Alle wichtigen Infos im Corona-Liveticker

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Dienstag – 31. März 2020

+++Update 14:56 Uhr+++

Wegen der Ausgangsbeschränkungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus bleiben wir alle zuhause, wenn es geht. Die Polizei in Freising rechnet deshalb mit einem Anstieg der häuslichen Gewalt. Die Diakonie spricht sogar schon davon, dass sich mehr betroffene Frauen bei ihnen melden würden, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Zukunftsängste, Kurzarbeit und Lagerkoller – das würde eine angespannte Situation in Familien verschärfen. Betroffene Fälle sollen sich bei der Diakonie Fachberatungsstelle Hilda melden.

Die Fachberatungsstelle Hilda der Diakonie Freising mit Frauennotruf und Interventionsstelle für Opfer häuslicher Gewalt ist unter der Telefonnummer 0 81 61/49 47 40 erreichbar.

+++Update 14:30 Uhr+++

Die Deutsche Fußball Liga hat angekündigt, dass die Spiele der 1. und 2. Bundesliga bis zum 30. April ausfallen werden.

+++Update 11:30 Uhr+++

Der bayerische Einzelhandel hält eine Mundschutzpflicht in Supermärkten wie in Österreich für „derzeit nicht nötig“. Die allermeisten Kunden hielten sich beim Einkauf vorbildlich an die Abstandsregelungen, sagte der Sprecher des Handelsverbands Bayern heute in München. Zudem seien in vielen Supermärkten weitere Maßnahmen umgesetzt worden. Man bemühe sich um größtmöglichen Schutz für Kunden und Mitarbeiter. Auch die bayerische Politik habe sich ja entsprechend geäußert. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte am Montag gesagt, dass derzeit keine Mundschutzpflicht geplant sei. Er schloss allerdings auch nicht aus, dass dies auch in Deutschland eine denkbare Möglichkeit sein könnte. In Österreich sollen voraussichtlich ab Mittwoch Mundschutze an Supermarktkunden ausgegeben werden. Die Weltgesundheitsorganisation rät auch vom Mundschutz-Tragen ab – außer, man sei selbst krank.

+++Update 09:44 Uhr+++

CSU-Chef Söder fordert eine „nationale Notfallproduktion“ von Schutzmasken. In der ARD sagte der bayerische Minitserpräsident, es brauche dringend mehr Masken und zwar die hochwertigen für Krankenhäuser und Arztpraxen. Die deutsche Wirtschaft müsse jetzt auf eine Notfallproduktion umstellen. Eine Schutzmaskenpflicht in Supermärkten wie in Österreich sei derzeit aber nicht geplant, so Söder.

Die Stadt Jena geht jetzt diesen Schritt: Sie hat angekündigt, eine Mundschutzpflicht nach und nach einzuführen. Weil die Stadt in Thüringen selbst aber nicht genügend der Masken beschaffen kann, will sie, dass jeder selbst welche näht – Schals oder Tücher vorm Gesicht wären auch erlaubt.

+++Update 08:57 Uhr+++

Bei uns in der Heimat hart getroffen ist ja auch ein Pflegeheim in Ismaning im Landkreis München. Da ist nun auch ein weiterer Bewohner an COVID-19 gestorben. Alle Bewohner und Mitarbeiter der Einrichtung wurden ja getestet. Elf Bewohner, sowie zehn Mitarbeiter haben sich mit dem Corona-Virus angesteckt. Die betroffenen Bewohner liegen isoliert in einem separaten Wohnbereich – die betroffenen Mitarbeiter sind in häuslicher Quarantäne.

+++Update 08:12 Uhr+++

Das bayerische Kabinett berät sich heute mit Bundesfinanzminister Scholz. Es geht um die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern in der Corona-Krise. Unter anderem soll besprochen werden, wie die verschiedenen Hilfsgelder besser verzahnt werden können.

+++Update 07:40 Uhr+++

Die Corona-Krise wird den Arbeitsmarkt auch in Bayern massiv verändern. In den März-Zahlen spiegelt sich der Einfluss der Krise noch kaum. Denn die Zahlen, die heute von der Arbeitsagentur vorgelegt werden, wurden am 12. März erhoben – also noch vor den Ausgangsbeschränkungen mit massivem Einfluss auf die Wirtschaft und damit auch auf den Arbeitsmarkt. Wie die Zukunft auf dem bayerischen Arbeitsmarkt aussehen wird, lasse sich nicht prognostizieren, hieß es im Vorfeld aus dem Arbeitsministerium in München. Sicher sei aber, dass sich die Kurzarbeit massiv erhöhen werde. Auch von steigenden Arbeitslosenzahlen sei auszugehen.

+++Update 07:16 Uhr+++

Die Corona-Krise beschert vielen Kleinunternehmen existenzbedrohende Umsatzeinbußen. Die Stadt München startet morgen mit dem Projekt „Mia gehn online!“. Die teilnehmenden Unternehmen entwickeln gemeinsam mit Experten innerhalb von 24 Stunden passende digitale Lösungen, um ihre Ladenangebote online zu bringen oder digital zu bewerben. Weitere Informationen zu dem Angebot und der Bewerbung unter www.miagehn.online.

+++Update 06:37 Uhr+++

Jetzt steht es auch offiziell fest: Die Stadt München hat bekanntgegeben, dass die „Lange Nacht der Musik“ am 25. April abgesagt wird. Auch wenn die Ausgangsbeschränkungen aktuell nur bis zum 19. April verlängert wurden – es sei davon auszugehen, so die Stadt, dass auch kurz danach keine Großveranstaltungen stattfinden können. Die nächste Münchener Musiknacht ist dann am 08. Mai 2021.

+++Update 06:00 Uhr+++

In Österreich wird Mundschutz-Tragen beim Einkaufen Pflicht. Ähnliche Pläne für Deutschland gebe es nicht, gab Regierungssprecher Seibert zu verstehen und warnte: Ein Mundschutz könne leicht ein falsches Gefühl der eigenen Sicherheit vermitteln. Die Weltgesundheitsorganisation rät auch vom Mundschutz-Tragen ab – außer, man sei selbst krank.

+++Update 05:35 Uhr+++

Vor den Amper-Kliniken in Dachau und Markt Indersdorf stehen ab sofort Sanitätszelte. Ankommende Patienten werden dort nach Covid-19 typischen Symptomen abgefragt und getestet. Dort entscheiden die Ärzte dann, ob die Patienten im Krankenhaus versorgt wird oder wer zuhause bleiben soll. Dort werden aber keine Corona-Tests durchgeführt. So soll der Kontakt zu den anderen Patienten im Krankenhaus auf das Minimum reduziert werden.

+++Update 04:55 Uhr+++

In München gibt es mittlerweile 2.501 gemeldete Corona-Fälle. Am Montag wurden 245 neue Fälle bestätigt – in der Woche zuvor waren es 274 gewesen. In der Gesamtzahl sind 250 Personen enthalten, die mittlerweile wieder geheilt sind. Fünf Menschen sind bisher in München an den Folgen des Coronavirus gestorben.

 

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Montag – 30. März 2020

+++Update 17:06 Uhr+++

Die beiden Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich vom FC Bayern München haben mit ihrer Hilfsaktion „We kick Corona“ mittlerweile schon 3,6 Millionen Euro gesammelt. Das gab Goretzka am Sonntag im TV-Sender Sport1 bekannt. Über 30 soziale Projekte konnten damit bisher unterstützt werden – und 40 weitere sollen noch folgen, sagte Kimmich. Auf der Homepage der Aktion kann man sich als Spender melden oder Hilfe beantragen.

+++Update 16:36 Uhr+++

Die Immobilienpreise sind im März weiter stabil geblieben. Laut dem Netzportal immowelt.de ist ein Corona-Effekt bisher ausgeblieben. Die aktuellen Angebotspreise für Eigentumswohnungen aus dem Bestand verharren in etwa auf dem Niveau vor Beginn der Krise. Bei uns in München – der teuersten Stadt Deutschlands – wurden im Februar durchschnittlich 7.510 Euro pro Quadratmeter verlangt. Im Krisenmonat März sind es 7.530 Euro – eine minimale Veränderung von unter 1 Prozent.

+++Update 15:17 Uhr+++

Der Landkreis Erdings gilt laut Ministerpräsident Söder als Corona-Hotspot in Bayern. Dort gibt es zurzeit knapp 300 Corona-Fälle. In Relation zur Einwohnerzahl sei das eine hohe Zahl. Söder bot an, dass zusätzliches medizinisches Personal geschickt werden könne. Auch könnten die Patienten in andere Kliniken verlegt werden. Eine Notfallklinik soll laut Merkur bereits diese Woche ihren Betrieb aufnehmen.

+++Update 14:05 Uhr+++

Die Olympischen Spiele in Tokyo werden am 23.07.2021 eröffnet. Das teilte das Internationale Olympische Komitee heute mit. Am 08. August werden die Spiele dann enden.

+++Update 12:43 Uhr+++

Ministerpräsident Söder bedankt sich für das Verständnis und Mitmachen der Bevölkerung bei den Ausgangsbeschränkungen. Zwar hätten es einige am Wochenende übertrieben, aber in Relation seien das nur ganz wenige. Bei den Bestrafungen werde die Polizei sensibel vorgehen, so Söder. Der Ministerpräsident betonte, dass die Situation natürlich für einige auch psychisch herausfordernd ist. Das Sozialministerium werde daher besondere Angebote auf seinen Plattformen zur Verfügung stellen. Söder empfahl persönlich, einfach bei seinen Verwandten wieder anzurufen und digitale Medien dafür zu nutzen.

+++Update 12:35 Uhr+++

Die Ausgangsbeschränkungen in Bayern werden bis zum 19. April verlängert. Die Maßnahmen werden aber nicht verschärft. Das hat Ministerpräsident Söder soeben auf einer Pressekonferenz mitgeteilt.

+++Update 11:01 Uhr+++

Wie an vielen Krankenhäusern in ganz Bayern auch, wurden heute vor beiden Kliniken im Landkreis Dachau Sanitätszelte aufgebaut. Diese dienen nicht zur Behandlung oder Pflege, sondern für notwendige Zugangs-Tests.  Patienten oder Besucher werden auf Fieber bzw. grippeähnliche Symptome überprüft. Der Fokus muss ab sofort im Schutz dieser wichtigen Einrichtungen liegen. Am Wochenende sind im Kreis Dachau 47 neue Corona-Fälle bekannt geworden. Insgesamt haben sich dort bisher 290 Menschen angesteckt.

+++Update 09:02 Uhr+++

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind schon jetzt dramatisch. Wie schlimm es aber noch werden kann und wie die Politik reagieren sollte – darauf antworten die „Wirtschaftsweisen“. Sie haben einen Sondergutachten erstellt, das heute veröffentlicht wird. In einer Video-Pressekonferenz sollen außerdem Maßnahmen erläutert werden, wie man die Konjunktur in der Corona-Krise ankurbeln könnte. Der Sachverständigenrat berät die Bundesregierung.

+++Update 08:13 Uhr+++

Seit knapp anderthalb Wochen gelten in Bayern umfangreiche Ausgangsbeschränkungen. Ministerpräsident Söder will heute Mittag erklären, wie es weitergeht. Die Corona-Maßnahmen gelten vorerst bis Freitag. Zuletzt hatte unter anderem Kanzleramtschef Braun aber klargemacht, dass mit einer Lockerung nicht vor dem 20. April zu rechnen ist.

+++Update 07:26 Uhr+++

Vor wenigen Tagen hat US-Präsident Donald Trump noch gesagt, dass bis Ostern das Schlimmste in Sachen Corona überstanden sei. Jetzt hat er die Amerikaner in der Coronavirus-Krise dann doch auf dramatische Opferzahlen vorbereitet. Wenn es gelinge, die Todeszahl durch Eindämmungsmaßnahmen auf 100.000 zu begrenzen, dann hätten alle zusammen einen guten Job gemacht, sagte Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Er fügte hinzu: „Das ist eine furchtbare Zahl.“ Die geltenden Richtlinien zur sozialen Distanzierung werden um einen Monat bis Ende April ausgeweitet.

+++Update 07:01 Uhr+++

Werdende Väter dürfen auch in der Corona-Krise bei der Geburt ihres Kindes im Krankenhaus dabei sein. Darauf hat am Wochenende erneut Bayerns Gesundheitsministerin Huml hingewiesen. Auch engste Angehörige dürften nicht nach Geburten ausgeschlossen werden. Zuvor hatten vereinzelt Kliniken Väter nicht mehr in die Kreißsäle gelassen.

+++Update 06:27 Uhr+++

Wegen des anfangs schönen Wetters am Wochenende hatte die Polizei bei uns wieder viel zu tun, um die Ausgangsbeschränkungen zu kontrollieren. Die Münchner Polizei hat uns schon Beispiel berichtet, dass die Parks und Wiesen etwa an der Isar am Nachmittag gut besucht waren. Von Freitag bis Sonntagfrüh haben sie insgesamt 13.000 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden fast 600 Anzeigen geschrieben, weil Menschen gegen die Ausgangsbeschränkungen verstoßen haben.

+++Update 06:02 Uhr+++

Viele Berufsgruppen fürchten derzeit um ihre Existenz. Ab heute bekommen etwa Musiker, Fotografen, Heilpraktiker und Dolmetscher Direkthilfen. Insgesamt werden ab sofort bis zu 50 Milliarden Euro ausgezahlt, um kleine Firmen, Freiberufler und Solo-Selbstständige zu unterstützen. Auch Landwirte sollen Hilfen erhalten. Zuvor hatten sich Bund und Länder auf eine Verwaltungsvereinbarung geeinigt, die das schnell möglich macht.

+++Update 05:37 Uhr+++

Intensivmediziner fordern, dass Corona-Patienten auf die Kliniken in Deutschland verteilt werden – und zwar von einer zentralen Verwaltung. Wenn in zwei bis vier Wochen der Höhepunkt der Infektionszahlen erreicht sei, kämen Kliniken in einigen Regionen sonst über ihre Belastungsgrenze. Das sagte der Präsident der Intensivmediziner, Janssens, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

+++Update 04:51 Uhr+++

Das erste Krankenhaus in Deutschland hat einen Aufnahmestopp erlassen: In Wolfsburg haben sich Mitarbeiter der Klinik mit dem Coronavirus angesteckt. Neue Patienten werden auf umliegende Krankenhäuser verteilt. Das gab die Stadt bekannt. Wolfsburg hat stark mit der Pandemie zu kämpfen – in einem Alters- und Pflegeheim sind insgesamt 15 Menschen am Coronavirus gestorben.

 

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Freitag – 27. März 2020

+++Update 14:37 Uhr+++

Ab Dienstag (31. März) nehmen 10 Recyclinghöfe im Landkreis Dachau wieder ihren Betrieb auf. Zum Schutz der Bürger und Mitarbeiter appelliert die Kommunale Abfallwirtschaft aber, bitte nur in dringenden Entsorgungsfällen zum Recyclinghof zu fahren. Auf den Höfen werden auch max. 10 Fahrzeuge (je nach Größe des Recyclinghofes) eingelassen. Das Zufahrtstor wird, sobald die max. Zahl erreicht wird, geschlossen. Die nachfolgenden Besucher werden nach und nach auf den Recyclinghof gelassen. Dadurch ist mit Stau und längeren Wartezeiten vor den Recyclinghöfen zu rechnen. Auch sollte auf den Höfen der Abstand von 1,5 Meter eingehalten werden. Sollten die Regeln und Anweisungen nicht eingehalten werden, behält sich der Landkreis vor, einzelne Höfe wieder zu schließen die Schließung einzelner vor. Eine Liste mit allen geöffneten Recyclinghöfen findet Ihr hier.

+++Update 14:15 Uhr+++

Die Stadt München hat ein Spenden-Konto für Organisationen, Privatpersonen und Projekte eingerichtet, die wegen der Corona-Lage in der Krise stecken. Einen Link zu den Bankdaten gibt es hier.

+++Update 12:25 Uhr+++

Auch die Aus- und Fortbildungsprüfungen der IHK werden für München und Oberbayern verschoben. Nach jetzigem Stand sollen die Abschlussprüfungen zwischen dem 16. – 19. Juni nachgeholt werden. Die Fortbildungsprüfungen sollen zwischen Juni und August stattfinden. Hier ist noch nichts genaueres klar.

+++Update 11:34 Uhr+++

Die in Bayern geltenden Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Krise bleiben weiter in Kraft: Wie das Gericht vorhin mitgeteilt hat, hat der Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs es abgelehnt, diese durch einstweilige Anordnung außer Vollzug zu setzen. Ein Kläger hatte argumentiert, die Verordnung zu den Ausgangsbeschränkungen greife in unverhältnismäßiger Weise in Freiheitsrechte der Bürger ein. Er hatte deshalb Popularklage erhoben.

+++Update 10:40 Uhr+++

In Bayern gelten die Ausgangsbeschränkungen jetzt seit fast einer Woche. Und die Münchener Polizei hat das Gefühl, das sich der große Teil der Bevölkerung an die Maßnahmen hält. Es wird auch groß kontrolliert – auch mit zusätzlichen Kräften. Dabei kommt es in weit weniger als fünf Prozent der Fällen zu Beanstandungen, heißt es. Und wer sich nicht dran hält, wird dann angesprochen und wenn nötig auch angezeigt. Weil das Wetter am Wochenende gut werden soll, schickt die Polizei nochmal ein Appell an alle. Sonnenschein sei kein Grund, das bisherige vorbildliche Verhalten sein zu lassen und in die Parks, Seen oder Berge zu strömen. Die Ausgangsbeschränkungen gelten weiter. Die Polizei wird das auch am Wochenende verstärkt kontrollieren.

+++Update 09:53 Uhr+++

Die Bundesregierung will ihre Strategie im Kampf gegen das Coronavirus offenbar weiterentwickeln – hin zu deutlich mehr Tests. Nach Informationen von ARD und Süddeutscher Zeitung ist in einem vertraulichen Papier aus dem Innenministerium von einem Szenario mit 200.000 Tests pro Tag ab Ende April die Rede. Die Hoffnung ist, dass infizierte Personen dann schneller isoliert werden können, während der Rest einigermaßen zum Alltag zurückkehrt.

