„Germanischer Geist“ – Prozess um Jubel für Terroranschlag

Vor dem Amtsgericht München muss sich heute Nachmittag ein Mann verantworten, weil er den rechtsradikalen Terroranschlag vor fast einem Jahr mit 51 Toten auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch im Internet gefeiert haben soll. Die Staatsanwaltschaft München I wirft ihm die Billigung einer Straftat vor. Der 40 Jahre alte Deutsche soll in einer damals 2500 Mitglieder umfassenden Facebook-Gruppe mit dem Namen «Germanischer Geist» unter anderem geschrieben haben: «Ein ganz großes Heil auf den Neuseeländer Attentäter endlich mal einer der dem Arsch in der Hose hat» (Fehler im Original).