Außerdem wird nach wie vor das Gesundheitssystem hochgefahren. Die Zahl der Intensivbetten sei seit Beginn der Krise um 30 Prozent erhöht werden.

+++Update 12:01 Uhr+++

Die Erfolge beim Kampf gegen das Coronavirus seien eindeutig sichtbar. Daher sei nun der richtige Zeitpunkt, um weitere Öffnungen einzuführen, so Söder. Die Maßnahmen seien mit Kanzlerin Merkel und dem Nachbarbundesland Baden-Württemberg abgestimmt.

+++Update 12:00 Uhr+++

Ministerpräsident Markus Söder stellt nun auf einer Pressekonferenz das weitere Vorgehen in der Coronakrise bis Pfingsten vor. Gleich zu Beginn machte er klar: „Vorsicht steht an oberster Stelle. Wir machen alles schrittweise und nicht überstürzt.“

+++Update 10:20 Uhr+++

In Germering im Landkreis Fürstenfeldbruck haben vor dem Rathaus mehrere Familien unter dem Motto „Wir geben Kindern eine Stimme“ demonstriert. Sie fordern, dass die Schulen wieder geöffnet werden und Kinder unter freiem Himmel Sport treiben können. So sollen sie wieder mehr soziale Kontakte knüpfen. Dafür sei im Stadion beispielsweise genügend Platz. Man wolle sich mit der Demonstration nicht gegen die Maßnahmen stellen. Es brauche aber eine Diskussion darüber, was machbar ist, so die Initiatoren.

+++Update 09:14 Uhr+++

Eine knappe Mehrheit der Menschen in Bayern hält die von Bund und Ländern beschlossenen Lockerungen in der Corona-Krise laut einer Umfrage für zu viel. Das gaben 54 Prozent der Befragten bei einer am Dienstag in München veröffentlichten Erhebung des Instituts GMS im Auftrag von «17:30 Sat.1 Bayern» an. Etwa jeder sechste (17 Prozent) schätzt die Lockerungen demzufolge nach Art und Umfang als zu wenig ein, ein Viertel (25 Prozent) findet sie genau richtig. Die übrigen vier Prozent antworteten den Angaben zufolge mit «weiß nicht», machten keine Angaben oder verweigerten die Antwort.

Durch die derzeit geltenden Einschränkungen fühlen sich laut der Umfrage 44 Prozent der Befragten sehr stark oder stark belastet. Etwas mehr als die Hälfte (53 Prozent) beantworteten die Frage mit «weniger stark», «so gut wie gar nicht» oder «gar nicht».

Drei Viertel der Befragten (75 Prozent) begrüßten auch die Pflicht zum Tragen einer Gesichtsmaske, wie aus den Daten hervorgeht. Und eine Mehrheit von 58 Prozent gab zudem an, sie würden eine geplante App für Smartphones nutzen, die ohne Zugriff auf persönliche Daten Hinweise gibt, ob man sich in der Nähe einer mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Person aufgehalten hat. Rund ein Drittel (34 Prozent) würde eine solche App den Angaben nach nicht nutzen.

Von ihrer Arbeit in der Krise profitiert die Staatsregierung: 83 Prozent der Befragten gaben an, damit sehr oder eher zufrieden zu sein. Im Februar – also zu Beginn der Pandemie in Bayern – lag der Wert noch bei 56 Prozent. Die Zahlen zeigen auch, dass die Zustimmung unabhängig von der politischen Präferenz ist: Ganz gleich, welche Partei die Befragten bei einer Landtagswahl wählen würden, ist jeweils die Mehrheit mit der Arbeit der Staatsregierung zufrieden.

Unterschiede gibt es im Detail bei den Personen: Während 91 Prozent mit dem Krisenmanagement von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sehr oder eher zufrieden sind, beträgt der Wert bei seinem Vize und Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) allerdings nur 50 Prozent. Im Gegensatz zu Söder hatte Aiwanger immer etwas früher und forscher Lockerungen gefordert, was für Unmut in der CSU sorgte.

Für den «17:30 Sat.1 Bayern Wählercheck» hat GMS den Angaben zufolge vom 28. April bis 4. Mai 1006 Menschen befragt. Es handle sich um eine repräsentative Telefonbefragung.

+++Update 07:23 Uhr+++

Das bayerische Wirtschaftsministerium und Landeskriminalamt warnen vor betrügerischen E-Mails zur Corona-Soforthilfe. Diese würden den Empfängern vorgaukeln, vom Ministerium zu stammen. Unter dem Betreff «Corona Zuschuss – Bestätigung und Belehrung» werde der Empfänger aufgefordert, eine Bescheinigung für das Finanzamt auszufüllen und an den Absender zurückzuschicken. Das Wirtschaftsministerium rät, die E-Mails zu ignorieren.

Beim Landeskriminalamt heißt es dazu, man habe diese E-Mails inzwischen vereinzelt bemerkt. Ziel sei es offenbar, möglichst viele Daten abzugreifen. Was die Urheber damit genau bezwecken wollen, sei im Moment noch nicht klar. In Nordrhein-Westfalen hatte es in der Anfangsphase der Soforthilfe Betrugsversuche mit gefälschten Internetseiten zur Beantragung der Soforthilfe gegeben. Dort hatte diese deswegen vorübergehend ausgesetzt werden müssen.

+++Update 05:45 Uhr+++

Trotz der Corona-Beschränkungen dürfen Motor- und Elektroboote ab sofort wieder auf dem Starnberger See fahren. Allerdings nur, wenn die Besitzer einen eigene Anliegestelle haben. Das hat das Verwaltungsgericht München entschieden, nachdem ein Mann aus Starnberg geklagt hatte. Nun gibt es eine Online-Petition, damit die Staatsregierung auch die öffentlichen Stege öffnet.

+++Update 05:30 Uhr+++

Viele Aktionen und Veranstaltungen in unserer Region sind wegen des Corona-Virus abgesagt – das Stadtradln im Landkreis Landsberg findet aber statt. In der Zeit vom 28. Juni bis 18. Juli heißt es: Radln was das Zeug hält. Zwar findet die Aufaktveranstaltung heuer nicht statt, eine Anmeldung ist deshalb im Internet möglich – das geht auch als Team. Alle gesammelten Kilometer auf dem Rad werden gesammelt und fließen dann ins Ergebnis der Kommunen ein. Im vergangenen Jahr waren vor allem die Parlamentarier in Thaining besonders aktiv – sie belegten in den Kommunen unter 10.000 Einwohnern bundesweit den ersten Platz. Einen Link zur Anmeldung findet Ihr hier.

 

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Montag – 04. Mai 2020

+++Update 17:40 Uhr+++

Deutschland will über 500 Millionen Euro für die Suche nach einem Corona-Impfstoff bereitstellen. Das gab Kanzlerin Merkel zu beginn einer internationalen Geberkonferenz bekannt. Insgesamt will die EU 7,5 Milliarden Euro für die Entwicklung und Bereitstellung von Impfstoffen und Medikamenten sammeln. Merkel kritisierte, dass manche Länder sich nicht beteiligen wollten.

+++Update 16:57 Uhr+++

In den 36 Clubs der Fußball-Bundesliga und der 2. Liga sind insgesamt zehn Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das ist das Ergebnis von 1724 Tests, teilte die Deutsche Fußball-Liga mit. Neben den Spielern wurden dabei auch der Trainerstab und die Physiotherapeuten untersucht. Die betroffenen Personen seien nach den Vorgaben der Gesundheitsbehörden unmittelbar isoliert worden. Bekannt ist, dass drei der positiven Tests den 1. FC Köln betreffen. Die Corona-Tests sind Teil des Hygienekonzepts der DFL für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Vorgesehen ist vor einem Neustart nun auch ein Trainingslager unter Quarantäne-Bedingungen.

+++Update 15:43 Uhr+++

Blutspenden in Coronazeiten verlangt gerade allen Beteiligten einiges ab. Die Organisatoren müssen besondere Sicherheitsvorkehrungen treffen und die spendenwilligen Lebensretter sicher auch ein wenig mehr Überwindung leisten. Im Landkreis Starnberg war der Wille zu helfen aber ziemlich stark. Wie das BRK mitgeteilt hat, sind letzte Woche über 200 Spender zum Termin in der Starnberger Schlossberghalle gekommen. Davon waren 55 das erste Mal spenden, die Damen-Fußballmannschaft vom SC Pöcking war als ganzes Team da und fast 50 haben sich auch als Knochenmarkspender registrieren lassen. Der nächste Termin im Kreis Starnberg ist dann nächste Woche Donnerstag ab 15 Uhr im Gilchinger Rathaus. Termine in eurer Nähe findet ihr auch auf www.blutspendedienst.com!

+++Update 14:57 Uhr+++

Bayerns Ministerpräsident Söder hat für Dienstag und Mittwoch Fahrpläne für eine weitere Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen in Aussicht gestellt. Es sei nun die Zeit für schrittweise Erleichterungen, immer in Verbindung mit Auflagen, sagte Söder heute in Penzberg im Landkreis Weilheim-Schongau. Das bayerische Kabinett werde morgen beschließen, mit welchen Vorschlägen man in die Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch gehe. Über die konkreten Schritte müsse aber jedes Land selber entscheiden – für Bayern kündigte Söder dabei weiterhin einen vorsichtigeren Weg an.

Mit Spannung erwartet wird vor allem, wann weitere Schul-Jahrgänge zurück an die Schulen dürfen und wann auch in Kindergärten und Kitas langsam der Betrieb wieder starten kann. Unklar ist bislang auch, wann und wie Hotels und Gaststätten und wann auch große Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche wieder öffnen dürfen.

+++Update 13:25 Uhr+++

Gesundheitseinrichtungen sollen noch im Mai Corona-Antikörpertests bekommen. Das bayerische Pharmaunternehmen Roche hat Gesundheitsminister Spahn zugesichert, in diesem Monat drei Millionen der neuen Tests auszuliefern. Danach sollen es je fünf Millionen pro Monat werden. Spahn sprach von einer wichtigen neuen Wegmarke gegen das Virus. Bayerns Ministerpräsident Söde nennt es einen wichtigen Meilenstein im Kampf gegen Corona.

+++Update 12:33 Uhr+++

In Deutschland könnte es deutlich mehr Corona-Fälle geben, als bisher bekannt. Eine Modellrechnung der Uni Bonn hat ergeben, dass es bis zu 1,8 Millionen Infizierte geben könnte. Die Forscher um den Virologen Hendrik Streeck haben dafür Zahlen aus der besonders betroffenen Gemeinde Gangelt in NRW analysiert. Das Robert-Koch-Institut geht von 163.000 Infizierten aus.

+++Update 09:13 Uhr+++

Der Flughafen Memmingen fährt seinen Betrieb langsam wieder hoch. Am Wochenende sei erstmals seit der Einstellung des regulären Flugbetriebs wieder eine Maschine gestartet und gelandet, teilte der Flughafen mit. Weitere Flüge sollen folgen. In Memmingen dürfen nur Passagiere mit Ticket das Terminal betreten, an den Schaltern sind Spuckschutz-Vorrichtungen installiert und auch an Bord der Flugzeuge herrschen strenge Hygienevorschriften. In den nächsten Tagen seien weitere Flüge nach Sofia sowie ins bulgarische Varna und nach Kiew in der Ukraine geplant.

+++Update 07:42 Uhr+++

Die Gewerkschaft der Polizei Bayern (GdP) fordert weitere Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise. Auch eine Öffnung von Biergärten und Gaststätten sei in naher Zukunft denkbar, sagte der GdP-Landesvorsitzende Peter Schall der Münchner «Abendzeitung» (Montagausgabe).

«Vielleicht könnte man in Biergärten ein Limit von 50 Gästen festlegen, die Zugangskontrollen müssten von einem Sicherheitsdienst überwacht werden.» Die Gäste müssten zudem Abstand halten, sagte Schall.

Gruppenausflüge zum Vatertag (Christi Himmelfahrt) am 21. Mai sieht der Gewerkschafter dagegen skeptisch: «Ich kann mir schlecht vorstellen, dass Männer an diesem Tag wie in früheren Jahren in Gruppen mit Leiterwagen und einem Kasten Bier losziehen.»

Die «triftigen Gründe», die für ein Verlassen der Wohnung erforderlich sind, nähmen mit der Lockerung der Regeln beständig zu, sagte der GdP-Landeschef. Je mehr Bereiche geöffnet würden, desto unmöglicher werde eine Überwachung der Ausgangsbeschränkung durch die Polizei.

+++Update 07:18 Uhr+++

In München-Neuhausen hat die Polizei am Freitagabend eine Party aufgelöst. Sie bekam einen Anruf, dass im Innenhof eines Mehrfamilienhauses viele Menschen tanzen würden. Als die Beamten ankamen, sah sie 50 Menschen, die dort tatsächlich feierten aber den Mindestabstand einhielten. Auf einem Balkon stand ein DJ und legte Musik auf. Er bekam eine Anzeige und musste die Musik ausstellen.

+++Update 06:27 Uhr+++

Im Landkreis Ebersberg werden die Pflegeeinrichtungen wegen des Besuchsverbotes kreativ. In Ebersberg können Angehörige die Bewohner des Reischlhofs besuchen und sich durch ein Fenster hindurch unterhalten. Sogenanntes „Fensterln“. Das Angebot sei ein paar Mal bereits angenommen worden. In Vaterstetten will der Carecon Senionepark die Einsamkeit mit Musik auffangen. Am vergangenen Montag spielten Musiker vom Münchner Kammerorchester ein kleines Konzert für die Bewohner.

+++Update 06:00 Uhr+++

Die Lage wurde langsam haarig – aber ab heute dürfen auch Bayerns Friseure endlich wieder öffnen. Nach sechs Wochen Zwangspause ist die Nachfrage enorm, schließlich wächst ein Haar in der Zeit etwa zwei Zentimeter. «Viele Betriebe sind über die nächsten Monate ausgebucht», sagte Landesinnungsmeister Christian Kaiser. «Auch weil wir nicht mehr so eng terminieren können wie vorher.»

Denn wegen der Corona-Seuche gibt es strenge Vorgaben. Viele Salons haben keine Warteplätze mehr, ein Mindestabstand von 1,50 Meter zwischen Kunden ist vorgeschrieben. Die Kunden müssen sich vor Ort die Hände waschen oder desinfizieren und Schutzmasken tragen, ebenso wie die Friseure. Und jeder Kunde muss sich als erstes die Haare waschen lassen: Trockenhaarschnitte sind verboten, ebenso wie Bärte scheren und rasieren.

«Viele werden länger öffnen oder auch am Montag öffnen», sagte Kaiser. Denn wegen der Vorgaben können weniger Kunden parallel bedient werden. Betriebe mit mehreren Mitarbeitern dürften schichtweise arbeiten. Außer sonntags können sie theoretisch rund um die Uhr arbeiten, denn die Branche unterliegt nicht dem Ladenschlussgesetz.

Masken gebe es inzwischen genug, aber sie seien teuer geworden, sagte Kaiser. Dazu kommen Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe – «wenn man objektiv rechnet, kommt man nicht um Preiserhöhungen rum, weil der Aufwand mehr Kosten verursacht». Der Verband Deutscher Friseurunternehmen rechnet mit einem durchschnittlichen Preisanstieg von ein bis zwei Euro. Diese Entscheidung treffe aber jeder Betrieb für sich, sagte der Landesinnungsmeister.

Insgesamt kommt die Branche relativ ungeschoren davon: Anders als bei Reisebüros oder Fluggesellschaften ist die Nachfrage sofort wieder voll da, es gibt keine Krise nach der Krise. Und im Gegensatz zur Autoindustrie müssen Friseure auch keine Lieferketten erst wieder in Gang bringen.

Auch der oberste Bayer wartet schon darauf. Ministerpräsident Markus Söder sagte schon Mitte April im Bayerischen Rundfunk: «Ich gebe offen zu, ich hätte dringend einen Haarschnitt nötig!»

+++Update 05:50 Uhr+++

Die S-Bahn arbeitet weiter daran zum Normalbetrieb zurückzukehren. Weil nun mehr Menschen wieder in die Arbeit fahren und Schüler zur Schule gehen, kommen in den Außenästen Regionalbusse zum Einsatz. Ab heute fahren 54 Busse, um die Außenäste zu unterstützen und das Verkehrsaufkommen in den Bahnen zu entlasten. Die Fahrpläne findet Ihr hier.

 

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Donnerstag – 30. April 2020

+++Update 17:40 Uhr+++

Nun ist es offiziell. Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, dass Spielplätze und kulturelle Einrichtungen wie Museen, Zoos oder Ausstellungen wieder öffnen sollen. Wann genau, muss jedes Bundesland selbst festlegen. Wie es mit Schulen, Kitas und Sportveranstaltungen weitergeht soll bei der nächsten Videoschalte am Mittoch, den 06. Mai, festgelegt werden. Später im Mai wollen Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten festlegen, welche Perspektive anderen Branchen wie der Gastronomie gegeben werden können.

+++Update 15:45 Uhr+++

Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) schickt sein hauptamtliches Personal wegen der Coronavirus-Pandemie in Kurzarbeit. Im Schnitt werde die Arbeitszeit der etwa 80 festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die Hälfte reduziert, wie der Verband am Donnerstag mitteilte. Der BFV ist der größte der 21 Landesverbände unter dem Dach des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Der BFV rechnet mit Einbußen von bis zu 7,5 Millionen Euro im laufenden Haushaltsjahr. Ziel sei es, «das Defizit im Interesse der fast 4600 Vereine überall dort zu minimieren, wo es möglich ist». Der Verband berücksichtige auch, dass der Spielbetrieb in Bayern bis mindestens 31. August 2020 ausgesetzt ist.

+++Update 14:28 Uhr+++

Eigentlich wollte die Stadt Fürstenfeldbruck sich und ihre Geschichte in 21 Stadtführungen den Menschen näher bringen. Die ersten Führungen mussten bereits ausfallen. Und so bietet die Stadt jetzt einfach einen kostenlosen virtuellen Stadtrundgang an. In einem vierminütigen Video wird die Geschichte amüsant und mit einem Augenzwinkern erzählt. Den Film gibt es auf YouTube und der Homepage der Stadt.

+++Update 13:54 Uhr+++

Der Bund will bis zum 6. Mai ein Konzept zur weiteren schrittweisen Öffnung von Schulen, Kindertagesstätten und zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs erarbeiten lassen. Kanzleramtschef Helge Braun soll mit den Chefs der Staatskanzleien der Länder auf der Grundlage der Empfehlungen der jeweiligen Ministerkonferenzen Vorschläge machen, heißt es in der der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder am Donnerstagnachmittag.

+++Update 13:26 Uhr+++

Das Coronavirus macht auch den Veranstaltern der Landshuter Hochzeit einen Strich durch die Rechnung. Die nächste Ausgabe des Historienspektakels wird auf das Jahr 2023 verschoben, wie der Verein Die Förderer am Donnerstag mitteilte. Die Landshuter Hochzeit hätte im kommenden Jahr stattfinden sollen. Das vierwöchige mittelalterliche Festspiel geht eigentlich im vierjährigen Turnus über die Bühne. Der lange Planungsvorlauf für die Landshuter Hochzeit mache eine Verschiebung auf 2023 erforderlich, sagte der Vorsitzende Stefan Feigel.

+++Update 13:22 Uhr+++

Eigentlich demonstrieren die Parents for Future in München normal für mehr Klimaschutz. Morgen haben sie aber eine ganz andere Aktion geplant. Von 12 bis 14 Uhr werden sie kostenlos selbstgenähte Mund-Nasen-Masken an die Passanten verschenken. Damit wollen sie sich für die Umsicht und die ertragenen Einschränkungen der Bürger bedanken.

+++Update 13:17 Uhr+++

Wir kehren Schritt für Schritt zur Normalität zurück. Und das hat nicht nur Vorteile. Seitdem Mitte März der Katastrophenfall in Bayern ausgerufen worden ist, haben sich die Stadtwerke Landsberg solidarisch mit den Bürgern gezeigt. Und so wurde das Parken auf der Waitzinger Wiese kostenlos angeboten. Doch dieses Angebot gilt nur noch dieses Wochenende. Ab Montag müssen Autofahrer wieder Parkgebühren zahlen.

+++Update 10:28 Uhr+++

Die Folgen der Corona-Pandemie schlagen nun erstmalig auch auf den Arbeitsmarkt in Bayern durch. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilt, waren im April im Vergleich zum Vormonat knapp 272.000 Menschen ohne Job und damit fast ein Fünftel mehr. Die im April übliche Frühjahrsbelebung ist in diesem Jahr ausgeblieben.

+++Update 10:17 Uhr+++

Kanzleramtschef Braun geht davon aus, dass die zur Eindämmung des Coronavirus geltenden Kontaktbeschränkungen um eine Woche verlängert werden. – Also bis zum 10. Mai. Das kündigte Braun bei n-tv vor den Beratungen von Bund und Ländern über das weitere Vorgehen ab. Auch Erwartungen an weitere Öffnungsschritte dämpfte er. Mehrere Ministerpräsidenten sind für uneinheitliche Lockerungen, je nach regionaler Infektionslage.

+++Update 09:37 Uhr+++

Die Discounter bei uns verkaufen jetzt auch Einwegmasken zum Selbstkostenpreis. Seit heute gibt es die zum Beispiel bei Lidl. Sie werden als 50er-Pack herausgegeben und eine Packung kostet dann 33 Euro. Pro Einkauf und Kunde werde eine Packung ausgegeben, heißt es. Außerdem arbeite man daran, in Zukunft auch Stoffmasken anzubieten zu können, die wiederverwendbar sind. Auch Aldi verkauft Einwegmasken in der Zehnerpackung. Supermärkte wie Rewe oder Edeka bereiten den Verkauf von Einwegmasken wohl auch schon vor, heißt es.

+++Update 09:09 Uhr+++

Schöne Geste im Landkreis Erding. Zu seinem 60. Geburtstag hat Hamit Aslan aus Dorfen auf Geschenke verzichtet. Stattdessen wollte er zu seinem runden Jubiläum für das Klinikum Erding sammeln. 600 € kamen dabei zusammen. Landrat Bayerstorfer sagte bei der Scheckübergabe, dass er begeistert und dankbar sei, dass die Spendenbereitschaft nach wie vor so groß ist. Sie zeige, dass wir in besonderen Krisenzeiten zusammenhalten.

+++Update 08:20 Uhr+++

Kanzlerin Merkel hingegen hat immer wieder davor gewarnt, bei den Maßnahmen gegen Corona zu schnell nachzulassen. Eine YouGov-Umfrage stützt ihre Haltung. Demnach geht jedem zweiten Befragten die Lockerung zu schnell. Nur 15 Prozent sagen, die Einschränkungen des öffentlichen Lebens würden zu langsam zurückgenommen. 28 Prozent sind mit dem Tempo zufrieden.

+++Update 07:30 Uhr+++

Sechs bayerische Sportfachverbände haben sich in der Corona-Krise zusammengeschlossen. Sie starten Initiative des Turnverbandes die Kampagne «Wir bewegen Bayern». Die Aktion beinhaltet einen gemeinsamen YouTube-Kanal, auf dem die Verbände ihre Trainingsvideos teilen. Darüber hinaus wollen die Verbände von Mai an wöchentlich eine Online-Live-Trainingseinheit anbieten. Neben dem Turnen engagieren sich noch die Sportarten Fußball, Ski, Tennis, Volleyball und Handball.

Hier geht’s zum YouTube-Kanal….

+++Update 06:48 Uhr+++

Großbritannien ist in Europa nach Italien nun das Land mit den meisten Covid-19-Toten. Das Königreich registriert mehr als 26.000 Opfer. Grund ist eine neue Zählweise. Bisher wurden infizierte Menschen, die in Pflegeheimen oder in Privathaushalten starben, nicht mitgezählt. In Italien sind über 27.600 Menschen gestorben.

+++Update 06:00 Uhr+++

Heute findet die nächste Krisen-Schalte zwischen Kanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder statt. Es geht um das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Bundesgesundheitsminister Spahn hat davor gewarnt, einen Rückschritt zu riskieren. „Gerade weil Deutschland bislang glimpflicher als andere durch diese Krise kommt, wäre es leichtsinnig, diesen teuer erkauften, gemeinsamen Erfolg zu gefährden“, schreibt Spahn in einem Gastbeitrag für die FAZ. Auch Vizekanzler Scholz warnt vor zu schnellen Lockerungen.

+++Update 05:40 Uhr+++

Viele Unternehmen fürchten einen Untergang – Das schreiben mehrere Wirtschaftsverbände in einem Brandbrief an die Bundesregierung. Denn die Wirtschaftsprognosen sind düster: Die Regierung geht davon aus, dass die nationale Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 6,3 Prozent einbrechen wird. Die Verbände fordern, dass das wirtschaftliche Leben ab Montag reaktiviert wird.

Die Bundesrepublik muss sich auf die schwerste Rezession in der Nachkriegszeit einstellen. Und das trifft auch den Arbeitsmarkt. Wirtschaftsminister Altmaier sagte, es schmerze, dass es erstmals seit Jahren wieder einen Rückgang der Beschäftigung geben werde. In diesem Jahr werden voraussichtlich rund 370.000 Menschen ihre Jobs verlieren.

+++Update 05:31 Uhr+++

In der Fußball-Bundesliga und der zweiten Liga sollen heute die flächendeckenden Corona-Tests losgehen. Das berichtet der „Kicker“ auf seiner Homepage. Die Tests sind Teil des Sicherheitskonzepts der DFL – Das die Voraussetzung dafür ist, dass der Spielbetrieb wieder aufgenommen kann. Eine endgültige Entscheidung gibt es aber noch nicht.

+++Update 05:23 Uhr+++

Heute findet die nächste Krisen-Schalte zwischen Kanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder statt. Es geht um das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Bundesgesundheitsminister Spahn hat davor gewarnt, einen Rückschritt zu riskieren. „Gerade weil Deutschland bislang glimpflicher als andere durch diese Krise kommt, wäre es leichtsinnig, diesen teuer erkauften, gemeinsamen Erfolg zu gefährden“, schreibt Spahn in einem Gastbeitrag für die FAZ. Auch Vizekanzler Scholz warnt vor zu schnellen Lockerungen.

+++Update 05:03 Uhr+++

Trotz der Verlängerung der weltweiten Reisewarnung gibt es noch Hoffnung auf Urlaub in diesem Sommer. Außenminister Maas hält es für möglich, dass in der Hauptreisezeit zumindest einige Grenzen wieder geöffnet werden könnten. Das könne aber niemand versprechen, so Maas. Die Reisewarnung gilt zunächst bis zum 14. Juni.

Auch FDP-Chef Lindner gibt die Hoffnung auf Sommerurlaub am Mittelmeer nicht auf. Er sagte dem „Spiegel“, einige Urlaubsländer wie beispielsweise Griechenland hätten viel getan und Gesundheitsstandards zu erfüllen.

 

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Mittwoch – 29. April 2020

+++Update 17:03 Uhr+++

Sechs bayerische Sportfachverbände haben sich in der Corona-Krise zusammengeschlossen und wollen gesellschaftliches Miteinander vorleben. Wie am Mittwoch mitgeteilt wurde, startete auf Initiative des Turnverbandes die Kampagne «Wir bewegen Bayern».

Die Aktion beinhaltet einen gemeinsamen YouTube-Kanal, auf dem die Verbände ihre Trainingsvideos teilen. Darüber hinaus sollen die Verbände von Mai an wöchentlich eine Online-Live-Trainingseinheit anbieten. Damit sollen Menschen zum Ausprobieren neuer Sportarten animiert werden. Neben dem Turnen engagieren sich noch die Sportarten Fußball, Ski, Tennis, Volleyball und Handball.

+++Update 15:59 Uhr+++

Wer noch mit der Lufthansa fliegt, muss nun Mundschutzmasken tragen. Die Maskenpflicht an Bord gilt ab Montag 4. Mai, zunächst bis zum 31. August. Die Pflicht gilt für alle Airlines des Lufthansakonzerns.

+++Update 14:14 Uhr+++

Eigentlich hätten im Juni und Juli ja vier Spiele der Fußball-Europameisterschaft in München stattfinden sollen. Das Turnier wurde verschoben. Die Spiele sollen aber auch nächstes Jahr in München stattfinden. Das hat heute der Stadtrat entschieden. Im ersten Gruppenspiel spielt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in München gegen den Weltmeister Frankreich, im zweiten gegen Europameister Portugal. Der Gegner des dritten Vorrundenspiels wird erst noch in einer Playoff-Runde ermittelt. Auch das geplante Viertelfinale findet in München statt. Alle Tickets behalten ihre Gültigkeit. Fans, die ihre Tickets zurückgeben möchten, können dies aber tun.

+++Update 14:07 Uhr+++

Die Stadt Ebersberg führt eine Maskenpflicht für den Wertstoffhof in Kumpfmühle ein. Jeder, der dort ab Montag seine Abfälle entsorgt, muss eine Maske oder ein Tuch tragen. Um Wartezeiten zu reduzieren, sollte der Müll schon zuhause vorsortiert werden, um ihn dann schnell zu entsorgen, so die Bitte der Stadt. Um den nötigen Mindestabstand von 1,50 m zu wahren, kann das Personal nicht wie gewohnt beim Entladen helfen, deshalb sollte bei Bedarf eine Hilfsperson mitgenommen werden.

+++Update 14:02 Uhr+++

Sieben Menschen sitzen in Bayern im Gefängnis, weil sie sich nicht an die Regeln in der Corona-Krise gehalten haben. Für bis zu zwei Wochen sei der Gewahrsam nach richterlicher Entscheidung jeweils verhängt worden, sagte ein Sprecher des bayerischen Innenministeriums am Mittwoch. Unterschiedliche Gründe können dazu führen – auch das Feiern kann im Gefängnis enden. Nach der fünften Party war für einen 34-Jährigen in Oberfranken Anfang April Schluss mit lustig. Weil er trotz der Kontaktbeschränkungen Bekannte zum Alkoholtrinken in seine Wohnung in Bamberg eingeladen hatte, war auch er in Gewahrsam genommen worden. Nachdem er zum wiederholten Mal gegen die Ausgangsbeschränkungen verstoßen hatte, war am Freitag ein 15-Jähriger in Schwaben in Gewahrsam genommen werden. Triftige Gründe für das Verlassen des Hauses hatte der junge Mann aus Illertissen (Landkreis Neu-Ulm) laut Polizei nicht gehabt.

+++Update 13:59Uhr+++

Zumindest für die Kunden hat Bayern Handwerkspräsident Franz Xaver Peteranderl zwei gute Nachrichten: «Es ist davon auszugehen, dass aufgrund der zu erwartenden Rezession der Preisanstieg für Handwerkerleistungen ins Stocken gerät», sagte er am Mittwoch in München. Außerdem gibt es im Durchschnitt kürzere Wartezeiten. Mussten Kunden vor der Corona-Krise im Schnitt zehn Wochen auf Handwerker warten, sind es jetzt nur noch neun Wochen.

+++Update 13:54 Uhr+++

Einige Gemeinden haben schon vorgelegt. Nun wird auch die Gemeinde Au in der Hallertau kostenlose Schutzmasken an ihre Bürger verteilen. Und zwar morgen von 13 bis 20 Uhr. Jeder Bürger bekommt eine Maske. Die Ausgabestellen sind an der Hochfeldstraße (Busschleife der Schulen). Bürger können entweder zu Fuß oder mit dem Auto kommen. Auch in den Ortsteilen der Gemeinde Au in der Hallertau werden Masken verteilt. Und zwar morgen von 18 bis 20 Uhr, an den Gerätehäusern der jeweiligen Feuerwehr.

+++Update 13:47 Uhr+++

Nach sechs Wochen Zwangspause wird in der Stadt Dachau wieder die Serie „Dahoam is Dahoam“ gedreht. Wie die Dachauer Nachrichten berichten, werden bei den Dreharbeiten strikte Schutz- und Hygienevorkehrungen eingehalten. Die Drehbücher wurden so umgeschrieben, dass es kaum mehr Gruppenszenen gibt, oder Szenen, in denen sich die Schauspieler nahe kommen müssen. Zudem werden die Darsteller, die zu Risikogruppen zählen, vorerst weniger Szenen bekommen. Das Coronavirus wird aber kein Thema in der Serie selbst sein.

+++Update 13:42 Uhr+++

Immer mehr Menschen in unserer Heimat haben die Schnauze voll von den Ausgangsbeschränkungen. In Ebersberg wird es deswegen am Freitag sogar eine Demo geben. Der Veranstalter sagte dem Münchner Merkur, dass innerhalb kürzester Zeit knapp 500 Menschen zugesagt hätten zu kommen. Für die Demo sind aber nur 30 Teilnehmer erlaubt. Und die müssen natürlich einen Mindestabstand zueinander einhalten. Der Initiator sagt, dass er kein Corona-Leugner sei, aber er fordert klare Ziele von der Politik und dass die in seinen Augen übertriebenen Maßnahmen überdenkt werden.

+++Update 13:34 Uhr+++

Im Kampf gegen das Coronavirus hat sich die Bundesregierung heute auf neue Maßnahmen geeinigt. So sollen die Tests deutlich ausgeweitet werden. Unter anderem sollen sich auch Personen auf Kassenleistung testen lassen können, die gar keine Symptome haben. Und es soll vor allem verstärkt im Umfeld von Bewohnern von Pflegeheimen getestet werden. Labore und Ärzte müssen in Zukunft auch negative Testergebnisse und genesene Fälle melden. Altenpfleger werden einen Coronabonus von bis zu 1.000 Euro erhalten. Und die weltweite Reisewarnung wurde bis Mitte Juni verlängert. Das erleichtert es vielen Touristen, ihr Geld für den Pfingsturlaub zurückzubekommen.

+++Update 13:20 Uhr+++

Müssen auf Wochenmärkten an der frischen Luft auch Masken getragen werden? Zuerst hieß es von Seiten der Staatsregierung, ja, das müsse man. Nun wurde das aber zurückgenommen. Und so macht auch die Stadt München nun klar, auf den Wochen- und Bauernmärkten an der frischen Luft muss doch keine Maske getragen werden, es wird aber trotzdem empfohlen.

+++Update 11:24 Uhr+++

Bei der Poinger Firma Schustermann & Borenstein haben sich vermehrt Mitarbeiter mit dem Coronavirus angesteckt. Deshalb wurden in den letzten Tagen bei den 900 Beschäftigten, die dort im Schichtbetrieb arbeiten, Tests gemacht, heißt es aus dem Ebersberger Landratsamt. Bei den ersten 640 Abstrichen hätte man bei 61 Personen das Virus nachgewiesen. Die Betroffenen befinden sich jetzt in Quarantäne. Nur fünf davon stammen dabei aus dem Landkreis Ebersberg. Die für die anderen zuständigen Kreisverwaltungen bzw. Gesundheitsämter seien aber informiert worden, heißt es. Die Firma betreibt ein Logistikzentrum für den Online-Versandhandel mit Bekleidung und Accessoires. Sie kooperiert sehr eng mit dem Gesundheitsamt und hat ein sehr umfangreiches Konzept vorgelegt, um weitere Infektionen unter den Mitarbeitern einzudämmen.

+++Update 09:13 Uhr+++

Laut Robert Koch Institut sind in Deutschland derzeit über 157.000 Ansteckungen mit dem Coronavirus bekannt. Im Vergleich zum Vortag sind rund 1300 neue Infektionen hinzugekommen. 6115 Menschen sind ihrer Covid-19-Erkrankung erlegen. Am meisten betroffen ist Bayern.

+++Update 07:32 Uhr+++

Die Bundesregierung will vorerst keine Lockerungen der Corona-Maßnahmen für Urlaubsreisen ins Ausland. Nach Informationen des „Spiegels“ soll die strikte Warnung für alle touristischen Reisen ins Ausland heute vom Kabinett bis mindestens zum 14. Juni verlängert werden. Unter anderem soll so verhindert werden, dass erneut deutsche Touristen massenhaft im Ausland stranden.

Und wie sehen das die Bürger? Fast jeder zweite Deutsche lehnt in einer YouGov-Umfrage eine Öffnung der Grenzen für den Sommerurlaub im europäischen Ausland ab. 20 Prozent würden die Grenzen zu einzelnen Ländern öffnen. Nur 13 Prozent sind dafür, wieder einen vollständigen Reiseverkehr in der EU erlauben.

+++Update 06:02 Uhr+++

Morgen werden sich wieder die Ministerpräsidenten der Länder mit Kanzlerin Merkel besprechen. Was weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen betrifft, wird es dabei wohl keine größeren Entscheidungen geben. Nordrhein-Westfalens Landeschef Laschet sagte den Funke-Zeitungen, es lägen noch keine belastbaren Zahlen darüber vor, wie sich die bisherigen Lockerungen ausgewirkt haben. Über größere Öffnungsschritte werde man frühestens am 6. Mai sprechen können, so Laschet.

+++Update 05:22 Uhr+++

Das aktuelle Schuljahr wird anders als gewohnt. Die Kultusminister der Länder wollen, dass alle Schüler in die Schulen zurückkehren. Sie sollen aber nur tage- oder wochenweise Präsenzunterricht haben. Die restliche Zeit soll zu Hause gelernt werden. Dafür sollen digitale Unterrichtsformen weiterentwickelt werden. Bund und Ländern wollen morgen über ein entsprechendes Konzept beraten.

+++Update 05:01 Uhr+++

Die Familienminister von Bund und Ländern wollen die Kitas „behutsam“ wieder öffnen. Das soll in vier Schritten passieren: Nach der aktuellen Notbetreuung soll es eine erweiterte Notbetreuung geben, dann einen eingeschränkten Regelbetrieb und schließlich die Rückkehr zum Normalbetrieb. Ein konkretes Datum dafür nannten die Minister aber nicht.

+++Update 04:50 Uhr+++

Die Sportminister sind dafür, dass die Fußball-Bundesliga Mitte oder Ende Mai mit Geisterspielen weitergeht. Die Rheinische Post berichtet über eine Beschlussvorlage, über die jetzt die Kanzlerin und die Ministerpräsidenten entscheiden müssen. Darin heißt es: Die Fortsetzung des Spielbetriebs sei vertretbar, um den wirtschaftlichen Schaden zu begrenzen.

 

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Dienstag – 28. April 2020

+++Update 17:27 Uhr+++

Heute wurde von der Garchinger Stadtverwaltung entschieden, dass auch für den Wochen- und für den Bauernmarkt eine (Alltags)Maskenpflicht besteht. Dies betrifft im Sinne der Gesundheit aller die Händler und Verkäufer sowie die Kunden und Besucher der Märkte. Der Wochenmarkt findet mittwochs zu den üblichen Zeiten (13.30 Uhr bis 18.00 Uhr) auf dem Maibaumplatz statt, der Bauernmarkt samstags von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr auf dem Rathausplatz.

+++Update 16:52 Uhr+++

Die Stadt Fürstenfeldbruck hatte gestern noch gemeldet, dass auch auf den Wochenmärkten eine Maskenpflicht gilt und diese eingehalten werden muss. Jetzt meldet sie, dass dies nicht zutrifft. Dennoch wird allen Besuchern des Wochenmarktes empfohlen, eine sogenannte Alltagsmaske zu tragen.

+++Update 16:15 Uhr+++

Die Gemeinde Hallbergmoos bittet alle Bürgerinnen und Bürger eindringlich, beim Besuch des Wertstoffhofes ab Mittwoch, 29. April 2020 einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Sofern Ihr über keine Maske verfügt, hält die Gemeinde einstweilen Masken bereit.

+++Update 14:55 Uhr+++

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) will möglichst allen Schülern rasch wieder Unterricht in den Schulgebäuden ermöglichen. Es gebe zwar noch Abstimmungsbedarf, doch das Kabinett habe «als Zielvorstellung mal Pfingsten ins Auge» gefasst, sagte Piazolo im Anschluss an die Kabinettssitzung am Dienstag in München. Zumindest in eingeschränktem Umfang sollten möglichst alle Kinder und Jugendliche dann wieder Unterricht vor Ort erhalten.

Nach den Abschlussklassen, die bereits seit dieser Woche wieder auch in ihren Klassenzimmern lernen, sollen übernächsten Montag (11. Mai) die Abschlussklassen des kommenden Jahres folgen. Auch die Viertklässler sollten dann möglichst schon in ihre Schulen zurückkehren, sagte Piazolo.

+++Update 14:02 Uhr+++

Die bayerische Gastronomie und möglicherweise auch die Hotellerie können auf Lockerungen der aktuellen Beschränkungen um Pfingsten herum hoffen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) stellte diesen Zeitraum am Dienstag in Aussicht.

Die Branche selbst hatte dagegen mehrfach frühere Lockerungen gefordert. Auch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) hatte sich ähnlich geäußert und immer wieder konkrete Zeitpläne gefordert.

In Österreich gebe es den Plan, Mitte Mai die Gastronomie und Ende Mai die Hotellerie schrittweise zu öffnen, sagte Söder. Und Österreich sei Bayern in der Krise um etwa zwei Wochen voraus, sagte er. Das decke sich mit den in der Regierung diskutierten Zeitachsen «um Ende Mai herum, um Pfingsten herum». Die genaueren Daten werde man noch festlegen.

Mit der Erlaubnis, dass Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern wieder öffnen dürfen, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf diesen Wert reduzieren, seien «de facto 100 Prozent» des Handels wieder geöffnet, sagte Söder.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sagte, es habe ihn gefreut, wie diszipliniert die Menschen am Montag beim Einkaufen mit Maskenpflicht und Hygieneregeln umgegangen seien. Wirtschaft und Gesellschaft seien gefordert, den Punkt zu finden, den man verantworten könne und der trotzdem das System am laufen halte. Man könne nur dann weitere Branchen öffnen, wenn zusätzliche Infektionsgefahren vermieden werden könnten.

Bei der Auszahlung der Soforthilfen für Unternehmen sind laut Aiwanger inzwischen 1,2 Milliarden Euro vom Freistaat geflossen. Mehr als jeder zweite Antragssteller sei bedient worden. Allerdings habe man noch viele zehntausend Anträge, die geprüft werden müssten. Beispiele aus anderen Ländern, wo es zu Betrug gekommen war, zeigten, dass es wichtig sei, eine Balance zwischen Schnelligkeit und Sorgfalt zu finden.

 

+++Update 14:01 Uhr+++

Die Staatsregierung hat trotz der andauernden Corona-Krise Besuche von öffentlichen Gottesdiensten in Bayern ab dem 4. Mai wieder unter strengen Auflagen erlaubt. Das Kabinett sei zu der klaren Entscheidung gekommen, dass mit entsprechenden Maßgaben wieder Gottesdienste ermöglicht würden, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Dienstag nach der Sitzung des Ministerrats in der Staatskanzlei in München.

Das Kabinett beschloss eine entsprechende Lockerung der seit dem 21. März geltenden Ausgangsbeschränkungen im Freistaat für alle Glaubensgemeinschaften. Bei den Gottesdienstbesuchen müssen demnach allerdings viele Auflagen beachtet werden, damit die Ansteckungsgefahr vertretbar bleibt: Mundschutz, Mindestabstand von zwei Metern, Hygiene-Konzepte in den Kirchen und je nach Größe des Versammlungsortes auch Obergrenzen für Besucherzahlen.

+++Update 14:00 Uhr+++

Bayern verlängert die in der Corona-Krise geltenden Ausgangsbeschränkungen um eine Woche bis zum 10. Mai. Das hat das Kabinett am Dienstag in München entschieden.

«Der Ministerrat hat den Plänen des Gesundheitsministeriums, dass die Maßnahmen zunächst um eine Woche bis 10. Mai 2020 verlängert werden, zugestimmt», teilte die Staatskanzlei mit. Vom 4. Mai an sollen aber einzelne Lockerungen gelten. Beispielsweise sind dann öffentliche Gottesdienste und Demonstrationen mit bis zu 50 Teilnehmern wieder erlaubt.

+++Update 13:57 Uhr+++

Rund 95 Prozent der Bayern halten sich nach Angaben der Staatsregierung an die seit Montag im Freistaat geltenden Maskenpflicht. Das teilte Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in München mit. «Wir kontrollieren sehr intensiv.»

Seit Anfang der Woche müssen die Menschen in Bayern einen Mund-Nasenschutz tragen, wenn sie einkaufen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Das muss nicht zwangsweise eine Maske sein, es reicht auch ein Schal.

+++Update 13:20 Uhr+++

Neben den Gebühren für Krippen, Kindertagesstätten und Horte wird der Freistaat vorübergehend auch die Kosten für Mittagsbetreuung und Tagespflege übernehmen. Dies kündigte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Kabinettssitzung am Dienstag in München an.

Zudem machte er den Eltern vorsichtig Hoffnung: «Wenn es so ist, wie sich jetzt andeutet, dass die Kleinsten am wenigsten übertragen, dann sollten wir auch in der Reihenfolge der Öffnung die Kleinsten besonders im Blick haben.» Jedem sei bewusst, dass man kleine Kinder intensiver betreuen müsse – für viele Eltern neben ihrer Arbeit eine große Belastung.

Die Staatsregierung und die Träger der Kindertagesbetreuung hatten sich bereits vergangene Woche auf eine dreimonatige Beitragsentlastung für Eltern wegen der Corona-Krise verständigt. Laut Finanzministerium kostet diese Einigung den Freistaat 170 Millionen Euro. Die Regelung wurde nun um Mittagsbetreuung, Nachmittagsbetreuung und Tagespflege erweitert.

+++Update 13:13 Uhr+++

Söder schwört die Bürger nocheinmal darauf ein, Geduld zu haben. Es möchte kein Auf und Ab an Coronabeschränkungen. Daher möchte er nur vorsichtig Maßnahmen lockern und die Entwicklung der Infektionszahlen genau im Auge behalten.

+++Update 13:11 Uhr+++

Hoffnung für Eltern von Kita-Kindern. Sollte eine Studie des RKI ergeben, dass die kleinsten nur wenig zur Verbreitung des Coronavirus beitragen, sollen auch die Kleinen zuerst wieder betreut werden, so Söder. Denkbar sei es auch, dass mehrere Familien zusammen Betreuungsgruppen schaffen, so der Ministerpräsident.

+++Update 13:08 Uhr+++

Österreich hebt Mitte Mai Beschränkungen für die Gastronomie auf. Söder betonte noch einmal, dass Bayern etwa zwei bis drei Wochen hinter Österreich hinterher ist. Daher werde man hoffentlich auch Ende Mai / Anfang Juni, als rund um Pfingsten, erste Lockerungen einführen können. Eine klare Zusage gibt es aber nicht.

+++Update 13:07 Uhr+++

Söder bestätigt noch einmal, dass absofort alle Geschäfte öffnen dürfen, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter beschränken.

+++Update 13:06 Uhr+++

Söder kündigt an, dass er keine neuen Maßnahmenlockerungen ergreifen möchte, vor der Ministerpräsidenten am Donnerstag. Nächste Woche solle dann ein Fahrplan für den Mai erarbeitet werden.

+++Update 13:05 Uhr+++

Es gebe erste Erkenntnisse, dass Covid-Erkrankungen auch bei jüngeren Menschen langfristige Schäden anrichten können, so Söder.

+++Update 13:04 Uhr+++

„Bayern hat schon früher Maßnahmen ergriffen als andere und wir werden sie auch später und besonnener lockern“, so Söder. Er macht klar, es muss eine Balance gefunden werden, die ein Leben mit Freiheiten ermöglicht aber die Gesundheit nicht riskiert. Die Strategie für die kommenden Wochen sei, zu überlegen, wie man flexibel die Regeln gestalten können. Söder kündigt an, dass man womöglich lokale Unterschiede machen muss.

+++Update 13:02 Uhr+++

Söder lobt, dass sich die Menschen bisher an die Maskenpflicht meist gehalten haben.

+++Update 13:00 Uhr+++

Nach einer Sitzung des Ministerrats gibt Ministerpräsident Söder nun auf einer Pressekonferenz bekannt, wie es mit den Coronamaßnahmen in Bayern weitergeht.

+++Update 10:16 Uhr+++

Österreich hebt nach fast sieben Wochen seine Ausgangsbeschränkungen auf. Das teilte Gesundheitsminister Anschober mit. Grund sei die positive Entwicklung in der Corona-Krise. Ab dem 1. Mai sei lediglich ein Mindestabstand von einem Meter zu Menschen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, nötig. In Österreich bewegt sich die Zahl der Neuinfektionen seit Tagen im zweistelligen Bereich.

+++Update 09:06 Uhr+++

Das wegen der Corona-Pandemie seit Wochen geltende Verbot für öffentliche Gottesdienste und Demonstrationen wird aufgehoben. Gleich ab 10 Uhr will das bayerische Kabinett in seiner Sitzung in München die schon von der Staatsregierung angekündigten Lockerungen ab dem 4. Mai formell beschließen. Unter strengen Auflagen wie Mindestabständen zwischen den Kirchgängern und Personenobergrenzen sollen dann wieder alle Religionsgemeinschaften Gottesdienste mit Besuchern anbieten können. Bisher war dies nur ohne Besucher per Übertragungen im Internet oder Fernsehen möglich.

Darüber hinaus wird bei der Sitzung auch ein erstes Fazit der seit gestern geltenden Maskenpflicht sowie des gestarteten Schulunterrichts für Abschlussklassen gezogen. In Bayern waren in den vergangenen Tagen die Neuinfektionen schrittweise zurückgegangen. Auch die am Montagabend angekündigte Öffnung großer Geschäfte in Bayern wird thematisiert. Nach einer Rüge des Verwaltungsgerichtshofs dürfen sie ab sofort wieder ihre Pforten öffnen, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter beschränken.

+++Update 08:28 Uhr+++

Viele nutzen gerade die Corona-Zeit, um ordentlich aufzuräumen und auszumisten. Dabei nehmen sich viele auch den Kleiderschrank vor. Und deshalb sind viele Altkleidercontainer bei uns übervoll und daneben stapeln sich schon Säcke. In der Süddeutschen Zeitung bittet der Malteser-Hilfsdienst in Gräfelfing zum Beispiel jetzt darum, keine Säcke einfach daneben zu legen, wenn nichts mehr in den Container passt. Hosen, Blusen und Kleider sollten – wenn möglich – erst in ein paar Wochen abgegeben werden.

+++Update 08:17 Uhr+++

Wegen der Coronakrise erwartet der Einzelhandel bis zu 50.000 Insolvenzen. Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverband sagte der Funke Mediengruppe, die Branche habe während der vierwöchigen Geschäftsschließung 30 Milliarden Euro verloren. Viele Kunden hätten nach der Wiedereröffnung auch erst gezögert, einkaufen zu gehen, heißt es.

+++Update 07:51 Uhr+++

Der BRK Dachau sucht Freiwillige, die Masken nähen können. Beim Roten Kreuz im Landkreis Dachau ist der Bedarf an textilen Mund-Nasen-Masken nach wie vor sehr groß. „Vor allem für die Notbetreuung in den Kitas, aber auch für die Helfer in der Tafel und das Personal in den Rotkreuz-Shops brauchen wir jetzt viele Masken“, betont der BRK-Kreisgeschäftsführer Paul Polyfka. Nach dem ersten Aufruf hatten Freiwillige mehrere hundert Masken genäht. Nun hofft das BRK Dachau auf einen ähnlichen Erfolg. „Wir brauchen vor allem auch Masken für Eltern, die unsere Kitas betreten, weil sie ihre Kinder notbetreuen lassen,“ so Polyfka.

+++Update 06:44 Uhr+++

Die dritte Fußball-Liga will die wegen der Corona-Pandemie gestoppte Saison fortsetzen. Die 20 Vereine haben  mit einer knappen Mehrheit für die Fortsetzung gestimmt. Das sei aber nur ein Meinungsbild, heißt es von DFB. Entscheiden muss der DFB-Vorstand oder das Präsidium – vorausgesetzt, Politik und Gesundheitsbehörden geben grünes Licht.

+++Update 06:01 Uhr+++

Viele Eltern bei uns stellen sich natürlich die Frage, wann das mittlerweile sogenannte „Homeschooling“ ein Ende hat und ein normaler Unterricht angeboten wird. Für die Abschlussklassen ist der Präsenzunterricht ja bereits gestern wieder angelaufen – aber auch alle anderen Schüler sollen zurück in die Schulen. Die Kultusminister der Länder beraten heute über weitere Details, wie das passieren soll.  Bayerns Ministerpräsident Söder will, dass vor Pfingsten jeder Schüler zumindest einmal wieder in der Schule war.

+++Update 05:25 Uhr+++

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus sinkt nicht mehr. Aus Zahlen des Robert-Koch-Instituts geht hervor, dass sich bundesweit wieder mehr Menschen anstecken. Die sogenannte Reproduktionsrate ist auf eins gestiegen. Das bedeutet: Ein Corona-Patient steckt im Schnitt einen weiteren Menschen an. In den letzten Tagen hatte es weniger Neuinfektionen, als Kranke gegeben.

+++Update 05:01 Uhr+++

Die Hoffnung auf einen normalen Sommerurlaub schwindet. Bundesaußenminister Maas, geht davon aus, dass die Reisewarnung verlängert wird. Sie gelte bis zum Sonntag, sagte Maas dem ZDF. Aber es deute nichts darauf hin, dass sie aufgehoben werden könne. Außerdem werde es im Sommer auch in anderen Ländern Einschränkungen geben, so Maas weiter. Derzeit gelten Einreiseverbote und Ausgangssperren, der Flugverkehr liege am Boden.

