Kassenärztliche Vereinigung erweitert Fahrdienste

Wegen des Coronavirus mussten die Mitarbeiter des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Bayern in den vergangenen Tagen über 15.000 Anrufe unter der Rufnummer 116117 bearbeiten. Auf Grund der riesigen Nachfrage seien Wartezeiten leider unvermeidlich gewesen, heiß es heute in München. Die Leitungen seien aber nicht zusammengebrochen. Die zuständige Kassenärztliche Vereinigung Bayerns hat reagiert und erhöht Kapazitäten in der Vermittlung der Anrufe sowie die Anzahl der im Fahrdienst eingesetzten Fahrzeuge.

Außerdem weist die KVB darauf hin, dass es sich bei der Rufnummer 116117 nicht um eine Informationshotline in Sachen Coronavirus handelt. Vielmehr sollen hier nur die Personen anrufen, bei denen entsprechend der Vorgaben des Robert Koch-Instituts (RKI) ein konkreter Verdacht auf eine Infektion gegeben ist und die auch Grippeähnliche Symptome zeigen. Die Rufnummer ist für Anrufer kostenfrei und rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche erreichbar.