Giftige Post: Junge bestellt im Internet aus Versehen lebenden Skorpion

Diese Lieferung war lebensgefährlich: Anstatt eines eingegossenen toten Skorpions hat ein Junge aus unsere Region im Internet ein hochgiftiges und lebendes Exemplar bestellt. Das Tier, dessen Haltung
in Bayern – anders als in anderen Bundesländern – verboten ist, „verfügt über eines der stärksten Gifte überhaupt“, sagt die Auffangstation für Reptilien in München. Zum Glück haben der Junge und seine Mutter noch rechtzeitig den Inhalt des Pakets bemerkt und das Paket zu gelassen.

Der bestellte Skorpion gehörte den Angaben nach zur Art „Androctonus australis“, die hauptsächlich in Nordafrika und Südasien vorkommt. Jährlich sorgten Begegnungen mit dem Skorpion bei Bewohnern der Wüstenregionen für tödliche Unfälle. Diese Art sei aggressiv und alles andere als zurückhaltend.