 

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Montag – 27. April 2020

+++Update 17:51 Uhr+++

Nach einer scharfen Rüge des Verwaltungsgerichtshofs lockert die Staatsregierung ihre Einschränkungen für den Einzelhandel: Auch große Geschäfte können ab sofort wieder öffnen, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter beschränken. Das Gesundheitsministerium änderte am Montag die bisherige Linie, der zufolge diese Läden mit wenigen Ausnahmen gar nicht öffnen durften. «Wenn derartige Geschäfte öffnen, nachdem sie – zum Beispiel durch Absperrungen – die tatsächlich für Kunden zugängliche Verkaufsfläche auf maximal 800 Quadratmeter begrenzt haben, wird dies ab sofort nicht mehr beanstandet», sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Montag auf Anfrage.

Zuvor hatte das höchste bayerische Verwaltungsgericht die Vorschrift als verfassungswidrig kritisiert, weil die Geschäfte in bestimmten Branchen wie dem Buchhandel auch mit mehr als 800 Quadratmeter Fläche öffnen durften. Darin sehen die Richter einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz. «Bei der nächsten Änderung der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung werden wir zudem klar festlegen, dass ein entsprechendes Vorgehen zulässig ist», sagte Huml.

+++Update 16:05 Uhr+++

Der BRK Dachau sucht Freiwillige, die Masken nähen können. Beim Roten Kreuz im Landkreis Dachau ist der Bedarf an textilen Mund-Nasen-Masken nach wie vor sehr groß. „Vor allem für die Notbetreuung in den Kitas, aber auch für die Helferinnen und Helfer in der Tafel und das Personal in den RotkreuzShops brauchen wir jetzt viele Masken“, betont der BRK-Kreisgeschäftsführer Paul Polyfka. Nach dem ersten Aufruf hatten Freiwillige mehrere hundert Masken genäht. Nun hofft das BRK Dachau auf einen ähnlichen Erfolg. „Wir brauchen vor allem auch Masken für Eltern, die unsere Kitas betreten, weil sie ihre Kinder notbetreuen lassen, nachdem sie in systemrelevanten Berufen arbeiten,“ so Polyfka.

+++Update 15:21 Uhr+++

Die Öffnung weiter Teile des bayerischen Einzelhandels nach mehr als fünf Wochen Corona-Pause hat nicht zu vollen Innenstädten geführt. Bis zum frühen Nachmittag lag die Kundenfrequenz bei vielen Läden in etwa bei der Hälfte des normalen Wertes, wie der Handelsverband Bayern am Montag mitteilte. Die Kunden beachteten Regeln wie die Mundschutzpflicht in Geschäften gut, hieß es von mehreren Stellen. «Nach dem, was wir sehen können, halten sich die Leute sehr diszipliniert an die Vorgaben», sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken. «Es gab – wie erwartet – keinen großen Ansturm», sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann. Der Umsatz liege bei etwa 40 Prozent des Normalwertes. «Aber viele Händler – und auch wir – sagen: Besser wenig Umsatz als gar keiner, denn vielen steht das Wasser bis zum Hals.»

+++Update 14:27 Uhr+++

Nach der vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof festgestellten Verfassungswidrigkeit der Corona-Beschränkungen für den Handel in Bayern hat Ministerpräsident Markus Söder Korrekturen angekündigt. Diese Woche ändere sich aber nichts, sagte der CSU-Chef am Montag nach einer Videoschalte des CSU-Vorstands. «Wir überlegen uns, das wollten wir ohnehin tun, wie wir mit nächster Woche dann umgehen.» Dabei orientiere man sich an der Gerichtsentscheidung.

Bayerns höchstes Verwaltungsgericht hatte das von der Staatsregierung in der Corona-Krise verhängte Verkaufsverbot für große Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern für verfassungswidrig erklärt. Die Richter sehen das wegen der Ungleichbehandlung mit kleineren Ländern und der Ausnahmen für größere Geschäfte in anderen Branchen als Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes. Das Gericht setzte die Vorschrift wegen der Pandemie-Notlage «ausnahmsweise» nicht außer Kraft, stellte aber die Unvereinbarkeit mit dem Grundgesetz fest.

Söder sagte, nach widersprüchlichen Entscheidungen von Vorinstanzen gebe es nun Klarheit. Er wertete die Entscheidung aber nicht als Kritik am Kurs der Staatsregierung. «Also im Grunde genommen ist es eher eine Sicherheitsmaßnahme und bestätigt den umsichtigen Kurs gegenüber dem etwas lockereren Kurs des Bundes.» Es sei kein Angriff, sondern aus Sicht der Staatsregierung eine Präzisierung. «Und die werden wir dann natürlich entsprechend umsetzen und auch vornehmen.»

Söder verwies dabei auf den Hinweis des Gerichts, dass die «Freistellung» für Buchhändler und Fahrradgeschäfte, für die die Begrenzung auf 800 Quadratmeter nicht gilt, «aus infektionsschutzrechtlicher Sicht sachlich nicht gerechtfertigt» sei.

+++Update 14:12 Uhr+++

„Manege frei!“ heißt es ab Montag, dem 4. Mai für alle Kinder, die auch in Dachau immer noch zuhause bleiben müssen: Der Kinderzirkus „Krullemuck“ von ECHO e.V. geht online! Da das Quax, das Zentrum für Freizeit und kulturelle Bildung in der Messestadt, bis auf Weiteres noch geschlossen bleiben muss, können Kinder und Jugendliche auf der neuen Internet-Plattform www.kiku-online.net jeden Montag in die Welt des Zirkus eintauchen und die verschiedensten Zirkuskünste wie Akrobatik, Artistik, Clownerie und Jonglage kennenlernen – und zwar zuhause!

Ab 16 Uhr sind Kinder aller Altersstufen eingeladen, sich unter dem Menüpunkt „Mach mit!“ bei „KinderKultur online!“ einzuklicken – und mit Zirkusdirektorin Jana eine Stunde lang Zirkusübungen vor dem Bildschirm mitzumachen! Weitere Termine sind für alle folgenden Montage um 16 Uhr geplant: am 11.5., 18.5. und 25.5.20.

+++Update 13:44 Uhr+++

Bis zur kommenden Woche will Bayern eigene Konzepte zur Lockerung der Corona-Beschränkungen für Kindergärten, Schulen und Pflegeheime vorlegen. «Mein und unser Schwerpunkt, meine und unsere Priorität liegt in den nächsten zehn Tage darin, Konzepte zu erarbeiten und bis spätestens nächste Woche zu präsentieren, die vor allem die Situation der Familien wahrnimmt, und zwar alle Generationen», sagte CSU-Chef Markus Söder am Montag nach einer Sitzung seines Parteivorstandes in München. Dazu gehöre für ihn eine klare Konzeption für die Schule, für Kitas und auch eine ganz sensible Entwicklung für Alten- und Pflegeheime.

«Eigentlich sollte das Ziel sein, dass vor Pfingsten jeder Schüler zumindest einmal wieder in der Schule war», sagte der bayerische Ministerpräsident. Auch bei Kitas gebe es Handlungsbedarf. Es müsse auch vom Robert Koch-Institut eine Einschätzung erteilt werden, welche Rolle die Kleinsten der Übertragung des Virus einnehmen. Sollte sich bestätigen, dass sie «nicht so stark davon betroffen sind», dann seien schnellere Öffnungen denkbar. In Alten- und Pflegeheimen habe der Schutz der älteren Generation laut Söder zwar weiter absolute Priorität. «Aber wir werden versuchen, mit einem weiterentwickelten Schutzkonzept Möglichkeiten zu entwickeln, das beispielsweise gegen das gegen die Einsamkeit auch vorgegangen werden kann», sagte er. Denkbar seien einzelne Besuche von einer festen Kontaktperson.

+++Update 13:43 Uhr+++

Bayerns höchstes Verwaltungsgericht hat das von der Staatsregierung in der Corona-Krise verhängte Verkaufsverbot für große Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern für verfassungswidrig erklärt. Die Richter sehen das wegen der Ungleichbehandlung mit kleineren Läden als Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes. Das teilte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) am Montag mit.

Unmittelbare praktische Folgen hat die Entscheidung aber nicht: Das Gericht setzte die Vorschrift wegen der Pandemie-Notlage «ausnahmsweise» nicht außer Kraft, wie es in der Mitteilung hieß. Stattdessen beschränkte sich der 20. Senat darauf, die Unvereinbarkeit mit dem Grundgesetz festzustellen.

Das Gericht entschied vorläufig über den Eilantrag eines Einzelhändlers mit Warenhäusern im Premiumsegment in Bayern, Berlin und Hamburg. Diese überschreiten teilweise die Grenze von 800 Quadratmetern. Ein umfassendes Urteil in der Sache steht noch aus. Ein Zeitpunkt dafür ist derzeit nicht absehbar.

+++Update 13:38 Uhr+++

Am Wochenende haben viele Menschen das schöne Wetter genutzt, um an den See zu fahren. Aber die meisten haben sich trotzdem vorbildlich an die Abstandsregeln gehalten. Die Polizei Dachau hat zwar rund 40 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen festgestellt, weil es dann doch teilweise zur Gruppenbildungen kam, dennoch ist sie sehr zufrieden mit dem Verhalten der Bürger.

+++Update 13:35 Uhr+++

Mit so etwas hat die Gemeinde Herrsching am Ammersee nicht gerechnet. Sie hat jetzt 100 Mund-Nasen-Masken geschenkt bekommen – und zwar von der Herrschinger Insel. Der Verein ist eine soziale Anlauf- und Koordinationsstelle im Ort. 10 Damen des Vereins haben die letzten Wochen schon über 500 Masken genäht und vor allem an Bedürfte und Ehrenamtler abgegeben. Jetzt hat der Verein aber 100 Masken an die Gemeinde geschenkt als dank an den Gemeinderat und sein ehrenamtliches Engagement.

+++Update 13:24 Uhr+++

In der Coronakrise übt nun die Bayern-FDP harsche Kritik an Ministerpräsident Söder. „Den meisten Menschen in Bayern fehlt derzeit komplett die Perspektive. Markus Söder fährt nur auf Sicht, kopiert seit Wochen die Maßnahmen, die Österreich ergreift. Auf einen belastbaren Fahrplan und damit auch Planbarkeit für die Menschen und Unternehmen wartet man vergeblich,“ schreibt Bayern-FDP-Chef Daniel Föst in einer Pressemitteilung. Der Münchner fordert unter anderem regionale Lockerungen, je nach Fallzahlhöhe, und klare Perspektiven für Schulen, Kitas und die Gastronomie. Eigene Vorschläge macht die FDP in der Pressemitteilung aber nicht.

+++Update 13:19 Uhr+++

Seit heute gilt beim Einkaufen eine Maskenpflicht. Aber nicht nur in Geschäften drin, sondern auch auf Märkten an der frischen Luft. Darauf weißen die Stadt Fürstenfeldbruck und die Stadt München extra nochmal hin. Sowohl Kunden als auch Händler müssen auf den Wochenmärkten nun eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, sei es eine Maske oder ein Schal oder Tuch.

+++Update 12:38 Uhr+++

Die Luftfahrt ist fast komplett zum Erliegen gekommen. Darauf reagiert jetzt der Flughafen München. Ab Mittwoch werden keine Passagiere mehr vom Terminal 1 abfliegen oder dort landen. Der gesamte Flugverkehr wird dann nur noch über das Terminal 2 abgefertigt. Der Check-in der sonst im Terminal 1 ansässigen Airlines findet dann im Bereich Z im München Airport Center statt. Die Gepäckausgabe für alle Flüge erfolgt im Terminal 2. Der Zugang zum medizinischen Zentrum des Airports im Bereich D des Terminals 1 ist weiterhin möglich. Mit dem Auto anreisenden Gästen stehen beim Terminal 2 die Parkhäuser P20 und P26 zur Verfügung.

+++Update 11:33 Uhr+++

In Fürstenfeldbruck geht es den Parksündern jetzt wieder verstärkt an den Kragen. Ab heute arbeitet die Verkehrsüberwachung nämlich wieder ganz normal. Wegen der Corona-Pandemie waren die Mitarbeiter in den letzten Wochen nur eingeschränkt im Einsatz und es wurden nur schwerwiegende Verstöße geahndet, sagt die Stadt. Mit der Öffnung der Geschäfte ändert sich das jetzt aber wieder.

+++Update 11:25 Uhr+++

Die Formel 1 will ihre wegen der Corona-Pandemie verschobene Saison mit einem Rennen in Österreich am 5. Juli starten. Das haben die verantwortlichen der Rennserie heute mitgetielt. Ziel seien 15 bis 18 Rennen mit einem Saisonfinale im Dezember in Abu Dhabi.

+++Update 10:30 Uhr+++

Bayerns Ministerpräsident Söder hat weitere Lockerungen der Beschränkungen in der Corona-Krise in Aussicht gestellt. So soll zum Beispiel nächste Woche entschieden werden, wann wieder mehr Breitensport erlaubt werden soll, so Söder in einem ARD-Interview. Er hält Lockerungen in der Gastronomie erst um Pfingsten herum für möglich.

+++Update 09:45 Uhr+++

Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf den Mietmarkt. Von Anfang März bis Mitte April gab es fast 40 Prozent weniger Annoncen für Mietwohnungen, zeigt eine Studie von Immobilienfachleuten. Aktuell beträgt das Minus noch 11 bis 15 Prozent. Wegen der Pandemie haben viele Mieter Umzüge aufgeschoben aus Unsicherheit um ihre Jobs oder Einkommen, so die Vermutung.

+++Update 08:05 Uhr+++

38 Prozent der Menschen in Deutschland bewegen sich wegen des Corona-Lockdowns deutlich weniger. Fast jeder Fünfte hat auch schon an Gewicht zugelegt. Das geht aus einer YouGov-Umfrage hervor. Es gibt aber auch positive Folgen: Seit Corona gibt es in vielen Familien mehr Zeit für gesunde Mahlzeiten. Es wird zum Beispiel mehr Brot selbst gebacken.

+++Update 07:00 Uhr+++

Italien lockert ab dem 4. Mai eine Reihe von Corona-Beschränkungen. Die Regierung erlaubt den Bürgern zum Beispiel wieder mehr Sport im Freien und mehr Bewegungsmöglichkeiten in der eigenen Region. Italien registrierte seit Februar mehr als 26.600 Corona-Tote und fast 200.000 Infizierte.

+++Update 06:22 Uhr+++

Verstöße gegen die Mundschutzpflicht können in Bayern bis zu 5.000 Euro kosten. Dies geht aus dem aktualisierten Bußgeldkatalog hervor. Demnach werden bei fehlendem Mund-Nase-Schutz in Bussen, Bahnen und Geschäften 150 Euro fällig. Wiederholungstäter können sogar 300 Euro zahlen müssen. Besonders teuer wird es aber für Ladenbesitzer, die nicht sicherstellen, dass ihr Personal eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt: Hierfür sieht Bußgeldkatalog eine Zahlung von 5.000 Euro vor.

+++Update 05:55 Uhr+++

Heute startet auch wieder der erste Schulbetrieb. Los geht es zunächst für die Schüler, bei denen ein Abschluss ansteht – also Abitur, Mittlere Reife, Qualifikation oder ein berufsbildender Abschluss. Zum Schulbeginn besucht Kultusminister Michael Piazolo am Vormittag das Lise-Meitner-Gymnasium in Unterhaching.

Der Unterricht startet aber nicht normal, sondern unter gewissen Schutzmaßnahmen. Die Schüler werden in kleine Klassen von 10 bis 15 Schüler aufgeteilt, damit die Abstandsregel von anderthalb Meter eingehalten werden kann. Dazu gibt es nur Einzeltische, Gruppenarbeiten sind nicht erlaubt und es gibt unterschiedliche Regeln für Schulweg, Pause und die Toilettengänge. Auch gibt es eine Anordnung, was die Schulen in Sachen Hygiene beachten müssen. Weil sie zur Risikogruppe gehören, müssen Lehrkräfte ab 60 Jahren auch nicht zur Schule. Sie dürfen den Unterricht aber – wenn sie wollen – freiwillig leiten, sagt Bayerns Kultusminister Piazolo. Abitur ist dann ab dem 20. Mai. Geplanter Schulstart für Schüler, die nächstes Jahr Prüfungen haben, ist weiter ab dem 11. Mai. Dafür muss aber weiter geschaut werden, wie sich die Corona-Situation entwickelt.

+++Update 05:03 Uhr+++

Fünf Wochen lang mussten in Bayern viele Geschäfte jenseits des Lebensmittelhandels geschlossen bleiben. Ab heute dürfen die meisten jetzt wieder aufmachen. Alle Läden bis 800 Quadratmeter Verkaufsfläche, zudem Buchläden, Fahrradgeschäfte und Autohäuser mit größerer Fläche dürfen wieder verkaufen, sofern sie ein Hygienekonzept vorlegen. Mit einem großen Massenansturm sei aber nicht zu rechnen, sagt Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags. Er verweist auf andere Bundesländern oder Österreich, wo das auch nicht passiert ist. Bernd Ohlmann, Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern erwartet eine gemischte Situation. Viele Kunden würden das Einkaufen als Befreiung empfinden –  manche seien aber immer noch im Krisenmodus. In Sachen Hygiene-Konzept appelliert er an die Einzelhändler und auch die Kunden, dass sie die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten. Denn nur wenn die Politik sieht, dass es funktionieren, dann werde sie auch eher wieder bereit sein, die größeren Geschäfte aufzumachen. Alle Kunden und ihre Kinder ab dem sechsten Geburtstag sowie das Personal müssen in den Läden einen Mund-Nase-Schutz tragen. Das kann allerdings auch mit einem Schal oder Tuch passieren. Viele Geschäfte werden für nicht ausgerüstete Kunden wohl Reserve-Masken bereithalten, glaubt Ohlmann, verpflichtet sind sie dazu aber nicht. Mehr zur Maskenpflicht findet ihr auch auf unserer Homepage.

Außerdem muss das Geschäft dafür sorgen, dass pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche nicht mehr als ein Kunde in den Laden kommt. Wenn möglich soll es getrennte Ein- und Ausgänge geben, Abstandsmarkierungen können Schlangen entzerren, Plexiglasscheiben Kunden und Kassierer trennen. Weitere Möglichkeiten sind Desinfektionsmittel oder durchgehend geöffnete Türen, damit niemand die Griffe anfassen muss. Kontrolliert werden die Maßnahmen von der Polizei oder auch vom Ordnungsamt. Wer sich nicht daran hält, der muss mit einer Geldbuße rechnen. Wie hoch sie sein wird, ist derzeit noch offen.

Pro Woche Schließung sind 1,1 Milliarden Euro Umsatz verloren gegangen, sagt der Bayerische Handelsverband. Das werden man nicht mehr aufholen können. Für viele gehe es jetzt ums Überleben.

+++Update 04:45 Uhr+++

Um Mitternacht ist in Bayern eine Maskenpflicht in Kraft getreten. Sie gilt für alle Bürger ab sechs Jahren im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen. Wer Mund und Nase nicht bedeckt, dem droht eine Strafe von 150 Euro. Außerdem dürfen Geschäfte bis 800 Quadratmeter, Autohäuser, Buchläden und Fahrradhändler wieder öffnen. Abschlussklassen dürfen wieder in die Schulen.

 

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Freitag – 24. April 2020

+++Update 17:03 Uhr+++

Am 27. April 2020 öffnen die Schulen in Bayern für die Abschlussklassen. Für die anderen Schülerinnen und Schüler bleibt vorläufig das „Lernen zu Hause“ von zentraler Bedeutung. Laut dem Kultusministerium gibt es jetzt aber eine schnelle Lösung für all diejenigen Schüler, die nicht selbst über ein geeignetes digitales Endgerät verfügen. So sollen Schulen jetzt mit Fördermitteln des Freistaats oder des Bundes Laptops oder Tablets besorgen und diese einfach an die Schüler ausleihen. „Das ist eine pragmatische und einfache Regelung, die dafür sorgt, dass Kinder und Jugendliche auch beim „Lernen zuhause“ möglichst faire Bildungschancen haben“, so Kultusminister Michael Piazolo. Wie lange es dauert, bis Schüler auch wirklich einen Laptop oder ein Tablet zuhause haben, steht auf einer anderen Seite geschrieben.

+++Update 15:35 Uhr+++

Nach Volkswagen und Daimler plant nun auch BMW die Wiederaufnahme seiner Produktion. Vom kommenden Montag an bsollen die Motoren- und Automobilwerke in Deutschland, Großbritannien sowie in den USA, Mexiko und Südafrika nach und nach wieder starten. Das teilte BMW heute mit.

+++Update 15:32 Uhr+++

Firmen mit Gründungsdatum nach dem 11. März 2020 erhalten vom Freistaat keine Corona-Soforthilfen. Das gelte auch für Menschen, die sich nach diesem Datum selbstständig gemacht haben, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Bei frisch gegründeten Firmen gehe es nicht um die Sicherung der «gefährdeten wirtschaftlichen Existenz», sondern um deren Aufbau und der Etablierung am Markt. Somit könnten diese nicht glaubhaft machen, dass Einnahmen vor allem wegen der Corona-Krise fehlten. Betroffenen bleibt demnach nur die Möglichkeit, Hartz IV zu beantragen: «Damit können Lebensunterhalt und Unterkunft in der Krise trotz Verdienstausfall gesichert werden.»

+++Update 15:30 Uhr+++

Am Montag, den 27. April wird der Schulbetrieb schön langsam wieder aufgenommen. Den Anfang machen die Abschlussklassen der weiterführenden Schulen. Damit die Schüler zu den Schulen kommen, wird der MVV-Regionalbusverkehr im Landkreis Starnberg wieder auf den normalen Fahrplan hochgefahren. Allerdings gibt es ein paar Einschränkungen. Genauere Infos findet Ihr hier.

+++Update 15:16 Uhr+++

Der bayerische Verfassungsgerichtshof hat die im Freistaat geltenden Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Krise erneut bestätigt. «Wegen der überragenden Bedeutung von Leben und Gesundheit der möglicherweise Gefährdeten überwiegen die Gründe gegen das Außerkraftsetzen der angegriffenen Verordnung», teilte der Gerichtshof am Freitag in München mit (Az.: Vf. 29-VII-20).

Ein Antragsteller hatte demnach am Dienstag eine sogenannte Popularklage erhoben, um die Regelungen für verfassungswidrig und nichtig erklären zu lassen. Zugleich wollte er eine einstweilige Anordnung erreichen, dass die Vorschriften sofort außer Vollzug gesetzt werden. Er argumentiert den Angaben zufolge damit, dass die zwischenzeitlich bis 3. Mai verlängerten Ausgangsbeschränkungen zu unbestimmt seien und in unverhältnismäßiger Weise in Freiheitsrechte der Bürger eingriffen, die die bayerische Verfassung garantiere.

Der Verfassungsgerichtshof wägte laut Mitteilung ab, was passieren könnte, wenn man die Regeln wie das Verlassen der Wohnung nur mit triftigem Grund beibehält beziehungsweise diese lockert. Zwar wiegen etwa die «tiefgreifenden Grundrechtseingriffe» für viele unmittelbar Betroffene schwer, räumte der Gerichtshof ein. Bei Lockerungen allerdings «würde die Gefahr der Ansteckung mit dem Virus, der Erkrankung vieler Personen, einer Überlastung des Gesundheitssystems und schlimmstenfalls des Todes von Menschen erhöht».

Die Juristen beziehen sich in den Erläuterungen auch auf eine frühere Entscheidung des Gerichtshofs und gleichlautende Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts sowie die Risikoeinschätzung des Robert Koch-Instituts. «Ziel müsse es sein, die weitere Ausbreitung des Virus so weit wie möglich zu verzögern», hieß es.

Sollten die «gravierenden Grundrechtseinschränkungen» auch künftig aufrechterhalten werden, müsse die Verhältnismäßigkeit gepüft werden. So sei zu untersuchen, «ob es angesichts neuer Erkenntnisse etwa zu den Verbreitungswegen des Virus oder zur Gefahr einer Überlastung des Gesundheitssystems verantwortet werden kann, Einschränkungen – gegebenenfalls unter Auflagen – (weiter) zu lockern.»

+++Update 15:11 Uhr+++

Das Klinikum Landsberg lockert die Besuchsregeln für frischgebackene Väter. Die dürfen aktuell nur bei der Geburt im Kreißsaal danach dabei sein, doch danach Frau und Kind nicht besuchen. Doch im Rahmen der zuständigen Verordnung, lässt das Klinikum Landsberg ab Montag frisch gebackene Väter dann auch wieder auf die Wöchnerinnenstation zu Besuch kommen. Allerdings nur mit Atemmaske.

+++Update 13:44 Uhr+++

Frühe Studiendaten zur Therapie der Lungenkrankheit Covid-19 mit dem Medikament Remdesivir haben für Wirbel gesorgt. Die Wirkung des ursprünglich gegen Ebola entwickelten US-Präparats wird derzeit weltweit untersucht. Kurzzeitig führten Medienberichte zu Aufruhr, nach denen das Mittel keinen Erfolg brachte. Hersteller wie Mediziner warnen nun vor voreiligen Schlüssen. Das Medikament habe bei Patienten in der München Klinik Schwabing erste Erfolge gebracht, sagte Clemens Wendtner, Chefarzt der dortigen Klinik für Infektiologie.

Nach zurückhaltenden Schätzungen habe die Hälfte seiner Patienten profitiert, sagte Wendtner. Es sehe danach aus, dass schwer Erkrankte früher von den Beatmungsmaschinen genommen werden könnten. Am Donnerstag kam es zu einer überraschenden Veröffentlichung, nach der eine chinesische Studie mit Remdesivir enttäuschende Ergebnisse gebracht haben soll. Medien beriefen sich auf ein auf der Seite der Weltgesundheitsorganisation WHO veröffentlichtes Dokument – das aber rasch wieder entfernt wurde.

Die US-Herstellerfirma Gilead Sciences wies die Berichte zurück. Es habe keine Genehmigung zur Veröffentlichung gegeben. Die Studie sei aufgrund geringer Beteiligung vorzeitig abgebrochen worden, daher seien keine statistisch aussagekräftigen Schlussfolgerungen möglich. «Insofern sind die Studienergebnisse nicht schlüssig, obwohl Trends in den Daten einen potenziellen Nutzen für Remdesivir nahe legen, insbesondere bei Patienten, die früh in der Krankheit behandelt werden.» Ergebnisse weltweiter Studien erwarte man Ende Mai.

+++Update 13:18 Uhr+++

Trotz der andauernden Corona-Krise sollen ab dem 4. Mai öffentliche Gottesdienste in Bayern wieder unter strengen Auflagen erlaubt werden. Es gelte nach wie vor Vorsicht und Umsicht: Aus Begegnungen des Glaubens sollten keine neuen Infektionen entstehen, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Freitag am Rande einer Landtagssitzung in München. Es sei aber wichtig, das Grundrecht der Religionsausübung wieder zu ermöglichen. Zu den Auflagen gehören Hygiene-Konzepte, das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und Mindestabstände von zwei Metern zwischen den Gottesdienstbesuchern. Die Lockerungen sollen für alle Glaubensgemeinschaften gelten.

+++Update 13:17 Uhr+++

Der sogenannte Bayern-Fonds zum Schutz von Unternehmen in finanzieller Schieflage wegen der Corona-Krise ist beschlossene Sache. Der Landtag stimmte am Freitag mehrheitlich für den Antrag. Anders als in der ersten Fassung des Gesetzentwurfs soll der Fonds nun aber doch auch einer Kontrolle des Landtags unterliegen. Zur parlamentarischen Begleitung soll ein neues Gremium mit zwölf Landtagsabgeordneten bestellt werden. Der 20 Milliarden Euro schwere Bayern-Fonds soll die Wirtschaft bei Bedarf unterstützen. Er ist neben den finanziellen Soforthilfen und Kreditbürgschaften eine wichtige Säule im bislang 60 Milliarden Euro umfassenden Corona-Rettungsschirm des Freistaats.

+++Update 13:15 Uhr+++

Das DFB-Pokalfinale kann aufgrund der Corona-Krise nicht wie geplant am 23. Mai im Berliner Olympiastadion stattfinden. Wie der Deutsche Fußball-Bund am Freitag nach einer Videokonferenz des Präsidiums mitteilte, bleibt der Wettbewerb aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf unbestimmte Zeit ausgesetzt und der Endspieltermin offen. Im Wettbewerb stehen zuvor noch die Halbfinals mit den Partien FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt und 1. FC Saarbrücken gegen Bayer 04 Leverkusen an. Auch für diese beiden Begegnungen gibt es zunächst noch keine Termine.

+++Update 13:07 Uhr+++

Nicht nur kleinere Geschäfte dürfen ab Montag wieder öffnen, sondern auch Rathäuser. Die Stadt Starnberg wird daher ihr Rathaus ab Montag für den Parteienverkehr öffnen. Sie bittet aber darum, weiterhin so viele Anliegen wie möglich per Telefon oder E-Mail zu klären. Sollte es ein persönliches Treffen mit einem Mitarbeiter brauchen, soll vorab ein Termin ausgemacht werden. Und die Treffen finden dann nicht im Rathaus, sondern in der Schlossberghalle statt, wo man genügend Abstand zueinander einhalten kann.

+++Update 12:42 Uhr+++

Eigentlich startet im Mai die Freibad-Saison. Wegen der Corona-Pandemie sind öffentliche Bäder derzeit geschlossen und wann sich das ändern wird, ist noch nicht abzusehen. Das müsse in Abstimmung mit den Experten aus den medizinischen und infektiologischen Fachbereichen entschieden werden, teilte das bayerische Gesundheitsministerium in München auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Auch Ferienanlagen und Hotels können ihre Pools vorerst nicht öffnen.

Wer trotzdem nach Erfrischung lechzt, dem bleibt nur der Sprung in den Fluss oder den See. Sport und Bewegung an der frischen Luft sei erlaubt, sagte die Ministeriumssprecherin. Die Ansteckungsgefahr in natürlichen Gewässern ist nach Ansicht der Experten zudem gering, auch weil die Konzentration potenziell infektiöser Viruspartikel durch die Verdünnung im Wasser abnimmt.

+++Update 10:51 Uhr+++

Die meisten Betriebe im bayerischen Gastgewerbe haben Kurzarbeit beantragt. Einer Umfrage des Branchenverbands Dehoga unter seinen Mitgliedern zufolge liegt der Anteil der betroffenen Betriebe bei 80 Prozent. Gut 60 Prozent der mehr als 3.000 Teilnehmer gaben an, ihren Betrieb wegen der Corona-Pandemie komplett geschlossen zu haben. Auf die Frage, ob sie einen früheren Termin mit dem Risiko einer erneuten Schließung oder einen späteren Termin mit höherer Sicherheit bevorzugen würden, sprachen sich fast zwei Drittel für den späteren Zeitpunkt aus. Ein Großteil der Betriebe hat zudem finanzielle Hilfen vom Staat erhalten oder beantragt. Allerdings sagen 87 Prozent, dass die Hilfen von Bund und Land nicht ausreichen werden.

+++Update 09:40 Uhr+++

Mehr Corona-Hilfen in Bayern – um die zu verabschieden kommt gleich ab 10 Uhr der Bayerische Landtag zusammen. Die Abgeordneten stimmen über den zweiten Nachtragshaushalt und damit über eine Neuverschuldung von zehn Milliarden Euro ab. Der vor einem knappen Monat freigegebene Milliarden-Hilfsschirm reicht nicht aus. Die Opposition hat an der Haushaltsführung fehlende Transparenz kritisiert.

+++Update 09:14 Uhr+++

Reihenweise fallen ja Veranstaltungen dem Corona zum Opfer. Großveranstaltungen generell – und auch bei anderen wird überlegt, ob man sie nicht vorsichtshalber schon streicht. An den Freisinger Gartentagen will man noch weiter festhalten, heißt es in der Süddeutschen Zeitung. Sie werden aber in diesem Jahr in abgespeckter Version abgehalten und von Mai auf September oder Oktober verschoben.

+++Update 08:01 Uhr+++

Gesucht wird ja auch weiter nach einem Impfstoff. Ärztepräsident Reinhardt fordert, schon frühzeitig zu planen, wie ein Corona-Impfstoff vergeben werden kann. Er erklärte den „Funke-Zeitungen“, es sei notwendig, schon jetzt geeignete Konzepte für eine gestaffelte Verteilung zu entwickeln. In seinen Augen müssten als erstes die Beschäftigten im Gesundheitswesen geschützt werden.

+++Update 07:05 Uhr+++

In ganz Bayern ist es ab Montag Pflicht, in allen Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Viele fragen sich, wo man bei sich vor Ort an eine Maske rankommt oder kaufen kann. In Hallbergmoos im Landkreis Freising hat sich die Gemeinde deshalb was einfallen lassen, damit zum Start jeder welche hat. Jeder Haushalt bekommt morgen am Samstag zwei OP-Masken in den Briefkasten gelegt. Sollten mehr als zwei Personen im Haushalt leben, dann könnten auch noch Masken ab Montag bei der Gemeinde nachgeordert werden. Außerdem sollen bald auch noch waschbare Baumwollmasken verteilt werden. Für die Einzelhändler in der Gemeinde gibt es ein Starterpaket mit 100 Masken. Dafür müssen sich die Betriebe an die Gemeinde wenden.

+++Update 06:21 Uhr+++

Der Ebola-Wirkstoff Remdesivir ist in einer Studie als Wirkstoff gegen das Corona-Virus offenbar durchgefallen. Das berichtet die „Financial Times“ und beruft sich auf ein versehentlich veröffentlichtes Dokument der Weltgesundheitsorganisation. Demnach haben 158 Patienten das Medikament bekommen, allerdings hat sich weder ihr Zustand verbessert noch hat sich der Krankheitserreger in ihrem Blut verringert. Redemsivir wird unter anderem auch am Schwabinger Klinikum und Rechts der Isar in München getestet.

+++Update 06:10 Uhr+++

Trotz der Corona-Einschränkungen sollen viele Menschen in Bayern weiter für ein besseres Klima demonstrieren. Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future ruft auch heute wieder zu alternativen Protesten unter Einhaltung der Kontaktbeschränkungen auf. Bis zu 12 Teilnehmer sind ja aktuell erlaubt, bei einem Mindestabstand von 1,5 Meter. Und daran halten sich dann auch die Hauptverantwortlichen der Münchener Bewegung, wenn sie um 9 Uhr eine Aktion am Marienplatz starten. Und daran kann man sich dann virtuell im Netz beteiligen – und zwar hier….

+++Update 05:44 Uhr+++

Die EU-Staaten haben sich auf ihrem Video-Gipfel auf einen Wiederaufbaufonds geeinigt, um die Corona-Krise wirtschaftlich aufzufangen. Die EU-Kommission soll bis Mai einen konkreten Vorschlag vorlegen. Offenbar sind dafür bis zu 1,5 Billionen Euro im Gespräch. Der Gipfel bestätigte außerdem das Hilfspaket für Kurzarbeiter, Unternehmer und verschuldete Staaten. Das hatten die Finanzminister vor zwei Wochen bereits ausgehandelt. Es umfasst mehr als 500 Milliarden Euro.

+++Update 05:21 Uhr+++

Die Rückholaktion der Bundesregierung für wegen der Corona-Pandemie gestrandete Urlauber ist so gut wie beendet. Am Abend ist der vorerst letzte Flug mit 300 Menschen an Bord aus dem südafrikanischen Kapstadt gestartet. Jetzt werden nur noch einzelne Reisende zurück geholt. Außenminister Maas hatte die Luftbrücke am 17. März gestartet, weil viele Länder kurzfristig Grenzen geschlossen haben.

 

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Donnerstag – 23. April 2020

+++Update 17:35 Uhr+++

Nach der Plenarsitzung am Montag kommt der Landtag morgen schon zum zweiten Mal in dieser Woche zusammen. Wie zum Wochenauftakt steht auch bei der anstehenden Sitzung die Bewältigung der Corona-Krise im Mittelpunkt. Geplant ist unter anderem die abschließende Lesung und Abstimmung über den zweiten Nachtragshaushalt mit einer Neuverschuldung von zehn Milliarden Euro. Dieser ist notwendig, weil die bereits vor knapp einem Monat freigegeben Kreditermächtigungen von zehn Milliarden Euro für den Corona-Hilfsschirm des Freistaates nicht ausreichen.

+++Update 15:19 Uhr+++

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert will sich nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga weiter nicht an Spekulationen über einen konkreten möglichen Fortsetzungstermin der Bundesliga beteiligen. „Wann dieser Zeitpunkt sein wird, darüber gab es einige Aussagen und viele Spekulationen. Für uns bleibt entscheidend, was die politisch Verantwortlichen beschließen“, sagte Seifert. „Deshalb liegt es nicht an uns, einen Starttermin zu beschließen. Wenn es Tag X ist, werden wir bereit sein.“

+++Update 14:55 Uhr+++

In der Stadt München sind heute 79 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit steigt die Zahl auf 5411 Fälle. Davon sind 3858 Menschen wieder genesen.

+++Update 12:18 Uhr+++

Wegen der erhöhten Nachfrage öffnet der Wertsthoffhof in Gräfelfing im Landkreis München zusätzlich noch am Mittwochnachmittag von 13 bis 15 Uhr. Außerdem dürfen nun fünf anstatt vier Autos gleichzeitig auf den Hof fahren. Man solle sich trotzdem weiterhin auf Wartezeiten einstellen. Auch hier gilt die Maskenpflicht.

+++Update 10:10 Uhr+++

Die Regierungschefs von Bayern und Baden-Württemberg, Markus Söder und Winfried Kretschmann beraten heute Mittag in Ulm über die Corona-Krise. Bei dem Arbeitsessen im Rathaus solle es um die nächsten Schritte gehen, hieß es vom baden-württembergischen Staatsministerium. Im Anschluss gegen 13 Uhr wollen beide zusammen eine Pressekonferenz geben. Söder hatte sich bei seiner Regierungserklärung Anfang der Woche für eine Zusammenarbeit der Länder ausgesprochen, weil es hier eine ähnliche Entwicklung gebe. Beide Länder starten am kommenden Montag mit einer Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen. Geschäfte bis 800 Quadratmetern Verkaufsfläche öffnen bei uns ja erst am Montag – in Baden-Württemberg sind sie schon jetzt offen.

+++Update 09:45 Uhr+++

Merkel hat auch kritisiert, wie einzelne Bundesländer mit der der Öffnung der Beschränkungen umgehen. Die Umsetzung der Beschlüsse von Bund und Ländern aus der vergangenen Woche wirke auf sie „in Teilen sehr forsch, um nicht zu sagen zu forsch“. Welche Länder sie meinte, sagte Merkel nicht.

+++Update 09:25 Uhr+++

In ihrer Regierungserklärung in der Corona-Krise im Bundestag hat Bundeskanzlerin Merkel gerade nochmal betont, dass wir in der Corona-Pandemie noch ganz am Anfang stehen. Sie wies nochmal darauf hin, dass die Zahlen aktuell vielversprechend sind. Sie sind aber auch trügerisch oder extrem zerbrechlich. Man müsse weiter große Disziplin und Ausdauer haben, sagt Merkel.

+++Update 08:44 Uhr+++

Die Deutsche Fußball-Liga will heute darüber informieren, wie der Spielbetrieb in der 1. Und 2. Liga wiederaufgenommen werden kann. Klar ist: Es muss strenge Hygieneregeln geben und Spieler und Trainer müssen umfassend getestet werden. Wann genau es wieder losgehen kann, hängt von Politik und Gesundheitsexperten ab. Da muss die DFL erstmal abwarten, was bei der nächsten Konferenz der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Merkel am 30. April rauskommt. Der 9. Mai steht aber aktuell im Raum.

+++Update 08:02 Uhr+++

Wie geht es in der Corona-Krise weiter? Das ist heute Thema bei einer Regierungserklärung gleich ab 9 Uhr von Kanzlerin Merkel. Hinterher ist eine Bundestagsdebatte geplant. Umstritten ist vor allem die Frage, wann es weitere Lockerungen der Einschränkungen geben kann – und wie die auch aussehen könnten.

+++Update 07:58 Uhr+++

Bei der Ausbreitung des Coronavirus könnte Westeuropa über den Berg sein. Das schätzt die Weltgesundheitsorganisation. Sie spricht von einer stabilen Lage oder einem absteigenden Trend – Entwarnung will die WHO aber nicht geben. Es sei weiterhin Vorsicht geboten, denn Epidemien könnten leicht wieder aufflammen. Deshalb sei es wichtig, Infektionen früh zu entdecken und Infizierte zu isolieren, so die WHO.

+++Update 07:48 Uhr+++

Die Zustimmung für die Corona-Maßnahmen sinkt. Das hat eine Infratest-Umfrage im Auftrag des Instituts für Wirtschaftsforschung ergeben. Ende März haben die Kontaktbeschränkungen noch 87 Prozent der Befragten befürwortet – jetzt sind es nur noch rund drei Viertel. Das berichten die Funke-Zeitungen.

+++Update 07:25 Uhr+++

Bundesaußenminister Maas hält Urlaub im Ausland auf absehbare Zeit für unmöglich. Er sagte in der ARD, es gebe keinen einzigen Hinweis, dass die Reisewarnung aufgehoben werden könnte. Österreichs Kanzler Kurz sieht das anders: Er sagte, beide Länder seien bei der Eindämmung des Coronavirus auf einem guten Weg. Das sei die Voraussetzung für ein Wiederaufleben des Tourismus.

+++Update 07:14 Uhr+++

Auf den Online Kanälen der Münchner LeseLounge findet aktuell ja eine außergewöhnliche Aktion statt. Seit dem 1. April gibt es via Livestream viele lustige, spannende und abenteuerliche Lesungen – und zwar täglich 12 Stunden lang von 8 bis 8. Heute am Welttag des Buches beteiligen sich dann auch viele Prominente an der Aktion, wie: Comedian Michael Mittermeier, Schauspielerin Anja Kling, Moderator Alexander Mazza oder auch Dietmar Wunder, die Synchonstimme von James Bond-Darsteller Daniel Craig.

www.LeseLounge-Wohnzimmer.de

+++Update 06:47 Uhr+++

In der Corona-Krise ist nun auch ein weiteres Highlight im Münchener Veranstaltungskalender gestrichen worden. Das „Streetlife Festival“, das am Pfingstwochenende wieder bis zu 300.000 Besucher angelockt hätte, wurde jetzt offiziell abgesagt. Auch für das Freisinger Volksfest sieht es schlecht aus. Das ist für Anfang September geplant. Noch prüfe man alles und werde nächste Woche dann eine Entscheidung verkünden, so Freisings OB Eschenbacher in der Süddeutschen Zeitung.

+++Update 06:01 Uhr+++

Der Bayerische Hotel- und Gaststätten-Verband freut sich über die Entscheidung, die in der Nacht getroffen wurde. Das sei ein wichtiger Etappensieg, ab dem 1. Juli die Mehrwertsteuer in der Gastronomie auf Speisen ein Jahr lang auf 7 Prozent zu senken, so der DEHOGA in einer Mitteilung. Man hätte dafür gekämpft und das habe sich gelohnt. Der Kampf geht aber weiter, schreibt der Verband. Das Ziel sei, die Mehrwertsteuer unbefristet zu senken. Auch CSU-Chef Söder hätte sich gewünscht, dass die Gastronomie länger als ein Jahr bei der Mehrwertsteuer entlastet worden wäre. „Wir wollten mehr, aber das ist ein Anfang“, schrieb er auf seiner Twitter-Seite.

+++Update 05:50 Uhr+++

Die Spitzen von Union und SPD haben sich auf weitere milliardenschwere Corona-Hilfen geeinigt. Unter anderem soll das Kurzarbeitergeld erhöht werden. Es soll um bis zu 20 Prozent gestaffelt steigen – auf bis zu 80 Prozent des Lohns beziehungsweise 87 Prozent bei Arbeitnehmern mit Kindern.

Und auch die Gastronomie soll entlastet werden. Die GroKo will die Mehrwertsteuer auf Speisen, die im Lokal verzehrt werden, ab dem 1. Juli senken – von jetzt 19 auf sieben Prozent. Außerdem sollen auch bedürftige Schüler einen Zuschuss von 150 Euro bekommen. Das Geld ist dafür gedacht, dass sie sich Laptops oder Tablets für den digitalen Unterricht leisten können.

+++Update 05:21 Uhr+++

Ab Montag gilt ins ganz Bayern eine Maskenpflicht. Die Pflicht, sich Schals oder Tücher vor das Gesicht zu binden, sei „lächerlich“ – das sagte Ärztepräsident Montgomery der Rheinischen Post. Er hält auch nichts von der Maskenpflicht, da sich die Menschen dann sicher fühlen und den Mindestabstand vergessen.

 

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Mittwoch – 22. April 2020

+++Update 17:50 Uhr+++

In der chinesischen Stadt Wuhan häufen sich die Fälle von Covid-19 Patienten, die nach überstandender Erkrankung wieder positiv auf das Virus getestet werden. Das berichtet die Bild-Zeitung. Diese Patienten würden zwar keine Krankheitssymptome zeigen, könnten das Virus aber womöglich wieder weitergeben. Nach Angaben der Ärzte seien die Menschen teilweise 70 Tage nach ihrer Genesung positiv getestet worden. Sie müssen nun wieder in Quarantäne.

+++Update 16:23 Uhr+++

Im Landkreis Dachau sind elf weitere Fälle des Corona-Virus gemeldet worden. Damit haben sich insgesamt 814 Menschen mit dem Virus angesteckt. 558 Personen sind aber bereits wieder gesund.

+++Update 16:03 Uhr+++

Ab dem 18. Mai will die S-Bahn München wieder im Regelbetrieb laufen. Das teilte Verkehrsministerin Schreyer heute mit. Um die Möglichkeit des Mindestabstandes zu bewahren sollen in den Außenästen fünfzig Regionalbusse zur Verstärkung der Schülerbeförderung unterwegs sein. Ab dem kommenden Montag ist ein Mund-Nasen-Schutz außerdem Pflicht.

+++Update 14:46 Uhr+++

In München sind heute 69 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit steigt die Zahl auf 5332 – davon sind aber 3650 Menschen bereits wieder genesen.

+++Update 14:25 Uhr+++

In Deutschland soll es bundesweit eine Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus geben. Am Mittwoch kündigte auch Bremen als letztes Bundesland eine Plicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an: Sie solle am Freitag beschlossen werden und ab Montag für den Nahverkehr und das Einkaufen gelten, teilte ein Sprecher der Landesregierung mit.

+++Update 11:55 Uhr+++

Zum ersten Mal darf in Deutschland ein möglicher Corona-Impfstoff getestet werden. Das Paul-Ehrlich-Institut hat eine klinische Prüfung zugelassen. Somit kann das Mainzer Unternehmen Biontech jetzt seinen Wirkstoff an gesunden Freiwilligen testen. Es handelt sich um ein neuartiges Mittel, dafür sorgen soll, dass der menschliche Körper Antikörper bildet.

+++Update 11:00 Uhr+++

Nächste Woche startet wieder der erste Schulbetrieb – und zwar für die Abschlussklassen. Aber nicht normal, sondern unter gewissen Schutzmaßnahmen. Bayerns Kultusminister Piazolo hat gerade auf einer Pressekonferenz erneut die Regeln erklärt. Die Schüler werden in kleine Klassen von 10 bis 15 Schüler aufgeteilt, damit die Abstandsregel von anderthalb Meter eingehalten werden kann. Dazu gibt es nur Einzeltische, Gruppenarbeiten sind nicht erlaubt und es gibt unterschiedliche Regeln für Schulweg, Pause und die Toilettegänge. Auch gibt es eine Anordnung, was die Schulen in Sachen Hygiene beachten müssen.

Weil sie zur Riskiogruppe gehören, müssen Lehrkräfte ab 60 Jahren auch nicht zur Schule. Sie dürfen den Unterricht aber – wenn sie wollen – freiwillig leiten, sagt Piazolo. Abitur ist dann ab dem 20. Mai. Geplanter Schulstart für Schüler, die nächstes Jahr Prüfungen haben, ist weiter ab dem 11. Mai. Dafür muss aber weiter geschaut werden, wie sich die Corona-Situation entwickelt, sagt Piazolo.

+++Update 10:06 Uhr+++

Die Technische Universität München (TUM) testet Ohrensensoren zur Bekämpfung der Lungenkrankheit Covid-19. Die Hightech-Geräte sollen rund um die Uhr Biowerte von Erkrankten messen, die zu Hause in Quarantäne sind. «Ziel der Studie ist, herauszufinden, ob eine besonders zeitnahe Behandlung bei schlechter werdenden Werten Überlebenschancen verbessern und Intensivstationen entlasten kann. Der Sensor, der wie ein Hörgerät getragen wird, soll unter anderem die Körpertemperatur, die Sauerstoffsättigung des Blutes, Atemfrequenz und Puls messen und so eine Verschlechterung frühzeitig über eine Bluetooth-Funkverbindung an eine «Einsatzzentrale» melden.

Die Erkrankung nach einer Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 lasse sich grob in zwei Phasen einteilen: Während der ersten Phase sind auftretende Symptome weniger ausgeprägt, die Infizierten können meist zu Hause bleiben. In der zweiten Phase kommt es bei einem schweren Verlauf jedoch zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands mit zum Teil schweren Lungenentzündungen.

+++Update 09:13 Uhr+++

Der Idee einer Verlängerung des Oktoberfests im kommenden Jahr will sich Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter nicht verschließen. Man werde sehen, was es im nächsten Jahr für Möglichkeiten geben kann, sagte der SPD-Politiker den Kollegen vom Münchner Merkur. Er wisse aber auch, dass beispielsweise die Bedienungen, die Sanitäter, Polizei und Sicherheitskräfte am Ende der 16 Tage Wiesnzeit schon ziemlich geschlaucht seien. Eine Verlängerung sei für die Beschäftigten und Anwohner nur schwer zu verkraften, so Reiter. Gestern wurde ja das Wiesn-Aus für dieses Jahr bekannt. Üblicherweise dauerte sie immer 16 Tage.

+++Update 08:20 Uhr+++

Auch daran könnte Corona beteiligt sein: Immer mehr Frauen werden offenbar Opfer von häuslicher Gewalt. Beim deutschlandweiten Hilfetelefon haben in der vergangenen Woche 17 Prozent mehr Frauen angerufen als noch vor zwei Wochen. Bis dahin sei die Zahl der Anrufe vergleichbar zum Vorjahr gewesen. Zu Beginn der Ausgangsbeschränkungen hatten Experten und Politiker vor einer Zunahme von häuslicher Gewalt und Missbrauch gewarnt.

+++Update 07:55 Uhr+++

Nationalspieler Thomas Müller würde für eine Fortsetzung der Fußball-Saison auch für einen längeren Zeitraum in Quarantäne gehen. Es sei völlig klar, dass der Fußball sich nahezu allen Regeln unterwerfen würde, die nötig sind, um zu spielen, sagte der Angreifer des FC Bayern München der «Sport Bild». Die Gewerkschaft der Polizei zweifelt dagegen am Sinn einer Bundesliga-Fortsetzung während der Corona-Krise. Morgen berät die Deutsche Fußball Liga wieder, ob der Spielbetrieb wiederaufgenommen werden kann. Als Termin steht der 9. Mai im Raum.

+++Update 07:20 Uhr+++

In Rosenheim gilt schon ab heute eine Maskenpflicht. Wer ein Geschäft besucht oder den Nahverkehr nutzt, muss in Stadt und Landkreis Mund und Nase verhüllen. Ab morgen soll es auch im niederbayerischen Straubing eine Maskenpflicht geben. In ganz Bayern startet die Pflicht dann am Montag.

+++Update 07:08 Uhr+++

Die Münchner Feuerwehr warnt davor, Masken mit Drahtbügel in der Mikrowelle zu reinigen. Durch das Metall könnten in der Mikrowelle Funken entstehen, die sowohl Maske als auch das Gerät in Brand stecken könnten. Die Brandhelfer mussten nach eigenen Angaben bereits mehrfach wegen derartiger Brände ausrücken. Laut Feuerwehr reicht es aus, die Masken zu bügeln oder bei 60 Grad zu waschen.

+++Update 06:12 Uhr+++

Und noch gute Nachrichten von der Münchner Tafel: Lange wurde gebangt – aber jetzt konnte die Hilfsorganisation endlich 100.000 OP-Masken am Flughafen München in Empfang nehmen. Sie wurden von der Stiftung „Sternenstaub“ gespendet und werden nun an der zentralen Ausgabestelle am Westtor der Großmarkthalle an Tafelgäste ausgehändigt.

+++Update 05:50 Uhr+++

Bundesverkehrsminister Scheuer wagt einen Vorstoß, um medizinisches Personal besser zu schützen. Der Bund will Mitarbeitern in Kliniken, Pflegestationen und Corona-Testlaboren einen Mietwagen für den Weg zur Arbeit finanzieren. Man wolle schnell und unbürokratisch unterstützen, sagte Scheuer den Zeitungen der Funke Gruppe. Kosten darf der Leihwagen bis 400 Euro im Monat – am kommenden Montag soll das Förderprogramm starten.

