Amateurvereine sollen ein Zeichen gegen Rassismus setzen

Fassungslosigkeit herrscht nach der rassistisch motivierten Gewalttat auch beim Bayerischen Fußball-Verband (BFV). Da im bayerischen Amateurfußball wegen der Winterpause aktuell kein regulärer Meisterschafts-Spielbetrieb läuft, können sich der BFV und seine Vereine aktuell nicht oder nicht flächendeckend an einer Schweigeminute für die Opfer beteiligen. Aber viele bayerische Mannschaften sind auch ohne regulären Spielbetrieb an diesem Wochenende im Einsatz – bei Freundschafts- und Testspielen oder Hallenturnieren. Der BFV bittet deshalb seine Vereine, deren Mitglieder und Teams im Rahmen ihrer Aktivitäten ein klares Zeichen gegen Rassismus zu setzen und die unmissverständliche Position der bayerischen Fußballfamilie gegen Rassismus öffentlichkeitswirksam zu vertreten. Sei es mit einer Schweigeminute, Stadion- oder Turnierdurchsagen oder individuellen Aktionen.