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Dachau / Fürstenfeldbruck: Polizei warnt vor falschen Polizisten

Im Raum Dachau und Fürstenfeldbruck sind wieder Betrüger unterwegs, die sich als Polizisten ausgeben. Allein am Dienstag gab es laut Polizei elf Meldungen. Ein einem Fall waren die Betrüger leider erfolgreich: Einer 84-Jährigen wurde erzählt, ihr Sohn habe jemanden überfahren und sie müsse eine Kaution bezahlen. Die Rentnerin hat schließlich einen fünfstelligen Betrag an die Betrüger übergeben. Die Polizei empfiehlt, bei solchen sogenannten Schockanrufen immer misstrauisch zu sein.

Um nicht Opfer eines solchen Betrugs zu werden gibt die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck folgende Tipps:

  • Seien Sie grundsätzlich misstrauisch bei derartigen Anrufen!
  • Gelegentlich wird auf Telefondisplays durch einen technischen Trick die Nummer 110 angezeigt. Beachten Sie hierzu, dass die Polizei Sie niemals unter der Notrufnummer 110 anruft!
  • Beenden Sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten bzw. Informationen über vorhandene Wertgegenstände oder Bargeld preiszugeben!
  • Gehen Sie nicht auf Forderungen zur Überweisung oder Übergabe von Geldbeträgen ein!
  • Die echte Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen!
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen!
  • Rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei unter einer dem Telefonbuch entnommenen Telefonnummer an, in eiligen Fällen auch unter der Notrufnummer 110 – benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, sonst landen Sie möglicherweise wieder bei den Betrügern!
  • Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung!
  • Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit: Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis!
  • Sprechen Sie auch mit Ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie sie vor dem Vorgehen der Täter!