Alle wichtigen Infos im Corona-Liveticker

Freitag – 03. Dezember 2021

+++Update 13:22 Uhr+++

Zugang zum Einzelhandel nur noch für Geimpfte und Genesene, Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga: Diese und noch einige weitere Verschärfungen der Corona-Regeln hat das bayerische Kabinett am Freitag beschlossen. «Die neue Welle ist angeknackst, aber sie ist noch nicht endgültig gebrochen», sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach der Sitzung. Er betonte: «Die Inzidenz muss runter und die Intensivbetten müssen entlastet werden.»

Konkret gilt nun: Im bayerischen Einzelhandel haben vom kommenden Mittwoch (8. Dezember) an nur noch Geimpfte und Genesene Zugang – ausgenommen sind Einkäufe für den täglichen Bedarf. Damit setzt die Staatsregierung einen Bund-Länder-Beschluss vom Donnerstag um.

Fußballspiele in Bayern werden vorerst ohne Zuschauer stattfinden. Die neuen Beschlüsse gelten bereits ab diesem Samstag und betreffen den gesamten «Profisport für überregionale Ligen», wie Söder sagte. In diesem Punkt geht Bayern weiter als die meisten anderen Länder – hierüber hatte es am Donnerstag auch keine Einigkeit gegeben.

Neu ist auch: Für gastronomische Angebote im Freien gilt ab Samstag ebenfalls die 2G-Regel, Zugang also nur für Geimpfte und Genesene.

An Silvester und am Neujahrstag werden Ansammlungen auf öffentlichen Straßen und Plätzen verboten. «Soweit rechtlich möglich» sollen die Kommunen ein Feuerwerksverbot auf öffentlichen Plätzen erlassen. Und weiter heißt es im Kabinettsbeschluss: «Der Bund ist aufgefordert, wie im letzten Jahr ein Verkaufsverbot für Pyrotechnik zu erlassen.»

Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte werden in Bayern weiter verschärft – wenn die Neufassung einer Bundes-Regelung dazu vorliegt.

Hinzu kommt: Bayern will künftig auch Kinder in Kindertagesstätten verpflichtend auf Corona testen. Das Sozialministerium soll nach Worten Söders bis Dienstag einen Vorschlag für eine Testpflicht auch in der Kita machen. Dies müsse allerdings praktikabel und umsetzbar sein und dürfe nicht zu einer Überlastung des Personals führen. Für Kitas ist das Testen derzeit noch freiwillig, es gibt Test-Angebote.

Die Weihnachtsferien sollen in Bayern nicht früher als geplant starten, wie Söder und Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) sagten. Auch die Präsenzpflicht für Schülerinnen und Schüler soll demnach nicht ausgesetzt werden.

Den vom Ausfall der Weihnachtsmärkte betroffenen Händlern will der Freistaat einen Ausgleich für ihre entgangenen Einnahmen zahlen. Das Kabinett beauftragte am Freitag das Wirtschaftsministerium, ein entsprechendes Konzept für die Zahlung eines Unternehmerlohns an Marktbeschicker und Schausteller zu erarbeiten. Der Lohn von bis zu 1500 Euro monatlich könnte für den Zeitraum vom 1. November bis 31. März gezahlt werden – zusätzlich zu den Hilfen vom Bund. «Ich denke, das ist ein gutes Signal», sagte Söder. Die Marktleute sind von den aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen besonders betroffen.

+++Update 12:15 Uhr+++

In Profi-Sportligen wird es bereits ab morgen in Bayern nur Geisterspiele geben.

Das Kabinett hat beschlossen, dass es derzeit keinen Grund dafür gibt, die Weihnachtsferien früher beginnen zu lassen. Auch die Präsenzpflicht wird nicht ausgesetzt.

Bis Dienstag soll das Sozialministerium einen Vorschlag vorlegen, wie eine Testpflicht in Kitas umgesetzt werden kann. Also auch Kita-Kinder werden sich künftig testen müssen, damit sie in die Kita gehen dürfen.

+++Update 12:10 Uhr+++

Das Gesundheitsministerium ist laut Söder damit beschäftigt, die Impfkampange für Kinder vorzubereiten. Söder kritisiert StIKo-Chef Wieler für seine Aussage, sein eigenes Kind noch nicht impfen zu lassen. Das sei Wielers persönliche Entscheidung, würde aber nicht helfen, um die Impfkampange voranzubringen, so Söder.

Die Verschärfung der Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte wird so umgesetzt, wie mit den anderen Ländern besprochen. Sobald eine ungeimpfte Person kommt, dürden nur noch maximal 2 Personen aus einem anderen Haushalt anwesend sein (Kinder unter 14 Jahren ausgenommen).

