Hier fällt morgen die Schule aus

Der Start in die neue Woche zwischen Landsberg und Erding dürfte ziemlich ungemütlich werden! Sturmtief „Sabine“ zieht über Deutschland mit starken Orkanböen und kommt heute im Laufe der Nacht bei uns an. Bis Dienstag wird es wohl bei uns bleiben. Deshalb haben einige Landkreis-Verantwortliche beschlossen, aus Sicherheitsgründen am Montag den Unterricht ausfallen zu lassen.

Hier entfällt morgen an allen Schulen der Unterricht:

Landkreis Fürstenfeldbruck (hier gibt es trotzdem Betreuung für Schüler)

Landkreis Landsberg am Lech (hier gibt es trotzdem Betreuungsdienst an Schulen)

Landkreis Aichach-Friedberg

Landkreis Unterallgäu

Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm

Landkreis Starnberg

Landkreis Dachau

Landkreis Ebersberg

Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen

Landkreis Freising

Landkreis Erding

Landkreis Weilheim-Schongau

Landkreis Miesbach

Landkreis Ostallgäu

Landkreis Augsburg

Landkreis Rosenheim

Landkreis und Stadt München

Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Landkreis Oberallgäu

Wir halten Euch auf dem Laufenden, falls in weiteren Landkreisen und Städten Schulausfälle bekanntgegeben werden.

Weitere Einschränkungen

Der Flughafen München schreibt auf seiner Homepage: „Aufgrund des Orkantiefs „Sabine“ kann es ab Montag zu massiven Beeinträchtigungen im Flugverkehr kommen. Dies betrifft auch den Flughafen München. Der Airport bleibt zwar geöffnet, allerdings darf bei starkem Sturm aus Sicherheitsgründen keine Flugzeugabfertigung mehr am Boden stattfinden. Dies kann zu längeren Wartezeiten führen. Deshalb werden die Passagiere gebeten sich unbedingt vor Antritt der Reise bei ihrer Airline nach dem Status des jeweiligen Fluges zu informieren.“

Die Deutsche Bahn hat mittlerweile den Fernverkehr bundesweit eingestellt. Gestrandete Bahnreisende, deren Züge nicht weiterfahren können, sollen im Rahmen ihrer Fahrgastrechte Hotelgutscheine und Taxigutscheine erhalten. In größeren Bahnhöfen sollen zudem sogenannte Übernachtungszüge bereitgestellt werden, so Deutsche-Bahn-Konzernsprecher Achim Stauß. Das habe sich „bereits bei früheren Sturmsituationen bewährt“. Bundesweit seien mehrere tausend Bahnmitarbeiter zusätzlich im Einsatz, „viele melden sich in solchen Situationen freiwillig“.

Müssen wir trotz Sturm zur Arbeit?

Auch bei Unwetter sind wir zur Arbeitsleistung verpflichtet – einzige Ausnahme ist, wenn der Deutsche Wetterdienst ausdrücklich darauf hinweist, dass wir das Haus nicht verlassen sollen. Dann ist der Weg zur Arbeit unzumutbar, weil es zu gefährlich werden kann.

Trotz Unwetter, Sturm muss jeder Berufstätige pünktlich am Arbeitsplatz erscheinen. Gegebenenfalls müssen wir dann früher losfahren und mehr Zeit einplanen.