München: „Ärzte der Welt“ Behandlungsbus

Was tun, wenn man kein Geld hat, obdachlos und nicht krankenversichert ist? Nicht nur vor der Corona-Pandemie hat diese Frage viele Menschen beschäftigt. Und für viele Obdachlose ist der Weg zur lokalen Anlaufstelle immer noch eine Überwindung. Deshalb gibt es in München seit drei Jahren den Behandlungsbus der Hilfsorganisation „Ärzte der Welt“. Der fährt mehrere Stationen in der Stadt ab, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Ziel ist es die Menschen zu begleiten, bis sie wieder ins reguläre Versicherungssystem kommen – auch während der Corona-Pandemie. Dafür engagieren sich in München etwa 100 ehrenamtliche Ärzte, Assistenten und Dolmetscher.