Das ändert sich im Mai

Corona ist das alles beherrschende Thema und die Verordnungen dazu ändern sich wöchentlich. Doch ab Mai gibt es auch ein paar Änderungen, die gar nichts mit dem Virus zu tun haben.

Deutsche Post ändert Porto für Pakete

Erst Anfang 2020 hatte die Deutsche Post das Porto für Paketsendungen um rund drei Prozent erhöht. Statt 4,50€ mussten wir seitdem 4,79€ für ein 1 bis 2 Kilo schweres Paket bezahlen. Doch ab dem 1. Mai 2020 werden wieder die alten Gebühren gelten. Auslöser für die Rolle rückwärts war heftige Kritik von der Bundesnetzagentur an der Deutschen Post. Denn eine der Aufgaben der Regulierungsbehörde ist es aufzupassen, dass der gelbe Riese in seiner marktbeherrschenden Position nicht übermütig wird.
Ein besonderer Dorn im Auge war der Netzagentur auch, dass Kunden, die ihre Päckchen online frankieren, rund einen Euro günstiger wegkamen als jene am Schalter. Mit der Rücknahme der neuen Gebühren beträgt der Unterschied ab dem 1. Mai nur noch 11 Cent.

Mindestlohn für Maler, Lackierer und Steinmetze steigt

Ab dem 1. Mai gibt es auch eine Neuregelung des Mindestlohns für bestimmte Berufsgruppen. Maler und Lackierer werden mehr Gehalt bekommen. Ungelernte Kräfte verdienen ab dem 01.05.2020 statt 10,85€ künftig mindestens 11,10€ pro Stunde, für Gesellen wird der Stundenlohn auf 13,50€ angehoben.
Einen höheren Mindestlohn bekommen ab Mai 2020 auch Steinmetze und Steinbildhauer. Hier steigt der Mindestlohn von 11,85 Euro auf 12,20 Euro.

Berlin hat einen einmaligen Feiertag am 8. Mai 2020

Die Berliner Landesregierung hat sich für einen einmaligen gesetzlichen Feiertag am Freitag, den 8. Mai 2020 ausgesprochen. Anlass für diesen arbeitsfreien Tag ist der 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus / das Ende des Zweiten Weltkriegs. Ab dem Jahr 2021 ist der 8. Mai aber auch in Berlin kein Feiertag mehr.

Weg mit der Matte – Friseure öffnen wieder

Für all diejenigen, welche vor der Pandemie lieber noch eine Woche warten wollten, oder keinen Termin mehr gekriegt haben, heißt es nun aufatmen. Ab dem 4. Mai 2020 dürfen Friseursalons wieder öffnen. Jedoch nur unter strengen Voraussetzungen. Die Maskenpflicht gilt sowohl für Friseure als auch auf die für Kunden. Somit fallen Bartpflege, Rasieren und Wimpern färben vorerst aus. Des Weiteren gilt es, Abstand zu anderen Menschen so gut es geht weiterhin einzuhalten. Die Kontaktdatenabgabe ist genauso wichtig für die Sicherheit, um eventuelle Infektionsketten nachzuvollziehen. „Wir sind sicher, dass der neue Arbeitsschutzstandard sichere Friseurdienstleitungen in der Pandemie garantiert“, sagt Jörg Müller, Hauptgeschäftsführer des Verbands.