Bayern hat heute auch die 2G-Regel für die Außengastronomie beschlossen. Die 2G-Regel im Einzelhandel soll ab Mittwoch gelten.

+++Update 12:05 Uhr+++

Ministerpräsident Söder bedankt sich bei den Bundesländern, die Patienten aus Bayern aufnehmen, da die bayerischen Kliniken überlastet sind. Gesundheitsminister Holetschek soll ein Konzept erarbeiten, wie die Zahl der Intensivbetten im Freistaat kurzfristig erhöht werden kann. Das Boostern gehe voran und die Impfquote steigt leicht an. Sie sei aber immer noch viel zu gering, so Söder. Vergangene Woche gab es rund 900.000 Impfungen in Bayern, davon waren rund 700.000 Booster-Impfungen.

+++Update 12:00 Uhr+++

Nach der MPK gestern hat heute das bayerische Kabinett beraten, wie es die Beschlüsse genau im Freistaat umsetzen möchte. Ministerpräsident Söder stellt die Beschlüsse nun in einer Pressekonferenz vor.

+++Update 11:13 Uhr+++

Nach den Beschlüssen der Bund-Länder-Runde gibt es in Teilen der Kulturbranche Erleichterung, dass viele Veranstaltungen weiter möglich sind. «Es ist gut, dass es nicht zu einer pauschalen Beschränkung des kulturellen Lebens gekommen ist, sondern gezielt dort angesetzt wird, wo das Infektionsgeschehen wirksam eingedämmt werden kann», teilte Carsten Brosda, Präsident des Deutschen Bühnenvereins und Hamburger Kultursenator, mit.

+++Update 11:08 Uhr+++

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat die beschlossenen weitreichenden Corona-Beschränkungen für Ungeimpfte im Advent gerechtfertigt. «Wären alle erwachsenen Deutschen geimpft, steckten wir nicht in dieser schwierigen Lage», sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin mit Blick auf deutlich höhere Anteile Ungeimpfter an Infizierten und Intensivpatienten. Spahn zufolge zeigen die neuen Bund-Länder-Beschlüsse, dass Deutschland die Lage ernst nimmt. Diese Entscheidungen müssten nun umgesetzt werden.

+++Update 10:27 Uhr+++

Bei strahlendem Sonnenschein und mit frischem Neuschnee ist die österreichische Wintersportgemeinde Ischgl am Freitag in die Saison gestartet. An den Liften in dem Tiroler Ort, von dessen Après-Ski-Szene aus sich das Coronavirus Anfang 2020 über Österreichs Grenzen in viele Länder Europas verbreitet hatte, herrschte kaum Betrieb. Rund 150 Skifahrer stiegen am Morgen in der ersten halben Stunde in die frisch desinfizierten Kabinen der Silvrettaseilbahn – an schönen Tagen seien es sonst fast zehn Mal so viele gewesen, sagte Günther Zangerl, Vorstand der Silvrettaseilbahn.

+++Update 10:22 Uhr+++

Die Corona-Inzidenz in Bayern sinkt seit einer Woche. Am Freitag meldete das Robert Koch-Institut (RKI) das siebte Mal in Folge eine niedrigere Zahl für den Freistaat. Aktuell liegt die Inzidenz demnach bei 561,5 – das ist gut 10 weniger als am Vortag und ein Rückgang um 91 im Vergleich zum Freitag vor einer Woche. Auf den Intensivstationen steigt die Zahl der Corona-Patienten allerdings weiter. Das bundesweite Intensivregister meldete mit Stand 9.05 Uhr im Vergleich zum Vortag einen Anstieg um acht auf 1088 erwachsene Covid-19-Patienten.

+++Update 10:12 Uhr+++

Auch Geimpfte und Genesene müssen in Baden-Württemberg künftig für den Restaurantbesuch einen negativen Corona-Test vorweisen. Für die Gastronomie gelte künftig die Regel 2G plus, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Regierungskreisen erfuhr. Zudem werden Großveranstaltungen angesichts der sich zuspitzenden Corona-Krise in Baden-Württemberg untersagt.

+++Update 09:11 Uhr+++

Nach den jüngsten Bund-Länder-Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind Forderungen nach noch schärferen Maßnahmen laut geworden. So plädierte etwa der Präsident der Intensivmediziner-Vereinigung Divi, Gernot Marx, für stärkere Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte. Auch Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt hält die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz für unzureichend. Städte und Gemeinden bezweifeln insbesondere, dass die von der Politik angestrebte Zahl von 30 Millionen Corona-Impfungen bis Weihnachten zu schaffen ist.

