Flughafen plant Stellenabbau

Der Münchner Flughafen plant wegen des coronabedingten massiven Einbruchs der Passagierzahlen einen Stellenabbau. Wie viele der 10.000 Mitarbeiter gehen sollen, ist noch unklar. Die Flughafengesellschaft FMG will das von der Entwicklung des Luftverkehrs abhängig machen. Der Abbau soll aber sozialverträglich und ohne betriebsbedingte Kündigungen ablaufen, heißt es. Er soll durch einen Einstellungsstopp, die natürliche Fluktuation, Vorruhestandsangebote und Freiwilligenprogramme gelingen.

Der Flughafen ist ein Staatsunternehmen, Gesellschafter sind der Freistaat, die Stadt München und der Bund.  Die FMG rechnet damit, dass in diesem Jahr maximal 16 Millionen Passagiere befördert werden. Das wäre nur ein Drittel der Vorjahreszahl von 48 Millionen, wie ein Sprecher betonte.