Kollegah darf nicht in München auftreten

Der umstrittene Rapper Kollegah darf nun doch nicht in München auftreten. Der Veranstalter sagte ein für morgen im Backstage geplantes Konzert ab. «Die Schwere der berechtigten Vorwürfe gegenüber dem Künstler sowie letztendlich sein Umgang damit» mache die Absage nötig, heißt es. Bayerns Antisemitismus-Beauftragter Ludwig Spaenle (CSU) hatte das geplante Konzert im November deutlich kritisiert. Aus seiner Sicht hat Kollegah sich nie ausreichend von Antisemitismus-Vorwürfen gegen ihn distanziert. «Der sendet Signale», sagte Spaenle. «Man könnte das geistige Brandstiftung nennen.»