Die zehn beliebtesten Diäten

Diäten gibt es viele, doch welche hilft wirklich und welche ist die richtige für jeden Einzelnen? Vor allem am Anfang eines neuen Jahres ist das für viele eine entscheidende Frage. Wir haben für Euch die zehn  populärsten Diäten einmal genauer unter die Lupe genommen:

Atkins Diät (Low-Carb)

Diese Diät funktioniert nach dem Low-Carb-Prinzip und wurde nach ihrem Begründer Robert Atkins benannt, einem Ernährungswissenschaftler aus den USA. Doch was bedeutet Low Carb? Carb steht für Kohlenhydrate und damit ist der Name Programm. Es werden so wenig wie möglich Kohlenhydrate gegessen. Wer es ganz genau nehmen möchte, der beschränkt seine Kohlenhydrateaufnahme auf maximal 26 Prozent seiner Gesamtzufuhr. Dafür sollen vorzugsweise eiweißreiche Nahrungsmittel wie Fisch, Hülsenfrüchte oder Milchprodukte im Vordergrund stehen.

Tipp der Redaktion: Ihr wollt euch Low Carb ernähren, liebt aber Nudeln über alles? Dann probiert mal Protein-Pasta. Die besteht größtenteils aus Erbsen, schmeckt aber wie normale Pasta. So spart Ihr Kalorien, sichert Euch Eiweiße und müsst nicht drauf verzichten.

High Carb Diet

Dem gegenüber steht die High Carb Diät. Hier stehen viele Kohlenhydrate auf der Tagesordnung. Parallel dazu wird die Fettaufnahme auf ein Minimum reduziert. Durch diese Ernährungsform sollt Ihr lernen, auf Euer natürliches Hunger- und Sättigungsgefühl zu achten. Es wird bei dieser Diät außerdem empfohlen, besonders langsam zu essen. Wir empfehlen euch hierbei vor allem zu Gemüse, Obst und Vollkornbrot zu greifen. Auch Hülsenfrüchte und Nudeln empfehlen sich, sowie mageres Fleisch und Fisch und Milchprodukte.

Ketogene Diät

Das ist eine Diät für Fleischliebhaber. Die ketogene Diät entwässert und baut Fett ab, indem Ihr euch vor allem nur von Fleisch und Fetten ernährt. Klingt widersprüchlich, funktioniert aber. Um mit der ketogenen Diät abzunehmen gilt: je weniger Kohlenhydrate, desto besser. Tabu sind nicht nur Brot, Pasta, Kartoffeln und Reis, sondern auch zuckerhaltiges Obst wie Trauben, Bananen oder Mangos. Stattdessen kommen bei der Keto-Diät fetthaltige Nahrungsmittel wie Nüsse, Avocados, Lachs oder Thunfisch auf den Tisch. Aber auch Eier und Fleisch stehen ganz oben auf dem Speiseplan.

Eiweiß-Diät

Egal ob zum Abnehmen oder für einen schnellen Muskelaufbau - bei der Eiweiß-Diät versorgt Ihr euren Körper rund um die Uhr mit Eiweißen. Und ähnlich wie bei der Low-Carb-Diät verzichtet Ihr dabei weitgehend auf Kohlenhydrate. Eine der berühmtesten Fans dieser Diät ist Heidi Klum. Sie lief 2007 nur wenige Wochen nach der Geburt ihres Kindes in Dessous über den Laufsteg - dank der Eiweiß-Diät. Wie der Name schon verrät, sind die Hauptbestandteile dieser Ernährungsform Proteine. Dazu zählen sowohl tierische als auch pflanzliche Proteine. Gut dafür geeignet sind Eier, mageres Fleisch und Fisch, aber auch Gemüse, Hülsenfrüchte und Milchprodukte.

Tipp der Redaktion: Proteinshakes unterstützen dich bei dieser Diät sehr. Sie schmecken wie ein Milchshake und versorgen dich mit hochwertigen Eiweißen.

Military-Diät

Wenn Ihr denkt, dass Ihr bei der Military-Diät isst wie beim Militär, dann habt Ihr Euch geirrt. Zwar wird sie als Militär-Diät übersetzt, doch weiß man nicht genau, ob sie wirklich für Soldaten eingesetzt wird. Ziel dieser Ernährung ist es, innerhalb von 7 Tagen bis zu 5 Kilo abzunehmen. Die Regeln dabei sind streng. Die Einkaufsliste kurz. Und die Ziele hochgesteckt. Die ersten drei Tage esst Ihr nach einem festen Ernährungsplan. Die anderen vier Tage nach individuellen Vorlieben. Dann ist die Diät vorbei. Ihr könnt aber auch immer wieder von vorne anfangen. In den drei Tagen Diät ist fest vorgeschrieben, was Ihr essen sollt. Das macht die Ernährungsform ziemlich einfach, euren Kühlschrank allerdings auch ziemlich leer. Nach den drei Diättagen folgen vier Tage des Schlemmens. Für diese Tage sind Euren Wünschen keine Grenzen gesetzt. Wir appellieren dennoch – achtet immer auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung! Bei der Military-Diät stehen auf dem Speiseplan: Banane und Apfel, Toast oder Brot, Erdnussbutter, Thunfisch, Fleisch und Vanilleeis.

