Münchner Mietmarkt erreicht langsam die Schmerzgrenze

In München geht’s mit den Mieten zwar weiter hoch – aber nicht mehr so rasant wie in den Jahren davor. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von immowelt, für die die Angebotsmieten von 40- bis 120 Quadratmeter-Wohnungen untersucht wurden. In München lagen die Angebotsmieten im letzten Jahr pro Quadratmeter bei im Schnitt 18,40 Euro, 2020 bei 18,80 Euro. Somit beläuft sich die Steigerung auf 2 Prozent. Zum Vergleich: Von 2018 auf 2019 betrug sie noch 6 Prozent. Es scheint als würde es auch für Mietpreise in München und Umland langsam eine Schmerzgrenze geben. Trotzdem bleibt die Stadt München mit diesen Mietpreisen unangefochten auf Platz 1 aller deutschen Stadt- und Landkreise.

Erst mit großem Abstand folgen die umliegenden Landkreise: Die Mieten im  Landkreis München sind um 3 Prozent gesunken und liegen somit bei 15 Euro pro Quadratmeter. Der Landkreis Dachau zeigt einen ähnlichen Rückgang und liegt bei 13 Euro pro Quadratmeter. Die Mieten im Landkreis Starnberg haben sich seit letztem Jahr nicht verändert. Hier bleibt der Preis bei 13,50 Euro pro Quadratmeter.