+++Update 08:13 Uhr+++

50 Tonnen nagelneue Schutzausrüstung sind vom Bayerischen Roten Kreuz gekauft und zusammengetragen worden. In einem von der Polizei geschützten Zentrallager des BRK seien die Schutzmasken, Handschuhe, Schutzkittel und Desinfektionsmittel über Wochen gesammelt worden. Jetzt würden sie an die Kreisverbände von BRK, Malteser Hilfsdienst, ASB, DLRG und anderen Organisationen in ganz Bayern verteilt. Das Material reiche für vierzehn Tage, heißt es vom BRK.

+++Update 07:49 Uhr+++

In vielen Landkreisen Bayerns werden gerade Turnhallen mit Feldbetten ausgestatten, um im Notfall genügend Corona-Plätze zu haben. Im Landkreis Freising geht man einen anderen Weg. Da halten die Verantwortlichen im Landratsamt aktuell Ausschau nach einem geeigneten Hotel, das man im Fall der Fälle nutzen könnte. Da könnte man die Patienten in Einzelzimmern besser isoliert versorgen und es sei auch hygienischer, heißt es. Im Landkreis Freising gibt es bisher 326 bestätigte Corona-Fälle. Sieben Patienten sind leider gestorben, 64 wieder genesen.

+++Update 07:20 Uhr+++

Der Lachtreff im Münchner Westpark ist seit 15 Jahren jeden Sonntag eine Anlaufstelle für Menschen – die Entspannung, Erleichterung und herzlichen Kontakt suchen. Wegen der Corona-Situation fällt der Treff aber aktuell aus. Da Lachen auch in der schwierigen Corona-Phase wichtig ist, bietet die Initiatorin Cornelia Leisch das Lachtraining jetzt auch im Netz an. Die nächste Online-Lach-Session ist am Sonntag um 11 Uhr.

https://www.cornelia-leisch.de/

+++Update 06:44 Uhr+++

Im Landkreis München gibt es nun auch den ersten Corona-Todesfall. In einem Pflegeheim ist ein älterer Patient gestorben, der dort zuletzt palliativ behandelt wurde. Das Pflegeheim ist aber stark vom Coronavirus getroffen. Neun weitere Bewohner und auch acht Pflegekräfte haben sich bisher angesteckt. Die Station, auf der die betroffenen Senioren untergebracht sind, umfasst insgesamt 24 Personen. Die Station wurde isoliert und steht unter Quarantäne. Die betroffenen Pflegekräfte sind zu Hause in Quarantäne.

+++Update 06:14 Uhr+++

Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich ähnlich wie Kanzlerin Merkel geäußert. In einer gestern Abend auf seinem Twitterkanal veröffentlichten Videobotschaft sagte er, man solle noch nicht vorzeitig darüber spekulieren, wann und wie Maßnahmen gelockert werden können. Sondern jetzt sei es wichtig, die nächste Zeit gemeinschaftlich durchzustehen. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, gelten in ganz Bayern seit Samstag unter anderem umfangreiche Ausgangsbeschränkungen. Das Verlassen der Wohnung ist – zunächst befristet bis einschließlich 3. April – nur noch aus triftigen Gründen erlaubt.

+++Update 05:47 Uhr+++

Kanzlerin Merkel hält es für viel zu früh, jetzt schon über eine Lockerung der Corona-Maßnahmen zu sprechen. Im Moment dauere es immer noch nur vier bis fünf Tage, bis sich die Zahl der Infizierten verdoppele. Diese Zeitspanne müsse sehr viel weiter gestreckt werden. Das Gesundheitssystem dürfe nicht überlastet werden, so Merkel.

+++Update 05:17 Uhr+++

Mehr als eine halbe Million Menschen haben sich weltweit bereits mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. Das belegen Daten der US-Universität John Hopkins. Die zeigen auch, dass die USA mittlerweile China überholt hat und damit die meisten Fälle zu verzeichnen hat – nämlich fast 86.000. US-Präsident Trump glaubt dennoch an ein schnell vorübergehendes Ereignis.

+++Update 04:56 Uhr+++

Mehr als 1.000 Lehrer haben sich in Bayern freiwillig gemeldet, um die Gesundheitsämter in der Corona-Krise zu unterstützen. Die überwältigende Resonanz zeige die große Hilfsbereitschaft und Solidarität unserer Lehrkräfte. Das verdiene höchsten Respekt, sagt Kultusminister Piazolo.

 

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Donnerstag – 26. März 2020

+++Update 14:56 Uhr+++

Mit vergünstigten Essen an Raststätten und sauberen Sanitäranlagen für Lastwagenfahrer unterstützt die Staatsregierung Lastwagenfahrer bei ihrer wichtigen Arbeit in der Corona-Krise. «Wir tun alles dafür, dass die Fahrerinnen und Fahrer gute Arbeitsbedingungen haben. Besonders wichtig ist mir, dass sich die Fahrerinnen und Fahrer selbst gut versorgen können», sagte Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) am Donnerstag in Forstinning bei München. Dass es in der aktuellen Pandemie dennoch volle Regale in den Geschäften gebe, sei auch ein Verdienst der Mitarbeiter der bayerischen Transportunternehmen.

+++Update 13:37 Uhr+++

Die Münchner Polizei warnt vor Corona-Drohmails. Auf Englisch werden die Empfänger aufgefordert mehrere Tausend US-Dollar zu überweisen, sonst werde der Absender die ganze Familie mit dem Virus anstecken. Laut Polizei könne man diese Mails aber auch einfach ignorieren.

+++Update 13:05 Uhr+++

Auch Bayern-Star Thomas Müller setzt sich für die ganzen Ehrenamtler, die dem Corona-Virus trotzen, ein. Morgen spendiert er in seiner Heimat Pähl im Landkreis Weilheim-Schongau Schweinebraten und Kartoffelknödel und auch Schnitzel mit Kartoffelsalat. Beides natürlich zum Mitnehmen.

+++Update 12:30 Uhr+++

Das Übertrittszeugnis für Viertklässler setzt sich heuer aus den Noten zusammen, die die Kinder bis zum 13. März erzielt haben. Dann wurden die Schulschließungen beschlossen. Das hat der Ministerrat gestern in München beschlossen. Sollten die Schulen am 20. April wieder öffnen, könnten Schüler freiwillige Proben in Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht schreiben. Die Zeugnisvergabe wurde vom 04. Mai auf den 11. Mai verschoben.

+++Update 11:43 Uhr+++

Die Ökumenische Beratungsstelle im Landkreis Fürstenfeldbruck hat wegen der Ausgangsbeschränkungen und Schulschließungen ihr Angebot des Eltern- und Kummertelefons ausgeweitet. Und zwar ist das Telefon jetzt täglich von 09 bis 18 Uhr besetzt, statt wie bisher nur einmal in der Woche. Ratsuchende Eltern aber auch Kinder und Jugendliche können dort anrufen, um persönliche Befindlichkeiten oder auch Erziehungsthemen zu besprechen. Die Nummer des Elterntelefons ist die 08141 – 512526 und die für Kinder und Jugendliche ist 08141 – 512525

+++Update 10:53 Uhr+++

„Kauf´ in deiner Stadt!“ – Die Unterstützung des lokalen Gewerbes ist in der aktuellen Situation wichtiger denn je. Die Stadt Fürstenfeldbruck hat zum Beispiel auf ihrer Homepage alle Geschäfte aufgelistet, die noch offen haben. Dazu gehören zum Beispiel Bäckereien, Metzgereien, Lebensmittelgeschäfte oder auch Restaurants und Imbisse mit Abhol- oder Lieferservice.

Die Liste findet ihr hier….

+++Update 10:04 Uhr+++

Im Landkreis Dachau gibt es mittlerweile den ersten Todesfall eines Patienten, der sich mit dem Coronavirus angesteckt hat. Der 90-jährige Mann wurde im Klinikum in Fürstenfeldbruck behandelt.  Allein gestern wurden im Kreis 46 neue Corona-Fälle bekannt – insgesamt ist die Zahl der Fälle damit auf 174 gestiegen. Aktuell befinden sich 164 positiv getestete Personen in Quarantäne, 10 konnten diese zwischenzeitlich „geheilt“ verlassen. Das BRK prüft derzeit die Möglichkeiten, die Dachauer Tafel als Versorgungseinrichtung für bedürftige Menschen wieder zu öffnen. Einige jüngere Dachauer haben sich bereits angeboten, um bei der Ausgabe zu helfen. Weitere freiwillige Helfer sind willkommen und können sich unter essen@dachauer-tafel.de melden.

+++Update 09:49 Uhr+++

In der Corona-Krise ist die Zufriedenheit der Bürger in Bayern mit der Arbeit von Ministerpräsident Markus Söder deutlich gestiegen – und zwar nicht nur bei CSU-Wählern, sondern bei Anhängern aller Parteien. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der «Augsburger Allgemeinen». Insgesamt sind 61 Prozent der Befragten mit Söders Arbeit „eher zufrieden“ oder „sehr zufrieden“. Vor einem Monat hätte der Wert noch bei 52 Prozent und vor einer Woche bei 54 Prozent gelegen. Und der Anteil der Unzufriedenen ist auf 22 Prozent gesunken.

+++Update 09:21 Uhr+++

Freisinger Wochenmarkt und Neustifter Freitagsmarkt finden ab sofort und bis auf weiteres in der Luitpoldanlage statt. So können die Freisinger auch in der derzeitigen Corona-Situation versorgt werden, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Denn dort ließe sich der nötige Sicherheitsabstand einhalten. Zusammen mit der Polizei hat man ein Konzept dazu erarbeitet, dass die Wartenden in der Schlange schütze.

+++Update 08:57 Uhr+++

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat ein mögliches Datum für eine Lockerung der massiven Beschränkungen in der Corona-Krise angedeutet. Besonders mit Blick auf die Wirtschaft sagte Bayerns stellvertretender Ministerpräsident im Bayerischen Fernsehen: Wir würden das natürlich nicht monatelang durchhalten – sondern er schätzt, dass man irgendwann ab Mitte April die Kurve gekratzt haben müsse. Derzeit seien vor allem Gastronomie und Hotellerie, aber auch global agierende Unternehmen aus Maschinenbau und Autoindustrie betroffen, so Aiwanger. Der Stillstand wäre nicht auf Dauer durchzuhalten, weil das die Wirtschaft so abwürgt, dass wir am Ende mehr Tote hätten, weil die Grundversorgung nicht mehr funktioniert.

+++Update 08:07 Uhr+++

Noch sind es bisschen mehr als 177 Tage, bis das Münchner Oktoberfest starten soll. Viele von uns fragen sich aber in Zeiten der Corona-Krise, ob die Wiesn in diesem Jahr überhaupt stattfinden wird. Und die tz schreibt jetzt: Die Wiesn wackelt. Wegen der Corona-Krise sei eine Absage oder ein Verbot des Oktoberfests im Moment die wahrscheinlichere Option, heißt es demnach in Kreisen der Staatsregierung. Zwischen Ostern und Ende Mai müsse man eine Entscheidung fällen. Wirtesprecher Peter Inselkammer äußerte sich gegenüber der Zeitung, dass er immer noch Hoffnung habe, dass sich die Lage bis zum Sommer wieder entspannt. Laut Münchens OB Dieter Reiter muss eine Entscheidung spätestens Ende Mai, Anfang Juni getroffen werden, vor Beginn der Aufbauarbeiten.

+++Update 07:52 Uhr+++

Die Betrüger scheinen jetzt immer mehr die Corona-Krise nutzen zu wollen. Die Polizei warnt aktuell vor falschen Corona-Testern an der Haustür. In Krailling im Landkreis Starnberg hätten mehrere unbekannte Personen teils mit Schutzkleidung versucht, mit falschen Tests in Wohnungen zu kommen. Die Masche ist dann ähnlich wie bei den falschen Handwerkern. Während einer den Bewohner dann ablenkt, sucht der andere nach Geld und Schmuck.

+++Update 07:22 Uhr+++

In München ist die Maidult Kult. Jahr für Jahr kommen zu den rund 300 Marktkaufleuten und Schaustellern rund 90.000 Besucher auf den Mariahilfplatz. Wegen der Corona-Krise fällt sie aber dieses Jahr aus, sagt die Stadt. Die Jakobidult Ende Juli und die Kirchweihdult im Oktober werden aber wie gewohnt vorbereitet.

+++Update 06:59 Uhr+++

Beim Girls- und Boys-Day können bundesweit Mädels und Jungs in Berufe reinschnuppern, die klischeemäßig eigentlich eher untypisch für sie sind. Eigentlich hätte er heute stattfinden sollen – aufgrund der Corona-Situation wurde er aber im Vorfeld abgesagt. Auf der Homepage des „Girls-Day“ bieten viele Unternehmen aber ein digitales Kennenlernen an. So kann man auch im Netz ein bisschen in die Berufe reinschnuppern. Der nächste Aktionstag – wie gewohnt – ist dann wieder am 22. April 2021.

Hier geht es zum digitalen „Girls Day“….

+++Update 06:19 Uhr+++

Seit ein paar Tagen gelten bei uns ja die Ausgangsbeschränkungen. In ganz Deutschland sind die ähnlich – nur bei uns gilt zum Beispiel nicht die Zwei-Personen-Regel. Hier darf man nur allein unterwegs sein – außer man lebt im gleichen Haushalt. Fast zwei Drittel der Deutschen rechnen noch mit weiteren Einschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus. Das hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der dpa ergeben. 88 Prozent der Deutschen finden die aktuellen Maßnahmen auch richtig. Und die meisten halten sich demnach auch dran – vor allem die Personen aus den Risikoruppen.

+++Update 05:57 Uhr+++

Die vier deutschen Fußball-Champions-League-Clubs helfen notleidenden Vereinen der 1. und 2. Bundesliga. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, verzichten Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen auf TV-Geld und stocken den Betrag auf insgesamt 20 Millionen Euro auf. Die Deutsche Fußball Liga soll entscheiden, welcher Verein Geld erhält, heißt es.

+++Update 05:30 Uhr+++

Den Tafeln in Bayern fehlen wegen der Corona-Krise immer mehr Helfer und Lebensmittel. Viele der sonstigen ehrenamtlichen Helfer könnten derzeit nicht eingesetzt werden, da sie selbst zu den Coronavirus-Risikogruppen gehörten. Und in den Supermärkten ist die Nachfrage so groß, dass nicht so viel Lebensmittel übrig bleiben. Es sei wichtig, dass gerade die Ärmsten in unserer Gesellschaft auch jetzt mit Lebensmitteln und Sachspenden versorgt werden, sagte Sozialministerin Carolina Trautner in München. Um Ansteckungsrisiken zu minimieren, hätten manche Tafeln bereits auf einen Bringdienst umgestellt. Der Besuch von Tafeln ist ausdrücklich auch zu Zeiten der Ausgangsbeschränkungen in Bayern erlaubt.

+++Update 04:50 Uhr+++

In Deutschland sind insgesamt mehr als 37.000 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Dabei wurden 206 Tote gezählt. Die Zahlen meldet die Johns-Hopkins-Universität. Unterdessen hat New York angesichts steigender Totenzahlen eine provisorische Leichenhalle errichtet. Heute beraten die Staats- und Regierungschefs der EU per Videokonferenz über das weitere Vorgehen gegen die Pandemie. Der eigentliche EU-Gipfel, der für den 26. und 27. März geplant war, wird damit auf unbestimmte Zeit verschoben.

 

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Mittwoch – 25. März 2020

+++Update 16:59 Uhr+++

Auch der zweite Test auf das Corona-Virus von Kanzlerin Merkel fiel negativ aus. Ein Arzt hatte sie vergangenen Freitag geimpft – der hatte sich aber nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Seit Sonntag ist Merkel deshalb im Home Office.

+++Update 16:03 Uhr+++

Das BRK-Landsberg sucht ehrenamtliche Helfer mit einer pflegerischen Ausbildung, Rettungsdiensthelfer oder Rettungssänitäter.  Alle Interessierten können sich unter der 08191-9188-73 melden und sich registrieren. Sobald ein entsprechender Helfereinsatz vorliegt, meldet sich das BRK dann. Erreichbar ist die Nummer Montag bis Donnerstag von 08 bis 12 Uhr und 13 bis 15 Uhr. Freitag dann von 08 bis 12 Uhr. Sollte jemand keine Ausbildung haben kann er sich auch für gesellschaftliches Engagement registrieren. Zum Beispiel für einen Einkaufsservice.

+++Update 15:11 Uhr+++

Der Bundestag hat einen Nachtragshaushalt zur Finanzierung der Hilfspakete in der Corona-Krise beschlossen. Vorgesehen sind darin neue Schulden in Höhe von 156 Milliarden Euro. Der Bundesrat muss den Plänen am Freitag noch zustimmen.

+++Update 15:02 Uhr+++

Die Abiturprüfungen finden bundesweit wie geplant statt. Zum jetzigen Zeitpunkt müsse man die Prüfungen nicht absagen. Das ist das Ergebnis der Kultusministerkonferenz. In Bayern sind die Prüfungen aber auf den 20. Mai verschoben worden.

+++Update 14:32 Uhr+++

Schleswig-Holstein zieht seine Abitur-Absage scheinbar zurück. Das berichtet die dpa und beruft sich dabei auf Teilnehmerkreise einer Schalftkonferenz der Kultusminister. Die Vorsitzender der Konferenz Hubig will sich um 15.30 Uhr äußern.

+++Update 13:45 Uhr+++

Die Münchner Feuerwehr ist überwältigt vom Engagement der Bürger. Allerdings bittet sie darum, mit Hilfsangeboten nicht an die Behörden zu treten. Die seien bereits beschäftigt die staatlich gelieferten Hilfsmittel zu koordinieren und zu verteilen. Private Hilfsangebote sollen deshalb an Spontanhelferplattformen gestellt werden.

+++Update 13:29 Uhr+++

Eigentlich sollten sie erst 2026 wieder tanzen. Aber wegen der Corona-Pandemie haben die Schäffler in München beschlossen, wieder zu tanzen, sobald die Infektionskurve deutlich abklingt. Die Parallele zur Geschichte der Schäffler ist da ganz klar. Im 16. Jahrhundert tanzten die Schäffler zur Zeit der Pest zum ersten Mal, um das öffentliche Leben in Gang zu bringen und Hoffnung zu spenden.