Paleo Diät

Paleo ist mehr eine Lebensweise als eine Diät, denn sie orientiert sich an den Lebensmitteln, die den Menschen in der Altsteinzeit zur Verfügung standen. Heutzutage essen wir viele verarbeitete Lebensmittel wie Käse, Joghurt oder Müsli. Es geht bei dieser Diät darum, Lebensmittel in ihrer ursprünglichen Form aufzunehmen. Natürlich müsst Ihr jetzt Euren Fisch nicht selber fangen oder das Reh jagen. Trotzdem werden alle bereits verarbeitete Lebensmittel gestrichen. Auf dem Speiseplan stehen: Fleisch, Fisch, Nüssen und Saaten sowie einheimisches Gemüse und Obst, ungesüßte Trockenfrüchte und Eier.

Fasten

Beim Fasten wird auf nahezu jede feste Nahrung verzichtet. Dadurch wird der Körper angeblich gereinigt und entschlackt. Fasten bedeutet auch den Verzicht auf Kleinigkeiten. Denn Ihr bestimmt selbst, wie eure Fastenzeit aussehen soll. Schon wer nur auf Süßes verzichtet, wird sehen, wie beim längeren Durchhalten die Pfunde dahinschmelzen. Beim traditionellen Fasten hingegen wird über eine begrenzte Zeit, meist ein paar Tage, komplett auf feste Nahrung und Alkohol verzichtet. Zu den populärsten Arten gehört das Heilfasten. Hier wird zwischen fünf bis zehn Tage gefastet. Neben Wasser sind Gemüsebrühe und Säfte erlaubt, weil sie dem Körper Vitamine und Mineralien liefern. Durch die geringe Belastung für den Stoffwechsel sinken der Blutzuckerspiegel und der Blutdruck. Um an Energie zu gelangen, greift der Körper auf Fettreserven zurück. Und ein richtig cooler Effekt: Bei längerem Fasten kommt es zur Ausschüttung von Endorphinen – Fasten macht glücklich.

Intervall-Fasten

Beim intermittierenden Fasten, auch Intervall-Fasten genannt, wechselt sich eine Phase des Nichtessens (Fastenzeit) mit einer Phase des Essens ab. Das heißt, Ihr gönnt Euch und Eurem Körper eine längere Essenspause. Und danach esst ihr, worauf ihr Lust habt. Beliebte Methoden dabei sind, entweder das Frühstück oder Abendbrot wegzulassen. Durch die Pause, wird der Körper genötigt an die eigenen Fettreserven zu gehen, um sich mit Energie zu versorgen. So purzeln die Pfunde.  Um das Maximum heraus zu holen, raten wir Euch für die Essensphasen zu hochwertigen Proteinen und komplexen Kohlenhydraten zu greifen. So versorgt Ihr euren Körper nicht nur mit wichtigen Nährstoffen, Ihr bleibt auch länger satt. Außerdem sollte ausreichend Gemüse und Obst auf dem Speiseplan stehen. Empfehlenswerte Lebensmittel fürs intermittierende Fasten sind: Vollkornbrot, Nudeln und Reis, aber auch Fleisch, Fisch, Magerquark und Hülsenfrüchte.

Tipp der Redaktion: Auch wenn beim Intervallfasten nichts verboten wird, solltet Ihr versuchen, nicht zu viel Zucker zu essen.

Detox

Säfte, Superfood und Co. Detox gehört zu den Trend-Ernährungskonzepten und steht beim Thema Abnehmen hoch im Kurs. Detox bedeutet nämlich Entgiftung und spült angeblich alle Schadstoffe aus dem Körper. Ähnlich wie beim Fasten wird beim Detoxen über einen Zeitraum zwischen einem und sieben Tagen nur Wasser, ungesüßter Tee, Säfte und Smoothies zu sich genommen. Aber Achtung: Obst- und Gemüsesäfte machen nicht wirklich satt. Wichtig beim Detoxen ist es, den Körper auf diese Kur vorzubereiten und nach dem Entgiften behutsam an normale Nahrung wieder heranzuführen. Zusätzlich zur Detox-Kur könnt Ihr gerne auch noch basische Bäder nehmen. Damit wird der Prozess angeblich intensiviert und die Entgiftung kann über die Haut geschehen.

Clean Eating

Clean Eating ist das, was der Name verspricht: eine saubere Ernährung. Deshalb ist Clean Eating auch eine der Top-Diäten und wird zudem von vielen Ernährungsexperten empfohlen. Dabei gilt: je bunter der Teller, desto besser. Denn Clean Eating lockt mit gesunden Bowls, viel frischem Gemüse und natürlichen Zutaten. Mit Clean Eating geht es zurück zum Ursprung. Auf dem Speiseplan stehen Gemüse, Obst, Fisch, aber auch Vollkornprodukte. Verzichtet wird stattdessen auf alle synthetischen Zusätze, Zucker, Aroma- und Farbstoffe. Verarbeitete Lebensmittel sind tabu. Ziel beim Clean Eating ist, bei jeder Mahlzeit komplexe Kohlenhydrate mit Eiweiß zu kombinieren. Das Ernährungskonzept des Clean Eatings versteht sich nicht als klassische Diät, sondern vielmehr als Lebensstil, der mit willkommenen Nebeneffekten wie Gewichtsverlust und einem besseren Körpergefühl einhergeht. Und das beste dabei ist: Regelmäßige Mahlzeiten sind wichtig!