Freising: Landesanstalt für Landwirtschaft will Hopfen gegen die Spinnmilbe schützen

Bald beginnt auch in der Hallertau wieder die Hopfenernte. Aber der Hopfen hat hierzulande einen Feind: Die Spinnmilbe. Sie sorgt für gelbe Flecken und vertrocknete Blätter ist von den Hopfenbauern gefürchtet. Aber die Forscher der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft hier in Freising haben jetzt möglicherweise eine Lösung gefunden, den Hopfen immun gegen die Spinnmilbe zu machen. Das Konzept der Wissenschaftler funktioniert ähnlich wie eine Impfung beim Menschen: Zunächst wollen sie nachweisen, dass einmal befallene Pflanzen eine Widerstandskraft gegen die Spinnmilbe aufbauen. In einem zweiten Schritt sollen junge Hopfenpflanzen dann künstlich infiziert werden, um schon sich später nach dem Auspflanzen selbst gegen den Schädling verteidigen zu können. 20 Hopfengärten nehmen jetzt an einem Feldversuch teil.