+++Update 05:17 Uhr+++

Ab Montag gilt bei uns ja eine Maskenpflicht. Patientenschützer fordern dabei Unterstützung.  Es sei unverantwortlich, die Bürger bei der Frage im Stich zu lassen, wie sie sich eine Maske besoorgen. Das sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz. Er appellierte an Bundesgesundheitsminister Spahn, dies gesetzlich zu regeln. Aktuell gilt in 10 Bundesländern eine Maskenpflicht oder soll eingeführt werden.

 

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Dienstag – 21. April 2020

 

+++Update 16:17 Uhr+++

Die Maskenpflicht in Bayern ist beschlossene Sache: Ab dem kommenden Montag müssen Erwachsene und Kinder ab dem siebten Lebensjahr in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr Mund und Nase bedecken, wie das Kabinett am Dienstag in München beschlossen hat. Das kann mit einer Maske oder auch nur mit einem Schal oder Halstuch erfolgen. Wer dagegen verstößt, muss zahlen. Ziel ist es, die Ansteckungszahlen mit dem Coronavirus weiter zu reduzieren.

Wer ab Montag ohne Maske oder ähnlichem mit Bus und Bahn oder in Geschäften unterwegs ist, muss nach Angaben von Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) mit einem Bußgeld rechnen. Wie hoch die Strafe sein wird, steht allerdings noch nicht fest. Es werde vom Innenministerium in den kommenden Tagen in den Corona-Bußgeldkatalog eingearbeitet, sagte Herrmann.

Sowohl Polizei als auch das Personal in Bussen und Bahnen sollen dann die Einhaltung der Maskenpflicht kontrollieren, sagte der Chef der Staatskanzlei. Dies werde ähnlich erfolgen, wie schon die Kontrollen der bisherigen Maßnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie.

 

+++Update 15:42 Uhr+++

Maisachs erster Bürgermeister Hans Seidl und sein Stellvertreter, Volksfestreferent Roland Müller, haben die Absage der diesjährigen Maisacher Festwoche aufgrund der Corona-Pandemie und der damit geltenden Veranstaltungsbeschränkungen bekannt gegeben. Die Maisacher Festwoche war vom 21. bis 30. August geplant.  Seidl und Müller bedanken sich beim Festwirt Jochen Mörz, bei der Maisacher Brauerei unter der Leitung von Michael Schweinberger, bei allen Schaustellern, Musikkapellen und Vereinen sowie bei den treuen Gästen aus der Gemeinde und dem Umland, die alle immer zum Gelingen der Festwoche beitragen und die Organisatoren durch die Jahre begleitet haben. „Wir sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam 2021 wieder feiern können“, so die beiden Verantwortlichen.

+++Update 15:11 Uhr+++

Die Spielzeiten in der 1. und 2. Handball-Bundesliga sind wegen der Coronavirus-Pandemie abgebrochen worden. Das haben die 36 Clubs am Dienstag mit großer Mehrheit beschlossen. Zum deutschen Meister wurde der THW Kiel erklärt.

Und das hat tatsächlich einen positiven Effekt für unsere Region. Denn die erste Mannschaft der Handballer des TuS Fürstenfeldbruck ist somit in die 2. Bundesliga aufgestiegen.

+++Update 14:32 Uhr+++

Die Menschen in Deutschland können nach Einschätzung von Bundesaußenminister Heiko Maas in der Corona-Krise nicht auf einen normalen Sommerurlaub ohne Einschränkungen hoffen. Entwicklungsminister Gerd Müller hält aber Reisen auch außerhalb Deutschlands für möglich. Der Reiseverband DRV warnte vor einem „pauschalen Abgesang“ auf den Sommerurlaub. Maas sagte nach einer Videokonferenz mit seinen Kollegen aus Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Liechtenstein: „Eine normale Urlaubssaison mit vollen Strandbars und vollen Berghütten wird es diesen Sommer nicht geben können. Das wäre nicht zu verantworten“.

+++Update 14:12 Uhr+++

Vielen Eltern treibt es Schweißperlen auf die Stirn, dass Ihre Kinder derzeit nur zuhause lernen können – sogenanntes Homeschooling. In Garching im Landkreis München rufen Elternbeiräte der Grundschulen für Morgen zu einer Demonstration vor dem Rathaus auf. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Die Beiräte fordern Laptops für alle Familien.

+++Update 13:58 Uhr+++

In Erding bleibt der Kronthaler Weiher weiterhin für Fußgänger gesperrt. Dagegen wird immer mehr Kritik geäußert, weil Fußgänger dort spazieren gehen wollen. Die Stadt bleibt aber bei ihrer restriktiven Haltung. Es wäre schwierig das Einhalten der Abstandsregelung dort zu überprüfen.

+++Update 13:38 Uhr+++

Die Münchner Feuerwehr warnt davor Mundschutzmasken in der Mikrowelle zu reinigen. Sie hatte bereits mehrere Einsätze, weil die Masken anfingen zu brennen. Denn viele haben einen Drahtbügel im Nasenbereich. Der kann Funken in der Mikrowelle hervorrufen und dadurch einen Brand auslösen. Wie Ihr Euren Mundschutz richtig desinfiziert, erfahrt Ihr hier.

+++Update 11:06 Uhr+++

Wegen der Corona-Pandemie muss ja auch das Konzert der „Pet Shop Boys“ in der Olympiahalle verschoben werden. Eigentlich wäre das am 19. Mai gewesen. Neuer Termin ist jetzt der 16. Mai 2021 – also fast ein Jahr später. Tickets behalten ihre Gültigkeit.

+++Update 10:12 Uhr+++

Im Fall einer Fortsetzung der 3. Liga mit Fußball-Geisterspielen will der TSV 1860 München nicht so ganz auf Zuschauer verzichten. Wie die «Löwen» mitteilen, wollen sie auf eine ganz bestimmte Weise die Fans doch im Stadion dabei haben. Man hätte sich dazu entschlossen, jedem, der darauf verzichtet, seine Dauerkarte oder Einzelticket zurückzugeben oder eines der ‚Geistertickets‘ erwirbt, die Möglichkeit zu geben, sein Foto auf ein Banner aufdrucken zu lassen. Das soll dann an den Spieltagen ohne Zuschauer deutlich sichtbar im Grünwalder Stadion die Tribünen zieren. Damit spüre die Mannschaft den Heimvorteil trotz eines möglichen Ausschlusses von Zuschauern im Grünwalder Stadion. Der Verein appellierte in diesem Fall auch nochmals an seine Anhänger, an Spieltagen zuhause zu bleiben und nicht doch zum Stadion zu pilgern.

+++Update 09:13 Uhr+++

Auch das zentrale Landwirtschaftsfest, das parallel zum Oktoberfest auf der Theresienwiese stattfinden sollte, wird nicht durchgeführt. Das teilte OB Reiter auf Nachfrage mit.

+++Update 09:12 Uhr+++

Für die Gastronomie laufen Planungen, wie man dort Abstand zwischen den Gästen herstellen kann. Ein Bierzelt lebe aber von der Nähe der Menschen, davon dass sie trinken und singen, so Söder. Daher könne die Wiesn nicht stattfinden.

+++Update 09:11 Uhr+++

Ministerpräsident Söder macht klar, es gibt finanzielle Hilfen für alle, die wirtschaftlich durch das Wiesn-Aus stark getroffen werden. Sei es über Hilfsgelder oder abgesicherte Kredite.

+++Update 09:09 Uhr+++

OB Reiter erwartet keine Schadenersatzforderungen, da noch keine Verträge für die diesjährige Wiesn abgeschlossen worden seien und es kein Durchführungsrecht auf eine Veranstaltung gebe. Der Stadtrat hatte noch keinen Beschluss gefasst, dass die Wiesn dieses Jahr stattfindet.

+++Update 09:07 Uhr+++

München OB Reiter macht klar, wie schwer es für ihn auch persönlich ist, die Wiesn abzusagen. Es sei das Fest der Bayern. 70 Prozent der Besucher des Oktoberfestes kommen nämlich aus dem Freistaat. Auch die wirtschaftlichen Auswirkungen seien gravierend so Reiter, von den Hotelliers, über die Bedienungen bis zum Taxifahrer. Aber es sei nun mal so, dass ohne einen Impfstoff oder ein Medikament gegen das Coronavirus, eine Wiesn nicht stattfinden kann.

+++Update 09:06 Uhr+++

Wenn es nach dem Willen von Ministerpräsident Söder geht, sollen in ganz Bayern im September keine Volksfeste stattfinden.

+++Update 09:05 Uhr+++

Das Oktoberfest 2020 ist abgesagt! Ministerpräsident Söder und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter haben soeben gemeinsam bei einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass die Wiesn dieses Jahr wegen des Coronavirus nicht stattfinden wird. Söder verwies wieder darauf, wie Karnevalsveranstaltungen, Apré-Ski-Veranstaltungen und Starkbierfeste zu großen Virenschleudern wurden. Auch Kleinfeste oder Halbalternativen seien nichts. Daher wird die nächste Wiesn erst 2021 stattfinden.

+++Update 07:58 Uhr+++

Die Zahl der Corona-Todesopfer hat in Frankreich die Schwelle von 20.000 überschritten. Nach Angaben des Gesundheitsministers starben innerhalb von 24 Stunden fast 550 weitere Patienten. Damit ist Frankreich das vierte Land nach den USA, Italien und Spanien, in dem die Opferzahl über 20.000 gestiegen ist.

+++Update 07:31 Uhr+++

Historischer Crash: An den US-Börsen ist der Ölpreis so tief gesunken wie noch nie. Zeitweise zahlten Ölproduzenten Käufern sogar etwas dafür, dass sie den Rohstoff abnehmen. Wegen der Corona-Krise ist die Öl-Nachfrage drastisch eingebrochen. US-Präsident Trump will nun die strategischen Reserven der Vereinigten Staaten aufzufüllen.

+++Update 06:45 Uhr+++

Schwierig wird es auch für das Freisinger Volksfest in diesem Jahr. Das findet ja im September statt – also eigentlich nach dem 31. August. Bis dahin sind aktuell ja alle Großveranstaltungen in Deutschland verboten. Freisings OB Eschenbacher kann sich aber kaum vorstellen, dass kurz danach dann das Volksfest stattfinden kann. Das sagte er in der Süddeutschen Zeitung. Er schiele heute erstmal nach München, wo die Entscheidung zur Wiesn mitgeteilt wird.

+++Update 06:05 Uhr+++

Keine Wiesn 2020!? Das Oktoberfest findet nach Informationen der «Bild»-Zeitung wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht statt. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es aber noch nicht. Ministerpräsident Markus Söder und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter wollen heute um 9 Uhr in einer Pressekonferenz über ihre Beratungen informieren. Beide Politiker hatten in den vergangenen Tagen infrage gestellt, ob das Oktoberfest in Corona-Zeiten stattfinden kann. Am vergangenen Mittwoch hatten Bund und Länder beschlossen, Großveranstaltungen zunächst bis Ende August zu verbieten. Das Oktoberfest wäre vom 19. September bis 4. Oktober geplant.

Rund sechs Millionen Besucher aus aller Welt kommen alljährlich zur Wiesn nach München. In der Enge der oft bis auf den letzten Platz besetzten Bierzelte, aber auch im Gedränge der Gassen draußen wäre ein Sicherheitsabstand von eineinhalb Metern kaum einzuhalten.

+++Update 05:45 Uhr+++

SPD-Generalsekretär Klingbeil hat den Ministerpräsidenten von Bayern und Nordrhein-Westfalen Profilierungsversuche in der Corona-Krise vorgeworfen. Der Wettbewerb zwischen München und Düsseldorf laufe so langsam aus dem Ruder, sagte Klingbeil der „Rheinischen Post“. Aus seiner Sicht versuchen Bayerns Ministerpräsident Söder und NRW-Chef Laschet sich zu überbieten. Es wirke manchmal wie ein Hahnenkampf um das Merkel-Erbe, sagt Klingbeil.

+++Update 05:20 Uhr+++ 

In der Corona-Krise setzen immer mehr Bundesländer auf eine Maskenpflicht. Bei uns in Bayern gilt die ja ab der kommenden Woche. Das hat Ministerpräsident Söder bekanntgegeben. Auch Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern haben eine Pflicht zum Tragen von Mundschutz im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen ebenfalls eingeführt oder angekündigt. Und auch die Landesregierungen von Thüringen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg wollen darüber beraten. Gleichzeitig hat auch Kanzlerin Merkel nochmal die Deutschen ermahnt, nicht leichtsinnig zu werden. Auch nach ersten Lockerungen seit gestern – wir dürften uns in keiner Sekunde in Sicherheit wiegen., so Merkel. Uns eine alle, dass wir keinen weiteren Shutdown wollen.

 

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Montag – 20. April 2020

 

+++Update 17:55 Uhr+++

Geisterspiele der Fußball-Bundesliga sollen ab 9. Mai möglich sein. Das sagten Markus Söder und Armin Laschet, die Ministerpräsidenten von Bayern und Nordrhein-Westfalen, am Montag im Live-Programm der „Bild“. „Voraussetzung ist, dass es ein durchdachtes Konzept gibt“, betonte Laschet.

+++Update 17:22 Uhr+++

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) informieren am Dienstag über ihre Beratungen zur möglichen Absage des Oktoberfests. Die Staatskanzlei kündigte eine Pressekonferenz für 9.00 Uhr an. Beide Politiker hatten in den vergangenen Tagen in Frage gestellt, ob das Oktoberfest in Corona-Zeiten stattfinden kann.

«Wir beide haben eine ähnliche Einschätzung, dass wir sehr skeptisch darüber sind, ob ein Fest in der Größe, mit der Internationalität und unter den Bedingungen überhaupt einen Sinn macht», sagte Söder am Montag in seiner Regierungserklärung im Landtag. Reiter hatte vergangene Woche eine Entscheidung zum Oktoberfest noch im April angekündigt.

Auch andere Volksfeste wurden bereits abgesagt, darunter das Gäubodenvolksfest in Straubing. Es startet immer am zweiten Freitag im August und zählt mit rund 1,4 Millionen Gästen zu den größten Volksfesten im Freistaat.

Am vergangenen Mittwoch hatten Bund und Länder beschlossen, Großveranstaltungen zunächst bis Ende August zu verbieten. Das Oktoberfest ist vom 19. September bis 4. Oktober geplant – demnach wäre die Wiesn durchführbar. Allerdings sehen Experten bis dahin zu wenig Zeit, um Medikamente und Impfungen zu entwickeln.

Rund sechs Millionen Besucher aus aller Welt kommen alljährlich zur Wiesn nach München. In der Enge der oft bis auf den letzten Platz besetzten Bierzelte, aber auch im Gedränge der Gassen draußen wäre ein Sicherheitsabstand von eineinhalb Metern kaum einzuhalten.

+++Update 17:13 Uhr+++

Im Landkreis Dachau sind heute fünf weitere Fälle des Corona-Virus gemeldet worden. Damit sind insgsamt 794 Fälle bekannt. Genesen sind rund 500, wobei sich diese Zahl auf den 16.04. bezieht.

+++Update 17:03 Uhr+++

Das Rathaus in Vaterstetten öffnet ab dem kommenden Montag (27.04.) wieder. Termine können im Einwohnermeldeamt nur über die Rathaushotline (08106/383-444) vereinbart werden. Die Öffnungszeiten des Rathauses sind Montag bis Freitag von 8 bis 12.30 Uhr. Montag, Dienstag und Mittwoch öffnet es außerdem von 13.30 Uhr bis 15.30 Uhr und Donnerstag von 13.30 Uhr bis 18 Uhr. Von spontanen und unangemeldeten Besuchen soll abgesehen werden.

+++Update 16:42 Uhr+++

Im Landkreis Erding sind seit gestern zwei neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit beträgt sie derzeit 551. Die Verdopplungsrate liegt derzeit bei 22 Tagen wie das Landratsamt mitteilte. Von den 551 Fällen sind 302 Personen bereits wieder gesund. Die Zahl der Todesfälle liegt bei Acht.

+++Update 15:15 Uhr+++

Medizinisches Personal steht in der Corona-Krise besonders unter Druck und Anspannung. Das bekommt die Öffentlichkeit natürlich auch mit und zeigt sich dementsprechend dankbar. Diese Welle der Dankbarkeit und Solidarität hat jetzt auch das Amper-Klinikum in Dachau erreicht. Fast täglich kommen Geschenke an, sagt Geschäftsführer Aschbrenner. Zum Beispiel Torten mit der Aufschrift „Danke“, Brotzeit oder auch 700 Pizzen und Salate einer Dachauer Pizzeria. Auch selbst genähte Schutzkleidung erreiche das Krankenhaus. Das möchte sich im Gegenzug nun auch für die Unterstützung bedanken.

+++Update 15:03 Uhr+++

Krankschreibungen wegen Erkältungen sind in der Corona-Krise nun doch weiterhin auch per Telefon möglich. Das teilte der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen, Josef Hecken, am Montag mit.

+++Update 14:54 Uhr+++

In München sind heute 52 neue Corona-Fälle bestätigt worden. Damit sind in München insgesamt 5211 Fälle gemeldetn worden. 3236 davon sind bereits wieder genesen. 105 Menschen Todesfälle sind derzeit zu beklagen.

Im Vergleich zur Vorwoche. Am 13.04. wurden 156 neue Fälle gemeldet.

+++Update 13:32 Uhr+++

Das Geschäft „Stoffe Egert“ in Fürstenfeldbruck verlängert seine Öffnungszeiten. Das Geschäft hat eine Sondergenehmigung, um Stoff für Mundschutzmasken zu verkaufen. Der Anlauf war aber so groß, dass das Geschäft nun auch am Nachmittag von 14 bis 18 Uhr öffnet, um den Andrang zu entzerren. Vormittags hat es nach wie vor von 09 bis 12.30 Uhr geöffnet.

+++Update 10:48 Uhr+++

Ministerpräsident Söder hat weitere Hilfsgelder in Höhe von 500 Millionen Euro angekündigt, um etwa die Kita-Gebühren zu übernehmen, Extrageld für Rehakliniken zu zahlen, die momentan viele Menschen aufnehmen, die eigentlich in Alten- oder Pflegeheime hätten kommen sollen. Und auch ein Bonus für besonders belastete Krankenhäuser soll es geben. Aber es soll auch weitere Unterstützung für Jugendherbergen, Schullandheime, Sozialeinrichtungen, Sportvereine, Sportstätten, Künstler und Kultureinrichtungen geben.

+++Update 10:44 Uhr+++

Tolle Nachrichten für Eltern kleinerer Kinder! Der Freistaat Bayern wird für die kommenden drei Monate die Gebühren für Krippen und Kindergärten übernehmen, da diese nur wegen des Staates geschlossen sind. Das kündigte Ministerpräsident Söder soeben vor dem Landtag an. Sollten Mutter-Kind-Einrichtungen nicht wie geplant Ausgleichszahlungen vom Bund erhalten, wolle auch dort der Freistaat Bayern einspringen.

+++Update 10:41 Uhr+++

Ministerpräsident Söder lehnt eine Kürzung der Sommerferien aktuell ab. Er könne sich aber vorstellen, dass eine andere Art der Betreuung in diesem Zeitraum angeboten wird, sagte er in seiner Regierungserklärung. Wie die aktuelle Notbetreuung ausgebaut werden kann, soll diese Woche entschieden werden. 60 Prozent der aktuell angebotenen Notfallbetreuungsplätze seien momentan nicht genutzt.

+++Update 10:40 Uhr+++

Die Abiturprüfungen in Bayern werden wie geplant ab dem 20. Mai stattfinden. Andere Lösungen wie ein Durchschnittsabi schloss Ministerpräsident soeben vor dem Landtag erneut aus.

+++Update 10:38 Uhr+++

Wichtiges Signal für die Kirchen. Ministerpräsident Söder will sich in den kommenden Tagen mit den Glaubensgemeinschaften unterhalten. Er stellte in Aussicht, dass ab dem 03. Mai wieder Gottesdienste stattfinden könnten, natürlich nur mit ausreichenden Hygienekonzepten.

+++Update 10:37 Uhr+++

Fällt das Oktoberfest 2020 aus? Ministerpräsident Söder kündigte soeben im Landtag an, er wird sich in den kommenden Tagen mit Münchens OB Dieter Reiter darüber unterhalten. Beide seien skeptisch, dass die Wiesn dieses Jahr stattfinden könne.

+++Update 10:36 Uhr+++

Die Gastronomie bleibt vorerst geschlossen. Ministerpräsident Söder kündigte im Landtag noch einmal an, er wird sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass im Gegenzug die Mehrwertsteuer auf Speisen in einem Restaurant auf 7 Prozent gesenkt wird. So soll das Geschäft in der Gastronomie nach deren Wiedereröffnung angekurbelt werden.

+++Update 10:31 Uhr+++

Bayern führt als erstes Bundesland eine Maskenpflicht ein. Bei einer Regierungserklärung vor dem bayerischen Landtag kündigte Ministerpräsident Söder heute an, dass die Maskenpflicht ab kommenden Montag (27.04.) in allen Geschäften und im ÖPNV gelten wird. Wer keine Maske hat, muss sich Mund und Nase mit einem Schal oder einem anderen Stoff abdecken.

+++Update 09:47 Uhr+++

Die Münchner können das Entrümpeln anfangen. Ab heute öffnen wieder die Wertstoffhöfe. Um den Andrang zu kontrollieren, gibt es aber eine ganz besondere Regel. An Kalendertagen mit geraden Zahlen dürfen nur Autos kommen, deren Nummernschild als letzte Ziffer eine gerade Zahl hat. An Kalendertagen mit ungeraden Zahlen nur Autos, deren letzte Nummer ungerade Zahl ist. Also heute darf man kommen, wenn das Nummernschild mit 0, 2, 4, 6 oder 8 endet. Morgen ist man dran, wenn das Nummernschild mit 1, 3, 5, 7 oder 9 endet.

+++Update 08:30 Uhr+++

Angehende Abiturienten in Bayern müssen vor dem Start der Abiturprüfungen keine Klausuren mehr schreiben. Das gilt für die Gymnasien und die Fach- und Berufsoberschulen. Die Schüler könnten sich damit voll auf ihr Abitur konzentrieren, sagt Kultusminister Michael Piazolo. Ab dem 27. April wird damit nur noch gezielte Prüfungsvorbereitung in den Prüfungsfächern angeboten – und das wegen der coronabedingten Auflagen in kleineren Gruppen. Die Abiturprüfungen an den Gymnasien in Bayern beginnen am 20. Mai. An den Fach- und Berufsoberschulen starten sie ab dem 18. Juni.

+++Update 07:58 Uhr+++

Seit dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Krise hat es bei der Verbraucherzentrale Bayern einen starken Anstieg der Anfragen gegeben. Man gehe davon aus, dass sich die Anfragen geradezu verdoppelt haben, sagt eine Sprecherin.
Am häufigsten betreffen die Nachfragen den Angaben zufolge Stornierungen und Absagen von Reisen und Veranstaltungen. Aktuell sei die Rechtslage klar: Der Konsument hat einen Anspruch auf Erstattung der Kosten. Während einige Unternehmen begonnen hätten, Kosten zurückzuerstatten, böten einige Reiseveranstalter Gutscheine als Lösung an. Hier sei – wenn möglich – auch Kulanz des Verbrauchers von Nöten, sagte die Sprecherin.

Um mit der erhöhten Zahl von Anfragen umzugehen, werden innerhalb der Verbraucherzentrale Aufgaben anders verteilt. Viel Arbeit werde in die Internetseite der Verbraucherzentrale Bayern gesteckt, hieß es weiter. In den meisten Fällen finde man dort die wichtigsten Informationen zu vielen Fragen rund um die Corona-Krise.

+++Update 07:22 Uhr+++

Ein Großteil der bayerischen Fußballvereine geht davon aus, die Corona-Krise ohne nachhaltige Schäden zu überstehen. In einer Befragung unter knapp 1.000 Vertretern von Clubs von der vierten Liga abwärts äußerten sich fast 60 Prozent auf eine entsprechende Frage „sehr zuversichtlich“ oder „zuversichtlich“. Ein Fünftel der Vereinsvertreter sieht aber auch eine „sehr starke“ oder „starke“ Existenzgefährdung durch die Folgen der Pandemie. Der Verband will die derzeit unterbrochene Saison frühestens am 1. September fortsetzen. Bei einem Abbruch fürchtet er nämlich eine Klagewelle von Vereinen, wie es sie im englischen Amateurfußball gibt.

+++Update 07:10 Uhr+++

Wer sich wegen Husten, Schnupfen oder Halsweh krankschreiben lassen möchte, der muss ab heute wieder zum Arzt gehen. In den vergangenen Wochen ging das noch telefonisch. Die Regel wurde aber nun – trotz Kritik von Ärzten – nicht verlängert.

+++Update 07:00 Uhr+++

Da wegen der Corona-Pandemie überdurchschnittlich viele Pakete verschickt werden, hat der Paket-Dienstleister DHL in München erstmals auch an einem Sonntag Sendungen zugestellt. Rund 400 Mitarbeiter waren gestern unterwegs, um mehr als 50.000 Pakete an private Haushalte auszuliefern. Mit der Aktion seien Transportkapazitäten von rund 50 Lastwagen-Ladungen freigeworden.

+++Update 06:42 Uhr+++

In München hat die Polizei von Samstag- bis Sonntagmorgen fast 260 Anzeigen wegen Corona-Verstößen gestellt – und das bei rund 5.300 Kontrollen. Ansonsten zog die Polizei bei uns in der Heimat eine positive Bilanz. Laut der Polizei Oberbayern Nord nutzten viele das gute Wetter, um sich an der frischen Luft zu bewegen – auch an Seen und in Naherholungsgebieten. Insgesamt habe man die geltenden Abstandsregeln aber auch hier sehr gut eingehalten. Und auch die Autobahnen waren weitestgehend leer, heißt es.

+++Update 06:12 Uhr+++

Ab heute ist bei uns in Bayern im Freien ja auch der Kontakt zu einer Person außerhalb des eigenen Hausstands erlaubt. Trotz der Lockerung appelliert das Gesundheitsministerium an die Vernunft der Bürger. Die Kontaktperson könne auch gewechselt werden, erklärte heute ein Ministeriumssprecher. Es sollte dabei aber immer an das oberste Ziel gedacht werden: Ansteckungen möglichst zu vermeiden. Es sollten daher möglichst wenige unterschiedliche Kontaktpersonen getroffen werden.

+++Update 06:04 Uhr+++

Nach mehreren Wochen Corona-Zwangspause dürfen heute viele Geschäfte wieder öffnen. Das gilt bundesweit für alle Läden mit weniger als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche. Autohäuser, Fahrradhändler und Buchhandlungen dürfen sogar alle wieder aufmachen. Bayern ist vorsichtiger. Bei uns machen heute nur Bau- und Gartenmärkte wieder auf. Die kleinen Geschäfte bis 800 qm folgen dann erst in einer Woche mit Schutzkonzepten und Friseure dürfen wieder ab dem 04. Mai öffnen.

+++Update 05:47 Uhr+++

An den Unis in Bayern startet heute das Sommersemester. Mit dem Beginn der Vorlesungszeit hat Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler an Studenten und Uni-Beschäftigte appelliert, die Corona-Pandemie weiterhin ernst zu nehmen. Es gelte jetzt, sich auf die digitalen Angebote zu konzentrieren, sagte der CSU-Politiker am Sonntag. Für die rund 350.000 Studenten startet der Vorlesungsbetrieb ausschließlich online. Nur die Abnahme von Prüfungen und einzelne Praxisveranstaltungen seien im Einzelfall vom 27. April an unter strengen Hygienemaßnahmen an der Hochschule selbst möglich, heißt es in der Mitteilung.

+++Update 05:02 Uhr+++

Im Zuge der Corona-Epidemie ist die Kriminalität in Bayern zurückgegangen. Das ergibt eine Auswertung des Bayerischen Landeskriminalamts (BLKA). Demnach wurden bei der Polizei nicht nur weniger Einbrüche, Ladendiebstähle und Körperverletzungen gemeldet, sondern auch die Zahl der Anzeigen wegen Betrugs und Sexualtaten ging zurück. Das hat das Innenministerium mitgeteilt.

Anders als vielfach erwartet gab es bislang keinen Anstieg der Strafanzeigen wegen häuslicher Gewalt. Inwiefern Taten, die während der Ausgangsbeschränkung stattgefunden haben, erst später angezeigt werden, müsse abgewartet werden, sagte Herrmann dazu. «Bitte melden Sie sich umgehend bei der Polizei, falls Sie Opfer von Häuslicher Gewalt geworden sind oder davon mitbekommen haben», riet der Innenminister.

 

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Freitag – 17. April 2020

 

+++Update 17:02 Uhr+++

In Türkenfeld im Landkreis Fürstenfeldbruck liegen derzeit etliche bunte Steine am Gollenberg. Die sind vor allem von Kindern bemalt worden. Zum aktuellen Zeitpunkt besteht die Schlange aus weit über 2.000 bunt bemalten Steinen. Es gibt Steine mit Käfern, Schlangen, Regenbögen oder Erdbeeren drauf – aber auch Zauberwürfel, Steine mit Bierlogos bis hin zu Steinen mit schönen Sprüchen und Gesundheitswünschen liegen am Straßenrand. Da das Ziel von 1.500 Steinen geknackt wurde, gibt es am Sonntag von der Gaststätte Hartl „Zum Unterwirt“ kostenfreies Eis für alle Kinder des Orts. Und am Sonntag endet auch die Aktion.  Dann zieht die Schlange in das Türkenfelder Schloss/Rathaus um. Dort werden die schönsten Steine in einer Glasvitrine vor Regen und Sonne geschützt sein und alle an diese Zeit zurückdenken lassen.

+++Update 16:25 Uhr+++

Etwa eineinhalb Wochen nach dem Kabinettsbeschluss zum Pflegebonus in der Corona-Krise sind mehr als 5.600 Anträge beim Landesamt für Pflege eingegangen. Noch bis Ende Mai hätten die insgesamt rund 265.000 Anspruchsberechtigten Zeit, das Geld zu beantragen. Das teilt ein Sprecher des Gesundheitsministeriums heute in München mit. Pflegekräfte in Krankenhäusern, Rehabilitationskliniken, Alten-, Pflege- und Behinderteneinrichtungen sowie ambulanten Pflegediensten, Notfallsanitäter und Rettungsassistenten sollen einen zunächst einmaligen steuerfreien Bonus von 500 Euro erhalten. Wer 25 Stunden pro Woche oder weniger arbeitet, soll 300 Euro bekommen. Mit dem Geld soll die enorme Leistung der Kräfte in der Corona-Krise gewürdigt werden.

+++Update 16:08 Uhr+++

Unter dem Motto „Plötzlich war alles ganz anders…“ startet das Landsberger Jugendzentrum eine Schreib-Challenge für Jugendliche. Das Frühjahr 2020 mit der Corona-Pandemie wird einmal in den Geschichtsbüchern auftauchen.  Die Jugendlichen von heute wird man mal fragen, wie es damals war, als wochenlang niemand in die Schule durfte, Homeschooling den Unterricht ersetzt hat, man nicht raus durfte und in Landsberg und der Welt plötzlich alles ganz anders war?

Erlaubt sind Tagebuchauszüge, die z.B. auch von einer erfundenen Person stammen können, eine Geschichte, ein Gedicht, ein erzählender Comic oder auch ein Rap-Song. Teilnehmen können alle Jugendlichen zwischen 14 und 26 Jahren aus dem Landkreis.

Der Beitrag (maximal vier DIN A4 Seiten) kann per Mail bis zum 01.05.2020 an juze@landsberg.de geschickt werden. Als Preise gibt es Buch-und CD-Gutscheine im Wert von 50 Euro für den Siegertext, 30 Euro für den  2. Platz und 20 Euro für den 3. Platz.

+++Update 15:20 Uhr+++

In München wurden am heutigen Freitag 87 neue Corona-Fälle bestätigt. Damit wurden in der Landeshauptstadt bislang insgesamt 5.014 Infektionen gemeldet. 2.800 Personen sind bereits genesen.

+++Update 15:05 Uhr+++

Bayerns Wirtschaftsminister Aiwanger fordert einen konkreten Zeitplan für die baldige Öffnung der Gaststätten und Hotels. In Österreich diskutiere man schon über vorsichtige Öffnungen ab Mitte Mai. Das könne für Bayern auch einen «Einstieg in den Ausstieg» ab der zweiten Maihälfte vorzeichnen, sagte Aiwanger. Das Gastgewerbe brauche eine konkrete Perspektive. Das Gespräch von Bundeskanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten um den 30. April wäre der passende Zeitpunkt für Entscheidungen. Zwei Meter Abstand zwischen den Gästen, Masken für das Personal, Hygiene- und Zugangsregeln – das muss laut Aiwanger ein Weg in die Normalität und zur Verhinderung von zahlreichen Betriebsinsolvenzen sein.

Der Verein zum Erhalt der Bayerischen Wirtshauskultur forderte, die Gastronomie spätestens am 1. Mai wieder zu öffnen. Das bayerische Tourismus- und Gastgewerbe ist mit bis zu 600 000 Beschäftigten und 34 Milliarden Euro Jahresumsatz eine bedeutende Wirtschaftsbranche im Freistaat.

+++Update 14:45 Uhr+++

Der Deutsche Lehrerverband hat sich gegen eine Verkürzung von Schulferien wegen der Corona-Krise ausgesprochen. Verbandspräsident Meidinger sagte, zum jetzigen Zeitpunkt eine Diskussion über eine Verkürzung der Ferien zu führen, gehe fehl. Man brauche vielmehr ein gutes Gesamtkonzept, um den Lernstoff bestmöglich zu vermitteln. Bundestagspräsident Schäuble hatte gestern eine Verkürzung ins Gespräch gebracht, so könnten Schüler Stoff nachholen.

Auch bei der Bayerischen Staatsregierung ist das kein Thema. Wichtig sei es, sich um die anliegenden Aufgaben zu kümmern und Eltern und Schüler bestmöglich zu unterstützen, sagte Kultusminister Piazolo heute der Deutschen Presse-Agentur in München.

+++Update 14:17 Uhr+++

Der Bayerische Fußball-Verband macht sich in der Coronavirus-Krise für eine Fortführung der Saison bei den Amateuren ab dem 1. September stark. Dies soll den Vereinen vorgeschlagen werden, sofern staatliche Vorgaben dies erlauben würde. Bis zum Sonntag will sich der Verband ein Meinungsbild der Vereine zu dieser konkreten Frage einholen. Für den Landesverband gebe es «keine Alternative» zu diesem Vorschlag. Man wolle möglichst keine Entscheidungen am Grünen Tisch, sagt BFV-Präsident Rainer Koch. Man hoffe im Fall einer Saisonfortführung dann ab dem 1. Juli 2021 wieder auf einen Ablauf im normalen Rahmen.

+++Update 13:05 Uhr+++

Ab kommenden Montag ist bei uns in Bayern im Freien ja auch der Kontakt zu einer Person außerhalb des eigenen Hausstands erlaubt. Trotz der Lockerung appelliert das Gesundheitsministerium an die Vernunft der Bürger. Die Kontaktperson könne auch gewechselt werden, erklärte heute ein Ministeriumssprecher. Es sollte dabei aber immer an das oberste Ziel gedacht werden: Ansteckungen möglichst zu vermeiden. Es sollten daher möglichst wenige unterschiedliche Kontaktpersonen getroffen werden.

+++Update 12:46 Uhr+++

Die geplante Handy-App zur Eindämmung des Coronavirus in Deutschland wird erst im Mai zur Verfügung stehen. Das hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Freitag angekündigt.

+++Update 11:47 Uhr+++

Im Landkreis Erding steht das Hilfskrankenhaus am Fliegerhorst in den Startlöchern – seine Kapazitäten werden aber derzeit zur Freude aller Beteiligten noch nicht benötigt. Um die Einrichtung zu verschönern, sind nun alle Kinder gefragt. Sie sind aufgerufen, bunte Bilder und Zeichnungen anzufertigen, die die Wände verschönern und die Atmosphäre ein wenig angenehmer machen. Beiträge sollen bitte Ende April an die Ehrenamtskoordination im Landratsamt geschickt werden.

Landrat Martin Bayerstorfer bedankt sich auch bei allen Freiwilligen, die in den letzten Wochen Behelfs-Mund-Nasen-Masken genäht haben. Insgesamt 12.000 Stück sollen es werden und knapp die Hälfte davon ist bereits fertig. Verteilt werden diese unter anderem an Bewohner von Altenheimen, Busfahrer und an die Mitarbeiter von öffentlichen Einrichtungen mit Kundenkontakt. Bisher haben sich im Landkreis Erding 533 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Fast die Hälfte davon ist schon wieder genesen.

+++Update 10:39 Uhr+++

Die Ansteckungsrate mit dem Coronavirus ist in Deutschland nach Angaben des RKI deutlich gesunken. Laut der am Donnerstagabend veröffentlichten Statistik steckt derzeit jeder Infizierte weit weniger als einen weiteren Menschen an, die sogenannte Reproduktionsrate (R) liegt bei 0,7. Zehn Infizierte stecken damit nur sieben weitere Menschen an – was bedeutet, dass die Zahl der täglichen Neuansteckungen zurückgeht.

+++Update 10:21 Uhr+++

Die bisherigen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie in Deutschland sind nach Darstellung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erfolgreich gewesen. „Der Ausbruch ist – Stand heute – wieder beherrschbar und beherrschbarer geworden“, sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin.

+++Update 09:24 Uhr+++

Das Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020 besiegelt leider auch das Aus für das Karlsfelder Siedlerfest. Das teilten die Veranstalter heute mit. Zum ersten seit 64 Jahren wird es damit kein Siedlerfest in Karlsfeld im Landkreis Dachau geben. Kommendes Jahr findet es vom 02. bis 11. Juli statt.

+++Update 09:11Uhr+++

Und in der Not wird man erfinderisch – auch Mediziner. An der München Klinik und Schwabing haben Mediziner eine Art Schutzschild entwickelt, um mehr Abstand zu Patienten zu haben – das kann eingesetzt werden, wenn die Ärzte nah am Kopf der Patienten behandeln müssen. Zum Beispiel wenn sie einen Beatmungsschlauch einführen müssen. Das System ist schon an allen Standorten der München Klinik im Einsatz – und der Bauplan ist online, sodass alle Krankenhäuser das Schild nachbauen können. Die Anleitung findet Ihr hier.

+++Update 08:12 Uhr+++

Gesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, dass die Krankenhäuser in Deutschland ab Anfang Mai schrittweise wieder in den Regelbetrieb zurückkehren werden. Im ARD-Morgenmagazin sagte er, etwa 25 bis 30 Prozent der Intensiv-Beatmungsbetten sollten weiterhin für Covid-19-Patienten frei gehalten werden. Durch die ergriffenen Maßnahmen habe das Land die erste Welle der Neuinfektionen aber so gut überstanden, dass nun eine neue Balance in den Krankenhäusern gefunden werden müsse.

 

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Donnerstag – 16. April 2020

+++Update 18:00 Uhr+++

Bereits ab Montag dürfen ja Baumärkte und Gärtnereien wieder öffnen, eine Woche später dann Geschäfte von bis zu 800 Quadratmetern. So können sie sich noch in Ruhe vorbereiten, ein Sicherheitskonzept zu erstellen, sagt Söder. Der bayerische Einzelhandel kritisiert die verzögerte Öffnung der Läden. Es gebe viel Kopfschütteln, Wut und Unverständnis, heißt es. Viele Händler würden ums Überleben kämpfen, da zähle jeder Tag, so der Verband. Eine Woche ohne Umsatz bedeute für den bayerischen Einzelhandel – ohne Lebensmittelhandel – einen Ausfall von 1,1 Milliarden Euro. In den Bekleidungsgeschäften liege die Frühjahrsmode nun noch länger – auch das sei verderbliche Ware. Dass Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche geschlossen bleiben, sei auch willkürlich, heißt es weiter. Ein Möbelgeschäft mit 2000 Quadratmetern könne Abstandsregeln genauso einhalten wie ein kleiner Supermarkt.

+++Update 16:28 Uhr+++

Die Allgäuer Bestseller-Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr lesen morgen kostenlos auf einer Streaming-Plattform aus ihrem jüngsten Kluftinger-Krimi. Die Übertragung ist Teil eines Angebots des Kulturamts der Stadt Kempten, mit dem regionale Künstler unterstützt werden.

https://kulturlieferdienst.de/

+++Update 16:10 Uhr+++

Der Bayerische Handwerkstag fordert rasche Steuersenkungen und Investitionen von Staat und Kommunen. Betriebe aus fast allen Gewerken hätten schon über Wochen keine Einnahmen erzielt, heißt es. Die Kosten für den Lebensunterhalt und Mietzahlungen würden aber weiterlaufen. Um die Insolvenzen gering zu halten, reichten die bisherigen Hilfen nicht. Die Öffnung der Meisterschulen im Freistaat am 27. April sei richtig, so der Handwerkstag. Die Bildungseinrichtungen des Handwerks sollten bald und noch vor den Berufsschulen wieder öffnen dürfen.

+++Update 16:00 Uhr+++

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hat eine Entscheidung zum Oktoberfest noch im April angekündigt. Er teile dabei die Skepsis von Ministerpräsident Söder, dass es aus heutiger Sicht schwer vorstellbar ist, dass das Oktoberfest, als größtes Volksfest der Welt, dieses Jahr stattfinden wird.

+++Update 14:21 Uhr+++

Im Fall eines Neustarts der Fußball-Bundesliga hält Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Spiele ohne Zuschauer für nicht ausgeschlossen. Man werde die Möglichkeit von Geisterspielen in den nächsten Wochen diskutieren. Die Liga selber erstelle ein intensives für Söder auf den ersten Blick sehr gutes» Hygienekonzept.

+++Update 13:06 Uhr+++

Ein genauer Fahrplan für alle Klassen steht also noch nicht. Piazolo machte aber klar, es werden erst ältere Schüler zurückkehren und dann jüngere, weil letzteren Abstands- und Hygieneregeln nur schwerer zu vermitteln seien.

+++Update 13:05 Uhr+++

Piazolo macht klar, es könne nicht einfach mit dem Unterricht weitergehen wie früher. Lehrpläne müssten nun angepasst werden. Der Minister betont, es soll kein „Coronasitzenbleiben“ geben, Vorrücken auf Probe werde großzügig erlaubt. Ein genaueres Konzept müsse noch ausgearbeitet werden.

+++Update 13:04 Uhr+++

Da das Lernen zu Hause unterschiedlich gut klappe, soll es für alle Schüler bei der Rückkehr in die Schule eine Zeit des Ankommens geben, damit alle wieder auf dem gleichen Stand sind, so Piazolo.

+++Update 13:02 Uhr+++

Nun spricht Kultusminister Piazolo über das weitere Vorgehen bei den Schulen. Es sei weiter Vorsicht geboten, Gesundheit stehe an erster Stelle. Am 27. April werden die Abschlussklassen in die Schulen zurückkehren. Das gilt für alle Schularten (auch für Meisterklassen): Das seien rund 14 Prozent der bayerischen Schüler. Es wird eine weitere Überprüfung der Maßnahmen danach stattfinden, an sich ist aber ein zweiter Schritt am 11. Mai angedacht. Dann sollen weitere Schüler folgen. Wohl die Klassen, die nächstes Jahr einen Abschluss haben. In der Klasse dürfen maximal 10 bis 15 Schüler sitzen. 4 Quadratmeter pro Schüler soll es sein. Am Besten soll es keinen Raumwechsel geben. Es werden zeitlich versetzte Unterrichtsbeginne und Schichtbetrieb geprüft. Es gibt keinen Mensabetrieb und auch keinen Pausenverkauf, so der Kultusminister.

+++Update 12:57 Uhr+++

Aiwanger betont, die Steuergelder bzw. Kredite, die in die Wirtschaft als Soforthilfen gepumpt werden, müssten in den nächsten Jahren auch wieder hereingearbeitet werden.

+++Update 12:54 Uhrr++

Über 400.000 Betriebe in Bayern haben bereits einen Antrag auf Soforthilfe gestellt, ein Drittel hat schon Geld bekommen. Aiwanger bemängelt, dass viele Anträge nicht richtig ausgefüllt sind, Mitarbeiter dann hinterhertelefonieren müssen und so wichtige Zeit verloren geht. Er bittet daher alle, die Anträge richtig auszufüllen.

+++Update 12:53 Uhr+++

Aiwanger macht Hotellerie und Gastronomie Hoffnung, dass um Pfingsten herum eine Öffnung möglich sein könnte.

+++Update 12:52 Uhr+++

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betont, er freut sich, dass die Maßnahmen gegen Corona greifen und nun erste Lockerungen auch für die Wirtschaft stattfinden können. Ab dem 27. April könnten so gut 80 Prozent aller bayerischen Geschäfte wieder öffnen. Er bittet alle Bürger erneut, beim Einkaufen eine Maske aufzuziehen, die man sich selbst besorgen muss.

+++Update 12:47 Uhr+++

Großveranstaltungen sind auch in Bayern bis Ende August verboten. Söder machte erneut klar, er kann sich nicht vorstellen, dass die Wiesn stattfinden kann. Eine Entscheidung soll in den nächsten Wochen fallen.

+++Update 12:46 Uhr+++

Grundschulen und Kitas bleiben vorerst zu. Dafür soll die Notbetreuung ausgebaut werden. Details stellt Söder nicht vor.

+++ Update 12:45 Uhr+++

Jetzt geht es um die Schulen. Ab dem 27. April finden alle Prüfungen und Prüfungsvorbereitungen statt. Ab dem 11. Mai dürfen dann Klassen anfangen, die die Prüfungen vor sich haben. Auf weitere Details müssten sich die Kultusminister Ende des Monats einigen, so Söder. Kultusminister Piazolo soll in wenigen Minuten genaueres erklären.

+++Update 12:43 Uhr+++

Gottesdienste sollen ab Mai wieder möglich sein. Es laufen Gespräche mit den Kirchen zu entsprechenden Konzepten.

+++Update 12:38 Uhr+++

Ab dem 20. April werden Baumärkte und Gartencenter als erstes öffnen. Erst ab dem 27. April dürfen in Bayern bis zu 800 Quadratmeter große Läden (Ausnahme: Autohäuser, Fahrradläden und Buchhandlungen dürfen auch größer sein) öffnen. Einkaufscenter und Kaufhäuser bleiben aber weiter geschlossen. Ab dem 04. Mai dürfen Friseure und Fußpflegeläden mit klaren Schutzkonzepten und Abstandsregeln öffnen. Wer weiterhin geschlossen bleiben muss, sind Gastronomie und Hotellerie. Die Wahrscheinlichkeit das Urlaub in anderen Ländern möglich ist, sei aktuell eher unwahrscheinlich, so Söder. Daher sollen sich Gastronomie und Hotellerie darauf einstellen, dass es einen großen Andrang von Deutschen im Sommer geben kann und einige Verluste so aufgefangen werden können.

+++Update 12:36 Uhr+++

Geschäfte die öffnen möchten, müssen Schutzkonzepte vorlegen. So soll maximal eine Person auf 20 qm Ladenfläche kommen. Dazu betont Söder erneut, dass es ein Maskengebot gibt. Sprich, Menschen sollen beim Einkaufen und auch im ÖPNV Nasen-Mund-Masken tragen.

+++Update 12:35 Uhr+++

Söder erklärt die Philosophie für das weitere vorgehen. Man werde weitermachen wie bisher, aber auch lockern. Da wo gelockert wird, müssen aber Schutzmaßnahmen eingeführt werden. Der weitere Fahrplan:

Die Ausgangsbeschränkungen bleiben bis zum 04. Mai. Aber ab kommenden Montag dürfen wir Bayern wie auch im Rest Deutschland eine Person, die nicht im eigenen Haushalt lebt, draußen im freien Treffen, wenn der Mindestabstand eingehalten wird.

+++Update 12:33 Uhr+++

Die Zahl der täglichen Neuinfektion habe sich bei etwa zwei Prozent eingependelt. Die Verdoppelungsrate liege bei 22 Tage. Die Zahlen geben Anlass zu Optimismus aber man wolle eine kluge Exitstrategie und keine Experimente wagen, so Söder.

+++Update 12:32 Uhr+++

Ministerpräsident Söder betont zum Anfang der PK erneut, dass absolute Vorsichti geboten ist, solange es weder ein Medikament noch einen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt. Man müsse lernen, mit der Pandemie zu leben. „Wir sind nicht über den Berg“, so der Ministerpräsident.

+++Update 12:25 Uhr+++

Gleich um 12:30 Uhr tritt Ministerpräsident Söder vor das Mikro und gibt den neuen Corona-Fahrplan für Bayern bekannt. Alles dazu hört ihr bei uns im Programm, bei TOP FM.

+++Update 12:20 Uhr+++

Sting und sein München-Konzert – irgendwie soll es aktuell nicht sein. Letztes Jahr musste er seinen Auftritt beim Sommertollwood absagen, weil er krank war. Dann sollte es dieses Jahr nachgeholt werden – aber jetzt herrscht Corona und das Verbot von Großveranstaltungen bis Ende August. Und deshalb wurde seine ganze Deutschlandtour 2020 abgesagt und davon ist dann eben auch sein Auftritt Anfang Juli in München betroffen. Neuer Versuch – ganz dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“ – ist dann am 6. Juli 2021. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit für die neuen Termine.

+++Update 11:32 Uhr+++

Die Münchner können das Entrümpeln anfangen. Ab dem 20. April öffnen wieder die Wertstoffhöfe. Um den Andrang zu kontrollieren, gibt es aber eine ganz besondere Regel. An Kalendertagen mit geraden Zahlen dürfen nur Autos kommen, deren Nummernschild als letzte Ziffer eine gerade Zahl hat. An Kalendertagen mit ungeraden Zahlen nur Autos, deren letzte Nummer ungerade Zahl ist. Also am 20. April darf man kommen, wenn das Nummernschild mit 0, 2, 4, 6 oder 8 endet. Am 21. April darf man kommen, wenn das Nummernschild mit 1, 3, 5, 7 oder 9 endet.

+++Update 10:06 Uhr+++

In Türkenfeld im Landkreis Fürstenfeldbruck liegen derzeit etliche bunte Steine am Gollenberg – rund 1200 um genau zu sein. Die sind von Kindern bemalt worden. Und wenn bis morgen 1500 Steine zusammenkommen, dann winkt eine tolle Belohnung für die Kinder. Das Gasthaus Hartl spendiert dann nämlich allen ein Eis.

+++Update 09:31 Uhr+++

Auch das Kaltenberger Ritterturnier ist nun wegen des Corona-Virus heuer abgesagt. Großveranstaltungen sind bis Ende August ja generell verboten – darunter fällt das Ritterturnier. Das habe es in der 40-jährigen Geschichte noch nie gegeben, so die Veranstalter. Geplant ist das Kaltenberger Ritterturnier jetzt für den 09. Juli 2021.

+++Update 05:26 Uhr+++

Den Landkreis Erding nannte Ministerpräsident Söder noch einen Corona-Hotspot. Es gibt aber auch hier positive Verläufe der Corona-Pandemie. So sind von den 526 Fällen bereits 248 wieder gesund. Im Klinikum werden derzeit 21 Patienten behandelt.

+++Update 05:11 Uhr+++

Die Tafel in Erding hat über die Osterfeiertage extrem viel Obst und Gemüse gespendet bekommen. Deshalb öffnet sie heute ihre Türen von 09.30 bis 11 Uhr für jeden und verschenkt das Essen. Das ist eine Premiere in den 15 Jahren, die die Tafel schon geöffnet hat. Die Helfer bitten darum eigene Taschen mitzubringen und wenn möglich einen Mundschutz zu tragen.

+++Update 04:59 Uhr+++

Das BRK in Dachau hat angekündigt seine Erste-Hilfe-Kurse bis Juni auszusetzen. Damit reagiere man auf die Empfehlungen der Unfall-Versicherungen, weil der Sicherheitsabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden könne. Wann die Kurse wieder angeboten werden ist noch nicht klar.

+++Update 04:41 Uhr+++

Gute Nachrichten von den Corona-Fallzahlen im Landkreis Fürstenfeldbruck. 700 Menschen haben sich mit dem Virus angesteckt, 451 sind bereits wieder gesund. Im Klinikum werden momentan 29 Personen behandelt.

+++Update 04:32 Uhr+++

Der Verkehr auf den Straßen ist zur Zeit auf ein Minimum reduziert. Die Klimaschutzgruppe Olching For Future hat Bürgermeister Magg deshalb in einem offenen Brief aufgefordert, die Straße als Fahrradstraßen zu nutzen. Damit würde der Radlverkehr Vorzug vor dem Autoverkehr bekommen und das Tempolimit würde auf 30 km/h gedrosselt. Die Gruppe sagt, dass vor allem die Hauptstraße oder Münchner Straße profitieren würden. Als Vorbild nennt die Gruppe die kolumbianische Stadt Bogotá oder auch Berlin-Kreuzberg, wo es Fahrspuren gibt, die als Fahrradspuren dienen.

+++Update 04:17 Uhr+++

Wer sein Auto oder Motorrad zulassen möchte, kann das bequem übers Internet – und das jetzt deutlich einfacher. Das Bayerische Verkehrsministerium hat eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Man braucht jetzt keinen Personalausweis mit eID-Funktion, sondern kann sich auch ohne einen Account anlegen und die notwendigen Fahrzeugpapiere hochladen. Plakettenträger und Fahrzeugpapiere werden dann per Post verschickt. Bei uns in der Region geht das zum Beispiel im Landkreis Freising, in München und im Landkreis Starnberg.

