Festnahme nach Hasspostings in Internet

Die Zentralstelle Cybercrime Bayern und das Bayerischen Landeskriminalamt haben lange und umfangreich ermittelt und hatten jetzt Erfolg: Sie konnten einen 25-jährigen Studenten aus dem Landkreis München schnappen. Er soll eine Reihe volksverhetzender Postings auf einer deutschen Social-Media-Plattform veröffentlicht haben. Dabei soll er vereinzelt auch Gedanken mitgeteilt haben, Anschläge mit Schusswaffen und Sprengstoff zu begehen. In einem der Posts soll er auch angegeben haben, Zugriff auf Schusswaffen zu haben. In mehrwöchiger intensiver Recherche- und Ermittlungsarbeit erhärtete sich dann ein konkreter Tatverdacht gegen den 25-jährigen deutschen Staatsangehörigen. Er wurde gestern in Unterföhring vorläufig festgenommen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren.