Metall- und Elektroindustrie fürchtet Verlust von 30.000 Jobs

Metall- und Elektroindustrie in Bayern fürchten den Verlust von 30.000 Arbeitsplätzen in diesem Jahr. Die Unternehmen würden ihre Geschäftslage so schlecht wie noch nie bewerten, sagte Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der zwei Arbeitgeberverbände bayme und vbm heut in München. Derzeit ist demnach die Hälfte aller Beschäftigten in der Branche in Kurzarbeit – insgesamt also 430.000 Arbeitnehmer. Über sechzig Prozent der Unternehmen gehen den Angaben zufolge von einem Stellenabbau aus. Die Metall- und Elektrobranche ist der wichtigste Industriezweig in Bayern, dazu gehören unter anderem Audi, BMW und Siemens. Die Krise hatte schon vor der Corona-Pandemie begonnen, die die Probleme noch einmal massiv verschärft hat.