+++Update 13:01 Uhr+++

In der Corona-Pandemie leben viele von uns isoliert zu Hause und haben teilweise niemand, mit dem sie sich unterhalten können. Und bevor denen jetzt die Decke auf den Kopf fällt, bietet das Mehrgenerationenhaus der AWO Dachau jetzt das „Dachauer Plauschofon“ an. Da können sich dann alle melden, die alleine sind und sich über einen netten Plausch am Telefon freuen würden.  Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter sind täglich von Montag bis Freitag unter der Telefonnummer 08131- 6655046 erreichbar – und zwar vormittags von 9 und 12 Uhr und nachmittags von 16 bis 18 Uhr. Gerne können sich beim Dachauer Plauschofon auch Eltern melden, die aktuell gefordert sind, Familie und Beruf zu Hause unter einen Hut zu bringen. Ihnen kann es unter Umständen guttun, sich auszutauschen und ein bisschen „Dampf abzulassen“, so die Verantwortlichen.

+++Update 12:26 Uhr+++

Um all die Hilfsangebote der Bürger zu koordinieren hat die Stadt Landsberg nun eine Website erstellt. Dort können alle Angebote wie kleinere Reperaturen, Botengänge oder ähnliches eingestellt werden. Den Link gibt es hier.

Und hier geht es zu den TOP FM Helfenden Heimathänden.

 

+++Update 12:16 Uhr+++

Einen Cappuccino in seinem Lieblingscafé trinken, sich mit Freunden in der Stammkneipe verabreden – alles in Zeiten von Corona nicht möglich derzeit. Das ist schade für uns, aber existenzgefährdend für die Gastronomen. Damit der Pizzabäcker um die Ecke nicht dicht machen muss, gibt es online jetzt die Aktion «Pay Now, Eat Later», also: Bezahl jetzt, iss später.

Wie man mitmachen kann? Oder welche Läden schon mitmachen? …. seht ihr hier….

+++Update 11:06 Uhr+++

Eigentlich dürfen die Park&Ride-Anlagen in München nur vor denen genutzt werden, die von da auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen. Das wird auch durch Kontrollen überwacht. In der Coronakrise wird das jetzt aber bis zum 19. April aufgehoben, hat die Stadt mitgeteilt. Bis dahin dürfen erstmal alle parken – auch Anwohner oder Beschäftigte, die in der Nähe arbeiten. Aktuell gebe es nämlich weniger Pendler, die von dort auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen.

+++Update 10:20 Uhr+++

Gerade jetzt in der schwierigen Zeit mit dem Coronavirus ist es weiter sehr wichtig, dass die Menschen zum Blutspenden gehen – denn Blutkonserven werden weiter gebraucht. In Maisach im Landkreis Fürstenfeldbruck waren am Montag bei einem BRK-Termin um die 200 Spender da – und das sind doppelt so viel wie sonst. Laut der Süddeutschen Zeitung sind 92 sogar zum ersten Mal zum Spenden gekommen.

Weiter Blutspendetermine des BRK findet ihr hier….

+++Update 09:50 Uhr+++

Heute verteilt das BRK-Landsberg am Standort der Landsberger Tafel vorgefertigte Lebensmittelpakete an Bedürftige, die eine Sozialcard besitzen. Um den Personenkontakt gering zu halten, wird die Ausgabe in zwei Blöcken erfolgen. Von 10 bis 12 Uhr werden die Kunden bedient, die mit dem Stadtbus, Fahrrad und zu Fuß kommen. Von 12:30 bis 13:30 gibt es eine Drive-In-Ausgabe für Abholer die mit dem Auto kommen.

+++Update 09:00 Uhr+++

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat Kleinfirmen schnelle unbürokratische Corona-Hilfen versprochen. Gleichzeitig warnt er aber auch vor Betrügereien. Zunächst werde es keine Prüfung geben, ob die Corona-Krise wirklich Ursache der Finanznot sei, sagte er heute Morgen beim Bayerischen Rundfunk. Später – wenn wir dann wieder Luft zum Atmen hätten, würde es allerdings eine Prüfung geben. Und wer die Regierung hinters Licht führen wollte, die müssten dann eben zurückzahlen, so Aiwanger. Sein Ziel sei es weiter, dass alles, was jetzt beantragt ist, in den nächsten acht bis zehn Tagen bezahlt ist.

+++Update 08:09 Uhr+++

Die Staatsregierung soll im Kampf gegen das Corona-Virus mehr Befugnisse bekommen. Das ist ein Punkt des neuen bayerischen Infektions-Schutz-Gesetzes, das der Landtag am Vormittag ab 10 Uhr verabschieden will. Es erlaubt der Regierung zum Beispiel einen „Gesundheitsnotstand“ auszurufen. Dann dürfte sie Atemmasken und anderes medizinisches Material beschlagnahmen. Auch der Zugriff auf Medizin- und Pflegepersonal wird erleichtert. Dazu kommt noch eine spezielle gesetzliche Regelung, um die Kommunal-Stichwahlen am kommenden Sonntag hundertprozentig rechtssicher zu machen. Die werden wegen der Corona-Krise ja nur per Briefwahl durchgeführt.

+++Update 07:28 Uhr+++

Von Montag auf Dienstag sind im Landkreis Erding 14 Corona-Patienten dazugekommen. Damit sind dort aktuell bisher 143 Fälle registreiert worden. 20 werden auf der Isolierstation behandelt und 5 auf der Intensiv-Isolierstation. Darüber hinaus gibt es im Klinikum aktuell 10 weitere Verdachtsfälle, die vorsorglich isoliert wurden. Bei den neu hinzu gekommenen Fällen handelt es sich um Personen aus den folgenden Gemeinden:

Berglern 1 //  Buch 1 // Dorfen 1 // Erding 5 // Fraunberg 1 // Isen 1 //

Steinkirchen 1 // Wartenberg 3

Am Montag ist der erste Patient im Klinikum Landkreis Erding verstorben. Dabei handelt es sich um eine Person aus einem anderen Bundesland, der am Flughafen München gelandet war.

+++Update 06:58 Uhr+++

In Landsberg ist das Parken auf der Waitzinger Wiese ab heute vorerst kostenlos. Die Schranken sollen dort  in der Corona-Krise dauerhaft offenbleiben, sagt die Stadt. Viele hätten sich nämlich an die Stadt gewandt, weil sie während der Arbeit einen Stellplatz suchen. Sie fahren nämlich aktuell mit dem Auto zur Arbeit und wollen nicht wie sonst die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Gerade müssen alle zusammenstehen, sagt die Stadt.

 +++Update 06:38 Uhr+++

Weltweit suchen Mediziner nach einem Impfstoff oder einem Medikament gegen das Coronavirus. Das Klinikum München-Schwabing beteiligt sich nun an einer internationalen Studie. Dabei wird ein Präparat getestet, das ursprünglich gegen den Ebolaerreger entwickelt wurde. Mediziner gehen aber davon aus, dass es gegebenenfalls auch als Covid-19-Medikament funktionieren könnte. Das Mittel soll an 600 Patienten mit leichten und 400 mit schweren Symptomen erprobt werden. Dies geschieht in 50 Kliniken rund um die Welt – und eine davon ist eben das Klinikum hier in Schwabing. Dort wurden schon die Corona-Patienten im Zusammenhang mit Webasto behandelt. Der Chefarzt Clemens Wendtner verfügt so in Deutschland über die aktuell längste Erfahrung mit Covid-19. Sollte die Studie erfolgreich sein, könnte das erprobte Mittel aber erst frühestens Ende des Jahres auf den Markt kommen.

+++Update 06:08 Uhr+++

In Italien hat die Staatsregierung die Strafen für Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie drastisch erhöht. Wer sich vorsätzlich nicht an Quarantäneauflagen halte und die Wohnung verlasse, könne mit Gefängnis von einem bis zu fünf Jahren bestraft werden. Das gab die Regierung in Rom am Abend bekannt.

+++Update 05:53 Uhr+++

Der Bundestag kommt heute zu einer historischen Sitzung zusammen. Im Schnellverfahren wollen die Abgeordneten das 156 Milliarden Euro schwere Corona-Hilfspaket der Regierung verabschieden. Der Bund will Familien, Mieter, Beschäftigte, Selbstständige und Unternehmen in der Corona-Krise schützen. Um das Infektionsrisiko für die Abgeordneten so gering wie möglich zu halten, werden die Parlamentarier mit weiten Abständen voneinander im Plenarsaal sitzen. Auch Besuchertribünen sind für die Abgeordneten vorgesehen.

Wie nötig die Hilfen sind, zeigen inzwischen Zahlen aus dem Bundesarbeitsministerium. Allein letzte Woche haben an die 77.000 Betriebe angekündigt, Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen zu wollen.

+++Update 05:25 Uhr+++

Die bayerischen Hilfsorganisationen appellieren an alle, die 112 bitte nur bei Notfällen zu wählen. Die Notfallnummer werde derzeit nämlich vermehrt für Beratungs- und Hilfsfragen in Bezug auf das Coronavirus gewählt, heißt es. Die Leitungen müssten jedoch für Notfallsituationen wie beispielsweise Herzinfarkt, Feuer oder Autounfälle freigehalten werden. Bei Verdacht auf eine Corona-Infizierung sollte stattdessen die 116117 gewählt werden. Für konkrete Fragen zum Virus sei die Hotline des Landesgesundheitsamts mit der 09131 6808 5101 die richtige Nummer, so die Organisationen.

+++Update 05:05 Uhr+++

Bayern bekommt dieses Jahr keine neue Bierkönigin. Der bayerische Brauerbund hat die Wahl vor dem Hintergrund der Corona-Krise abgesagt – denn aktuell gehe man davon aus, dass das Finale nicht wie geplant Mitte Mai im Löwenbräukeller stattfinden kann. Da zahlreiche Feste und Veranstaltungen, auf denen die Bierkönigin auftreten sollte, abgesagt wurden, wird demnach auch nicht auf anderem Weg abgestimmt – etwa online oder per Jury-Entscheidung. Die bereits ausgewählten sieben Finalistinnen sollen nun im kommenden Jahr gegeneinander antreten. Die amtierende Bierkönigin wird laut Brauerbund ein Jahr länger im Amt bleiben.

 

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Dienstag – 24. März 2020

+++Update 17:25 Uhr+++

Die Landwirte im Landkreis Erding leisten auch ihren Teil zur Bekämpfung des Corona-Virus. Die Brennereigenossenschaft Oberding hat die Destille aus den 70er-Jahren reaktiviert und produziert jetzt hochwerten Alkohol für die Herstellung von Desinfektionsmittel. Und zwar aus heimischen Kartoffeln. Aus 10 Tonnen Kartoffeln konnten bereits 1000 Liter Alkohol hergestellt werden.

+++Update 16:05 Uhr+++

Obwohl die Stadtbücherei Starnberg gerade wegen Corona vorsorglich geschlossen hat – die digitale Nutzung, also die „Onleihe“, ist weiter möglich. Das verfügbare Medienangebot wird gerade auch kräftig verstärkt. Starnberger, die aktuell noch keinen Büchereiausweis besitzen, können sich momentan unkompliziert per E-Mail anmelden – und zwar erstmal kostenlos. Wenn die Bibliothek wieder aufmacht, kann man dann den offiziellen Büchereiausweis einfach abholen und die Jahresgebühr von 12 Euro bezahlen. Macht man das nicht – verfällt der digitale Zugang einfach wieder. Ähnliches gilt auch für die Bücherei in Krailling. Und in der Gemeindebücherei Karlsfeld im Landkreis Dachau steht sogar ein kostenloses Schülertraining für die Klassen 5 bis 10 zur Verfügung.

+++Update 15:22 Uhr+++

Münchens Oberbürgermeister Reiter hat die Supermärkte gebeten, für Risikogruppen spezielle Einkaufszeiten zu reservieren. Die Läden sollten entweder alle anderen Kunden bitten, außerhalb eines bestimmen Zeitfensters einzukaufen, oder in einem weiteren Schritt eine Einkaufszeit ausschließlich für Risikogruppen einrichten.

+++Update 14:00 Uhr+++

Ein Spaziergang am Tegernsee, bei dem schönen Wetter. Alleine oder im Kreise der Familie ist das ja trotz Ausgangsbeschränkungen noch erlaubt. Die Bürgermeister im Tegernseer Tal wollen das aber verhindern. In einem Brief an Landtagspräsidentin Aigner schreiben sie, dass die Ausgangsbeschränkungen ausgeweitet werden sollen. Menschen sollen nur noch in ihrem Landkreis unterwegs sein dürfen. Man habe krankheitsbedingt nur noch wenig Personal bei den Bauhöfen, um den ganzen Müll wegzuräumen. Aus den Kreisen des Katastrophenstabs heißt es aber, dass man nicht auf die Forderungen eingehen werde. Die Bürgermeister aus dem Tegernseer Tal appellieren deshalb auch nochmal – seid solidarisch und bleibt zuhause.

+++Update 13:18 Uhr+++

Die Olympischen Spiele in Tokyo werden um ein Jahr verschoben. Das teilte Japans Ministerpräsident Abe mit. Er habe IOC-Präsident Bach um die Verschiebung gebeten, der habe zugestimmt.

+++Update 13:07 Uhr+++

Ministerpräsident Söder hat heute eine erste Zwischenbilanz zu den Corona-Maßnahmen gezogen. Die Zahl der Infektionen und Todesfälle steige. Söder betonte aber, dass man weitere Ansteckungen sicherlich verhindern konnte, indem man die Ausgangsbeschränkungen bereits vor dem Wochenende beschlossen hat. Er bedankte sich bei allen Menschen, die sich daran gehalten haben.

Söder äußerte sich auch zu den Wirtschaftshilfen. Das Hilfspaket werde von 10 auf 20 Milliarden Euro verdoppelt. Eine Milliarde habe man bereits an Unternehmen ausgezahlt, so Söder. Außerdem werde das Gesundheitsministerium und die Gesundheitsämter personell verstärkt. Man habe angeordnet weitere 400 Mitarbeiter an die Gesundheitsämter abzuordnen, so Söder. Der Freistaat werde ab dem 01. April auch die Kosten für Essen und Trinken der Pflegerinnen und Pfleger in Krankenhäusern, Altenheimen aber auch Behinderteneinrichtungen übernehmen. So wolle man ein Zeichen der Dankbarkeit setzen, sagte Söder.

+++Update 12:05 Uhr+++

Leere Straßen durch die Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus: Laut dem ADAC nutzen das einige Fahrer zum Rasen. Das sei nicht hinnehmbar und in keiner Weise nachvollziehbar, sagte ADAC-Verkehrspräsident Hillebrand den Funke-Zeitungen. Er appellierte an die Menschen, keine unnötigen Gefahren zu provozieren.

+++Update 11:04 Uhr+++

Eric Clapton verschiebt wegen der Corona-Krise seine Europa-Tournee und damit auch seine drei Konzerte in Deutschland. Ursprünglich sollte er am 31. Mai in München auftreten und danach in Stuttgart und Düsseldorf. Claptons Auftritt in München soll nun auf den 21. Mai 2021 verschoben werden. Die Tickets behalten ihre Gültigkeit.

+++Update 10:44 Uhr+++

Sechs Millionen dringend benötigte Schutzmasken, die Deutschland bestellt hatte, sind verschwunden. Das berichtet der „Spiegel“ und beruft sich auf einen vertraulichen Bericht des Verteidigungsministeriums. Demnach kamen sie Ende der vergangenen Woche auf einem Flughafen in Kenia weg. Eigentlich sollten die Masken vergangenen Freitag in Deutschland ankommen und dann bezahlt werden.

+++Update 10:01 Uhr+++

Um das Infektionsrisiko durch den neuartigen Coronavirus zu senken, wurden die meisten Wertstoffhöfe im Landkreis Erding bis auf weiteres geschlossen. Dadurch können Engpässe bei der Verfügbarkeit der Gelben Säcke entstehen. Viele Rathäuser im Landkreis Erding legen daher Säcke aus, teilt das Landratsamt mit. Der Landkreis Erding bittet aber darum, nur bei dringendem Bedarf und aus Solidarität zu den Mitmenschen jeweils nur eine Rolle mitzunehmen.

+++Update 09:16 Uhr+++

Die zahlreichen Hinweise von Bürgern zu möglichen Verstößen gegen Corona-Ausgangsbeschränkungen stellen auch den Polizeinotruf vor Herausforderungen. So berichtet die Münchner Polizei von vielen Anrufen zu Baustellen auf den Straßen, bei denen sich Bürger beschwerten, dass dort weiter gearbeitet werde. Solche gewerblichen Baumaßnahmen im öffentlichen Bereich seien aber ausdrücklich weiterhin erlaubt, betonte Polizeisprecher Werner Kraus. Es sei wichtig, dass der Notruf in diesen Zeiten diesbezüglich nicht zusätzlich belastet werde.

+++Update 09:06 Uhr+++

Im Landkreis Ebersberg gehen die Vorbereitungsarbeiten für das Hilfskrankenhaus in der Dreifachturnhalle in Ebersberg weiter. Aktuell wird die Halle lerrgeräumt und von Dingen wie Sportgeräten befreit. In den nächsten 14 Tagen wird hier ein Hilfskrankenhaus entstehen, schreibt das Landratsamt. Dieses Hilfskrankenhaus wird vorsorglich für den Fall vorbereitet, falls die Kapazitäten der Kreisklinik nicht mehr ausreichen sollten. Die Klinik kann für den Notfallbetrieb auf bis zu 400 Betten erweitern.

+++Update 08:16 Uhr+++

Die weiterhin besorgniserregende Ausbreitung des Coronavirus bestimmt heute (ab 10 Uhr) einmal mehr die Sitzung des bayerischen Kabinetts. Schwerpunkte sind nach Angaben der Staatskanzlei Aussprachen zum aktuellen Sachstand der Pandemie sowie Hilfen für die heimische Wirtschaft. Um Ansteckungen unter den Ministern, Staatssekretären und ihren Mitarbeitern zu verhindern, findet die Sitzung des Ministerrats erstmals nicht im Kabinettssaal statt – alle Beteiligten werden sich im Kuppelsaal zusammensetzen, der um ein Vielfaches größer ist.

Um 12.30 Uhr will Ministerpräsident Söder zusammen mit den Ministern Füracker, Aiwanger, Herrmann und Huml eine Pressekonferenz geben.

