Google-Suche, Briefmarken, Energielabel: Das ändert sich im März

Neuer Monat, neue Regeln: Der März ist dieses Jahr voller Änderungen. Unter anderem bei der Post, Google und dem Baukindergeld. Wir haben die wichtigsten Änderungen für euch im Überblick:

Elektrogeräte bekommen neue Energie-Labels

Mit den Plus-Klassen A++ und A+++ ist jetzt Schluss. Ab März werden die Elektrogeräte nur noch mit einer Skala von A bis G ausgezeichnet. Das soll den Kunden die Einschätzung erleichtern, welche Modelle wirklich weniger Strom verbrauchen. Außerdem werden auch die Anforderungen an die Sparsamkeit der Elektrogeräte wieder strenger. Deshalb kann es auch passieren, dass ein Kühlschrank, der bisher die Energieeffizienzklasse A+++ hatte, ab nächster Woche nur noch in Klasse D liegt.

Elektrogeräte sind leichter zu reparieren

Ab dem 01. März müssen neue Elektrogeräte leichter zu reparieren sein. Die Hersteller müssen Ersatzteile länger vorhalten, bei Kühlgeräten sind es beispielsweise 7 Jahre und bei Waschmaschinen glatte 10 Jahre. Eine weitere Neuheit ist, dass Produkte mit herkömmlichen Werkzeugen „zerstörungsfrei“ auseinanderbaubar sein müssen. Außerdem müssen die Hersteller nun Reparaturinformationen mitliefern. Für Smartphones, Tablets oder PCs gelten diese Regelungen jedoch noch nicht - bis Ende 2021 plant die EU-Kommission aber weitere Vorschriften.

Mehr Briefmarken mit Matrixcode

Die ersten 80-Cent-Briefmarken mit dem Code gibt es schon seit dem 4. Februar, ab März kommen aber weitere Motive und Beträge dazu. Mit dem Matrixcode kann man auch Briefe in der App Post & DHL verfolgen und sehen, wann der Brief in den Briefzentren bearbeitet wurde. Ab 2022 sollen dann alle Briefmarken einen Matrixcode haben.

Baukindergeld läuft aus

Das Baukindergeld läuft bis zum 31. März aus. Wer den Zusatz also noch bekommen möchte, muss bis dahin einen Kaufvertrag unterzeichnet oder eine Baugenehmigung bekommen haben. Der Antrag dafür muss dann spätestens sechs Monate nach dem Einzug gestellt werden. Der letztmögliche Abgabetermin des Antrags ist der 31. Dezember 2023.

Google ändert die Suchkriterien

Google will in Zukunft vor allem Websites finden, die auch in Smartphoneansicht angeboten werden. Wer seine Website dann bis zum 31. März nicht auch für Smartphones und Mobilgeräte optimiert hat, wird von Google benachteiligt. Das bedeutet, dass die Seiten bei der Suche erst viel weiter hinten oder gar nicht mehr auftauchen. Betroffen sind da Websites, die eigentlich nur für die Nutzung am Desktop erstellt wurden, wie zum Beispiel die Seiten von vielen Handwerksunternehmen.

Mofas und Mopeds brauchen nicht zwangsläufig neues Kennzeichen

Wie jedes Jahr brauchen Mofas und Mopeds ab dem 01. März einen neuen Versicherungsschutz für die Saison. Dafür benötigt man ab diesem Jahr aber nicht mehr unbedingt ein neues Kennzeichen. Es reicht auch einfach eine bedruckte Klebefolie, die durch ein neues Hologramm fälschungssicher und außerdem viel umweltfreundlicher sein soll. Wer trotzdem ein neues Kennzeichen holt, muss nun die Farbe blau haben (letztes Jahr war es schwarz). Das Versicherungskennzeichen für Kleinkrafträder gibt es bei den meisten Versicherungsgesellschaften, die auch eine Autoversicherung anbieten. In der Regel kann man es online bestellen und sich dann zuschicken lassen oder in einer Filiale abholen. Auch einige Sparkassen und Automobilclubs bieten das Versicherungskennzeichen an.