München: Heiße Spur im Fall des „Isarmordes“

Sieben Jahre ist der Isarmord in München her. Jetzt haben die Ermittler endlich eine heiße Spur. Die Ergebnisse von DNA-Spuren haben jetzt Details über mögliches Aussehen und Herkunft des Täters hervorgebracht. Der Mann habe mit großer Wahrscheinlichkeit braune Augen, hellbraune bis braune Haare und einen mittleren Hauttyp. Sein Vater könnte aus der Nordukraine, Weißrussland oder Russland stammen. Für eine Altersbestimmung reichten die DNA-Spuren nicht aus. Die Polizei bittet um Hinweise – sollten diese zu der Ergreifung des Täters oder zur Klärung der Tat führen, gibt es eine Belohnung von 10.000 Euro. Im Mai 2013 hatte ein bislang unbekannter Täter den 31-jährigen Domenico L. vor den Augen seiner Verlobten erstochen. Seitdem fehlt jede Spur von ihm.