Grasbrunn: Nazi-Gegenstände werden versteigert

Zahlreiche Gegenstände aus der Zeit des Nationalsozialismus kommen heute Vormittag in einem Auktionshaus in Grasbrunn im Landkreis München unter den Hammer. Darunter sind auch viele ehemalige Besitztümer von Adolf Hitler und seinen engsten Vertrauten. Der Verband der Juden in Europa kritisierte die Versteigerung im Vorfeld. Mit einigen Dingen sollte man einfach keinen Handel treiben, schrieben sie in einem Brief an das Auktionshaus Hermann Historica. Dessen Geschäftsführer Bernhard Pacher wehrte sich daraufhin: Der mit Abstand größte Teil der Kunden, der dort einkauft, seien Museen, staatliche Sammlungen und private Sammler, die sich wirklich akribisch mit dem Thema auseinandersetzen würden. Er kündigte strenge Kontrollen für die Auktion an und rechnete auch mit Protesten vor dem Auktionshaus.