+++Update 08:45 Uhr+++

Der Bayerische Apothekerverband dämpft die Hoffnung auf eine flächendeckende Hilfe von Apotheken bei der Corona-Impfung. «Die Erwartung, dass es jetzt jede Apotheke im Bayern sofort stante pede kann und will, die möchte ich ein bisschen dämpfen», sagte der Verbandsvorsitzende Hans-Peter Hubmann im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk. Er gehe davon aus, dass sich «ein Viertel bis ein Drittel» der bayerischen Apotheken an der Impfung beteiligen werden. Das wären seinen Angaben zufolge 800 bis 1000 Apotheken. Bundesweit rechnet Hubmann mit 4000 bis 5000 Apotheken. Grundsätzlich seien Apotheken zwar bereit, ihren Beitrag zu leisten. Allerdings verwies er auf Personalmangel und hohe Arbeitsbelastung durch Corona-Tests und die Verteilung der Impfstoffe an die Arztpraxen. Deshalb wolle er keine übertriebenen Hoffnungen wecken.

+++Update 08:24 Uhr+++

Der Freiburger Infektionsepidemiologe Hajo Grundmann mahnt angesichts verstärkter Forderungen nach einem Lockdown zur Vorsicht. «Weder ein Lockdown noch Kontaktbeschränkungen werden uns auf Dauer weiterhelfen, das kann nur die Impfung», sagte der medizinische Leiter des Instituts für Infektionsprävention und Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Freiburg in einem Interview mit der «Badischen Zeitung» (BZ/Freitag). Zwar würden durch einen Lockdown die Zahlen schnell zusammenbrechen und man hätte wieder Platz in den Kliniken. Dafür gäbe es aber wieder Menschen in Kurzarbeit sowie in Arbeitslosigkeit und es drohten Insolvenzen.

+++Update 04:45 Uhr+++

Zum Ende der Woche steigen die Inzidenzen nochmal leicht. In den letzten 7 Tagen wurden insgesamt 1.017 Corona-Patienten in bayerische Krankenhäuser eingeliefert, die Hospitalisierungsinzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt in  Bayern 7,7. Damit befindet sich Bayern in der mittleren der drei vorgesehenen Stufen. Die Zahl der Intensivpatienten steigt leicht: Insgesamt 1084 Covid-Patienten werden auf der Intensivstation behandelt, 5,8 % mehr als vor einer Woche.

Die Zahlen für Oberbayern:

 

Stadt München 422,9
Lkr München 380,3
Lkr Landsberg 571,0
Lkr Starnberg 413,6
Lkr Fürstenfeldbruck 442,5
Lkr Dachau 499,6
Lkr Freising 478,1
Lkr Erding 577,4
Lkr Ebersberg 571,9
Bundesweit 442,1
Neue Fälle 74.352
Todesfälle 390

+++Update 03:54 Uhr+++

Nach den weitreichenden Beschlüssen von Bund und Ländern zur Eindämmung der vierten Corona-Welle fordert Grünen-Chef Robert Habeck eine schnelle Umsetzung der Maßnahmen. «Die Corona-Situation in Deutschland ist dramatisch», sagte der künftige Vizekanzler der dpa. Es gelte keine Zeit zu verlieren und die vierte Welle abzuflachen. Habeck räumte ein, dass die Maßnahmen für viele Menschen berufsbedingte Einschnitte und finanzielle Einbußen bedeuteten. Er versprach aber, dass die Wirtschaftshilfen weiterfließen würden.

+++Update 03:30 Uhr+++

Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga, schärfere Kontaktbeschränkungen und Zugang zum Handel nur noch für Geimpfte und Genesene: Das bayerische Kabinett will am Freitag (10.00 Uhr) die angekündigte Verschärfung der Corona-Maßnahmen beschließen. Schon ab dem Wochenende und zunächst bis Jahresende soll es in der Fußball-Bundesliga in Bayern nur noch Geisterspiele geben. Einkaufen soll – analog zu einem Bund-Länder-Beschluss vom Donnerstag – nur noch für Geimpfte und Genesene erlaubt sein (2G). Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs. Und auch die Kontaktbeschränklungen sollen nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) noch einmal etwas gegenüber der aktuell in Bayern gültigen Regel verschärft werden: Treffen, an denen auch nur ein Ungeimpfter oder nicht Genesener beteiligt ist, sollen demnach beschränkt werden auf den eigenen Haushalt und maximal zwei Personen eines anderen.