+++Update 07:39 Uhr+++

Im Kampf gegen die Corona-Krise will Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) ehemalige Pflegekräfte zurück in den Beruf holen. Es sei nicht abzusehen, wie sich die Pandemie weiter entwickle, teilte sie in München mit. Deshalb bitte sie alle Pflegefachkräfte, alle Pflegehilfskräfte sowie Medizinisch-technische Assistenten (MTRA, MTLA) und Medizinische Fachangestellte (MFA), die aktuell nicht in diesem Beruf arbeiten und keiner Risikogruppe angehören, um Unterstützung. Freiwillige könnten sich auf einer Online-Plattform melden, die zusammen mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern eingerichtet worden sei. Dabei bleibe für den Fall eines Einsatzes der aktuelle Arbeitsvertrag bestehen. Wer unterstützt, werde unter Lohnersatz beziehungsweise Lohnfortzahlung von der gegenwärtigen beruflichen Tätigkeit freigestellt, so Huml.

Hier geht es zum Online-Pflegepool….

+++Update 07:09 Uhr+++

Unterrichtsausfall wegen der Corona-Krise – trotzdem: Das Schuljahr wird nicht wiederholt. Das hat die Präsidentin der Kultusministerkonferenz Hubig ganz klar gesagt. Den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ sagte sie, das Schuljahr 2019/2020 werde auf jeden Fall gewertet. Auch das Abitur sieht Hubig nicht in Gefahr.

Im Internet wurde eine Petion gestartet, das Abitur bundesweit abzusagen. Absage der Abiturprüfungen gestartet. Stattdessen soll jede Schüler ein sogenanntes „Durchschnittsabitur“ bekommen. Die Petition haben schon fast 60.000 Unterstützer unterschrieben.

Hier geht es zur Petition…

+++Update 06:48 Uhr+++

NRW plant offenbar einen Corona-Bußgeldkatalog. Laut der Bild-Zeitung würde demnach zum Beispiel 200 Euro kosten, wenn sich mehr als zwei Personen draußen treffen und das Treffen nicht durch eine Ausnahme geregelt ist. Wer eine Bar, ein Restaurant oder Fitnessstudio weiterbetreibt, müsse 5.000 Euro zahlen. Und wer gegen das Besuchsverbot in Altenheimen und Krankenhäusern verstößt, müsse 800 Euro zahlen.

+++Update 06:13 Uhr+++

Wie geht es weiter mit der Fußball-Bundesliga? Kann die aktuelle Saison überhaupt beendet werden? Heute trifft sich das Präsidium der Deutschen Fußball-Liga (DFL), um Entscheidungen vorzubereiten. Entscheiden werden soll dann kommende Woche auf der Vollversammelung der 36 deutschen Profiklubs. Viele rechnen damit, dass erst wieder im Mai oder Juni Fußball gespielt werden kann. Im Raum stehen auch Geisterspiele in Turnierform in verschiedenen Regionen.

+++Update 05:51 Uhr+++

75 Prozent der Menschen in Deutschland sind mit dem Corona Krisenmanagement der Regierung zufrieden. Das geht aus einer Blitz-Umfrage für den ARD-Deutschlandtrend hervor. Das zuletzt bundesweit verhängte Kontaktverbot befürworten sogar 95 Prozent der Befragten.

+++Update 05:31 Uhr+++

Die Corona-Hilfsgelder der Bundesregierung könnten schon nächste Woche fließen. Darauf hofft Bundeswirtschaftsminister Altmaier. Das Bundeskabinett hatte gestern ein beispielloses Hilfspaket in Höhe von rund 156 Milliarden Euro beschlossen. Das meiste Geld soll an Unternehmen und Beschäftigte gehen, damit keine Jobs wegbrechen oder Betriebe insolvent werden. Ein Teil ist auch für Krankenhäuser oder Familien mit Kindern vorgesehen. Finanzminister Scholz sagte, das sei angesichts der Herausforderung notwendig.

+++Update 04:57 Uhr+++

Großbritannien schwenkt auf den Kurs der europäischen Nachbarn ein und schränkt das öffentliche Leben drastisch ein. Premierminister Johnson hat eine weitreichende Ausgangsbeschränkung verkündet.  Mindestens drei Wochen lang gelten ähnliche Regeln wie in Deutschland. Zuletzt waren noch viele Briten draußen unterwegs oder fuhren in vollgepackten U-Bahnen zur Arbeit.

 

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Montag – 23. März 2020

 

+++Update 16:31 Uhr+++

Der erste Corona-Test von Kanzlerin Merkel fiel negativ aus. Weitere Tests würden in den nächsten Tagen folgen, teilte Regierungssprecher Seibert mit. Merkel gehe es gut, so Seibert weiter. Seit gestern befindet sich die Kanzlerin ja in Quarantäne, nachdem sie Kontakt zu einem Arzt hatte, der sich mit dem Virus angesteckt hat.

+++Update 15:20 Uhr+++

Der Landkreis Starnberg hat zwei wichtige Maßnahmen ergriffen, um mit der Coronakrise umzugehen. Auf dem Parkplatz des Kloster Andechs wurde am Wochenende eine Drive-In Teststelle eingerichtet. Bei Verdachtsfällen werden Menschen dabei in ihren Autos getestet. Allerdings kann man nicht einfach so vorbeifahren, sondern nur, wenn ein Arzt dies veranlasst hat. Ab Dienstag werden die ersten Termine vergeben. Und vor der Klinik Starnberg wurden nun fünf Container aufgestellt. Diese stellen eine Art Covid-Notaufnahme dar. Wenn Patienten verdächtige Symptome haben, dürfen sie nicht ins Krankenhaus, sondern werden in die Container gebracht. Dort wird die weitere Behandlung festgelegt.

+++Update 14:02 Uhr+++

Bayern hat mit der Auslieferung von 800 000 Atemschutzmasken an Krankenhäuser und andere Einrichtungen begonnen. Das teilte Ministerpräsident Söder heute mit. Weitere Lieferungen durch den Bund und die Eigenproduktion durch den Freistaat werden folgen, so Söder weiter. Gesundheitsministerin Huml sagte, dass auch 235 000 Flaschen Handdesinfektionsmittel angekommen seien.

+++Update 13:24 Uhr+++

Robert-Koch-Institut Wieler hat sich vorsichtig optimistisch gezeigt, dass sich immer weniger Menschen mit dem Coronavirus anstecken. Die exponentielle Wachstumskurve würde etwas abflachen, sagte Wieler. Home-Office, geschlossene Schulen und Kitas – das sind Maßnahmen, die scheinbar Wirkung zeigen. Trotzdem sei eine definitive Bewertung wahrscheinlich erst am Mittwoch möglich, so Wieler weiter.

+++Update 13:00 Uhr+++

Das Bundeskabinett hat mehrere Hilfspakete für die Wirtschaft beschlossen. Dafür will sich der Bund mit 156 Milliarden neu verschulden. Das Paket soll unter Anderem Unternehmen vor dem Verlust der Existenzgrundlage retten. Auch Kliniken und Selbstständige sollen unterstützt werden. Wegen der hohen Mieten in unserer Region ist auch noch sehr interresant: Sollte jemand aufgrund der Corona-Krise die Miete nicht mehr bezahlen können, darf ihm deshalb nicht mehr gekündigt werden. Bundestag- und Rat sollen die Pakete bis zum Ende der Woche verabschieden.

+++Update 12:34 Uhr+++

Die Polizeien in unserer Region ziehen eine erste Bilanz der Ausgangsbeschränkung. In München hat die Polizei allein gestern bis heute früh 4000 Kontrollen durchgeführt. 61 Personen hat sie angezeigt. In Landsberg hat die Polizei gestern sechs Menschen angezeigt. In Dachau musste die Polizei eine private Feier unter Protest der Veranstalter auflösen. Großes Lob spricht die Polizei in Freising aus. Es habe zwar vereinzelte Verstöße gegeben, aber alle Beteiligten hätten sich äußerst einsichtig gezeigt, sodass niemand angezeigt werden musste.

+++Update 11:24 Uhr+++

Angesichts der Coronavirus-Pandemie werden die Drittliga-Fußballer der SpVgg Unterhaching einen Teil ihrer Gehälter spenden. Man werde die Gehälter ganz normal weiterzahlen, auch wenn’s natürlich auch eng sei, ist ja kein Geheimnis, sagte Vereinsboss Manfred Schwabl (53) in der TV-Sendung «Blickpunkt Sport» im Bayerischen Fernsehen. Und die Jungs seien dann von sich aus auf ihn zugekommen und hätten gesagt, dass sie im Gegenzug was spenden wollen. Und der Verein werde noch was drauflegen, auch für die Gemeinde Unterhaching, so Schwabl.

+++Update 10:27 Uhr+++

Um unter allen Umständen eine Versorgung von Patienten und Pflegebedürftigen gewährleisten zu können, weitet die bayerische Staatsregierung die Notbetreuung für Kinder aus. Seit heute können Eltern auch dann eine Notbetreuung in Kindergärten und Schulen in Anspruch nehmen, wenn nur ein Elternteil in den Bereichen Gesundheitsversorgung oder Pflege tätig ist. Das teilten die Ministerien für Familien und Kultus Wochenende nach einer Sitzung des Katastrophenstabs in München mit. Bislang galt das Angebot nur, wenn beide Elternteile in diesen Bereichen arbeiten oder ein alleinerziehendes Elternteil dort beschäftigt ist. Für andere Bereiche der sogenannten kritischen Infrastruktur bleibt es dabei.

+++Update 09:57 Uhr+++

Das Landratsamt Landsberg hat für Anfragen von Bürgern, ob ein bestimmtes Verhalten den Allgemeinverfügungen unterfällt, folgende Service-Hotline eingerichtet:

08191/129-1680

+++Update 09:01 Uhr+++

Schöne Aktion am Klinikum in Landsberg. Denn im Krankenhaus duftet es mittlerweile wie in einem Blumengeschäft. Der Grund: Die Gärtnerei Scherdi aus Hofstetten hat jedem Klinik-Mitarbeiter einen bunten Frühlingsgruß gepackt – um ihnen in schwierigen Zeiten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Als Dank für ihren unermüdlichen Einsatz gab es für jeden einen Karton mit bunten Primeln, Vergissmeinnicht, Hornveilchen und vielem mehr.

+++Update 08:07 Uhr+++

Am Wochenende ist die Zahl der Corona-Patienten im Landkreis Erding von 70 auf 109 angestiegen. Insgesamt liegen derzeit 12 Covid-19-Patienten im Klinikum Landkreis Erding; 10 werden auf der Isolierstation behandelt, 2 auf der Intensiv-Isolierstation, davon einer beatmet. Bei den neu hinzu gekommenen Fällen handelt es sich um Personen aus den folgenden Gemeinden:

Berglern 1 // Bockhorn 3 // Eitting 2 // Erding 14 // Forstern 1 // Fraunberg 2 //

Hohenpolding 2 // Inning am Holz 1 // Lengdorf 1 // Moosinning 1 // Neuching 1 //

Walpertskirchen 2 // Wartenberg 5 // Wörth 2

In den Screeningstellen des Landkreises Erding wurden seit dem Start der ersten Screeningstelle innerhalb von zehn Tagen über 1.300 Abstriche durchgeführt.

+++Update 07:52 Uhr+++

Der Katastrophenschutz Bayern hat auf seiner Seite viele Fragen rund um das Coronavirus und die aktuelle Situation für uns beantwortet.

Die Antworten gibt es hier….

+++Update 07:22 Uhr+++

Die Münchener Tafel macht trotz des Coronavirus weiter und lässt ihre über 20.000 Gäste nicht alleine. Auf die neuen Maßnahmen der Landesregierung wurde aber reagiert: Lebensmittelausgaben finden ab sofort nur noch am Westtor der Großmarkthalle – da ist nämlich genügend Platz, damit die Gäste und auch Mitarbeiter genügend Abstand zueinander halten können. Dazu wurden auch Markierungen auf den Boden geklebt. Für die Essensausgabe sucht die Tafel aber noch dringend Schutzmasken. Der Aufruf gilt vor allem an Tattoo-, Nagel und Kosmetikstudios, die gerade geschlossen haben. Mehr Infos gibt es auf der Facebookseite der Münchner Tafel.

+++Update 06:42 Uhr+++

Die Eindämmung des Coronavirus mit den damit verbundenen Schutzmaßnahmen stellt unsere ganze Gesellschaft derzeit vor große Herausforderungen. In dieser Situation ist Hilfe gefragt – zum Beispiel bei älteren Menschen, die Ansprache benötigen oder jemanden, der für sie Einkäufe erledigen kann. Auch medizinisches Fachpersonal kann auf freiwilliger Basis einen Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten. Die Möglichkeiten, sich solidarisch mit den betroffenen Mitmenschen zu zeigen, sind vielfältig. Für alle Münchener, die sich aktuell freiwillig engagieren möchten, stehen daher ab sofort folgende Ansprechstellen zur Verfügung:

Münchner Freiwillige – Wir helfen e.V.:

www.muenchner-freiwillige.de/helfen.html

Medizinisches Fachpersonal und Helfer in Krankenhäusern ohne medizinische Vorkenntnisse können sich an die München Klinik wenden:

www.muenchen-klinik.de/freiwillige-helfer

+++Update 06:07 Uhr+++

Die Münchner Polizei hat wieder Zahlen zu ihren Kontrollen veröffentlicht. 400 Beamte waren von Samstagmorgen bis Sonntagmorgen in der Stadt und im Kreis unterwegs. 5.300 Überprüfungen wurden gezählt. Dabei wurden über 160 Verstöße festgestellt. In 133 Fällen gab es Anzeigen – wobei 121 davon die Ausgangsbeschränkung betroffen haben. Einsätze gab es den Angaben zufolge unter anderem in einem Friseurgeschäft, in einer Bar, deren Fenster von innen abgeklebt waren und auch bei einer Party in einer Privatwohnung. Die Polizei hat auch nochmal an die Sankrionen erinnert. Wer sich nicht an die Regeln hält – in besonders schlimmen Fällen drohen Bußgelder bis 25.000 Euro oder auch Freiheitsstrafen.

+++Update 05:00 Uhr+++

Bundeskanzlerin Merkel befindet sich in häuslicher Quarantäne und macht Home-Office. Denn sie habe direkt nach der Pressekonferenz erfahren, dass ein Arzt, der sie am Freitag geimpft hatte, positiv auf das Corona-Virus getestet worden sei. Das teilte Regierungssprecher Seibert mit. Merkel werde in der Quarantäne weiterarbeiten und sich regelmäßig testen lassen, weil ein Test jetzt noch nicht aussagekräftig wäre, so Seibert.

+++Update 04:40 Uhr+++

Ab sofort gelten in ganz Deutschland drastischere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Kanzlerin Merkel hat sie gestern Abend bekanntgegeben. Unter anderem sollen Ansammlungen von mehr als zwei Personen grundsätzlich in ganz Deutschland verboten werden. Darauf verständigten sich Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder. Gelten sollen die Maßnahmen mindestens zwei Wochen. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Restaurants und Gaststätten sollen schließen, ebenso Friseursalons.

Es sind ähnliche Maßnahmen der Ausgangsbeschränkungen, wie sie Ministerpräsident Söder schon am Freitag verkündet hat. Bayern will das von Bund und Ländern vereinbarte Versammlungsverbot ab zwei Personen nicht übernehmen. Wie aus der Staatskanzlei bekannt wurde, dürfen im Freistaat auch weiterhin nur Menschen gemeinsam an die frische Luft, die in einem Haushalt leben. Man darf ansonsten nur allein unterwegs sein.

 

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Freitag – 20. März 2020

 

+++Update 17:40 Uhr+++

In München waren von gestern Morgen bis heute Morgen über 370 Polizisten damit beschäftigt, die Maßnahmen in der Coronakrise zu kontrollieren. Münchener hatten auch Verstöße gemeldet, denen die Beamten nachgegangen sind. Schwerpunkte dieser Einsätze waren Überprüfungen von gastronomischen Betrieben, Ladengeschäften sowie Einrichtungen und Veranstaltungen. Über 2.900 Überprüfungen wurden in dem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden über 500 Verstöße festgestellt.  In 37 Fällen mussten Verantwortliche wegen Verstößen angezeigt werden.

+++Update 17:11 Uhr+++

Seit heute gibt es im Landkreis Dachau das Hilfenetz Petershausen. Es ist eine zentrale Anlaufstelle und soll in der Coronakrise die verschiedenen Hilfe- und Lieferangebote bündeln. An dieses Hilfenetz können sich Hilfesuchende genauso wie Helfer wenden. Eine Hotline wird Anfangs von Mitarbeitern der Gemeinde betrieben. Ehrenamtler werden schrittweise einbezogen und sollen das Hilfenetz Mitte April eigenverantwortlich organisieren.

Die Hotline ist vorerst von Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 08137/6062854 sicher erreichbar. Die Telefonzeiten werden je nach Bedarf und unseren Möglichkeiten erweitert.

Dazu ist das Netz auch per E-Mail erreichbar: hilfe@hilfenetz.petershausen.de

+++Update 17:01 Uhr+++

Der Zugverkehr in Bayern läuft trotz der Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens im Kampf gegen das Coronavirus zunächst normal weiter. Unser Ziel sei, den Zugverkehr mit so wenig Einschränkungen wie möglich aufrecht zu erhalten und das gelinge aktuell hervorragend, sagt Verkehrsministerin Schreyer. Es müsse sichergestellt sein, dass Angehörige systemrelevanter Berufe wie Pfleger, Lebensmittelhändler oder Journalisten zu ihren Arbeitsstellen gelangen könnten.Busse und Bahnen in den kommunalen Verkehrsverbünden verkehren bereits seit einigen Tagen teils nach reduziertem Fahrplan.

+++Update 16:25 Uhr+++

In den Corona-Zeiten wächst auch weiter die Solidarität und Hilfsbereitschaft in unserer Gesellschaft. „We kick Corona“ – So heißt die neue Hilfsinitiative der Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich. Das Geld, dass die beiden zusammentragen, soll die Folgen der Corona-Pandemie für Bedürftige lindern. Die Spenden gehen unter anderem an Tafeln, an Krankenhäuser für medizinische Geräte, die Obdachlosenhilfe und Blutspendedienste. Innerhalb kürzester Zeit ist so bereits eine Million Euro zusammengekommen.

+++Update 16:20 Uhr+++

Standesamtliche Hochzeiten finden erstmal noch statt – aber nur in ganz kleinem Rahmen. Wie die Stadt Freising mitgeteilt hat, gibt es vom Innenministerium eine Anweisung. Erlaubt sind bei der Zeremonie nur die Brautleute, der Standesbeamte, die Trauzeugen und gegebenenfalls auch ein Dolmetscher.

