München: Bundesamt für Justiz ermittelt gegen Schuhbeck

Nach der Münchner Staatsanwaltschaft geht auch das Bundesamt für Justiz gegen den Münchner Starkoch Alfons Schuhbeck vor. Der mit Insolvenz und Steuerermittlungen kämpfende Gastronom hat seit 2017 keine Geschäftsberichte mehr veröffentlicht. Da dies gegen die im Handelsgesetzbuch vorgeschriebene Offenlegungspflicht verstößt, hat die Bonner Behörde Ordnungsgeldverfahren eingeleitet. Das Ordnungsgeld beträgt im Regelfall mindestens 2500 Euro und höchstens 25 000 Euro. Der Koch hatte am vergangenen Wochenende Insolvenz angemeldet.