Diese Warn-Apps gibt es

Nach der Hochwasserkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz gibt es viele Diskussionen darüber, wie die Bevölkerung vor Katastrophen gewarnt werden sollte. Aktuell wird vor allem auf Warn-Apps gesetzt. Die haben insgesamt bislang aber nur 15 Prozent der Deutschen auf ihren Handys. Wir erklären Euch, welche Apps es gibt, was die Unterschiede sind und welche Landkreise auf welche Apps setzen.

Nina

  • Steht für Notfall-Informations- und Nachrichten-App und ist vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)
  • Die Infos kommen vom Deutschen Wetterdienst, regionalen Feuerwehren und Rettungsleitstellen und aus dem Warnsystem des Bundes
  • Warnt vor: Großbränden, Hochwasser, Chemieunfällen, und vielem mehr
  • Warnungen bekommt man immer für seinen aktuellen Standort und auch für andere Orte, die man in der App abspeichern kann
  • Die Landkreise Dachau, Fürstenfeldbruck, Landsberg, Starnberg

Katwarn

  • Entwickelt im Auftrag der öffentlichen Versicherer
  • Infos vom Deutschen Wetterdienst und dem Warnsystem des Bundes
  • Ähnlich wie Nina: Warnt vor Großbränden, Bombenwarnungen, Umweltkatastrophen und vielem mehr
  • Neben seinem aktuellen Standort kann man aber nur acht weitere Postleitzahlen hinzufügen, was bei Großstädten zu Problemen führen könnte
  • Die Stadt und der Landkreis München setzen auf Katwarn. Auch die Münchner Polizei nutzt die App, um Bürger zu informieren

Biwapp

  • Steht für „Bürger-Informations- und Warn-App“
  • Informiert neben Katastrophenwarnungen zusätzlich auch über Fahndungen und Schulausfälle
  • Wer in Gefahr ist, kann über Biwapp einen Hilferuf samt Standort schicken
  • Biwapp gibt’s aktuell aber nur für iOS Geräte

Warnwetter

  • App des Deutschen Wetterdienstes
  • Meldet Unwetterereignisse wie Stürme, Starkregen, Hagel, …
  • Bietet zusätzliche Funktionen (konkrete Wettervorhersagen oder Regenradar) gegen Aufpreis an