München: Forschungspreis geht an Professor der TUM

Wenn wir krank sind, bekommen wir oft ein Antibiotikum verschrieben. Doch viele Bakterien werden resistent gegen die Medizin, die dadurch nicht mehr wirkt. Der internationale Pharmaverband IFPMA schätzt, dass pro Jahr etwa 700 000 Menschen an multiresistenten Erregern sterben. An der Technischen Universität München entwickelt der Wissenschaftler Stephan Sieber eine Stategie gegen solche Erreger. Und dafür hat er jetzt den „Future Insight Prize“ des Darmstädter Pharmakonzerns Merck bekommen. Der ist mit einer Million Euro dotiert. Glückwunsche kamen auch von Bundesgesundheitsminister Spahn.