DLRG veröffentlicht Statistik über Badeunfälle

In Bayern sind im vergangenen Jahr 95 Menschen ertrunken, die meisten davon in Binnengewässern. Das ist der höchste Wert aller Bundesländer, wie die Deutsche Lebensretttungsgesellschaft bekannt gab. Bundesweit sind demnach 417 Menschen ertrunken – ein Rückgang um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Flüsse, Seen oder Kanäle sind die größten Gefahrenquellen. Diese werden vergleichsweise selten von Rettungsschwimmern bewacht. Zudem können viele Kinder nicht gut schwimmen. Die DLRG startet daher eine Aufklärungskampagne und fordert dazu auf, Kinder zu schulen und den Schwimmunterricht ernst zu nehmen.