Diese Änderungen gibt es im Juni

Hier haben wir für Euch zusammengefasst, was sich im Juni 2021 ändern wird.

Impfpriorisierung wird aufgehoben
In ganz Deutschland soll ab dem 07. Juni die Impfpriorisierung komplett aufgehoben werden. So wünscht es sich die Bundesregierung. Demnach können dann Impfzentren und auch Hausärzte impfen, wen sie wollen. In Bayern wird es aber wohl vorerst bei dem Modell bleiben, dass die Impfzentren an der Priorisierungsliste festhalten, die Hausärzte hingegen freie Hand bei den Corona-Impfungen haben. Das hat der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) angekündigt.

Mehr Werbung bei Youtube
Bei Youtube wird es ab dem 01. Juni wohl mehr Werbung geben. Denn Google ändert die Nutzungsbedingungen für seine Videoplattform. Die kann dann bei jedem Video jetzt Werbung einblenden, egal ob das die Person, die das Video hochgeladen hat, möchte, oder nicht. Bisher war das nur bei Kanälen möglich, deren Betreiber am Youtube-Partnerprogramm teilnehmen.

Einfacher Geld zurück bei Bahn-Verspätungen
Wenn die Bahn zu spät oder gar nicht fährt, haben wir ein Recht auf Entschädigung. Doch bislang musste man dafür erst mal Papierformulare ausfüllen und per Post einschicken. Sehr kompliziert und bürokratisch. Ab dem 01. Juni können wir die Entschädigung aber online beantragen und das soll laut Bahn nur noch maximal fünf Minuten dauern, entweder über die. So sind dann die meisten Daten automatisch bei der Zugverbindung hinterlegt und man muss nicht mehr irgendwelche Zugnummern heraussuchen.

Neues ICE-XXL-Modell
Ab Juni soll der neue XXL-ICE der vierten Generation bei der Deutschen Bahn eingesetzt werden. Es ist bis jetzt der größte ICE überhaupt: 913 Sitzplätze in 13 Zugteilen. Ein Zugteil mehr als die bisher neuesten ICE-Züge. Als Erstes kommt er ab dem 13. Juni auf der Strecke Hamburg–Frankfurt–Basel–Zürich–Chur zum Einsatz. Ab September soll er auch zwischen München und Zielen in NRW verkehren.

Ausbildungsprämie wird verdoppelt
Um Arbeitnehmer und Auszubildende vor Kurzarbeit zu schützen, können Ausbildungsbetriebe seit Anfang August 2020 einen Zuschuss beantragen, um die Ausbildungsvergütung aufrechtzuerhalten. Ab dem 1. Juni kann man dafür bis zu 6.000€ anstatt wie bisher 3.000€ dafür erhalten. Der Zuschuss ist an kleine und mittlere Unternehmen gerichtet, die „in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen“ sind, so die Bundesagentur für Arbeit. Bis jetzt kamen Betriebe mit maximal 249 Mitarbeitern in den Genuss der Prämie. Jetzt auch Firmen mit bis zu 499 Mitarbeitern.

Schluss mit unbegrenztem Gratis-Speicherplatz bei Google
Wer ein Google-Konto hat, kann ab 1. Juni seine Fotos nicht mehr unbegrenzt in die Cloud hochladen. 15 Gigabyte Speicher sind gratis, ab diesem Limit muss man Speicherplatz dazukaufen. Da muss man dann gleich für 100 GB bezahlen, was 20€ im Jahr kostet. Das ist noch das kleinste Abo – es geht bis zu 30 Terabyte. Nutzer von Googles Pixel-Smartphones betrifft das übrigens nicht.

Verbot geschlechtsangleichende Operationen von Kindern
Intersexuelle Menschen haben biologische Geschlechtsmerkmale von beiden Geschlechtern. Es wird geschätzt, dass es ca. 160.000 intergeschlechtliche Menschen in Deutschland gibt. Ab Juni dürfen Eltern von intergeschlechtlichen Kindern keine Operationen an ihrem Nachwuchs mehr vornehmen lassen, bei dem das körperliche Erscheinungsbild des Kindes an das des männlichen oder des weiblichen Geschlechts angeglichen wird. Ausnahmen sind nur erlaubt, wenn der Eingriff medizinisch notwendig und nicht aufschiebbar ist und dazu von einer interdisziplinären Kommission befürwortet wird.