München: 57-Jähriger im Münchner Mordprozess ohne Leichen verurteilt

Im Sommer 2019 sind sie spurlos verschwunden – die Suche nach einer Mutter und ihrer 16-jährigen Tochter hatte ganz München in Atem gehalten. Jetzt ist das Urteil gefallen: Der Ehemann und Vater, ein 57-Jähriger Mann wurde angeklagt und zu 14,5 Jahren verurteilt. Er hat nach Überzeugung des Gerichts seine Frau und seine Stieftochter getötet. Die Behörden konnten den 57-Jährigen letztlich überführen, weil sie in einem Waldstück einen blutverschmierten Teppich aus der Wohnung der Familie fanden. Von den Leichen fehlt nach wie vor jede Spur.