Landsberg bekommt im Derivate-Prozess recht

Großer Erfolg für die Stadt Landsberg. Sie hat heute vor dem Landgericht München im sogenannten Derivate-Prozess recht bekommen. Nach fast 10 Jahren Prozess muss sie keine 5,88 Millionen Euro an ein Bankhaus zahlen. Über die Bank hatte die Stadt 2008 hochspekulative Finanzgeschäfte mit sogenannten Derivaten abgeschlossen und etliche Millionen Euro verloren. Das Gericht kam zur Entscheidung, dass eine Genehmigung des Landratsamtes für diese Geschäfte fehlte und diese daher unwirksam waren. Alle Zahlungen müssen daher rückabgewickelt werden. Ob dies auch so passieren wird, ist noch unklar. Das Bankhaus aus München kann noch in Revision gehen.