Freinacht: „Um die Häuser ziehen“ ist verboten

Kommende Nacht wird wieder die sogenannte Freinacht gefeiert. Die Nacht wird insbesondere von Jugendlichen genutzt, um oft in Gruppen nach Beginn der Dunkelheit loszuziehen. Im letzten Jahr musste die Münchener Polizei deswegen 40 Mal ausrücken. In diesem Jahr weist sie nochmal daraufhin, dass uneingeschränkt die Regelungen der Ausgangsbeschränkung gelten. Die Teilnahme an Freinachtaktivitäten ist verboten – denn sie liefern keinen triftigen Grund, die eigene Wohnung zu verlassen. An sich gilt sowieso: Brennende Müllcontainer, besprühte Verkehrsschilder oder beschmierte Hauswände stellen keinen Spaß dar, sondern schädigen Eigentum und könnten sogar Leib und Leben gefährden. Die Freinacht sei kein Freibrief, sagt die Polizei – Vergehen werden strafrechtlich verfolgt. Bußgelder können generell nicht an Kinder und Jugendliche verhängt werden, sagt die Polizei. Sie werde aber eingreifen, wenn sie Jugendliche am Abend und in der Nacht antrifft.