+++Update 03:14 Uhr+++

Die Verschärfung der Corona-Bestimmungen durch Bund und Länder hat für Aufregung in vielen Branchen gesorgt. Der Handelsverband befürchtet durch die geplante bundesweite Einführung der 2G-Regel in weiten Teilen des Einzelhandels Umsatzeinbußen von bis zu 50 Prozent in den betroffenen Geschäften. Der Gastronomieverband Dehoga befürchtet, dass noch mehr Mitarbeiter der Branche den Rücken kehren könnten. Die Feuerwerkshersteller warnen sogar, das angekündigte Böllerverbot an Silvester bedeute mit aller Wahrscheinlichkeit den Todesstoß für die gesamte Branche.

+++Update 02:15 Uhr+++

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) befürchtet durch die neuen Corona-Einschränkungen vor allem für Ungeimpfte eine Zunahme der Aggressivität. Sie sei ja bereits vorhanden, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow der Deutschen Presse-Agentur. «Wir kennen ja schon aus der dritten Welle aggressives Verhalten nicht nur gegenüber der Polizei – denken Sie an den Mitarbeiter einer Tankstelle, der das Leben verloren hat, weil einer die Maske nicht tragen wollte.» In Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz hatte ein Mann einen Studenten, der in einer Tankstelle an der Kasse als Aushilfe jobbte, im Streit um das Tragen einer Corona-Maske erschossen.

+++Update 00:09 Uhr+++

Der Präsident der Intensivmediziner-Vereinigung Divi, Gernot Marx, fordert in der Corona-Pandemie schärfere Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte. Marx sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland zur Begründung: «Über die neue Virusvariante wissen wir einfach noch nicht genug. Wir können nicht ausschließen, dass die Impfstoffe vermindert wirken.» Deswegen sei zwingend notwendig, besonders vorsichtig zu sein, so Marx. Bund und Länder hatten sich gestern auf bundesweit deutlich schärfere Vorgaben und Einschränkungen geeinigt – allerdings vor allem für Ungeimpfte.

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Donnerstag – 02. Dezember 2021

+++Update 17:44 Uhr+++

Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga, schärfere Kontaktbeschränkungen und Zugang zum Handel nur noch für Geimpfte und Genesene: Das bayerische Kabinett will am Freitag (10.00 Uhr) die angekündigte Verschärfung der Corona-Maßnahmen beschließen.

Schon ab dem Wochenende und zunächst bis Jahresende soll es in der Fußball-Bundesliga in Bayern nur noch Geisterspiele geben. Einkaufen soll – analog zu einem Bund-Länder-Beschluss vom Donnerstag – nur noch für Geimpfte und Genesene erlaubt sein (2G). Ausgenommen sind Geschäfte des täglichen Bedarfs. Und auch die Kontaktbeschränklungen sollen nach Angaben von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) noch einmal etwas gegenüber der aktuell in Bayern gültigen Regel verschärft werden: Treffen, an denen auch nur ein Ungeimpfter oder nicht Genesener beteiligt ist, sollen demnach beschränkt werden auf den eigenen Haushalt und maximal zwei Personen eines anderen.

+++Update 15:09 Uhr+++

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie sollen künftig auch Zahnärzte, Apotheker und Pflegefachkräfte Impfungen gegen das Virus vornehmen dürfen. Der Bund werde den Kreis der dazu berechtigten Personen deutlich ausweiten, heißt es in einem Beschluss von Bund und Ländern vom Donnerstag.

+++Update 14:57 Uhr+++

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie wird die Teilnehmerzahl für überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Großveranstaltungen deutlich eingeschränkt. Künftig dürfen maximal 30 bis 50 Prozent der Platzkapazität genutzt werden. In Innenräumen dürfen es aber höchstens 5000 Besucher und im Freien höchstens 15 000 sein, wie Bund und Länder am Donnerstag beschlossen haben.

+++Update 14:54 Uhr+++

Clubs und Diskotheken werden bei hohen Corona-Infektionszahlen wegen des Ansteckungsrisikos geschlossen. Dies gilt ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 350 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einem Beschluss von Bund und Ländern am Donnerstag sagte.

+++Update 14:47 Uhr+++

In Geschäften sowie bei Kultur- und Freizeitveranstaltungen bekommen Zugang künftig nur noch gegen das Coronavirus Geimpfte oder von einer Infektion Genesene. Die in einigen Ländern schon geltende 2G-Regel soll nach einem Beschluss von Bund und Ländern vom Donnerstag bundesweit ausgeweitet werden und unabhängig von der jeweiligen Inzidenz gelten.