+++Update 15:37 Uhr+++

Die bei Surfern beliebte Eisbachwelle in München soll wegen der Ausbreitung des Coronavirus vorerst nicht genutzt werden können. Die Welle werde entsprechend «geglättet», hat die Stadt mitgeteilt. Veranlasst wurde demnach eine naturschutzfachlich unbedenkliche Absenkung des Eisbachs. So sollen Menschenansammlungen verhindert werden, die an der Eisbachwelle normalerweise die Surfer beobachten.

+++Update 15:09 Uhr+++

Bayern will in der Corona-Krise Krankenschwestern und Pfleger aus dem Ruhestand zurückholen. Man werde jede helfende Hand brauchen, sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler  am Freitag in München. Angesichts der rasanten Ausbreitung des neuartigen Coronavirus sollen Pfleger und Krankenschwestern in Teilzeit zudem überlegen, ob sie die Arbeitszeit aufstocken können.

+++Update 14:09 Uhr+++

Das Frühlingsfest in München wird nicht zum geplanten Zeitpunkt stattfinden können. Das sagte Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter soeben bei einer Pressekonferenz im Rathaus. Ob das Fest verschoben werden kann oder ganz abgesagt werden muss, sei noch nicht absehbar, so der OB. Ob das Oktoberfest wie geplant stattfinden kann, hänge davon ab, ob die Aufbauarbeiten wie geplant im Juni starten können, oder nicht.

+++Update 12:50 Uhr+++

Die bayerische Staatsregierung hat umfangreiche Ausgangsbeschränkungen beschlossen, die ab Mitternacht gelten werden.

  • Restaurants dürfen nicht mehr öffnen. Sie dürfen aber weiterhin Essen als To-Go, per Drive-In oder Lieferservice verkaufen
  • Baumärkte und Gartencenter dürfen nicht mehr öffnen, da dort in den letzten Tagen zu viele Menschen hin sind
  • Friseure dürfen nicht mehr öffnen
  • Besuche in Krankenhäusern sind grundlegend verboten. Ausnahmen sind Sterbefälle, wenn die eigenen Kinder im Krankenhaus liegen, oder wenn es um eine Geburt geht
  • Besuche in Alten-, Pflege-, und Behindertenheime sind verboten, außer es geht um einen Sterbefall
  • Logopäden und Ergotherapeuten müssen die Arbeit einstellen
  • Physiotherapeuten dürfen nur noch Notfälle behandeln
  • Wir dürfen alle weiterhin zur Arbeit fahren. Söder appellierte aber an die Arbeitgeber, wenn möglich Home Office einzurichten, ansonsten für genügend Abstand zwischen den Mitarbeitern zu sorgen
  • Wir dürfen weiterhin einkaufen gehen, zur Bank, Post, etc.
  • Wir dürfen auch weiterhin zum Spazierengehen oder Sporttreiben nach draußen. Allerdings am Besten allein oder nur noch mit der eigenen Familie bzw. den Mitbewohnern des Haushaltes. Gruppenbildungen sind ausdrücklich verboten
  • Bei Verstößen sieht das Infektionsschutzgesetz Geldstrafen oder sogar bis zu zwei Jahre Gefängnis als Strafe vor. Laut Innenminister Herrmann sind bis zu 25.000 Euro Bußgeld möglich
  • Die Einschränkungen gelten vorläufig bis zum 03. April

+++Update 12:15 Uhr+++

Damit sich das Corona-Virus nicht weiter bei uns in Bayern ausbreitet, sollen ab morgen auch Restaurants und Biergärten schließen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen und auch die „Nürnberger Nachrichten“ haben darüber berichtetet. Take-away-Angebote sollen demnach aber weiter möglich sein. Weitere Maßnahmen sind aktuell noch nicht bekannt – dazu wird  Ministerpräsident Söder gleich um 12.30 Uhr eine PK geben.

+++Update 11:55 Uhr+++

Die bayerischen Behörden werden von Corona-Hilfsgeldanträgen bedrängter mittelständischer Unternehmen überrollt. Mittlerweile gebe es mehrere Zehntausend Anträge mit einem gesamten Finanzvolumen von mehreren Hundert Millionen Euro, sagt Wirtschaftsminister Aiwanger. Die ersten Überweisungen sind offenbar auch schon am Freitag auf den Konten der Firmen eingegangen.

+++Update 10:32 Uhr+++

Münchens Oberbürgermeister Reiter hat für 14 Uhr eine Pressekonferenz angekündigt. Dort werde er weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus in München erläutern.

+++Update 10:29 Uhr+++

Außenminister Maas hat auf  Twitter mitgeteilt, dass die Reisewarnung der Bundesregierung bis Ende April gelte. Damit betrifft sie auch die Osterferien.

+++Update 09:51 Uhr+++

Ministerpräsident Söder hat kurzfristig zu einer Pressekonferenz um 12:30 Uhr eingeladen. Aus Regierungskreisen hieß es, es liefen intensive Gespräche Söders unter anderem mit seinem Kabinett, dem Corona-Krisenstab und Kommunalpolitikern. Die Gespräche hätten bis tief in die Nacht hinein gedauert und seien erst heute früh weitergegangen. Welche Maßnahmen Söder verkünden wird, ist aber noch unklar.

+++Update 06:02 Uhr+++

Das Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt München warnt vor Trickbetrügern, die die aktuelle Corona-Situation ausnutzen wollen. Die Bevölkerung sollte wachsam sein, heißt es. In den letzten Tagen sei es vorgekommen, dass sich Personen an Haustüren fälschlicherweise als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes oder von Rettungsdiensten ausgegeben und sich nach Corona-Testergebnissen oder anstehenden Testterminen erkundigt hätten. Dadurch wollten sie sich Zutritt zur Wohnung verschaffen. Die Stadt München weist daraufhin, dass sich die Beschäftigten der Gesundheitsbehörden in puncto Coronavirus niemals unangemeldet Hausbesuche machen. Seid skeptisch, lasst niemanden in Ihre Wohnung, beantwortet keine Fragen und ruft im Notfall die Polizei, so der Rat der Stadt.

+++Update 05:44 Uhr +++

Um eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus über das Abwasser zu vermeiden, übernimmt der Abwasserverband Starnberger See einige Anstrengungen. Damit sollen die Bevölkerung und auch die Mitarbeiter des Verbandes vor einer Infektion geschützt werden. Das Schmutzwassersystem wird derzeit lediglich überwacht, Arbeiten werden nur noch bei Noteinsätzen durchgeführt, heißt es. Und deshalb sei es wichtig, vermeidbare Störungen zu verhindern. Der Verband appelliert an alle, dass keine Gegenstände in der Toilette entsorgt werden, die Verstopfungen verursachen können. Leider werden derzeit aber offensichtlich vermehrt Feuchttücher statt Toilettenpapier benutzt und in die Toilette geworfen. Feuchtes Toilettenpapier gehört laut dem Verband  genauso wie Einwegwaschlappen, Kosmetiktücher, Babyfeuchttücher, Staub- und Wischtücher nicht in das Abwassersystem. Nach Benutzung sind sie zwingend über die Restmülltonne zu entsorgen.

+++Update 04:30 Uhr+++

Freiburg erlässt ab morgen eine eingeschränkte Ausgangssperre. Wer sich draußen aufhalten will, darf das nur noch allein, zu zweit oder mit Menschen aus dem eigenen Haushalt. Man darf weiterhin zum Arzt, in die Arbeit oder zum einkaufen gehen. Die Stadt begründet die Ausgangssperre mit der Nähe zur französischen Grenze.

+++Update 04:21 Uhr+++

Es gilt Versammlungsverbot – deshalb wird in Ebersberg am Samstag online gegen Rechts demonstriert. Die Initiatoren der Demo stellen gegen 12 Uhr Reden, Banner und Statements online. Sie rufen alle dazu auf, sich selbst Banner oder Plakate zu basteln und Fotos davon zu schicken. Gegebenenfalls könne man auch bestimmte Hashtags benutzen, um auf die Aktion aufmerksam zu machen.

+++Update 04:12 Uhr+++

In Gröbenzell im Landkreis Fürstenfeldbruck läuten die Kirchenglocken auch am Sonntag um 10 Uhr. Und zwar zu einem „virtuellen Gottesdienst“, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Im Internet haben die evangelische Zachäusgemeinde und die katholische Gemeinde Sankt Johann Baptist den Ablauf der Gottesdienste veröffentlicht. Alle Menschen sollen statt physisch im Geiste zusammenkommen, heißt es. Jeden Tag um 19 Uhr gibt es außerdem ein virtuelles Abendgebet.

+++Update 04:03 Uhr+++

Im Landkreis Dachau stellt auch das Giftmobil auf unbestimmte Zeit den Betrieb ein. Sobald es wieder fährt, informiert das Landratsamt darüber.

 

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Donnerstag – 19. März 2020

+++Update 17:25 Uhr+++

Gerade jetzt zu Zeiten des Coronavirus müssen alle zusammenhalten. Die Facebook „Hand-in-Hand Starnberger See“ bietet ab sofort Hilfe bei Einkäufen, Botengängen, Kinderbetreuung und Gassigängen an, wenn Menschen dies nicht mehr selbst leisten können, weil sie in Quarantäne sind oder zur Risikogruppe gehören. Unter 08151 – 12319 kann man von Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr anrufen, wenn man Hilfe benötigt. Die Anfragen werden dann zu uns weitergeleitet und es wird der passende Helfer gesucht, der sich dann direkt bei der Person meldet.

Außerdem musste die Starnberger Tafel leider schließen und braucht nun dringend Spenden.

Starnberger Tafel e.V.
IBAN DE72 7025 0150 0028 4589 41
BIC BYLADEM1KMS
Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg

Von Sachspenden ist derzeit abzusehen. Es können auch Gutscheine erworben und gespendet werden.

Wer ansonsten helfen möchte oder auch Hilfe braucht – für den gibt es auch unsere TOP FM-Aktion der „Helfenden Heimathände“!

+++Update 17:03 Uhr+++

Nach dem Abitur werden in Bayern wegen des Coronavirus auch Abschlussprüfungen anderer Schularten verschoben. Es gehe dabei um Mittelschulen, Realschulen und Wirtschaftsschulen, teilte das Kultusministerium am Donnerstag in München mit. Alle Prüfungen starten jeweils zwei Wochen später.

+++Update 17:00 Uhr+++

Die Oberammergauer Passionsspiele sind für dieses Jahr abgesagt worden. Grund ist die weitere Ausbreitung des Corona Virus. Das haben Vertreter des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen und der Spielleitung in Oberammergau mitgeteilt. Die Premiere war eigentlich für den 16. Mai geplant – jetzt sollen die Passionsspiele auf das Jahr 2022 verschoben werden.

+++Update 16:45 Uhr+++

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat ihre Warnung vor einer Einnahme von Ibuprofen bei Covid-19-Verdacht  zurückgenommen. Das schreibt die „Welt“. Erst vor paar Tagen hieß es noch – obwohl es noch keine Studien gab – man solle im Verdachtsfall ohne Rat des Arztes nicht zu Ibuprofen, sondern eher zu Paracetamol greifen.

+++Update 16:25 Uhr+++

Wegen der Coronavirus-Krise wird es in diesem Frühjahr keinen landesweiten Probealarm der Sirenen geben. Um in der aktuellen Lage Missverständnisse und eine Verunsicherung der Bevölkerung zu vermeiden, werde der bayernweit geplante Probealarm der Katastrophenschutzsirenen abgesagt, heißt es. Eigentlich war dieser für kommenden Donnerstag, den 26. März, geplant.

+++Update 16:15 Uhr+++

Im Landkreis Freising wurde die Hallberger Wiesn vorsorglich abgesagt. Eigentlich hätte sie von 22. bis zum 26. April stattfinden sollen. Aktuell wird überlegt, ob sie zu einem späteren Zeitpukt nachgeholt werden kann. Infos dazu werden von der Gemeinde Hallbergmoos noch bekanntgegeben.

+++Update 15:33 Uhr+++

Auch auf das DOK.fest München hat das Coronavirus einen Einfluss: Wegen der Corona-Krise und aller behördlicher Auflagen sehen sich die veranstalter angehalten, die 35. Ausgabe des Dokumentarfilm-Festivals vom  6. bis 17. Mai nicht in gewohnter Form stattfinden zu lassen. Nach Prüfung aller Möglichkeiten und Rücksprache mit den Förderern, den Vertretern des Freistaats Bayern und der Landeshauptstadt München, wurde beschlossen, das Festival online stattfinden zu lassen: als „DOK.fest München@Home 2020“.

+++Update 14:21 Uhr+++

In Bayern gibt es leider weitere Todesfälle wegen des Coronavirus. Und zwei davon kommen aus dem Landkreis Freising. Dabei handelt es sich um eine 80-jährige Patientin und einen 87-jährigen Patienten, sagt das Bayerische Gesundheitsministerium. Gestern wurde bereits ein Todesfall aus dem Landkreis Landsberg bekannt. Insgesamt gibt es in Bayern nun 13 Corona-Todesfälle.

+++Update 14:01 Uhr+++

Ministerpräsident Söder hat heute nochmal betont, dass die Polizei alle Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verstärkt kontrollieren werde. Die Münchner Polizei hatte gestern auch schon viele Einsätze, weil Münchner Verstöße gemeldet hatten. Dem sind die Beamten dann nachgegangen. Schwerpunkte dieser Einsätze waren Überprüfungen von Gaststätten, Spielplätzen und Sportanlagen. In Starnberg hat die Polizei zum Beispiel eine „Beer-Pong“-Party mit fast 20 Leuten aufgelöst. Auch in Schondorf am Ammersee wurde eine Grillparty auf einem Parkplatz. Hörer melden uns aber auch immer wieder größere Versammlungen von Menschen vor allem in München an der Isar.

+++Update 13:42 Uhr+++

Seit gestern gelten für Geschäfte wie Supermärkte und Drogerien ja auch mögliche verlängerte Öffnungszeiten. Die großen deutschen Supermarkt- und Discountketten wollen ihre Geschäfte bis auf weiteres nicht am Sonntag öffnen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Als Grund geben die Unternehmen demnach an, viele Mitarbeiter seien schon jetzt an den Grenzen ihrer Belastbarkeit. Noch einen Tag länger zu öffnen, würde diese Situation weiter verschärfen, heißt es.

+++Update 13:10 Uhr+++

Ministerpräsident Söder heute nochmal den Finger gehoben und mit einer Ausgangssperre für ganz Bayern gedroht. In einer Regierungserklärung im Landtag sagte Söder, wenn sich die Menschen nicht freiwillig beschränkten, bleibe am Ende nur dieser Schritt. Das müsse jedem klar sein. Man werde nicht endlos zuschauen. Seit gestern gilt bereits eine Ausgangssperre für die Kleinstadt Mitterteich. Der Landkreis Wunsiedel ordnete das inzwischen für zwei weitere Kommunen an.

 

Was würde eigentlich eine Ausgangssperre für uns bedeuten?

Wir müssen dann zu Hause bleiben und dürfen das Haus nur noch für bestimmte Ausnahmen verlassen.

Dazu gehören:

* Der Weg zur Arbeit und zurück – falls die Tätigkeit kein Homeoffice zulässt

* Wichtige Einkäufe

* Arzt- und Apothekenbesuche

* Tanken

* in der Bank oder am Automaten Geld abholen

* Lieferanten

* Haustiere versorgen oder auch mit dem Hund in unmittelbarer Nähe von zu Hause Gassi gehen

* Leute, die für Hilfsbedürftige Einkäufe oder Botengänge erledigen

* unter Umständen auch noch Sport wie Joggen, wenn man dabei alleine unterwegs ist

+++Update 09:40 Uhr+++

In einer Regierungserklärung vor dem bayerischen Landtag hat Ministerpräsident Markus Söder klar gemacht, dass es nun an jedem Einzelnen liegt, sein Verhalten so anzupassen, um die Coronapandemie in den Griff zu bekommen. Man könne natürlich weiter rausgehen, aber wenn, bitte alleine, so Söder. Er verstehe schon, dass sich bei diesem schönen Wetter viele nicht daran halten, und in großen Massen an der Isar, im Englischen Garten, am Tegernsee oder anderen ähnlichen Orten in Bayern zusammenkommen. Doch dies dürfe nicht so weitergehen. Wenn doch, ist die bayerische Staatsregierung bereit, eine Ausgangssperre zu verhängen.

+++Update 07:14 Uhr+++

Auch die Freiwillige Feuerwehr, das Technische Hilfswerk, die Wasserwacht und Bayerische Rote Kreuz in Freising rufen zur Solidarität in der Bevölkerung auf. „Wir bleiben für Euch draußen, dafür bleibt Ihr für uns drinnen“, bitten sie in einer Pressemitteilung. Die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft bleibe das wichtigste Ziel in diesen Tagen. Dafür brauche es aber alle.

+++Update 07:06 Uhr+++

Das Klinikum Landsberg hat ab heute ein absolutes Besucherverbot. Nur Elternteile von stationären Kindern, Partner von werdenden Müttern und Angehörige von schwerstkranken oder sterbenden Menschen dürfen noch ins Klinikum.

Das Klinikum hatte bereits in den letzten Tagen Taschenkontrollen am Eingang eingeführt, weil Menschen immer wieder Atemschutzmasken oder Desinfektionsmittel geklaut haben. Mittlerweile seien die Vorräte weggesperrt worden.

+++Update 06:33 Uhr+++

Um 09. Uhr wird Ministerpräsident Söder eine Regierungserklärung halten. Die Staatsregierung will der Wirtschaft unter die Arme greifen. Söder will die gesamten Maßnahmen der Staatsregierung im Kampf gegen das Corona-Virus vorher erläutern.

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Mittwoch – 18. März 2020

 

+++Update 19:30 Uhr+++

Angela Merkel warnt auch live im Programm von TOP FM in ihrer fast 15 minütigen Rede: „Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst!“ Die Bundeskanzlerin in ihrer historischen Mahnung – zum ersten Mal spricht sie außerhalb der Neujahrsansprache an die Nation: „Seit der deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt.“

Deshalb gelte: „Hamstern, als werde es nie wieder etwas geben, ist sinnlos und letztlich vollkommen unsolidarisch.“ Die Versorgung mit Lebensmitteln sei „jederzeit gesichert“, leere Regale würden aufgefüllt.