 

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Mittwoch – 15. April 2020

+++Update 22:55 Uhr+++

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht wegen der Corona-Pandemie das Oktoberfest in diesem Jahr in akuter Gefahr. «Ich bin sehr, sehr skeptisch und kann mir aus jetziger Sicht kaum vorstellen, dass eine solch große Veranstaltung überhaupt möglich ist zu dem Zeitpunkt», sagte der CSU-Chef am Mittwochabend im Bayerischen Rundfunk.

Söder betonte, dass die finale Entscheidung aber noch nicht getroffen sei. In den kommenden beiden Wochen wolle er zusammen mit Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) darüber beraten und entscheiden. Grundsätzlich stehe das Volksfest aber «sicher» auf der Kippe. «Es wäre zwar schade, aber aus jetziger Sicht eher unwahrscheinlich», betonte er.

Am Mittwoch hatten in Berlin Bund und Länder beschlossen, Großveranstaltungen zunächst bis Ende August zu verbieten. Nach dem Zeitplan wäre die Wiesn – geplanter Start ist der 19. September – durchführbar. Allerdings sehen die Experten bis dahin zu wenig Zeit, um Medikamente und Impfungen zu entwickeln.

+++Update 20:48 Uhr+++

Bayern wird bei den Lockerungen der Corona-Beschränkungen nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder langsamer vorgehen als andere Länder. Unter anderem soll der normale Schulbetrieb erst ab 11. Mai schrittweise wieder beginnen und damit eine Woche später als von Bund und Ländern grundsätzlich vereinbart. Und: Ladenbesitzer müssen abwarten, welche Zeiträume für Lockerungen und welche Ladengrößen als Obergrenze das bayerische Kabinett an diesem Donnerstag beschließen wird.

Der Freistaat werde einige Beschlüsse von Bund und Ländern – etwa zu Schulen und Handel – «vorsichtiger angehen und etwas zurückhaltender angehen», sagte Söder am Mittwoch nach Beratungen der Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel. Wenn man Nuancen anders mache, hänge das von der jeweiligen Situation in den Ländern ab. «Das ist dann mal ne Woche mehr oder ne Woche weniger, oder ein paar Quadratmeter mehr oder weniger», sagte Söder. Man werde bei den Öffnungen von Geschäften «etwas zeitversetzt» vorgehen. Letztlich lobte er aber, dass deutschlandweit das gleiche Konzept zugrunde gelegt werde.

Mit der Prüfungsvorbereitung in Abschlussklassen – etwa Abitur oder Mittlerer Reife – soll in Bayern schon ab dem 27. April begonnen werden können. Die nächsten Klassen sollen dann schrittweise aber erst ab dem 11. Mai folgen. Die Schulen bräuchten ohnehin Zeit zur Vorbereitung, sagte Söder.

«Grundschulen und Kitas bleiben dann erst einmal zu – mit entsprechender Notfallbetreuung», sagte Söder. Ob und wann die vierten Klassen in den Grundschulen wieder starten können, blieb aber zunächst offen.

In einer fast vierstündigen Videoschalte hatten sich Merkel und die Regierungschefs der Länder zuvor auf einen Fahrplan für den Weg aus der Corona-Krise verabredet. Dieser sieht unter anderem vor, dass die Ausgangsbeschränkungen bis mindestens zum 3. Mai verlängert werden. Ursprünglich waren diese bis zum 19. April befristet. Auch die in der Krise eingeführten Kontrollen an deutschen Grenzen sollen für weitere 20 Tage bis zum 4. Mai gelten.

Am Donnerstag will in Bayern das Kabinett die einzelnen Beschlüsse beraten und «prüfen», wie Söder sagte. Bis dahin müssen sich auch die bayerischen Besitzer und Mitarbeiter von Geschäften mit ihrer Planung gedulden. Denn während in anderen Ländern Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern ab Montag wieder öffnen können – wenn auch unter Auflagen -, sagte Söder, er sei auch hier für einen anderen Zeitplan im Freistaat.

Unklar ist auch, ob die 800 Quadratmeter-Regelung in Bayern greift. Er halte das für «zu viel», so Söder und kündigte mit Blick auf eine Kabinettssitzung an diesem Donnerstag an: «Wir überprüfen das». Dem Vernehmen nach war Bayern in die Verhandlung mit einer Obergrenze von 400 Quadratmetern gegangen.

Dem Kompromiss von Bund und Ländern zufolge sollen auch unabhängig von der Verkaufsfläche Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen wieder ihren Betrieb aufnehmen können. Dagegen sind etwa große Möbelhäuser, Kaufhäuser und Shopping-Mals definitiv weiter unbefristet geschlossen. Söder rechtfertigte dies mit dem ansonsten drohenden Kundenverkehr und Menschen-Ballungen in den Innenstädten.

Söder betonte, es sei ein wichtiger Teil des Kompromisses, dass die Länder im Detail unterschiedliche Zeitpläne definieren könnten: «Wir haben Spielräume entwickelt, weil natürlich Länder unterschiedlich betroffen sind. Der Süden Deutschlands ist stärker betroffen als andere Teile von Deutschland. Insofern haben wir auch Rahmen definiert, die unterschiedlich ausgeschöpft werden können.»

Der bayerische Handel hofft jedoch, nicht von der bundesweit geplanten Öffnung von Läden bis 800 Quadratmeter ab Montag ausgenommen zu werden. Er hoffe, dass dies hier nicht zeitversetzt geschehe, sagte der Geschäftsführer des Handelsverbands Bayern, Bernd Ohlmann. Man blicke nun mit Argusaugen auf die Kabinettssitzung am Donnerstag. Für den bayerischen Handel komme es auf jeden Tag an. Ohlmann sagte zudem, er hätte sich gewünscht, dass auch größere Geschäfte öffnen dürften. «Ein Geschäft mit 500 Quadratmetern kann genauso Schutz- und Hygienemaßnahmen einhalten, wie eines mit 3000 Quadratmetern.» In Bayern sind laut Handelsverband schätzungsweise gut 80 Prozent der Geschäfte kleiner als 800 Quadratmeter.

Unter den deutschen Bundesländern ist Bayern weiterhin am stärksten von der Pandemie betroffen. Bislang wurden 34 664 Menschen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Gestorben sind bisher 995 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen am Mittwoch (Stand 10.00 Uhr) auf seiner Homepage mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen lag bei 16 310 Menschen.

Vorsicht und Besonnenheit seien auch in der jetzigen Phase mit einer abflachenden Infektionskurve von großer Bedeutung, betonte Söder. «Solange es keine Medikamente gibt, solange müssen wir einen Weg, ein Konzept finden, mit Corona zu leben», sagte er. Hier gelte es so viel Sicherheit wie möglich zu erreichen.

Bayerns Ziel sei es, wieder in eine Lage zu kommen, dass die Infektionsketten nachvollzogen werden könnten. «Das Drama in Italien war ja, das Infektionsketten nicht mehr verfolgbar waren und damit eine völlig unkontrollierte Ausbreitung erfolgte», sagte Söder. Landesweit seien dafür 4000 Personen in 650 Teams vorgesehen.

Merkel kündigte an, dass die Konferenz nun alle 14 Tage stattfinde, das nächste Treffen sei für den 30. April geplant. Dann solle, so Söder, auch über die Bereiche Kunst, Kultur und Sport diskutiert werden. Zwar hatte sich die Runde an diesem Mittwoch darauf verständigt, Großveranstaltungen wegen der Pandemie bis zum 31. August grundsätzlich zu untersagen. Söder betonte aber auf Nachfrage, dass die Fußball-Bundesliga zunächst keine Rolle gespielt habe.

+++Update 18:30 Uhr+++

Die Ministerpräsidenten und die Bundesregierung haben sich auf ein weiteres Vorgehen in der Coronakrise geeinigt. Allerdings machte Ministerpräsident Söder auf einer Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Merkel klar, dass in Bayern defensiver vorgegangen wird.

Folgendes wurde beschlossen:

Die Kontaktsperren werden um zwei Wochen bis zum 03. Mai verlängert.

Es wird keine Maskenpflicht geben. Allerdings wird jeder angehalten, in der Öffentlichkeit (z.B. beim Einkaufen oder im ÖPNV) eine Mund-Nasen-Maske zu tragen. Der Staat wird sich nur um Masken für den medizinischen Bereich kümmern. Bürger müssen sich selbst um ihre Masken kümmern.

Die Schulen sollen ab dem 04. nach und nach geöffnet werden. Zuerst die Abschlussklassen und die 4. Klassen (da der Übertritt auf eine weiterführende Schule ansteht). Für Bayern kündigte Söder einen eigenen Weg an. So sollen Abschlussklassen in Bayern erst ab dem 11. Mai öffnen. Grundschulen (außer 4. Klassen, ab wann diese in Bayern öffnen wurde nicht klar gesagt) und Kitas bleiben weiterhin geschlossen, da man kleinen Kindern nicht zumuten können, z.B. Mundschutz zu tragen.

Geschäfte (auch Friseursalons) bis 800 Quadratmeter Ladenfläche dürfen ab dem 04. Mai öffnen, wenn sie ein schlüssiges Hygienekonzept vorlegen. So müssen Ladenbesitzer auch dafür sorgen, dass sich keine langen Schlangen vor den Geschäften bilden. Ministerpräsident Söder kündigte allerdings an, die Geschäfte im Süden Deutschlands würden „zeitversetzt“ öffnen. Genaueres wird er wohl morgen Mittag, nach einer Beratung mit seinem Ministerrat, präsentieren.

Großveranstaltungen bleiben bis Ende August verboten.

Die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin werden sich nun alle 14 Tage beraten und über das weitere Vorgehen beraten. Sollten sich die Infektionszahlen wieder negativ entwickeln, könnten Lockerungen auch wieder zurückgenommen werden.

+++Update 18:02 Uhr+++

Die in Deutschland verhängten Kontaktbeschränkungen sollen grundsätzlich bis mindestens 3. Mai verlängert werden. Darauf haben sich Kanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder in Berlin verständigt. Das hat die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen erfahren.

+++Update 17:07 Uhr+++

Noch hat Kanzlerin Merkel kein offizielles Statement abgegeben. Aber es sind weitere Ergebnisse durchgesickert.

Bund und Länder haben sich laut der Deutschen Presse-Agentur darauf geeinigt, dass der Schulbetrieb in Deutschland am 4. Mai wieder starten soll – beginnend mit den Abschlussklassen, den Klassen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen und den obersten Grundschulklassen. Anstehende Prüfungen sind bereits vorher möglich.

Großveranstaltungen sollen wegen der Corona-Pandemie bis zum 31. August grundsätzlich untersagt werden – auch Fußballspiele sind davon betroffen. Konkrete Regelungen, etwa zur Größe der Veranstaltungen, sollen durch die Länder getroffen werden.

+++Update 16:18 Uhr+++

Noch läuft die Konferenz zwischen Kanzlerin Merkel und den Ministerpräsidenten der Länder. Das Tragen von Alltagsmasken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel wird dabei „dringend“ empfohlen. Das hat die Deutsche Presse-Agentur erfahren. Eine generelle bundesweite Maskenpflicht soll es demnach aber nicht geben.

+++Update 15:02 Uhr+++

Noch heute Nachmittag – voraussichtlich gegen 16.30 Uhr – wird Kanzlerin Merkel eine Pressekonferenz halten und über die Ergebnisse des Gesprächs mit den Landeschefs berichten. Details dazu hört ihr bei uns im Programm auf Top FM.

+++Update 14:50 Uhr+++

Die 107. Tour de France soll trotz der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr stattfinden. Aber: sie wird verschoben. Wie der Veranstalter mitgeteilt hat, soll die Frankreich-Rundfahrt nicht wie geplant vom 27. Juni bis zum 19. Juli, sondern zwischen dem 29. August und dem 20. September ausgetragen werden. Die Tour de France ist das berühmteste Radrennen der Welt.

+++Update 13:23 Uhr+++

Personen, die auf das Coronavirus negativ getestet wurden, sollen in Zukunft das Ergebnis schneller bekommen. Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) hat einen SMS-Service eingeführt. Telefonisch gab es da immer wieder Verzögerungen, weil die Getesteten nicht erreichbar waren. Die SMS kann aber versandt werden, sobald die KVB von den beteiligten Laboren eine Mitteilung erhalten hat. Seit der Einführung des Informationsservice auf mobilen Endgeräten Anfang April konnten bereits rund 7.800 Negativbefunde per SMS versandt werden. Das passiert aber nur bei negativen Tests. Ist der Getestete an Covid-19 erkrankt, dann ist nach dem Infektionsschutzgesetz grundsätzlich das zuständige Gesundheitsamt verantwortlich.

+++Update 12:51 Uhr+++

Die im Internet übertragenen Ostergottesdienste mit Kardinal Reinhard Marx in München haben viel Zuspruch erhalten. Allein die Übertragung der Osternacht sahen online mehr als 42.200 Menschen. Das gab heute die Erzdiözese München und Freising bekannt. Damit seien so viele Menschen erreicht worden, wie niemals zuvor auf diesem Weg. Insgesamt wurden die Livestreams der Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen den Angaben zufolge mehr als 150.000 Mal aufgerufen.

+++Update 09:46 Uhr+++

Der Bund will den Ländern vorschlagen, die bestehenden Kontaktbeschränkungen für die Bürger noch mindestens bis zum 3. Mai aufrecht zu erhalten. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch nach einer Schaltkonferenz des Kanzleramts mit den Staatskanzleichefs der Länder vom Dienstag. Ein Eckpunktepapier mit entsprechenden Empfehlungen sollte heute in den Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Mitgliedern des Corona-Kabinetts beschlossen werden. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung über Ergebnisse der Schaltkonferenz berichtet.

+++Update 08:18 Uhr+++

Der Sportartikelhersteller Adidas holt sich zum Überstehen der Corona-Krise bis zu drei Milliarden Euro frisches Geld – darunter 2,4 Milliarden Euro von der staatlichen Förderbank KfW. Die Bundesregierung habe am Dienstag die Zusage gegeben, dass sich die KfW mit einer Darlehenszusage in Höhe von 2,4 Milliarden Euro an einem sogenannten Konsortialkredit beteiligt, teilte das Unternehmen mit. Dazu kämen Zusagen eines Konsortiums von sieben weiteren Banken aus Deutschland und aller Welt in Höhe von 600 Millionen Euro. Steuergelder würden dabei aber nicht verwendet. Zu den Konditionen des Kredits gehört, dass Adidas während der Laufzeit keine Dividende an seine Aktionäre zahlen darf.

+++Update 07:29 Uhr+++

Wegen der Infektionsgefahr durch das Coronavirus wird die Aktion „Stadtradeln“ im Landkreis Fürstenfeldbruck erstmal abgesagt. Sie wäre eigentlich vom 3. bis 23. Mai 2020 geplant gewesen. Ob die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird, steht derzeit nicht fest.

+++Update 06:47 Uhr+++

Das Landratsamt in Ebersberg fordert alle Kinder und Jugendlichen auf Bilder zu malen, damit das Hilfskrankenhaus bunter wird. Selbst gemalte Bilder können in der Größe A3 an das Landratsamt gesendet werden. Und zwar an folgende Adresse:

Landratsamt Ebersberg, Eichthalstraße 5, 85560 Ebersberg, Kennwort: Bilder Hilfskrankenhaus.

+++Update 06:22 Uhr+++

Im August soll das 365-Euro-Ticket der MVV für Schüler und Azubis kommen. Zuletzt hatte der Landrat im Landkreis Starnberg Roth wegen der Corona-Krise auf die Bremse gedrückt. Die Jusos im Landkreis Ebersberg aber appellieren nun an dem Ticket festzuhalten. Die Sparmaßnahmen sollten nicht die treffen, die schon wenig haben, so die Jusos. Roths Nachfolger Frey sprach sich aber bereits für eine Einführung des Tickets aus.

+++Update 05:11 Uhr+++

Seit einem Monat sind Schulen und Kitas geschlossen – wie also die Kinder immer wieder neu beschäftigen? Die Freiwillige Feuerwehr in Odelzhausen im Landkreis Dachau hat jetzt einen Malwettbewerb ins Leben gerufen. Das Thema ist natürlich „Feuerwehr“. Und zu gewinnen gibt es auch was – als Hauptpreis nämlich Gutscheine für das Legoland in Günzburg. Für die Plätze 2 bis 5 hat die Feuerwehr aber auch tolle Überraschungen bereit.

Um die Bilder auf ihrer Homepage veröffentlichen zu dürfen, bittet die Feuerwehr alle Eltern, die Teilnahmebedingungen auszufüllen welche ihr bei uns auf der HP unter https://www.ffw-odelzhausen.de/download-2/ findet. Diese bitte dann mit dem Bild entweder über das Kontaktformular oder an malwettbewerb@ffw-odelzhausen.de zukommen lassen. Hierbei kann man das Bild einscannen oder auch abfotografieren.

+++Update 05:03 Uhr+++

Alle Läden sind geschlossen – viele bieten deshalb an Gutscheine zu kaufen und diese einzulösen, sobald die Geschäfte wieder geöffnet haben. In Freising läuft das auch recht gut. Laut Süddeutscher Zeitung habe man bereits einen Umsatz von 31 500 Euro erzielen können. Maßgeblich daran beteiligt ist die Website www.ladenretter.de die eine Plattform für die Geschäfte bietet. Mittlerweile ist die Website auch in Eching, Landshut oder Moosburg aktiv.

+++Update 04:37 Uhr+++

Die Gemeinde Kranzberg im Landkreis Freising verzichtet im April auf die Kita-Gebühren für das Kinderhaus Kleeblattl. Sollten die Eltern die Notbetreuung nicht in Anspruch nehmen, würden die Gebühren entfallen. Das hat der Gemeinderat entschieden.

+++Update 04:15 Uhr+++

Anders als Nordrhein-Westfalen lehnt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder eine zeitnahe Öffnung der Schulen nach den Osterferien wegen der andauernden Corona-Pandemie ab. „Ich bin sehr zurückhaltend bei Schulen“, sagte der CSU-Chef im „heute-journal“ des ZDF. Skeptisch sehe er auch, dass Grundschulen als Erstes geöffnet werden sollen. „Da habe ich eine grundlegend andere Auffassung.“

 

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Dienstag – 14. April 2020

+++Update 18:06 Uhr+++

Während Bund und Länder morgen über eine gemeinsame Exit-Strategie aus den Corona-Beschränkungen beraten wollen, plant Nordrhein-Westfalen im Alleingang. Die Schulen in NRW sollen nach den Osterferien schrittweise wieder öffnen. Das sei ihr festes Ziel, sagte Schulministerin Gebauer. Und das Familienministerium stellte in Aussicht, dass ab kommender Woche auch Kitas zumindest für Kinder kurz vor der Einschulung öffnen dürfen.

+++Update 17:57 Uhr+++

Österreich hat heute seine strengen Beschränkungen etwas gelockert. Viele kleine Geschäfte sowie Bau- und Gartenmärkte haben wieder geöffnet. Allerdings gibt es zahlreiche Auflagen: Etwa eine Mundschutzpflicht für Kunden und Mitarbeiter. Der Handelsverband Deutschland dringt darauf, hierzulande möglichst rasch wieder alle Geschäfte öffnen zu lassen.

+++Update 17:41 Uhr+++

Ob sich die Maßnahmen und Ausgangsbeschränkungen auch auf die Einbruchszahlen oder die Unfälle ausgewirkt haben – da kann uns die Münchner Polizei noch keine Zahlen oder Statistiken nennen. Vom Gefühl her seien die Zahlen aber zurückgegangen. Was aber Zahlen wirklich belegen: Die Corona-Krise hat an den sonst so stauträchtigen Ostertagen eine ungewohnt freie Fahrt ermöglicht. Der Ostermontag war der stauärmste Tag seit mindestens 15 Jahren, meldet der ADAC.

+++Update 17:21 Uhr+++

Viele Eltern hoffen derweil auf eine schnelle Schulöffnung. Der Unterricht daheim bringt sie an die Belastungsgrenze. Bei einer Online-Umfrage des Bayerischen Elternverbands sagten mehr als die Hälfte der Befragten, es sei viel Aufwand oder gar unmöglich – und dadurch komme es auch verstärkt zu Streit und Stress in den Familien.

+++Update 17:11 Uhr+++

Bei der BR-Serie «Dahoam is Dahoam», die ja bei uns im Landkreis Dachau gedreht wird, gibt es wegen der Corona-Pandemie einen Drehstopp. Inhaltlich soll die Serie ohne Corona-Einfluss weitergehen. Doch wegen der Viruserkrankung müssen die älteren Schauspieler vermutlich zunächst zu Hause bleiben. Zudem werden die Drehbücher auf Zweier- und auf Dreierszenen umgeschrieben, um den Sicherheitsabstand zu gewährleisten. Folgen bis Anfang Mai sind aktuell schon im Kasten.

+++Update 17:01 Uhr+++

Der deutsche Einzelhandel dringt auf eine möglichst rasche Öffnung aller Geschäfte. Der Chef des Handelsverbandes Deutschland, Genth, sagte, wenn die Läden in den Innenstädten noch lange geschlossen bleiben müssten, drohe eine gewaltige Pleitewelle.

Auch der Bund der Selbständigen Bayern plädiert für Lockerungen bei der Wirtschaft. „Gebt uns eine Perspektive und lasst und wieder verkaufen!“, fordert der Verband. Vielen Betrieben stehe das Wasser inzwischen bis zum Hals. Die Wirtschaft müsse mit Regeln für den Gesundheitsschutz wieder anlaufen dürfen, heißt es.

+++Update 16:07 Uhr+++

Wann kann in der Bundesliga wieder Fußball gespielt werden? Die Deutsche Fußball Liga verschiebt ihre Entscheidung darüber in die nächste Woche. Die für Freitag geplante außerordentliche Mitgliederversammlung zu weiteren Maßnahmen findet jetzt nächsten Mittwoch statt. Im Mai könnten erneut Geisterspiele stattfinden, um die Saisons fortzusetzen.

+++Update 15:25 Uhr+++

In Bayern haben sich inzwischen knapp 34.000 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Gestorben sind bisher fast 900 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit. Die geschätzte Zahl der Genesenen liegt bei knapp 15.000 Menschen.

+++Update 13:25 Uhr+++

Eine Entscheidung über eine Lockerung der Corona-Regeln rückt derweil näher. Morgen wollen Bund und Länder beraten, wie es nach den Osterferien weitergehen soll. Bayerns Ministerpräsident Söder hat dabei vor einem Überbietungswettbewerb gewarnt. Vorsichtige Erleichterungen könne es nur mit zusätzlichem Schutz geben, schrieb Söder auf Twitter. Man dürfe keinen Rückschlag riskieren.

+++Update 12:49 Uhr+++

Die bayerische Staatsregierung will die rund 12.000 Sportvereine im Freistaat in der teils existenzbedrohenden Corona-Krise weiter unterstützen. Dazu erneuerte Innenminister Herrmann heute sein Hilfsangebot. Er unterstrich bei den Kollegen vom Bayerischen Rundfunk, wie wichtig die Vereine mit ihren mehr als 4,6 Millionen Sportlern in der Breite seien. Wegen den Auswirkungen der Pandemie kann aktuell nicht trainiert und gespielt werden, vielen Clubs fehlen Einnahmen. Da wolle man alles dafür tun, dass deswegen keiner pleite geht, sagte Herrmann. Über weitere Details zu den möglichen Hilfen will der Politiker am Dienstag der nächsten Woche mit seinen Kollegen bei einer Ministerratssitzung beraten.

+++Update 10:49 Uhr+++

In der Not wird man erfinderisch. Das dachte sich wohl auch ein Großvater aus Baden-Württemberg, der am Ostersonntag unbedingt seine Enkel aus Grafrath im Landkreis Fürstenfeldbruck sehen wollte. Also stieg er in sein Ultraleichtflugzeug und flog zum Haus seiner Enkel. Dort umkreiste er das Haus mehrere Male – so konnten sie sich zuwinken. Jetzt droht ihm eine Anzeige. Aber nicht wegen der Ausgangsbeschränkung, die es in Baden-Württemberg ja nicht gibt, sondern weil er zu tief geflogen ist.

+++Update 09:32 Uhr+++

In Bayern hat die Polizei am Osterwochenende dem Innenministerium zufolge rund 78 000 Kontrollen wegen der geltenden Ausgangsbeschränkung und der Schließung von Gastronomie und Einzelhandel durchgeführt. Dabei registrierte sie rund 10 000 Verstöße. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bescheinigte aber den Menschen im Freistaat insgesamt ein «sehr vorbildliches» Verhalten angesichts der Corona-Krise.

Trotz des schönen Osterwetters hätten sich die allermeisten Bürger an die geltenden die Schutzmaßnahmen gehalten. Während der Feiertage habe es nur einen geringen Ausflugsverkehr gegeben. Während in den Bergen nur wenige Wanderer unterwegs gewesen seien, hätten in den Naherholungsgebieten viele Menschen das Wetter genutzt, um an die frische Luft zu gehen – sei es für Spaziergänge oder Radfahren.

Der Minister sei den Menschen für ihre Vernunft und Disziplin dankbar, teilte das Innenministerium am Montag mit. Die Ausbreitung des Coronavirus könne nur mit größter Vorsicht und Rücksichtnahme verlangsamt werden. «Die Infektionslage hat sich bislang bereits leicht entspannt», bilanzierte Herrmann. «Darauf müssen wir auch die kommenden Tage aufbauen.»

+++Update 07:14 Uhr+++

Gute Nachrichten aus dem Landkreis Erding. Die Zahl der neuen Corona-Fälle ist um lediglich 12 Fälle von 494 auf 506 angestiegen. 210 Personen gelten außerdem als genesen. Die Verdopplungszeit liege bei etwa 17 Tagen. Die Maßnahmen zeigen nun ihre Wirkung, so Landrat Bayerstofer. Er bedanke sich bei den Menschen im Landkreis für ihr diszipliniertes Verhalten.

+++Update 06:52 Uhr+++

Das Osterwochenende ist vorbei und Lob kommt von Innenminister Herrmann. Der zeigte sich sehr zufrieden, dass wir uns alle großteils an die Ausgangsbeschränkungen gehalten haben. Ähnlich sieht das die Polizei in Erding. Dort habe es zwar viele Einsätze gegeben aber kaum Verstöße. „Nicht jedes Gespräch und jede Bewegung von Bürgern im Freien ist ein Verstoß“ – so appellierte die Erdinger Polizei daran nicht jeden vermeintlichen Verstoß der Ausgangsbeschränkungen zu melden. Es habe zwischen Samstag und Sonntag eine Vielzahl an Einsätzen gegeben – einen Verstoß aber nur ein Mal, so die Beamten. In München hat die Polizei jeden Tag am Osterwochenende zwischen 6 bis 7 Tausend Kontrollen durchgeführt und rund 300 Anzeigen verteilt. Das sei für eine Millionenstadt wie München aber sehr wenig, so die Polizei. 50 Anzeigen verteilte sie am Sonntag in München-Neuhausen. Dort fand im Innenhof eine Studentenwohnheims eine Grillparty statt.

+++Update 06:05 Uhr+++

Das BRK in Dachau hilft gegen Einsamkeit in der Corona-Krise. Dort ist jetzt ein „Ratsch-Telefon“ eingerichtet, der vom Wohlfahrtsverband unterstützt wird. Wer also einfach mal eine Runde ratschen möchte oder auch einsam ist, kann sich unter der Nummer melden. „Der Service ist für Leute, die vielleicht ein wenig einsam sind oder denen die Decke zuhause auf den Kopf fällt und die Netflix auch nicht mehr weiterbringt“, so Referatsleiter Ehrenamt Sanchez. Die Nummer ist die 08131- 90 22 84 5 (Ortstarif, Mobilfunk kann abweichen).

+++Update 05:25 Uhr+++

Eine Grillparty mit 51 Gästen hat die Polizei in München-Neuhausen aufgelöst. Die größtenteils zwischen 20 und 30 Jahre alten Feiernden hatten trotz Ausgangsbeschränkungen im Innenhof eines Studentenwohnheims gegrillt, wie die Polizei mitteilte. Nach einem Hinweis beendeten die Beamten die Party am Sonntagabend. Alle Beteiligten erhielten eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

+++Update 04:13 Uhr+++

Für einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz sorgte ein Stau im Landkreis Freising am Ostersonntag. Dort gab es in Attenkirchen die Möglichkeit, seinen Osterkorb in einer „Drive through“-Variante weihen zu lassen, also mit einem kurzen Autostopp. Das Angebot war so beliebt, dass etwa 1.200 Fahrzeuge Schlange standen und die Polizei den Verkehr regeln musste.

+++Update 03:42 Uhr+++

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) sieht im Kampf gegen das Coronavirus zunehmend Grund für Optimismus – warnt aber vor einer übereilten Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen. Man dürfe zwar noch keine Entwarnung geben. «Aber wir haben Grund zu vorsichtigem Optimismus», sagte Huml am Montag der Deutschen Presse-Agentur in München. Sie verwies auf den mittlerweile deutlich langsameren Anstieg der Infizierten-Zahlen, aber auch auf die aktuell ausreichende Zahl von Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit. Und auch die Zahl beatmungspflichtiger Patienten habe sich stabilisiert.

Bis Ostermontag (Stand 10.00 Uhr) wurden laut Ministerium 33 329 Menschen in Bayern positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet – das waren 547 Fälle oder 1,7 Prozent mehr als am Vortag. Gestorben sind bisher 834 Menschen, die sich mit dem Erreger infiziert hatten.

Huml betonte, weil an Wochenenden und Feiertagen Testergebnisse aus einigen privaten Labors fehlten, seien die Zahlen «etwas mit Vorsicht zu betrachten». Es werde noch Nachholeffekte geben. «Aber insgesamt, wenn wir uns die Entwicklung der vergangenen Wochen anschauen, sieht man, dass es zu einer Verlangsamung der Ausbreitung gekommen ist», sagte sie. «Wir hatten ja schon Anstiege von 20 Prozent und mehr pro Tag. Nun sind wir eher bei zehn Prozent, bei fünf Prozent oder sogar noch ein bisschen darunter gelandet. Das zeigt: Die Maßnahmen, die Schulschließungen und die Ausgangsbeschränkungen, greifen.»

 

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Donnerstag – 09. April 2020

+++Update 17:48 Uhr+++

Die Saison in der 3. Fußball-Liga wird trotz der anhaltenden Corona-Krise vorerst nicht abgebrochen und soll nach Möglichkeit zu Ende gespielt werden. Darauf haben sich der Deutsche Fußball-Bund, der Ausschuss 3. Liga und die Verantwortlichen der 20 Clubs geeinigt. Wie das konkret aussieht – könne man aber noch nicht sagen. Angesichts der aktuellen Situation seien verschiedene Szenarien denkbar, wie die ausstehenden elf Spieltage in der dritthöchsten Spielklasse noch absolviert werden könnten.

+++Update 16:31 Uhr+++

Rund 1.500 Schoko-Osterhasen haben die Stadtwerke Landsberg an die Mitarbeiter von sozialen Einrichtungen wie Krankenhäuser, Kinder- und Seniorenheimen und an die Mitarbeiter von Polizei- und Feuerwehrstationen in der Region verteilt. Die Schokohasen sollten im Rahmen einer LEW-Osteraktion verschenkt werden. Da die Aktion aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden kann, verteilte LEW die Hasen nun als kleine Aufmerksamkeit für den täglichen Einsatz.

+++Update 16:01 Uhr+++

Bundesgesundheitsminister Spahn fordert, die Kontaktbeschränkungen über die anstehenden Feiertage unbedingt einzuhalten. Ostern werde eine Weggabelung sein, so Spahn. Die Einschnitte in den Alltag zeigten Wirkung. Bei einem weiteren konsequenten Verhalten werde die schrittweise Rückkehr zur Normalität wahrscheinlicher – würden wir nachlässiger, werde eine Verlängerung der Auflagen wahrscheinlich, so Spahn.

Kanzlerin Merkel hat eine positive Zwischenbilanz der harten Beschränkungen gezogen. Es gebe einen „Hoffnungsschimmer“, wird sie in Unionskreisen zitiert. Es sei bislang ganz gut gelungen, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, so die Kanzlerin.

+++Update 15:24 Uhr+++

Von gestern Morgen bis heute früh hat die Münchener Polizei knapp 5.400 Kontrollen durchgeführt – ob die Menschen hier auch wirklich die Corona-Maßnahmen einhalten. Dabei wurde knapp 190 Verstöße angezeigt.

+++Update 15:02 Uhr+++

In der Corona-Pandemie sind Gottensdienste mit Besuchern weiter nicht erlaubt. Das Verbot bleibt weiter rechtens. Das hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof entschieden und damit den Eilantrag eines Münchner Anwalts abgewiesen. Der hatte in der vergangenen Woche gegen das Verbot geklagt – weil er sich in seiner Religionsfreiheit verletzt sieht.

+++Update 14:47 Uhr+++

Die Strategien der Bundesländer für den Weg aus dem Corona-Ausnahmezustand müssen sich nicht decken. So sieht das Bayerns Ministerpräsident Söder. Grund seien die regionalen Unterschiede – in Norddeutschland etwa sei von Anfang an das Infektionsgeschehen deutlich niedriger gewesen. Dennoch sollte so viel gemeinsam geschehen wie möglich, so Söder.

+++Update 14:20 Uhr+++

Der bayerische Wissenschaftsminister Sibler sieht uns aber weiter gut gerüstet für die Corona-Pandemie. Das Gesundheitssystem bei uns sei sehr gut vorbereitet, so der CSU-Politiker. Bilder wie in Italien oder Spanien blieben den Menschen hierzulande bisher erspart. Am LMU Klinikum München seien alle 36 Patienten, die bis zum 6. April intensivmedizinisch behandelt wurden, gerettet worden. Das könne zu Ostern ein kleines Zeichen der Hoffnung setzen, sagt er. Er sprach aber auch gleichzeitig von einer weiter sehr, sehr ernsten Lage. An den sechs Unikliniken Bayerns sei die Zahl der Intensivbetten von 600 auf 1.000 erhöht worden, ein Ausbau auf 1.200 Betten sei möglich.

+++Update 13:40 Uhr+++

In Olching an der Mittelschule im Landkreis Fürstenfeldbruck muss der Blutspendetermin heute leider ausfallen. Die personelle Situation würde es aktuell nicht ermöglichen, den Termin  stattfinden zu lassen, heißt es vom Bayerischen Roten Kreuz.

Hier geht es zu weiteren Blutspende-Terminen…

+++Update 13:23 Uhr+++

Bund und Länder haben sich rechtzeitig vor dem Osterwochenende auf neue Quarantäne-Regeln für Einreisende geeinigt. Wer über die Grenze nach Deutschland kommt, muss 14 Tage in Quarantäne. Eine Muster-Verordnung verpflichtet die Personen außerdem, sich direkt in die Isolation zu begeben. Wer dagegen verstößt, muss mit hohen Strafen zwischen 150 und 10.000 Euro rechnen.

+++Update 10:33 Uhr+++

Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium stoppt wegen mutmaßlich betrügerischer Internetseiten die Soforthilfe-Auszahlungen für Selbstständige und Unternehmen in der Corona-Krise. Die Entscheidung sei in Abstimmung mit dem Landeskriminalamt gefallen, teilte das Ministerium mit. Laut den Ermittlern haben Betreiber der Fake-Seiten „mit gefälschten Antragsformularen Daten abgefischt und diese mutmaßlich für kriminelle Machenschaften genutzt“, hieß es. Offenbar haben die Täter demnach dann selbst betrügerische Anträge gestellt.

+++Update 09:11 Uhr+++

Die Nachbarschaftshilfe Vaterstetten, Zorneding und Grasbrunn hat eine herzerwärmende Aktion gestartet. Die Schüler der Grundschule an der Wendelsteinstraße in Vaterstetten haben gemalt, gebastelt und gedichtet – und zwar für ältere Menschen, die wegen der Corona-Maßnahmen über Ostern keinen Besuch bekommen dürfen. Das Ergebnis der Aktion sei „überwältigend“, so die Nachbarschaftshilfe.

+++Update 08:45 Uhr+++

Viele Menschen sehnen sich zurzeit nach Freizeitaktivitäten – zum Beispiel einem Kino-Besuch. Das Autokino in Aschheim im Landkreis München wäre ein Lichtblick, schließlich könnte man dort abgeschirmt von anderen einen Film schauen. Doch das Kino hat keine Ausnahmegenehmigung bekommen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Man habe zwar einen Antrag gestellt, der wurde allerdings abgelehnt. Ein Kinobesuch sei kein triftiger Grund die Wohnung zu verlassen, heißt es vom Landratsamt zur Begründung. Der Betreiber des Autokinos hatte für zwei seiner Standorte eine solche Genehmigung bekommen, und zwar in Essen in NRW und in Kornwestheim bei Stuttgart.

+++Update 08:23 Uhr+++

Die Kitas sind seit Wochen geschlossen – trotzdem müssen im Landkreis Fürstenfeldbruck viele Eltern noch die Gebühren zahlen. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, haben die Bürgermeister im Landkreis jetzt einen Brief an die Staatsregierung geschickt und gefordert die Gebühren zu erlassen. Es sei Eltern nicht zuzumuten eine Leistung zu bezahlen, die sie nicht Anspruch nehmen können, während sie arbeiten, die Kinder betreuen und eine Art Lehrerersatz sein müssen, so die Bürgermeister.

+++Update 08:11 Uhr+++

Infektionsschutz kontra Religionsfreiheit – diese Frage muss heute der Bayerische Verwaltungsgerichtshof beantworten. Ein Münchner Anwalt hatte in der vergangenen Woche einen Eilantrag gegen das Gottesdienstverbot eingereicht, weil er als Katholik das Osterfest auch in Corona-Zeiten mit einem Gottesdienst feiern will. Er begründet dies damit, dass das derzeit geltende absolute Verbot ihn in seiner Religionsfreiheit verletze. Ähnlich den Regelungen zu lebensnotwendigen Dienstleistungsbetrieben forderte er eine Erlaubnis mit strengen seuchenhygienischen Auflagen.

+++Update 07:03 Uhr+++

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn stellt Unternehmen als Bedingung für eine Rückkehr in das Arbeitsleben, „dass man die Fabrik oder das Geschäft sicher für Mitarbeiter und Kunden organisieren kann“. Unternehmen oder Branchen, die nachweisen könnten, dass sie die Hygiene- oder Abstandsregeln sicherstellten, könnten leichter zurück in den Alltag, sagt er dem „Handelsblatt“. Überall, wo Menschen sich privat nahe kämen wie etwa bei Großveranstaltungen oder in Clubs werde es noch eine längere Zeit dauern, „bis wieder Normalität einkehrt“.

+++Update 06:49 Uhr+++

In Odelzhausen geht in den nächsten Tagen eine neue Corona Teststation, wie das Rathaus mitteilte. Die Station wird in einem Container vor dem Ärztehaus in der Marktstraße aufgestellt. Allerdings kann dort nicht jeder hin. Die Teststation wird von Dr. Huttenloher betrieben und ist ausschließlich für seine Patienten. Außerdem muss man bereits Symtpome von Covid-19 zeigen oder mit einem Menschen in Kontakt gewesen sein, der sich nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt hat. Wer einen Code für die Zentrale Teststelle in Markt Indersdorf bekommen hat, kann nicht nach Odelzhausen. Wer sich von Herrn Huttenloher testen lassen will, kann die 08134 466 anrufen.

+++Update 06:33 Uhr+++

Im Landkreis Fürstenfeldbruck wird es am Ostersonntag angenehm laut. Der Brucker Posaunenchor ruft alle Bürger auf, an der Aktion „Ostern vom Balkon“ teilzunehmen. Um 10.15 Uhr sollen alle Musizierenden das Lied „Christ ist erstanden“ auf einem Instrument spielen, alle anderen sollen singen. Und zwar vor Haustüren, von Balkons oder im Garten. Zu der Aktion hatte das ZDF aufgerufen.

+++Update 06:14 Uhr+++

In Zeiten von Corona sind Schutzmaßnahmen wichtig für uns alle. Die Versorgung der Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen mit Schutzkleidung ist jedoch eine große Herausforderung. Das Klinikum Fürstenfeldbruck bittet daher um Unterstützung. So werden Schutzkittel dringend benötigt. Diese sollten zu 100% aus Baumwolle oder flüssigkeitsabweisendem Material bestehen, einen Langarm besitzen sowie als Kochwäsche waschbar sein.

Bei Fragen, auch zur Anlieferung der Kittel, wenden Sie sich bitte an Karin Hohmann (Abteilung Einkauf) aus dem Klinikum Fürstenfeldbruck unter Telefon 08141 99 2307.

+++Update 05:32 Uhr+++

Das Wetter ist traumhaft – Innenminister Herrmann hat jetzt mitgeteilt, dass nichts dagegen spreche, sich auf einer Parkbank oder einer Wiese zu sonnen. Jedenfalls im Rahmen eines Spaziergangs mit der Familie, alleine oder mit Personen aus dem eigenen Haushalt. Das Entscheidende sei Gruppenbildungen zu vermeiden – also unbedingt den Mindestabstand einhalten. Dabei spiele es aber keine Rolle, ob jemand dabei ein Buch liest oder ein Eis isst, so Herrmann. Verboten sind aber weiter sogenannte Coronapartys, das Grillen im Freien und eben Gruppenbildungen zum Beispiel unter Freunden und Bekannten. Das ganze Statement von Innenminister Herrmann lest Ihr hier.

+++Update 04:03 Uhr+++

Top-Zustimmung für den Corona-Krisenmanager: 94 Prozent der Wahlberechtigten im Freistaat sind einer Umfrage zufolge mit der Arbeit von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zufrieden oder gar sehr zufrieden. Auch seine Partei erlebt im «Bayerntrend extra» ein Hoch. Die SPD ist ebenfalls im Aufwind – während die Freien Wähler und die Grünen in der Corona-Krise an Zuspruch verlieren.

In der neuen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des BR-Politikmagazins «Kontrovers» kommen die Christsozialen auf 49 Prozent. Bei der Landtagswahl 2018 waren es 37,2 Prozent. Damit war die Alleinregierung dahin, die CSU holte die Freien Wähler mit ins Boot. 2013 hatte die CSU noch 47,7 Prozent der Wählerstimmen bekommen und schaffte die absolute Mehrheit mit Horst Seehofer an ihrer Spitze. Wäre am Sonntag Landtagswahl, hätten Söder und Co. dieses Ziel wieder erreicht.

Der CSU-Parteichef befindet sich der Umfrage nach im Allzeithoch. Gegenüber der Umfrage im Januar 2020 schnellten seine Zustimmungswerte um 27 Prozentpunkte auf 94 Prozent in die Höhe – ein Ergebnis, das kein Bundes- oder Landespolitiker in den Trend-Umfragen der ARD bislang erreicht hat.

Die CSU reagierte auf das Resultat – wie zu erwarten – höchst erfreut: «Das ist ein gewaltiger Vertrauensbeweis. Die Umfrage spiegelt das Vertrauen in das konsequente Krisenmanagement von Markus Söder wider», sagte Generalsekretär Markus Blume. Den großen Zuspruch betrachte die Partei als Auftrag, «unser Land weiterhin umsichtig und entschlossen durch diese Krise zu führen».

 

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Mittwoch – 08. April 2020

+++Update 18:15 Uhr+++

Wer sich beim Osterspaziergang kurz ausruhen will, darf sich dafür auf eine Parkbank in der Sonne setzen. Bayerns Innenminister Herrmann setze bei Kontrollen der Polizei auf Augenmaß und Fingerspitzengefühl, sagte er. Es spiele für das Infektionsrisiko auch keine Rolle, ob man dabei Zeitung lese oder ein Eis esse. Konsequent vorgehen werde die Polizei aber weiter gegen sogenannte Coronapartys, Grillfeiern im Park oder sonstige Gruppenbildungen außerhalb des eigenen Haustands. Diese seien weiterhin nicht erlaubt, sagte Herrmann.

+++Update 17:20 Uhr+++

Eine Woche lang war der Betrieb am Helios Klinikum West wegen des Coronavirus heruntergefahren – jetzt läuft der normale Betrieb wieder – begleitet von Kritik der Beschäftigten. Die äußern öffentlich ihren Unmut. Die Stadt hatte sie in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt und nur vereinzelt Ausnahmen zugelassen, unter anderem um den Klinikbetrieb nicht zu gefährden. In einem offenen Brief beschwerte sich das Personal bei Oberbürgermeister Reiter über die Bedingungen der Quarantäne. Darin war von „willkürlichen Einschränkungen unserer Grund- und Freiheitsrechte“ und von gefängnisähnlichen Zuständen die Rede, schrieb heute die Süddeutsche Zeitung. Die Klinik selbst sprach von einer physisch und psychisch belastenden Situation für die Beschäftigten. Man sei mit dem Team in engem Austausch, um die einzelnen Punkte des Briefes zu besprechen, sagte ein Kliniksprecher. Rund 250 Patienten und knapp 1.000 Beschäftigte wurden nach Auskunft der Stadt seit dem 31. März getestet. 97 Menschen hatten sich demnach mit dem Virus angesteckt.

Das Helios Amper-Klinikum in Dachau hat auch wieder den Normalbetrieb aufgenommen. Am Wochenende zuvor konnten nach einem Bescheid des Landratsamtes wegen eines gehäuften Aufkommens von Covid-19-Fällen nur Corona-positiv getestete Patienten im Klinikum aufgenommen werden. Innerhalb von vier Tagen wurden alle Beschäftigten, die Mitarbeiter des Helios Amper-Klinikums Dachau sowie die Angestellten der Tochtergesellschaften und externen Dienstleister, auf Covid-19 getestet.

+++Update 17:14 Uhr+++

Beim Blutspenden sieht es München gerade ganz gut aus. Denn wie die Abendzeitung schreibt, ist der Einsatz der Münchener aktuell überwältigend. Wir erleben derzeit tatsächlich eine beeindruckende Welle der Solidarität, heißt es vom Blutspendedienst des bayerischen Roten Kreuzes. Nach den Aufrufen habe es vergangene Woche einen „sehr großen Andrang“ gegeben. Die Termine in der Stadt seien bis Juni restlos ausgebucht.

+++Update 16:52 Uhr+++

Medizinische Ausrüstung wie Kittel, Handschuhe und Schutzmasken sind ein seltenes Gut in der Corona-Krise. Die Technische Universität München hat dem Freisinger Klinikum jetzt ausgeholfen. Man habe alle Biologie- und Chemielabore durchsucht und alles zusammengetragen was entbehrlich ist. Zusammengekommen sind unter anderem 84.000 Handschuhe, 80 Kittel und immerhin 43 Schutz- und 300 Staubmasken.

+++Update 16:25 Uhr+++

Jetzt ist das nächste Großevent bei uns auch definitiv abgesagt worden. Das Hallertauer Bierfestival in Attenkirchen wird heuer nicht stattfinden. Das hat jetzt der Gemeinderat entschieden. Die Veranstaltung lockt immer tausende Besucher an und war für Mitte Juni geplant.

+++Update 15:55 Uhr+++

Der Münchner Autobauer BMW steigt in die Produktion von Atemschutzmasken ein. Die dafür nötigen Maschinen würden in den kommenden Wochen angeliefert, sagte BMW-Chef Zipse. Dann könnten bis zu 300.000 Masken am Tag produziert werden. – BMW reagiert damit auf Appelle aus der Politik, da der weltweite Masken-Handel unter Druck steht.

+++Update 15:10 Uhr+++

Kurzes Zahlen-Update zum Coronavirus im Landkreis Freising:

Bisher haben sich insgesamt 742 Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Mit 366 Personen ist inzwischen wieder fast die Hälfte genesen. leider sind aber auch 21 Patienten oder mit dem Virus gestorben.

+++Update 14:20 Uhr+++

Mitte April wird die Dachauer Tafel für ihre bedürftigen Kunden wieder eine Lebensmittelausgabe organisieren. Bereits angemeldete Tafelkunden werden telefonisch informiert. Weitere Tafelkunden mit Berechtigungsschein können sich nächste Woche Dienstag zwischen 12 und 16 Uhr unter der Telefonnummer 08131 -6149136 anmelden.

+++Update 13:44 Uhr+++

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, gelten bei uns ja weiterhin die Ausgangsbeschränkungen. Wir sollen so gut es geht zu Hause bleiben – was bei dem guten Wetter aber nicht immer klappt. Der Bild-Zeitung liegen Daten vor, die zeigen, wie sich die Bewegungsraten entwickelt haben – und zwar anhand von anonymisierten Mobilfunkdaten. Und im Vergleich von Anfang der letzten Woche zu dieser Woche sind in München 15 Prozent mehr Leute unterwegs. Im Landkreis Starnberg sind es sogar fast 20 Prozent – im Landkreis Freising dagegen nur 9 Prozent. Am stärksten gab es einen Anstieg im Vergleich der letzten beiden Sonntage – und zwar bundesweit um 60 Prozent. Im Alpenvorland Bayerns sind die Menschen an sich wieder mehr unterwegs.

Hier geht’s zur Karte….

+++Update 12:01 Uhr+++

Wer Karten für Veranstaltungen gekauft hat, die aufgrund der Corona-Krise abgesagt wurden, bekommt erstmal kein Geld zurück. Das hat laut mehreren Medienberichten die Bundesregierung entschieden. Demnach sollen Kunden ihr Geld nur in Ausnahmefällen zurückbekommen und stattdessen Gutscheine erhalten. Werden sie bis Ende 2021 nicht eingelöst, gibt es das Geld zurück. Damit will die Regierung Event-Veranstalter schützen.

+++Update 10:55 Uhr+++

In den Sommerferien nach Italien oder Spanien – das hält Ärztepräsident Reinhard in diesem Jahr für unwahrscheinlich. Den Zeitungen der Funke-Gruppe sagte er, er glaube nicht, dass die Bundesbürger in diesem Sommer schon wieder Urlaubsreisen machen können. Auch wenn Deutschland bald anfange, wieder in den Alltag zurückzukehren, werde uns die Pandemie noch bis zum Sommer beschäftigen.

+++Update 09:22 Uhr+++

Eine Wiesn nur für Münchner und Menschen aus der Region – die Idee hat der Chef der Stausteller Edmund Radlinger bei der Bild Zeitung ins Gespräch gebracht. Die Wiesn steht wegen der Corona-Krise ja derzeit noch auf der Kippe. Die Wiesn-Wirte von der Käfer-Schenke und vom Hofbräuzelt halten das für eine gute Idee, über die man nachdenken könne. Die Stadt ist laut Bild-Informationen nicht so begeistert.

+++Update 08:46 Uhr+++

Die Situation ist angespannt. Seit die Werkstätten vor zwei Wochen ihre Türen schließen mussten, betreuen die Mitarbeiter der Lebenshilfe Landsberg die Menschen in den Wohnheimen und -gruppen rund um die Uhr. Die Angst vor einer Ansteckung wächst und es mangelt an Schutzkleidung. Wohnheimleiter Stefan Arnold hat sich deshalb in einem Schreiben an das Gesundheitsamt und die Heimaufsicht gewandt. In den Wohnheimen in Landsberg, Kaufering und Seestall leben in 15 Gruppen insgesamt 125 erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung. Der Wohnheimleiter wünscht sich neben neuer Schutzkleidung, dass Testungen von Mitarbeitern – die zum Teil selbst Risikogruppen angehören – und Bewohnern der Lebenshilfe hohe Priorität erhalten und rasch umgesetzt werden. So kann im Falle einer Infektion schneller gehandelt werden.

+++Update 08:38 Uhr+++

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) will an Ostern Kontakt zu Verwandten per Videotelefonie halten. «Meine Frau Petra und ich werden dieses Jahr Ostern ohne unsere Familie feiern, aber dafür natürlich mit allen skypen bzw. telefonieren», teilte der 61-Jährige dem «Münchner Merkur» in einem schriftlichen Interview mit. «Wir werden auch dieses Jahr einen Osterspaziergang in den nahe gelegenen Park machen, wenn auch nur zu zweit und wenn’s Wetter mitspielt.»

+++Update 07:57 Uhr+++

Medizinische Ausrüstung wie Kittel, Handschuhe und Schutzmasken sind ein seltenes Gut in der Corona-Krise. Die Technische Universität München hat dem Freisinger Klinikum jetzt ausgeholfen. Man habe alle Biologie- und Chemielabore durchsucht und alles zusammengetragen, was entbehrlich ist. Und die Schutzausrüstung konnten Klinik-Mitarbeiter nun abholen – unter anderem 84 000 Handschuhe, 80 Kittel und immerhin 43 Schutz- und 300 Staubmasken.

+++Update 07:12 Uhr+++

Trotz der aktuellen Corona-Situation will BMW seine 100. Hauptversammlung Mitte Mai weiter in München stattfinden lassen. Die Teilhaber sollen aber nicht persönlich erscheinen, sondern nur per Livestream teilnehmen. Wie das Handelsblatt schreibt, wollen Vorstand und Aufsichtsrat vorschlagen, insgesamt 1,64 Milliarden Euro an die Aktionäre auszuschütten. Und dagegen wächst jetzt immer mehr der Widerstand, denn gleichzeitig hat der Fahrzeughersteller ja für 20.000 Mitarbeiter staatlich subventionierte Kurzarbeit beantragt. Wer auf Staatshilfe setzt, könne nicht gleichzeitig Gewinne an Aktionäre ausschütten, schreibt Carsten Schneider, parlamentarischer SPD-Geschäftsführer, auf Twitter. Auch Sarah Wagenknecht von den Linken schreibt bei Twitter, dass die Bundesregierung da einen Riegel vorschieben muss.

