Bund und Länder einigen sich auf „Kontaktverbot“

Bund und Länder haben sich heute Nachmittag in einer Telefonschalte auf weitere Maßnahmen zu den Ausgangsbeschränkungen wegen des Coronavirus geeinigt.

In der Öffentlichkeit sollen Ansammlungen von mehr als zwei Personen verboten werden. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. Das melden unter anderem die Nachrichtenagenturen dpa und AFP. Außerdem gehören der öffentliche Nahverkehr und Beerdigungen zu den Ausnahmen.

Bei Inkrafttreten der entsprechenden Rechtsverordnung gelte die Maßnahme ab Montag, heißt es.

Das heißt jetzt für uns: Wir dürfen noch zur Arbeit fahren und auch zum Einkaufen – alles andere ist nicht mehr erlaubt. Verstöße sollen mit Strafen von bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

Bund und Länder wollen Restaurants und Gaststätten unverzüglich schließen, wo das noch nicht der Fall ist. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause“, heißt in dem Beschluss. Zudem werden unverzüglich Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege geschlossen. Davon betroffen sind etwa Friseure, Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und Massagesalons.