Und weiter: „Wir müssen, auch wenn wir so etwas noch nie erlebt haben, zeigen, dass wir herzlich und vernünftig handeln und so Leben retten. Es kommt ohne Ausnahme auf jeden Einzelnen und damit auf uns alle an.“

Und: „Passen Sie gut auf sich und auf Ihre Liebsten auf.“ Für eine sonst recht nüchterne und sachliche Kanzlerin ein emotionales Ende der Ansprache.

+++Update 18:27 Uhr+++

Österreich kontrolliert ab Mitternacht die Grenze zu Deutschland. Das bestätigte das österreichische Innenministerium vorhin in Wien.

+++Update 18:06 Uhr+++

Nach den Freizeiteinrichtungen sind seit heute auch Gastronomie und Einzelhandel geschlossen, soweit sie nicht der täglichen Versorgung der Bevölkerung dienen. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter freut sich besonders, dass es in der Stadt viele Beispiele der Solidarität gibt. Für alle, die sich jetzt ehrenamtlich engagieren wollen, die mithelfen wollen, organisiert die Stadt derzeit eine zentrale Anlaufstelle.

Außerdem gibt es bei uns die TOP FM-Aktion der „Helfenden Heimathände“!

Der Stadtrat hat auch Sofortmaßnahmen zugestimmt, um Insolvenzen städtischer Gesellschaften und Institute oder städtischer Zuschussnehmer zu verhindern. Dazu werden den städtischen Beteiligungsgesellschaften und Instituten Gelder zur Verfügung gestellt, um deren Liquidität sicherzustellen. Die Soforthilfen des Freistaats werden für die kleinen und mittleren Münchner Unternehmen vom Referat für Arbeit und Wirtschaft koordiniert.

+++Update 17:44 Uhr+++

Zum Schutz vor möglichen Ansteckungsgefahren mit dem Coronavirus in Supermärkten fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die Sicherstellung von Mindestabständen zwischen den Kunden. Er verwies auf Dänemark, wo Klebeetiketten auf dem Boden dabei helfen sollen, dass Kunden an den Kassen ausreichend Abstand zueinander halten.

Über die Bundesagentur für Arbeit solle ein «Arbeitsportal» eingerichtet werden. Zum Beispiel könnten Mitarbeiter der Gastronomie, die nun keine feste Beschäftigung hätten, sehr schnell eine Perspektive in Supermärkten und ähnlichem finden. Daran arbeiten derzeit auch das Sozial- und das Wirtschaftsministerium.

+++Update 17:38 Uhr+++

Jetzt gibt es eine Liste des bayerischen Gesundheitsministeriums, welche Geschäfte in Bayern noch weiter offen bleiben drüfen.

Die findet ihr hier auf unserer Homepage….

+++Update 17:28 Uhr+++

Zum Schutz vor dem Coronavirus sitzen die Kassierer in bayerischen Rewe-Filialen künftig hinter Plexiglasscheiben. Die Schutzwände seien 1,5 Meter hoch und seit heute würde man sie landesweit in den Geschäften aufbauen, heißt es vom Unternehmen. Die Schutzwände haätten keine Möglichkeiten zum Durchgriff. So sollen die Mitarbeiter vor einer Ansteckung mit dem sich rasant in Deutschland ausbreitenden Coronavirus geschützt werden. Um die Kunden untereinander zu schützen, könne sich das Unternehmen Abstandsmarkierungen an den Kassen, wie in anderen Ländern bereits üblich, vorstellen.

+++Update 17:08 Uhr+++

Gerade jetzt in der Zeit des Corona-Virus müssen alle zusammenhalten und sich gegenseitig helfen. Der TSV Dachau bietet ab kommenden Montag (23. März) kostenlos und im zulässig begrenztem Maße eine Notbetreuung für Kinder an, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten.

Dazu gehören: Mediziner und Pflegepersonal, auch Hersteller von für die Versorgung notwendigen Medizinprodukten, Polizei und Feuerwehr, Rettungsdienste, Katastrophenschutz, Lebensmittelhandel, Erzieher und Sozialpädagogen, die in entsprechenden Bereichen arbeiten, Reinigungskräfte im medizinischen Bereichen, Mitarbeiter des öffentlichen Nah- und Fernverkehrs, Telekommunikation, Energie, Wasser, Entsorgung.

Die Notbetreuung findet vormittags von 9 bis 12 Uhr und nachmittags von 13 bis 16 Uhr statt. Eine Verpflegung wird nicht angeboten.

Für einen Platz in einer Notgruppe soll man sich an folgende Mailadresse wenden: nachbarschaftshilfe@tsvdachau1865.de

Außerdem bietet der Verein auch Einkaufsdienste und Botengänge für Hilfsbedürftige an. Eine Anfraage geht an die gleiche Mailadresse oder auch telefonisch unter der 08131 10471 (montags bis freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr )

+++Update 16:38 Uhr+++

In Bayern gibt es jetzt die erste Ausgangssperre: Das Landratsamt Tirschenreuth hat wegen der Verbreitung des Coronavirus für die Stadt Mitterteich eine Ausgangssperre verhängt. Es ist die erste Stadt in Bayern mit einer solchen Maßnahme. Sie soll bis zum 2. April dauern, hat die Behörde mitgeteilt.

+++Update 16:18 Uhr+++

Die erste Maschine der Rückholaktion für Deutsche aus dem Ausland ist am Mittwochnachmittag in München angekommen. Der Lufthansaflug LH 1749 aus Tunis landete um 14.20 Uhr, zehn Minuten früher als geplant, auf dem Airport Franz Josef Strauß. Im Rahmen der größten Rückholaktion in der Geschichte der Bundesrepublik sollten nach Angaben des Auswärtigen Amts am frühen Abend noch zwei Maschinen aus Ägypten in München landen. Drei aus Marokko hatten das Ziel Frankfurt am Main.

+++Update 16:05 Uhr+++

Nun gibt es leider den ersten Corona-Todesfall in unserer Heimat. Das bayerische Gesundheitsministerium hat eben mitgeteilt, dass es sich nach Angaben des Landratsamtes Landsberg am Lech um einen 71-jährigen Patienten mit Vorerkrankungen handelt. Damit sind in Bayern seit vergangenem Donnerstag insgesamt sechs Coronavirus-Patienten gestorben.

Außerdem breitet sich das Virus weiter in München aus. Dort wurden am heutigen Mittwoch (Stand 13 Uhr), 150 neue Fälle bestätigt. Damit sind in der Landeshauptstadt aktuell insgesamt 509 Infektionen gemeldet.

+++Update 15:47 Uhr+++

Die Polizei kontrolliert bei uns nun, ob die Maßnahmen des Freistaats gegen eine Ausbreitung des Coronavirus eingehalten werden. Seit gestern Abend sind die Beamten unterwegs und schauen, ob auch wirklich alle Bars, Discotheken und andere Freizeiteinrichtungen zu haben, sagt Innenminister Herrmann. Seit heute müssen ja auch viele Geschäfte geschlossen bleiben und auch das wird verstärkt kontrolliert. Herrmann warnte auch vor hohen Strafen, wenn die Regeln nicht eingehalten werden. Es würden Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren gelten, heißt es. Die Bevölkerung ist auch aufgerufen, Verstöße zu melden. Die Münchener Polizei hat auch schon erste Zahlen vorgelegt. Über 700 Betriebe wie Clubs oder Spielhallen wurden bis heute Morgen kontrolliert und dabei wurden fast 50 erwischt, die verbotenerweise offen hatten. Die Polizei suchte vorerst den Dialog. Nur ein Betrieb weigerte sich, sofort zu schließen. Er wurde angezeigt. Außerdem kontrolliert die Polizei auch Parks wie den Englischen Garten und wird dort größere Versammlungen auflösen.

+++Update 15:29 Uhr+++

122 Personen aus dem Landkreis Freising sind nach aktuellem Stand mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Im Klinikum Freising sind derzeit 20 Patienten isoliert untergebracht, einige davon sind Verdachtsfälle, die auf das Ergebnis ihrer Testung warten. Um das Verfahren der Abstriche zu optimieren und das Gesundheitsamt zu entlasten, hat der Landkreis Freising ab morgen eine Teststelle. Dort werden Experten eines Labors Abstriche nehmen. Getestet werden aber nur Kontaktpersonen von Infizierten, die entsprechende Symptome aufweisen. Diese werden nach Anordnung des Gesundheitsamts Freising informiert und erhalten einen Termin. Personen, die dorthin kommen und keinen Termin nachweisen können, werden von Polizei oder Sicherheitsdienst abgewiesen.

+++Update 14:42 Uhr+++

In diesem Jahr gibt es keinen ESC-Sieger. Der Eurovision Song Contest wurde wegen des Coronavirus abgesagt. Das hat der Veranstalter auf der Homepage mitgeteilt. Er hätte im Mai in Rotterdam stattfinden sollen.

+++Update 14:22 Uhr+++

Die Tafelläden der Bürgerstiftung in Puchheim, Olching, Maisach und Fürstenfeldbruck schließen aufgrund der aktuellen Lage – und zwar vom 24. März bis 2. April. Hintergrund ist, dass ein Großteil der Tafelmitarbeiter und der Tafelkunden älter sind und somit zum besonders gefährdeten Personenkreis gehören. Aktuell wird daran gearbeitet, die Art der Lebensmittelbeschaffung und Tafelausgabe neu zu organisieren.

Um die Tafelkunden und andere hilfsbedürftige Bürger zu unterstützen, hat die Bürgerstiftung ab sofort eine Coronahilfe-Hotline unter der Nummer 08141-3156713 eingerichtet. Die Hotline ist auch unter der Mailadresse coronahilfe@buergerstiftung-lkr-ffb.de erreichbar.

Bei der Hotline können sich melden: Personen, die das Haus nicht selbst verlassen können und Unterstützung benötigen sowie Personen, die Ihre Hilfe anbieten möchten, zum Beispiel fürs Einkaufen.

+++Update 14:02 Uhr+++

Erntehelfer in der Landwirtschaft sollen trotz der aktuellen Einreisebeschränkungen weiter problemlos nach Deutschland kommen dürfen. Es gebe hier spezielle Formulare, die die Betriebe den Helfern aushändigen können, sagte Bayerns Agrarministerin Kaniber. Die Sorge vor fehlenden Erntehelfern sei bei den Bauern ein großes Thema, etwa mit Blick auf die anstehende Spargelzeit.

+++Update 13:43 Uhr+++

Wegen der weltweiten Coronakrise und der einbrechenden Rohölnotierungen geben die Spritpreise an den Tankstellen deutlich nach. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesdurchschnitt 1,267 Euro – und das sind 5,8 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel verbilligte sich um 4,1 Cent auf durchschnittlich 1,137 Euro je Liter.

+++Update 13:15 Uhr+++

BMW fährt wegen der Coronavirus-Pandemie jetzt seine Produktion herunter: Für mindestens vier Wochen werden die Werke in Europa fast vollständig stillstehen. Vorstandschef Oliver Zipse sagte in München: „Ab heute fahren wir unsere europäischen Automobilwerke und das Werk Rosslyn in Südafrika herunter. Die Produktionsunterbrechung wird voraussichtlich bis zum 19. April eingeplant.“ BMW wird auf Kurzarbeit umstellen. „Diese regelt, dass das Nettoeinkommen eines Tarifmitarbeiters bei BMW auch bei Kurzarbeit mindestens 93 Prozent des üblichen Niveaus beträgt“, erklärte Betriebsratschef Manfred Schoch. Aufgrund der weltweiten Ausbreitung des Virus und der Eindämmungsmaßnahmen erwarte BMW, dass in allen wesentlichen Märkten die Nachfrage erheblich beeinträchtigt werde. Der Autoabsatz des Konzerns dürfte deswegen im laufenden Jahr deutlich unter Vorjahresniveau liegen.

+++Update 12:20 Uhr+++

Die Münchner Polizei hat mitgeteilt, dass sie ab heute die Ladenschlusszeiten auch kontrolliert. Genauere Details gibt es später auf einer Pressekonferenz.

+++Update 10:21 Uhr+++

Auch das Uferlos-Festival in Freising hat die Vorbereitungen abgebrochen. Das Risiko sei zu groß am Ende auf den Kosten sitzen zu bleiben, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

+++Update 09:30 Uhr+++

Das Kultusministerium hat gerade mitgeteilt, dass die Abitur-Prüfungen heuer vom 30. April auf den 20. Mai verschoben werden. Da die Schulen erst am Ende der Osterferien wieder öffnen, hätten die Schüler sonst zu wenig Vorbereitungszeit, so Kultusminister Piazolo.

+++Update 06:53 Uhr+++

Die Bayerische Regionalbahn hat wegen der Schließung der Kitas Personalprobleme. Denn viel Mitarbeiter mussten abgestellt werden, um sich um ihre Kinder zu kümmern. Die Strecke Schondorf-Augsburg wird deshalb nur noch einmal pro Stunde gefahren. Alle Infos zu den ausfallenden Verbindungen findet Ihr hier.

+++Update 06:22 Uhr+++

Auch die Aufräumaktion „Ramadama“ in Markt Indersdorf im Landkreis Dachau ist wegen des Corona-Virus abgesagt. Sie war für den 28. März geplant.

+++Update 06:00 Uhr+++

Ab heute sind auch viele Bereiche des Einzelhandels geschlossen. Nur noch Läden, die den alltäglichen Bedarf bedienen, sind geöffnet. Auch Dienstleister und Handwerker können weiter öffnen. Restaurants dürfen derweil nur noch von 06 bis 15 Uhr geöffnet sein. Das gilt laut Ministerpräsident Söder auch für Biergärten und Außenterrassen. Alle Maßnahmen könnt Ihr hier nachlesen.

 

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Dienstag – 17. März 2020

 

+++Update 22:00 Uhr+++

Die EU hat beschlossen ein Einreisestopp für Nicht-EU-Bürger zu verhängen. Der Stopp gelte zunächst für 30 Tage gelten. Ausgenommen sind Bürger aus Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz. Am Frankfurter Flughafen wurden bereits erste Passagiere eines Flugs aus der Türkei abgewiesen.

+++Update 18:24 Uhr+++

Die Stadtverwaltung in Landsberg hat seit heute geschlossen. Der Appell an die Bürger, dass man nur in dringenden Fällen ins Rathaus kommt, hat offenbar nicht viel gebracht. Die Leute kamen trotzdem. Wegen der hohen Besucherzahlen setzt die Stadtverwaltung deshalb ihre Öffnungszeiten bis auf Weiteres aus. Dringende Termine können über‘s Telefon vereinbart werden.

+++Update 18:02 Uhr+++

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hat sich nun auch zur Verschiebung der Fußball-EM um ein Jahr geäußert. Er sagt:

„Natürlich kann ich verstehen, dass die Fußballfans jetzt enttäuscht sind. Aber in der aktuellen Situation ist es die richtige Entscheidung, die UEFA EURO 2020 schon jetzt zu verschieben. Planungen und Vorbereitungen müssten auf Hochtouren laufen, liegen aber aufgrund der aktuellen Entwicklungen auf Eis. Jetzt steht die Gesundheit im Vordergrund, und wir müssen alles tun, um die Verbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen.“

+++Update 17:52 Uhr+++

Die Versorgung mit Lebensmitteln in Deutschland in der Corona-Krise ist gewährleistet. Das hat Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner bekräftigt. Sie wolle klar sagen: Die Supermärkte bleiben offen. Alles andere seien Falschmeldungen. Auch die Versorgung von Tieren sei gesichert.

+++Update 17:25 Uhr+++

München hat jetzt eine weitere Drive-In-Station zur Abstrichentnahme für die Testung auf das neue Coronavirus: sie wurde auf der Theresienwiese eingerichtet. Die ist ausschließlich für Personen bestimmt, bei denen ein begründeter Verdacht auf eine Corona-Virusinfektion besteht. Wer in einem Corona-Risikogebiet war und Symptome aufweist, ruft die Bereitschaftsdienstnummer der KVB unter 116117 an. Dort wird dann abgeklärt, ob eine Testung nötig ist, und gegebenenfalls ein Termin für die Drive-In-Station vereinbart.

+++Update 17:05 Uhr+++

Der FC Bayern München muss auf sein Königsklassen-Spiel gegen den FC Chelsea noch einige Zeit warten. Die Europäische Fußball-Union hat im Zuge der Coronavirus-Krise alle Spiele für Vereine und Nationalmannschaften «bis auf Weiteres» ausgesetzt. Entscheidungen zu neuen Terminen beispielsweise für Partien der Champions League sollen «zu gegebener Zeit» getroffen und mitgeteilt werden. Die Münchner hatten ihr Hinspiel im Achtelfinale gegen den FC Chelsea mit 3:0 gewonnen. Das Rückspiel in München hätte an diesem Mittwoch stattfinden sollen.

+++Update 16:35 Uhr+++

Das Indersdorfer Volksfest, das vom 15. bis 24. Mai hätte stattfinden sollen, ist abgesagt. Trotz des behördlichen Verbotes bis aktuell lediglich 19. April hat sich Veranstalter Josef Schuster jun. gemeinsam mit Festwirt, Brauerei und Schaustellern und in enger Absprache mit der Marktgemeinde Indersdorf bereits jetzt zu einer Absage entschlossen.

+++Update 15:27 Uhr+++

Auch im Katastrophenfall muss die Grundversorgung aufrecht erhalten bleiben. Die Wochenmärkte werden deshalb ausdrücklich nicht geschlossen. Dies wurde zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefs der Bundesländer vereinbart. Daher finden die Wochenmärkte in unserer Heimat wie gewohnt statt. Es gibt aber Verhaltensregeln, wie die Stadt Starnberg zum Beispiel mitgeteilt hat:

Verhaltensregel 1: Haltet euch möglichst kurz auf dem Markt auf. Nutzt das breite Angebot, um den Bedarf abzudecken.

Verhaltensregel 2: Verzichtet auf das Händeschütteln. Reduziert körperliche Kontakte auf ein Mindestmaß. Haltet möglichst ein bis zwei Meter Abstand von anderen Menschen.

Verhaltensregel 3: Nach Rückkehr in die häusliche Umgebung reinigt die Hände gründlich und mit Seife unter warmem Wasser für mindestens 30 Sekunden.

