Krankenhäuser sollen sich auf Coronavirus-Verdachtsfälle vorbereiten

Nach vier bestätigten Coronavirus-Patienten in Bayern hat das Gesundheitsministerium die Krankenhäuser im Freistaat gebeten, sich auf die Aufnahme von begründeten Verdachtsfällen vorzubereiten. Um eine Übertragung durch Tröpfchen zu verhindern, müssten Hygienemaßnahmen eingehalten werden und der Patient solle einen mehrlagigen Mund-Nasen-Schutz tragen. So heißt es in einem Schreiben an die Bayerische Krankenhausgesellschaft, wie ein Ministeriumssprecher am Donnerstag auf Anfrage mitteilte.

Zudem sollten Patienten, die womöglich an dem Virus erkrankt sind, in einem Isolierzimmer möglichst mit Vorraum oder Schleuse untergebracht werden. Wenn das nicht möglich ist, sollte es zumindest ein Einzelzimmer mit eigener Nasszelle sein. Das Personal müsse Schutzkleidung, Schutzbrille, Handschuhe und spezielle Atemmasken tragen, heißt es in dem Schreiben weiter.