+++Update 11:52 Uhr+++

Für die geplante Beschleunigung der Corona-Impfungen bis zum Jahresende organisiert der Bund zusätzliche Impfdosen. Nach Verhandlungen mit dem Hersteller Moderna kann laut Gesundheitsministerium unter anderem eine Lieferung von zehn Millionen Dosen aus dem nächsten Jahr auf Dezember vorgezogen werden. Nachjustiert werden sollen nun auch Lieferungen des Impfstoffes von Biontech. Unterdessen zieht das Impftempo wieder an. Gestern ließen sich dem RKI zufolge gut 987 000 Menschen impfen. Vier von fünf Impfwilligen erhielten dabei eine Auffrischungsimpfung.

+++Update 11:24 Uhr+++

Die Spitzen von Bund und Ländern haben ihre Beratungen über die weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen aufgenommen. Auf dem Tisch liegt eine Reihe von Vorschlägen für strengere Auflagen. Diese würden vor allem Ungeimpfte besonders hart treffen. So sind für sie massive Kontaktbeschränkungen im Gespräch. Außerdem soll die 2G-Regel auch auf den Einzelhandel ausgeweitet werden: Zutritt zu Geschäften hätten dann nur noch Geimpfte und Genesene. Auch auf Weihnachtsmärkten soll bundesweit 2G gelten, beim Karneval sogar 2G plus. Bei Großveranstaltungen wird eine Begrenzung der Zuschauerzahl auf 30 Prozent sowohl drinnen als auch draußen gelten.

+++Update 10:28 Uhr+++

Die bayerische FDP steht einer möglichen Impfpflicht ab zwölf Jahren kritisch gegenüber. «Die Alten nicht rechtzeitig boostern, aber eine Impfpflicht für 12-Jährige diskutieren? Ein völlig verfehlter Vorschlag von Markus Söder», erklärte der FDP-Landesvorsitzende und Fraktionsvorsitzende im Landtag, Martin Hagen, am Donnerstag. Söder hatte am Mittwochabend im Bayerischen Rundfunk zu einer Impfpflicht ab zwölf Jahren gesagt: «Das muss man diskutieren.»

+++Update 09:26 Uhr+++

Während die Corona-Inzidenz in Bayern leicht sinkt, steigt die Zahl der Covid-Patienten auf den Intensivstationen weiter an. Am Donnerstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) für den Freistaat eine Inzidenz von 571,6 (Stand 3.24 Uhr). Das ist ein Rückgang um 17,7 im Vergleich zum Mittwoch. Seit Freitag vergangener Woche ist die Inzidenz in Bayern damit zum sechsten Mal hintereinander gesunken. Damals hatte sie bei 652,3 gelegen. Bundesweit hat Bayern aktuell die fünfthöchste Inzidenz. Deutscher Durchschnitt ist 439,2.

+++Update 09:21 Uhr+++

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat vor der Bund-Länder-Runde zu Corona-Maßnahmen die Notwendigkeit eines Lockdowns für Ungeimpfte betont. Die große Zahl an Ungeimpften sei das, was «das Gesundheitssystem vor eine Herausforderung stellt», sagte der CDU-Politiker im ZDF-«Morgenmagazin». Außerdem nannte er 2G «konsequent in fast allen Lebensbereichen», Einschnitte bei Großveranstaltungen sowie Schließungen von Bars, Clubs und Diskotheken. In einer Schaltkonferenz beraten die Länderchefs mit Kanzlerin Angela Merkel und dem designierten Kanzler Olaf Scholz nachher über ein umfangreiches Maßnahmenpaket.

+++Update 07:44 Uhr+++

Die Corona Inzidenz in Bayern sinkt weiter. Am Donnerstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut für den Freistaat eine Inzidenz von 571,6 (Stand 3.24 Uhr). Das ist ein Rückgang um 17,7 im Vergleich zum Mittwoch. Bundesweit hat Bayern damit die fünfthöchste Inzidenz. Deutscher Durchschnitt sind 439,2. Laut RKI stieg die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona um 87. Insgesamt sind es seit Beginn der Pandemie in Bayern 17 739.

+++Update 04:53 Uhr+++

In der Debatte um eine allgemeine Corona-Impfpflicht haben Patientenschützer auf einen enormen Aufwand bei der Umsetzung hingewiesen. Bisher sage die Politik nicht, wie das finanziell, logistisch und personell gestemmt werde, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der dpa. Es brauchte dann eine Infrastruktur, die allein 2022 halbjährlich Impfungen für Millionen Menschen gewährleiste, erläuterte er mit Blick auf mögliche Auffrischungsimpfungen. Es sei lebensfremd zu glauben, die Hausärzte könnten das zusätzlich leisten.