Verhaltensregel 4: Roh verzehrte Waren wie Obst und Gemüse sollten ebenfalls unter heißem Wasser gründlich gereinigt werden.

+++Update 14:54 Uhr+++

Die aktuelle Verbreitung des Coronavirus geht nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auch auf Kontakte in Skigebieten zurück. Das Ausbruchsgeschehen hätte viel zu tun mit den Rückkehrern aus dem Skiurlaub, sagte der CDU-Politiker heute in München. Er verwies etwa auf Südtirol, Österreich und die Schweiz. Der Minister kündigte an, das Robert Koch-Institut (RKI) damit zu beauftragen, auch Zahlen zu genesenen Coronapatienten zu ermitteln. Dies sei zur Einordnung für die Bürger wichtig.

+++Update 13:55 Uhr+++

Der norwegische Fußballverband hat mitgeteilt, dass die Fußball-EM auf 2021 verschoben werden soll. Das berichtet die Welt. Der europäische Verband UEFA müsse diese Entscheidung aber noch bestätigen, heißt es. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

+++Update 13:35 Uhr+++

Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion sollte man ohne ärztlichen Rat nicht einfach Ibuprofen nehmen. Das rät die Weltgesundheitsorganisation. Studien gibt es aktuell noch keine, dass Ibuprofen mit höher Sterblichkeit verbunden sei, so  die WHO. Experten würden die Lage aber aktuell prüfen. Ohne ärztlichen Rat solle man im Verdachtsfall aber lieber Paracetamol als Ibuprofen nehmen, heißt es.

+++Update 13:05 Uhr+++

Die Tafel in Germering im Landkreis Fürstenfeldbruck schließt ihre Türen. Viele Ehrenamtler und Kunden seien im hohen Alter und gehörten damit zur Risikogruppe. Leiter Jürgen Quest teilte auf TOP FM Nachfrage mit, dass sich die Tafel nach den Schulen richtet und gleichzeitig wieder öffnet -also voraussichtlich am 20. April.

+++Update 12:42 Uhr+++

Minitserpräsident Söder hat die Menschen in Bayern aufgerufen, über Ostern und in den Osterferien nicht zu verreisen – auch nicht innerhalb Deutschlands. Am besten soll die Osterzeit daheim verbracht werden.

+++Update 12:38 Uhr+++

Um das medizinische Personal bei den bayerischen Gesundheitsbehörden zu entlasten, will die Staatsregierung 400 Beamte aus anderen Behörden zeitweise abordnen, sagt Ministerpräsident Söder. Das betrifft Mitarbeiter aus Behörden, die derzeit wegen der Krise weniger zu tun haben. Zu den neuen Aufgaben würden dann organisatorische Dinge und die Arbeit an Telefon-Hotlines zählen.

+++Update 12:33 Uhr+++

Der Freistaat Bayern hat jetzt die Einschränkungen für Gaststätten konkretisiert: Auch Biergärten und Außenterrassen von Restaurants müssen ab morgen um 15 Uhr schließen, sagte Ministerpräsident Söder. Zu Friseur-Thematik sagte er: Es soll verpflichtend einen Mindestabstand zwischen den einzelnen Kunden von 1,5 Metern geben.

+++Update 12:27 Uhr+++

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus schränkt Bayern nun auch den Betrieb von Hotels ein: Diese dürfen nur noch notwendige Übernachtungen anbieten und keine Touristen mehr beherbergen, sagte Ministerpräsident Markus Söder heute nach einer Kabinettssitzung in München.

+++Update 12:20 Uhr+++

Ausdrückliche Entwarnung bei Lebensmitteln! Die Verbraucherzentrale in Kiel weist darauf hin, dass es keine nachgewiesenen Fälle einer Übertragung des Coronavirus über Lebensmittel oder importierte Produkte gibt.

„Wie überall spielen auch bei der Zubereitung von Lebensmitteln die Hygieneregeln eine entscheidende Rolle“, betonte die Verbraucherzentrale in einer Pressemitteilung. Nach derzeitigem Wissensstand sei eine Übertragung des Virus über Lebensmittel oder importierte Produkte unwahrscheinlich.

Das gelte laut Umweltbundesamt auch für eine Übertragung durch Trinkwasser, heißt es in der Pressmitteilung weiter.

+++Update 10.30 Uhr+++

Im Landkreis Erding findet die Schuleinschreibung für das kommende Schuljahr statt. Das teilte das Staatliche Schulamt heute mit. Allerdings erfolgt das nicht persönlich, sondern nur per Telefon oder E-Mail. Die Schulen übermitteln den Eltern dann die erforderlichen Anmeldeunterlagen per Post. Weitere Formalitäten werden dann nach Öffnung der Schulen direkt vor Ort geklärt.

+++Update 10:00 Uhr+++

Der Leiter des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Bonn, Hendrik Streeck, hat neue Symptome von Covid-19 herausgefunden. Der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte Streeck, dass bei einer Befragung von Patienten etwa zwei Drittel einen mehrtägigen Geruchs- und Geschmacksverlust gehabt haben. Dafür habe er mehr als 100 Covid-19-Patienten befragt.

+++Update 06:00 Uhr+++

Ab heute sind praktisch alle Freizeiteinrichtungen geschlossen. Die Staatsregierung will heute zusammen mit Bundesgesundheitsminister Spahn über die Corona-Pandemie beraten. Am Mittag sollen die Ergebnisse bei einer Pressekonferenz mitgeteilt werden.

 

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MONTAG – 16. März 2020

 

+++Update 18:47 Uhr+++

Das Deutsche Rote Kreuz ruft alle gesunden Menschen ab 18 Jahren auf, weiterhin Blut zu spenden. Wegen der Coronavirus-Pandemie drohe ein Engpass. In der Frühphase der Corona-Epidemie sei es wichtig, einen Vorrat anzulegen.

+++Update 18:34 Uhr+++

Dreister Diebstahl in Köln! Unbekannte haben 50 000 Atemschutzmasken aus einem Klinik-Lager geklaut. Die Masken wurden aus dem Logistikzentrum der Kliniken der Stadt Köln an der Schanzenstraße im Stadtteil Mülheim entwendet. Eine Mitarbeiterin hat den Diebstahl am Montagmorgen bemerkt – die Tatzeit wird eingegrenzt auf Donnerstag (12.03.) bis Montagmorgen (16.03.)

+++Update 17:14 Uhr+++

Die bayerische Staatsregierung ruft Medizinstudenten zum freiwilligen Einsatz in der Corona-Krise auf. Gerade im medizinischen Bereich werde in den kommenden Wochen jede Unterstützung gebraucht, teilte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) heute mit. Angehende Ärztinnen und Ärzte könnten zum Beispiel bei der Versorgung der Patienten unterstützen oder bei der Beratung der Bevölkerung mitarbeiten – beispielsweise an Telefonhotlines, hieß es in dem gemeinsamen Aufruf von Sibler und den sechs bayerischen Unikliniken. Die Universitätskliniken seien auf einen weiteren Anstieg der Infektionszahlen mit dem neuartigen Virus Sars-CoV-2 vorbereitet, so Sibler.

+++Update 16:34 Uhr+++

Im Landkreis Freising fällt der morgige Termin für die Schuleinschreibungen aus. Das hat Landrat Josef Hauner heute mitgeteilt. Der Grund: seit heute fällt der Unterricht ja an allen Schulen aus und auch Schulveranstaltungen sind verboten. Zu den sonstigen Schulveranstaltungen zählen dann auch die Schuleinschreibungen. Wie stattdessen vorgegangen wird – ist noch nicht final entschieden und wird gerade noch besprochen. Eine Info soll folgen.

+++Update 15:27 Uhr+++

Die 1. und 2. Fußball-Bundesliga unterbrechen ihren Spielbetrieb aufgrund der Coronavirus-Krise bis mindestens zum 2. April. Das wurde während der Mitgliederversammlung der 36 Profi-Clubs heute in Frankfurt/Main entschieden.

+++Update 15:00 Uhr+++

Teilweise gibt es auch noch Unklarheiten – wie es zum Beispiel mit Dienstleistungen wie Friseuren aussieht. Teilweise rufen uns dazu Hörer an. Erst hieß es ja auch, dass die auch ab Mittwoch zuhaben müssen. Das gab auch zuerst der bayerische Landesinnungsverband bekannt. Jetzt haben sie aber mittlerweile eine neue Info rausgegeben. Laut der Bayerischen Staatskanzlei dürfen Friseure trotz Corona vorerst weiter geöffnet haben. Friseure fallen nun unter die Dienstleistungsbranche und bleiben in Bayern weiterhin vorerst auf. Wir haben dazu auch mit der Handwerkskammer hier bei uns telefoniert und die hat uns auch bestätigt. Handwerk und Dienstleistungen bleiben offen – außer sie machen nur Handel.

+++Update 14:10 Uhr+++

Nach der Ausrufung des Katastrophenfalls in Bayern wegen der Coronavirus-Epidemie ist die Zwangspause im Amateur-Fußball bis mindestens 19. April verlängert worden. Damit werden mehr als 25.000 Teams im Freistaat noch mehr als einen Monat lang keine Liga-Partien bestreiten und sollen auch nicht trainieren. Das beschloss heute der Bayerische Fußball-Verband (BFV). Bevor der Neustart ansteht, soll es eine Vorankündigung von mindestens 14 Tagen geben, um den Vereinen genug Planungssicherheit zu geben.

+++Update 13:55 Uhr+++

Die bayerische Wirtschaft lobt die angekündigten Hilfsmaßnahmen der Landesregierung. Diese seien ein äußerst wichtiges Signal in der sich ausbreitenden Coronakrise, betonte die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw), der Bayerische Handwerkstag (BHT) und der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) am Montag in einer gemeinsamen Erklärung. Gerade viele Familienbetriebe sowie Kleinst- und Kleinunternehmen würden von der Krise getroffen, heißt es. In diesen Fällen seien die angekündigten Soforthilfen bis 30.000 Euro existenzsichernd.

+++Update 10:32 Uhr+++

Wirtschaftsminister Aiwanger erklärt, Betriebe mit bis zu 250 Mitarbeiter sollen per Schnellantrag Geld aus einem Härtefonds der Staatsregierung erhalten. Der Fond solle vor allem „Ein-Mann-Betrieben“ helfen. Laut Angaben von Aiwanger erwägt der Freistaat auch in Firmen einzusteigen, um diese zu retten.

+++Update 10:21 Uhr+++

Nach den Kommunalwahlen gibt es vielerorts Stichwahlen in zwei Wochen. Dafür bekommen die Bürger nun automatisch Briefwahlunterlagen zugeschickt. Einen Urnengang wird es nicht geben. Das stellte Innenminister Herrmann jetzt nochmal klar.

+++Update 10:15 Uhr+++

Ministerpräsident Markus Söder hat nun offiziell den Katastrophenfall für den ganzen Freistaat ausgerufen. Damit bekommen Behörden und Einsatzkräfte mehr Rechte, außerdem können Maßnahmen zentral koordiniert werden. Söder sagte, mittlerweile können die Infektionsketten bei neuen Coronafällen nicht mehr zurückverfolgt werden, im Gegensatz zu den vergangenen Wochen. Daher sei mit einem exponentiellen Wachstum neuer Coronafälle zu rechnen. Daher sei nun oberstes Gebot, die Ausbreitung zu verlangsamen, in dem man das gesellschaftliche Leben herunterfahren.

Ab morgen werden fast alle Freizeiteinrichtungen geschlossen. Es geht zum Beispiel um Kinos, Bäder, Volkshochschulen, Musik- und Tanzschulen aber auch Spielplätze und Fitnessstudios. Auch Bars und Clubs müssen schließen. Speiselokale und Kantinen dürfen geöffnet bleiben, allerdings nur noch von 06 bis 15 Uhr. Zudem müssen die Wirte sicherstellen, dass zwischen Gästen mindestens 1,5 Meter Abstand haben und dass maximal 30 Menschen gleichzeitig im Lokal sind. Nach 15 Uhr können die Lokale aber weiter Speisen verkaufen, und zwar als To-Go, per Lieferservice oder in Drive-Ins.

Auch viele Geschäfte müssen schließen. Ausnahmen sind Lebensmittelläden, Getränkemärkte, Tierbedarfsläden, Optiker, die Post und weitere Bereiche, die nötig sind. Für diese Geschäfte gelten nun neue Öffnungszeiten. Wer will und kann, darf werktags bis 22 Uhr öffnen und auch am Sonntag von 12 bis 18 Uhr. Söder betonte aber, dass es keinen Grund für Hamsterkäufe gibt.

Die Maßnahmen gelten vorerst für 14 Tage. Söder schließt aber weitere Maßnahmen nicht aus. Er betonte aber ganz klar, dass es aktuell keine Ausgangssperre für die Menschen gibt. Allerdings muss man sehen, wie sich die Lage entwickelt. Außerdem kündigte  Söder ein 10 Milliarden schweres Paket am, um das Gesundheitswesen und die Wirtschaft zu stützen. Dafür wird die Schuldenbremse dieses Jahr außer Kraft gesetzt.

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SONNTAG – 15. März 2020

+++UPDATE 23.00 Uhr+++

BMW fährt wegen der Coronavirus-Pandemie jetzt seine Produktion herunter: Für mindestens vier Wochen werden die Werke in Europa fast vollständig stillstehen. Vorstandschef Oliver Zipse sagte in München: „Ab heute fahren wir unsere europäischen Automobilwerke und das Werk Rosslyn in Südafrika herunter. Die Produktionsunterbrechung wird voraussichtlich bis zum 19. April eingeplant.“ BMW wird auf Kurzarbeit umstellen. „Diese regelt, dass das Nettoeinkommen eines Tarifmitarbeiters bei BMW auch bei Kurzarbeit mindestens 93 Prozent des üblichen Niveaus beträgt“, erklärte Betriebsratschef Manfred Schoch. Aufgrund der weltweiten Ausbreitung des Virus und der Eindämmungsmaßnahmen erwarte BMW, dass in allen wesentlichen Märkten die Nachfrage erheblich beeinträchtigt werde. Der Autoabsatz des Konzerns dürfte deswegen im laufenden Jahr deutlich unter Vorjahresniveau liegen.

+++UPDATE 15.20 Uhr+++

Bayern reduziert das öffentliche Leben – die Öffnungszeiten von Geschäften und Läden werden reduziert. Außerdem sollen Bars, Clubs und Restaurants weitreichend geschlossen werden. Das berichtet der BR.

+++UPDATE 15.15 Uhr+++

Ab Montag 8 Uhr werden Deutschlands Grenzen zu Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark und Schweiz geschlossen.

+++Update 13:32 Uhr+++

Bei der S-Bahn gibt es ab morgen Einschränkungen. Die Taktverstärker bei S2, S3, S4 und S8 entfallen. Bei der Südostbayern-Bahn werden Verstärkerzüge auf der Linie Mühldorf-München ausfallen. Weitere Infos findet Ihr hier.

+++Update 12:36 Uhr+++

Die Deutsche Bahn bereitet sich laut dem Spiegel darauf vor, im Regionalverkehr auf einen Notfallfahrplan umzuschalten. Laut dem Artikel rechnet die Bahn damit, dass viele Mitarbeiter wegen der Betreuung der Kinder nicht zur Arbeit erscheinen können. Um einen stabilen Service anbieten zu können, plane die Bahn ab Dienstag oder Mittwoch auf den Notfallfahrplan umzuschalten. Dieser könnte auch die S-Bahn betreffen. Bestätigt sei schon, dass die Bahn ab sofort die Fahrkartenkontrollen einstellt.

+++Update 11.01 Uhr+++

Österreich verschärft noch einmal die Maßnahmen. Ab Dienstag werden alle Restaurants geschlossen, zudem werden sämtliche Versammlungen untersagt. Das kündigte Kanzler Sebastian Kurz an.

+++UPDATE 10.45 Uhr+++

Ganz Lituaen wird unter Quarantäne gestellt. Das kündigte Ministerpräsident Saulius Skvernelis an. Litauen schließt ab morgen für zwei Wochen alle Geschäfte außer Apotheken und Lebensmittelgeschäfte und verbietet die Einreise von Ausländern.

+++UPDATE 10.07 Uhr+++

Mehrere Kommunen rufen die Bürger auf, trotz der aktuellen Lage heute wählen zu gehen. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter schreibt auf Facebook: „Im Wahllokal stehen Waschbecken und Seife zur Verfügung, bitte machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch.“ Experten sehen laut zahlreichen Politikern kein hohes Ansteckungspotenzial in Wahllokalen. Beim Schlangestehen solltet Ihr Abstand zueinander halten. Am Besten nehmt Ihr euren eigenen Stift mit. Was Ihr sonst noch wissen müsst, damit ihr bei den riesigen Wahlzetteln und Panaschieren und Kumulieren un Co. nicht den Durchblick verliert, erklären wir Euch hier.

+++UPDATE 09.45 Uhr+++,

Damit die Schüler die nächsten Wochen auch zuhause etwas lernen können, kooperiert das bayerische Kultusministerium mit dem Bildungsfernsehkanal ARD-alpha. Dieser wird ab morgen immer von Montag bis Freitag von 09 bis 12 Uhr ausgesuchte Lernformate ausstrahlen, wie es in einer Pressemitteilung an unseren Sender heißt. Ergänzt werde das Angebot durch das Infoportal www.mebis.bayern.de, auf dem weitere Inhalte zur Verfügung stehen. Das Angebot werde so ausgewählt, dass für jede Jahrgangsstufe in Mittel-, Realschulen und Gymnasien zumindest einmal täglich jede Fächergruppe (MINT, Geisteswissenschaften, Sprachen) berücksichtigt wird.

+++UPDATE 09.39 Uhr+++

Die Absagen der Veranstaltungen sind für viele Menschen bei uns in der Heimat ein schwerer finanzieller Schlag. Von freiberuflichen Künstlern, über Barangestellte, Veranstaltungstechnikern bis hin zu den Veranstaltern selbst. Die Kulturministerkonfernz kündigte nun an, sie wird sich dafür einsetzen, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft von Krisenprogrammen unterstützt wird.

+++UPDATE 09.02 Uhr+++

Jeder der nach Australien reist, wird nun vorsorglich 14 Tage lang unter Quarantäne gestellt. Außerdem dürfen in den nächsten 30 Tagen keine Kreuzfahrtschiffe mehr australische Häfen anlaufen.