+++Update 06:59 Uhr+++

Im Landkreis Erding engagieren sich viele Menschen in den unterschiedlichsten Bereichen. In den vergangenen Tagen haben sich auch viele freiwillige Näherinnen fleißig ans Werk gemacht und aus vom Landkreis zur Verfügung gestelltem Baumwollstoff und weiterem Material Behelfs-Mund-Nasen-Masken hergestellt. Diese sind zwar keine medizinischen Masken, können aber trotzdem vor allem dabei helfen, andere zu schützen. Die Masken sind dann zum Beispiel für Bewohner von Pflegeheimen, Mitarbeitern des öffentlichen Dienstes oder Mitarbeitern des öffentlichen Nahverkehrs geeignet.  Insgesamt 6.000 Stück werden derzeit produziert, weitere werden beauftragt. Aktuell gibt es im Kreis 442 Menschen, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Die Verdopplungsrate verbessert sich weiter und liegt damit im Landkreis derzeit bei etwa 12 Tagen.

+++Update 06:35 Uhr+++

Die Ramadama-Aktionen in unserer Region fallen wegen des Coronavirus aus – in Attenkirchen im Landkreis Freising allerdings findet sie statt. Nur nicht gemeinschaftlich. Die Gemeinde hat alle Bürger dazu aufgerufen beim Spazierengehen Müll zu sammeln. Müllsäcke will sie dafür bei Bedarf zur Verfügung stellen. Sollte Spaziergängern etwas Größeres auffallen, können sie den Bauhof anrufen. Kleine Sachen bittet die Gemeinde die Bürger, selbst zu entsorgen.

+++Update 06:12 Uhr+++

„Wenn die Kinos offen sind, dann wird auch das Fünf-Seen-Filmfestival stattfinden. Und wenn es erst im Oktober ist, dann ist es erst im Oktober.“, so Gründer Matthias Helwig gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Trotz der Flut an Absagen hält Helwig weiter am Fünf-Seen-Filmfestival fest. Das Programm stehe bereits zu 90 Prozent, denkbar sei aber auch, dass die Kinos nur zu einem Drittel gefüllt werden, damit es genügend Abstand zwischen den Gästen gibt. Er warte nun auf klare Ansagen der Politiker, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

+++Update 05:32 Uhr+++

Der Chef der Kester-Haeusler-Stiftung aus Fürstenfeldbruck Thieler hat gegen das neue Mietrecht beim Bundesverfassungsgericht geklagt. Wegen der Corona-Pandemie hat der Bund ja beschlossen, dass Mietern vorerst nicht gekündigt werden darf, wenn sie wegen Corona die Miete nicht mehr zahlen können. Laut Thieler ist das aber verfassungswidrig. Er beruft sich dabei auf Artikel 3 des Grundgesetzes und beklagt, dass Vermieter und Mieter nicht gleichbehandelt werden. In Deutschland seien 30 Prozent der Vermieter auf die Mieteinnahmen angewiesen, so Thieler. Auch für die Mieter sieht er keine wirkliche Unterstützung, denn die müssen die Mieten innerhalb von zwei Jahren zurückzahlen – inklusive Zinsen. Außerdem sei unklar, wie sie ihre Zahlungsunfähigkeit nachweisen sollen. Die gesetzliche Regelung verstoße so gegen das Rechtsstaatsprinzip, weil sie unklar sei, so Thieler. Er geht davon aus, dass das Verfassungsgericht noch diese Woche eine Entscheidung fallen wird.

 

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Dienstag – 07. April 2020

+++Update 19:32 Uhr+++

Ein großes Frachtflugzeug hat acht Millionen Schutzmasken für die Bundesregierung nach Bayern gebracht. Der Jet war am Dienstagmorgen im chinesischen Shanghai gestartet und landete nach einem Zwischenstopp in Seoul (Südkorea) in München.

Die dringend erwartete Fracht wurde von prominenten Gästen in Empfang genommen: Bayern Ministerpräsident Markus Söder, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (beide CSU) und Lufthansa-Chef Carsten Spohr.

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind Schutzmasken Mangelware. Für Aufsehen sorgten zuletzt Vorwürfe, die US-Regierung habe eine Lieferung mit für die Berliner Polizei bestimmten Schutzmasken in die USA umgeleitet.

+++Update 17:48 Uhr+++

Ermittler in Traunstein haben einen millionenschweren Betrug mit Atemmasken aufgedeckt. Zwei Firmen sollten die Masken für das Land Nordrhein-Westfalen besorgen. Und hatten auch schon über zwei Millionen Euro gezahlt. Aber die Masken kamen nie an, so die Staatsanwaltschaft. Denn Betrüger hatten die Identität einer Zulieferer-Firma gekapert und das Geld eingesackt.

+++Update 16:18 Uhr+++

Gute Nachricht aus München: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist unter 100 gerutscht. Am heutigen Dienstag wurden 90 neue Corona-Fälle bestätigt. Am Dienstag vor einer Woche waren es noch fast 200 gewesen. Damit haben sich bisher knapp 3.900 Menschen mit dem Virus angesteckt. Fast 1.400 sind wieder genesen. 18 Covid-19-Patienten sind gestorben.

 +++Update 15:47 Uhr+++

Der Eisbach in München führt bald wieder seine gewohnte Menge Wasser. Doch um Menschenansammlungen zu vermeiden und die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, bleibt der Freizeit-Hotspot weiterhin für Surfer und Zuschauer gesperrt. Dafür wird der Surfbereich von Bauzäunen gesichert.

 +++Update 14:59 Uhr+++

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind Schutzmasken Mangelware. Ein großes Frachtflugzeug soll aber am späten Nachmittag in München landen und acht Millionen Schutzmasken für die Bundesregierung nach Bayern bringen. Der Jet war heute Morgen im chinesischen Shanghai gestartet.

+++Update 14:19 Uhr+++

Am Sonntag hatte die Münchner Polizei noch 3.700 Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen gezählt – doch zum Wochenstart wurde es dann zum Glück wieder besser. Von Montagmorgen bis heute früh haben die Polizisten bei strahlendem Sonnenschein über 7.700 Kontrollen durchgeführt und dabei wurden um die 220 Anzeigen gestellt.

+++Update 14:05 Uhr+++

In jedem zehnten Alten- oder Pflegeheim in Bayern wurden bereits Bewohner oder Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Zur Beratung der Einrichtungen sei die Taskforce daher um 100 zusätzliche Personen aufgestockt worden, sagte Gesundheitsministerin am Mittag auf einer Pressekonferenz. Generell gebe es noch immer in vielen Einrichtungen einen akuten Materialmangel bei Schutzausrüstungen. Dies sei in der Pflege besonders dramatisch, da die Mitarbeiter auch in der Corona-Krise ganz nah an die Patienten heran müssten.

+++Update 13:30 Uhr+++

Die Kitas und Schulen in Bayern könnten auch noch nach den Osterferien geschlossen bleiben. Ministerpräsident Söder betonte bei der Pressekonferenz, dass die Schließung die Ausbreitung des Coronavirus massiv eingeschränkt habe, die Maßnahme also wirke. Und Söder sagte weiter: „Wir sollten jetzt nicht zu frühzeitig die Dinge lockern.“ Maskenverpflichtung oder Mindestabstand in Schulen seien nicht möglich, so der Ministerpräsident. Ziel sei es, dass Schüler in Abschlussklassen die Möglichkeit haben, ihre Abschlüsse zu bestehen. Das muss aber nicht durch den Schulunterricht erfolgen, sondern kann in anderer Form sein, so Söder. Generell müssen alle Lehrpläne für dieses Schuljahr und auch die Noten entsprechend der Situation angepasst werden, kündigte der Ministerpräsident bei der Pressekonferenz an.

+++Update 13:23 Uhr+++

In Zukunft könnte es eine Maskenverpflichtung in Bayern geben, um Einschränkungen zu lockern. Ministerpräsident Söder machte klar, solange es keinen Impfstoff oder Medikamente gegen das Coronavirus gebe, müsse man die Maßnahmen und Gegebenheiten daran anpassen. Sprich, sollten die Einschränkungen gelockert werden, könne dies nur mit Auflagen passieren, wie Vorgaben zu Mindestabständen, zur Verfügbarkeit von Desinfektionsmittel, aber auch das Tragen von Mundschutzmasken. Die hochwertigen Mundschutzmasken müssten aber primär dem Gesundheitswesen vorbehalten bleiben.

+++Update 13:15 Uhr+++

Eine schnelle Lockerung der Ausgangsbeschränkungen in Bayern wird es nicht geben. Darauf stimmte Ministerpräsident Söder bei einer Pressekonferenz ein. Zwar verbessern sich die Zahlen der Neuinfektionen, aber dies passiere nur wegen der Einschränkungen. Und Söder machte klar: „Keine Täuschung bitte, wir sind noch lange nicht über den Berg.“

Österreich sei uns in etwa drei Wochen voraus und würde die Beschränkungen nicht aufheben, sondern nur anpassen. Im Nachbarland blieben die Schulen bis auf Weiteres geschlossen, die Ausgangsbeschränkungen bleiben und über Veranstaltungen werde erst im Juni wieder diskutiert. Solange es keinen Impfstoff gibt, muss man das Leben an das Coronavirus anpassen, so Söder. Nach den Osterferien wird daher nicht zur Normalität zurückgekehrt. Ob und wann welche Geschäfte wieder öffnen könnte, werde nach Ostern mit den anderen Ministerpräsidenten und der Bundesregierung besprochen.

+++Update 13:01 Uhr+++

Pflegekräfte in Bayern bekommen für ihren Einsatz in der Corona-Krise 500 Euro vom Freistaat – das ist nun beschlossene Sache. Der Empfängerkreis wurde noch einmal ausgeweitet, und zwar auf den Rettungsdienst. Bayern zahle 500 Euro Pflegebonus an Pflegekräfte in Krankenhäusern, ambulanter Pflege, Alten- und Behinderteneinrichtungen, an Notfallsanitäter und Rettungsassistenten, schrieb Ministerpräsident Söder nach einer Kabinettssitzung auf Twitter.

+++Update 12:30 Uhr+++

Aktuell kursieren viele Fake News über die Coronakrise in den sozialen Medien. Der Messenger WhatsApp will das Verbreiten nun erschweren. Werden Nachrichten an über fünf verschiedene Personen weitergeleitet, werden sie nun mit einem Doppelpfeil versehen und man kann diese Nachrichten dann nur noch einzeln an Kontakte weiterleiten und nicht auf einmal an so viele wie man möchte. Außerdem soll der Doppelpfeil uns warnen, bei diesen Nachrichten noch einmal zu recherchieren, ob sie denn wirklich stimmen.

+++Update 12:10 Uhr+++

Eine neue App soll im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus helfen. Das Robert-Koch-Institut hat die „Datenspende-App“ am Vormittag vorgestellt. Sie könne auf Fitnessarmbändern oder Smartwatches installiert werden und soll Krankheitssymptome erkennen können. Damit könnte die regionale Verbreitung potentieller Infizierter bis auf Postleitzahl-Ebene nachverfolgt werden. Eine entsprechende Karte soll online veröffentlicht werden.RKI-Präsident Wieler betonte aber, dass die App keine Tests ersetzen können. Sie helfe dem RKI aber für eine bessere Übersicht.

+++Update 10:14 Uhr+++

Der Bürgermeister von Erdweg im Landkreis Dachau, Christian Blatt, ist an Covid-19 erkrankt. Wie das Dachauer Tagblatt berichtet, führt Blatt die Amtsgeschäfte nun schon in der zweiten Woche aus dem Homeoffice. Hinzu kommt die Unterstützung des zweiten Bürgermeisters Otmar Parsche. Blatt habe nur leichte Symptome gehabt und könne ab Donnerstag die häusliche Quarantäne verlassen.

+++Update 10:13 Uhr+++

Es war abzusehen, und jetzt ist es amtlich. Der Erdinger Stadttriathlon wurde jetzt abgesagt. Eigentlich hätte er am 14. Juni stattfinden sollen, doch der oberste Triathlonverband hat nun alle Rennen bis zum 30. Juni ausgesagt. Die 27. Ausgabe des beliebten Erdinger Stadttriathlons wird daher erst 2021 ausgetragen.

+++Update 10:10 Uhr+++

Gute Nachrichten von der Tafel in Poing. Sie hat weiterhin jeden Mittwoch von 10 bis 11 Uhr im Garten der evangelischen Christuskirche geöffnet. Und sie hat so viele Lebensmittel gespendet bekommen, dass sie nun nicht nur an Bürger Essen verteilt, die nachweislich sozialbedürftig sind, sondern auch an alle, die coronabedingt arbeitslos geworden sind.

+++Udpate 09:32 Uhr+++

Von O bis O – Oktober bis Ostern. Solange soll man ungefähr seine Winterreifen drauf haben. Jetzt haben sich viele gefragt, ob man trotz der Ausgangsbeschränkungen noch seine Reifen wechseln lassen darf. Das Innenministerum teilte jetzt mit: Ja, darf man. Der Verband des bayerischen Kfz-Gewerbes empfahl außerdem unbedingt einen Termin zu machen.

+++Update 08:38 Uhr+++

Eigentlich wollte der Flughafen München 6.000 Schokoladenosterhasen während der Ferien an Passagiere verteilen. Dann kam Corona. Und deshalb haben sich die Verantwortlichen entschieden, die Schokohasen an den Flughafenverein zu spende. Und der verteilt die Hasen jetzt an Mitarbeiter in sozialen Einrichtungen in den Landkreisen Erding, Freising, München und Landsberg. Damit wolle man denen danken, die gerade über ihre Grenzen hinausgehen, heißt es vom Verein. Außerdem hat der Flughafenverein in den vergangenen Wochen auch schon 30.000 Schutzmasken und hunderte Liter Desinfektionsmittel an soziale Einrichtungen gespendet – unter anderem an das Ambulante Kinderhospiz München und das Kreisseniorenheim Vilgertshofen, den Katastrophenschutz und die Freiwillige Feuerwehr der Landkreise Freising und Erding.

+++Update 08:12 Uhr+++

Das Amper-Klinikum hat den Betrieb nach einem entsprechenden Bescheid des Landratsamtes Dachau unter erheblich verstärkten Vorkehrungen wiederaufgenommen. Um alle Maßnahmen nachhaltig umzusetzen, geht der Schwerpunktversorger schrittweise in Betrieb. Seit Sonntag läuft die ambulante Notfallversorgung wieder für die Patienten, die nicht über den Rettungsdienst kommen. Und seit gestern (Montag) steht auch die KVB Bereitschaftspraxis wieder für alle Patienten bereit und die Geburtshilfe ist wieder offen. Die Geburtshilfe wird bis auf weiteres räumlich und mithilfe eines separaten Eingangs so vom Klinikum getrennt. In einer groß angelegten Testaktion wurden innerhalb von drei Tagen knapp 1.000 Mitarbeiter und 199 Patienten des Klinikums Dachau auf Corona-Virus SARS-CoV-2 abgestrichen. Bei den 136 Patienten auf der Normalstation, die nicht bereits wegen Covid-19 isoliert waren, wurde lediglich bei einem Patienten eine Übertragung festgestellt. Von den 1.000 Beschäftigten wurden elf positiv getestet. Sie wurden bereits vom Gesundheitsamt unter häusliche Quarantäne gestellt.

+++Update 07:47 Uhr+++

Zur Behandlung schwer erkrankter Corona-Patienten setzen Ärzte an mehreren Unikliniken in Bayern auch auf Blutplasma bereits genesener Menschen. Nun veröffentlichte auch das LMU Klinikum München einen Aufruf an mögliche Spender. Nach einer Infektion bilde der Körper Abwehrstoffe gegen den Erreger, heißt es auf der Internetseite des Klinikums. Diese Antikörper könnten lebensbedrohlich erkrankten Patienten helfen. Bei anderen Infektionskrankheiten habe man hiermit gute Erfahrungen gemacht, sagte ein Sprecher des Klinikums am Montag. Auch in der Corona-Pandemie gebe es Anzeichen, dass ein solcher Therapieansatz erfolgversprechend sein könnte.

+++Update 07:12 Uhr+++

Im MVZ-Labor in Poing im Landkreis Ebersberg sind die Corona-Tests fast ausgegangen. Also hat man beim Medizinischen Labor Ostsachsen in Dresden um Hilfe gebeten. Und das Labor hat rund 2400 Tests geschickt. Im Austausch gab es dafür 120 Weißwürste, 100 Brezen und drei Eimer Senf.

+++Update 05:56 Uhr+++

In unserer Region öffnen ab heute wieder einige Wertstoffhöfe. Im Landkreis Freising stehen zum Beispiel die Wertstoffhöfe in Neufahrn, Moosburg und Hallbergmoos wieder offen. Im Landkreis Freising öffnen die großen Höfe in Emmering, Grafrath oder Gröbenzell. Die Wertstoffhöfe appellieren aber an alle nur bei wirklich dringenden Angelegenheiten zu kommen. Auch die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus müssen eingehalten werden. Außerdem darf immer nur eine bestimmte Anzahl an Autos gleichzeitig auf den Werstoffhöfen sein. Dadurch kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Welche Wertstoffhöfe im Landkreis Fürstenfeldbruck geöffnet haben, erfahrt Ihr hier. Welche im Landkreis Freising seht Ihr hier.

+++Update 05:45 Uhr+++

Ostern ist dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie ganz anders. Entweder man feiert alleine oder im engsten Familienkreis. In Attenkirchen und Nandlstadt im Landkreis Freising kann man sich trotzdem den Segen für sein Osterfrühstück holen. Man kann dazu zu den Kirchen des Pfarrverbandes fahren, das Frühstück in einen Korb packen und den Segen dann bekommen, während man im Auto sitzt. Sozusagen ein Ostersegen im Drive Through. Zu Fuß gebrachte Speisenkörbe werden nicht geweiht, so der Pfarrverband.

+++Update 05:32 Uhr+++

In diesen Zeiten stellen viele Unternehmen ihre Produktion um, um medizinisches Personal zu unterstützen. So auch das Polstermöbelwerk Himolla in Taufkirchen im Landkreis Erding. 15 Näherinnen und acht Azubis stellen dort 5000 Mundschutzmasken und 5000 Einwegkittel her. Die werden bei Bedarf an Arztpraxen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen geliefert. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Berechnet werden dafür nur die Herstellungskosten.

Montag – 06. April 2020

+++Update 18:06 Uhr+++

Nachdem am vergangenen Samstag bereits Mütter mit ihren Neugeborenen und gynäkologische Krebspatientinnen das Helios Klinikum München West verlassen konnten, können nun schrittweise auch weitere Patienten entlassen werden. Insgesamt konnten bis heute Mittag 72 Patienten entlassen werden. Sie wechseln zunächst in die häusliche Quarantäne. Die Entlassung erfolgt in enger Abstimmung und Absprache mit dem städtischen Referat für Gesundheit und Umwelt. Seit gestern Abend ist zudem der Kreißsaal wieder offen.

+++Update 17:52 Uhr+++

Am Karsamstag wird Bundespräsident Steinmeier eine Fernsehansprache zur aktuellen Situation in der Corona-Pandemie halten. Die Ansprache werde in ARD und ZDF im Anschluss an die abendlichen Hauptnachrichten ausgestrahlt.

+++Update 17:09 Uhr+++

Mit vereinten Kräften ist viel zu schaffen. Wie das Bayerische Rote Kreuz mitgeteilt hat, haben sich so viele Freiwillige gemeldet, dass die Dachauer Tafel am Wochenende wieder zumindest in einem Notbetrieb starten konnte. Eingesetzt waren sieben Helfer aus dem Tafelteam sowie acht externe Personen, die mit anpackten. Die Lebensmittel wurden vorab in Taschen verpackt an etwa 150 hilfsbedürftige Personen rausgegeben. Wann die nächste Ausgabe im Notbetrieb erfolgt, wird bekanntgegeben.

+++Update 16:35 Uhr+++

Für eine Studie zur Ausbreitung des Coronavirus in der Bevölkerung sind heute in München die ersten Forscher-Teams zu Blutabnahmen bei freiwilligen Teilnehmern gestartet. Zunächst seien zwei Teams unterwegs, die drei bis fünf Haushalte pro Tag besuchen, sagte Michael Hölscher, Leiter der Abteilung Infektions- und Tropenmedizin am LMU Klinikum München. Im Laufe der Woche werde man die Zahl auf zehn Teams steigern. Und in der nächsten Woche werde man 20 Teams haben. Insgesamt sollen Proben in 3.000 zufällig ausgewählten Haushalten aus München auf Antikörper gegen das Coronavirus getestet werden. Damit soll erfasst werden, welcher Anteil der Bevölkerung möglicherweise bereits mit dem Coronavirus in Kontakt war, ohne es zu wissen. Erste Ergebnisse werde es voraussichtlich in sechs bis acht Wochen geben, sagte Hölscher.

+++Update 16:11 Uhr+++

In München wurden am Nachmittag neue Corona-Zahlen bekannt: 152 neue Corona-Fälle surden bestätigt – Montag vor einer Woche waren es noch 100 mehr. Insgesamt haben sich bisher knapp 3.800 Münchener mit dem Virus angesteckt. Davon ist fast ein Drittel schon wieder geheilt.

+++Update 15:22 Uhr+++

Die Plattform www.landsberg-haelt-zusammen.de listet Händler, Unternehmer und Gastronomen auf, die trotz geschlossener Ladengeschäfte die Bürgerinnen und Bürger mit nötigen Produkten versorgen können. Viele Händler bieten neben ihren attraktiven und gut sortierten Läden einen Online-Shop, beraten telefonisch, liefern, versenden, stellen Gutscheine aus oder bieten Speisen zu Abholung. Täglich kommen neue Unternehmen dazu und bieten damit ein wachsendes, breit gefächertes Sortiment. Wer noch auf der Suche nach einem passenden Ostergeschenk ist, wird auf der Plattform sicher fündig. Viele Unternehmen bieten Gutscheine an.

Auch auf unserer Homepage findet ihr auch eine Liste mit Geschäften und Lokalen unserer Heimat, die weiterhin in irgendeiner Art und Weise geöffnet haben.

Hier gehts zur TOP FM-Initiative „Wir ruckn zam“….

+++Update 14:48 Uhr+++

Das Filmfest München fällt dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie aus. Es sei derzeit nicht möglich, ein Festival zu planen, das essenziell auf die Begegnung von Filmschaffenden aus aller Welt angewiesen sei, teilten die Organisatoren heute in München mit. Die Sicherheit der Gäste, Besucher und der Beschäftigten habe oberste Priorität. Eine Verschiebung in den Herbst war im Gespräch, wurde aber dann doch verworfen. Es gebe in dieser Zeit viele andere Filmfestivals – etwa in Locarno, Venedig oder Toronto.

+++Update 14:02 Uhr+++

Die bayerische Staatsregierung bleibt auch nach der angekündigten Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen in Österreich bei dem Zeitplan, der zwischen Bund und Ländern verabredet wurde. Erst am Dienstag nach Ostern (14. April) wollen die Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Merkel über das weitere Vorgehen beraten.

+++Update 12:55 Uhr+++

Sonnenschein und Frühlingstemperaturen haben viele Menschen am Wochenende nach draußen gelockt – in München hielt sich eine ganze Reihe von ihnen dabei nicht an die Ausgangsbeschränkungen. Wie die Münchener Polizei am Mittag mitgeteilt hat, gab es zwischen Sonntagfrüh und Montagfrüh knapp mehr als 10.000 Kontrollen. Dabei seien rund 3.700 Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen registriert worden. Vor allem gestern Nachmittag waren viele Menschen unterwegs. Bei den meisten Verstößen ging es um zusammenstehende Gruppen oder das Sonnenbaden auf Decken. Den Beamten sei es vor allem darum gegangen, zunächst die Gefahr einer Ansteckung zu beseitigen und nicht die Personalien aufzunehmen, sagte ein Sprecher der Polizei. Daher habe man trotz der hohen Anzahl nur 277 Verstöße angezeigt. Am Samstag registrierte die Polizei noch deutlich weniger Verstöße.

+++Update 11:20 Uhr+++

Österreich will seine drastischen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus direkt nach Ostern langsam lockern. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gab am Montag die Öffnung von kleinen Geschäften sowie Bau- und Gartenmärkten unter strengen Auflagen ab dem 14. April als Ziel aus. Die Ausgangsbeschränkungen sollen aber bis Ende April in Kraft bleiben.

+++Update 07:31 Uhr+++

Das BRK in Dachau sucht freiwillige Näher und Näherinnen für Mund- und Nasenschutzmasken. „Die Schutzausrüstung ist knapp, auch beim BRK“, so eine Pressemitteilung. Das Kita-Team habe bereits 50 Masken genäht. Alle Freiwilligen sind aber aufgerufen auch mitzuhelfen. In der Geschäftsstelle im Rotkreuzhaus kann man sich kostenlose Stoffstücke holen. Eine Nähanleitung gibts auf der Homepage des BRK Dachau. Einen Link findet Ihr hier.

+++Update 05:45 Uhr+++

Der britische Premierminister Boris Johnson ist wegen seiner Covid-19-Erkrankung ins Krankenhaus gebracht worden. Das teilte der Regierungssitz Downing Street in London am Sonntagabend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Es handle sich dabei aber nur um eine Vorsichtsmaßnahme, weil Johnson noch immer Fieber habe.

+++Update 05:20 Uhr+++

Gute Nachrichten von der Helios-Klinik in Dachau. Das Landratsamt hat mitgeteilt, dass sowohl die Geburtshilfe, die Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung und die ambulante Nothilfe ab heute wieder bereitstehen. Bei den 200 Patienten habe sich keiner mit dem Corona-Virus angesteckt. Von den 1000 Mitarbeitern wurden bisher sieben positiv getestet – sie sind jetzt zuhause in Quarantäne. Hier wartet man aber noch ungefähr auf die Hälfte der Testergebnisse. Patienten, die sich nicht mit dem Coronavirus angesteckt haben, können ab Mitte der Woche wieder stationär aufgenommen werden, so das Landratsamt.

+++Update 04:04 Uhr+++

Auch in Zeiten der Corona-Krise soll an Bayerns Hochschulen studiert werden können. Zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des Virus beginnt das Sommersemester aber zunächst mit Online-Vorlesungen. «Wir starten den Lehrbetrieb für alle Studentinnen und Studenten am 20. April komplett digital», sagte dem Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) am Sonntag. Der Gesundheitsschutz habe oberste Priorität. Ob man im Laufe des Sommers nach und nach zur Präsenzlehre zurückkehren könne, sei noch nicht absehbar.

Der digitale Vorlesungsbetrieb verlange von allen Gruppen – Hochschulen, Lehrenden und Studenten – ein hohes Maß an Flexibilität. «Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir alle diese Bewährungsprobe bestehen werden», sagte Sibler. Mit Blick auf die Prüfungen zum Ende des Semesters arbeiteten die Hochschulen an praktikablen Lösungen.

+++Update 03:45 Uhr+++

Ministerpräsident Markus Söder will nach der Corona-Krise mit Steuersenkungen und Innovationsanreizen in der Automobilindustrie die Konjunktur ankurbeln. Der CSU-Vorsitzende sagte der «Bild am Sonntag», der Solidaritätszuschlag solle ganz abgeschafft und früher umgesetzt werden. Mehr Geld in der Tasche sollen auch die Pflegekräfte in Bayern haben. Ihnen will die Staatsregierung für ihren Einsatz in der Corona-Krise eine steuerfreie Bonuszahlung von 500 Euro zukommen lassen, so Söder.

CDU und CSU fordern schon seit geraumer Zeit die komplette Abschaffung des Solis. Vereinbart hatten sie im Koalitionsvertrag mit der SPD aber nur, dass er für 90 Prozent der Solizahler wegfällt. SPD-Finanzminister Olaf Scholz hatte daraufhin vorgeschlagen, den Soli für diese 90 Prozent ganz und für weitere 6,5 Prozent teilweise abzuschaffen. Dem Vorschlag der SPD, den Abbau des Soli nicht erst zum Januar 2021 umzusetzen, sondern schon auf Mitte 2020 vorzuziehen, wollte die Union bislang nicht folgen.

Die Bonuszahlung für Pflegekräfte soll an diesem Dienstag im Kabinett beschlossen werden und das Geld so bald wie möglich bei den Betreffenden ankommen. Nach Angaben eines Regierungssprechers sollen den Bonus alle Pflegekräfte in Krankenhäusern, Reha-Kliniken, Alten-, Pflege- und Behindertenheimen bekommen – insgesamt 252 000 Angestellte. Den Freistaat koste dies unterm Strich 126 Millionen Euro.

«Vorläufig» sollen die 500 Euro einmalig gezahlt werden, hieß es. Je nachdem, wie lange der Kampf gegen das Coronavirus dauert, ist damit nicht ausgeschlossen, dass es später weitere Zahlungen gibt. Zusammen mit Nordrhein-Westfalen ist Bayern das am stärksten vom Coronavirus betroffene Land. Bis vorerst zum 19. April gilt im Freistaat eine Ausgangsbeschränkung.

 

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Samstag – 04. April 2020

 

+++Update 09:45 Uhr+++

Nach der Helios Klinik München West stellt nun auch das Helios Amper Klinikum Dachau den normalen Krankenhausbetrieb weitgehend ein. Im Krankenhaus werden immer mehr Menschen positiv auf Covid-19 getestet. Daher hat das Landratsamt den Bescheid erlassen, dass „normale“ Patienten nicht mehr aufgenommen werden. Covid-19-Patienten hingegen schon. Jetztige Patienten im Krankenhaus werden nur noch in Ausnahmefällen derzeit entlassen. „Als weitere Vorsichtsmaßnahme sind alle Mitarbeiter der Klinik strikt dazu angehalten, im öffentlichen Raum einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und sich außerhalb ihrer Tätigkeit in der Klinik in häusliche Quarantäne zu begeben“, heißt es in einer Pressemitteilung.

 

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Freitag – 03. April 2020

 

+++Update 16:05 Uhr+++

Wirte müssen in Dachau keine Pacht mehr zahlen. Das hat Stadtkämmerer Ernst mitgeteilt. Die Regelung gelte für stadteigene Gebäude, solange die Gaststätten wegen der Corona-Krise schließen mussten. Es bringe keinem was, wenn man nach der Krise keinen Pächter mehr hat, so Ernst.

+++Update 15:52 Uhr++++

Das Hilfskrankenhaus in der Ebersberger Dreifachturnhalle ist so gut wie fertig. Ab Montag kann der Betrieb aufgenommen werden. In der Notklinik können dann bis zu 105 Covid-19-Patienten  mit Atemproblemen versorgt werden. Die Kapazität in der Kreisklinik wurde bereits auf 500 Betten aufgestockt und reicht aktuell noch vollkommen aus.

+++Update 15:46 Uhr+++

In Dachau wird ein Corona-Hilfskrankenhaus eingerichtet und zwar im Hotel Select, zwischen Obi und Burger King an der Alten Römerstraße. Dort werden die Räumlichkeiten nun so umgerüstet, dass dort Covid-19-Patienten mit mittelschweren Symptomen gebracht werden. Diese Patienten brauchen keine Beatmung. Durch das Hilfskrankenhaus wird das Helios Amper Klinikum entlastet, dass sich so auf die versorgung von Intensivpatienten konzentrieren kann, die auf Beatmungsgeräte angewiesen sind.

+++Update 14:42 Uhr+++

Mit dem Ansturm hatte das BRK in Dachau nicht gerechnet. Damit die Dachauer Tafel wieder öffnen kann, bat das BRK um freiwillige Helfer. Und in kurzer Zeit haben sich 100 Freiwillige gemeldet. So viele brauche es gar nicht in der Tafel. Die anderen Helfer werden jetzt aber über eine Internet-Plattform koordiniert und für verschiedene Einsätze im gesamten Landkreis geplant. Angedacht ist zum Beispiel auch ein Einkaufsdienst für Helfer, die nach 16 Stunden Dienst erschöpft sind.

+++Update 14:32 Uhr+++

Tolle Aktion der Solidarität in der Corona-Krise. Das Familienunternehmen Laser Components aus Olching im Landkreis Fürstenfeldbruck möchte Gastronome und Einzelhändler unterstützen. Dafür kauft es Gutscheine von den Wirten und Händlern im Wert von 50 000 Euro und teilt diese dann an seine Mitarbeiter aus. So wolle man helfen, dass die Unternehmen noch einen gewissen Umsatz machen, so Inhaber Patrick Paul.

+++Update 14:06 Uhr+++

Wegen der Corona-Krise müssen Gastronomen in München vorerst keine Nutzungsgebühren für Biergärten und Außenterrassen bezahlen. «Die Sondernutzungsgebühren für die Freischankflächen für das Jahr 2020 werden bis auf Weiteres vollständig gestundet», sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Freitag. «Es bedarf keines gesonderten Antrags. Ich habe die Stadtkämmerei gebeten alles Weitere zu veranlassen.» Wegen der Corona-Ausbreitung dürfen derzeit bayernweit Gastronomiebetriebe nicht öffnen.

Unternehmen, die die Gebühr bereits bezahlt haben, soll der Betrag bei der Abrechnung für das Jahr 2021 unter Berücksichtigung etwaiger Entschädigungszahlungen von Bund und Land angerechnet werden. «Für die Abrechnung der Sondernutzungsgebühr gilt insgesamt: Wir werden abwarten, wie lange die Einschränkungen für Gastronomie der Allgemeinverfügung „Veranstaltungsverbote und Betriebsuntersagungen anlässlich der Corona-Pandemie“ gelten und natürlich sicherstellen, dass die Wirte nicht mit Gebühren für eine Fläche belastet werden, die sie nicht oder nur eingeschränkt nutzen konnten», sagte Reiter.

+++Update 13:10 Uhr+++

Damit sich genügend zusätzliche Pflegekräfte zur Versorgung von Corona-Patienten melden, will die München Klinik sogar Hotelkosten für die Freiwilligen übernehmen. Für die Krankenhäuser suche man weiterhin Pflegekräfte und habe dafür kostenfreie Hotelkontingente für Menschen, die nicht in München wohnten, eingerichtet, teilte das Klinikunternehmen am Freitag mit.

In der bayerischen Landeshauptstadt fehlen weiterhin Pflegekräfte zur Versorgung der steigenden Zahl an Patienten durch das neuartige Coronavirus. Nach aktuellen Berechnungen erwartet die München Klinik den Höhepunkt der Patientenzahlen und damit auch der Intensivpatienten voraussichtlich Anfang Mai. «Dafür erhöhen wir unsere Intensivkapazitäten weiter, und dafür brauchen wir auch noch mehr Pflegekräfte», sagte Klinik-Chef Axel Fischer.

Man versuche solche Menschen zu gewinnen, die zum Beispiel früher bereits in der Pflege gearbeitet haben und in der aktuellen Situation helfen möchten. In Schulungen und in Begleitung von erfahrenen Pflegekräften mit Intensiv-Schwerpunkt würden sie für den Einsatz in der Klinik gezielt auf diese Unterstützung vorbereitet.

+++Update 11:25 Uhr+++

Eine kurze Spazierrunde allein oder mit weiteren Haushaltsangehörigen „ja“ – Grillpartys und Picknicks im Park oder längeres Verweilen auf Parkbänken „nein“. Die Ausgangsbeschränkungen, die aktuell noch bis zum 19. April gelten, regeln aktuell ganz eindeutig unser tägliches Leben. Und auch wenn das Wetter am Wochenende richtig schön und sonnig wird – die Regeln betreffen auch die Erholungsgebiete und Badeseen. Die Behörden und auch die Polizei appellieren an alle, weiter vorbildlich zu sein und sich an die Maßnahmen zu halten. Auch wenn es bei so einem Wetter schwer fällt und die Versuchung groß ist, heißt es. Das schöne Wetter sei kein Freifahrtschein und die Polizei wird weiter verstärkt kontrollieren. Im Landkreis München zum Beispiel, da mussten schon die letzten Tage an den Erholungsstellen zahlreiche Platzverweise ausgesprochen werden.

+++Update 10:58 Uhr+++

Zur Erforschung des Coronavirus haben sich in Bayern rund 100 Wissenschaftler und rund 70 Medizinstudenten zu einem interdisziplinären Forschungsteam zusammengeschlossen. Dies teilten Ministerpräsident Söder und Wissenschaftsminister Sibler in München mit. Sibler spricht von einem wegweisenden Bündnis wissenschaftlicher Expertise, welches ihn hoffnungsvoll stimme.

Viele Infizierte spürten nichts von ihrer Infektion, sagte Professor Michael Hoelscher, Leiter der Abteilung Infektions- und Tropenmedizin am Klinikum der Universität München, am Freitag in München. Daher sei davon auszugehen, dass es inzwischen eine erhebliche Dunkelziffer an Infektionen gebe – Schätzungen gingen von zwischen eins und zehn Prozent der Bevölkerung aus. Für eine Studie werden 3.000 Haushalte in München ausgewählt und kleine Blutproben und genommen. Pro Probe müssten nur drei Milliliter Blut abgegeben werden. Das Blut werde dann auf Antikörper getestet. Mit der Studie könne herausgefunden werden, wie sich das Virus tatsächlich in der Gesellschaft ausgebreitet habe. Hoelscher bat alle Münchner um ihre Unterstützung. Die Forscher würden bei den Proben von der Polizei begleitet, so sei klar erkennbar, dass es sich nicht um Betrüger handle.

+++Update 10:19 Uhr+++

In Bayern gelten weiter die Ausgangsbeschränkungen. Wie Ministerpräsident Söder gerade bei einer Pressekonferenz bekanntgegeben hat, gibt es keinen Anlass für eine Entwarnung. Bayern sei weiter voll im Corona Modus die Zahl der Neuinfektion würde weiter ansteigen. Der Trend sei aber positiv und die Kurve würde abflachen. Laut Söder würden die Maßnahmen beginnen zu wirken. Die Zahl der Neuinfektionen sei am heutigen Tag auf unter 10 Prozent gesunken. Ohne geschlossene Schulen und Ausgangsbeschränkungen wären nach Angaben der Münchner Virologin Ulrike Protzer eine Million Corona-Tote in Deutschland zu befürchten gewesen.

+++Update 09:23 Uhr+++

Bei uns in der Heimat startet ein neues Online-Angebot, damit es den Kindern in der Zeit der Corona-Krise zu Hause nicht langweilig wird. Die Dachauer Kreativschmiede DAKS hat wegen der Krise gerade auch geschlossen und deswegen hat sie eine tolles Angebote ins Netz gebracht:  mit „kiku-online“ ist eine neue, pädagogische, künstlerische und interaktive Plattform für Kinder entstanden, die Allerlei zum Zeitvertreib bietet.

+++Update 08:36 Uhr+++

Um 10 Uhr wird es wieder eine Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage bei uns mit Ministerpräsident Markus Söder geben. Die Details, was Söder dann ansprechen wird, hört ihr danach bei uns im Programm auf Top FM.

+++Update 08:15 Uhr+++

Gottesdienste finden in der Corona-Krise weiter nicht statt – auch an Ostern nicht. Viele Kirchen halten deshalb die Messen online ab. Und damit der Prediger nicht ganz auf leere Bänke schaut, hat sich die evangelische Kirchengemeinde Neufahrn im Landkreis Freising was schönes überlegt. Sie will die Kirchenbänke mit Fotos ihrer Mitglieder bekleben, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Fotos können an das Pfarramt geschickt werden.

+++Update 07:29 Uhr+++

Das Coronavirus wird zu einem immer größeren Problem für Alten- und Pflegeheime. Vielerorts werden immer wieder einzelne Fälle in unserer Heimat gemeldet. Besonders stark betroffen ist bei uns ein Pflegeheim in Au im Landkreis Freising. Dort haben sich aktuell 36 Bewohner mit dem Virus angesteckt. Neun Bewohner wurden ins Krankenhaus verlegt, 27 sind im Haus isoliert. Auch elf Mitarbeiter haben sich angesteckt und befinden sich in häuslicher Quarantäne. Wie der Landkreis jetzt auf einer Pressekonferenz mitgeteilt hat, spüre man im Klinikum jetzt auch inzwischen eine „deutliche Belastung“ der Mitarbeiter. Doch diese seien auch „hochmotiviert“. Insgesamt gibt es im Landkreis Freising bisher 581 Corona-Fälle – davon sind 215 Personen inzwischen wieder genesen.

+++Update 07:07 Uhr+++

Die Bundesagentur für Arbeit warnt vor Fake-Mails. Die gefälschten Nachrichten würden unter der E-Mail-Adresse kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de verschickt – vor allem an Firmen. Darin wird nach persönlichen Daten gefragt. Die Arbeitsagentur empfiehlt, die E-Mails sofort zu löschen und vor allem nicht zu antworten.

+++Update 06:16 Uhr+++

Das Coronavirus breitet sich in Bayern zunehmend in Alten- und Pflegeheimen sowie in Krankenhäusern aus. Von Tag zu Tag sei die Lage angespannter, sagte AWO-Landesgeschäftsführer Andreas Czerny in München. AWO und Caritas fordern eine bessere Ausstattung der Pflegekräfte mit Schutzkleidung. Immer mehr Häuser in unserer Heimat berichten von infizierten Bewohnern und Mitarbeitern. Anfang der Woche war ja auch bekannt geworden, dass sich in einem Pflegeheim im Münchener Westend 25 Bewohner angesteckt hatten. Bei den Mitarbeitern ist die Zahl der Fälle mittlerweile von 5 auf 16 gestiegen.

+++Update 06:03 Uhr+++

Aktuell kann der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD) den täglichen Bedarf an benötigten Blutkonserven noch decken. In den vergangenen Wochen gab es wegen der Corona-Situation aber spürbare Rückgänge bei den Spendern. Die Verantwortlichen rufen daher auf, weiter fleißig zum Blutspenden zu kommen. Viele chronisch kranke und verletze Mitmenschen in den Krankenhäusern sind auch weiterhin auf Blutspenden angewiesen. Blutkonserven sind nur 42 Tage lang haltbar. Daher muss der BSD die Lage momentan Tag für Tag neu bewerten.

Blutspendetermine in unserer Heimat findet ihr hier….

+++Update 05:30 Uhr+++

Die deutschen Lehrer rechnen damit, dass die Corona-Krise an den Schulen noch lange zu spüren sein wird. Der Präsident des Lehrerverbandes Meidinger sagte den Funke-Zeitungen, die Schulen werden lange nicht mehr so sein wie vor Corona. Schulkonzerte, Ausflüge, Klassenfahrten – das alles werde es erstmal nicht mehr geben, so Meidinger. Er sprach sich dafür aus, nach Ostern zumindest die Abschlussklassen wieder in die Schulen zu lassen.

 

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Donnerstag – 02. April 2020

+++Update 16:32 Uhr+++

Der Flughafen München hat wegen der Corona-Krise Kurzarbeit eingeführt. Davon betroffen seien mehrere Tausend Mitarbeiter in allen Bereichen, teilte der Flughafen am Donnerstag mit. Die Kurzarbeiterregelung gelte auch für die für Abfertigungen zuständige Tochterfirma AeroGround, hieß es weiter. Nach «massiven Ertragsrückgängen» sollen so laut Flughafen Arbeitsplätze gesichert werden.

«Wir können heute noch nicht abschätzen, wann sich der Luftverkehr wieder regenerieren wird», sagte Flughafenchef Jost Lammers. Bereits am Freitag hatte der Flughafen bekanntgegeben, dass die Zahl der Starts und Landungen in der Woche bei weniger als zehn Prozent des Vorjahresniveaus gelegen habe.

+++Update 16:17 Uhr+++

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesinnenminister Horst Seehofer haben sich darauf geeinigt, dass Erntehelfer aus dem Ausland unter bestimmten Voraussetzungen doch nach Deutschland einreisen dürfen.

Demnach dürfen in diesem und im kommenden Monat jeweils 40.000 Erntehelfer aus Osteuropa nach Deutschland kommen. Sie müssen sich vorher aber einer Gesundheitsprüfung unterziehen und dürfen nur in Gruppen und per Flugzeug einreisen.

In den ersten 14 Tagen ihres Einsatzes in Deutschland müssen die Helfer getrennt von anderen Arbeitern tätig sein und dürfen den Betrieb, wo sie beschäftigt sind, nicht verlassen.

+++Update 16:10 Uhr+++

Das Robert-Koch-Institut hat seine Einschätzung zum Tragen des Mundschutzes geändert. Wenn Menschen auch ohne Symptome vorsorglich eine Maske tragen, könnte das Risiko einer Übertragung von Vireren auf andere gemindert werden, heißt es nun auf der Internetseite des Institus. Wissenschaftliche Studien, die das belegen, gebe es aber nicht. Zuvor hatte das RKI nur dazu geraten, dass Menschen mit akuten Atemwegserkrankungen einen Mundschutz tragen sollten.

+++Update 14:47 Uhr+++

Im Landkreis Freising öffnen einige Wertstoffhöfe ihre Türen für dringende Angelegenheiten. Ab dem kommenden Dienstag bzw. Mittwoch sind die Wertstoffhöhe Allershausen, Eching, Hallbergmoos, Moosburg, Neufahrn und Freising. Gewerbliche Anlieferungen und größere Mengen werden aber nicht angenommen. Bürger, die zum Wertstoffhof fahren, müssen sich außerdem auf längere Wartezeiten wegen der Hygienemaßnahmen einstellen.

+++Update 13:32 Uhr+++

Am Helios Klinikum München West sind nach der vorübergehenden Schließung des normalen Krankenhausbetriebes wegen mehrerer Corona-Infektionen nur wenige weitere Patienten positiv auf das Virus getestet worden. Es seien zwar noch nicht alle Ergebnisse da, aber bislang seien die meisten Tests negativ ausgefallen, sagte der Ärztliche Direktor, Reza Ghotbi, heute.

Das Klinikum hatte am Vorabend bekanntgegeben, zunächst keine Patienten mehr zu entlassen und auch keine neuen Kranken mehr aufzunehmen. 14 Patienten und 2 Mitarbeiter waren zu dem Zeitpunkt positiv auf das Virus getestet worden. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft und auf die Behandlung aller Patienten ausgeweitet, alle Patienten und Mitarbeiter der Klinik sollten zudem auf das Virus Sars-CoV-2 getestet werden. Bis wann das Krankenhaus geschlossen bleibt, war erst einmal unklar. Das hänge von den Entwicklungen der kommenden Tage ab.

Auch in Alten- und Pflegeheimen sind immer häufiger Bewohner und Mitarbeiter infiziert. So meldete etwa die Caritas, in vier von 26 Einrichtungen in München und Oberbayern gebe es Corona-Infektionen. Die Betroffenen seien in Wohnbereichen isoliert.

+++Update 10:59 Uhr+++

In Großbritannien hat ein Mann absichtlich einen Polizisten angehustet und so getan, als habe er Covid-19 – jetzt muss er für sechs Monate ins Gefängnis. Ein Vorgesetzter des Polizisten sagte, er hoffe, dass die Strafe die Botschaft vermittle, dass so etwas nicht toleriert wird. Der Polizist hatte den Mann erwischt, als der ein Auto stehlen wollte.

+++Update 10:18 Uhr+++

Die Mitarbeiter in den Krankenhäusern bei uns leisten gerade im ärztlichen und pflegerischen Bereich eine so wichtige und tolle Arbeit. Und wenn es nach den Grünen geht, sollten sie dafür eine steuerfreie Gefahrenzulage bekommen. Für alle Menschen, die jetzt ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen würden, um das Leben anderer zu retten, sollte es monatlich bis zu 500 Euro mehr geben – also drei Euro pro Stunde. So steht es in einem 20-Punkte-Plan zur Corona-Krise, den die Grünen im Landtag beschlossen haben. Applaus mag das Brot des Künstlers sein, sagte Fraktionschefin Katharina Schulze in München. Den könne man aber nicht essen und seinen Kindern auch keine Kleidung davon kaufen.

+++Update 08:56 Uhr+++

Die Planungen für das Zwillingsfestival «Rock am Ring» und «Rock im Park» Anfang Juni gehen trotz Corona-Krise und der derzeit geltenden Kontaktbeschränkungen weiter. Die beiden Festivals finden nach derzeitigem Stand wie geplant statt, heißt es von den Verantwortlichen. Man beobachte die Situation aber aufmerksam und werde den Anweisungen der Gesundheitsbehörden folgen. Online übertragene Konzerte ohne Publikum vor Ort seien keine Option, hieß es.

Das Zwillingsfestival soll vom 5. bis 7. Juni am Nürburgring in der Eifel und in Nürnberg über die Bühne gehen. Zu den Headlinern sollen in diesem Jahr die Bands Green Day, Volbeat und System Of A Down gehören. «Rock am Ring» würde im Juni sein 35-jähriges und «Rock im Park» sein 25-jähriges Bestehen feiern.

+++Update 08:11 Uhr+++

Sanitäter, Notärzte oder andere Einsatzkräfte von Hilfsorganisationen leisten in der aktuellen Corona-Lage eine so wichtige und tolle Arbeit. Die BayWa-Stiftung will den Helfern in München für ihren „unschätzbaren Einsatz“ danken. Für die „Krisenhelden“ gibt es deshalb für sie täglich eine kostenlose Stärkung von 7 bis 19 Uhr. Angeboten werden Snacks und täglich auch drei warme Gerichte und Kaffee, Tee und Wasser. Das „Drive-in“ ist direkt bei der BayWa-Stiftung in der Münchner Arabellastraße.

+++Update 07:24 Uhr+++

das Hilfskrankenhaus am Standort Fliegerhorst Erding steht kurz vor der Fertigstellung. Im Bedarfsfall kann der Betrieb mit einer Kapazität von 160 Betten gestartet werden, heißt es aus dem Landratsamt. Schrittweise sei sogar eine Kapazitätssteigerung auf bis zu 1000 Betten möglich. Das Hilfskrankenhaus wird vor allem Patienten mit einem minderschweren Verlauf der Covid-19-Krankheit behandeln.

+++Update 06:58 Uhr+++

Bayern hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie die Testkapazitäten massiv ausgebaut – und zwar auf mögliche 13.000 Tests pro Tag. Das hat Gesundheitsministerin Huml bekanntgegeben. Insgesamt hat es in Bayern bisher schon über 110.000 Tests gegeben. Davon waren rund 8,7 Prozent positiv.

+++Update 06:13 Uhr+++

In der Coronakrise gibt das Helios Klinikum München West in München-Pasing jetzt den normalen Krankenhausbetrieb vorübergehend auf: Es werden keine neuen Patienten mehr aufgenommen und keine Patienten mehr entlassen. Auch die Notaufnahme ist betroffen. Grund ist, dass die Klinik ein gehäuftes Auftreten von Covid-19-Fällen verzeichnet. Bislang seien 14 Patienten und zwei Mitarbeiter Positiv getestet worden. Durch die Maßnahmen sollen Infektionsketten unterbrochen werden. Wie lange dieser «eingefrorene Zustand» erhalten bleibt, sei noch unklar, heißt es aus dem Krankenhaus. Dies hänge von der Entwicklung in den nächsten Tagen ab.

+++Update 05:47 Uhr+++

Können die Schulen in Deutschland nach Ostern wieder öffnen? Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz Hubig will sich da noch nicht festlegen. Sie sagte den Funke-Zeitungen, die Lage sei im Moment extrem dynamisch. Ziel sei es dennoch, alle Beteiligten so früh wie möglich darüber zu informieren, wie es ab dem 20. April weitergehe.

+++Update 05:09 Uhr+++

Gerade wird ja heftig über eine Mundschutzpflicht zum Beispiel in Supermärkten oder in Bussen und S-Bahnen diskutiert – auch auf unserer Facebookseite. Die Weltgesundheitsorganisation WHO will prüfen, ob ein Mundschutz gegen das Coronavirus hilft. Sie teilte mit, dass alle verfügbaren Informationen zusammengetragen werden. Man versuche herauszufinden, ob das Tragen eines Mundschutzes in der Öffentlichkeit die Ausbreitung eindämmen kann. In Österreich gilt jetzt eine Mundschutz-Pflicht in Supermärkten.

 

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Mittwoch – 01. April 2020

+++Update 18:09 Uhr+++

Zum Schutz von Alten, Kranken und Behinderten vor Ansteckungen mit dem Coronavirus sollen Pflegeheime laut Ministerpräsident Markus Söder vorerst keine neuen Bewohner mehr aufnehmen. «Neuaufnahmen sollen in den entsprechenden Einrichtungen reduziert oder ausgeschlossen werden», sagte der CSU-Chef heute nach einer Telefonkonferenz mit Kanzlerin Merkel und den Regierungschefs der Länder. Für Neuaufnahmen oder auch Wiederaufnahmen etwa nach einem Krankenhausaufenthalt sollten die Kapazitäten der Reha-Kliniken genutzt werden. Für Bayern sei dies ein sehr gangbarer Weg, es gebe dort noch viele freie Plätze.