+++Update 04:50 Uhr+++

Die Anzahl der Corona-Patienten, die ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen, sinkt weiter. In den letzten 7 Tagen wurden insgesamt 1.070 Corona-Patienten in bayerische Krankenhäuser eingeliefert, die Hospitalisierungsinzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt in  Bayern 8,1. Damit befindet sich Bayern in der mittleren der drei vorgesehenen Stufen. Die Zahl der Intensivpatienten steigt leicht: Insgesamt 1082 Covid-Patienten werden auf der Intensivstation behandelt, 6,8 % mehr als vor einer Woche.

Die Zahlen für Oberbayern:

 

Stadt München 419,4
Lkr München 376,9
Lkr Landsberg 548,7
Lkr Starnberg 424,6
Lkr Fürstenfeldbruck 456,2
Lkr Dachau 474,5
Lkr Freising 497,5
Lkr Erding 566,6
Lkr Ebersberg 581,6
Bundesweit 439,2
Neue Fälle 73.209
Todesfälle 388

+++Update 04:29 Uhr+++

In Bayern und anderen Bundesländern mit niedriger Impfquote sterben derzeit im Verhältnis erheblich mehr Menschen an und mit Corona als im besser durchgeimpften Norden Deutschlands. Das geht aus statistischen Analysen der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität hervor. Grundlage sind die offiziellen Daten des Robert Koch-Instituts und der Gesundheitsbehörden. In Bayern sind demnach im Verhältnis zur Bevölkerung in sieben Tagen (Stand 1.12.) mehr als dreimal so viele Corona-Patienten gestorben wie in Bremen, dem Land mit der höchsten Impfquote. So gab es im Freistaat 3,9 Todesfälle pro 100 000 Einwohner, in Bremen 1,18. Nachzulesen ist das auf den «Corona Maps» des Instituts für Statistik an der LMU. Die meisten Toten im Verhältnis zur Bevölkerungszahl zu beklagen haben Thüringen (7,88) und Sachsen (6,75), Bayern folgte am Mittwoch auf Platz drei. Die Zahlenverhältnisse differieren von Tag zu Tag etwas.

+++Update 03:59 Uhr+++

Die baldige Bundesfamilienministerin Anne Spiegel hat vor den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Pandemie vor Schulschließungen gewarnt. «Wir müssen alles daran setzen, dass die Bildungseinrichtungen so lange wie möglich offen bleiben», sagte die Grünen-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche müssten verstärkt werden. Sinnvoll wäre, das Tragen von Masken auszuweiten und mehr zu testen.

+++Update 03:58 Uhr+++

Auf Kinderintensivstationen in Deutschland ist die Zahl der Corona-Fälle laut Divi-Intensivregister im November deutlich gestiegen, allerdings auf niedrigem Niveau. Fachleute geben jedoch Entwarnung: «Die allermeisten dieser Kinder sind wegen anderer Erkrankungen in Behandlung und haben keine Covid-19-Symptome», sagte der Kinder-Intensivmediziner Florian Hoffmann. Das Divi-Intensivregister wies gestern 22 behandelte Corona-Fälle auf Kinderintensivstationen aus. Am 27. November war die Zahl auf 30 gestiegen, nachdem sie zu Monatsbeginn noch 5 betragen hatte.

+++Update 03:01 Uhr+++

Vor dem Bochumer Landgericht beginnt heute der Betrugsprozess gegen zwei Betreiber von über 70 Corona-Teststellen in ganz Deutschland. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 48-jährigen Vater und seinem 26 Jahre alten Sohn vor, im März und April fast eine Million Bürgertests abgerechnet zu haben, die gar nicht durchgeführt worden waren. Darüber hinaus sollen dem Bund überhöhte Sachkosten in Rechnung gestellt worden sein. Der Gesamtschaden beläuft sich laut Anklage auf mehr als 25 Millionen Euro.

+++Update 02:25 Uhr+++

Bund und Länder wollen heute härtere Maßnahmen im Kampf gegen Corona auf den Weg bringen. Dazu schalten sich die Länderchefs mit Noch-Kanzlerin Angela Merkel und Bald-Kanzler Olaf Scholz zusammen. Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, NRW-Regierungschef Hendrik Wüst, hat schon angekündigt, es solle unter anderem um umfangreiche Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte gehen sowie um die Vorbereitung einer allgemeinen Impfpflicht. Im Gespräch sind auch eine Ausweitung der 2G-Regel auf den Einzelhandel und die Reduzierung der Zuschauerzahl bei Großveranstaltungen.

