Das ändert sich im Mai 2022: Testpflicht an Schulen, Preise im Supermarkt und Co.

Ab Mai treten einige wichtige Gesetzte und Neuerungen in Kraft. Die wichtigsten Änderungen haben wir für Euch hier übersichtlich zusammengefasst:

 

Corona-Testpflicht an Schulen in Bayern entfällt: Ab dem 1. Mai werden generelle Testungen eingestellt. Auch die 3-G-Regelung für Lehrer und andere Personen, die an Schulen arbeiten, wird aufgehoben.

Grundpreise im Supermarkt: Eine Änderung im Einzelhandel, die für mehr Transparenz sorgen soll. Bisher konnten Grundpreise in Gramm, Kilo oder Liter beziehungsweise Milliliter angegeben werden. Jetzt müssen Supermärkte auf dem Preisschild einheitlich Preise in Kilogramm oder Liter angeben, damit der Vergleich besser zu erkennen ist.

Neues Gesetz für Online-Portale: In Zukunft müssen Online-Händler angeben, wie Sortierungskriterien zustande kommen. Es muss gekennzeichnet werden, ob ein Verkauf privat, über Direktanbieter oder einen Weiterverkauf erfolgt. Bei Plattformen wie Ebay Kleinanzeigen kann das sehr hilfreich sein.

Bier wird teurer: Schlechte Nachrichten für alle Liebhaber und Liebhaberinnen. Nachdem mehrere Brauereien ihre Preise schon im April gehoben haben, ziehen jetzt einige nach. Grund hierfür sind gestiegene Rohstoffpreise, Lieferengpässe und auch Verpackung und Logistik ist kostspieliger geworden.

Keine Sofort-Kasse mehr bei Haustürgeschäften: Unseriöse Geschäfte, die Bürgerinnen und Bürger noch quasi im Türrahmen aufgedrängt werden, sollen somit einfacher zu widerrufen sein. Kommt es zu einem Kauf oder einem abgeschlossenen Vertrag bei so einem Hausbesuch, darf keine Zahlung mehr am selben Tag verlangt werden, solange der Betrag über 50 Euro liegt.

Transparenz bei Kaffeefahrten: Bei so genannten Kaffeefahrten gilt nun, es muss schon im Vorfeld der Veranstaltungsort angegeben werden, welche Waren angeboten werden und wie man als Teilnehmer Kontakt zum Veranstalter aufnimmt. Bestimmte Produkte dürfen außerdem nicht mehr verkauft werden. Dazu zählen medizinische Produkte, zum Beispiel Abnehmpillen oder Nahrungsergänzungsmittel. Finanzdienstleistungen wie Bausparverträge oder auch Versicherungen werden auch verboten.

Neue Kennzeichnung bei Rabatt für Lebensmittel: Lebensmittel, die bald ablaufen, werden in Supermärkten oft billiger verkauft. Bisher mussten dafür immer neue Preisschilder mit neuem Gesamt- und Grundpreis erstellt werden. Ab Ende Mai fällt das weg, es reicht ein Hinweis mit "30 % billiger" - ohne den neuen reduzierten Preis angeben zu müssen. So ist es für die Mitarbeiter einfacher und führt hoffentlich zu mehr Rabatten und weniger Lebensmittelverschwendung.

Abgabefrist Steuererklärung 2020 endet: Bis spätestens 31. Mai 2022 muss die Steuererklärung 2020 beim Finanzamt eingereicht werden. Bei Verpassen der Angabefrist muss mit einem Verspätungszuschlag von 0,25 Prozent der festgesetzten Steuer, oder mindestens 25 Euro gerechnet werden.