+++Update 17:48 Uhr+++

Der Europäische Fußballverband (UEFA) hat Spiele der Champions League und der Europa League zunächst ausgesetzt. Auch alle Länderspiele würden verschoben, die für Juni geplant waren, twittert der Verband. Neue Termine für die Fortsetzung der Saison in Champions League und Europa League gibt es ebenfalls nicht.

+++Update 17:30 Uhr+++

Drei Wochen weniger Sommerferien, um den wegen der Corona-Pandemie ausgefallenen Unterricht nachzuholen – das wäre eine Horrornachricht für alle Schüler gewesen. Der Fake verbreitete sich heute wie ein Lauffeuer. „Der Spiegel“ stellte auf Twitter schließlich klar, dass das Bild eine verfälschte Kopie seiner Webseite zeige: „Die Geschichte stand nie auf unserer Seite“, hieß es weiter. Schuld daran ist ein Vater aus dem Raum München, der allerdings keine böse Absichten gehabt hatte. „Upps, sorry… das war eigentlich nur ein Aprilscherz“, schrieb der Twitter-User im Kommentar zum „Spiegel“-Tweet. „Das war eine spontane Idee in der Früh“, erklärte er später der Deutschen Presse-Agentur in München. Er habe seine drei Kinder reinlegen wollen und einen Screenshot der Internetseite bearbeitet. Der Erfolg war mäßig, der Vater enttäuscht. Seine Tochter habe zwei Sekunden lang ungläubig geschaut. „Dann hat sie gesagt: April, April“.

+++Update 17:10 Uhr+++

Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg fällt Wimbledon aus. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie werde das vom 29. Juni bis 12. Juli angesetzte Tennis-Turnier nicht ausgetragen, teilten die Organisatoren am Mittwoch mit und kündigten die nächste Auflage für den 28. Juni bis 11. Juli 2021 an.

+++Update 16:58 Uhr+++

Um Alten- und Pflegeheime besser zu schützen, bleibt das strikte Besuchsverbot in Kraft. Und es sollen keine Neuaufnahmen mehr geben. Stattdessen sollen Rehakliniken einspringen. Diese hätten genügend Reservekapazitäten aufgebaut, so Ministerpräsident Söder. Zudem werden mehrmalige Tests für die Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheim eingeführt. Die Einrichtungen sollen mit den hochwertigsten Atemschutzmasken ausgestattet zu werden. Außerdem soll in jedem Alten- und Pflegeheim nochmal ein Hygienecheck stattfinden, so der bayerische Ministerpräsident.

+++Update 16:54 Uhr+++

Die Ausgangsbeschränkungen sollen in ganz Deutschland bis zum 19.4. verlängert aber nicht verschärft werden. Darauf haben sich die Ministerpräsidenten und die Bundesregierung bei einer Videokonferenz geeinigt, wie Ministerpräsident Söder soeben in einer Pressekonferenz mitgeteilt hat. Klar sei, dass aber nicht ab dem 20.4. alles zur Normalität zurückkehren wird. Die Ministerpräsidenten werden die Zahl der Infektionen genau im Auge behalten. Die bayerischen Maßnahmen würden beginnen zu wirken, die Ausbreitung des Virus habe sich verlangsamt, so Söder. Aber es gebe aber keinen Anlass zur Entwarnung. Die Krankenhäuser würden weiterhin die Zahl der Intensivbetten ausbauen. Die Gesundheitsämter sollen mit 3.000 weiteren Mitarbeitern verstärkt werden.

+++Update 16:12 Uhr+++

Bund und Länder wollen die bestehenden Kontaktbeschränkungen mindestens bis zum Ende der Osterferien verlängern. Die Bürger sollen aufgrund der Corona-Krise auch über die Osterfeiertage Kontakte zu anderen Menschen nach den geltenden Regeln auf ein absolutes Minimum reduzieren. Das steht in einer Beschlussvorlage für die Telefonkonferenz von Kanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer.

+++Update 14:47 Uhr+++

Das Museum in Erding richtet ein Sammelgebiet zur aktuellen Corona-Pandemie ein. Alle interessierten sollen ihren derzeitigen Alltag dokumentieren, fotografieren oder ihre Gedanken dazu aufschreiben. Auch Aushänge von Hilfsangeboten können nach der Krise eingereicht werden. So werde dieser Krisenalltag für kommende Generationen bewahrt, so das Museum in Erding.

+++Update 13:14 Uhr+++

Ab August sollen Schüler und Azubis in unserer Region mit dem 365-Euro-Ticket für einen Euro pro Tag in den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren können. Das steht jetzt allerdings auf der Kippe. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, denkt Starnbergs Landrat Roth darüber nach die Einführung des Tickets zu verschieben. Wegen der Coronakrise müsse man mit starken wirtschaftlichen Einbrüchen rechnen. Unklar ist aber, wie sich die Situation entwickelt. Man wolle einen Entschluss erst in der nächsten Sitzung fassen. Die wäre Ende April.

+++Update 13:05 Uhr+++

Gute Nachrichten aus Herrsching am Ammersee. Die Gemeinde erhebt für den April keine Gebühren für den Besuch des Gemeindekindergartens Johnannes A. Wunder und auch kein Essensgeld. Ausgenommen sind Kinder, die in der Notbetreuung sind.

+++Update 12:48 Uhr+++

Die Tafeln im Landkreis Fürstenfeldbruck machen ab kommender Woche wieder auf – jedenfalls in Puchheim, Olching, Maisach und Fürstenfeldbruck. Für die Versorgung gebe es nun einen Notfallplan. Es werden Lebensmitteltüten gepackt und dann vor den Tafeln verteilt. Morgen gibt es bei der Tafel in Fürstenfeldbruck einen ersten Testlauf. Weil die Ehrenamtler bei den Tafeln oft zur älteren Risikogruppe gehören, werden die Lebensmitteltüten von jüngeren Menschen gepackt. Das teilte die Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Dorothee von Bary heute mit. Die Tafeln in Olching und Maisach werden wie gewohnt dienstags öffnen – in der Woche nach Ostern bedingt durch den Feiertag aber am Donnerstag, 16. April 2020. Tafelkunden, die das Haus nicht verlassen können, werden mit den Lebensmitteltüten beliefert. Die Lieferung kann bei der Coronahilfe-Hotline der Bürgerstiftung unter der Nummer 08141-3156713 angefordert werden. Die Hotline ist auch unter der Mailadresse coronahilfe@buergerstiftung-lkr-ffb.de erreichbar. Aktuell muss viel Ware für die Tafeln zugekauft werden. Die Bürgerstiftung freut sich über Spenden:

Volksbank Raiffeisenbank Fürstenfeldbruck, IBAN: DE90 7016 3370 0000 0004 00, Sparkasse Fürstenfeldbruck, IBAN: DE20 7005 3070 0031 4753 04

Verwendungszweck „Coronahilfe Tafeln“

+++Update 12:36 Uhr+++

In den Supermärkten in unserer Heimat ist Klopapier weiterhin oft ausverkauft. Und deshalb greifen viele von uns gerne Mal zu Alternativen, um Klopapier zu sparen. Die Gemeinde Haar im Landkreis München weist nochmal daraufhin, dass die Alternativen dann aber nicht in die Toilette gehören. Laut der Süddeutschen Zeitung steht die Kanalisation gerade vor einer großen Belastungsprobe, denn in der Toilette werden jetzt auch Kosmetiktücher, Küchenrollenpapier und Taschentücher runtergespült. Im schlimmsten Fall können dabei die Rohere verstopfen, heißt es. Und das führe dann zu Hause zu Überschwemmungen. Die Alternativen zum Toilettenpapier gehören deshalb in die Restmülltonne. In Hallbergmoos im Landkreis Freising tauchen in letzter Zeit auch häufiger Desinfektionstücher auf, schreibt die SZ. Auch die gehören nicht in die Toilette.

+++Update 12:03 Uhr+++

Mit dem 1. April beginnt traditionell die neue Wassersportsaison. Das Landratsamt Starnberg weist deswegen nochmal auf die aktuell geltenden Ausgangsbeschränkungen hin. Sportboothäfen, Vereinsgelände, Trockenliegeplätze, Bootshallen und dergleichen sind keine Einrichtungen, die den notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens dienen. Sie dienen der Freizeitgestaltung und ein Betrieb ist damit ausgeschlossen. Nach der Allgemeinverfügung ist die Ausübung von Sport und die Bewegung an der frischen Luft alleine oder mit Personen des eigenen Hausstands aber erlaubt. Zulässig sind daher rein sportliche Betätigungen auf den Seen. Das Landratsamt bittet die Bürger aber dringend, auch hiervon Abstand zu nehmen. Bei der Durchführung des Wassersports kommt es regelmäßig zu Rettungseinsätzen, bei denen das Personal der Wasserwacht, der DLRG, der Feuerwehren, der Rettungsdienste und der Polizei eingebunden wird. Die Rettungskräfte sind in zunehmenden Maße in die dynamische Situation rund um das Coronavirus eingebunden.

+++Update 11:05 Uhr+++

Nach den Abiturprüfungen an den Gymnasien werden wegen der Corona-Krise auch die Abschlussprüfungen an den beruflichen Oberschulen und den Fachoberschulen nach hinten geschoben. Laut Kultusminister Piazolo sollen die Prüfungen nun am 18. Juni und nicht wie ursprünglich vorgesehen am 25. Mai beginnen – sofern der Unterricht nach den Osterferien wieder aufgenommen wird. Möglich sei die Verschiebung, da die Meldefristen für bundesweit vergebene Studienplätze ebenso verschoben seien wie für die örtlichen Zulassungsverfahren an den Hochschulen. In Bayern absolvieren in diesem Jahr rund 25.000 Schüler beruflicher Oberschulen ihre Abschlussprüfungen.

Der neue Terminplan für die Fachabitur- beziehungsweise Abiturprüfungen 2020 an beruflichen Oberschulen sieht unter anderem die schriftlichen Prüfungen in Deutsch für den 18. Juni vor, Englisch am 19. Juni, Mathematik am 22. Juni und im Profilfach am 23. Juni. Das Zeugnisdatum wird auf den 29. Juli 2020 verschoben.

+++Update 10:26 Uhr+++

Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner will dem Mangel an Saisonarbeitern in der Landwirtschaft gegensteuern. In der ARD erklärte sie, Saisonarbeiter, die schon in Deutschland sind, sollten jetzt statt 70, 115 Tage arbeiten dürfen. Zudem wird an einer Regelung für Einreisen gearbeitet. Zwar hätten sich 41.000 Freiwillige in Deutschland gemeldet – das reiche aber nicht aus. Pro Jahr arbeiten etwa 300.000 Saisonarbeiter auf deutschen Feldern.

+++Update 09:44 Uhr+++

Die Stadt Garching warnt vor falschen Corona-Einkäufern. Die Trickbetrüger melden sich gerade telefonisch bei einigen älteren Bürgern und geben vor, bei dem Einkaufsservice zu helfen, den die Fußballabteilung des VfR Garching und die Stadt zusammen organisieren. Die Anrufer bieten an, dass sie persönlich vorbeikommen und eine Bestellung aufnehmen. Auf diese Weise versuchen sie dann in die Wohnung oder ins Haus zu kommen. Die Stadt weist nochmal daraufhin, dass der eigene Einkaufsservice nicht aktiv bei Bürgern anruft, die sich nicht vorher gemeldet haben. Außerdem betreten die Helfer nicht die Wohnung und es wird immer ein Erkennungscode verwendet.

+++Update 09:07 Uhr+++

Im Erzbistum München und Freising werden Firmung und Erstkommunion wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus bis Pfingsten verschoben. Manche Hoffnungen werden dadurch enttäuscht, aber man müsse weiter verantwortlich handeln, heißt es in einem Schreiben an die Pfarreien im Bistum. Auch die betroffenen Familien bräuchten Gewissheit für ihre Planungen. Wegen der Corona-Pandemie sind derzeit alle Gottesdienste in Bayern und deutschlandweit verboten. Auch zu Ostern wird es keine geben.

+++Update 08:19 Uhr+++

Heute verteilt das BRK-Landsberg am Standort der Landsberger Tafel wieder vorgefertigte Lebensmittelpakete an Bedürftige, die eine Sozialcard besitzen. Die Ausgabe passiert in zwei Blöcken: Von 10 bis 12 Uhr werden die Kunden bedient, die mit dem Stadtbus, Fahrrad und zu Fuß kommen. Von 12:30 bis 13:30 gibt es eine Drive-In-Ausgabe für Abholer die mit dem Auto kommen. Außerdem gibt das BRK so Pakete heute auch noch in Dießen am Ammersee raus – und zwar von 16 bis 17 Uhr am Lehrerparkplatz in der Mädchenrealschule.

+++Update 07:40 Uhr+++

Das Landratsamt Freising sucht Hobbynäher, die ehrenamtlich Masken fertigen wollen. Der benötigte Vliesstoff für den einfachen Mund-Nasen-Schutz wird gestellt und direkt nach Hause geliefert. Damit kann man dann nach einer Vorlage so viele Masken fertigen wie möglich. Hintergrund ist die Initiative des bayerischen Wirtschaftsministers Aiwanger, der den Maskenstoff den Landkreisen für diese Aktion zur Verfügung stellt.

Interessierte werden gebeten sich unter der E-Mail-Adresse maskennaehen@kreis-fs.de zu melden und dabei sowohl ihre Adresse als auch die mögliche Stückzahl an Masken anzugeben.

+++Update 07:01 Uhr+++

Im Münchener Westend haben sich in einem Pflegeheim aktuell 25 Bewohner und fünf Pflegekräfte in einer Abteilung mit dem Coronavirus angesteckt. Die Verantwortlichen haben beim Landesgesundheitsamt eine Reihentestung für alle 141 Bewohner und die etwa 100 Mitarbeiter angefordert. Das ganze Haus steht freiwillig unter Quarantäne und nimmt keine neuen Bewohner mehr auf. Die Infektion ist vermutlich über einen Pflegehelfer ins Haus gekommen, der sich Anfang März für drei Tage in Barcelona aufgehalten hatte und danach wieder gearbeitet hat, schreibt das Pflegeheim. Zu der Zeit war Spanien noch nicht als Risikogebiet eingestuft. Zwei Wochen später bekam er Husten und Fieber und wurde krankgeschrieben.

+++Update 06:33 Uhr+++

Tausende Menschen wären Ende Mai eigentlich wieder zum Ammersee geströmt, um da den Dießener Töpfermarkt zu besuchen. Wegen der aktuellen Corona-Situation haben die Verantwortlichen aber entschieden, den Markt zu verschieben. Abhängig vom weiteren Verlauf der Pandemie ist aktuell vorgesehen, den Töpfermarkt vom 10. bis 13. September nachzuholen.

+++Update 05:56 Uhr+++

In den Osterferien wird es am Allgäu Airport sehr ruhig sein. Der Flughafen in Memmingen hat ab Sonntag für zwei Wochen den regulären Flugverkehr geschlossen. In dieser Zeit könnten nur noch vorher angemeldete Linienflüge, Rettungsflüge oder Flüge mit Privatjets starten und landen, berichtete der Allgäu Airport am Dienstag. Im März hatte der Flughafen im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Rückgang von etwa 125.000 auf knapp 60.000 Passagiere hinnehmen müssen. Mehrere Fluggesellschaften haben angekündigt, im April Memmingen nicht mehr anfliegen zu wollen. Deswegen wird in den beiden Wochen auch das Terminalgebäude geschlossen.

 

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Dienstag – 31. März 2020

+++Update 14:56 Uhr+++

Wegen der Ausgangsbeschränkungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus bleiben wir alle zuhause, wenn es geht. Die Polizei in Freising rechnet deshalb mit einem Anstieg der häuslichen Gewalt. Die Diakonie spricht sogar schon davon, dass sich mehr betroffene Frauen bei ihnen melden würden, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Zukunftsängste, Kurzarbeit und Lagerkoller – das würde eine angespannte Situation in Familien verschärfen. Betroffene Fälle sollen sich bei der Diakonie Fachberatungsstelle Hilda melden.

Die Fachberatungsstelle Hilda der Diakonie Freising mit Frauennotruf und Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt ist unter der Telefonnummer 0 81 61/49 47 40 erreichbar.

+++Update 14:30 Uhr+++

Die Deutsche Fußball Liga hat angekündigt, dass die Spiele der 1. und 2. Bundesliga bis zum 30. April ausfallen werden.

+++Update 11:30 Uhr+++

Der bayerische Einzelhandel hält eine Mundschutzpflicht in Supermärkten wie in Österreich für „derzeit nicht nötig“. Die allermeisten Kunden hielten sich beim Einkauf vorbildlich an die Abstandsregelungen, sagte der Sprecher des Handelsverbands Bayern heute in München. Zudem seien in vielen Supermärkten weitere Maßnahmen umgesetzt worden. Man bemühe sich um größtmöglichen Schutz für Kunden und Mitarbeiter. Auch die bayerische Politik habe sich ja entsprechend geäußert. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte am Montag gesagt, dass derzeit keine Mundschutzpflicht geplant sei. Er schloss allerdings auch nicht aus, dass dies auch in Deutschland eine denkbare Möglichkeit sein könnte. In Österreich sollen voraussichtlich ab Mittwoch Mundschutze an Supermarktkunden ausgegeben werden. Die Weltgesundheitsorganisation rät auch vom Mundschutz-Tragen ab – außer, man sei selbst krank.

+++Update 09:44 Uhr+++

CSU-Chef Söder fordert eine „nationale Notfallproduktion“ von Schutzmasken. In der ARD sagte der bayerische Minitserpräsident, es brauche dringend mehr Masken und zwar die hochwertigen für Krankenhäuser und Arztpraxen. Die deutsche Wirtschaft müsse jetzt auf eine Notfallproduktion umstellen. Eine Schutzmaskenpflicht in Supermärkten wie in Österreich sei derzeit aber nicht geplant, so Söder.

Die Stadt Jena geht jetzt diesen Schritt: Sie hat angekündigt, eine Mundschutzpflicht nach und nach einzuführen. Weil die Stadt in Thüringen selbst aber nicht genügend der Masken beschaffen kann, will sie, dass jeder selbst welche näht – Schals oder Tücher vorm Gesicht wären auch erlaubt.

+++Update 08:57 Uhr+++

Bei uns in der Heimat hart getroffen ist ja auch ein Pflegeheim in Ismaning im Landkreis München. Da ist nun auch ein weiterer Bewohner an COVID-19 gestorben. Alle Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtung wurden ja getestet. Elf Bewohner, sowie zehn Mitarbeiter haben sich mit dem Corona-Virus angesteckt. Die betroffenen Bewohner liegen isoliert in einem separaten Wohnbereich – die betroffenen Mitarbeiter sind in häuslicher Quarantäne.

+++Update 08:12 Uhr+++

Das bayerische Kabinett berät sich heute mit Bundesfinanzminister Scholz. Es geht um die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern in der Corona-Krise. Unter anderem soll besprochen werden, wie die verschiedenen Hilfsgelder besser verzahnt werden können.

+++Update 07:40 Uhr+++

Die Corona-Krise wird den Arbeitsmarkt auch in Bayern massiv verändern. In den März-Zahlen spiegelt sich der Einfluss der Krise noch kaum. Denn die Zahlen, die heute von der Arbeitsagentur vorgelegt werden, wurden am 12. März erhoben – also noch vor den Ausgangsbeschränkungen mit massivem Einfluss auf die Wirtschaft und damit auch auf den Arbeitsmarkt. Wie die Zukunft auf dem bayerischen Arbeitsmarkt aussehen wird, lasse sich nicht prognostizieren, hieß es im Vorfeld aus dem Arbeitsministerium in München. Sicher sei aber, dass sich die Kurzarbeit massiv erhöhen werde. Auch von steigenden Arbeitslosenzahlen sei auszugehen.

+++Update 07:16 Uhr+++

Die Corona-Krise beschert vielen Kleinunternehmen existenzbedrohende Umsatzeinbußen. Die Stadt München startet morgen mit dem Projekt „Mia gehn online!“. Die teilnehmenden Unternehmen entwickeln gemeinsam mit Experten innerhalb von 24 Stunden passende digitale Lösungen, um ihre Ladenangebote online zu bringen oder digital zu bewerben. Weitere Informationen zu dem Angebot und der Bewerbung unter www.miagehn.online.

+++Update 06:37 Uhr+++

Jetzt steht es auch offiziell fest: Die Stadt München hat bekanntgegeben, dass die „Lange Nacht der Musik“ am 25. April abgesagt wird. Auch wenn die Ausgangsbeschränkungen aktuell nur bis zum 19. April verlängert wurden – es sei davon auszugehen, so die Stadt, dass auch kurz danach keine Großveranstaltungen stattfinden können. Die nächste Münchener Musiknacht ist dann am 08. Mai 2021.

+++Update 06:00 Uhr+++

In Österreich wird Mundschutz-Tragen beim Einkaufen Pflicht. Ähnliche Pläne für Deutschland gebe es nicht, gab Regierungssprecher Seibert zu verstehen und warnte: Ein Mundschutz könne leicht ein falsches Gefühl der eigenen Sicherheit vermitteln. Die Weltgesundheitsorganisation rät auch vom Mundschutz-Tragen ab – außer, man sei selbst krank.

+++Update 05:35 Uhr+++

Vor den Amper-Kliniken in Dachau und Markt Indersdorf stehen ab sofort Sanitätszelte. Ankommende Patienten werden dort nach Covid-19 typischen Symptomen abgefragt und getestet. Dort entscheiden die Ärzte dann, ob die Patienten im Krankenhaus versorgt wird oder wer zuhause bleiben soll. Dort werden aber keine Corona-Tests durchgeführt. So soll der Kontakt zu den anderen Patienten im Krankenhaus auf das Minimum reduziert werden.

+++Update 04:55 Uhr+++

In München gibt es mittlerweile 2.501 gemeldete Corona-Fälle. Am Montag wurden 245 neue Fälle bestätigt – in der Woche zuvor waren es 274 gewesen. In der Gesamtzahl sind 250 Personen enthalten, die mittlerweile wieder geheilt sind. Fünf Menschen sind bisher in München an den Folgen des Coronavirus gestorben.

 

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Montag – 30. März 2020

+++Update 17:06 Uhr+++

Die beiden Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich vom FC Bayern München haben mit ihrer Hilfsaktion „We kick Corona“ mittlerweile schon 3,6 Millionen Euro gesammelt. Das gab Goretzka am Sonntag im TV-Sender Sport1 bekannt. Über 30 soziale Projekte konnten damit bisher unterstützt werden – und 40 weitere sollen noch folgen, sagte Kimmich. Auf der Homepage der Aktion kann man sich als Spender melden oder Hilfe beantragen.

+++Update 16:36 Uhr+++

Die Immobilienpreise sind im März weiter stabil geblieben. Laut dem Netzportal immowelt.de ist ein Corona-Effekt bisher ausgeblieben. Die aktuellen Angebotspreise für Eigentumswohnungen aus dem Bestand verharren in etwa auf dem Niveau vor Beginn der Krise. Bei uns in München – der teuersten Stadt Deutschlands – wurden im Februar durchschnittlich 7.510 Euro pro Quadratmeter verlangt. Im Krisenmonat März sind es 7.530 Euro – eine minimale Veränderung von unter 1 Prozent.

+++Update 15:17 Uhr+++

Der Landkreis Erdings gilt laut Ministerpräsident Söder als Corona-Hotspot in Bayern. Dort gibt es zurzeit knapp 300 Corona-Fälle. In Relation zur Einwohnerzahl sei das eine hohe Zahl. Söder bot an, dass zusätzliches medizinisches Personal geschickt werden könne. Auch könnten die Patienten in andere Kliniken verlegt werden. Eine Notfallklinik soll laut Merkur bereits diese Woche ihren Betrieb aufnehmen.

+++Update 14:05 Uhr+++

Die Olympischen Spiele in Tokyo werden am 23.07.2021 eröffnet. Das teilte das Internationale Olympische Komitee heute mit. Am 08. August werden die Spiele dann enden.

+++Update 12:43 Uhr+++

Ministerpräsident Söder bedankt sich für das Verständnis und Mitmachen der Bevölkerung bei den Ausgangsbeschränkungen. Zwar hätten es einige am Wochenende übertrieben, aber in Relation seien das nur ganz wenige. Bei den Bestrafungen werde die Polizei sensibel vorgehen, so Söder. Der Ministerpräsident betonte, dass die Situation natürlich für einige auch psychisch herausfordernd ist. Das Sozialministerium werde daher besondere Angebote auf seinen Plattformen zur Verfügung stellen. Söder empfahl persönlich, einfach bei seinen Verwandten wieder anzurufen und digitale Medien dafür zu nutzen.

+++Update 12:35 Uhr+++

Die Ausgangsbeschränkungen in Bayern werden bis zum 19. April verlängert. Die Maßnahmen werden aber nicht verschärft. Das hat Ministerpräsident Söder soeben auf einer Pressekonferenz mitgeteilt.

+++Update 11:01 Uhr+++

Wie an vielen Krankenhäusern in ganz Bayern auch, wurden heute vor beiden Kliniken im Landkreis Dachau Sanitätszelte aufgebaut. Diese dienen nicht zur Behandlung oder Pflege, sondern für notwendige Zugangs-Tests.  Patienten oder Besucher werden auf Fieber bzw. grippeähnliche Symptome überprüft. Der Fokus muss ab sofort im Schutz dieser wichtigen Einrichtungen liegen. Am Wochenende sind im Kreis Dachau 47 neue Corona-Fälle bekannt geworden. Insgesamt haben sich dort bisher 290 Menschen angesteckt.

+++Update 09:02 Uhr+++

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind schon jetzt dramatisch. Wie schlimm es aber noch werden kann und wie die Politik reagieren sollte – darauf antworten die „Wirtschaftsweisen“. Sie haben einen Sondergutachten erstellt, das heute veröffentlicht wird. In einer Video-Pressekonferenz sollen außerdem Maßnahmen erläutert werden, wie man die Konjunktur in der Corona-Krise ankurbeln könnte. Der Sachverständigenrat berät die Bundesregierung.

+++Update 08:13 Uhr+++

Seit knapp anderthalb Wochen gelten in Bayern umfangreiche Ausgangsbeschränkungen. Ministerpräsident Söder will heute Mittag erklären, wie es weitergeht. Die Corona-Maßnahmen gelten vorerst bis Freitag. Zuletzt hatte unter anderem Kanzleramtschef Braun aber klargemacht, dass mit einer Lockerung nicht vor dem 20. April zu rechnen ist.

+++Update 07:26 Uhr+++

Vor wenigen Tagen hat US-Präsident Donald Trump noch gesagt, dass bis Ostern das Schlimmste in Sachen Corona überstanden sei. Jetzt hat er die Amerikaner in der Coronavirus-Krise dann doch auf dramatische Opferzahlen vorbereitet. Wenn es gelinge, die Todeszahl durch Eindämmungsmaßnahmen auf 100.000 zu begrenzen, dann hätten alle zusammen einen guten Job gemacht, sagte Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Er fügte hinzu: „Das ist eine furchtbare Zahl.“ Die geltenden Richtlinien zur sozialen Distanzierung werden um einen Monat bis Ende April ausgeweitet.

+++Update 07:01 Uhr+++

Werdende Väter dürfen auch in der Corona-Krise bei der Geburt ihres Kindes im Krankenhaus dabei sein. Darauf hat am Wochenende erneut Bayerns Gesundheitsministerin Huml hingewiesen. Auch engste Angehörige dürften nicht nach Geburten ausgeschlossen werden. Zuvor hatten vereinzelt Kliniken Väter nicht mehr in die Kreißsäle gelassen.

+++Update 06:27 Uhr+++

Wegen des anfangs schönen Wetters am Wochenende hatte die Polizei bei uns wieder viel zu tun, um die Ausgangsbeschränkungen zu kontrollieren. Die Münchner Polizei hat uns schon Beispiel berichtet, dass die Parks und Wiesen etwa an der Isar am Nachmittag gut besucht waren. Von Freitag bis Sonntagfrüh haben sie insgesamt 13.000 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden fast 600 Anzeigen geschrieben, weil Menschen gegen die Ausgangsbeschränkungen verstoßen haben.

+++Update 06:02 Uhr+++

Viele Berufsgruppen fürchten derzeit um ihre Existenz. Ab heute bekommen etwa Musiker, Fotografen, Heilpraktiker und Dolmetscher Direkthilfen. Insgesamt werden ab sofort bis zu 50 Milliarden Euro ausgezahlt, um kleine Firmen, Freiberufler und Solo-Selbstständige zu unterstützen. Auch Landwirte sollen Hilfen erhalten. Zuvor hatten sich Bund und Länder auf eine Verwaltungsvereinbarung geeinigt, die das schnell möglich macht.

+++Update 05:37 Uhr+++

Intensivmediziner fordern, dass Corona-Patienten auf die Kliniken in Deutschland verteilt werden – und zwar von einer zentralen Verwaltung. Wenn in zwei bis vier Wochen der Höhepunkt der Infektionszahlen erreicht sei, kämen Kliniken in einigen Regionen sonst über ihre Belastungsgrenze. Das sagte der Präsident der Intensivmediziner, Janssens, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

+++Update 04:51 Uhr+++

Das erste Krankenhaus in Deutschland hat einen Aufnahmestopp erlassen: In Wolfsburg haben sich Mitarbeiter der Klinik mit dem Coronavirus angesteckt. Neue Patienten werden auf umliegende Krankenhäuser verteilt. Das gab die Stadt bekannt. Wolfsburg hat stark mit der Pandemie zu kämpfen – in einem Alters- und Pflegeheim sind insgesamt 15 Menschen am Coronavirus gestorben.

 

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Freitag – 27. März 2020

+++Update 14:37 Uhr+++

Ab Dienstag (31. März) nehmen 10 Recyclinghöfe im Landkreis Dachau wieder ihren Betrieb auf. Zum Schutz der Bürger und Mitarbeiter appelliert die Kommunale Abfallwirtschaft aber, bitte nur in dringenden Entsorgungsfällen zum Recyclinghof zu fahren. Auf den Höfen werden auch max. 10 Fahrzeuge (je nach Größe des Recyclinghofes) eingelassen. Das Zufahrtstor wird, sobald die max. Zahl erreicht wird, geschlossen. Die nachfolgenden Besucher werden nach und nach auf den Recyclinghof gelassen. Dadurch ist mit Stau und längeren Wartezeiten vor den Recyclinghöfen zu rechnen. Auch sollte auf den Höfen der Abstand von 1,5 Meter eingehalten werden. Sollten die Regeln und Anweisungen nicht eingehalten werden, behält sich der Landkreis vor, einzelne Höfe wieder zu schließen die Schließung einzelner vor. Eine Liste mit allen geöffneten Recyclinghöfen findet Ihr hier.

+++Update 14:15 Uhr+++

Die Stadt München hat ein Spenden-Konto für Organisationen, Privatpersonen und Projekte eingerichtet, die wegen der Corona-Lage in der Krise stecken. Einen Link zu den Bankdaten gibt es hier.

+++Update 12:25 Uhr+++

Auch die Aus- und Fortbildungsprüfungen der IHK werden für München und Oberbayern verschoben. Nach jetzigem Stand sollen die Abschlussprüfungen zwischen dem 16. – 19. Juni nachgeholt werden. Die Fortbildungsprüfungen sollen zwischen Juni und August stattfinden. Hier ist noch nichts genaueres klar.

+++Update 11:34 Uhr+++

Die in Bayern geltenden Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Krise bleiben weiter in Kraft: Wie das Gericht vorhin mitgeteilt hat, hat der Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs es abgelehnt, diese durch einstweilige Anordnung außer Vollzug zu setzen. Ein Kläger hatte argumentiert, die Verordnung zu den Ausgangsbeschränkungen greife in unverhältnismäßiger Weise in Freiheitsrechte der Bürger ein. Er hatte deshalb Popularklage erhoben.

+++Update 10:40 Uhr+++

In Bayern gelten die Ausgangsbeschränkungen jetzt seit fast einer Woche. Und die Münchener Polizei hat das Gefühl, das sich der große Teil der Bevölkerung an die Maßnahmen hält. Es wird auch groß kontrolliert – auch mit zusätzlichen Kräften. Dabei kommt es in weit weniger als fünf Prozent der Fällen zu Beanstandungen, heißt es. Und wer sich nicht dran hält, wird dann angesprochen und wenn nötig auch angezeigt. Weil das Wetter am Wochenende gut werden soll, schickt die Polizei nochmal ein Appell an alle. Sonnenschein sei kein Grund, das bisherige vorbildliche Verhalten sein zu lassen und in die Parks, Seen oder Berge zu strömen. Die Ausgangsbeschränkungen gelten weiter. Die Polizei wird das auch am Wochenende verstärkt kontrollieren.

+++Update 09:53 Uhr+++

Die Bundesregierung will ihre Strategie im Kampf gegen das Coronavirus offenbar weiterentwickeln – hin zu deutlich mehr Tests. Nach Informationen von ARD und Süddeutscher Zeitung ist in einem vertraulichen Papier aus dem Innenministerium von einem Szenario mit 200.000 Tests pro Tag ab Ende April die Rede. Die Hoffnung ist, dass infizierte Personen dann schneller isoliert werden können, während der Rest einigermaßen zum Alltag zurückkehrt.

+++Update 08:13 Uhr+++

50 Tonnen nagelneue Schutzausrüstung sind vom Bayerischen Roten Kreuz gekauft und zusammengetragen worden. In einem von der Polizei geschützten Zentrallager des BRK seien die Schutzmasken, Handschuhe, Schutzkittel und Desinfektionsmittel über Wochen gesammelt worden. Jetzt würden sie an die Kreisverbände von BRK, Malteser Hilfsdienst, ASB, DLRG und anderen Organisationen in ganz Bayern verteilt. Das Material reiche für vierzehn Tage, heißt es vom BRK.

+++Update 07:49 Uhr+++

In vielen Landkreisen Bayerns werden gerade Turnhallen mit Feldbetten ausgestatten, um im Notfall genügend Corona-Plätze zu haben. Im Landkreis Freising geht man einen anderen Weg. Da halten die Verantwortlichen im Landratsamt aktuell Ausschau nach einem geeigneten Hotel, das man im Fall der Fälle nutzen könnte. Da könnte man die Patienten in Einzelzimmern besser isoliert versorgen und es sei auch hygienischer, heißt es. Im Landkreis Freising gibt es bisher 326 bestätigte Corona-Fälle. Sieben Patienten sind leider gestorben, 64 wieder genesen.

+++Update 07:20 Uhr+++

Der Lachtreff im Münchner Westpark ist seit 15 Jahren jeden Sonntag eine Anlaufstelle für Menschen – die Entspannung, Erleichterung und herzlichen Kontakt suchen. Wegen der Corona-Situation fällt der Treff aber aktuell aus. Da Lachen auch in der schwierigen Corona-Phase wichtig ist, bietet die Initiatorin Cornelia Leisch das Lachtraining jetzt auch im Netz an. Die nächste Online-Lach-Session ist am Sonntag um 11 Uhr.

https://www.cornelia-leisch.de/

+++Update 06:44 Uhr+++

Im Landkreis München gibt es nun auch den ersten Corona-Todesfall. In einem Pflegeheim ist ein älterer Patient gestorben, der dort zuletzt palliativ behandelt wurde. Das Pflegeheim ist aber stark vom Coronavirus getroffen. Neun weitere Bewohner und auch acht Pflegekräfte haben sich bisher angesteckt. Die Station, auf der die betroffenen Senioren untergebracht sind, umfasst insgesamt 24 Personen. Die Station wurde isoliert und steht unter Quarantäne. Die betroffenen Pflegekräfte sind zu Hause in Quarantäne.

+++Update 06:14 Uhr+++

Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich ähnlich wie Kanzlerin Merkel geäußert. In einer gestern Abend auf seinem Twitterkanal veröffentlichten Videobotschaft sagte er, man solle noch nicht vorzeitig darüber spekulieren, wann und wie Maßnahmen gelockert werden können. Sondern jetzt sei es wichtig, die nächste Zeit gemeinschaftlich durchzustehen. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, gelten in ganz Bayern seit Samstag unter anderem umfangreiche Ausgangsbeschränkungen. Das Verlassen der Wohnung ist – zunächst befristet bis einschließlich 3. April – nur noch aus triftigen Gründen erlaubt.

+++Update 05:47 Uhr+++

Kanzlerin Merkel hält es für viel zu früh, jetzt schon über eine Lockerung der Corona-Maßnahmen zu sprechen. Im Moment dauere es immer noch nur vier bis fünf Tage, bis sich die Zahl der Infizierten verdoppele. Diese Zeitspanne müsse sehr viel weiter gestreckt werden. Das Gesundheitssystem dürfe nicht überlastet werden, so Merkel.

+++Update 05:17 Uhr+++

Mehr als eine halbe Million Menschen haben sich weltweit bereits mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. Das belegen Daten der US-Universität John Hopkins. Die zeigen auch, dass die USA mittlerweile China überholt hat und damit die meisten Fälle zu verzeichnen hat – nämlich fast 86.000. US-Präsident Trump glaubt dennoch an ein schnell vorübergehendes Ereignis.

+++Update 04:56 Uhr+++

Mehr als 1.000 Lehrer haben sich in Bayern freiwillig gemeldet, um die Gesundheitsämter in der Corona-Krise zu unterstützen. Die überwältigende Resonanz zeige die große Hilfsbereitschaft und Solidarität unserer Lehrkräfte. Das verdiene höchsten Respekt, sagt Kultusminister Piazolo.

 

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Donnerstag – 26. März 2020

+++Update 14:56 Uhr+++

Mit vergünstigten Essen an Raststätten und sauberen Sanitäranlagen für Lastwagenfahrer unterstützt die Staatsregierung Lastwagenfahrer bei ihrer wichtigen Arbeit in der Corona-Krise. «Wir tun alles dafür, dass die Fahrerinnen und Fahrer gute Arbeitsbedingungen haben. Besonders wichtig ist mir, dass sich die Fahrerinnen und Fahrer selbst gut versorgen können», sagte Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) am Donnerstag in Forstinning bei München. Dass es in der aktuellen Pandemie dennoch volle Regale in den Geschäften gebe, sei auch ein Verdienst der Mitarbeiter der bayerischen Transportunternehmen.

+++Update 13:37 Uhr+++

Die Münchner Polizei warnt vor Corona-Drohmails. Auf Englisch werden die Empfänger aufgefordert mehrere Tausend US-Dollar zu überweisen, sonst werde der Absender die ganze Familie mit dem Virus anstecken. Laut Polizei könne man diese Mails aber auch einfach ignorieren.

+++Update 13:05 Uhr+++

Auch Bayern-Star Thomas Müller setzt sich für die ganzen Ehrenamtler, die dem Corona-Virus trotzen, ein. Morgen spendiert er in seiner Heimat Pähl im Landkreis Weilheim-Schongau Schweinebraten und Kartoffelknödel und auch Schnitzel mit Kartoffelsalat. Beides natürlich zum Mitnehmen.

+++Update 12:30 Uhr+++

Das Übertrittszeugnis für Viertklässler setzt sich heuer aus den Noten zusammen, die die Kinder bis zum 13. März erzielt haben. Dann wurden die Schulschließungen beschlossen. Das hat der Ministerrat gestern in München beschlossen. Sollten die Schulen am 20. April wieder öffnen, könnten Schüler freiwillige Proben in Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht schreiben. Die Zeugnisvergabe wurde vom 04. Mai auf den 11. Mai verschoben.

+++Update 11:43 Uhr+++

Die Ökumenische Beratungsstelle im Landkreis Fürstenfeldbruck hat wegen der Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen ihr Angebot des Eltern- und Kummertelefons ausgeweitet. Und zwar ist das Telefon jetzt täglich von 09 bis 18 Uhr besetzt, statt wie bisher nur einmal in der Woche. Ratsuchende Eltern aber auch Kinder und Jugendliche können dort anrufen, um persönliche Befindlichkeiten oder auch Erziehungsthemen zu besprechen. Die Nummer des Elterntelefons ist die 08141 – 512526 und die für Kinder und Jugendliche ist 08141 – 512525

+++Update 10:53 Uhr+++

„Kauf´ in deiner Stadt!“ – Die Unterstützung des lokalen Gewerbes ist in der aktuellen Situation wichtiger denn je. Die Stadt Fürstenfeldbruck hat zum Beispiel auf ihrer Homepage alle Geschäfte aufgelistet, die noch offen haben. Dazu gehören zum Beispiel Bäckereien, Metzgereien, Lebensmittelgeschäfte oder auch Restaurants und Imbisse mit Abhol- oder Lieferservice.

Die Liste findet ihr hier….

+++Update 10:04 Uhr+++

Im Landkreis Dachau gibt es mittlerweile den ersten Todesfall eines Patienten, der sich mit dem Coronavirus angesteckt hat. Der 90-jährige Mann wurde im Klinikum in Fürstenfeldbruck behandelt.  Allein gestern wurden im Kreis 46 neue Corona-Fälle bekannt – insgesamt ist die Zahl der Fälle damit auf 174 gestiegen. Aktuell befinden sich 164 positiv getestete Personen in Quarantäne, 10 konnten diese zwischenzeitlich „geheilt“ verlassen. Das BRK prüft derzeit die Möglichkeiten, die Dachauer Tafel als Versorgungseinrichtung für bedürftige Menschen wieder zu öffnen. Einige jüngere Dachauer haben sich bereits angeboten, um bei der Ausgabe zu helfen. Weitere freiwillige Helfer sind willkommen und können sich unter essen@dachauer-tafel.de melden.

+++Update 09:49 Uhr+++

In der Corona-Krise ist die Zufriedenheit der Bürger in Bayern mit der Arbeit von Ministerpräsident Markus Söder deutlich gestiegen – und zwar nicht nur bei CSU-Wählern, sondern bei Anhängern aller Parteien. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der «Augsburger Allgemeinen». Insgesamt sind 61 Prozent der Befragten mit Söders Arbeit „eher zufrieden“ oder „sehr zufrieden“. Vor einem Monat hätte der Wert noch bei 52 Prozent und vor einer Woche bei 54 Prozent gelegen. Und der Anteil der Unzufriedenen ist auf 22 Prozent gesunken.

+++Update 09:21 Uhr+++

Freisinger Wochenmarkt und Neustifter Freitagsmarkt finden ab sofort und bis auf weiteres in der Luitpoldanlage statt. So können die Freisinger auch in der derzeitigen Corona-Situation versorgt werden, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Denn dort ließe sich der nötige Sicherheitsabstand einhalten. Zusammen mit der Polizei hat man ein Konzept dazu erarbeitet, dass die Wartenden in der Schlange schütze.

+++Update 08:57 Uhr+++

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat ein mögliches Datum für eine Lockerung der massiven Beschränkungen in der Corona-Krise angedeutet. Besonders mit Blick auf die Wirtschaft sagte Bayerns stellvertretender Ministerpräsident im Bayerischen Fernsehen: Wir würden das natürlich nicht monatelang durchhalten – sondern er schätzt, dass man irgendwann ab Mitte April die Kurve gekratzt haben müsse. Derzeit seien vor allem Gastronomie und Hotellerie, aber auch global agierende Unternehmen aus Maschinenbau und Autoindustrie betroffen, so Aiwanger. Der Stillstand wäre nicht auf Dauer durchzuhalten, weil das die Wirtschaft so abwürgt, dass wir am Ende mehr Tote hätten, weil die Grundversorgung nicht mehr funktioniert.

+++Update 08:07 Uhr+++

Noch sind es bisschen mehr als 177 Tage, bis das Münchner Oktoberfest starten soll. Viele von uns fragen sich aber in Zeiten der Corona-Krise, ob die Wiesn in diesem Jahr überhaupt stattfinden wird. Und die tz schreibt jetzt: Die Wiesn wackelt. Wegen der Corona-Krise sei eine Absage oder ein Verbot des Oktoberfests im Moment die wahrscheinlichere Option, heißt es demnach in Kreisen der Staatsregierung. Zwischen Ostern und Ende Mai müsse man eine Entscheidung fällen. Wirtesprecher Peter Inselkammer äußerte sich gegenüber der Zeitung, dass er immer noch Hoffnung habe, dass sich die Lage bis zum Sommer wieder entspannt. Laut Münchens OB Dieter Reiter muss eine Entscheidung spätestens Ende Mai, Anfang Juni getroffen werden, vor Beginn der Aufbauarbeiten.

+++Update 07:52 Uhr+++

Die Betrüger scheinen jetzt immer mehr die Corona-Krise nutzen zu wollen. Die Polizei warnt aktuell vor falschen Corona-Testern an der Haustür. In Krailling im Landkreis Starnberg hätten mehrere unbekannte Personen teils mit Schutzkleidung versucht, mit falschen Tests in Wohnungen zu kommen. Die Masche ist dann ähnlich wie bei den falschen Handwerkern. Während einer den Bewohner dann ablenkt, sucht der andere nach Geld und Schmuck.

+++Update 07:22 Uhr+++

In München ist die Maidult Kult. Jahr für Jahr kommen zu den rund 300 Marktkaufleuten und Schaustellern rund 90.000 Besucher auf den Mariahilfplatz. Wegen der Corona-Krise fällt sie aber dieses Jahr aus, sagt die Stadt. Die Jakobidult Ende Juli und die Kirchweihdult im Oktober werden aber wie gewohnt vorbereitet.

+++Update 06:59 Uhr+++

Beim Girls- und Boys-Day können bundesweit Mädels und Jungs in Berufe reinschnuppern, die klischeemäßig eigentlich eher untypisch für sie sind. Eigentlich hätte er heute stattfinden sollen – aufgrund der Corona-Situation wurde er aber im Vorfeld abgesagt. Auf der Homepage des „Girls-Day“ bieten viele Unternehmen aber ein digitales Kennenlernen an. So kann man auch im Netz ein bisschen in die Berufe reinschnuppern. Der nächste Aktionstag – wie gewohnt – ist dann wieder am 22. April 2021.

Hier geht es zum digitalen „Girls Day“….

+++Update 06:19 Uhr+++

Seit ein paar Tagen gelten bei uns ja die Ausgangsbeschränkungen. In ganz Deutschland sind die ähnlich – nur bei uns gilt zum Beispiel nicht die Zwei-Personen-Regel. Hier darf man nur allein unterwegs sein – außer man lebt im gleichen Haushalt. Fast zwei Drittel der Deutschen rechnen noch mit weiteren Einschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus. Das hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der dpa ergeben. 88 Prozent der Deutschen finden die aktuellen Maßnahmen auch richtig. Und die meisten halten sich demnach auch dran – vor allem die Personen aus den Risikoruppen.

+++Update 05:57 Uhr+++

Die vier deutschen Fußball-Champions-League-Clubs helfen notleidenden Vereinen der 1. und 2. Bundesliga. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, verzichten Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen auf TV-Geld und stocken den Betrag auf insgesamt 20 Millionen Euro auf. Die Deutsche Fußball Liga soll entscheiden, welcher Verein Geld erhält, heißt es.

+++Update 05:30 Uhr+++

Den Tafeln in Bayern fehlen wegen der Corona-Krise immer mehr Helfer und Lebensmittel. Viele der sonstigen ehrenamtlichen Helfer könnten derzeit nicht eingesetzt werden, da sie selbst zu den Coronavirus-Risikogruppen gehörten. Und in den Supermärkten ist die Nachfrage so groß, dass nicht so viel Lebensmittel übrig bleiben. Es sei wichtig, dass gerade die Ärmsten in unserer Gesellschaft auch jetzt mit Lebensmitteln und Sachspenden versorgt werden, sagte Sozialministerin Carolina Trautner in München. Um Ansteckungsrisiken zu minimieren, hätten manche Tafeln bereits auf einen Bringdienst umgestellt. Der Besuch von Tafeln ist ausdrücklich auch zu Zeiten der Ausgangsbeschränkungen in Bayern erlaubt.

+++Update 04:50 Uhr+++

In Deutschland sind insgesamt mehr als 37.000 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Dabei wurden 206 Tote gezählt. Die Zahlen meldet die Johns-Hopkins-Universität. Unterdessen hat New York angesichts steigender Totenzahlen eine provisorische Leichenhalle errichtet. Heute beraten die Staats- und Regierungschefs der EU per Videokonferenz über das weitere Vorgehen gegen die Pandemie. Der eigentliche EU-Gipfel, der für den 26. und 27. März geplant war, wird damit auf unbestimmte Zeit verschoben.

 

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Mittwoch – 25. März 2020

+++Update 16:59 Uhr+++

Auch der zweite Test auf das Corona-Virus von Kanzlerin Merkel fiel negativ aus. Ein Arzt hatte sie vergangenen Freitag geimpft – der hatte sich aber nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Seit Sonntag ist Merkel deshalb im Home Office.

+++Update 16:03 Uhr+++

Das BRK-Landsberg sucht ehrenamtliche Helfer mit einer pflegerischen Ausbildung, Rettungsdiensthelfer oder Rettungssänitäter.  Alle Interessierten können sich unter der 08191-9188-73 melden und sich registrieren. Sobald ein entsprechender Helfereinsatz vorliegt, meldet sich das BRK dann. Erreichbar ist die Nummer Montag bis Donnerstag von 08 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr. Freitag dann von 08 bis 12 Uhr. Sollte jemand keine Ausbildung haben kann er sich auch für gesellschaftliches Engagement registrieren. Zum Beispiel für einen Einkaufsservice.

+++Update 15:11 Uhr+++

Der Bundestag hat einen Nachtragshaushalt zur Finanzierung der Hilfspakete in der Corona-Krise beschlossen. Vorgesehen sind darin neue Schulden in Höhe von 156 Milliarden Euro. Der Bundesrat muss den Plänen am Freitag noch zustimmen.

+++Update 15:02 Uhr+++

Die Abiturprüfungen finden bundesweit wie geplant statt. Zum jetzigen Zeitpunkt müsse man die Prüfungen nicht absagen. Das ist das Ergebnis der Kultusministerkonferenz. In Bayern sind die Prüfungen aber auf den 20. Mai verschoben worden.

+++Update 14:32 Uhr+++

Schleswig-Holstein zieht seine Abitur-Absage scheinbar zurück. Das berichtet die dpa und beruft sich dabei auf Teilnehmerkreise einer Schalftkonferenz der Kultusminister. Die Vorsitzender der Konferenz Hubig will sich um 15.30 Uhr äußern.

+++Update 13:45 Uhr+++

Die Münchner Feuerwehr ist überwältigt vom Engagement der Bürger. Allerdings bittet sie darum, mit Hilfsangeboten nicht an die Behörden zu treten. Die seien bereits beschäftigt die staatlich gelieferten Hilfsmittel zu koordinieren und zu verteilen. Private Hilfsangebote sollen deshalb an Spontanhelferplattformen gestellt werden.

+++Update 13:29 Uhr+++

Eigentlich sollten sie erst 2026 wieder tanzen. Aber wegen der Corona-Pandemie haben die Schäffler in München beschlossen, wieder zu tanzen, sobald die Infektionskurve deutlich abklingt. Die Parallele zur Geschichte der Schäffler ist da ganz klar. Im 16. Jahrhundert tanzten die Schäffler zur Zeit der Pest zum ersten Mal, um das öffentliche Leben in Gang zu bringen und Hoffnung zu spenden.

+++Update 13:01 Uhr+++

In der Corona-Pandemie leben viele von uns isoliert zu Hause und haben teilweise niemand, mit dem sie sich unterhalten können. Und bevor denen jetzt die Decke auf den Kopf fällt, bietet das Mehrgenerationenhaus der AWO Dachau jetzt das „Dachauer Plauschofon“ an. Da können sich dann alle melden, die alleine sind und sich über einen netten Plausch am Telefon freuen würden.  Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter sind täglich von Montag bis Freitag unter der Telefonnummer 08131- 6655046 erreichbar – und zwar vormittags von 9 und 12 Uhr und nachmittags von 16 bis 18 Uhr. Gerne können sich beim Dachauer Plauschofon auch Eltern melden, die aktuell gefordert sind, Familie und Beruf zu Hause unter einen Hut zu bringen. Ihnen kann es unter Umständen guttun, sich auszutauschen und ein bisschen „Dampf abzulassen“, so die Verantwortlichen.

+++Update 12:26 Uhr+++

Um all die Hilfsangebote der Bürger zu koordinieren hat die Stadt Landsberg nun eine Website erstellt. Dort können alle Angebote wie kleinere Reperaturen, Botengänge oder ähnliches eingestellt werden. Den Link gibt es hier.

Und hier geht es zu den TOP FM Helfenden Heimathänden.

 

+++Update 12:16 Uhr+++

Einen Cappuccino in seinem Lieblingscafé trinken, sich mit Freunden in der Stammkneipe verabreden – alles in Zeiten von Corona nicht möglich derzeit. Das ist schade für uns, aber existenzgefährdend für die Gastronomen. Damit der Pizzabäcker um die Ecke nicht dicht machen muss, gibt es online jetzt die Aktion «Pay Now, Eat Later», also: Bezahl jetzt, iss später.

Wie man mitmachen kann? Oder welche Läden schon mitmachen? …. seht ihr hier….

+++Update 11:06 Uhr+++

Eigentlich dürfen die Park&Ride-Anlagen in München nur vor denen genutzt werden, die von da auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen. Das wird auch durch Kontrollen überwacht. In der Coronakrise wird das jetzt aber bis zum 19. April aufgehoben, hat die Stadt mitgeteilt. Bis dahin dürfen erstmal alle parken – auch Anwohner oder Beschäftigte, die in der Nähe arbeiten. Aktuell gebe es nämlich weniger Pendler, die von dort auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen.