+++Update 00:56 Uhr+++

Vor den Bund-Länder-Beratungen über schärfere Corona-Maßnahmen haben mehrere Ministerpräsidenten ein einheitliches Vorgehen gefordert. «Wir brauchen zum Beispiel einheitliche Kontaktbeschränkungen», sagte Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Manuela Schwesig dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer sagte dem RND, man müsse gemeinsam dafür zu sorgen, dass das Gesundheitssystem entlastet werde. Sie erwarte bundeseinheitliche Regelungen zum Einzelhandel und bei der Regulierung von Großveranstaltungen.

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Mittwoch – 01. Dezember 2021

+++Update 10:05 Uhr+++

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig rechnet mit weiteren Verschärfungen der Corona-Regeln in Deutschland. Sie gehe fest davon aus, dass etwa 2G im Einzelhandel komme, sagte die SPD-Politikerin im ZDF-«Morgenmagazin». «Es ist wichtig, dass wir deutschlandweit diese Regel bekommen.» Es sei dann faktisch auch ein Stück weit einen Lockdown für Ungeimpfte. Schwesig sagte weiter, sie sei klar dafür, die Vorschläge der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina umzusetzen. «Dazu gehören 2G und 2G-plus.»

+++Update 09:01 Uhr+++

Angesichts der angespannten Lage in den Krankenhäusern richtet der Landkreis Miesbach vorsorglich eine Leichensammelstelle ein. «Es ist eine Vorsichtsmaßnahme», sagte eine Sprecherin des Landratamtes am Mittwoch. Es gehe darum, Leichen zu kühlen, bevor sie bestattet werden könnten. Der Ort werde in diesen Tagen eingerichtet. Mehrere Medien hatten darüber berichtet.

+++Update 08:54 Uhr+++

In Nordrhein-Westfalen ist ein erster Fall der neuen Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden. Eine entsprechende Information der Stadt Düsseldorf wurde am Morgen vom NRW-Gesundheitsministerium bestätigt. Eine sogenannte Gesamtgenomsequenzierung habe eine Infektion mit der Virus-Variante nachgewiesen, sagte ein Sprecher. Betroffen ist eine Person, die am 21. November aus Südafrika eingereist ist und dort Kontakt zu einem mittlerweile positiv getesteten Fall hatte. Geschlecht und Alter wurden nicht genannt.

+++Update 08:48 Uhr+++

Passanten haben in Nürnberg nach einer Corona-Kontrolle in der U-Bahn eine Festnahme zu verhindern versucht. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, war ein 40-Jähriger geflohen, als eine Polizeistreife und Fahrkartenkontrolleure gemeinsam die 3G-Nachweise der Fahrgäste von Impfung, Genesung oder Test in dem Zug der U1 überprüften. Nach Darstellung der Polizei versuchten dann Unbeteiligte, die Streife bei der Verfolgung aufzuhalten. Als die Beamten den 40-Jährigen schließlich einholten und festnahmen, gab es erneut Gerangel. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich dann heraus, dass der Mann per Haftbefehl gesucht wurde. Die Polizei sucht nun nach den unbekannten Passanten, die die Beamten behinderten, und rief Zeugen auf, sich zu melden. Ein 23 Jahre alter Polizist wurde leicht verletzt. Der Vorfall ereignete sich bereits am Montag.

+++Update 08:27 Uhr+++

Die neue Coronavirus-Variante Omikron kann nach den Worten des Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, mit den allgemein verwendeten PCR- und Antigentests entdeckt werden. Das sei eine «sehr gute Nachricht», sagte Mertens der «Schwäbischen Zeitung» (Mittwoch). Für die Omikron-Variante gibt es bereits erste Nachweise in Deutschland.

+++Update 08:14 Uhr+++

Die Zahl der Covid-Schwerstkranken auf Bayerns überlasteten Intensivstationen ist trotz Verlegungen in andere Bundesländer weiter gestiegen. Am Mittwoch meldete das bundesweite Intensivregister 1065 Corona-Intensivpatientinnen und -patienten, das waren knapp 60 mehr als eine Woche zuvor. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte am Vorabend weitere Verschärfungen der Corona-Einschränkungen für Ungeimpfte angekündigt, unter anderem im Einzelhandel. Wer nicht geimpft ist, soll kein Geschäft mehr betreten dürfen, abgesehen vom Einkauf des täglichen Bedarfs. Die Zahl der Corona-Intensivpatienten nimmt mittlerweile etwas langsamer zu als in den Vorwochen, aber in vielen Krankenhäusern herrscht nach wie vor Ausnahmesituation: So waren am Mittwoch laut Intensivregister 12 der derzeit 18 Intensivpatienten im Kreis Altötting Corona-Fälle, ein Bett war noch frei.

