Das neue Kita-Jahr startet mit Drei-Stufen-Plan

Aufatmen können ab heute viele Eltern bei uns. Es geht es wieder rein in ein neues Kita-Jahr. Und das soll möglichst normal losgehen, hat uns Familienministerin Carolina Trautner gesagt. Kinder, die krank sind, Fieber oder starke Hals- oder Ohrenschmerzen haben, dürfen aber nicht in die Kita. Das gilt auch für Magen-Darm-Erkrankungen. All das könnte nämlich auf das Coronavirus hindeuten. Denn Ziel ist: dass die Kitas eben auch möglichst weiter geöffnet bleiben.

Generelle Kitaschließungen wird es nicht mehr geben. Entscheidend sind immer die lokalen Infektiononszahlen in den Städen und Kreisen. Und dazu gibt es einen Drei-Stufen-Plan ab, der je nach Stufe verschiedene Maßnahmen vorsieht:

Stufe 1: Liegt der Wert unterhalb des bayerischen Signalwertes von 35 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner*innen binnen 7 Tagen, läuft der Kitabetrieb ohne Einschränkungen, Schutz- und Hygienekonzepte sind natürlich zu beachten.

Stufe 2: Wird der Wert 35 überschritten, bleiben die Kinder in festen Gruppen zusammen, sodass eventuelle Infektionswege gut nachvollziehbar sind. Die Kinder dürfen sich nicht wie im Regelbetrieb frei im Haus bewegen, die Zahl der betreuten Kinder wird aber nicht reduziert.

Stufe 3: Bei einer Inzidenzrate von über 50 erfolgt aus Gründen des Infektionsschutzes nur noch eine Notbetreuung für definierte Zielgruppen wie Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen, Kinder von berufstätigen Alleinerziehenden, Kinder mit Behinderung und Kinder mit besonderem Schutzbedürfnis. Pro Gruppen können bis zu 10 Kinder betreut werden.