+++Update 10:20 Uhr+++

Gerade jetzt in der schwierigen Zeit mit dem Coronavirus ist es weiter sehr wichtig, dass die Menschen zum Blutspenden gehen – denn Blutkonserven werden weiter gebraucht. In Maisach im Landkreis Fürstenfeldbruck waren am Montag bei einem BRK-Termin um die 200 Spender da – und das sind doppelt so viel wie sonst. Laut der Süddeutschen Zeitung sind 92 sogar zum ersten Mal zum Spenden gekommen.

Weiter Blutspendetermine des BRK findet ihr hier….

+++Update 09:50 Uhr+++

Heute verteilt das BRK-Landsberg am Standort der Landsberger Tafel vorgefertigte Lebensmittelpakete an Bedürftige, die eine Sozialcard besitzen. Um den Personenkontakt gering zu halten, wird die Ausgabe in zwei Blöcken erfolgen. Von 10 bis 12 Uhr werden die Kunden bedient, die mit dem Stadtbus, Fahrrad und zu Fuß kommen. Von 12:30 bis 13:30 gibt es eine Drive-In-Ausgabe für Abholer die mit dem Auto kommen.

+++Update 09:00 Uhr+++

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat Kleinfirmen schnelle unbürokratische Corona-Hilfen versprochen. Gleichzeitig warnt er aber auch vor Betrügereien. Zunächst werde es keine Prüfung geben, ob die Corona-Krise wirklich Ursache der Finanznot sei, sagte er heute Morgen beim Bayerischen Rundfunk. Später – wenn wir dann wieder Luft zum Atmen hätten, würde es allerdings eine Prüfung geben. Und wer die Regierung hinters Licht führen wollte, die müssten dann eben zurückzahlen, so Aiwanger. Sein Ziel sei es weiter, dass alles, was jetzt beantragt ist, in den nächsten acht bis zehn Tagen bezahlt ist.

+++Update 08:09 Uhr+++

Die Staatsregierung soll im Kampf gegen das Corona-Virus mehr Befugnisse bekommen. Das ist ein Punkt des neuen bayerischen Infektions-Schutz-Gesetzes, das der Landtag am Vormittag ab 10 Uhr verabschieden will. Es erlaubt der Regierung zum Beispiel einen „Gesundheitsnotstand“ auszurufen. Dann dürfte sie Atemmasken und anderes medizinisches Material beschlagnahmen. Auch der Zugriff auf Medizin- und Pflegepersonal wird erleichtert. Dazu kommt noch eine spezielle gesetzliche Regelung, um die Kommunal-Stichwahlen am kommenden Sonntag hundertprozentig rechtssicher zu machen. Die werden wegen der Corona-Krise ja nur per Briefwahl durchgeführt.

+++Update 07:28 Uhr+++

Von Montag auf Dienstag sind im Landkreis Erding 14 Corona-Patienten dazugekommen. Damit sind dort aktuell bisher 143 Fälle registreiert worden. 20 werden auf der Isolierstation behandelt und 5 auf der Intensiv-Isolierstation. Darüber hinaus gibt es im Klinikum aktuell 10 weitere Verdachtsfälle, die vorsorglich isoliert wurden. Bei den neu hinzu gekommenen Fällen handelt es sich um Personen aus den folgenden Gemeinden:

Berglern 1 //  Buch 1 // Dorfen 1 // Erding 5 // Fraunberg 1 // Isen 1 //

Steinkirchen 1 // Wartenberg 3

Am Montag ist der erste Patient im Klinikum Landkreis Erding verstorben. Dabei handelt es sich um eine Person aus einem anderen Bundesland, der am Flughafen München gelandet war.

+++Update 06:58 Uhr+++

In Landsberg ist das Parken auf der Waitzinger Wiese ab heute vorerst kostenlos. Die Schranken sollen dort  in der Corona-Krise dauerhaft offenbleiben, sagt die Stadt. Viele hätten sich nämlich an die Stadt gewandt, weil sie während der Arbeit einen Stellplatz suchen. Sie fahren nämlich aktuell mit dem Auto zur Arbeit und wollen nicht wie sonst die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Gerade müssen alle zusammenstehen, sagt die Stadt.

 +++Update 06:38 Uhr+++

Weltweit suchen Mediziner nach einem Impfstoff oder einem Medikament gegen das Coronavirus. Das Klinikum München-Schwabing beteiligt sich nun an einer internationalen Studie. Dabei wird ein Präparat getestet, das ursprünglich gegen den Ebolaerreger entwickelt wurde. Mediziner gehen aber davon aus, dass es gegebenenfalls auch als Covid-19-Medikament funktionieren könnte. Das Mittel soll an 600 Patienten mit leichten und 400 mit schweren Symptomen erprobt werden. Dies geschieht in 50 Kliniken rund um die Welt – und eine davon ist eben das Klinikum hier in Schwabing. Dort wurden schon die Corona-Patienten im Zusammenhang mit Webasto behandelt. Der Chefarzt Clemens Wendtner verfügt so in Deutschland über die aktuell längste Erfahrung mit Covid-19. Sollte die Studie erfolgreich sein, könnte das erprobte Mittel aber erst frühestens Ende des Jahres auf den Markt kommen.

+++Update 06:08 Uhr+++

In Italien hat die Staatsregierung die Strafen für Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie drastisch erhöht. Wer sich vorsätzlich nicht an Quarantäneauflagen halte und die Wohnung verlasse, könne mit Gefängnis von einem bis zu fünf Jahren bestraft werden. Das gab die Regierung in Rom am Abend bekannt.

+++Update 05:53 Uhr+++

Der Bundestag kommt heute zu einer historischen Sitzung zusammen. Im Schnellverfahren wollen die Abgeordneten das 156 Milliarden Euro schwere Corona-Hilfspaket der Regierung verabschieden. Der Bund will Familien, Mieter, Beschäftigte, Selbstständige und Unternehmen in der Corona-Krise schützen. Um das Infektionsrisiko für die Abgeordneten so gering wie möglich zu halten, werden die Parlamentarier mit weiten Abständen voneinander im Plenarsaal sitzen. Auch Besuchertribünen sind für die Abgeordneten vorgesehen.

Wie nötig die Hilfen sind, zeigen inzwischen Zahlen aus dem Bundesarbeitsministerium. Allein letzte Woche haben an die 77.000 Betriebe angekündigt, Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen zu wollen.

+++Update 05:25 Uhr+++

Die bayerischen Hilfsorganisationen appellieren an alle, die 112 bitte nur bei Notfällen zu wählen. Die Notfallnummer werde derzeit nämlich vermehrt für Beratungs- und Hilfsfragen in Bezug auf das Coronavirus gewählt, heißt es. Die Leitungen müssten jedoch für Notfallsituationen wie beispielsweise Herzinfarkt, Feuer oder Autounfälle freigehalten werden. Bei Verdacht auf eine Corona-Infizierung sollte stattdessen die 116117 gewählt werden. Für konkrete Fragen zum Virus sei die Hotline des Landesgesundheitsamts mit der 09131 6808 5101 die richtige Nummer, so die Organisationen.

+++Update 05:05 Uhr+++

Bayern bekommt dieses Jahr keine neue Bierkönigin. Der bayerische Brauerbund hat die Wahl vor dem Hintergrund der Corona-Krise abgesagt – denn aktuell gehe man davon aus, dass das Finale nicht wie geplant Mitte Mai im Löwenbräukeller stattfinden kann. Da zahlreiche Feste und Veranstaltungen, auf denen die Bierkönigin auftreten sollte, abgesagt wurden, wird demnach auch nicht auf anderem Weg abgestimmt – etwa online oder per Jury-Entscheidung. Die bereits ausgewählten sieben Finalistinnen sollen nun im kommenden Jahr gegeneinander antreten. Die amtierende Bierkönigin wird laut Brauerbund ein Jahr länger im Amt bleiben.

 

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Dienstag – 24. März 2020

+++Update 17:25 Uhr+++

Die Landwirte im Landkreis Erding leisten auch ihren Teil zur Bekämpfung des Corona-Virus. Die Brennereigenossenschaft Oberding hat die Destille aus den 70er-Jahren reaktiviert und produziert jetzt hochwerten Alkohol für die Herstellung von Desinfektionsmittel. Und zwar aus heimischen Kartoffeln. Aus 10 Tonnen Kartoffeln konnten bereits 1000 Liter Alkohol hergestellt werden.

+++Update 16:05 Uhr+++

Obwohl die Stadtbücherei Starnberg gerade wegen Corona vorsorglich geschlossen hat – die digitale Nutzung, also die „Onleihe“, ist weiter möglich. Das verfügbare Medienangebot wird gerade auch kräftig verstärkt. Starnberger, die aktuell noch keinen Büchereiausweis besitzen, können sich momentan unkompliziert per E-Mail anmelden – und zwar erstmal kostenlos. Wenn die Bibliothek wieder aufmacht, kann man dann den offiziellen Büchereiausweis einfach abholen und die Jahresgebühr von 12 Euro bezahlen. Macht man das nicht – verfällt der digitale Zugang einfach wieder. Ähnliches gilt auch für die Bücherei in Krailling. Und in der Gemeindebücherei Karlsfeld im Landkreis Dachau steht sogar ein kostenloses Schülertraining für die Klassen 5 bis 10 zur Verfügung.

+++Update 15:22 Uhr+++

Münchens Oberbürgermeister Reiter hat die Supermärkte gebeten, für Risikogruppen spezielle Einkaufszeiten zu reservieren. Die Läden sollten entweder alle anderen Kunden bitten, außerhalb eines bestimmen Zeitfensters einzukaufen, oder in einem weiteren Schritt eine Einkaufszeit ausschließlich für Risikogruppen einrichten.

+++Update 14:00 Uhr+++

Ein Spaziergang am Tegernsee, bei dem schönen Wetter. Alleine oder im Kreise der Familie ist das ja trotz Ausgangsbeschränkungen noch erlaubt. Die Bürgermeister im Tegernseer Tal wollen das aber verhindern. In einem Brief an Landtagspräsidentin Aigner schreiben sie, dass die Ausgangsbeschränkungen ausgeweitet werden sollen. Menschen sollen nur noch in ihrem Landkreis unterwegs sein dürfen. Man habe krankheitsbedingt nur noch wenig Personal bei den Bauhöfen, um den ganzen Müll wegzuräumen. Aus den Kreisen des Katastrophenstabs heißt es aber, dass man nicht auf die Forderungen eingehen werde. Die Bürgermeister aus dem Tegernseer Tal appellieren deshalb auch nochmal – seid solidarisch und bleibt zuhause.

+++Update 13:18 Uhr+++

Die Olympischen Spiele in Tokyo werden um ein Jahr verschoben. Das teilte Japans Ministerpräsident Abe mit. Er habe IOC-Präsident Bach um die Verschiebung gebeten, der habe zugestimmt.

+++Update 13:07 Uhr+++

Ministerpräsident Söder hat heute eine erste Zwischenbilanz zu den Corona-Maßnahmen gezogen. Die Zahl der Infektionen und Todesfälle steige. Söder betonte aber, dass man weitere Ansteckungen sicherlich verhindern konnte, indem man die Ausgangsbeschränkungen bereits vor dem Wochenende beschlossen hat. Er bedankte sich bei allen Menschen, die sich daran gehalten haben.

Söder äußerte sich auch zu den Wirtschaftshilfen. Das Hilfspaket werde von 10 auf 20 Milliarden Euro verdoppelt. Eine Milliarde habe man bereits an Unternehmen ausgezahlt, so Söder. Außerdem werde das Gesundheitsministerium und die Gesundheitsämter personell verstärkt. Man habe angeordnet weitere 400 Mitarbeiter an die Gesundheitsämter abzuordnen, so Söder. Der Freistaat werde ab dem 01. April auch die Kosten für Essen und Trinken der Pflegerinnen und Pfleger in Krankenhäusern, Altenheimen aber auch Behinderteneinrichtungen übernehmen. So wolle man ein Zeichen der Dankbarkeit setzen, sagte Söder.

+++Update 12:05 Uhr+++

Leere Straßen durch die Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus: Laut dem ADAC nutzen das einige Fahrer zum Rasen. Das sei nicht hinnehmbar und in keiner Weise nachvollziehbar, sagte ADAC-Verkehrspräsident Hillebrand den Funke-Zeitungen. Er appellierte an die Menschen, keine unnötigen Gefahren zu provozieren.

+++Update 11:04 Uhr+++

Eric Clapton verschiebt wegen der Corona-Krise seine Europa-Tournee und damit auch seine drei Konzerte in Deutschland. Ursprünglich sollte er am 31. Mai in München auftreten und danach in Stuttgart und Düsseldorf. Claptons Auftritt in München soll nun auf den 21. Mai 2021 verschoben werden. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit.

+++Update 10:44 Uhr+++

Sechs Millionen dringend benötigte Schutzmasken, die Deutschland bestellt hatte, sind verschwunden. Das berichtet der „Spiegel“ und beruft sich auf einen vertraulichen Bericht des Verteidigungsministeriums. Demnach kamen sie Ende der vergangenen Woche auf einem Flughafen in Kenia weg. Eigentlich sollten die Masken vergangenen Freitag in Deutschland ankommen und dann bezahlt werden.

+++Update 10:01 Uhr+++

Um das Infektionsrisiko durch den neuartigen Coronavirus zu senken, wurden die meisten Wertstoffhöfe im Landkreis Erding bis auf weiteres geschlossen. Dadurch können Engpässe bei der Verfügbarkeit der Gelben Säcke entstehen. Viele Rathäuser im Landkreis Erding legen daher Säcke aus, teilt das Landratsamt mit. Der Landkreis Erding bittet aber darum, nur bei dringendem Bedarf und aus Solidarität zu den Mitmenschen jeweils nur eine Rolle mitzunehmen.

+++Update 09:16 Uhr+++

Die zahlreichen Hinweise von Bürgern zu möglichen Verstößen gegen Corona-Ausgangsbeschränkungen stellen auch den Polizeinotruf vor Herausforderungen. So berichtet die Münchner Polizei von vielen Anrufen zu Baustellen auf den Straßen, bei denen sich Bürger beschwerten, dass dort weiter gearbeitet werde. Solche gewerblichen Baumaßnahmen im öffentlichen Bereich seien aber ausdrücklich weiterhin erlaubt, betonte Polizeisprecher Werner Kraus. Es sei wichtig, dass der Notruf in diesen Zeiten diesbezüglich nicht zusätzlich belastet werde.

+++Update 09:06 Uhr+++

Im Landkreis Ebersberg gehen die Vorbereitungsarbeiten für das Hilfskrankenhaus in der Dreifachturnhalle in Ebersberg weiter. Aktuell wird die Halle lerrgeräumt und von Dingen wie Sportgeräten befreit. In den nächsten 14 Tagen wird hier ein Hilfskrankenhaus entstehen, schreibt das Landratsamt. Dieses Hilfskrankenhaus wird vorsorglich für den Fall vorbereitet, falls die Kapazitäten der Kreisklinik nicht mehr ausreichen sollten. Die Klinik kann für den Notfallbetrieb auf bis zu 400 Betten erweitern.

+++Update 08:16 Uhr+++

Die weiterhin besorgniserregende Ausbreitung des Coronavirus bestimmt heute (ab 10 Uhr) einmal mehr die Sitzung des bayerischen Kabinetts. Schwerpunkte sind nach Angaben der Staatskanzlei Aussprachen zum aktuellen Sachstand der Pandemie sowie Hilfen für die heimische Wirtschaft. Um Ansteckungen unter den Ministern, Staatssekretären und ihren Mitarbeitern zu verhindern, findet die Sitzung des Ministerrats erstmals nicht im Kabinettssaal statt – alle Beteiligten werden sich im Kuppelsaal zusammensetzen, der um ein Vielfaches größer ist.

Um 12.30 Uhr will Ministerpräsident Söder zusammen mit den Ministern Füracker, Aiwanger, Herrmann und Huml eine Pressekonferenz geben.

+++Update 07:39 Uhr+++

Im Kampf gegen die Corona-Krise will Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) ehemalige Pflegekräfte zurück in den Beruf holen. Es sei nicht abzusehen, wie sich die Pandemie weiter entwickle, teilte sie in München mit. Deshalb bitte sie alle Pflegefachkräfte, alle Pflegehilfskräfte sowie Medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinische Fachangestellte (MFA), die aktuell nicht in diesem Beruf arbeiten und keiner Risikogruppe angehören, um Unterstützung. Freiwillige könnten sich auf einer Online-Plattform melden, die zusammen mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern eingerichtet worden sei. Dabei bleibe für den Fall eines Einsatzes der aktuelle Arbeitsvertrag bestehen. Wer unterstützt, werde unter Lohnersatz beziehungsweise Lohnfortzahlung von der gegenwärtigen beruflichen Tätigkeit freigestellt, so Huml.

Hier geht es zum Online-Pflegepool….

+++Update 07:09 Uhr+++

Unterrichtsausfall wegen der Corona-Krise – trotzdem: Das Schuljahr wird nicht wiederholt. Das hat die Präsidentin der Kultusministerkonferenz Hubig ganz klar gesagt. Den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ sagte sie, das Schuljahr 2019/2020 werde auf jeden Fall gewertet. Auch das Abitur sieht Hubig nicht in Gefahr.

Im Internet wurde eine Petion gestartet, das Abitur bundesweit abzusagen. Absage der Abiturprüfungen gestartet. Stattdessen soll jede Schüler ein sogenanntes „Durchschnittsabitur“ bekommen. Die Petition haben schon fast 60.000 Unterstützer unterschrieben.

Hier geht es zur Petition…

+++Update 06:48 Uhr+++

NRW plant offenbar einen Corona-Bußgeldkatalog. Laut der Bild-Zeitung würde demnach zum Beispiel 200 Euro kosten, wenn sich mehr als zwei Personen draußen treffen und das Treffen nicht durch eine Ausnahme geregelt ist. Wer eine Bar, ein Restaurant oder Fitnessstudio weiterbetreibt, müsse 5.000 Euro zahlen. Und wer gegen das Besuchsverbot in Altenheimen und Krankenhäusern verstößt, müsse 800 Euro zahlen.

+++Update 06:13 Uhr+++

Wie geht es weiter mit der Fußball-Bundesliga? Kann die aktuelle Saison überhaupt beendet werden? Heute trifft sich das Präsidium der Deutschen Fußball-Liga (DFL), um Entscheidungen vorzubereiten. Entscheiden werden soll dann kommende Woche auf der Vollversammelung der 36 deutschen Profiklubs. Viele rechnen damit, dass erst wieder im Mai oder Juni Fußball gespielt werden kann. Im Raum stehen auch Geisterspiele in Turnierform in verschiedenen Regionen.

+++Update 05:51 Uhr+++

75 Prozent der Menschen in Deutschland sind mit dem Corona Krisenmanagement der Regierung zufrieden. Das geht aus einer Blitz-Umfrage für den ARD-Deutschlandtrend hervor. Das zuletzt bundesweit verhängte Kontaktverbot befürworten sogar 95 Prozent der Befragten.

+++Update 05:31 Uhr+++

Die Corona-Hilfsgelder der Bundesregierung könnten schon nächste Woche fließen. Darauf hofft Bundeswirtschaftsminister Altmaier. Das Bundeskabinett hatte gestern ein beispielloses Hilfspaket in Höhe von rund 156 Milliarden Euro beschlossen. Das meiste Geld soll an Unternehmen und Beschäftigte gehen, damit keine Jobs wegbrechen oder Betriebe insolvent werden. Ein Teil ist auch für Krankenhäuser oder Familien mit Kindern vorgesehen. Finanzminister Scholz sagte, das sei angesichts der Herausforderung notwendig.

+++Update 04:57 Uhr+++

Großbritannien schwenkt auf den Kurs der europäischen Nachbarn ein und schränkt das öffentliche Leben drastisch ein. Premierminister Johnson hat eine weitreichende Ausgangsbeschränkung verkündet.  Mindestens drei Wochen lang gelten ähnliche Regeln wie in Deutschland. Zuletzt waren noch viele Briten draußen unterwegs oder fuhren in vollgepackten U-Bahnen zur Arbeit.

 

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Montag – 23. März 2020

 

+++Update 16:31 Uhr+++

Der erste Corona-Test von Kanzlerin Merkel fiel negativ aus. Weitere Tests würden in den nächsten Tagen folgen, teilte Regierungssprecher Seibert mit. Merkel gehe es gut, so Seibert weiter. Seit gestern befindet sich die Kanzlerin ja in Quarantäne, nachdem sie Kontakt zu einem Arzt hatte, der sich mit dem Virus angesteckt hat.

+++Update 15:20 Uhr+++

Der Landkreis Starnberg hat zwei wichtige Maßnahmen ergriffen, um mit der Coronakrise umzugehen. Auf dem Parkplatz des Kloster Andechs wurde am Wochenende eine Drive-In Teststelle eingerichtet. Bei Verdachtsfällen werden Menschen dabei in ihren Autos getestet. Allerdings kann man nicht einfach so vorbeifahren, sondern nur, wenn ein Arzt dies veranlasst hat. Ab Dienstag werden die ersten Termine vergeben. Und vor der Klinik Starnberg wurden nun fünf Container aufgestellt. Diese stellen eine Art Covid-Notaufnahme dar. Wenn Patienten verdächtige Symptome haben, dürfen sie nicht ins Krankenhaus, sondern werden in die Container gebracht. Dort wird die weitere Behandlung festgelegt.

+++Update 14:02 Uhr+++

Bayern hat mit der Auslieferung von 800 000 Atemschutzmasken an Krankenhäuser und andere Einrichtungen begonnen. Das teilte Ministerpräsident Söder heute mit. Weitere Lieferungen durch den Bund und die Eigenproduktion durch den Freistaat werden folgen, so Söder weiter. Gesundheitsministerin Huml sagte, dass auch 235 000 Flaschen Handdesinfektionsmittel angekommen seien.

+++Update 13:24 Uhr+++

Robert-Koch-Institut Wieler hat sich vorsichtig optimistisch gezeigt, dass sich immer weniger Menschen mit dem Coronavirus anstecken. Die exponentielle Wachstumskurve würde etwas abflachen, sagte Wieler. Home-Office, geschlossene Schulen und Kitas – das sind Maßnahmen, die scheinbar Wirkung zeigen. Trotzdem sei eine definitive Bewertung wahrscheinlich erst am Mittwoch möglich, so Wieler weiter.

+++Update 13:00 Uhr+++

Das Bundeskabinett hat mehrere Hilfspakete für die Wirtschaft beschlossen. Dafür will sich der Bund mit 156 Milliarden neu verschulden. Das Paket soll unter Anderem Unternehmen vor dem Verlust der Existenzgrundlage retten. Auch Kliniken und Selbstständige sollen unterstützt werden. Wegen der hohen Mieten in unserer Region ist auch noch sehr interresant: Sollte jemand aufgrund der Corona-Krise die Miete nicht mehr bezahlen können, darf ihm deshalb nicht mehr gekündigt werden. Bundestag- und Rat sollen die Pakete bis zum Ende der Woche verabschieden.

+++Update 12:34 Uhr+++

Die Polizeien in unserer Region ziehen eine erste Bilanz der Ausgangsbeschränkung. In München hat die Polizei allein gestern bis heute früh 4000 Kontrollen durchgeführt. 61 Personen hat sie angezeigt. In Landsberg hat die Polizei gestern sechs Menschen angezeigt. In Dachau musste die Polizei eine private Feier unter Protest der Veranstalter auflösen. Großes Lob spricht die Polizei in Freising aus. Es habe zwar vereinzelte Verstöße gegeben, aber alle Beteiligten hätten sich äußerst einsichtig gezeigt, sodass niemand angezeigt werden musste.

+++Update 11:24 Uhr+++

Angesichts der Coronavirus-Pandemie werden die Drittliga-Fußballer der SpVgg Unterhaching einen Teil ihrer Gehälter spenden. Man werde die Gehälter ganz normal weiterzahlen, auch wenn’s natürlich auch eng sei, ist ja kein Geheimnis, sagte Vereinsboss Manfred Schwabl (53) in der TV-Sendung «Blickpunkt Sport» im Bayerischen Fernsehen. Und die Jungs seien dann von sich aus auf ihn zugekommen und hätten gesagt, dass sie im Gegenzug was spenden wollen. Und der Verein werde noch was drauflegen, auch für die Gemeinde Unterhaching, so Schwabl.

+++Update 10:27 Uhr+++

Um unter allen Umständen eine Versorgung von Patienten und Pflegebedürftigen gewährleisten zu können, weitet die bayerische Staatsregierung die Notbetreuung für Kinder aus. Seit heute können Eltern auch dann eine Notbetreuung in Kindergärten und Schulen in Anspruch nehmen, wenn nur ein Elternteil in den Bereichen Gesundheitsversorgung oder Pflege tätig ist. Das teilten die Ministerien für Familien und Kultus Wochenende nach einer Sitzung des Katastrophenstabs in München mit. Bislang galt das Angebot nur, wenn beide Elternteile in diesen Bereichen arbeiten oder ein alleinerziehendes Elternteil dort beschäftigt ist. Für andere Bereiche der sogenannten kritischen Infrastruktur bleibt es dabei.

+++Update 09:57 Uhr+++

Das Landratsamt Landsberg hat für Anfragen von Bürgern, ob ein bestimmtes Verhalten den Allgemeinverfügungen unterfällt, folgende Service-Hotline eingerichtet:

08191/129-1680

+++Update 09:01 Uhr+++

Schöne Aktion am Klinikum in Landsberg. Denn im Krankenhaus duftet es mittlerweile wie in einem Blumengeschäft. Der Grund: Die Gärtnerei Scherdi aus Hofstetten hat jedem Klinik-Mitarbeiter einen bunten Frühlingsgruß gepackt – um ihnen in schwierigen Zeiten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Als Dank für ihren unermüdlichen Einsatz gab es für jeden einen Karton mit bunten Primeln, Vergissmeinnicht, Hornveilchen und vielem mehr.

+++Update 08:07 Uhr+++

Am Wochenende ist die Zahl der Corona-Patienten im Landkreis Erding von 70 auf 109 angestiegen. Insgesamt liegen derzeit 12 Covid-19-Patienten im Klinikum Landkreis Erding; 10 werden auf der Isolierstation behandelt, 2 auf der Intensiv-Isolierstation, davon einer beatmet. Bei den neu hinzu gekommenen Fällen handelt es sich um Personen aus den folgenden Gemeinden:

Berglern 1 // Bockhorn 3 // Eitting 2 // Erding 14 // Forstern 1 // Fraunberg 2 //

Hohenpolding 2 // Inning am Holz 1 // Lengdorf 1 // Moosinning 1 // Neuching 1 //

Walpertskirchen 2 // Wartenberg 5 // Wörth 2

In den Screeningstellen des Landkreises Erding wurden seit dem Start der ersten Screeningstelle innerhalb von zehn Tagen über 1.300 Abstriche durchgeführt.

+++Update 07:52 Uhr+++

Der Katastrophenschutz Bayern hat auf seiner Seite viele Fragen rund um das Coronavirus und die aktuelle Situation für uns beantwortet.

Die Antworten gibt es hier….

+++Update 07:22 Uhr+++

Die Münchener Tafel macht trotz des Coronavirus weiter und lässt ihre über 20.000 Gäste nicht alleine. Auf die neuen Maßnahmen der Landesregierung wurde aber reagiert: Lebensmittelausgaben finden ab sofort nur noch am Westtor der Großmarkthalle – da ist nämlich genügend Platz, damit die Gäste und auch Mitarbeiter genügend Abstand zueinander halten können. Dazu wurden auch Markierungen auf den Boden geklebt. Für die Essensausgabe sucht die Tafel aber noch dringend Schutzmasken. Der Aufruf gilt vor allem an Tattoo-, Nagel und Kosmetikstudios, die gerade geschlossen haben. Mehr Infos gibt es auf der Facebookseite der Münchner Tafel.

+++Update 06:42 Uhr+++

Die Eindämmung des Coronavirus mit den damit verbundenen Schutzmaßnahmen stellt unsere ganze Gesellschaft derzeit vor große Herausforderungen. In dieser Situation ist Hilfe gefragt – zum Beispiel bei älteren Menschen, die Ansprache benötigen oder jemanden, der für sie Einkäufe erledigen kann. Auch medizinisches Fachpersonal kann auf freiwilliger Basis einen Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten. Die Möglichkeiten, sich solidarisch mit den betroffenen Mitmenschen zu zeigen, sind vielfältig. Für alle Münchener, die sich aktuell freiwillig engagieren möchten, stehen daher ab sofort folgende Ansprechstellen zur Verfügung:

Münchner Freiwillige – Wir helfen e.V.:

www.muenchner-freiwillige.de/helfen.html

Medizinisches Fachpersonal und Helfer in Krankenhäusern ohne medizinische Vorkenntnisse können sich an die München Klinik wenden:

www.muenchen-klinik.de/freiwillige-helfer

+++Update 06:07 Uhr+++

Die Münchner Polizei hat wieder Zahlen zu ihren Kontrollen veröffentlicht. 400 Beamte waren von Samstagmorgen bis Sonntagmorgen in der Stadt und im Kreis unterwegs. 5.300 Überprüfungen wurden gezählt. Dabei wurden über 160 Verstöße festgestellt. In 133 Fällen gab es Anzeigen – wobei 121 davon die Ausgangsbeschränkung betroffen haben. Einsätze gab es den Angaben zufolge unter anderem in einem Friseurgeschäft, in einer Bar, deren Fenster von innen abgeklebt waren und auch bei einer Party in einer Privatwohnung. Die Polizei hat auch nochmal an die Sankrionen erinnert. Wer sich nicht an die Regeln hält – in besonders schlimmen Fällen drohen Bußgelder bis 25.000 Euro oder auch Freiheitsstrafen.

+++Update 05:00 Uhr+++

Bundeskanzlerin Merkel befindet sich in häuslicher Quarantäne und macht Home-Office. Denn sie habe direkt nach der Pressekonferenz erfahren, dass ein Arzt, der sie am Freitag geimpft hatte, positiv auf das Corona-Virus getestet worden sei. Das teilte Regierungssprecher Seibert mit. Merkel werde in der Quarantäne weiterarbeiten und sich regelmäßig testen lassen, weil ein Test jetzt noch nicht aussagekräftig wäre, so Seibert.

+++Update 04:40 Uhr+++

Ab sofort gelten in ganz Deutschland drastischere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Kanzlerin Merkel hat sie gestern Abend bekanntgegeben. Unter anderem sollen Ansammlungen von mehr als zwei Personen grundsätzlich in ganz Deutschland verboten werden. Darauf verständigten sich Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder. Gelten sollen die Maßnahmen mindestens zwei Wochen. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Restaurants und Gaststätten sollen schließen, ebenso Friseursalons.

Es sind ähnliche Maßnahmen der Ausgangsbeschränkungen, wie sie Ministerpräsident Söder schon am Freitag verkündet hat. Bayern will das von Bund und Ländern vereinbarte Versammlungsverbot ab zwei Personen nicht übernehmen. Wie aus der Staatskanzlei bekannt wurde, dürfen im Freistaat auch weiterhin nur Menschen gemeinsam an die frische Luft, die in einem Haushalt leben. Man darf ansonsten nur allein unterwegs sein.

 

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Freitag – 20. März 2020

 

+++Update 17:40 Uhr+++

In München waren von gestern Morgen bis heute Morgen über 370 Polizisten damit beschäftigt, die Maßnahmen in der Coronakrise zu kontrollieren. Münchener hatten auch Verstöße gemeldet, denen die Beamten nachgegangen sind. Schwerpunkte dieser Einsätze waren Überprüfungen von gastronomischen Betrieben, Ladengeschäften sowie Einrichtungen und Veranstaltungen. Über 2.900 Überprüfungen wurden in dem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden über 500 Verstöße festgestellt.  In 37 Fällen mussten Verantwortliche wegen Verstößen angezeigt werden.

+++Update 17:11 Uhr+++

Seit heute gibt es im Landkreis Dachau das Hilfenetz Petershausen. Es ist eine zentrale Anlaufstelle und soll in der Coronakrise die verschiedenen Hilfe- und Lieferangebote bündeln. An dieses Hilfenetz können sich Hilfesuchende genauso wie Helfer wenden. Eine Hotline wird Anfangs von Mitarbeitern der Gemeinde betrieben. Ehrenamtler werden schrittweise einbezogen und sollen das Hilfenetz Mitte April eigenverantwortlich organisieren.

Die Hotline ist vorerst von Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 08137/6062854 sicher erreichbar. Die Telefonzeiten werden je nach Bedarf und unseren Möglichkeiten erweitert.

Dazu ist das Netz auch per E-Mail erreichbar: hilfe@hilfenetz.petershausen.de

+++Update 17:01 Uhr+++

Der Zugverkehr in Bayern läuft trotz der Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens im Kampf gegen das Coronavirus zunächst normal weiter. Unser Ziel sei, den Zugverkehr mit so wenig Einschränkungen wie möglich aufrecht zu erhalten und das gelinge aktuell hervorragend, sagt Verkehrsministerin Schreyer. Es müsse sichergestellt sein, dass Angehörige systemrelevanter Berufe wie Pfleger, Lebensmittelhändler oder Journalisten zu ihren Arbeitsstellen gelangen könnten.Busse und Bahnen in den kommunalen Verkehrsverbünden verkehren bereits seit einigen Tagen teils nach reduziertem Fahrplan.

+++Update 16:25 Uhr+++

In den Corona-Zeiten wächst auch weiter die Solidarität und Hilfsbereitschaft in unserer Gesellschaft. „We kick Corona“ – So heißt die neue Hilfsinitiative der Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich. Das Geld, dass die beiden zusammentragen, soll die Folgen der Corona-Pandemie für Bedürftige lindern. Die Spenden gehen unter anderem an Tafeln, an Krankenhäuser für medizinische Geräte, die Obdachlosenhilfe und Blutspendedienste. Innerhalb kürzester Zeit ist so bereits eine Million Euro zusammengekommen.

+++Update 16:20 Uhr+++

Standesamtliche Hochzeiten finden erstmal noch statt – aber nur in ganz kleinem Rahmen. Wie die Stadt Freising mitgeteilt hat, gibt es vom Innenministerium eine Anweisung. Erlaubt sind bei der Zeremonie nur die Brautleute, der Standesbeamte, die Trauzeugen und gegebenenfalls auch ein Dolmetscher.

+++Update 15:37 Uhr+++

Die bei Surfern beliebte Eisbachwelle in München soll wegen der Ausbreitung des Coronavirus vorerst nicht genutzt werden können. Die Welle werde entsprechend «geglättet», hat die Stadt mitgeteilt. Veranlasst wurde demnach eine naturschutzfachlich unbedenkliche Absenkung des Eisbachs. So sollen Menschenansammlungen verhindert werden, die an der Eisbachwelle normalerweise die Surfer beobachten.

+++Update 15:09 Uhr+++

Bayern will in der Corona-Krise Krankenschwestern und Pfleger aus dem Ruhestand zurückholen. Man werde jede helfende Hand brauchen, sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler  am Freitag in München. Angesichts der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus sollen Pfleger und Krankenschwestern in Teilzeit zudem überlegen, ob sie die Arbeitszeit aufstocken können.

+++Update 14:09 Uhr+++

Das Frühlingsfest in München wird nicht zum geplanten Zeitpunkt stattfinden können. Das sagte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter soeben bei einer Pressekonferenz im Rathaus. Ob das Fest verschoben werden kann oder ganz abgesagt werden muss, sei noch nicht absehbar, so der OB. Ob das Oktoberfest wie geplant stattfinden kann, hänge davon ab, ob die Aufbauarbeiten wie geplant im Juni starten können, oder nicht.

+++Update 12:50 Uhr+++

Die bayerische Staatsregierung hat umfangreiche Ausgangsbeschränkungen beschlossen, die ab Mitternacht gelten werden.

  • Restaurants dürfen nicht mehr öffnen. Sie dürfen aber weiterhin Essen als To-Go, per Drive-In oder Lieferservice verkaufen
  • Baumärkte und Gartencenter dürfen nicht mehr öffnen, da dort in den letzten Tagen zu viele Menschen hin sind
  • Friseure dürfen nicht mehr öffnen
  • Besuche in Krankenhäusern sind grundlegend verboten. Ausnahmen sind Sterbefälle, wenn die eigenen Kinder im Krankenhaus liegen, oder wenn es um eine Geburt geht
  • Besuche in Alten-, Pflege-, und Behindertenheime sind verboten, außer es geht um einen Sterbefall
  • Logopäden und Ergotherapeuten müssen die Arbeit einstellen
  • Physiotherapeuten dürfen nur noch Notfälle behandeln
  • Wir dürfen alle weiterhin zur Arbeit fahren. Söder appellierte aber an die Arbeitgeber, wenn möglich Home Office einzurichten, ansonsten für genügend Abstand zwischen den Mitarbeitern zu sorgen
  • Wir dürfen weiterhin einkaufen gehen, zur Bank, Post, etc.
  • Wir dürfen auch weiterhin zum Spazierengehen oder Sporttreiben nach draußen. Allerdings am Besten allein oder nur noch mit der eigenen Familie bzw. den Mitbewohnern des Haushaltes. Gruppenbildungen sind ausdrücklich verboten
  • Bei Verstößen sieht das Infektionsschutzgesetz Geldstrafen oder sogar bis zu zwei Jahre Gefängnis als Strafe vor. Laut Innenminister Herrmann sind bis zu 25.000 Euro Bußgeld möglich
  • Die Einschränkungen gelten vorläufig bis zum 03. April

+++Update 12:15 Uhr+++

Damit sich das Corona-Virus nicht weiter bei uns in Bayern ausbreitet, sollen ab morgen auch Restaurants und Biergärten schließen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen und auch die „Nürnberger Nachrichten“ haben darüber berichtetet. Take-away-Angebote sollen demnach aber weiter möglich sein. Weitere Maßnahmen sind aktuell noch nicht bekannt – dazu wird  Ministerpräsident Söder gleich um 12.30 Uhr eine PK geben.

+++Update 11:55 Uhr+++

Die bayerischen Behörden werden von Corona-Hilfsgeldanträgen bedrängter mittelständischer Unternehmen überrollt. Mittlerweile gebe es mehrere Zehntausend Anträge mit einem gesamten Finanzvolumen von mehreren Hundert Millionen Euro, sagt Wirtschaftsminister Aiwanger. Die ersten Überweisungen sind offenbar auch schon am Freitag auf den Konten der Firmen eingegangen.

+++Update 10:32 Uhr+++

Münchens Oberbürgermeister Reiter hat für 14 Uhr eine Pressekonferenz angekündigt. Dort werde er weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus in München erläutern.

+++Update 10:29 Uhr+++

Außenminister Maas hat auf  Twitter mitgeteilt, dass die Reisewarnung der Bundesregierung bis Ende April gelte. Damit betrifft sie auch die Osterferien.

+++Update 09:51 Uhr+++

Ministerpräsident Söder hat kurzfristig zu einer Pressekonferenz um 12:30 Uhr eingeladen. Aus Regierungskreisen hieß es, es liefen intensive Gespräche Söders unter anderem mit seinem Kabinett, dem Corona-Krisenstab und Kommunalpolitikern. Die Gespräche hätten bis tief in die Nacht hinein gedauert und seien erst heute früh weitergegangen. Welche Maßnahmen Söder verkünden wird, ist aber noch unklar.

+++Update 06:02 Uhr+++

Das Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt München warnt vor Trickbetrügern, die die aktuelle Corona-Situation ausnutzen wollen. Die Bevölkerung sollte wachsam sein, heißt es. In den letzten Tagen sei es vorgekommen, dass sich Personen an Haustüren fälschlicherweise als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes oder von Rettungsdiensten ausgegeben und sich nach Corona-Testergebnissen oder anstehenden Testterminen erkundigt hätten. Dadurch wollten sie sich Zutritt zur Wohnung verschaffen. Die Stadt München weist daraufhin, dass sich die Beschäftigten der Gesundheitsbehörden in puncto Coronavirus niemals unangemeldet Hausbesuche machen. Seid skeptisch, lasst niemanden in Ihre Wohnung, beantwortet keine Fragen und ruft im Notfall die Polizei, so der Rat der Stadt.

+++Update 05:44 Uhr +++

Um eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus über das Abwasser zu vermeiden, übernimmt der Abwasserverband Starnberger See einige Anstrengungen. Damit sollen die Bevölkerung und auch die Mitarbeiter des Verbandes vor einer Infektion geschützt werden. Das Schmutzwassersystem wird derzeit lediglich überwacht, Arbeiten werden nur noch bei Noteinsätzen durchgeführt, heißt es. Und deshalb sei es wichtig, vermeidbare Störungen zu verhindern. Der Verband appelliert an alle, dass keine Gegenstände in der Toilette entsorgt werden, die Verstopfungen verursachen können. Leider werden derzeit aber offensichtlich vermehrt Feuchttücher statt Toilettenpapier benutzt und in die Toilette geworfen. Feuchtes Toilettenpapier gehört laut dem Verband  genauso wie Einwegwaschlappen, Kosmetiktücher, Babyfeuchttücher, Staub- und Wischtücher nicht in das Abwassersystem. Nach Benutzung sind sie zwingend über die Restmülltonne zu entsorgen.

+++Update 04:30 Uhr+++

Freiburg erlässt ab morgen eine eingeschränkte Ausgangssperre. Wer sich draußen aufhalten will, darf das nur noch allein, zu zweit oder mit Menschen aus dem eigenen Haushalt. Man darf weiterhin zum Arzt, in die Arbeit oder zum einkaufen gehen. Die Stadt begründet die Ausgangssperre mit der Nähe zur französischen Grenze.

+++Update 04:21 Uhr+++

Es gilt Versammlungsverbot – deshalb wird in Ebersberg am Samstag online gegen Rechts demonstriert. Die Initiatoren der Demo stellen gegen 12 Uhr Reden, Banner und Statements online. Sie rufen alle dazu auf, sich selbst Banner oder Plakate zu basteln und Fotos davon zu schicken. Gegebenenfalls könne man auch bestimmte Hashtags benutzen, um auf die Aktion aufmerksam zu machen.

+++Update 04:12 Uhr+++

In Gröbenzell im Landkreis Fürstenfeldbruck läuten die Kirchenglocken auch am Sonntag um 10 Uhr. Und zwar zu einem „virtuellen Gottesdienst“, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Im Internet haben die evangelische Zachäusgemeinde und die katholische Gemeinde Sankt Johann Baptist den Ablauf der Gottesdienste veröffentlicht. Alle Menschen sollen statt physisch im Geiste zusammenkommen, heißt es. Jeden Tag um 19 Uhr gibt es außerdem ein virtuelles Abendgebet.

+++Update 04:03 Uhr+++

Im Landkreis Dachau stellt auch das Giftmobil auf unbestimmte Zeit den Betrieb ein. Sobald es wieder fährt, informiert das Landratsamt darüber.

 

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Donnerstag – 19. März 2020

+++Update 17:25 Uhr+++

Gerade jetzt zu Zeiten des Coronavirus müssen alle zusammenhalten. Die Facebook „Hand-in-Hand Starnberger See“ bietet ab sofort Hilfe bei Einkäufen, Botengängen, Kinderbetreuung und Gassigängen an, wenn Menschen dies nicht mehr selbst leisten können, weil sie in Quarantäne sind oder zur Risikogruppe gehören. Unter 08151 – 12319 kann man von Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr anrufen, wenn man Hilfe benötigt. Die Anfragen werden dann zu uns weitergeleitet und es wird der passende Helfer gesucht, der sich dann direkt bei der Person meldet.

Außerdem musste die Starnberger Tafel leider schließen und braucht nun dringend Spenden.

Starnberger Tafel e.V.
IBAN DE72 7025 0150 0028 4589 41
BIC BYLADEM1KMS
Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg

Von Sachspenden ist derzeit abzusehen. Es können auch Gutscheine erworben und gespendet werden.

Wer ansonsten helfen möchte oder auch Hilfe braucht – für den gibt es auch unsere TOP FM-Aktion der „Helfenden Heimathände“!

+++Update 17:03 Uhr+++

Nach dem Abitur werden in Bayern wegen des Coronavirus auch Abschlussprüfungen anderer Schularten verschoben. Es gehe dabei um Mittelschulen, Realschulen und Wirtschaftsschulen, teilte das Kultusministerium am Donnerstag in München mit. Alle Prüfungen starten jeweils zwei Wochen später.

+++Update 17:00 Uhr+++

Die Oberammergauer Passionsspiele sind für dieses Jahr abgesagt worden. Grund ist die weitere Ausbreitung des Corona Virus. Das haben Vertreter des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen und der Spielleitung in Oberammergau mitgeteilt. Die Premiere war eigentlich für den 16. Mai geplant – jetzt sollen die Passionsspiele auf das Jahr 2022 verschoben werden.

+++Update 16:45 Uhr+++

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat ihre Warnung vor einer Einnahme von Ibuprofen bei Covid-19-Verdacht  zurückgenommen. Das schreibt die „Welt“. Erst vor paar Tagen hieß es noch – obwohl es noch keine Studien gab – man solle im Verdachtsfall ohne Rat des Arztes nicht zu Ibuprofen, sondern eher zu Paracetamol greifen.

+++Update 16:25 Uhr+++

Wegen der Coronavirus-Krise wird es in diesem Frühjahr keinen landesweiten Probealarm der Sirenen geben. Um in der aktuellen Lage Missverständnisse und eine Verunsicherung der Bevölkerung zu vermeiden, werde der bayernweit geplante Probealarm der Katastrophenschutzsirenen abgesagt, heißt es. Eigentlich war dieser für kommenden Donnerstag, den 26. März, geplant.

+++Update 16:15 Uhr+++

Im Landkreis Freising wurde die Hallberger Wiesn vorsorglich abgesagt. Eigentlich hätte sie von 22. bis zum 26. April stattfinden sollen. Aktuell wird überlegt, ob sie zu einem späteren Zeitpukt nachgeholt werden kann. Infos dazu werden von der Gemeinde Hallbergmoos noch bekanntgegeben.

+++Update 15:33 Uhr+++

Auch auf das DOK.fest München hat das Coronavirus einen Einfluss: Wegen der Corona-Krise und aller behördlicher Auflagen sehen sich die veranstalter angehalten, die 35. Ausgabe des Dokumentarfilm-Festivals vom  6. bis 17. Mai nicht in gewohnter Form stattfinden zu lassen. Nach Prüfung aller Möglichkeiten und Rücksprache mit den Förderern, den Vertretern des Freistaats Bayern und der Landeshauptstadt München, wurde beschlossen, das Festival online stattfinden zu lassen: als „DOK.fest München@Home 2020“.

+++Update 14:21 Uhr+++

In Bayern gibt es leider weitere Todesfälle wegen des Coronavirus. Und zwei davon kommen aus dem Landkreis Freising. Dabei handelt es sich um eine 80-jährige Patientin und einen 87-jährigen Patienten, sagt das Bayerische Gesundheitsministerium. Gestern wurde bereits ein Todesfall aus dem Landkreis Landsberg bekannt. Insgesamt gibt es in Bayern nun 13 Corona-Todesfälle.

+++Update 14:01 Uhr+++

Ministerpräsident Söder hat heute nochmal betont, dass die Polizei alle Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verstärkt kontrollieren werde. Die Münchner Polizei hatte gestern auch schon viele Einsätze, weil Münchner Verstöße gemeldet hatten. Dem sind die Beamten dann nachgegangen. Schwerpunkte dieser Einsätze waren Überprüfungen von Gaststätten, Spielplätzen und Sportanlagen. In Starnberg hat die Polizei zum Beispiel eine „Beer-Pong“-Party mit fast 20 Leuten aufgelöst. Auch in Schondorf am Ammersee wurde eine Grillparty auf einem Parkplatz. Hörer melden uns aber auch immer wieder größere Versammlungen von Menschen vor allem in München an der Isar.

+++Update 13:42 Uhr+++

Seit gestern gelten für Geschäfte wie Supermärkte und Drogerien ja auch mögliche verlängerte Öffnungszeiten. Die großen deutschen Supermarkt- und Discountketten wollen ihre Geschäfte bis auf weiteres nicht am Sonntag öffnen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Als Grund geben die Unternehmen demnach an, viele Mitarbeiter seien schon jetzt an den Grenzen ihrer Belastbarkeit. Noch einen Tag länger zu öffnen, würde diese Situation weiter verschärfen, heißt es.

+++Update 13:10 Uhr+++

Ministerpräsident Söder heute nochmal den Finger gehoben und mit einer Ausgangssperre für ganz Bayern gedroht. In einer Regierungserklärung im Landtag sagte Söder, wenn sich die Menschen nicht freiwillig beschränkten, bleibe am Ende nur dieser Schritt. Das müsse jedem klar sein. Man werde nicht endlos zuschauen. Seit gestern gilt bereits eine Ausgangssperre für die Kleinstadt Mitterteich. Der Landkreis Wunsiedel ordnete das inzwischen für zwei weitere Kommunen an.

 

Was würde eigentlich eine Ausgangssperre für uns bedeuten?

Wir müssen dann zu Hause bleiben und dürfen das Haus nur noch für bestimmte Ausnahmen verlassen.

Dazu gehören:

* Der Weg zur Arbeit und zurück – falls die Tätigkeit kein Homeoffice zulässt

* Wichtige Einkäufe

* Arzt- und Apothekenbesuche

* Tanken

* in der Bank oder am Automaten Geld abholen

* Lieferanten

* Haustiere versorgen oder auch mit dem Hund in unmittelbarer Nähe von zu Hause Gassi gehen

* Leute, die für Hilfsbedürftige Einkäufe oder Botengänge erledigen

* unter Umständen auch noch Sport wie Joggen, wenn man dabei alleine unterwegs ist

+++Update 09:40 Uhr+++

In einer Regierungserklärung vor dem bayerischen Landtag hat Ministerpräsident Markus Söder klar gemacht, dass es nun an jedem Einzelnen liegt, sein Verhalten so anzupassen, um die Coronapandemie in den Griff zu bekommen. Man könne natürlich weiter rausgehen, aber wenn, bitte alleine, so Söder. Er verstehe schon, dass sich bei diesem schönen Wetter viele nicht daran halten, und in großen Massen an der Isar, im Englischen Garten, am Tegernsee oder anderen ähnlichen Orten in Bayern zusammenkommen. Doch dies dürfe nicht so weitergehen. Wenn doch, ist die bayerische Staatsregierung bereit, eine Ausgangssperre zu verhängen.

+++Update 07:14 Uhr+++

Auch die Freiwillige Feuerwehr, das Technische Hilfswerk, die Wasserwacht und Bayerische Rote Kreuz in Freising rufen zur Solidarität in der Bevölkerung auf. „Wir bleiben für Euch draußen, dafür bleibt Ihr für uns drinnen“, bitten sie in einer Pressemitteilung. Die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft bleibe das wichtigste Ziel in diesen Tagen. Dafür brauche es aber alle.

+++Update 07:06 Uhr+++

Das Klinikum Landsberg hat ab heute ein absolutes Besucherverbot. Nur Elternteile von stationären Kindern, Partner von werdenden Müttern und Angehörige von schwerstkranken oder sterbenden Menschen dürfen noch ins Klinikum.

Das Klinikum hatte bereits in den letzten Tagen Taschenkontrollen am Eingang eingeführt, weil Menschen immer wieder Atemschutzmasken oder Desinfektionsmittel geklaut haben. Mittlerweile seien die Vorräte weggesperrt worden.

+++Update 06:33 Uhr+++

Um 09. Uhr wird Ministerpräsident Söder eine Regierungserklärung halten. Die Staatsregierung will der Wirtschaft unter die Arme greifen. Söder will die gesamten Maßnahmen der Staatsregierung im Kampf gegen das Corona-Virus vorher erläutern.

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Mittwoch – 18. März 2020

 

+++Update 19:30 Uhr+++

Angela Merkel warnt auch live im Programm von TOP FM in ihrer fast 15 minütigen Rede: „Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst!“ Die Bundeskanzlerin in ihrer historischen Mahnung – zum ersten Mal spricht sie außerhalb der Neujahrsansprache an die Nation: „Seit der deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt.“

Deshalb gelte: „Hamstern, als werde es nie wieder etwas geben, ist sinnlos und letztlich vollkommen unsolidarisch.“ Die Versorgung mit Lebensmitteln sei „jederzeit gesichert“, leere Regale würden aufgefüllt.

Und weiter: „Wir müssen, auch wenn wir so etwas noch nie erlebt haben, zeigen, dass wir herzlich und vernünftig handeln und so Leben retten. Es kommt ohne Ausnahme auf jeden Einzelnen und damit auf uns alle an.“

Und: „Passen Sie gut auf sich und auf Ihre Liebsten auf.“ Für eine sonst recht nüchterne und sachliche Kanzlerin ein emotionales Ende der Ansprache.

+++Update 18:27 Uhr+++

Österreich kontrolliert ab Mitternacht die Grenze zu Deutschland. Das bestätigte das österreichische Innenministerium vorhin in Wien.

