München: Fast alle Ampeln schon „intelligent“

Die Münchner CSU hat mehr intelligente Ampeln gefordert, um den Stop-and-go-Verkehr zu verringern. Wie das Kreisverwaltungsreferat heute mitteilte, haben fast 1.000 der über 1.100 Ampelanlagen in München bereits eine intelligente Steuerung. Die können aber in der Rushhour gar nicht funktionieren. Denn dann sind quasi alle Straßen überlastet, und jede Ampel fordert immer die maximale Grünphase ein. Und die könnte nur verlängert werden, wenn auch alle Abbiegespuren verlängert werden. Denn längere Grünphasen auf einer Seite bedeuten längere Rotphasen und damit Wartezeiten auf der anderen Seite. Und so könnten längere Grünphasen dazu führen, dass ohne längere Abbiegespuren noch mehr Staus entstehen, und Autofahrer noch mehr Zeit verlieren, so das Kreisverwaltungsreferat. Der Stop-and-go-Verkehr, sei einfach nicht zu vermeiden, solange nicht die Zahl der Verkehrsteilnehmer beschränkt werde.