Münchner heizen billig

Die Münchner haben nach einer Untersuchung im Jahr 2019 die niedrigsten Heizkosten in den deutschen Millionenstädten gehabt. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) haben sie pro Quadratmeter 6,32 Euro für das Heizen der Wohnungen ausgegeben. In Hamburg mussten die Menschen 7,55 Euro ausgeben, in Berlin 7,74 Euro, und Köln war unter den großen Städten mit 8,30 Euro die teuerste.

Ursache für die Unterschiede ist der Verbrauch, der in der bayerischen Landeshauptstadt bei 106,5 Kilowattstunden pro Quadratmeter liegt. Die Kölner verbrauchen fast 142 Kilowattstunden, der Bundesdurchschnitt liegt bei 130.

Die Menschen in Bayern hatten nach der Statistik insgesamt unterdurchschnittlich wenig Energie in ihren Wohnungen verbraucht. Der Haushalte im Freistaat kommen auf 116 Kilowattstunden pro Quadratmeter, nur Sachsen (115,1) und Mecklenburg-Vorpommern (110,6) hatten noch weniger. Spitzenreiter sind die Saarländer mit fast 146 Kilowattstunden.

Für den «Wärmemonitor 2019» hatte das DIW die Heizkostenabrechnungen des Essener Energiedienstleisters Ista für 300 000 Haushalte ausgewertet.