+++Update 18:06 Uhr+++

Nach den Freizeiteinrichtungen sind seit heute auch Gastronomie und Einzelhandel geschlossen, soweit sie nicht der täglichen Versorgung der Bevölkerung dienen. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter freut sich besonders, dass es in der Stadt viele Beispiele der Solidarität gibt. Für alle, die sich jetzt ehrenamtlich engagieren wollen, die mithelfen wollen, organisiert die Stadt derzeit eine zentrale Anlaufstelle.

Außerdem gibt es bei uns die TOP FM-Aktion der „Helfenden Heimathände“!

Der Stadtrat hat auch Sofortmaßnahmen zugestimmt, um Insolvenzen städtischer Gesellschaften und Institute oder städtischer Zuschussnehmer zu verhindern. Dazu werden den städtischen Beteiligungsgesellschaften und Instituten Gelder zur Verfügung gestellt, um deren Liquidität sicherzustellen. Die Soforthilfen des Freistaats werden für die kleinen und mittleren Münchner Unternehmen vom Referat für Arbeit und Wirtschaft koordiniert.

+++Update 17:44 Uhr+++

Zum Schutz vor möglichen Ansteckungsgefahren mit dem Coronavirus in Supermärkten fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die Sicherstellung von Mindestabständen zwischen den Kunden. Er verwies auf Dänemark, wo Klebeetiketten auf dem Boden dabei helfen sollen, dass Kunden an den Kassen ausreichend Abstand zueinander halten.

Über die Bundesagentur für Arbeit solle ein «Arbeitsportal» eingerichtet werden. Zum Beispiel könnten Mitarbeiter der Gastronomie, die nun keine feste Beschäftigung hätten, sehr schnell eine Perspektive in Supermärkten und ähnlichem finden. Daran arbeiten derzeit auch das Sozial- und das Wirtschaftsministerium.

+++Update 17:38 Uhr+++

Jetzt gibt es eine Liste des bayerischen Gesundheitsministeriums, welche Geschäfte in Bayern noch weiter offen bleiben drüfen.

Die findet ihr hier auf unserer Homepage….

+++Update 17:28 Uhr+++

Zum Schutz vor dem Coronavirus sitzen die Kassierer in bayerischen Rewe-Filialen künftig hinter Plexiglasscheiben. Die Schutzwände seien 1,5 Meter hoch und seit heute würde man sie landesweit in den Geschäften aufbauen, heißt es vom Unternehmen. Die Schutzwände haätten keine Möglichkeiten zum Durchgriff. So sollen die Mitarbeiter vor einer Ansteckung mit dem sich rasant in Deutschland ausbreitenden Coronavirus geschützt werden. Um die Kunden untereinander zu schützen, könne sich das Unternehmen Abstandsmarkierungen an den Kassen, wie in anderen Ländern bereits üblich, vorstellen.

+++Update 17:08 Uhr+++

Gerade jetzt in der Zeit des Corona-Virus müssen alle zusammenhalten und sich gegenseitig helfen. Der TSV Dachau bietet ab kommenden Montag (23. März) kostenlos und im zulässig begrenztem Maße eine Notbetreuung für Kinder an, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten.

Dazu gehören: Mediziner und Pflegepersonal, auch Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten, Polizei und Feuerwehr, Rettungsdienste, Katastrophenschutz, Lebensmittelhandel, Erzieher und Sozialpädagogen, die in entsprechenden Bereichen arbeiten, Reinigungskräfte im medizinischen Bereichen, Mitarbeiter des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs, Telekommunikation, Energie, Wasser, Entsorgung.

Die Notbetreuung findet vormittags von 9 bis 12 Uhr und nachmittags von 13 bis 16 Uhr statt. Eine Verpflegung wird nicht angeboten.

Für einen Platz in einer Notgruppe soll man sich an folgende Mailadresse wenden: nachbarschaftshilfe@tsvdachau1865.de

Außerdem bietet der Verein auch Einkaufsdienste und Botengänge für Hilfsbedürftige an. Eine Anfraage geht an die gleiche Mailadresse oder auch telefonisch unter der 08131 10471 (montags bis freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr )

+++Update 16:38 Uhr+++

In Bayern gibt es jetzt die erste Ausgangssperre: Das Landratsamt Tirschenreuth hat wegen der Verbreitung des Coronavirus für die Stadt Mitterteich eine Ausgangssperre verhängt. Es ist die erste Stadt in Bayern mit einer solchen Maßnahme. Sie soll bis zum 2. April dauern, hat die Behörde mitgeteilt.

+++Update 16:18 Uhr+++

Die erste Maschine der Rückholaktion für Deutsche aus dem Ausland ist am Mittwochnachmittag in München angekommen. Der Lufthansaflug LH 1749 aus Tunis landete um 14.20 Uhr, zehn Minuten früher als geplant, auf dem Airport Franz Josef Strauß. Im Rahmen der größten Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik sollten nach Angaben des Auswärtigen Amts am frühen Abend noch zwei Maschinen aus Ägypten in München landen. Drei aus Marokko hatten das Ziel Frankfurt am Main.

+++Update 16:05 Uhr+++

Nun gibt es leider den ersten Corona-Todesfall in unserer Heimat. Das bayerische Gesundheitsministerium hat eben mitgeteilt, dass es sich nach Angaben des Landratsamtes Landsberg am Lech um einen 71-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen handelt. Damit sind in Bayern seit vergangenem Donnerstag insgesamt sechs Coronavirus-Patienten gestorben.

Außerdem breitet sich das Virus weiter in München aus. Dort wurden am heutigen Mittwoch (Stand 13 Uhr), 150 neue Fälle bestätigt. Damit sind in der Landeshauptstadt aktuell insgesamt 509 Infektionen gemeldet.

+++Update 15:47 Uhr+++

Die Polizei kontrolliert bei uns nun, ob die Maßnahmen des Freistaats gegen eine Ausbreitung des Coronavirus eingehalten werden. Seit gestern Abend sind die Beamten unterwegs und schauen, ob auch wirklich alle Bars, Discotheken und andere Freizeiteinrichtungen zu haben, sagt Innenminister Herrmann. Seit heute müssen ja auch viele Geschäfte geschlossen bleiben und auch das wird verstärkt kontrolliert. Herrmann warnte auch vor hohen Strafen, wenn die Regeln nicht eingehalten werden. Es würden Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren gelten, heißt es. Die Bevölkerung ist auch aufgerufen, Verstöße zu melden. Die Münchener Polizei hat auch schon erste Zahlen vorgelegt. Über 700 Betriebe wie Clubs oder Spielhallen wurden bis heute Morgen kontrolliert und dabei wurden fast 50 erwischt, die verbotenerweise offen hatten. Die Polizei suchte vorerst den Dialog. Nur ein Betrieb weigerte sich, sofort zu schließen. Er wurde angezeigt. Außerdem kontrolliert die Polizei auch Parks wie den Englischen Garten und wird dort größere Versammlungen auflösen.

+++Update 15:29 Uhr+++

122 Personen aus dem Landkreis Freising sind nach aktuellem Stand mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Im Klinikum Freising sind derzeit 20 Patienten isoliert untergebracht, einige davon sind Verdachtsfälle, die auf das Ergebnis ihrer Testung warten. Um das Verfahren der Abstriche zu optimieren und das Gesundheitsamt zu entlasten, hat der Landkreis Freising ab morgen eine Teststelle. Dort werden Experten eines Labors Abstriche nehmen. Getestet werden aber nur Kontaktpersonen von Infizierten, die entsprechende Symptome aufweisen. Diese werden nach Anordnung des Gesundheitsamts Freising informiert und erhalten einen Termin. Personen, die dorthin kommen und keinen Termin nachweisen können, werden von Polizei oder Sicherheitsdienst abgewiesen.

+++Update 14:42 Uhr+++

In diesem Jahr gibt es keinen ESC-Sieger. Der Eurovision Song Contest wurde wegen des Coronavirus abgesagt. Das hat der Veranstalter auf der Homepage mitgeteilt. Er hätte im Mai in Rotterdam stattfinden sollen.

+++Update 14:22 Uhr+++

Die Tafelläden der Bürgerstiftung in Puchheim, Olching, Maisach und Fürstenfeldbruck schließen aufgrund der aktuellen Lage – und zwar vom 24. März bis 2. April. Hintergrund ist, dass ein Großteil der Tafelmitarbeiter und der Tafelkunden älter sind und somit zum besonders gefährdeten Personenkreis gehören. Aktuell wird daran gearbeitet, die Art der Lebensmittelbeschaffung und Tafelausgabe neu zu organisieren.

Um die Tafelkunden und andere hilfsbedürftige Bürger zu unterstützen, hat die Bürgerstiftung ab sofort eine Coronahilfe-Hotline unter der Nummer 08141-3156713 eingerichtet. Die Hotline ist auch unter der Mailadresse coronahilfe@buergerstiftung-lkr-ffb.de erreichbar.

Bei der Hotline können sich melden: Personen, die das Haus nicht selbst verlassen können und Unterstützung benötigen sowie Personen, die Ihre Hilfe anbieten möchten, zum Beispiel fürs Einkaufen.

+++Update 14:02 Uhr+++

Erntehelfer in der Landwirtschaft sollen trotz der aktuellen Einreisebeschränkungen weiter problemlos nach Deutschland kommen dürfen. Es gebe hier spezielle Formulare, die die Betriebe den Helfern aushändigen können, sagte Bayerns Agrarministerin Kaniber. Die Sorge vor fehlenden Erntehelfern sei bei den Bauern ein großes Thema, etwa mit Blick auf die anstehende Spargelzeit.

+++Update 13:43 Uhr+++

Wegen der weltweiten Coronakrise und der einbrechenden Rohölnotierungen geben die Spritpreise an den Tankstellen deutlich nach. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesdurchschnitt 1,267 Euro – und das sind 5,8 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verbilligte sich um 4,1 Cent auf durchschnittlich 1,137 Euro je Liter.

+++Update 13:15 Uhr+++

BMW fährt wegen der Coronavirus-Pandemie jetzt seine Produktion herunter: Für mindestens vier Wochen werden die Werke in Europa fast vollständig stillstehen. Vorstandschef Oliver Zipse sagte in München: „Ab heute fahren wir unsere europäischen Automobilwerke und das Werk Rosslyn in Südafrika herunter. Die Produktionsunterbrechung wird voraussichtlich bis zum 19. April eingeplant.“ BMW wird auf Kurzarbeit umstellen. „Diese regelt, dass das Nettoeinkommen eines Tarifmitarbeiters bei BMW auch bei Kurzarbeit mindestens 93 Prozent des üblichen Niveaus beträgt“, erklärte Betriebsratschef Manfred Schoch. Aufgrund der weltweiten Ausbreitung des Virus und der Eindämmungsmaßnahmen erwarte BMW, dass in allen wesentlichen Märkten die Nachfrage erheblich beeinträchtigt werde. Der Autoabsatz des Konzerns dürfte deswegen im laufenden Jahr deutlich unter Vorjahresniveau liegen.

+++Update 12:20 Uhr+++

Die Münchner Polizei hat mitgeteilt, dass sie ab heute die Ladenschlusszeiten auch kontrolliert. Genauere Details gibt es später auf einer Pressekonferenz.

+++Update 10:21 Uhr+++

Auch das Uferlos-Festival in Freising hat die Vorbereitungen abgebrochen. Das Risiko sei zu groß am Ende auf den Kosten sitzen zu bleiben, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

+++Update 09:30 Uhr+++

Das Kultusministerium hat gerade mitgeteilt, dass die Abitur-Prüfungen heuer vom 30. April auf den 20. Mai verschoben werden. Da die Schulen erst am Ende der Osterferien wieder öffnen, hätten die Schüler sonst zu wenig Vorbereitungszeit, so Kultusminister Piazolo.

+++Update 06:53 Uhr+++

Die Bayerische Regionalbahn hat wegen der Schließung der Kitas Personalprobleme. Denn viel Mitarbeiter mussten abgestellt werden, um sich um ihre Kinder zu kümmern. Die Strecke Schondorf-Augsburg wird deshalb nur noch einmal pro Stunde gefahren. Alle Infos zu den ausfallenden Verbindungen findet Ihr hier.

+++Update 06:22 Uhr+++

Auch die Aufräumaktion „Ramadama“ in Markt Indersdorf im Landkreis Dachau ist wegen des Corona-Virus abgesagt. Sie war für den 28. März geplant.

+++Update 06:00 Uhr+++

Ab heute sind auch viele Bereiche des Einzelhandels geschlossen. Nur noch Läden, die den alltäglichen Bedarf bedienen, sind geöffnet. Auch Dienstleister und Handwerker können weiter öffnen. Restaurants dürfen derweil nur noch von 06 bis 15 Uhr geöffnet sein. Das gilt laut Ministerpräsident Söder auch für Biergärten und Außenterrassen. Alle Maßnahmen könnt Ihr hier nachlesen.

 

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Dienstag – 17. März 2020

 

+++Update 22:00 Uhr+++

Die EU hat beschlossen ein Einreisestopp für Nicht-EU-Bürger zu verhängen. Der Stopp gelte zunächst für 30 Tage gelten. Ausgenommen sind Bürger aus Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz. Am Frankfurter Flughafen wurden bereits erste Passagiere eines Flugs aus der Türkei abgewiesen.

+++Update 18:24 Uhr+++

Die Stadtverwaltung in Landsberg hat seit heute geschlossen. Der Appell an die Bürger, dass man nur in dringenden Fällen ins Rathaus kommt, hat offenbar nicht viel gebracht. Die Leute kamen trotzdem. Wegen der hohen Besucherzahlen setzt die Stadtverwaltung deshalb ihre Öffnungszeiten bis auf Weiteres aus. Dringende Termine können über‘s Telefon vereinbart werden.

+++Update 18:02 Uhr+++

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hat sich nun auch zur Verschiebung der Fußball-EM um ein Jahr geäußert. Er sagt:

„Natürlich kann ich verstehen, dass die Fußballfans jetzt enttäuscht sind. Aber in der aktuellen Situation ist es die richtige Entscheidung, die UEFA EURO 2020 schon jetzt zu verschieben. Planungen und Vorbereitungen müssten auf Hochtouren laufen, liegen aber aufgrund der aktuellen Entwicklungen auf Eis. Jetzt steht die Gesundheit im Vordergrund, und wir müssen alles tun, um die Verbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen.“

+++Update 17:52 Uhr+++

Die Versorgung mit Lebensmitteln in Deutschland in der Corona-Krise ist gewährleistet. Das hat Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner bekräftigt. Sie wolle klar sagen: Die Supermärkte bleiben offen. Alles andere seien Falschmeldungen. Auch die Versorgung von Tieren sei gesichert.

+++Update 17:25 Uhr+++

München hat jetzt eine weitere Drive-In-Station zur Abstrichentnahme für die Testung auf das neue Coronavirus: sie wurde auf der Theresienwiese eingerichtet. Die ist ausschließlich für Personen bestimmt, bei denen ein begründeter Verdacht auf eine Corona-Virusinfektion besteht. Wer in einem Corona-Risikogebiet war und Symptome aufweist, ruft die Bereitschaftsdienstnummer der KVB unter 116117 an. Dort wird dann abgeklärt, ob eine Testung nötig ist, und gegebenenfalls ein Termin für die Drive-In-Station vereinbart.

+++Update 17:05 Uhr+++

Der FC Bayern München muss auf sein Königsklassen-Spiel gegen den FC Chelsea noch einige Zeit warten. Die Europäische Fußball-Union hat im Zuge der Coronavirus-Krise alle Spiele für Vereine und Nationalmannschaften «bis auf Weiteres» ausgesetzt. Entscheidungen zu neuen Terminen beispielsweise für Partien der Champions League sollen «zu gegebener Zeit» getroffen und mitgeteilt werden. Die Münchner hatten ihr Hinspiel im Achtelfinale gegen den FC Chelsea mit 3:0 gewonnen. Das Rückspiel in München hätte an diesem Mittwoch stattfinden sollen.

+++Update 16:35 Uhr+++

Das Indersdorfer Volksfest, das vom 15. bis 24. Mai hätte stattfinden sollen, ist abgesagt. Trotz des behördlichen Verbotes bis aktuell lediglich 19. April hat sich Veranstalter Josef Schuster jun. gemeinsam mit Festwirt, Brauerei und Schaustellern und in enger Absprache mit der Marktgemeinde Indersdorf bereits jetzt zu einer Absage entschlossen.

+++Update 15:27 Uhr+++

Auch im Katastrophenfall muss die Grundversorgung aufrecht erhalten bleiben. Die Wochenmärkte werden deshalb ausdrücklich nicht geschlossen. Dies wurde zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefs der Bundesländer vereinbart. Daher finden die Wochenmärkte in unserer Heimat wie gewohnt statt. Es gibt aber Verhaltensregeln, wie die Stadt Starnberg zum Beispiel mitgeteilt hat:

Verhaltensregel 1: Haltet euch möglichst kurz auf dem Markt auf. Nutzt das breite Angebot, um den Bedarf abzudecken.

Verhaltensregel 2: Verzichtet auf das Händeschütteln. Reduziert körperliche Kontakte auf ein Mindestmaß. Haltet möglichst ein bis zwei Meter Abstand von anderen Menschen.

Verhaltensregel 3: Nach Rückkehr in die häusliche Umgebung reinigt die Hände gründlich und mit Seife unter warmem Wasser für mindestens 30 Sekunden.

Verhaltensregel 4: Roh verzehrte Waren wie Obst und Gemüse sollten ebenfalls unter heißem Wasser gründlich gereinigt werden.

+++Update 14:54 Uhr+++

Die aktuelle Verbreitung des Coronavirus geht nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auch auf Kontakte in Skigebieten zurück. Das Ausbruchsgeschehen hätte viel zu tun mit den Rückkehrern aus dem Skiurlaub, sagte der CDU-Politiker heute in München. Er verwies etwa auf Südtirol, Österreich und die Schweiz. Der Minister kündigte an, das Robert Koch-Institut (RKI) damit zu beauftragen, auch Zahlen zu genesenen Coronapatienten zu ermitteln. Dies sei zur Einordnung für die Bürger wichtig.

+++Update 13:55 Uhr+++

Der norwegische Fußballverband hat mitgeteilt, dass die Fußball-EM auf 2021 verschoben werden soll. Das berichtet die Welt. Der europäische Verband UEFA müsse diese Entscheidung aber noch bestätigen, heißt es. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

+++Update 13:35 Uhr+++

Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion sollte man ohne ärztlichen Rat nicht einfach Ibuprofen nehmen. Das rät die Weltgesundheitsorganisation. Studien gibt es aktuell noch keine, dass Ibuprofen mit höher Sterblichkeit verbunden sei, so  die WHO. Experten würden die Lage aber aktuell prüfen. Ohne ärztlichen Rat solle man im Verdachtsfall aber lieber Paracetamol als Ibuprofen nehmen, heißt es.

+++Update 13:05 Uhr+++

Die Tafel in Germering im Landkreis Fürstenfeldbruck schließt ihre Türen. Viele Ehrenamtler und Kunden seien im hohen Alter und gehörten damit zur Risikogruppe. Leiter Jürgen Quest teilte auf TOP FM Nachfrage mit, dass sich die Tafel nach den Schulen richtet und gleichzeitig wieder öffnet -also voraussichtlich am 20. April.

+++Update 12:42 Uhr+++

Minitserpräsident Söder hat die Menschen in Bayern aufgerufen, über Ostern und in den Osterferien nicht zu verreisen – auch nicht innerhalb Deutschlands. Am besten soll die Osterzeit daheim verbracht werden.

+++Update 12:38 Uhr+++

Um das medizinische Personal bei den bayerischen Gesundheitsbehörden zu entlasten, will die Staatsregierung 400 Beamte aus anderen Behörden zeitweise abordnen, sagt Ministerpräsident Söder. Das betrifft Mitarbeiter aus Behörden, die derzeit wegen der Krise weniger zu tun haben. Zu den neuen Aufgaben würden dann organisatorische Dinge und die Arbeit an Telefon-Hotlines zählen.

+++Update 12:33 Uhr+++

Der Freistaat Bayern hat jetzt die Einschränkungen für Gaststätten konkretisiert: Auch Biergärten und Außenterrassen von Restaurants müssen ab morgen um 15 Uhr schließen, sagte Ministerpräsident Söder. Zu Friseur-Thematik sagte er: Es soll verpflichtend einen Mindestabstand zwischen den einzelnen Kunden von 1,5 Metern geben.

+++Update 12:27 Uhr+++

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus schränkt Bayern nun auch den Betrieb von Hotels ein: Diese dürfen nur noch notwendige Übernachtungen anbieten und keine Touristen mehr beherbergen, sagte Ministerpräsident Markus Söder heute nach einer Kabinettssitzung in München.

+++Update 12:20 Uhr+++

Ausdrückliche Entwarnung bei Lebensmitteln! Die Verbraucherzentrale in Kiel weist darauf hin, dass es keine nachgewiesenen Fälle einer Übertragung des Coronavirus über Lebensmittel oder importierte Produkte gibt.

„Wie überall spielen auch bei der Zubereitung von Lebensmitteln die Hygieneregeln eine entscheidende Rolle“, betonte die Verbraucherzentrale in einer Pressemitteilung. Nach derzeitigem Wissensstand sei eine Übertragung des Virus über Lebensmittel oder importierte Produkte unwahrscheinlich.

Das gelte laut Umweltbundesamt auch für eine Übertragung durch Trinkwasser, heißt es in der Pressmitteilung weiter.

+++Update 10.30 Uhr+++

Im Landkreis Erding findet die Schuleinschreibung für das kommende Schuljahr statt. Das teilte das Staatliche Schulamt heute mit. Allerdings erfolgt das nicht persönlich, sondern nur per Telefon oder E-Mail. Die Schulen übermitteln den Eltern dann die erforderlichen Anmeldeunterlagen per Post. Weitere Formalitäten werden dann nach Öffnung der Schulen direkt vor Ort geklärt.

+++Update 10:00 Uhr+++

Der Leiter des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Bonn, Hendrik Streeck, hat neue Symptome von Covid-19 herausgefunden. Der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte Streeck, dass bei einer Befragung von Patienten etwa zwei Drittel einen mehrtägigen Geruchs- und Geschmacksverlust gehabt haben. Dafür habe er mehr als 100 Covid-19-Patienten befragt.

+++Update 06:00 Uhr+++

Ab heute sind praktisch alle Freizeiteinrichtungen geschlossen. Die Staatsregierung will heute zusammen mit Bundesgesundheitsminister Spahn über die Corona-Pandemie beraten. Am Mittag sollen die Ergebnisse bei einer Pressekonferenz mitgeteilt werden.

 

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MONTAG – 16. März 2020

 

+++Update 18:47 Uhr+++

Das Deutsche Rote Kreuz ruft alle gesunden Menschen ab 18 Jahren auf, weiterhin Blut zu spenden. Wegen der Coronavirus-Pandemie drohe ein Engpass. In der Frühphase der Corona-Epidemie sei es wichtig, einen Vorrat anzulegen.

+++Update 18:34 Uhr+++

Dreister Diebstahl in Köln! Unbekannte haben 50 000 Atemschutzmasken aus einem Klinik-Lager geklaut. Die Masken wurden aus dem Logistikzentrum der Kliniken der Stadt Köln an der Schanzenstraße im Stadtteil Mülheim entwendet. Eine Mitarbeiterin hat den Diebstahl am Montagmorgen bemerkt – die Tatzeit wird eingegrenzt auf Donnerstag (12.03.) bis Montagmorgen (16.03.)

+++Update 17:14 Uhr+++

Die bayerische Staatsregierung ruft Medizinstudenten zum freiwilligen Einsatz in der Corona-Krise auf. Gerade im medizinischen Bereich werde in den kommenden Wochen jede Unterstützung gebraucht, teilte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) heute mit. Angehende Ärztinnen und Ärzte könnten zum Beispiel bei der Versorgung der Patienten unterstützen oder bei der Beratung der Bevölkerung mitarbeiten – beispielsweise an Telefonhotlines, hieß es in dem gemeinsamen Aufruf von Sibler und den sechs bayerischen Unikliniken. Die Universitätskliniken seien auf einen weiteren Anstieg der Infektionszahlen mit dem neuartigen Virus Sars-CoV-2 vorbereitet, so Sibler.

+++Update 16:34 Uhr+++

Im Landkreis Freising fällt der morgige Termin für die Schuleinschreibungen aus. Das hat Landrat Josef Hauner heute mitgeteilt. Der Grund: seit heute fällt der Unterricht ja an allen Schulen aus und auch Schulveranstaltungen sind verboten. Zu den sonstigen Schulveranstaltungen zählen dann auch die Schuleinschreibungen. Wie stattdessen vorgegangen wird – ist noch nicht final entschieden und wird gerade noch besprochen. Eine Info soll folgen.

+++Update 15:27 Uhr+++

Die 1. und 2. Fußball-Bundesliga unterbrechen ihren Spielbetrieb aufgrund der Coronavirus-Krise bis mindestens zum 2. April. Das wurde während der Mitgliederversammlung der 36 Profi-Clubs heute in Frankfurt/Main entschieden.

+++Update 15:00 Uhr+++

Teilweise gibt es auch noch Unklarheiten – wie es zum Beispiel mit Dienstleistungen wie Friseuren aussieht. Teilweise rufen uns dazu Hörer an. Erst hieß es ja auch, dass die auch ab Mittwoch zuhaben müssen. Das gab auch zuerst der bayerische Landesinnungsverband bekannt. Jetzt haben sie aber mittlerweile eine neue Info rausgegeben. Laut der Bayerischen Staatskanzlei dürfen Friseure trotz Corona vorerst weiter geöffnet haben. Friseure fallen nun unter die Dienstleistungsbranche und bleiben in Bayern weiterhin vorerst auf. Wir haben dazu auch mit der Handwerkskammer hier bei uns telefoniert und die hat uns auch bestätigt. Handwerk und Dienstleistungen bleiben offen – außer sie machen nur Handel.

+++Update 14:10 Uhr+++

Nach der Ausrufung des Katastrophenfalls in Bayern wegen der Coronavirus-Epidemie ist die Zwangspause im Amateur-Fußball bis mindestens 19. April verlängert worden. Damit werden mehr als 25.000 Teams im Freistaat noch mehr als einen Monat lang keine Liga-Partien bestreiten und sollen auch nicht trainieren. Das beschloss heute der Bayerische Fußball-Verband (BFV). Bevor der Neustart ansteht, soll es eine Vorankündigung von mindestens 14 Tagen geben, um den Vereinen genug Planungssicherheit zu geben.

+++Update 13:55 Uhr+++

Die bayerische Wirtschaft lobt die angekündigten Hilfsmaßnahmen der Landesregierung. Diese seien ein äußerst wichtiges Signal in der sich ausbreitenden Coronakrise, betonte die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw), der Bayerische Handwerkstag (BHT) und der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) am Montag in einer gemeinsamen Erklärung. Gerade viele Familienbetriebe sowie Kleinst- und Kleinunternehmen würden von der Krise getroffen, heißt es. In diesen Fällen seien die angekündigten Soforthilfen bis 30.000 Euro existenzsichernd.

+++Update 10:32 Uhr+++

Wirtschaftsminister Aiwanger erklärt, Betriebe mit bis zu 250 Mitarbeiter sollen per Schnellantrag Geld aus einem Härtefonds der Staatsregierung erhalten. Der Fond solle vor allem „Ein-Mann-Betrieben“ helfen. Laut Angaben von Aiwanger erwägt der Freistaat auch in Firmen einzusteigen, um diese zu retten.

+++Update 10:21 Uhr+++

Nach den Kommunalwahlen gibt es vielerorts Stichwahlen in zwei Wochen. Dafür bekommen die Bürger nun automatisch Briefwahlunterlagen zugeschickt. Einen Urnengang wird es nicht geben. Das stellte Innenminister Herrmann jetzt nochmal klar.

+++Update 10:15 Uhr+++

Ministerpräsident Markus Söder hat nun offiziell den Katastrophenfall für den ganzen Freistaat ausgerufen. Damit bekommen Behörden und Einsatzkräfte mehr Rechte, außerdem können Maßnahmen zentral koordiniert werden. Söder sagte, mittlerweile können die Infektionsketten bei neuen Coronafällen nicht mehr zurückverfolgt werden, im Gegensatz zu den vergangenen Wochen. Daher sei mit einem exponentiellen Wachstum neuer Coronafälle zu rechnen. Daher sei nun oberstes Gebot, die Ausbreitung zu verlangsamen, in dem man das gesellschaftliche Leben herunterfahren.

Ab morgen werden fast alle Freizeiteinrichtungen geschlossen. Es geht zum Beispiel um Kinos, Bäder, Volkshochschulen, Musik- und Tanzschulen aber auch Spielplätze und Fitnessstudios. Auch Bars und Clubs müssen schließen. Speiselokale und Kantinen dürfen geöffnet bleiben, allerdings nur noch von 06 bis 15 Uhr. Zudem müssen die Wirte sicherstellen, dass zwischen Gästen mindestens 1,5 Meter Abstand haben und dass maximal 30 Menschen gleichzeitig im Lokal sind. Nach 15 Uhr können die Lokale aber weiter Speisen verkaufen, und zwar als To-Go, per Lieferservice oder in Drive-Ins.

Auch viele Geschäfte müssen schließen. Ausnahmen sind Lebensmittelläden, Getränkemärkte, Tierbedarfsläden, Optiker, die Post und weitere Bereiche, die nötig sind. Für diese Geschäfte gelten nun neue Öffnungszeiten. Wer will und kann, darf werktags bis 22 Uhr öffnen und auch am Sonntag von 12 bis 18 Uhr. Söder betonte aber, dass es keinen Grund für Hamsterkäufe gibt.

Die Maßnahmen gelten vorerst für 14 Tage. Söder schließt aber weitere Maßnahmen nicht aus. Er betonte aber ganz klar, dass es aktuell keine Ausgangssperre für die Menschen gibt. Allerdings muss man sehen, wie sich die Lage entwickelt. Außerdem kündigte  Söder ein 10 Milliarden schweres Paket am, um das Gesundheitswesen und die Wirtschaft zu stützen. Dafür wird die Schuldenbremse dieses Jahr außer Kraft gesetzt.

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SONNTAG – 15. März 2020

+++UPDATE 23.00 Uhr+++

BMW fährt wegen der Coronavirus-Pandemie jetzt seine Produktion herunter: Für mindestens vier Wochen werden die Werke in Europa fast vollständig stillstehen. Vorstandschef Oliver Zipse sagte in München: „Ab heute fahren wir unsere europäischen Automobilwerke und das Werk Rosslyn in Südafrika herunter. Die Produktionsunterbrechung wird voraussichtlich bis zum 19. April eingeplant.“ BMW wird auf Kurzarbeit umstellen. „Diese regelt, dass das Nettoeinkommen eines Tarifmitarbeiters bei BMW auch bei Kurzarbeit mindestens 93 Prozent des üblichen Niveaus beträgt“, erklärte Betriebsratschef Manfred Schoch. Aufgrund der weltweiten Ausbreitung des Virus und der Eindämmungsmaßnahmen erwarte BMW, dass in allen wesentlichen Märkten die Nachfrage erheblich beeinträchtigt werde. Der Autoabsatz des Konzerns dürfte deswegen im laufenden Jahr deutlich unter Vorjahresniveau liegen.

+++UPDATE 15.20 Uhr+++

Bayern reduziert das öffentliche Leben – die Öffnungszeiten von Geschäften und Läden werden reduziert. Außerdem sollen Bars, Clubs und Restaurants weitreichend geschlossen werden. Das berichtet der BR.

+++UPDATE 15.15 Uhr+++

Ab Montag 8 Uhr werden Deutschlands Grenzen zu Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und Schweiz geschlossen.

+++Update 13:32 Uhr+++

Bei der S-Bahn gibt es ab morgen Einschränkungen. Die Taktverstärker bei S2, S3, S4 und S8 entfallen. Bei der Südostbayern-Bahn werden Verstärkerzüge auf der Linie Mühldorf-München ausfallen. Weitere Infos findet Ihr hier.

+++Update 12:36 Uhr+++

Die Deutsche Bahn bereitet sich laut dem Spiegel darauf vor, im Regionalverkehr auf einen Notfallfahrplan umzuschalten. Laut dem Artikel rechnet die Bahn damit, dass viele Mitarbeiter wegen der Betreuung der Kinder nicht zur Arbeit erscheinen können. Um einen stabilen Service anbieten zu können, plane die Bahn ab Dienstag oder Mittwoch auf den Notfallfahrplan umzuschalten. Dieser könnte auch die S-Bahn betreffen. Bestätigt sei schon, dass die Bahn ab sofort die Fahrkartenkontrollen einstellt.

+++Update 11.01 Uhr+++

Österreich verschärft noch einmal die Maßnahmen. Ab Dienstag werden alle Restaurants geschlossen, zudem werden sämtliche Versammlungen untersagt. Das kündigte Kanzler Sebastian Kurz an.

+++UPDATE 10.45 Uhr+++

Ganz Lituaen wird unter Quarantäne gestellt. Das kündigte Ministerpräsident Saulius Skvernelis an. Litauen schließt ab morgen für zwei Wochen alle Geschäfte außer Apotheken und Lebensmittelgeschäfte und verbietet die Einreise von Ausländern.

+++UPDATE 10.07 Uhr+++

Mehrere Kommunen rufen die Bürger auf, trotz der aktuellen Lage heute wählen zu gehen. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter schreibt auf Facebook: „Im Wahllokal stehen Waschbecken und Seife zur Verfügung, bitte machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch.“ Experten sehen laut zahlreichen Politikern kein hohes Ansteckungspotenzial in Wahllokalen. Beim Schlangestehen solltet Ihr Abstand zueinander halten. Am Besten nehmt Ihr euren eigenen Stift mit. Was Ihr sonst noch wissen müsst, damit ihr bei den riesigen Wahlzetteln und Panaschieren und Kumulieren un Co. nicht den Durchblick verliert, erklären wir Euch hier.

+++UPDATE 09.45 Uhr+++,

Damit die Schüler die nächsten Wochen auch zuhause etwas lernen können, kooperiert das bayerische Kultusministerium mit dem Bildungsfernsehkanal ARD-alpha. Dieser wird ab morgen immer von Montag bis Freitag von 09 bis 12 Uhr ausgesuchte Lernformate ausstrahlen, wie es in einer Pressemitteilung an unseren Sender heißt. Ergänzt werde das Angebot durch das Infoportal www.mebis.bayern.de, auf dem weitere Inhalte zur Verfügung stehen. Das Angebot werde so ausgewählt, dass für jede Jahrgangsstufe in Mittel-, Realschulen und Gymnasien zumindest einmal täglich jede Fächergruppe (MINT, Geisteswissenschaften, Sprachen) berücksichtigt wird.

+++UPDATE 09.39 Uhr+++

Die Absagen der Veranstaltungen sind für viele Menschen bei uns in der Heimat ein schwerer finanzieller Schlag. Von freiberuflichen Künstlern, über Barangestellte, Veranstaltungstechnikern bis hin zu den Veranstaltern selbst. Die Kulturministerkonfernz kündigte nun an, sie wird sich dafür einsetzen, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft von Krisenprogrammen unterstützt wird.

+++UPDATE 09.02 Uhr+++

Jeder der nach Australien reist, wird nun vorsorglich 14 Tage lang unter Quarantäne gestellt. Außerdem dürfen in den nächsten 30 Tagen keine Kreuzfahrtschiffe mehr australische Häfen anlaufen.

+++UPDATE 08.54 Uhr+++

Wieder ein Kreuzfahrtschiff mit Corona-Verdacht. Die „Golden Princess“ liegt vor Neuseeland, hat 2.600 Passagiere und 1.100 Crewmitglieder an Bord, und bleibt nun vorerst im Hafen von Akaroa. Der Schiffsarzt hat drei Passagiere wegen Coronaverdachts unter Quarantäne gestellt.

+++UPDATE 08.13 Uhr+++

Die Nachbarschaftshilfe Vaterstetten muss ihre Dienstleistungen massiv einschränken. Bei der Tafel findet keine Lebensmittelausgabe mehr statt. Die NBH plant aber, dass Bedürftige Lebensmittel per Paketlieferung erhalten. Der Kinderpark ist ab Montag geschlossen.  Pflegedienste werden aufrecht erhalten, genauso wie der Mobile Mittagstisch.

+++UPDATE 08.10 Uhr+++

Das Erlebnisbad Fresch in Freising hat heute den Bade- und Saunabetrieb vorsorglich und bis auf weiteres eingestellt.

+++UPDATE 08.05 Uhr+++

Auch Estland und Litauen machen ihre Grenzen dicht. In Litauen dürfen ab heute Mittag keine Ausländer mehr einreisen, in Estland ab Dienstag.

+++UPDATE 08.00 Uhr+++

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat zugesagt, dass die Bundeswehr bei der Bekämpfung der Coronaviruspandemie helfen wird. „Wir planen auf allen Ebenen so, dass wir alle kritischen Bereiche sicher abdecken könnten – auch das, was an Amtshilfe auf uns zukommt“, sagt die CDU-Politikerin der „Welt am Sonntag“. Laut AKK helfe die Bundeswehr bereits jetzt, indem sie Atemmasken, Schutzanzüge und Medikamente beschafft.

 

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SAMSTAG – 14. März 2020

+++UPDATE 21.40 Uhr+++

Zur morgigen Kommunalwahl sind alle Lehrer in München verpflichtet worden, als Wahlhelfer zu agieren. Das berichtet der Bayerische Rundfunk. Die reibungslose Durchführung sei sonst gefährdet, heißt es. Einige Wahlhelfer seien wegen des Coronavirus ausgefallen.

+++UPDATE 21.35 Uhr+++

Nach Spanien legt jetzt auch Frankreich das öffentliche Leben lahm. Präsident Macron verkündete am Abend den Shutdown. Alle Restaurants, Bars, Clubs und Kinos werden um Mitternacht geschlossen.

+++UPDATE 16.20 Uhr+++

Aktuell kursieren sehr viele Falschmeldungen in Sachen Corona. Unter anderem gehen Nachrichten in den sozialen Netzwerken um, dass ein Shutdown seitens der Bundesregierung geplant ist. Außerdem wird eine Sprachnachricht per Whatsapp über die angeblich virusvermehrende Wirkung von Ibuprofen-Tabletten verschickt. Das hätten Tests an der Uni Wien ergeben. Das Bundesgesundheitsministerium hat das Gerücht über weitere geplante Maßnahmen zum Einschränken des öffentlichen Lebens als Falschmeldung bezeichnet. Die Uni Wien stellte klar, dass keine ihrer Mitarbeiter solche Tests durchgeführt haben.

+++UPDATE 09.20 Uhr+++

Wenn ihr geplant hattet, zu einer Veranstaltung zu gehen, informiert Euch vorher über die jeweilige Homepage oder die sozialen Netzwerke, ob die Veranstaltung überhaupt stattfindet. Auch kleinere Veranstaltungen sind betroffen.

+++UPDATE 08.30 Uhr+++

Das bayerische Gesundheitsministerium hat den sogenannten „Infektionsmonitor Bayern“ online geschalten. Dort könnt ihr weitere Infos rund um das Corona-Virus nachlesen.

+++UPDATE 08.20 Uhr+++

Wenn ihr in Zeiten von Corona Nachbarschaftshilfe anbieten wollt oder selbst Hilfe braucht, dann tragt Euch bei den „helfenden Heimathänden“ ein.

+++UPDATE 08.15 Uhr+++

Der Fürstenfeldbrucker Bauernmarkt am Veranstaltungsforum Fürstenfeld findet noch bis 12 Uhr wie gewohnt statt.

+++UPDATE 07.55 Uhr+++

Wer nicht mit der Bahn fahren will, bekommt für sein Ticket das Geld zurück oder einen Bahn-Gutschein. Das haben die Verantwortlichen der DB mitgeteilt. Diese Regelung gilt ab Montag.

+++UPDATE 07.45 Uhr+++

Die Therme Erding muss jetzt nun doch schließen. Das Landratsamt habe das angeordnet. Gestern hieß es noch von Seiten der Verantwortlichen, dass die Therme uneingeschränkt geöffnet bleibt.

+++UPDATE 07:00 Uhr+++

Der Münchner Circus Krone sagt wegen des Coronavirus eine Tournee und seine Vorstellungen in München ab. Das Stammhaus in München, der Zirkus Krone Bau, schließt zunächst nur für dieses Wochenende, teilte ein Sprecher am Freitag mit. Die Tournee, die derzeit in Augsburg gastiert und den Zirkus bis Ende des Monats auch nach Mannheim führen sollte, werde abgebrochen. Weitere Entscheidungen sollen im Lichte der aktuellen Entwicklung getroffen werden. Bayerns Behörden haben dagegen für die nächsten Wochen die Absage sämtlicher Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern empfohlen. Es zeichnet sich ab, dass auch der Zirkus länger pausieren könnte. Es könne jederzeit zu weiteren Verlegungen kommen, heißt es vom Circus Krone.

+++UPDATE 06:33Uhr+++

Bundesgesundheitsminister Spahn hat auf Twitter an alle Reiserückkehrer appelliert: Wer in den vergangenen 14 Tagen in Italien, der Schweiz oder Österreich aufgehalten hat, soll doch bitte freiwillig in Quarantäne gehen. Egal ob jemand Symptome des Coronavirus habe oder nicht. Vermeiden sie unnötige Kontakte und bleiben sie zwei Wochen zu Hause, so die Empfehlung Spahns.

 

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FREITAG – 13. März 2020

 

+++UPDATE 22:58 Uhr+++

Der MVV ergreift nun auch erste Maßnahmen. Die Busse im MVV-Regionalverkehr fahren ab nächster Woche nur nach Ferienfahrplan. Schon ab morgen könnt Ihr vorerst keine Tickets mehr bei den Busfahrern und Busfahrerinnen kaufen. Auf der Homepage des MVV heißt es: „Die Fahrgäste werden deshalb gebeten, ihre Tickets über andere Kanälen zu kaufen, beispielsweise an den Ticketautomaten an den Umstiegsbahnhöfen sowie im Web als OnlineTicket (www.mvv-muenchen.de/onlineticket) oder über die Apps als HandyTicket.“

+++UPDATE 22:40 Uhr+++

Laut dem Erdinger Anzeiger schließt das Erdinger Landratsamt die Therme Erding. Laut dem Bericht muss die größte Therme der Welt bis nach Ostern seine Türe schließen. Eine offizielle Bestätigung gibt es dafür aber noch nicht.

+++ UPDATE 18.32 Uhr+++

Die Türkei str:eicht ab Samstagmorgen offenbar alle Flugverbindungen nach Deutschland. Das Flugverbot soll laut mehreren Medien vorerst bis zum 17. April gelten.

+++UPDATE 17.30 Uhr+++

Jetzt haben wir es vom bayerischen Sozialministerium schwarz auf weiß. Eine Notbetreuung gibt es auch für Kita-Kinder, wenn beide Eltern oder jemand Alleinerziehendes einen systemkritischen Job haben/hat, geben. Unddas Sozialministerium schreibt ebenfalls, dass Kitas auch für Kinder geöffnet bleiben, deren Eltern sich aufgrund betrieblicher Notwendigkeit nicht um ihre Betreuung kümmern können. Voraussetzung ist in beiden Fällen, dass die Kinder keine Krankheitssymptome haben, sie nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen (oder seit dem Kontakt mit einer infizierten Person 14 Tage vergangen sind), und sie sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danach als solches ausgewiesen worden ist (genaueres findet Ihr hier), oder seit ihrer Rückkehr aus diesem Risikogebiet 14 Tage vergangen sind.

+++UPDATE 16.25 Uhr+++

Die Deutsche Fußball Liga hat den Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga wegen der Coronavirus-Pandemie vorerst eingestellt. Der für dieses Wochenende geplante Spieltag werde verlegt, teilte die DFL mit.

+++UPDATE 16.00 Uhr+++

Wo es technisch möglich ist, werden die Türen der U-Bahnen, Bussen und Tram der MVG ab sofort automatisch öffen, damit die Fahrgäste die Taster nicht mehr berühren müssen. Das schreibt die MVG auf ihrer Homepage. Alle weiteren Infos findet ihr hier >>

+++UPDATE 15.58 Uhr+++

Der Freistaat Bayern hebt das Sonntagsfahrverbot für LKW auf – damit sollen mögliche Versorgungsengpässe in nächster Zeit vermieden werden.

+++UPDATE 15.37 Uhr+++

Das Erzbistum München und Freising sagt alle öffentlichen Gottesdienste ab von heute bis zum 3. April ab. Die Kirchen bleiben aber für einen persönlichen Besuch geöffnet. Nur Beerdigungen finden weiterhin statt. Taufen, Trauungen und Firmungen werden bis nach Ostern verschoben. Zum Erzbistum München gehören unter anderem München, die Landkreise Erding, Freising, Ebersberg, Starnberg, Dachau und Fürstenfeldbruck.

+++UPDATE 15.33 Uhr+++

Die München Klinik hat jetzt offiziell nochmal ein Besuchsverbot ausgesprochen. Das gilt natürlich nicht für Ausnahmesituationen (zum Beispiel wenn die eigenen Kinder im Krankenhaus sind oder jemand im Sterben liegt). Dazu der Hinweis der Verantwortlichen: Menschen mit Verdacht auf Covid-19 und leichten Erkältungssymptomen sollen zum Schutz von Patienten und Personal nicht in die Notfallzentren kommen – die Testung erfolgt ambulant über den ärztlichen Bereitschaftsdienst.

+++UPDATE 15.25 Uhr+++

Das Besucherzentrum am Münchner Flughafen (inklusive dem Kinderland am Airport Center) wird ab sofort bis zum 19. April geschlossen. In diesem Zeitraum gibt es keine Rundfahrten. Auch die historischen Flugzeuge im Besucherpark könnt ihr in dieser Zeit nicht aus der Nähe anschauen.

+++UPDATE 15.20 Uhr+++

Museen, Sammlungen, Archive und Bibliotheken des Freistaats Bayern schließen ab morgen (Samstag) bis zum 20. April. Das hat Kunstminister Sibler mitgeteilt.

+++UPDATE 14:45 Uhr+++

Österreich schließt ab Montag alle Geschäfte, außer Lebensmittelläden, Banken, Apotheken, Tierfutterläden und andere notwendige Geschäfte. Restaurants und Bars dürfen zwar öffnen, allerdings nur bis 15 Uhr. Alle Arbeiter, denen es möglich ist, sollen ins Homeoffice gehen. Seit Mittwoch ist bereits die Einreise von Italien nach Österreich nur stark eingeschränkt möglich.

+++UPDATE 14.30 Uhr+++

Die Regierungen von Tschechien und Ukraine untersagen Ausländern die Einreise. Zugleich werden allen tschechischen Staatsbürgern und Ausländern mit Daueraufenthalt in dem EU-Mitgliedstaat ab Montag Reisen ins Ausland verboten. In Malta müssen sich alle Einreisenden in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

+++UPDATE 13:55+++

Wer nicht weiß, was er in der Freizeit jetzt noch machen soll. Fast alle bayerischen Skigebiete haben Stand jetzt noch geöffnet.

+++UPDATE 13:22 Uhr+++

Die Therme Erding bleibt uneingeschränkt geöffnet. Wie es auf der Homepage heißt, bestehe in der Therme kein erhöhtes Risiko. Das sei das Ergebnis von Gesprächen mit Virologen und Ärzten. „Aufgrund der überdurchschnittlichen Wasser- und Raumtemperaturen, dem Chlor im Wasser und den hohen Temperaturen in den Saunen, gehören Thermalbäder laut Medizinern sogar zu den wenigen Orten, die das Risiko einer Ansteckung minimieren“, heißt es weiter.

+++UPDATE 12:58 Uhr+++

Das bayerische Kultusministerium hat uns schriftlich weitere Einzelheiten zu dem Schulausfall mitgeteilt. Dieser betrifft alle Schulen, auch Privatschulen und Berufsschulen. Allerdings ist dies nicht gleichbedeutend mit Ferien. Den Schülerinnen und Schülern wird von ihren Lehrkräften Material über digitale Wege zum Lernen und Üben zur Verfügung gestellt. Zu Notbetreuung heißt es: „Für Kinder von der ersten bis zur sechsten Klasse, deren Eltern in systemkritischen Berufen tätig sind, wird eine Betreuung sichergestellt. Beispielsweise für Ärzte, Pflegepersonal oder Polizisten. Zu den Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen insbesondere die Gesundheitsversorgung, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz) und die Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung). Grundvoraussetzung ist, dass beide Erziehungsberechtigte der Schülerinnen und Schüler, im Fall von Alleinerziehenden der Alleinerziehende, in Bereichen der Kritischen Infrastruktur tätig sind.“ In Bezug auf die angehenden Abiturienten teile Minister Piazolo mit: „Wir werden sicherstellen, dass es für die Schülerinnen und Schüler keine Nachteile gibt. Das gilt für alle Arten von Schulabschlüssen und für den Übertritt an die weiterführenden Schulen.

+++UPDATE 12.55 Uhr+++

Es hagelt weitere Absagen von Großveranstaltungen in unserer Region. Die Verantwortlichen rund um das Fürstenfeldbrucker Volksfest haben soeben entscheiden, das Fest abzusagen.

+++UPDATE 12.45 Uhr+++

Olaf Scholz sagte vorhin auf einer Pressekonferenz in Berlin, dass die Bundesregierung in der Coronavirus-Krise den Unternehmen mit unbegrenzten Kreditprogrammen helfen will.

+++UPDATE 12:40 Uhr+++

Ministerpräsident Söder hat angekündigt, dass die Unternehmen in Bayern nicht im Regen stehengelassen werden. Für eventuelle Hilfen werden Gelder bereitgestellt. „Bayern ist gut aufgestellt in der Hinsicht“, sagte er heute Mittag. Trotzdem sei der Corona-Schock nicht nur im medizinischen Bereich angekommen, sondern auch im wirtschaftlichen Bereich.

+++UPDATE 12:06 Uhr+++

Die Stadt Landsberg hat weitreichende Maßnahmen beschlossen. Der Betrieb der Eissporthalle und aller städtischen Turnhallen wurde ab sofort eignestellt. Für alle Eltern, die im pflegerischen und medizinischen Bereich tätig sind, wird im Kinderhaus an der Römerauterrasse eine Notgruppe in der Zeit von 07:00 – 18:00 Uhr eingerichtet. Voraussetzung für den Besuch dieser Notgruppe ist, dass beide Eltern in einem der benannten Arbeitsfelder tätig sind. Die VHS setzt alle Kurse bis auf weiteres aus. Um die Erreichbarkeit und die Handlungsfähigkeit der Stadtverwaltung über die nächste Zeit hin zu gewährleisten, werden relevante Bereiche nach Möglichkeit aufgeteilt. Einige Mitarbeiter werden daher in der nächsten Zeit von zuhause aus arbeiten. Das hat zur Folge, dass nicht alle Anträge der Bürger umgehend bearbeitet werden können. Im Bürgerbüro hat aktuell die Wahl am 15. März Vorrang. Bei allen Anliegen, die nicht mit Pass- und Standeswesen oder der Wahl zu tun haben (z.B. Fischereiausweis, Parkberechtigungen), werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, zu einem späteren Zeitpunkt anzumelden.

+++UPDATE 11.42 Uhr+++

Die Deutsche Bahn will ihren Betrieb wegen der Coronavirus-Epidemie nicht einschränken. Die Versorgung der Gesellschaft mit Mobilität wird sichergestellt, so die Verantwortlichen. Außerdem will die Bahn ihre Kulanzregelungen weiter ausweiten.

+++UPDATE 11.25 Uhr+++

Die Champions-League und Europa-League-Wettbewerbe werden vorerst ausgesetzt. Das haben die Verantwortlichen der UEFA gerade entschieden.

+++UPDATE 11.15 Uhr+++

Die bayerische Kommunalwahl soll trotz der Coronavirus-Krise zum geplanten Termin an diesem Sonntag durchgeführt werden. „Die Kommunalwahl wird stattfinden“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. „Es sind alle Vorkehrungen getroffen.“

+++UPDATE 09:40 Uhr+++

Für Eltern mit kritischen Berufen wird die Betreuung bei den Klassen 1 – 6 sichergestellt. Sofern das Elternteil die einzige verfügbare Betreuungsperson ist. Kritische Berufe sind zum Beispiel Arzt, Polizist oder Ähnliches.

+++UPDATE 09:15 Uhr+++

Ministerpräsident Markus Söder hat folgende Sofortmaßnahmen verkündet:

1. Schulen, Kindergärten und Kitas werden ab Montag bis zum 20. April geschlossen. Es wird eine Notbetreuung geben – vor allem für Eltern die im medizinischen Bereich arbeiten. Kinder sollen nicht von den Großeltern betreut werden.

2. Es wird ein Besuchsverbot für Alten- und Pflegeheime geben.

3. Es sollen nur noch Veranstaltungen stattfinden, die unabdingbar sind. Alle Veranstaltungen mit über 100 Personen sollen nicht mehr stattfinden.

+++EILMELDUNG 07:42 Uhr+++

Bayern schließt alle Schulen wegen Coronavirus-Krise!!!

Wegen der Coronavirus-Krise schließt Bayern ab Montag alle Schulen. Bis zum Beginn der Osterferien am 6. April werden alle Kindergärten, Schulen und Kitas geschlossen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Regierungskreisen erfuhr.