Fahren im MVV könnte teurer werden

Der öffentliche Nahverkehr in München und dem Umland der Landeshauptstadt wird teurer. Die Gesellschafterversammlung des Münchner Verkehrsverbunds (MVV) will am Donnerstag (11.00 Uhr) über die geplante Preiserhöhung entscheiden. Ein Grund ist die Corona-Krise: Die Fahrgastzahlen waren im Frühjahr massiv eingebrochen und haben bisher ihr früheres Niveau nicht wieder erreicht.

Zum Münchner Verkehrsverbund gehören neben der Landeshauptstadt noch die umliegenden Landkreise und die S-Bahn. In den Vorkrisenjahren wurden jeweils weit über 700 Millionen Fahrgäste gezählt. Während der Corona-Einschränkungen im Frühjahr waren Busse, Trams, U- und S-Bahn über Wochen weitgehend leer gefahren, mit den entsprechenden Einnahmeausfällen. Im vergangenen Jahr hatte der MVV die Preise im Zuge einer Tarifreform gesenkt.