Arbeitslosenzahlen April 2020 – Corona setzt dem Arbeitsmarkt zu

Die Auswirkungen der Beschränkungen der Wirtschaft zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind auf dem Arbeitsmarkt unserer Heimat nun deutlich zu spüren. Die normalerweise im April einsetzende Frühjahrsbelebung fiel aufgrund der Corona Krise aus. In der Stadt München und allen Landkreisen bei uns ist die Arbeitslosenquote gestiegen.  Auch wenn viele Arbeitgeber an ihren Fachkräften festhalten und Kurzarbeitergeld beantragt haben, gab es auch Entlassungen. Dies war vor allem im Gastgewerbe, im Handel und in der Zeitarbeit der Fall, heißt es von der Münchner Arbeitsagentur.  In München liegt die Arbeitslosenquote jetzt bei 4,6 Prozent – im Vormonag war sie noch bei 3, 4 Prozent. Die niedrigste Quote ist bei uns in den Landkreisen Erding und Ebersberg mit je 2,4 Prozent.

Wegen der Corona-Krise ist die Zahl der Arbeitslosen in Bayern im April deutlich angestiegen. Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg mitteilte, stieg sie im Vergleich zum Vormonat um rund 40.700 auf jetzt knapp 272.000. Das entspricht einem Plus um 17,6 Prozent. Verglichen mit dem April 2019 ergibt sich sogar ein Anstieg um 33,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote kletterte auf 3,6 Prozent, dem höchsten Wert für einen April seit fünf Jahren.

Ein Überblick über die Quoten in unserer Heimat im April 2020 (Vormonat):

Stadt München: 4,6 % (3,4 %)

Landkreis München: 2,9 % (2,4 %)

Landkreis Erding: 2,4 % (1,9 %)

Landkreis Freising: 2,7 % (2,1 %)

Landkreis Dachau: 2,7 % (2,1 %)

Landkreis Ebersberg: 2,4 % (1,9 %)

Landkreis Fürstenfeldbruck: 3,1 % (2,6 %)

Landkreis Starnberg: 3,0 % (2,5 %)

Landkreis Landsberg: 3,0 % (2,4 %)