Arzt nach Schönheits-OPs verurteilt

Vier Jahre Haft und lebenslanges Berufsverbot, weil er teilweise ohne Zulassung mehrere Schönheitsoperationen durchführte – das hat das Amtsgericht München im Fall eines jetzt 50-jährige Arztes entschieden. Er soll insgesamt 8 Personen operiert haben, ohne sie über eventuelle Risiken aufzuklären und eine Notfallversorgung bereitzustellen. Besonders ärgerlich für den Arzt – er wurde zunächst zu drei Jahren Haft und ebensolangem Berufsverbot verurteilt und ging in Berufung. Doch statt einer milderen Strafe, wurde diese erhöht, weil die Beweislagen, die der Arzt einbrachte schlussendlich gegen ihn sprachen.