+++Update 05:46 Uhr+++

Im Kampf gegen die vierte Corona-Welle eröffnet die Deutsche Bahn wieder ihre Impfzentren. Allen DB-Mitarbeitenden werde eine Auffrischung bzw. eine Grundimmunisierung der Covid-19-Impfungen an zehn Standorten ermöglicht, teilte eine Sprecherin mit. Damit wolle der Konzern dazu beitragen, die Pandemie zu bekämpfen und die Beschäftigten gesund zu halten. Die ersten sieben Impfzentren werden demnach am 6. Dezember wieder hochgefahren, die übrigen im Januar. Bis zum 31. März soll das Angebot für die Beschäftigten bestehen bleiben.

+++Update 04:50 Uhr+++

Die Zahlen haben sich auf hohem Niveau ein wenig stabilisiert.

In den letzten 7 Tagen wurden insgesamt 1.141 Corona-Patienten in bayerische Krankenhäuser eingeliefert, die Hospitalisierungsinzidenz pro 100.000 Einwohner beträgt in  Bayern 8,7. Damit befindet sich Bayern in der mittleren der drei vorgesehenen Stufen. Die Zahl der Intensivpatienten steigt leicht: Insgesamt 1065 Covid-Patienten werden auf der Intensivstation behandelt, 9,8 % mehr als vor einer Woche.

Die Zahlen für Oberbayern:

 

Stadt München 433,1
Lkr München 386,9
Lkr Landsberg 596,6
Lkr Starnberg 451,7
Lkr Fürstenfeldbruck 449,4
Lkr Dachau 490,6
Lkr Freising 476,9
Lkr Erding 589,0
Lkr Ebersberg 605,2
Bundesweit 442,9
Neue Fälle 67.186
Todesfälle 446

+++Update 04:00 Uhr+++

Nach Experteneinschätzung sollte der Begriff der Triage im Zusammenhang mit der derzeitigen Corona-Welle nicht «leichtfertig» verwendet werden. Er wolle die aktuelle Not in den Krankenhäusern nicht relativieren, sagte der Leiter des Instituts für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften der Universität Bayreuth, Prof. Eckhard Nagel, der Deutschen Presse-Agentur. «Dass wir jetzt in einer Situation sind mit weiter steigenden Patientenzahlen ist natürlich mit Sorge zu betrachten. Aber hier davon zu sprechen, dass Patienten Angst haben müssten, gar nicht mehr behandelt zu werden, halte ich für unsensibel und rücksichtslos.»

+++Update 03:29 Uhr+++

Der Bundesgerichtshof klärt heute, ob Geschäfte im Corona-Lockdown weiter die volle Miete zahlen müssen. Im konkreten Fall geht es um eine Filiale des Textil-Discounters Kik im Raum Chemnitz, die von den Geschäftsschließungen in Sachsen von 19. März bis 19. April 2020 betroffen war. Das Oberlandesgericht Dresden hatte entschieden, dass Kik für diese Zeit nur die halbe Miete zahlen muss. Dagegen haben das Unternehmen und der Vermieter Revision in Karlsruhe eingelegt. Ob es heute schon ein Urteil gibt, ist offen.

+++Update 03:15 Uhr+++

Nach ersten Nachweisen der Omikron-Variante in Deutschland gehen Experten von einem bereits darüber hinausgehenden Vorkommen aus. Der Zeitraum, in dem Reisende das Virus bereits international verbreiteten, betrage sicher Wochen, teilte Oliver Keppler, Vorstand am Max von Pettenkofer-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München der Nachrichtenagentur dpa mit. «Einige Hundert Fälle können es in Deutschland vielleicht sein.»

+++Update 00:03 Uhr+++

Der Mainzer Impfstoffhersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer wollen ihren Corona-Impfstoff für Kinder eine Woche früher als geplant in der EU ausliefern. Der Impfstoff für die Altersgruppe fünf bis elf Jahre soll schon am 13. Dezember an die beteiligten EU-Mitgliedsstaaten gehen. Er ist niedriger dosiert und dehalb neu abgefüllt. Insgesamt geht es um bis zu 13 Millionen Dosen des Kinderimpfstoffs für die EU im Dezember. Deutschland soll laut Gesundheitsministerium in einer ersten Lieferung 2,4 Millionen Dosen bekommen.

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