Lehrerverband fordert zwei Lehrer pro Klasse und mehr Sozialarbeiter

Mobbing, Panikattacken, geschiedene oder suchtkranke Eltern, Armut – nicht alle Kinder im Freistaat wachsen unbeschwert auf. Zahlreiche Statistiken zeigten, wie viele Schüler besonderen Belastungen ausgesetzt seien, sagte die Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Simone Fleischmann, heute in München. Der einzelne Lehrer sei damit meist überfordert. Fleischmann wiederholte deshalb ihre Forderung, dass bei Bedarf pro Klasse zwei Lehrer unterrichten und an den Schulen Teams aus verschiedenen Berufen zusammenarbeiten sollten. Nur im Zusammenspiel von Lehrern mit beispielsweise Heilpädagogen, Psychologen oder Sozialarbeitern seien die nötige Differenzierung und Förderung möglich, um kein Kind zu «verlieren».