In Maxvorstadt sind die teuersten Neubau-Wohnungen

13.095 Euro pro Quadratmeter müssen Käufer im Schnitt für eine Neubau-Eigentumswohnungen in der Maxvorstadt zahlen. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Preise für neuangebotene Wohnungen um 7,4 Prozent im Münchner Edelstadtteil. Das zeigt eine aktuelle Preisanalyse von ImmoScout24. Der Bezirk bleibt damit nicht nur in der bayerischen Landeshauptstadt, sondern auch im bundesweiten Vergleich an der Spitze, wenn es um den höchsten Quadratmeterpreis für Neubau-Eigentumswohnungen geht.Über alle Münchner Stadtteile hinweg zahlt man Ende 2019 für eine Neubau-Eigentumswohnung im Schnitt 9.124 Euro pro Quadratmeter, vor einem Jahr waren es noch 8.626 Euro. Das entspricht einer Zunahme von 6,8 Prozent. Die teuersten Stadtteile sind Au, Ludwigsvorstadt, Lehel, Schwabing-West und Maxvorstadt. Am erschwinglichsten ist der Quadratmeterpreis in Langwied bei 5.335 Euro.

Auch bei den Einfamilienhäusern führt München den bundesweiten Metropolen-Vergleich an. Der Preis für ein Einfamilienhaus in München stieg im vergangenen Jahr um 5,1 Prozent und schrammt knapp an der 1,5-Millionen-Marke. Die im Vergleich niedrigste Kaufpreis-Steigerung verzeichnete der Landkreis Starnberg mit 4,1 Prozent auf 1.165.747 Euro. Preiswerter sind im Vergleich neuangebotene Einfamilienhäuser nur noch in Landsberg am Lech. Hier wird für Kaufende der Traum von den eigenen vier Wänden noch für durchschnittlich 622.946 Euro wahr.