+++UPDATE 08.54 Uhr+++

Wieder ein Kreuzfahrtschiff mit Corona-Verdacht. Die „Golden Princess“ liegt vor Neuseeland, hat 2.600 Passagiere und 1.100 Crewmitglieder an Bord, und bleibt nun vorerst im Hafen von Akaroa. Der Schiffsarzt hat drei Passagiere wegen Coronaverdachts unter Quarantäne gestellt.

+++UPDATE 08.13 Uhr+++

Die Nachbarschaftshilfe Vaterstetten muss ihre Dienstleistungen massiv einschränken. Bei der Tafel findet keine Lebensmittelausgabe mehr statt. Die NBH plant aber, dass Bedürftige Lebensmittel per Paketlieferung erhalten. Der Kinderpark ist ab Montag geschlossen.  Pflegedienste werden aufrecht erhalten, genauso wie der Mobile Mittagstisch.

+++UPDATE 08.10 Uhr+++

Das Erlebnisbad Fresch in Freising hat heute den Bade- und Saunabetrieb vorsorglich und bis auf weiteres eingestellt.

+++UPDATE 08.05 Uhr+++

Auch Estland und Litauen machen ihre Grenzen dicht. In Litauen dürfen ab heute Mittag keine Ausländer mehr einreisen, in Estland ab Dienstag.

+++UPDATE 08.00 Uhr+++

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat zugesagt, dass die Bundeswehr bei der Bekämpfung der Coronaviruspandemie helfen wird. „Wir planen auf allen Ebenen so, dass wir alle kritischen Bereiche sicher abdecken könnten – auch das, was an Amtshilfe auf uns zukommt“, sagt die CDU-Politikerin der „Welt am Sonntag“. Laut AKK helfe die Bundeswehr bereits jetzt, indem sie Atemmasken, Schutzanzüge und Medikamente beschafft.

 

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SAMSTAG – 14. März 2020

+++UPDATE 21.40 Uhr+++

Zur morgigen Kommunalwahl sind alle Lehrer in München verpflichtet worden, als Wahlhelfer zu agieren. Das berichtet der Bayerische Rundfunk. Die reibungslose Durchführung sei sonst gefährdet, heißt es. Einige Wahlhelfer seien wegen des Coronavirus ausgefallen.

+++UPDATE 21.35 Uhr+++

Nach Spanien legt jetzt auch Frankreich das öffentliche Leben lahm. Präsident Macron verkündete am Abend den Shutdown. Alle Restaurants, Bars, Clubs und Kinos werden um Mitternacht geschlossen.

+++UPDATE 16.20 Uhr+++

Aktuell kursieren sehr viele Falschmeldungen in Sachen Corona. Unter anderem gehen Nachrichten in den sozialen Netzwerken um, dass ein Shutdown seitens der Bundesregierung geplant ist. Außerdem wird eine Sprachnachricht per Whatsapp über die angeblich virusvermehrende Wirkung von Ibuprofen-Tabletten verschickt. Das hätten Tests an der Uni Wien ergeben. Das Bundesgesundheitsministerium hat das Gerücht über weitere geplante Maßnahmen zum Einschränken des öffentlichen Lebens als Falschmeldung bezeichnet. Die Uni Wien stellte klar, dass keine ihrer Mitarbeiter solche Tests durchgeführt haben.

+++UPDATE 09.20 Uhr+++

Wenn ihr geplant hattet, zu einer Veranstaltung zu gehen, informiert Euch vorher über die jeweilige Homepage oder die sozialen Netzwerke, ob die Veranstaltung überhaupt stattfindet. Auch kleinere Veranstaltungen sind betroffen.

+++UPDATE 08.30 Uhr+++

Das bayerische Gesundheitsministerium hat den sogenannten „Infektionsmonitor Bayern“ online geschalten. Dort könnt ihr weitere Infos rund um das Corona-Virus nachlesen.

+++UPDATE 08.20 Uhr+++

Wenn ihr in Zeiten von Corona Nachbarschaftshilfe anbieten wollt oder selbst Hilfe braucht, dann tragt Euch bei den „helfenden Heimathänden“ ein.

+++UPDATE 08.15 Uhr+++

Der Fürstenfeldbrucker Bauernmarkt am Veranstaltungsforum Fürstenfeld findet noch bis 12 Uhr wie gewohnt statt.

+++UPDATE 07.55 Uhr+++

Wer nicht mit der Bahn fahren will, bekommt für sein Ticket das Geld zurück oder einen Bahn-Gutschein. Das haben die Verantwortlichen der DB mitgeteilt. Diese Regelung gilt ab Montag.

+++UPDATE 07.45 Uhr+++

Die Therme Erding muss jetzt nun doch schließen. Das Landratsamt habe das angeordnet. Gestern hieß es noch von Seiten der Verantwortlichen, dass die Therme uneingeschränkt geöffnet bleibt.

+++UPDATE 07:00 Uhr+++

Der Münchner Circus Krone sagt wegen des Coronavirus eine Tournee und seine Vorstellungen in München ab. Das Stammhaus in München, der Zirkus Krone Bau, schließt zunächst nur für dieses Wochenende, teilte ein Sprecher am Freitag mit. Die Tournee, die derzeit in Augsburg gastiert und den Zirkus bis Ende des Monats auch nach Mannheim führen sollte, werde abgebrochen. Weitere Entscheidungen sollen im Lichte der aktuellen Entwicklung getroffen werden. Bayerns Behörden haben dagegen für die nächsten Wochen die Absage sämtlicher Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern empfohlen. Es zeichnet sich ab, dass auch der Zirkus länger pausieren könnte. Es könne jederzeit zu weiteren Verlegungen kommen, heißt es vom Circus Krone.

+++UPDATE 06:33Uhr+++

Bundesgesundheitsminister Spahn hat auf Twitter an alle Reiserückkehrer appelliert: Wer in den vergangenen 14 Tagen in Italien, der Schweiz oder Österreich aufgehalten hat, soll doch bitte freiwillig in Quarantäne gehen. Egal ob jemand Symptome des Coronavirus habe oder nicht. Vermeiden sie unnötige Kontakte und bleiben sie zwei Wochen zu Hause, so die Empfehlung Spahns.

 

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FREITAG – 13. März 2020

 

+++UPDATE 22:58 Uhr+++

Der MVV ergreift nun auch erste Maßnahmen. Die Busse im MVV-Regionalverkehr fahren ab nächster Woche nur nach Ferienfahrplan. Schon ab morgen könnt Ihr vorerst keine Tickets mehr bei den Busfahrern und Busfahrerinnen kaufen. Auf der Homepage des MVV heißt es: „Die Fahrgäste werden deshalb gebeten, ihre Tickets über andere Kanälen zu kaufen, beispielsweise an den Ticketautomaten an den Umstiegsbahnhöfen sowie im Web als OnlineTicket (www.mvv-muenchen.de/onlineticket) oder über die Apps als HandyTicket.“

+++UPDATE 22:40 Uhr+++

Laut dem Erdinger Anzeiger schließt das Erdinger Landratsamt die Therme Erding. Laut dem Bericht muss die größte Therme der Welt bis nach Ostern seine Türe schließen. Eine offizielle Bestätigung gibt es dafür aber noch nicht.

+++ UPDATE 18.32 Uhr+++

Die Türkei str:eicht ab Samstagmorgen offenbar alle Flugverbindungen nach Deutschland. Das Flugverbot soll laut mehreren Medien vorerst bis zum 17. April gelten.

+++UPDATE 17.30 Uhr+++

Jetzt haben wir es vom bayerischen Sozialministerium schwarz auf weiß. Eine Notbetreuung gibt es auch für Kita-Kinder, wenn beide Eltern oder jemand Alleinerziehendes einen systemkritischen Job haben/hat, geben. Unddas Sozialministerium schreibt ebenfalls, dass Kitas auch für Kinder geöffnet bleiben, deren Eltern sich aufgrund betrieblicher Notwendigkeit nicht um ihre Betreuung kümmern können. Voraussetzung ist in beiden Fällen, dass die Kinder keine Krankheitssymptome haben, sie nicht in Kontakt zu einer infizierten Person stehen (oder seit dem Kontakt mit einer infizierten Person 14 Tage vergangen sind), und sie sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danach als solches ausgewiesen worden ist (genaueres findet Ihr hier), oder seit ihrer Rückkehr aus diesem Risikogebiet 14 Tage vergangen sind.

+++UPDATE 16.25 Uhr+++

Die Deutsche Fußball Liga hat den Spielbetrieb in der Bundesliga und der 2. Liga wegen der Coronavirus-Pandemie vorerst eingestellt. Der für dieses Wochenende geplante Spieltag werde verlegt, teilte die DFL mit.

+++UPDATE 16.00 Uhr+++

Wo es technisch möglich ist, werden die Türen der U-Bahnen, Bussen und Tram der MVG ab sofort automatisch öffen, damit die Fahrgäste die Taster nicht mehr berühren müssen. Das schreibt die MVG auf ihrer Homepage. Alle weiteren Infos findet ihr hier >>

+++UPDATE 15.58 Uhr+++

Der Freistaat Bayern hebt das Sonntagsfahrverbot für LKW auf – damit sollen mögliche Versorgungsengpässe in nächster Zeit vermieden werden.

+++UPDATE 15.37 Uhr+++

Das Erzbistum München und Freising sagt alle öffentlichen Gottesdienste ab von heute bis zum 3. April ab. Die Kirchen bleiben aber für einen persönlichen Besuch geöffnet. Nur Beerdigungen finden weiterhin statt. Taufen, Trauungen und Firmungen werden bis nach Ostern verschoben. Zum Erzbistum München gehören unter anderem München, die Landkreise Erding, Freising, Ebersberg, Starnberg, Dachau und Fürstenfeldbruck.

+++UPDATE 15.33 Uhr+++

Die München Klinik hat jetzt offiziell nochmal ein Besuchsverbot ausgesprochen. Das gilt natürlich nicht für Ausnahmesituationen (zum Beispiel wenn die eigenen Kinder im Krankenhaus sind oder jemand im Sterben liegt). Dazu der Hinweis der Verantwortlichen: Menschen mit Verdacht auf Covid-19 und leichten Erkältungssymptomen sollen zum Schutz von Patienten und Personal nicht in die Notfallzentren kommen – die Testung erfolgt ambulant über den ärztlichen Bereitschaftsdienst.

+++UPDATE 15.25 Uhr+++

Das Besucherzentrum am Münchner Flughafen (inklusive dem Kinderland am Airport Center) wird ab sofort bis zum 19. April geschlossen. In diesem Zeitraum gibt es keine Rundfahrten. Auch die historischen Flugzeuge im Besucherpark könnt ihr in dieser Zeit nicht aus der Nähe anschauen.

+++UPDATE 15.20 Uhr+++

Museen, Sammlungen, Archive und Bibliotheken des Freistaats Bayern schließen ab morgen (Samstag) bis zum 20. April. Das hat Kunstminister Sibler mitgeteilt.

+++UPDATE 14:45 Uhr+++

Österreich schließt ab Montag alle Geschäfte, außer Lebensmittelläden, Banken, Apotheken, Tierfutterläden und andere notwendige Geschäfte. Restaurants und Bars dürfen zwar öffnen, allerdings nur bis 15 Uhr. Alle Arbeiter, denen es möglich ist, sollen ins Homeoffice gehen. Seit Mittwoch ist bereits die Einreise von Italien nach Österreich nur stark eingeschränkt möglich.

+++UPDATE 14.30 Uhr+++

Die Regierungen von Tschechien und Ukraine untersagen Ausländern die Einreise. Zugleich werden allen tschechischen Staatsbürgern und Ausländern mit Daueraufenthalt in dem EU-Mitgliedstaat ab Montag Reisen ins Ausland verboten. In Malta müssen sich alle Einreisenden in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

+++UPDATE 13:55+++

Wer nicht weiß, was er in der Freizeit jetzt noch machen soll. Fast alle bayerischen Skigebiete haben Stand jetzt noch geöffnet.

+++UPDATE 13:22 Uhr+++

Die Therme Erding bleibt uneingeschränkt geöffnet. Wie es auf der Homepage heißt, bestehe in der Therme kein erhöhtes Risiko. Das sei das Ergebnis von Gesprächen mit Virologen und Ärzten. „Aufgrund der überdurchschnittlichen Wasser- und Raumtemperaturen, dem Chlor im Wasser und den hohen Temperaturen in den Saunen, gehören Thermalbäder laut Medizinern sogar zu den wenigen Orten, die das Risiko einer Ansteckung minimieren“, heißt es weiter.

+++UPDATE 12:58 Uhr+++

Das bayerische Kultusministerium hat uns schriftlich weitere Einzelheiten zu dem Schulausfall mitgeteilt. Dieser betrifft alle Schulen, auch Privatschulen und Berufsschulen. Allerdings ist dies nicht gleichbedeutend mit Ferien. Den Schülerinnen und Schülern wird von ihren Lehrkräften Material über digitale Wege zum Lernen und Üben zur Verfügung gestellt. Zu Notbetreuung heißt es: „Für Kinder von der ersten bis zur sechsten Klasse, deren Eltern in systemkritischen Berufen tätig sind, wird eine Betreuung sichergestellt. Beispielsweise für Ärzte, Pflegepersonal oder Polizisten. Zu den Bereichen der kritischen Infrastruktur zählen insbesondere die Gesundheitsversorgung, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz) und die Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung). Grundvoraussetzung ist, dass beide Erziehungsberechtigte der Schülerinnen und Schüler, im Fall von Alleinerziehenden der Alleinerziehende, in Bereichen der Kritischen Infrastruktur tätig sind.“ In Bezug auf die angehenden Abiturienten teile Minister Piazolo mit: „Wir werden sicherstellen, dass es für die Schülerinnen und Schüler keine Nachteile gibt. Das gilt für alle Arten von Schulabschlüssen und für den Übertritt an die weiterführenden Schulen.

+++UPDATE 12.55 Uhr+++

Es hagelt weitere Absagen von Großveranstaltungen in unserer Region. Die Verantwortlichen rund um das Fürstenfeldbrucker Volksfest haben soeben entscheiden, das Fest abzusagen.

+++UPDATE 12.45 Uhr+++

Olaf Scholz sagte vorhin auf einer Pressekonferenz in Berlin, dass die Bundesregierung in der Coronavirus-Krise den Unternehmen mit unbegrenzten Kreditprogrammen helfen will.

+++UPDATE 12:40 Uhr+++

Ministerpräsident Söder hat angekündigt, dass die Unternehmen in Bayern nicht im Regen stehengelassen werden. Für eventuelle Hilfen werden Gelder bereitgestellt. „Bayern ist gut aufgestellt in der Hinsicht“, sagte er heute Mittag. Trotzdem sei der Corona-Schock nicht nur im medizinischen Bereich angekommen, sondern auch im wirtschaftlichen Bereich.

+++UPDATE 12:06 Uhr+++

Die Stadt Landsberg hat weitreichende Maßnahmen beschlossen. Der Betrieb der Eissporthalle und aller städtischen Turnhallen wurde ab sofort eignestellt. Für alle Eltern, die im pflegerischen und medizinischen Bereich tätig sind, wird im Kinderhaus an der Römerauterrasse eine Notgruppe in der Zeit von 07:00 – 18:00 Uhr eingerichtet. Voraussetzung für den Besuch dieser Notgruppe ist, dass beide Eltern in einem der benannten Arbeitsfelder tätig sind. Die VHS setzt alle Kurse bis auf weiteres aus. Um die Erreichbarkeit und die Handlungsfähigkeit der Stadtverwaltung über die nächste Zeit hin zu gewährleisten, werden relevante Bereiche nach Möglichkeit aufgeteilt. Einige Mitarbeiter werden daher in der nächsten Zeit von zuhause aus arbeiten. Das hat zur Folge, dass nicht alle Anträge der Bürger umgehend bearbeitet werden können. Im Bürgerbüro hat aktuell die Wahl am 15. März Vorrang. Bei allen Anliegen, die nicht mit Pass- und Standeswesen oder der Wahl zu tun haben (z.B. Fischereiausweis, Parkberechtigungen), werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, zu einem späteren Zeitpunkt anzumelden.

+++UPDATE 11.42 Uhr+++

Die Deutsche Bahn will ihren Betrieb wegen der Coronavirus-Epidemie nicht einschränken. Die Versorgung der Gesellschaft mit Mobilität wird sichergestellt, so die Verantwortlichen. Außerdem will die Bahn ihre Kulanzregelungen weiter ausweiten.

+++UPDATE 11.25 Uhr+++

Die Champions-League und Europa-League-Wettbewerbe werden vorerst ausgesetzt. Das haben die Verantwortlichen der UEFA gerade entschieden.

+++UPDATE 11.15 Uhr+++

Die bayerische Kommunalwahl soll trotz der Coronavirus-Krise zum geplanten Termin an diesem Sonntag durchgeführt werden. „Die Kommunalwahl wird stattfinden“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. „Es sind alle Vorkehrungen getroffen.“

+++UPDATE 09:40 Uhr+++

Für Eltern mit kritischen Berufen wird die Betreuung bei den Klassen 1 – 6 sichergestellt. Sofern das Elternteil die einzige verfügbare Betreuungsperson ist. Kritische Berufe sind zum Beispiel Arzt, Polizist oder Ähnliches.

+++UPDATE 09:15 Uhr+++

Ministerpräsident Markus Söder hat folgende Sofortmaßnahmen verkündet:

1. Schulen, Kindergärten und Kitas werden ab Montag bis zum 20. April geschlossen. Es wird eine Notbetreuung geben – vor allem für Eltern die im medizinischen Bereich arbeiten. Kinder sollen nicht von den Großeltern betreut werden.

2. Es wird ein Besuchsverbot für Alten- und Pflegeheime geben.

3. Es sollen nur noch Veranstaltungen stattfinden, die unabdingbar sind. Alle Veranstaltungen mit über 100 Personen sollen nicht mehr stattfinden.

+++EILMELDUNG 07:42 Uhr+++

Bayern schließt alle Schulen wegen Coronavirus-Krise!!!

Wegen der Coronavirus-Krise schließt Bayern ab Montag alle Schulen. Bis zum Beginn der Osterferien am 6. April werden alle Kindergärten, Schulen und Kitas geschlossen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Regierungskreisen erfuhr.